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25.11.2022, 15:48 Uhr
Stadion-Entscheidung gibt Profifußball Planungssicherheit
Oberbürgermeister wird dem Rat einen Neubau vorschlagen – Grundsatzbeschluss im Februar
Die Entscheidung naht: Zum Thema Stadionneubau wird Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dem Stadtrat im Februar 2023 eine Beschlussvorlage mit drei konkreten Beschlussempfehlungen unterbreiten. Krogmann will zum einen vorschlagen, dass der Rat einen Grundsatzbeschluss zur Planung eines neuen Stadions an der Maastrichter Straße fasst. Zum anderen kündigt er an, die Gründung einer „Stadion-Realisierungsgesellschaft“ vorzuschlagen. Darüber hinaus wird der Oberbürgermeister dem Rat empfehlen, dass das derzeit ruhende Bauleitplanverfahren für die Fläche des Stadionneubaus an der Maastrichter Straße fortgeführt wird. „Wir werden damit eine gute Entscheidungsgrundlage haben, ob wir mit einer neuen Spielstätte in Oldenburg dem Profifußball eine solide Planungssicherheit geben“, sagt Krogmann. „Ich plädiere seit Jahren für eine Entscheidung unabhängig vom Tabellenstand.“

Klar ist für ihn auch: „Entscheidet sich der Rat gegen ein Stadionneubauprojekt, bedeutet dies, dass in Oldenburg künftig kein Profifußball mehr stattfinden kann.“ Warum das so ist und worauf die avisierten Beschlussempfehlungen basieren, erläutert der Oberbürgermeister ausführlich in einem siebenseitigen Bericht, der im Dezember in vier Fachausschüssen des Rates im öffentlichen Teil der jeweiligen Sitzung auf der Tagesordnung und zur Diskussion stehen wird. Den Auftakt macht der Ausschuss für Wirtschaftsförderung (5. Dezember), es folgen der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (6. Dezember), der Sportausschuss (14. Dezember) und der Ausschuss für Stadtplanung und Bauen (15. Dezember).

Krogmann führt in seinem Bericht aus, dass die Diskussion um die Alternativen – Ertüchtigung des Marschwegstadions oder Neubau an anderer Stelle – bis ins Jahr 2014 zurückreicht. Schon damals hatte der Rat beschlossen, dass die Verwaltung die Möglichkeit eines Neubaus eines drittligatauglichen Fußballstadions an einem geeigneten Standort prüft. Diesem Beschluss folgte eine Potentialanalyse durch ein Fachbüro, bei der neun Standorte untersucht wurden. Am Ende sammelte das Gelände an der Maastrichter Straße in der Nachbarschaft der Weser-Ems-Hallen die meisten Pluspunkte. Eine Machbarkeitsstudie hat 2017 die Eignung des Standortes untermauert und in einer in diesem Jahr aktualisierten Funktionalplanung bestätigt.

Über die Vor- und Nachteile eines neuen Stadions gegenüber dem drittligatauglichen Ausbau des Marschwegstadions sowie über nötige Investitionen für eine Übergangslösung haben Politik, Verwaltung und Fachleute in 2022 in einem zweiteiligen „Stadion-Workshop“ diskutiert. „Im Fazit war festzustellen, dass auf der Grundlage der derzeitigen Erkenntnisse und der rechtlichen Vorgaben das Marschwegstadion zu keiner vollständig drittligatauglichen Spielstätte ausgebaut werden kann und damit eine Grundlage für eine dauerhafte Lizensierung fehlt“, fasst Krogmann zusammen.

Die jetzt per Ratsbeschluss eingeleiteten Ertüchtigungsmaßnahmen (Flutlichtanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Videoüberwachungsanlage, Einzelsitze für die Tribüne) dienen dazu, überhaupt befristete Ausnahmeregelungen vom DFB zu erhalten, um Spiele am Marschweg für eine Übergangszeit durchführen zu können, bis eine drittligataugliche Spielstätte zur Verfügung steht. Darüber hinaus gehende Veränderungen würden am Marschweg indes ein neues Baugenehmigungsverfahren notwendig machen – und neue, nicht lösbare Probleme mit sich bringen: So lässt sich hier nach heutiger Baurechtspraxis bei weitem nicht die erforderliche Zahl an Parkplätzen realisieren. 

Im Frühjahr 2023 steht das Lizensierungsverfahren für die Vereine der 3. Liga für die Saison 2023/24 an. Bis zum 1. März 2023, 17 Uhr, sind die Unterlagen vom VfB Oldenburg beim DFB einzureichen. Damit der VfB weiterhin mit diversen Ausnahmegenehmigungen am Marschweg seine Spiele befristet austragen kann, sind neben den eingeleiteten Ertüchtigungsmaßnahmen auch klare Signale für eine grundlegende Lösung für eine drittligataugliche Spielstätte notwendig. Als ein solches Signal soll die für Februar angestrebte Ratsentscheidung dienen.

Weitere Informationen über das Marschwegstadion und einen möglichen Stadion-Neubau sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/stadion-neubau.
25.11.2022, 15:41 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für erwerbsunfähige Menschen
n Oldenburg gründet eine Betroffene eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen (ca. 35 – 55 Jahre), die aufgrund einer körperlichen und/oder psychischen Erkrankung erwerbsunfähig sind. 
Angesprochen sind Menschen mittleren Alters (ca. 35 – 55 Jahre), die erwerbsunfähig sind.
Interessierte können sich melden bei der BeKoS, Lindenstr. 12a, 26123 Oldenburg, Telefon: 0441 884848, info@bekos.de.
25.11.2022, 15:38 Uhr
flausen+bundesnetzwerk vergibt erneut künstlerische Forschungsstipendien
Am 15.12.2022 startet die nächste Ausschreibung für die flausen+forschungsstipendien, die es freien darstellenden Künstler:innengruppen á 4 Personen ermöglichen, vier Wochen lang ein Thema/eine Frage an einem der Netzwerktheater in ganz Deutschland künstlerisch zu erforschen - ohne Produktionsdruck oder Ergebniszwang!

Die Gruppen, die ein Stipendium erhalten, dürfen vier Wochen lang die Bühne und Technik des jeweiligen Netzwerktheaters nutzen, bekommen eine Unterkunft gestellt sowie Materialbudget und Unterhaltsgeld (2.000 Euro/Person). Außerdem wird der Gruppe eine Mentor:in an die Seite gestellt, die den Forschungsprozess begleitet und eine Außenperspektive einbringt.
25.11.2022, 15:37 Uhr
Speed-Dating mit potentiellen IT-Arbeitgebern
Passen wir zueinander? Das fragten sich Studierende der Universität Oldenburg und ihre Gesprächspartner*innen aus Oldenburger IT-Unternehmen beim ersten „IT-Speed-Dating“ dieser Art in Oldenburg am 23. November 2022 im Schlauen Haus.

In je 10 Minuten Gesprächszeit tauschten sich 12 Studierende mit 12 IT-Arbeitgebern aus Oldenburg aus. Die Gespräche drehten sich um eine mögliche Zusammenarbeit, sei es für ein Praxissemester, für eine Tätigkeit als Werkstudent*in oder die praxisnahe Begleitung einer Bachelor- oder Masterarbeit. Nach 10 Minuten lief die Eieruhr ab und die Plätze und Gesprächspartner*innen wurden durchgetauscht.

Das IT-Netzwerk TECI_OL organisierte das Speed-Dating im Schlauen Haus und koordinierte die teilnehmen Unternehmen, mit dem Ziel, langfristig gut qualifizierte Nachwuchskräfte aus den Hochschulen in der Region zu halten und jungen Menschen gute berufliche Chancen aufzuzeigen. Mike Wilkes, von der Firma open knowledge, der das Projekt für TECI_OL koordinierte, dazu: „Solche Aktionen gibt es bereits an einigen Hochschulen – auch an der Universität Oldenburg. Sie sind angelehnt an das Dating-Format für Singles auf Partnersuche. Dieses spezielle IT-Speed-Dating hat jedoch in dieser Form in Oldenburg noch nicht stattgefunden.“

Solveig Elias, von der Zentrale Studien-und Karriereberatung (ZSKB) der Universität Oldenburg, Dezernat 3, koordinierte das Anmeldeverfahren zum Event, sowie den späteren Austausch der Kontaktdaten bei einem Match nach dem Event. „Wir haben bewusst darauf verzichtet, den Firmenvertretern vorab Informationen der Studierenden zur Verfügung zu stellen. Wir möchten, dass die Begegnungen unvoreingenommen beginnen und jeder die gleiche Chance hat, im Gespräch von sich zu überzeugen.“ betonte Solveig Elias. Gezielt angesprochen und eingeladen wurden von ihr Studierende der Master- bzw. höheren Semester der Bachelor- Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Neuroscience und Engineering Physics der Universität Oldenburg.

Die 12 Studierenden wechselten während des Nachmittags munter im 10-Minuten-Takt die Plätze und starteten in ein neues Gespräch. Natürlich war es für alle Teilnehmenden – auch auf Seite der Unternehmensvertreter*innen – anstrengend, Konzentration war gefordert. Jedoch dafür auch umso erfolgreicher. „Von einem tollen Überblick über die IT-Arbeitgeber in der Region“ hin zu einem „Lichtblick in der Dunkelheit des Bewerbungsdschungels“ und der „tollen Möglichkeit unkompliziert auszuloten, ob man in der IT Fuß fassen kann“, reichten die positiven Rückmeldungen der Studierenden.

Zum Ende des Speed-Datings konnten sowohl die Studierenden als auch die IT-Arbeitgeber mitteilen, welche Kontakte sie gerne intensivieren würden. Zustande gekommen sind viele Herzen auf beiden Seiten – also Matches zwischen Studierenden und IT-Unternehmen – die nun von der Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität entsprechend vernetzt werden. Der große Erfolg spricht für sich, so dass es zwar das erste, aber sicherlich nicht das letzte IT-Speed-Datings des TECI_OL Netzwerkes gewesen sein wird.
25.11.2022, 15:31 Uhr
Was Oldenburg im Klimaschutz vorhat
Infotermin für alle Interessierten zum neuen Klimaschutzplan Oldenburg 2035
Die Stadt Oldenburg lädt am Mittwoch, 7. Dezember, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in der „Alten Fleiwa“ über den neuen Klimaschutzplan ein. Der „Klimaschutzplan Oldenburg 2035“ wurde 2021 durch das Hamburg Institut im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung erstellt. Der Plan zeigt auf, mit welchen Maßnahmen die Stadt Oldenburg die CO2-Emmissionen maximal reduzieren kann. Dabei wurde ein besonderer Wert auf einen ambitionierten, aber auch immer realisierbaren und machbaren Klimaschutz gelegt.

Finanzdezernentin Dr. Julia Figura erklärt die Bedeutung des Plans für die Stadt: „Bis 2035 klimaneutral werden – um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, muss Oldenburg sich ordentlich anstrengen. Doch mit den 90 einzelnen Maßnahmen des Klimaschutzplans, die in 20 Maßnahmenpaketen gebündelt sind, haben wir einen guten Fahrplan für die Zukunft.“ Der Plan enthält sowohl Ansätze in den Bereichen Wärme, Mobilität, erneuerbare Energien und Ernährung als auch Wirtschaft, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit – und ist natürlich auch von den künftigen Haushaltsbeschlüssen abhängig.

Noch bevor der Klimaschutzplan in die politische Beratung und Beschlussfassung geht, besteht in der nun bevorstehenden offenen Abendveranstaltung für alle die Möglichkeit, sich über die Inhalte zu informieren, zu diskutieren und Fragen zu stellen. Dazu werden Vertreterinnen und Vertreter des Hamburg Institutes sowie des Amtes für Klimaschutz und Mobilität der Stadt Oldenburg Einblicke in den neuen Klimaschutzplan geben.

Die Erstellung des Plans war erforderlich geworden, da der Rat der Stadt Oldenburg am 26. April 2021 das Ziel beschlossen hat, dass Oldenburg bis 2035 klimaneutral werden soll. Damit bekennt sich Oldenburg zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens. Der neue Plan ist damit auch Ergebnis des von der Fridays-for-Future-Bewegung initiierten Leitantrag-Prozesses, mit dem bereits zahlreiche Maßnahmen zum Klimaschutz in die Umsetzung gebracht wurden. Zudem endete der Wirkungszeitraum des bisher bestehenden Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (InEKK).

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 7. Dezember 2022, um 19 Uhr im Audimax in der „Alten Fleiwa“ statt (Alte Fleiwa 1, 26121 Oldenburg). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Fragen zur Veranstaltung können per E-Mail an klima@stadt-oldenburg.de gerichtet werden. Weitere Informationen zum Thema sind im Internet unter www.oldenburg.de/klima zu finden. Der Fachdienst Klimaschutz betreibt zudem unter @OldenburgKlima einen Twitter-Kanal https://twitter.com/OldenburgKlima, der ebenfalls aktuell informiert.
25.11.2022, 15:30 Uhr
Bodenaschenbecher: Modellversuch mit gemischter Bilanz
In Sammelbehältern am Lappan 190.000 Kippen entsorgt – Aber nur punktuelle Wirkung
Einfach mal die Zigarettenkippe wegschnipsen oder die Reste des Glimmstängels irgendwo auf dem Boden austreten – gegen diese Unsitte ist die Stadt Oldenburg mit einem Modellversuch vorgegangen. Am Lappan hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) zum ersten Mal Aschenbecher, die in den Boden eingelassen sind, getestet. Diese Bodenaschenbecher sollen Raucherinnen und Raucher animieren, ihre Stummel ganz gezielt durchs Gitterrost in den Sammelbehälter fallen zu lassen. Nach Abschluss der rund 20-monatigen Erprobungsphase wurde nun Bilanz gezogen: Rund 190.000 Kippen konnten auf diese Weise seit dem offiziellen Start des Modellversuchs im März 2021 einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Mit der Inanspruchnahme zeigt sich der AWB durchaus zufrieden, allerdings gibt es auch negative Erfahrungen.

Als positives Fazit kann verbucht werden, dass die vier unmittelbar an den Buswartebereichen eingebauten Bodenaschenbecher gut genutzt worden sind. „Die Bodenascher entfalten im Umkreis von zwei bis drei Metern eine Wirkung auf Raucherinnen und Raucher“, resümiert Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Schon ab einem Abstand von mehr als drei Metern, so die Erfahrung des AWB, bleiben die Bodenascher allerdings weitgehend unbeachtet. „Es wird nur eine punktuelle Wirkung, aber keine in der Fläche erzielt“, bilanziert Schneider-Kühn. Daher sieht der AWB derzeit davon ab, weitere Bodenaschenbecher einbauen zu lassen. Die vier bisherigen Exemplare am Lappan bleiben aber als Entsorgungsangebot in Gebrauch. Die Leerung der Behälter erfolgt weiterhin wöchentlich. Pro Behälter und Leerung werden dabei rund 400 bis 500 Zigarettenkippen eingesammelt.

Ursprünglich hatte der AWB den Modellversuch mit fünf Bodenaschern gestartet. Ein weniger stark frequentierter Standort, der unter einem Baum gelegen, zu weit von Sitzgelegenheiten entfernt und obendrein zwischenzeitlich beschädigt war, wurde schon im Juli 2021 wieder aufgelöst. Damit die vier verbliebenen Standorte stärker ins Auge fallen, wurden Piktogramme direkt neben die Gitterroste auf das Pflaster gesprüht.

Aus Sicht des AWB eignen sich Bodenaschenbecher gut, wenn sie in Warte- und Eingangsbereichen platziert werden und überdacht sind. Wenn sie unter freiem Himmel eingebaut werden, kann sich bei starken Niederschlägen der Wassereintritt als Problem erweisen. Generell sind die Sammelbehälter leicht zu leeren, allerdings sind die Gitterrose nur mit geringem Gewicht belastbar.
25.11.2022, 15:15 Uhr
Psychosen und junge Menschen: Erfahrungen austauschen am 1. Dezember
Das nächste Treffen im Psychoseseminar für Psychoseerfahrene, Angehörige und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen findet am Donnerstag, 1. Dezember, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Seminarraum 2, statt. Das Thema lautet dieses Mal: Psychose und junge Menschen.

Das Seminar bietet Psychose-Erfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen Gelegenheit, im „Trialog“, über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen können beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes unter den Telefonnummern 0441 235-8663 oder -8662 erfragt werden.
25.11.2022, 15:13 Uhr
Einbrüche im Stadtgebiet
Am Mittwochabend, 23.11., ist es zu einem Einbruch in ein leerstehendes Gebäude in der Straße Am Tweelbäker See gekommen. Die Polizei konnte am Tatort drei Tatverdächtige stellen.

Ein Zeuge hatte sich bei der Polizei um 20.45 Uhr gemeldet. Er gab an, dass sich mehrere Personen in dem Gebäude einer ehemaligen Gaststätte aufhalten würden. Die Beamten konnten nach ihrem Eintreffen am Tatort zunächst zwei Männer sehen, die mit Taschenlampen durch das Haus schlichen. Daraufhin wurde das Gebäude umstellt. Die Beamten forderten die Männer auf, das Gebäude umgehend zu verlassen.

Kurz darauf verließen insgesamt drei Personen das Objekt. Es handelte sich um zwei 23-jährige Männer sowie eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Oldenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei über eine eingeschlagene Fensterscheibe Zugang zum Gebäude verschafft. Offenbar wurde jedoch nichts entwendet.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die drei Personen wegen versuchten Einbruchdiebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

In der Zeit zwischen dem vergangenen Freitag (18. November) und Mittwoch gegen 13 Uhr schlugen unbekannte Täter die Fensterscheibe eines Einfamilienhaues an der Hundsmühler Straße ein. Die Diebe durchwühlten das Erdgeschoss des Hauses nach Wertsachen, flüchteten anschließend jedoch ohne Beute.

Eine Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Stedinger Straße war am Mittwoch, 23.11., im Zeitraum zwischen 7.15 und 16 Uhr das Ziel eines unbekannten Einbrechers. Der Täter hatte mit einem Hebelwerkzeug die Terrassentür aufgehebelt und die Zweizimmerwohnung durchwühlt. Dabei entwendete er unter anderem Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Einbrecher um einen etwa 1,70 Meter großen Mann mit dunklen Haaren und dunkler, teils verdreckter Kleidung gehandelt haben könnte. (1500018)

Zeugen der Einbrüche werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 bei der Polizei zu melden.
25.11.2022, 15:11 Uhr
Schutz vor Taschendiebstahl: Polizei gibt Tipps für den Weihnachtsmarktbesuch
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor Taschendieben: Schützen Sie sich mit den Tipps der Polizei vor dem Griff in die Tasche!

In den vergangenen beiden Jahren sind die Weihnachtsmärkte durch die Corona-Pandemie zum Teil ausgefallen. In diesem Jahr werden sie wieder stattfinden, einige Märkte wurden bereits eröffnet. Mit dabei sein werden auch Taschendiebinnen und -diebe. In einem unachtsamen Moment greifen sie dann blitzschnell zu und die Geldbörse ist weg. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt daher alle Besucherinnen und Besucher der niedersächsischen Weihnachtsmärkte und gibt nützliche Tipps, wie Sie Ihre Wertsachen vor Diebstahl schützen können.

Im Jahr 2019 - also vor der Corona-Pandemie - registrierte die Polizei Niedersachsen in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) insgesamt 5.046 Taschendiebstähle (Anzahl aller Taschendiebstahl des Jahres 2019). Zu Beginn der Pandemie fiel die Zahl der auf 4.446 (2020) Straftaten. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Delikte mit 5.298 wieder das Niveau von 2019. Taschendiebstähle machen 1,12 % der registrierten Straftaten in der niedersächsischen PKS aus. Die Aufklärungsquote liegt mit 8,6 % zwar leicht über dem Bundesdurchschnitt (6,3 %), dennoch wird eine Vielzahl der Fälle nicht aufgeklärt.

Taschendiebinnen und -diebe agieren professionell und sind oft international organisiert. Sie gehen meist in Teams vor und verwenden verschiedene Maschen, um ihre Opfer zu bestehlen. Exemplarisch ist der sogenannte Rempel-Trick. Die erste Person rempelt das potenzielle Opfer zumeist im Gedränge der Weihnachtsmärkte an, die nächste Person greift in die Jacken- oder Handtasche und nimmt die Beute an sich. Eine dritte Person verschwindet dann mit dem Diebesgut in der Menschenmenge.

Die Täterinnen und Täter haben es mittlerweile nicht nur auf Bargeld abgesehen. Auch Zahlungskarten sind für sie von großem Interesse. Mit einer gefälschten Unterschrift, einer in der Geldbörse versteckten PIN oder der kontaktlosen Bezahlfunktion haben die Diebinnen und Diebe leichtes Spiel. Das Landeskriminalamt Niedersachsen gibt daher Tipps, wie Sie sich auf Weihnachtsmärkten schützen können:

Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.

Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

Seien Sie aufmerksam und vorsichtig, wenn Sie durch fremde Personen abgelenkt werden und diese eine unangebrachte Nähe zu Ihnen herstellen.

Wenn es doch zu einem Diebstahl gekommen, müssen Sie umgehend handeln:

Ist Ihnen Ihre Zahlungskarte abhandengekommen, lassen Sie diese sofort sperren (Sperr-Notruf 116 116). Beachten Sie, dass Sie Ihre Karte(n) nur dann über den Notruf sperren lassen können, sofern sich Ihre Bank dem Notruf angeschlossen hat. Ansonsten wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.

Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher ec-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift und keine PIN benötigt wird, müssen Sie den Diebstahl der Polizei melden. Nur dort kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlasst werden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.

Wichtig: Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an! Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

Taschendiebinnen und -diebe wenden die verschiedensten Tricks an, um an ihre Beute zu kommen. Eine Aufstellung dieser Maschen finden Sie hier.

Diese Videospots zeigen ebenfalls den Einfallsreichtum der Taschendiebe.

22.11.2022, 18:16 Uhr
AWB-Service: Frittier- und Speiseöle kostenlos abgeben
Zusätzliches Angebot der Wertstoffannahmestelle Neuenwege
Speisefette und auch Speiseöle gehören nicht in den Ausguss, da sie in den Rohrleitungen zu Ablagerungen und Verstopfungen führen und Kläranlagen unnötig belasten. Zudem locken Sie auch Ratten an. Auch die Entsorgung über die Biotonne oder über den eigenen Komposthaufen ist nicht erlaubt beziehungsweise sinnvoll. Diese Fette stören bei der Kompostierung und sollen nicht ins Grundwasser gelangen. Doch wohin dann mit Frittier- und Speiseölen?

Der Abfallwirtschafsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) hat eine Lösung: „Wir haben mit der Firma Altfett-Verwertung-West GmbH aus Vechta eine Kooperation für die Sammlung von Frittier- und Speiseölen geschlossen“, informiert Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Ab sofort können haushaltsübliche Mengen alter Speise- und Frittieröle sowie Speise- und Frittierfette kostenlos an der Wertstoffannahmestelle Neuenwege am Barkenweg 6 abgeben werden. Der Behälter befindet sich auf der Wertstoffannahmestelle neben dem Gebäude der Schadstoffannahme.

Füllen Sie dafür bitte zuhause alte Speise- und Frittieröle in Plastikflaschen. Festes Speise- und Frittierfett muss in Plastiktüten verpackt werden. Diese befüllten Flaschen beziehungsweise Plastiktüten können anschließend in den Sammelbehälter eingeworfen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Speise- und Frittieröle beziehungsweise Speise- und Frittierfette vor dem Einwurf vollständig abgekühlt sein müssen und wie oben beschrieben in entsprechende Flaschen, Behälter oder Plastiktüten abgefüllt wurden.

Die Aufarbeitung von Speiseölen und Speisefetten schont die Umwelt und entlastet die Abfallentsorgung. Sie ist damit ökologisch sinnvoll.

Werfen Sie mit Speiseöl gefüllte Glasflaschen, die mit Speiseöl gefüllt waren, nur vollständig entleert in den Altglas-Container.

Weitere Informationen zur richtigen Abfallentsorgung, ein Abfall-ABC sowie Informationen zu Öffnungszeiten des AWB gibt es online unter www.awb-oldenburg.de.
22.11.2022, 18:10 Uhr
Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Flaggen, Plakate, Lesungen, Filme und mehr rund um den 25. November
Seit 1999 ist der 25. November von der UNO als Gedenk- und Aktionstag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen bestimmt. Er soll die Öffentlichkeit sensibilisieren und an Opfer erinnern. Auch in Oldenburg finden rund um den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt.

Laut UNO wurden 2017 weltweit 87.000 Frauen getötet – mehr als die Hälfte davon durch (Ex-)Partner oder andere Familienangehörige. Es handelt sich in großem Ausmaß also nicht um Straßengewalt mit zufälligen Opfern, sondern gezielte Gewalt in ungleichen Machtverhältnissen. Auch in Deutschland geschieht dies jeden zweiten bis dritten Tag. Weiter geht die UNO davon aus, dass jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht wird. Dass ein großer Anteil von Gewalt gegen Frauen einen Zusammenhang zwischen Macht und Geschlecht aufweist und zum größten Teil von Tätern aus dem eigenen Umfeld geschieht, zeigen auch Beispiele wie Zwangsprostitution, Genitalverstümmelung, die Tötung weiblicher Föten und Säuglinge wegen eines „geringeren Wertes“ oder das Vorenthalten von Bildung und gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe für Mädchen und Frauen. Die Ursachen liegen nicht in Einzelschicksalen oder Familientragödien, sondern in gesellschaftlichen Strukturen – und es bedarf der öffentlichen Aufmerksamkeit und Unterstützung, diese Gewalt zu beenden.

Ab Freitag, 25. November, bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am Samstag, 10. Dezember, wehen vor zahlreichen Oldenburger Gebäuden Flaggen mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“. Die weltweite Aktion wurde von der Organisation „TERRE DES FEMMES“ ausgerufen. Oldenburg zählt zu den mehr als 800 Städten in Deutschland, die sich insgesamt mit etwa 3.000 Flaggen beteiligen.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg und das StoP-Projekt (Stadtteile ohne Partnergewalt) machen mit einer Plakataktion in den Bussen der VWG auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam. Das Hilfetelefon des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bietet unter der kostenfreien Rufnummer 08000 116 016 rund um die Uhr und in 18 verschiedenen Sprachen gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen anonym Unterstützung an. Die Plakate werden vom 21. November bis 11. Dezember zu sehen sein.

Ab dem 25. November werden im Stadtgebiet sechs orangene Bänke mit der Telefonnummer des „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ aufgestellt. Initiatorin der Aktion ist das Gleichstellungsbüro der Stadt, wobei eine der Bänke vom Zonta Club Oldenburg mitfinanziert wurde. Die Bänke stehen vor den vier Gemeinwesenarbeiten, beim Pflegekinderdienst und vor dem Innenstadtgeschäft „deine TONART“.
Brötchentütenaktion: Gewalt kommt nicht in die Tüte

59 Bäckereien im Oldenburger Stadtgebiet verpacken die verkauften Brötchen in Tüten mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Brötchentüten werden von den Präventionsräten und den Gleichstellungsbeauftragten im Nordwesten zur Verfügung gestellt. Auf der Rückseite führt ein QR-Code zu Hilfekontakten und Anlaufstellen für Frauen in der Region.

Für das Buch „Femizide. Frauenmorde in Deutschland“ haben die Autorinnen mit Fachleuten, Überlebenden, Zeuginnen und Zeugen und Angehörigen gesprochen und wissenschaftliche Studien analysiert. Dabei zeigt ihr Buch: Femizide sind ein gesamtgesellschaftliches Problem – und es gibt sinnvolle Wege zu einem besseren Schutz von Frauen vor männlicher Gewalt.

Am Donnerstag, 24. November, wird von 18 bis 20 Uhr online über BigBlueButton das Buch vorgestellt. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte per E-Mail an oldenburg@dgb.de. Veranstaltet wird die Buchvorstellung vom DGB Regionsbüro Oldenburg-Ostfriesland in Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord.

Am Montag, 28. November, findet von 18 bis 20 Uhr über Webex Online Meeting ein Ver.Di polit talk mit den Autorinnen statt. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse pressestelle.nds-hb@verdi.de, da dies ein Angebot des ver.di Landesbezirks Niedersachsen-Bremen ist.

Freitag, 25. November, 15 bis 18 Uhr, Julius-Mosen-Platz: Mit einer Installation von Schuhpaaren macht das Feministische Forum Oldenburg auf mehr als hundert Frauen und Mädchen aufmerksam, die in diesem Jahr allein in Deutschland Opfer von Femiziden wurden. Darüber hinaus werden auch andere Gewalterfahrungen von Frauen und Mädchen sichtbar gemacht und Informationen sowie Materialien für Betroffene zur Verfügung gestellt.

Freitag, 25. November, 18 Uhr, Film „Woman“: Das weltweite Projekt bietet zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern einen Ort für ihre Stimme. Ziel des Films ist es nicht nur, Rechte zu fordern oder sich auf Probleme zu konzentrieren, sondern den Stimmen der Frauen endlich Gehör zu schenken und dafür zu sorgen, dass Frauen nie wieder als „schwächeres Geschlecht“ gesehen werden. Mit anschließendem Nachgespräch. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg e.V. und der Ev.-Luth.-Kirche Oldenburg.

Sonntag, 27. November, 17 Uhr, Film „Luchadoras“. Der Film porträtiert die mutigen Frauen, die in Ciudad Juárez, der Stadt der Frauenmorde, als Wrestlerinnen in den Ring steigen und dort, sowie in ihrem vom Machismo geprägten Alltag, um die Deutungshoheit über das Frauenbild in Mexiko kämpfen. Mit anschließendem Regiegespräch. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg e.V. und dem Feministischen Forum.
Informationen zu Partnergewalt

Donnerstag, 1. Dezember, 16 Uhr, Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, gemeinsame Aktion vom Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ und dem Weissen Ring: Der Weisse Ring wird sich vorstellen, Informationen rund um das Thema Partnergewalt und insbesondere zu der No-Stalking App geben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Welche Hilfsangebote und Beratungsstellen gibt es in Oldenburg?

 · BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt: Telefon 0441 235-3798
 · Olena – Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen: olena.beratung@web.de, Telefon 0441 235-2490
 · Wildwasser – Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen: www.wildwasser-oldenburg.de, Telefon 0441 16656
 · Autonomes Frauenhaus: www.frauenhaus-oldenburg.de, Telefon 0441 47981
 · Trans-Beratung OL: weser-ems@trans-recht.de, Telefon 0160-5889070

Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen gibt es auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
22.11.2022, 18:06 Uhr
Einbrüche in Restaurant und Wohnhäuser
Am Freitag, 18.11., ist es zu mehreren Einbrüchen im Stadtgebiet gekommen. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise von Zeugen.

Am frühen Freitagmorgen (Tatzeit etwa 3.30 Uhr) hebelten unbekannte Täter das Fenster einer Gaststätte am Schützenweg auf. Die Diebe durchwühlen mehrere Räume und entwendeten einen Tresor mit mehreren Hundert Euro Bargeld. Anschließend entkamen sie unerkannt.

Ebenfalls durch ein zuvor aufgehebeltes Fenster verschafften sich unbekannte Einbrecher am Freitag in der Zeit zwischen 13.30 und 17.30 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Schillerstraße. Die Täter durchsuchten mehrere Räume im Erd- und Obergeschoss des Hauses nach Wertsachen, flüchteten jedoch ohne Beute.

In der Fritz-Reuter-Straße kam es am Freitag gegen 19 Uhr zu einem weiteren Einbruch: Vermutlich mit einem Brecheisen öffneten Unbekannte die Terassentür eines Einfamilienhauses. Als die Täter das Wohnzimmer betraten, wurden sie offenbar durch eine ausgelöste Alarmanlage gestört. Die Unbekannten flüchteten ohne Diebesgut.

Für Zeugenhinweise ist der zentrale Kriminaldienst unter der Telefonnummer 0441/790-4115 erreichbar.
18.11.2022, 16:40 Uhr
Jubiläum: 25 Jahre Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im RUZ Oldenburg
Wachsende Nachfrage von Schulen – Bilanz: Mehr als 3.800 Veranstaltungen
Jungen Menschen das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, um ein gutes und nachhaltiges Leben zu führen – seit 25 Jahren ist dies die Aufgabe des Regionalen Umweltbildungszentrums der Stadt Oldenburg, kurz RUZ. Die Förderung dieser Gestaltungskompetenz steht im Kern der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und ist eine unerlässliche Voraussetzung für nachhaltige Lebensstile und eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Am heutigen Freitag, 18. November, feiert das RUZ sein Jubiläum.

„Mit dem Umweltbildungszentrum hat die Stadt vor 25 Jahren ein Projekt auf den Weg gebracht, das sich inzwischen zu einem Leuchtturm in der Oldenburger Bildungslandschaft entwickelt hat. Ich freue mich, dass wir durch das RUZ unsere Schulen mit innovativer und zukunftsweisender Nachhaltigkeitspädagogik unterstützen können“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann anlässlich des Jubiläums.

3.800 Veranstaltungen mit insgesamt über 73.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – das ist die Bilanz zum 25-jährigen Jubiläum. Das RUZ unterstützt die Oldenburger Schulen bei ihrer Aufgabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Querschnittsaufgabe in den Unterricht und das Schulleben zu integrieren. Während die Zusammenarbeit im Grundschulbereich von Anfang an eng war, zeichnet sich inzwischen eine verstärkte Nachfrage aus dem Sekundarbereich ab, wie Edgar Knapp erläutert, der bereits seit 1998 die Entwicklung begleitet: „Das Umweltbildungszentrum freut sich seit vielen Jahren über eine stabile Nachfrage aus dem Grundschulbereich, die in den vergangenen zehn Jahren um ein stetig wachsendes Interesse von den weiterführenden Schulen ergänzt wird. So buchen zahlreiche Oberstufenkurse das RUZ, wenn für die Abiturprüfungen des Faches Biologie Themen wie Gewässer-, Moor- oder Waldökologie angekündigt werden.“

Wie kann ich Energie und Ressourcen sparen? Wer frisst im Wald die alten Blätter auf und woran erkenne ich die Qualität eines Gewässers? Wie entsteht Kleidung und was hat das mit Bangladesch zu tun? Was ist globale Gerechtigkeit und was bedeuten die 17 Nachhaltigkeitsziele für Oldenburg? Wie ernähre ich mich gesund und klimafreundlich? Wie könnte mein zukunftsfähiges Leben in 15 Jahren aussehen? Dies sind nur einige Beispiele eines Spektrums an Themen und Fragestellungen, die Schülerinnen und Schüler in Kursen des Umweltbildungszentrums bewegen. Ein aktuelles und beliebtes Beispiel ist auch der Aktionstag „Oldenburg dreht ab!“, der seit mehreren Jahren mit immer neuen Schwerpunktthemen pädagogische Impulse für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit an den Oldenburger Schulen bereitstellt.

„Auch mit verschiedenen Fachdidaktiken der Carl von Ossietzky Universität arbeiten wir regelmäßig zusammen. Schließlich sollen auch Lehramtsstudierende frühzeitig erkennen, was BNE für ihr späteres Berufsleben bedeutet“, ergänzt Christel Sahr, die ebenfalls seit vielen Jahren einer der kreativen RUZ-Köpfe ist.

Mit maßgeblich vom Umweltbildungszentrum entwickelten oder mitentwickelten Projekten errang Oldenburg bei verschiedenen Wettbewerben Auszeichnungen und Preise – wie zum Beispiel 2018 beim landesweiten Wettbewerb KlimaKommunal mit der Geotour „Oldenburger Klimaschätze“. Auch beim Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune“ gewann Oldenburg 2019 mit der GeoTour in der Kategorie „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“ einen Hauptpreis. 2020 folgte der Titel „Niedersächsische Klimakommune“ mit dem Oldenburger Solarprogramm sowie dem Unterrichtsangebot „Klimaschutzschule“.

Das Regionale Umweltbildungszentrum, kurz „RUZ“, ist eine Einrichtung der Stadt Oldenburg, die 1997 auf Beschluss des Rates entstanden ist und zum niedersächsischen Netzwerk der vom Kultusministerium anerkannten „Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gehört. Seitdem bietet das RUZ ein kostenloses Veranstaltungsprogramm für Oldenburger Schulen mit Unterrichts- und Ausleihangeboten an. Durchgeführt wird die RUZ-Arbeit von einem inzwischen zehnköpfigen Team, das aus drei für jeweils einen Wochentag freigestellten Lehrkräften und fünf städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, die von zwei jungen Leuten in ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr unterstützt werden.

Am Freitag, 18. November, fand die Jubiläumsfeier des Umweltbildungszentrums am Hogenkamp 10 statt. Neben Grußworten von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Gerhard Nögel vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung gab es Gelegenheit, sich über die aktuellen Projekte und Angebote des RUZ zu informieren. Im Anschluss hielt Prof. Dr. Christiane Meyer von der Leibniz-Universität Hannover einen Festvortrag zum Thema „Klimaschutz in der Bildungsarbeit im Kontext einer ‚Transformation unserer Welt‘“.

Mehr über die Aufgaben und Ziele des RUZ, dessen Kursangebote und über die Ausleihe von Materialien gibt es online unter www.oldenburg.de/ruz.
18.11.2022, 16:35 Uhr
Seniorenvertretung mit Glücksrad auf dem Lamberti-Markt
Über Arbeit und Angebote der Seniorenvertretung informieren – Delegiertenversammlung
Die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg stellt sich im weihnachtlichen Ambiente vor: Am Freitag, 25. November, steht das Team in der gemeinnützigen Hütte auf dem Oldenburger Lamberti-Markt in der Innenstadt. Dort können die Besucherinnen und Besucher am Glücksrad mehrere tolle Preise gewinnen – unter anderem ein Wochenende mit einem Ford Fiesta, Schmuckstücke oder Theaterkarten.

Für einen Euro kann einmal das Rad gedreht und mit etwas Glück gewonnen werden. Jeder Euro wird anschließend an das Tierheim Oldenburg gespendet. Die Seniorenvertretung dankt den Oldenburger Unternehmen, die die Preise für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Nebenbei haben Interessierte hier die Gelegenheit, sich bei den Mitgliedern der Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg selbst vorzustellen und relevante Themen anzusprechen.

Des Weiteren lädt die Seniorenvertretung am Mittwoch, 30. November,  um 16.30 Uhr alle in der Altenarbeit in Oldenburg tätigen Organisationen und Einrichtungen sowie weitere Interessierte zur Delegiertenversammlung ein. Diese widmet sich dem Thema „Jahresrückblick“ und findet in der Industriestraße 1 d in Oldenburg statt. Es wird um eine telefonische Anmeldung unter 0441 9992610 gebeten.

Sie wünschen weitere Informationen über die Arbeit der Seniorenvertretung oder möchten an den öffentlichen Sitzungen teilnehmen und sich einbringen? Dann schauen Sie gerne auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/seniorenvertretung vorbei.
18.11.2022, 16:34 Uhr
Weitere Wartung von Ampelanlagen
Abschaltung jeweils für etwa 15 Minuten
Ab Mittwoch, 23. November, wird die Wartung der Ampelanlagen fortgesetzt. Dafür werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb genommen. Die Abschaltungen erfolgen jeweils vor 7 Uhr. Die Verkehrsteilnehmenden werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Folgende Wartungstermine sind geplant:

    Mittwoch, 23. November: Cloppenburger Straße/Autobahnanschluss
    Donnerstag, 24. November: Schützenhofstraße/Autobahnanschluss
    Freitag, 25. November: Schloßwall/Damm
    Montag, 28. November: Schloßwall/Gartenstraße
    Dienstag, 29. November: Ofener Straße/Prinzessinweg
    Mittwoch, 30. November: Ammerländer Heerstraße/Autobahnanschluss
    Donnerstag, 1. Dezember: Ammerländer Heerstraße/Autobahnanschluss Wechloy
    Freitag, 2. Dezember: Nadorster Straße/Autobahnanschluss
    Montag, 12. Dezember: Bremer Heerstraße/Müllersweg
    Dienstag, 13. Dezember: Müllersweg/Autobahnanschluss
    Mittwoch, 14. Dezember: Donnerschweer Straße/Nordtangente
    Donnerstag, 15. Dezember: Langenweg/Autobahnanschluss
18.11.2022, 16:21 Uhr
Städtebauliches Innenentwicklungskonzept soll Konflikte vermeiden
Regelungen zur Anzahl der Geschosse von Gebäuden und zur Versiegelung
Das Baugeschehen ist sehr dynamisch – bundesweit, aber eben auch in der Stadt Oldenburg. Auch hier ist in den letzten Jahren vermehrt zu beobachten, dass Neubauvorhaben die mögliche höhere Ausnutzung der Grundstücke nach den Festsetzungen der rechtsverbindlichen Bebauungspläne ausschöpfen – im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen beispielsweise laut Bebauungsplan zwei Vollgeschosse zulässig waren, jedoch tatsächlich nur Gebäude mit einem Vollgeschoss gebaut wurden. Das sorgt nicht nur für eine Veränderung des vorhandenen Gebiets-Charakters, sondern oftmals auch für Nachbarschaftskonflikte. Diesem Umstand soll künftig ein städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung entgegenwirken, über das in der Ratssitzung am Montag, 28. November, entschieden werden soll.

„Es ist an der Zeit, Harmonie in diese im wahrsten Sinne historisch gewachsene städtebauliche Entwicklung zu bringen – sowohl, was die einheitliche Bauweise in Siedlungen betrifft, als auch den Frieden in der Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das übergeordnete Ziel des städtebaulichen Entwicklungskonzepts zur Steuerung der Innenentwicklung ist eine bedarfsgerechte und angemessene Nachverdichtung, also die Nutzung freier Flächen in bereits besiedelten Gebieten. Deshalb soll die Verdichtung flächendeckend und behutsam gesteuert werden.“

Das städtebauliche Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung gemäß des Baugesetzbuches ist in zwei Stufen unterteilt. Hierin werden konzeptionelle Grundaussagen getroffen, die zu einer bedarfsgerechten und angemessenen Nachverdichtung führen. Die Nachverdichtungsstrategien des Wohnkonzeptes 2025 werden dabei modifiziert und konkretisiert.

Übergeordnetes Ziel ist eine angemessene Nachverdichtung, die sowohl eine bedarfsgerechte Entwicklung von Wohnraum berücksichtigt als auch dem Ortsbild entsprechend verträgliche Strukturen sichern soll. Verknüpft ist es mit den Zielen, eventuell eine bodenpreisdämpfende Wirkung nach sich zu ziehen, Wohnraum für Familien zu sichern, den Erhalt vorhandener Bausubstanz wieder attraktiver werden zu lassen und somit auch zu einer verbesserten CO2-Bilanz beizutragen sowie die mikroklimatischen Auswirkungen von Bauvorhaben zu verringern.

Der Geltungsbereich der Konzeptstufe 1 umfasst Bebauungspläne, in deren Plangebiet oder Teilen (Kleinsiedlungsgebiete, reine Wohngebiete, besondere Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete und Dorfgebiete) wohnen zulässig und gleichzeitig eine Baunutzungsverordnung (BauNVO) vor 1990 gültig ist.

Zum einen ist darin festgelegt, dass die bisherige Ausnahmeregelung, ein Vollgeschoss mehr bauen zu dürfen als im Bebauungsplan festgesetzt ist, zukünftig nicht mehr angewendet wird, wenn sie in der angrenzenden Umgebung nicht oder nur vereinzelt genutzt wurde. Zum anderen wird die Versiegelung eines Grundstückes durch Nebenanlagen, Garagen, Stellplätze und ihren Zufahrten und so weiter zukünftig in diesen Bebauungsplänen erstmals beschränkt, indem die mit der Baunutzungsverordnung (BauNVO) 1990 eingeführten Regelungen zur Beschränkung des Versiegelungsgrades auch hier anzuwenden sind.

Für beide Bereiche gibt es Ausnahmeregelungen, die  in dem Konzept ausführlich beschrieben werden.

Aufgrund der vorhandenen Baurechte in Oldenburg wird das Konzept zur Innenentwicklung zweistufig aufgebaut. So können mit der Konzeptstufe 1 für Bauvorhaben zeitnah durch den Ratsbeschluss handlungsleitende Regelungen für die Verwaltung zum Umgang mit der Ausnahmeregelung von der Zahl der Vollgeschosse und dem Versiegelungsgrad getroffen werden.

Für die zweite Konzeptstufe ist eine Bestandsaufnahme mit einem stärkeren Detaillierungsgrad als bisher notwendig, um für ein städtebaulich verträgliches Einfügen Aussagen zu Zahl der Wohnungen je Wohngebäude sowie eine Verhältniszahl zur Grundstücksgröße/Wohnungszahl treffen zu können. Die Konzeptstufe 2 soll daher an ein externes Büro vergeben und durch einen Ratsbeschluss handlungsleitend für die Verwaltung werden.
18.11.2022, 16:19 Uhr
Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ verlängert sich
Weitere sechs Monate gesichert – Oldenburg freut sich über Entscheidung
Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ verlängert sich um weitere sechs Monate. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Bereinigungssitzung vom Donnerstag, 10. November 2022, beschlossen. Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg begrüßt diese Entscheidung und hat diese erfreuliche Nachricht im Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 16. November, bekannt gegeben: „Die bisherige positive Zusammenarbeit mit den bestehenden Sprach-Kitas kann somit zunächst bis zum Sommer 2023 fortgesetzt werden. Viele Kinder in der Stadt Oldenburg bekommen nun weiterhin diese sprachliche Unterstützung – dies hilft zur Verbesserung der Integration“, betonte Dr. Lammerding.

Das Bundesprogramm läuft seit 2016/ 2017 in vielen Kitas des Landkreises Ammerland und der Stadt Oldenburg. Seit dem Jahresbeginn 2022 sind mittlerweile 30 Kindertagesstätten beteiligt. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat das Programm bis zum Sommer 2023 verlängert und fördert bundesweit derzeit über 7.000 Kitas. Jedes Team wird durch eine zusätzliche Fachkraft verstärkt, die direkt in der Kita tätig ist. Diese begleitet und unterstützt das Team während des Programms. Außerdem werden zwei zusätzliche Fachberatungen finanziert, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Mit diesem Projekt sollen Kinder von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Das Land Niedersachsen hat bereits angekündigt, die Finanzierung auch über den vom Bund weiterhin getragenen Zeitraum hinaus zu finanzieren.

Eine Übersicht der Sprach-Kitas sowie weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/kitas.
18.11.2022, 16:09 Uhr
Streumittellager gut gefüllt
Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über Rechte und Pflichten bei Schnee und Eis
Die Temperaturen sinken und der Winter könnte in den nächsten Wochen mit Eis und Schnee besondere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmenden stellen: „Auf den Winter ist der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) bestens vorbereitet“, so Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „Die Lagerhalle für Streumittel ist gut gefüllt“. Als Vorbereitung auf kältere Zeiten erinnert der Abfallwirtschaftsbetrieb über eigene Leistungen sowie die Rechte und Pflichten von Bürgerinnen und Bürgern bei Schnee und Eisglätte.

Bei Schnee und Eisglätte sind nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streufahrzeuge sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter der Federführung des AWB im Einsatz. Über 60 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste Straßenunterhaltung und Stadtgrünpflege sowie des AWB werden je nach Wetterlage mobilisiert und leisten bereits ab 5 Uhr morgens ihren Dienst, um Oldenburg mobil zu halten. Im Durchschnitt der letzten fünf Winter hatte der AWB jährlich rund 480 Tonnen Streumittel ausgebracht.

Rechtlich notwendig ist Winterdienst nur auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Straßen. Dies sind zum Beispiel die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. Darüber hinaus werden durch den AWB die Ausfallstraßen sowie wichtige innerstädtische Verbindungsstraßen, das „Schnee- und Eisnetz Rad“, wesentliche Strecken der VWG-Buslinien sowie Schulbuslinien geräumt und gestreut. In den späteren Abendstunden (ab 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird grundsätzlich kein Winterdienst durchgeführt.

Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen von der Eigentümerin oder dem Eigentümer dieses Grundstückes in einer Breite von mindestens 1,5 Meter geräumt und bei Schnee- und Eisglätte gestreut werden. Gibt es keinen angelegten Gehweg, ist ein 1,5 Meter breiter Streifen ab dem Straßenrand zu räumen und zu streuen. Mieterinnen und Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten bei der Vermieterin beziehungsweise dem Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss.

Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, ist Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie Treppen, Rampen oder auf Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem abstumpfenden Mittel wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden. Dabei ist der Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchzuführen und bei Bedarf bis 20 Uhr zu wiederholen.

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/awb.
18.11.2022, 15:53 Uhr
2. Demokratiekonferenz Oldenburg
Am 10. Dezember 2022 im Alten Landtag
Programm und Anmeldung über https://partnerschaft-fuer-demokratie.oldenburg.de/demokratiekonferenz. Die Teilnahme ist kostenlos.

Was macht eine lebendige Demokratie in Oldenburg aus? Wie können wir Beteiligung stärken? Die Demokratiekonferenz bietet dazu einen Austausch in unterschiedlichen Formaten mit Engagierten und Expert*innen zu diesen Fragen an.

Am Vormittag wird in einer Demokratiewerkstatt gemeinsam erarbeitet, was für die demokratische Teilhabe in Oldenburg benötigt wird. Um 14 Uhr zeigt Léa Briand von abgeordnetenwatch.de in ihrem Vortrag anhand von praktischen Beispielen, wie politische Entscheidungen für Bürger*innen zugänglich werden können. In den anschließenden Workshops werden die Themen Beteiligung und Teilhabe vertieft. In den Pausen ist bei Kaffee und Tee ausreichend Zeit für Austausch und Vernetzung.

Für Junge Menschen gibt es ein besonderes Angebot: den Workshop „HeimArt – Kunst als Statement der Zugehörigkeit“ mit Khalid Bounouar von 10 bis 15.30 Uhr. Hier können sie ausprobieren, durch Kunst ihre eigenen Erfahrungen mit Heimat und Identität, aber auch Rassismus und Diskriminierung auszudrücken. Gemeinsam mit Khalid Bounouar entwickeln sie eigene Poetry-Texte.

Die Demokratiekonferenz findet im Rahmen von „Partnerschaften für Demokratie Oldenburg" statt. Das Programm wird getragen vom Präventionsrat Oldenburg und dem Amt für Zuwanderung und Integration Oldenburg und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
18.11.2022, 14:19 Uhr
Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg schreibt Förderung aus
Einsendeschluss ist der 03. Februar 2023
Die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg schreibt zum 21. Mal ihren Förderpreis aus. Er ist für das Jahr 2023 der Sparte Fotografie gewidmet. Bewerben können sich junge Künstlerinnen und Künstler der Region. Die Ausschreibungsfrist endet am 03. Februar 2023. Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert und mit einer Einzelausstellung samt Dokumentation im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg verbunden. Eine unabhängige Fachjury ermittelt den Preisträger bzw. die Preisträgerin.

Die Bewerberinnen und Bewerber im Alter bis 35 Jahre müssen im Geschäftsgebiet der Öffentlichen Oldenburg (ehemaliges Land Oldenburg) leben oder hier geboren sein und in der künstlerischen Sparte Fotografie arbeiten. Sie können sich in der künstlerischen Ausbildung befinden oder am Beginn einer selbständigen künstlerischen beruflichen Tätigkeit stehen. Zur formlosen Bewerbung sind Bilddokumentationen von bis zu zehn Arbeiten auf Datenträger oder per Daten-Upload (zur Projektion) einzureichen, die über das aktuelle Schaffen Auskunft geben, ferner Dokumentationsmaterial/Kataloge sowie Angaben zum künstlerischen Werdegang.

Die Ausschreibungsbedingungen für den Förderpreis Fotografie sind auch als download unter http://kulturstiftung.oevo.de erhältlich. 

Der Förderpreis der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg ist der einzige dieser Art und Reichweite im Oldenburger Land. Er wird wechselnd für die Sparten Fotografie, Malerei sowie Skulptur und Installation ausgeschrieben. Mit dem Preis sollen Künstlerinnen und Künstler vor Ort ermutigt werden, innovativ zu arbeiten. Zudem soll das Kunstprofil der Region gestärkt werden.
15.11.2022, 22:45 Uhr
Gegen Gewalt an Frauen: Orange Bänke sensibilisieren
Sechs Holzbänke im Stadtgebiet aufgestellt – Hinweis auf Hilfetelefon
Sechs orange Holzbänke werden ab dem 25. November im Stadtgebiet aufgestellt, für das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sensibilisieren und gleichzeitig auf ein bundesweites Hilfs- und Unterstützungsangebot aufmerksam machen. Anlass ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Bänke wurden von der Oldenburger Jugendwerkstatt hergestellt und mit der gut sichtbaren Telefonnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 versehen. Aufgestellt werden die Bänke vor den vier Gemeinwesenarbeiten, beim Pflegekinderdienst und vor dem Innenstadtgeschäft „deine TONART“.

„Wir freuen uns über die vielen Partnerinnen und Partner, die das Thema Gewalt gegen Frauen mit uns in alle Stadtteile hineintragen und an vielen Stellen sichtbar machen“, betonen die Initiatorinnen des Projekts aus dem Gleichstellungsbüro Wiebke Oncken und Renate Vossler. „Wir beabsichtigen, die Aktion fortzuführen und diese Bänke an immer mehr Stellen aufzustellen.“ Damit dies gelingt, werden weitere Unterstützerinnen und Unterstützer benötigt.

So haben sich dieses Jahr die Zontas an einer der Bänke finanziell beteiligt. „Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Zonta-Clubs – so auch der Zonta Club Oldenburg – für die Rechte von Frauen und Mädchen ein, gemäß dem Motto ‚Build a better world for women and girls‘“, betont Birgit Novy, Präsidentin des Zonta Clubs Oldenburg ihren Einsatz. Wer ebenfalls Interesse an einer Patenschaft für eine Bank hat, kann sich an das Gleichstellungsbüro wenden. An der unterstützten Bank befindet sich dann auch ein Hinweis, wer an der Realisierung beteiligt war.

Dabei geht es letztlich um viel mehr als Geld, deshalb war die Arbeit an den Bänken auch für die Jugendwerkstatt mehr als nur ein Auftrag: „Die Jungerwachsenen der Oldenburger Jugendwerkstatt sind stolz, diesen Beitrag gegen Gewalt an Frauen unter Anleitung ihres Werkpädagogen umgesetzt zu haben“, unterstreicht Tanja Meiser, Pädagogische Leitung der Oldenburger Jugendwerkstatt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen, aber auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften, vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter. Bei Bedarf werden Dolmetscherinnen in 18 Sprachen zum Gespräch hinzugeschaltet. Über die Webseite haben die Anruferinnen außerdem die Möglichkeit, einen Gebärdendolmetscherdienst zu nutzen. Sowohl die Telefon- als auch die Onlineberatung sind vertraulich: Anrufe können nicht zurückverfolgt werden, E-Mail-Austausch und Chat sind anonymisiert.

Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/gleichstellung. 
15.11.2022, 22:33 Uhr
Polizei warnt erneut vor WhatsApp-Betrügern
Vorsicht bei unbekannten Telefonnummern
"Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt und ich habe eine neue Nummer!" Mit solchen oder ähnlichen Formulierungen beginnt meist eine dreiste Betrugsmasche, bei denen die Täter Messenger-Diensten wie WhatsApp nutzen.

Das Ziel dieser Masche ist dann zunächst, dass die Angeschriebenen reagieren - und dabei im Idealfall den Namen des Angehörigen nennen, den sie als Verfasser der Nachricht vermuten. In der Folge entwickelt sich nun ein Dialog, in dem die angeblichen Verwandten zunächst erklären, warum sie ein neues Handy oder eine neue Mobilnummer haben. Beispielsweise wird vorgegeben, dass das Mobiltelefon defekt oder gestohlen worden sei. Die angeblichen Angehörigen hätten sich umgehend ein Handy leihen oder auf andere Art beschaffen müssen, um erreichbar zu sein.

Sobald die Geschädigten "angebissen" haben und davon überzeugt sind, mit dem Sohn, der Tochter oder auch mit einem Enkel zu kommunizieren, lassen die Täter die Katze aus dem Sack:

"Kannst du mir einen Gefallen tun? Auf dem neuen Handy ist meine Banking-App noch nicht freigeschaltet und ich muss dringend mehrere Überweisungen tätigen! Kannst du das für mich übernehmen?"

In immer noch sehr vielen Fällen überweisen die Betrugsopfer dann Geld - teilweise bis zu mehreren Tausend Euro, ohne zu merken, dass es sich bei den Bankdaten bzw. der IBAN um vollkommen fremde Konten handelt. Die überwiesenen Geldbeträge werden dann von den Tätern innerhalb weniger Minuten weltweit transferiert, die Auszahlung erfolgt schließlich im Ausland.

Diese Betrugsmasche ist nicht nur mit hohen persönlichen Schadenssummen verbunden, sondern für die Opfer auch mit schweren psychischen Folgen. Die Polizei geht davon aus, dass die Betrüger wahllos an unzählige Handynummern, die mit einem WhatsApp-Account verbunden sind, derartige Nachrichten versenden. Sobald ein Opfer reagiert und antwortet, setzen die Betrüger ihre Tat fort.

Das für Betrugsfälle zuständige Fachkommissariat der Oldenburger Polizei hat derzeit 37 solcher Fälle in Bearbeitung, darunter elf vollendete Delikte, bei denen bereits finanzielle Schäden eingetreten sind. In einem dieser Fälle hatte eine 58-jährige Oldenburgerin in der vergangenen Woche insgesamt 6980 Euro überwiesen, ohne zu merken, dass sie per WhatsApp nicht mit ihrer Tochter, sondern mit einem Betrüger kommunizierte.

Aus polizeilicher Sicht handelt es sich bei dieser Art des Betrugs um eine Variante des Enkeltricks. Die Polizei rät auch beim Umgang mit Messenger-Diensten und Anrufen grundsätzlich zur Vorsicht:

1. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

2. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

3. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

4. Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

5. Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehende Personen.

6. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

7. Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

8. Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

9. Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Im Anhang dieser Pressemitteilung finden Sie beispielhaft drei Fotos von Betrugstaten über den WhatsApp-Messenger. Die gezeigten Dialoge stammen aus echten Straftaten.

Weitere Tipps der Polizei gegen den Enkeltrick und andere Betrugsmaschen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/.
15.11.2022, 22:28 Uhr
Johanniter-Weihnachtstrucker legen los
Hilfsaktion der Johanniter-Unfall-Hilfe startet ab Samstag
Die letzten Vorbereitungen für den Weihnachtstrucker an den Standorten der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen sind erledigt. Jetzt kann es los gehen! Ab dem 19. November können Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug an den Johanniter-Standorten und weiteren Einrichtungen abgeben. Die Päckchen sind für bedürftige Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch die Coronavirus-Pandemie und den Krieg in der Ukraine häufig noch schwieriger geworden ist. Zielländer für die Hilfe sind in diesem Jahr Albanien, Bosnien, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine, Republik Moldau und Bulgarien sowie Deutschland.

„Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen Jahr für Jahr die Johanniter-Weihnachtstrucker mit Paketen und Spenden unterstützen. Wir freuen uns über dieses zivile Engagement, denn damit können wir Johanniter notleidenden Menschen wie etwa in der Ukraine mit dem Nötigsten unterstützen und ein Signal der Solidarität senden“, sagt Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. Bis zum 16. Dezember 2022 können Pakete gepackt und an den Sammelstellen abgegeben werden. Diese sind im Internet unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de/abgabestellen zu finden.

Eine Bitte an alle Päckchenpacker: Es ist notwendig, sich an die Packliste zu halten. Dann bekommen alle Bedürftigen ein gleichwertiges Paket und Probleme am Zoll werden vermieden. Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel in einen stabilen Karton geeigneter Größe gepackt und fertig ist das Weinachtstrucker-Paket. 

Sollte in der Nähe keine Sammelstelle der Weihnachtstrucker verfügbar sein, gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, „virtuelle Päckchen“ zu packen. Mit den Spenden werden Teile des Inhalts oder komplette Päckchen finanziert. Die Päckchen werden im Anschluss von bewährten Partnern in den Empfängerländern gepackt. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen. 

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker. 

Packliste für die Weihnachtstrucker-Päckchen:
1 Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), 2 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta.

Nicht nur mit Päckchen auch mit Spenden können Hilfswillige den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete oder die Koordination des Projektes unterstützen. Spenden sind möglich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18, BIC: BFSWDE33XXX, Verwendungszweck: Weihnachtstrucker. Oder virtuelle Päckchen packen direkt über die Spendenseite.
15.11.2022, 22:27 Uhr
Ernüchternde Bilanz bei Alkohol-Testkäufen
Kioske verstoßen gegen Jugendschutzgesetz – Empfindliche Geldbußen
Die Stadt Oldenburg hat am Freitag, 11. November, mit stichprobenartigen Testkäufen bei Kiosken Jugendschutzkontrollen vorgenommen. Ziel der Aktion war es, die Sorgfalt der Gewerbetreibenden bei der Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu überprüfen. Die Bilanz fiel leider ernüchternd aus: Keiner der fünf kontrollierten Kioske hielt sich an die gesetzlichen Vorgaben, alle gaben hochprozentigen Alkohol und E-Zigaretten an die minderjährigen Testkäufer ab. In diesen Fällen werden nun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, die teils empfindliche Geldbußen im Rahmen von 500 bis 3.000 Euro zur Folge haben können.

Aufgrund der negativen Ergebnisse dieser stichprobenartigen Kontrollen wird das Amt für Jugend und Familie derartige Testkäufe zukünftig ausweiten, um die Kontrolldichte wesentlich zu erhöhen und den Einzelhandel in Oldenburg stärker für das Thema Jugendschutz zu sensibilisieren.
11.11.2022, 12:40 Uhr
Wie stärken wir Beteiligung in Oldenburg?
2. Demokratiekonferenz am 10. Dezember - kostenlose Workshops und Diskussionen
Wie können wir Beteiligung in Oldenburg stärken? Was braucht es für demokratische Teilhabe und eine lebendige Demokratie? Auf diese Fragen wird die 2. Demokratiekonferenz Oldenburg am 10. Dezember 2022 im Alten Landtag Oldenburg Antworten geben. Von 10 bis 18 Uhr sind alle ab 16 Jahre eingeladen, sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsam weiterzudenken. Die Teilnahme ist auch nur an einzelnen Programmpunkten möglich.

Am Vormittag wird in der Demokratiewerkstatt erarbeitet, was wir für das praktische demokratische Handeln brauchen. Ab 14.00 Uhr zeigt Léa Briand von abgeordnetenwatch.de in ihrem Vortrag anhand von praktischen Beispielen, wie politische Entscheidungen für Bürgerinnen und Bürger zugänglich werden können, um Gesellschaft gemeinsam zu gestalten. In den drei Workshops geht es um die Funktionsweise von Bürgerräten, um Erwartungen rund um Beteiligung und um den Abbau von Hürden beim Zugang zu Wahlen für Menschen mit Behinderung. Für den Vortrag und das letztgenannte Thema steht Gebärdenverdolmetschung zur Verfügung.

Für junge Menschen von 16 bis 26 Jahren gibt es ein besonderes Angebot: den Workshop „HeimArt – Kunst als Statement der Zugehörigkeit“ mit Comedian und Moderator Khalid Bounouar von 10 bis 15.30 Uhr. Hier können sie ausprobieren, durch Kunst ihre eigenen Erfahrungen mit Heimat und Identität, aber auch Rassismus und Diskriminierung auszudrücken. Gemeinsam mit Khalid Bounouar entwickeln sie eigene Poetry-Texte.

Die 2. Demokratiekonferenz findet statt im Rahmen des Programms Partnerschaften für Demokratie Oldenburg. Das Programm wird getragen vom Amt für Zuwanderung und Integration und dem Präventionsrat Oldenburg. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Weitere Informationen zum Programm der 2. Demokratiekonferenz finden Sie auf der Webseite der Partnerschaften für Demokratie Oldenburg. Die Anmeldung zur Demokratiekonferenz ist möglich bis zum 4. Dezember über die Webseite, per E-Mail (pfd@stadt-oldenburg.de) oder telefonisch (0441 235-4963). 
11.11.2022, 12:33 Uhr
Mehr als 1.400 neue Solarstromanlagen auf Dächern und Balkonen
Photovoltaik-Förderprogramm ist ein voller Erfolg – Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
Die Stromkosten senken und Gutes für die Umwelt tun – das gelingt vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern in diesem Jahr auch dank der Photovoltaik-Förderung der Stadt Oldenburg. Über 1.400 Antragstellerinnen und Antragsteller, überwiegend Privatpersonen, haben Investitionszuschüsse für eine Solarstromanlage gestellt und werden sie am Ende gewährt bekommen. Insgesamt hatte der Stadtrat 1,25 Millionen Euro für die Förderung von Photovoltaikanlagen bereitgestellt. „Das Programm war auch 2022 ein voller Erfolg. Die Förderung hat den Ausbau der Photovoltaik in Oldenburg entscheidend vorangebracht und war nicht nur für die Energiewende und den Klimaschutz wichtig, sondern auch ein wichtiger konjunktureller Impuls für die ausführenden Handwerksunternehmen“, bilanziert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Da die Mittel für 2022 nun ausgeschöpft sind, wurde das Programm seit dem 4. November „geschlossen“, und es können aktuell keine neuen Anträge mehr angenommen werden. Neue Förderungen können erst wieder zugesagt werden, wenn der Haushalt für das Jahr 2023 – voraussichtlich im Frühjahr – in Kraft tritt. Der Haushaltsentwurf fürs nächste Jahr sieht erneut Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro vor.

Bedingung für die Förderung war und ist der Neu- beziehungsweise Zubau einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mindestens drei Kilowatt-Peak (kWp). Dadurch konnte im Jahr 2022 eine Erweiterung um rund 8,3 Megawatt-Peak (8.300 KWp) mit einer CO2-Wirksamkeit von rund 3.800 Tonnen erreicht werden.

Unter den rund 1.4o0 Förderanträgen entfallen rund 550 Anträge auf Steckersolargeräte, sogenannte Balkonanlagen mit einer Maximalausgangsleistung von 600 Watt. „Diese Form der Photovoltaik eröffnet es auch Mieterinnen und Mietern, denen kein eigenes Dach zur Verfügung steht, die Vorzüge der günstigen und sauberen Stromerzeugung zu nutzen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität.

„Ich freue mich sehr, dass unser PV-Förderprogramm so außerordentlich gut angenommen wurde“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mein Dank gilt hier auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des im vergangenen Jahr neu gegründeten Amtes für Klimaschutz und Mobilität, die einen reibungslosen Ablauf in dieser mitunter sehr beratungsintensiven Sachbearbeitung gewährleistet haben.“

Bei Fragen, wie man mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach Strom produzieren kann, können Haushalte bei der Stadt Oldenburg noch eine geförderte Solarberatung mit einem Eigenanteil in Höhe von 50 Euro beantragen. Anträge können bequem online im Serviceportal der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/solarberatung gestellt werden.

Wer vorab schon das Potenzial seines Hauses einschätzen und ohne eine Fachplanung die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach berechnen lassen möchte, dem bietet das städtische Solarpotenzialkataster einen ersten Einblick. Auf der städtischen Internetseite unter www.oldenburg.de/solardachkataster kann mit wenigen Klicks überprüft werden, wie gut sich eine Dachfläche für eine Photovoltaikanlage eignet und nach wie vielen Jahren sich die Investition durch Eigenverbrauch und Einspeisevergütung refinanziert hat.
11.11.2022, 12:32 Uhr
Vortrag: Wie sehen Menschen mit Essstörungen die Welt?
Veranstaltungsreihe „Ausgewogen“ des Gleichstellungsbüros und des Forums Essstörungen
Ob Adipositas, Bulimie, Binge-Eating-Störung oder Magersucht: Essstörungen sind ernst zu nehmende Erkrankungen mit weitreichenden Folgen. Bereits jedes fünfte Kind im Alter von 11 bis 17 Jahren und sogar jedes dritte Mädchen derselben Altersgruppe zeigt Symptome einer der genannten Krankheitsformen. Um über die Wahrnehmung, das Erleben und den Einfluss genau solcher Essstörungen dreht sich der Vortrag „Innenansichten – wie Menschen mit Essstörungen die Welt sehen“ von Dr. Silke Kleinschmidt. Er findet am Donnerstag, 1. Dezember, um 19 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3 statt. Der Vortrag, in dem anonymisierte Fälle betrachtet werden, gehört zur Veranstaltungsreihe „Ausgewogen“ des städtischen Gleichstellungsbüros und des Forums Essstörungen. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene, deren Angehörige und Fachkräfte. Bei der Ärztekammer wurden Fortbildungspunkte beantragt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Corona-Pandemie hat die Lage zusätzlich verschärft: 2021 wurden laut Bundespsychotherapeutenkammer 40 Prozent mehr Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aufgrund einer Essstörung stationär behandelt. Und der Krankheitsverlauf ist häufig chronisch und setzt sich auch im Erwachsenalter fort. „Umso wichtiger ist es, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen“, betont Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Für Betroffene und deren Zugehörige sollte es niedrigschwellige Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten geben.“

Dr. med. Silke Kleinschmidt leitet die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Westerstede. Sie ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

Seit 2002 treffen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen, Psychologinnen Psychologen sowie Ärztinnen und Ärzte im Forum Essstörungen zum Austausch, zur Qualifizierung und zur Vernetzung. Dieses Netzwerk informiert außerdem über das Thema Essstörungen und wirbt für einen positiven Umgang mit dem eigenen Körper. Unter der Überschrift „Ausgewogen“ werden deshalb in loser Folge Informationsveranstaltungen, Filme, Lesungen und anderes mehr angeboten.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg hat auf seiner offiziellen Website unter www.oldenburg.de/gleichstellung auch Informationen zum Thema „Essstörungen“ online gestellt.
11.11.2022, 12:24 Uhr
Abfallgebührenmarken sind in 2023 weiterhin gültig
Änderungsanträge für angemeldete Tonnen müssen bis zum 9. Dezember vorliegen
Die zurzeit gültigen Abfallgebührenmarken für das Jahr 2018 sind auch für 2023 gültig. Aus technischen Gründen können Änderungen der angemeldeten Tonnen nur dann im Jahresbescheid 2023 berücksichtigt werden, wenn sie bis Freitag, 9. Dezember 2022, beim Fachdienst Finanzen der Stadt Oldenburg beantragt wurden. Dies gilt sowohl für Änderungen des Tonnenvolumens, als auch im Falle eines Umzuges für das Grundstück, auf dem sie genutzt werden. Änderungen, die nach diesem Termin mitgeteilt werden, können erst ab Mitte Januar 2023 nach dem Versand der Jahresbescheide durch einen Änderungsbescheid berücksichtigt werden.

Die gewünschten Änderungen können die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer oder die beauftragten Hausverwaltungen schriftlich beim Fachdienst Finanzen, Industriestraße 1 d, 26121 Oldenburg, per E-Mail an steuern@stadt-oldenburg.de, per Fax an die Nummer 0441 235-3121 oder persönlich beim Fachdienst Finanzen beantragen.

Falls bei einem Umzug Abfalltonnen zur neuen Wohnung mitgenommen werden, ist es erforderlich, diese Abfalltonnen auf das neue Grundstück umzumelden. Die Online-Ummeldung sowie weitere Informationen zu Mülltonnen finden Sie online unter www.oldenburg.de/awb.
11.11.2022, 12:22 Uhr
„Jugend musiziert“ im Kulturzentrum PFL
Regionalwettbewerb findet im Januar in Oldenburg statt – Anmeldeschluss am 15. November
Klangvolles Jubiläum: Zum 60. Mal wird der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ausgetragen. Der Vorentscheid findet am Samstag, 21., und Sonntag, 22. Januar 2023, jeweils ganztägig in Oldenburg im Kulturzentrum PFL statt. Anmeldeschluss ist Dienstag, 15. November 2022. Der Regionalausschuss Oldenburg freut sich auf viele Anmeldungen zum 60. Geburtstag des Wettbewerbs.

Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 20 Jahren (Geburtsjahr 2002). Voraussetzung ist, dass sie zum Zeitpunkt der Anmeldung (Stichtag 15. November 2022) in Deutschland wohnhaft sind oder in Deutschland eine allgemeinbildende Schule besuchen und nicht in einer musikalischen Berufsausbildung (Vollstudium sowie Musikausbildung im Rahmen des Lehramtsstudiums) oder Berufspraxis stehen oder eine künstlerische beziehungsweise musikpädagogische Berufsausbildung hinter sich haben. Die Kategorie Gesang ist zusätzlich auch für die Jahrgänge 1996 bis 2001 ausgeschrieben.

Die Anmeldungen erfolgen auf der Website von „Jugend musiziert“ unter https://anmeldung.jugend-musiziert.org/ ». Dort muss ein digitales Formular ausgefüllt, anschließend ausgedruckt und unterschrieben per Post bis zum 15. November 2022 (Poststempel) an den für den Hauptwohnsitz zuständigen Regionalausschuss gesendet werden.

Zum 60. Geburtstag des Wettbewerbs können Kinder und Jugendliche in folgenden Kategorien teilnehmen: Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop), Gitarre (Pop) (alle solo), Kammermusik für Streichinstrumente (zwei bis fünf Musizierende mit gleichen Instrumenten oder in gemischten Besetzungen), Kammermusik für Blasinstrumente (zwei bis fünf Musizierende mit gleichen Blasinstrumenten  oder in gemischten Besetzungen), Kammermusik für gemischte Ensembles, Akkordeon Kammermusik (zwei bis fünf Musizierende nur Akkordeon; ein Akkordeon und ein bis vier andere Instrumente) sowie besondere Besetzungen (Neue Musik). Darüber hinaus findet die Wertungskategorie Jumu open für ein bis dreizehn Mitwirkende statt.
11.11.2022, 12:21 Uhr
Wie ist das Radfahren in Oldenburg?
Mitmachen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022
Beim ADFC-Fahrradklima-Test, der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird, bewerten Teilnehmende mit Hilfe eines Online-Fragebogens die Fahrradfreundlichkeit vor Ort. Damit können sie ihre Meinung über „Spaß oder Stress“ beim Radfahren in Oldenburg zum Ausdruck bringen. Bis Ende November ist die Webseite www.fahrradklima-test.de zum Abstimmen freigeschaltet. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa zehn Minuten.

Die Stadt Oldenburg begrüßt eine rege Teilnahme der Oldenburgerinnen und Oldenburger, denn die Ergebnisse sind eine Orientierungshilfe, um gezielt Maßnahmen für die Radverkehrsförderung zu ergreifen. Je mehr Menschen an der Umfrage teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Beim letzten Fahrradklima-Test 2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1.000 Städten und Gemeinden. Oldenburg landete im Städteranking in der Ortsgrößenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf dem vierten Platz von 41 teilnehmenden Städten und wurde dabei mit der Schulnote 3,55 bewertet.
11.11.2022, 12:13 Uhr
„Jede Geschichte zählt“
Stadt ruft mit Empfang und Erinnerungszeichen Schicksal von jüdischen Familien ins Gedächtnis
Es waren fünf Menschen unter den sechs Millionen Opfern des Holocaust: Lilli und Georg Gerson, ihr Sohn Paul Gerson sowie Lilli Gersons Eltern Klara und Philipp Cohen – umgekommen in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten. Ihre Namen zieren jetzt eine Wandtafel an der Fassade des Hauses an der Bremer Straße 32 in Oldenburg. Hier hatte die jüdische Familie bis 1935 gewohnt. Zu ihnen gehörte auch der zweite Sohn Peter, der als einziges Familienmitglied die Torturen der Nazis überlebt hatte. Eingeweiht wurde das „Erinnerungszeichen“ am Mittwochmittag. Zuvor fand im Alten Rathaus ein Empfang statt. Dazu begrüßten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und der Initiator der Oldenburger Erinnerungszeichen und Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung, Dietmar Schütz, Gäste aus Israel: Gideon und Jonathan Gerzon. Die beiden mit ihren Familien angereisten Brüder sind Peter Gersons Söhne.

Das Schicksal der Familie Gerson, die ihren Namen im neuen Staate Israel in Gerzon änderte, stand am Mittwoch stellvertretend für weitere jüdische Opfer von NS-Verbrechen. An den einstigen Wohnorten dieser Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet worden sind, wurden bisher auf Initiative der Bürgerstiftung zehn sogenannte Erinnerungszeichen installiert. Weitere folgen nun in den nächsten Wochen – insgesamt 32 sollen es werden. Die Erinnerungszeichen stehen gut sichtbar – entweder als Stele auf öffentlichem Grund oder als Wandtafel an der Hausfassade – und enthalten Namen, Lebensdaten, Angaben zum Schicksal sowie Bilder der Opfer. Der neue Ansatz: Im Gegensatz zu den bekannten Stolpersteinen sind die Erinnerungszeichen bewusst auf Augenhöhe angebracht. „Die Erinnerungszeichen zeigen, dass jede einzelne Geschichte zählt – und dass jede einzelne auf ihre Weise ein Dokument für die Unmenschlichkeit des NS-Staates ist“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Es ist wichtig, dass wir unser Wissen an die jüngere Generation weitergeben, damit sich Geschichte nicht wiederholt.“

In Oldenburg werden die Erinnerungszeichen von der Stadt und der Oldenburger Bürgerstiftung in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Werkstattfilm installiert. Oldenburg orientiert sich dabei am Vorbild von München und Ingolstadt, die diese Form der Erinnerungskultur und des öffentlichen Gedenkens als erste Städte etabliert haben. Den Kontakt nach München hatte die Bürgerstiftung geknüpft. Sie finanziert die Anfertigung der Erinnerungszeichen durch Spenden der Oldenburgerinnen und Oldenburger. „Die Erinnerungszeichen bringen die Namen und Biografien der Frauen, Männer und Kinder, die in der NS-Zeit ums Leben gekommen sind und hier in Oldenburg Freunde, Bekannte und Nachbarn gehabt haben, in das Gedächtnis der Stadt zurück. Ohne Gedächtnis und Erinnerung kann keine Gesellschaft funktionieren. Sie geben Identität und Orientierung“, betonte Dietmar Schütz, Vorsitzender der Bürgerstiftung und Oberbürgermeister a.D. In seiner Ansprache hob Schütz auch das Engagement von Jörg Witte hervor. Der ehemalige Lehrer des Alten Gymnasiums Oldenburg habe in besonderer Weise dazu beigetragen, das Schicksal der Familie Gerson zu recherchieren und die Erinnerung wach zu halten.

Der 1925 in Oldenburg geborene Peter Gerson ist 2014 in Israel verstorben. Die 1938 in die Niederlande emigrierte Familie wurde von den Nazis in Vernichtungslager deportiert. Sein Bruder Paul und seine Mutter Lilli wurden in Auschwitz ermordet. Peter Gerson und sein Vater Georg wurden nach Kaufering, einem Außenlager des KZ Dachau gebracht. Während Georg Gerson die Qualen der Zwangsarbeit nicht überlebte, glückte Peter im April 1945 die Flucht bei einem Zugtransport. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang ihm die Einreise nach Palästina. Er kämpfte im neugegründeten Staat Israel als Soldat an der syrischen und libanesischen Grenze, arbeitete nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges als Elektriker und ließ sich später als Kraftwerksingenieur mit seiner Familie in Ashdod nieder.

Sein Sohn Gideon Gerzon zeigte sich am Mittwoch im Rahmen des Rathaus-Empfanges tief beeindruckt vom Oldenburger Engagement und dankte der Stadt und der Bürgerstiftung: „Dass meine Familie auf diese Weise geehrt wird, hat eine besondere Bedeutung für uns.“
11.11.2022, 12:11 Uhr
Oldenburg beim „No(o)rd Plein“ auf den Promotiedagen vertreten
Wasserstoff im Fokus
Sie ist eine interessante Kontaktbörse und ein Türöffner für den niederländischen Markt: die Wirtschaftsmesse „Promotiedagen“ in Groningen. Auch in diesem Jahr präsentierten sich Unternehmen und Institutionen aus der Region an zwei Tagen wieder gemeinsam auf dem „No(o)rd Plein“ bei den Groninger Promotiedagen. Höhepunkt des ersten Messetages am 8. November war der abendliche Empfang der drei Kooperationspartner Stadt Oldenburg, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie Ems Dollart Region (EDR).

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Wichtigkeit des Zusammenhalts: „Die Städtepartnerschaft zwischen Oldenburg und Groningen zählt zu unseren längsten und intensivsten – doch unsere Kontakte sind längst nicht mehr allein auf unsere Städte konzentriert. Die ganze Ems-Dollart-Region verbindet sich zu einer starken Einheit, wie man hier auf den Promotiedagen eindrucksvoll sehen und erleben kann.“ Krogmann berichtete über gemeinsame zukunftsträchtige Projekte und Kooperationen – und rückte unter anderem die zunehmende Bedeutung von Wasserstoff in den Fokus, der in mehreren Beiträgen auf der Messe eine Rolle spielt. Angesichts der bereits erfolgten und anstehenden regionalen Bestrebungen in diese Richtung sprach er von „idealen Voraussetzungen, eine europäische Musterregion für grünen Wasserstoff zu schaffen“.

Die „Business to Business“-Messe existiert bereits seit 35 Jahren und lockt Jahr für Jahr Unternehmen aus Nah und Fern für zwei Tage nach Groningen, um spannende Geschäftskontakte zu knüpfen und so die Wirtschaft im Norden der Niederlande zu stärken. Dabei tauschen sich Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung aus Oldenburg, Groningen und der Region aus und präsentieren ihr Leistungsangebot.

Die Stadt Oldenburg vertritt bereits zum 16. Mal den Standort Oldenburg auf der Messe. Die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ gehören mit im Durchschnitt mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 25.000 Besucherinnen und Besuchern zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.

Heute ist die Messe noch bis 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Mehr über Ausstellerinnen und Aussteller sowie das Programm gibt es auf der offiziellen Website unter www.promotiedagen.nl.
11.11.2022, 12:06 Uhr
Oldenburger Frauen gestalten ihren Beginenhof
Großes Interesse an gemeinschaftlicher kreativer Wohn- und Lebensgestaltung
Nach zwei gut besuchten Informationsveranstaltungen zum Oldenburger „Beginenhof“ ist der Verteiler auf über 120 Frauen angewachsen, die sich am weiteren Planungsprozess beteiligen möchten. „Die Idee, einen Beginenhof als gemeinsames Wohn-, Kultur- und Arbeitsprojekt für Frauen jeden Alters zu errichten, hat die Bedürfnisse der weiblichen Zielgruppe offensichtlich genau getroffen“, berichtet Theresa Richter von der GSG OLDENBURG. Im nächsten Schritt werden die Frauen an der inhaltlichen und baulichen Planung mittels eines Frauen-World-Cafés beteiligt. Zeit und Ort der Veranstaltung werden den bisher angemeldeten Frauen rechtzeitig bekannt gegeben. Die GSG OLDENBURG Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH, die Kulturelle Bildung und Teilhabe im Kulturbüro der Stadt Oldenburg und Sybille Gimon, Liedermacherin und Mitbegründerin des Bremer Beginenhofes, sind die Begründerinnen des Beginenhof-Projektes.

„Das Frauen-World-Café ist keine Informationsveranstaltung, sondern ein spezielles Beteiligungsformat. Hier können Frauen ihre Wünsche und Ideen zum geplanten Beginenhof Oldenburg einbringen“, erklärt Stefanie Brinkmann-Gerdes von der GSG OLDENBURG. In einem World Café entwickeln mehrere Kleingruppen parallel Ideen, Lösungen und Antworten. Gearbeitet wird an Tischen in einem gemütlichen, Café-ähnlichen Ambiente. Nach festen Zeiteinheiten wechseln die Teilnehmerinnen ihren Tisch und nehmen den Diskussionsfaden in anderer personeller Zusammensetzung und zu einer anderen Fragestellung wieder auf.

„Diese dynamische Mischung sorgt dafür, dass die Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen. Zwischenmenschliche Netzwerke entstehen, Wissen fließt, Ideen werden generiert“, beschreibt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg die Methode. Für Rückfragen steht sie unter Telefon 0441 235-2319 gerne zur Verfügung. Nähere Informationen zum geplanten Oldenburger Beginenhof sind zudem im Internet zu finden unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung.

Weitere interessierte Frauen können sich per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de wenden, um sich in den bestehenden E-Mail-Verteiler aufnehmen zu lassen. Die Interessentinnen erhalten dann zunächst Informationen über Geschichte und Ziele der Beginenhof-Bewegung in Deutschland und über die ersten Pläne für einen Beginenhof in Oldenburg. „Eine spätere Beteiligung am Planungsprozess ist dann auch noch in den entstehenden Arbeitsgruppen möglich“, lädt Sybille Gimon, eine der Initiatorinnen des Projektes, die Frauen ein.
08.11.2022, 19:00 Uhr
„Winterruhe“: Energieverbrauch in Gebäuden auf Sparflamme
Stadt nimmt zwischen den Feiertagen Standorte außer Betrieb – Bearbeitung von dringenden Anliegen bleibt gewährleistet

Die Stadtverwaltung macht’s wie Eichhörnchen und Dachse – sich eine „Winterruhe“ zu verordnen hilft dabei, Energie zu sparen. Bei der Verwaltung ist diese Phase auf die Spanne vom 24. Dezember 2022 bis zum 1. Januar 2023 beschränkt – ein Zeitraum, in dem traditionell viele Beschäftigte ohnehin Urlaub haben oder Überstunden abbauen. Die vier Werktage zwischen Weihnachten und Neujahr wird die Stadt daher diesmal dazu nutzen, um eine Reihe von Gebäuden, die sich in ihrem Eigentum befindet, komplett außer Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus sollen ausgewählte Liegenschaften, in denen die Stadt als Mieterin fungiert, nicht genutzt werden. So zu verfahren, hat der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Montag, 7. November, beschlossen.

Ziel ist eine möglichst große Energieeinsparung innerhalb weniger Tage – das Potential wird auf über 50.000 kwh geschätzt. Das entspricht dem Verbrauch von etwa 250 gut gedämmten Einfamilienhäusern im gleichen Zeitraum. „So können wir einen wichtigen Beitrag leisten, damit am Ende dieses Winters die Gasspeicher nicht allzu leer sein werden. Nur auf milde Witterung zu hoffen, reicht nicht. Wir sind alle gefordert, gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu tragen und 20 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Winterruhe ist indes nicht gleichbedeutend mit Winterschlaf: Selbstverständlich wird auch zwischen den Feiertagen gearbeitet – allerdings konzentriert auf bestimmte Standorte beziehungsweise verstärkt auch im Homeoffice. „Die Bearbeitung von zwingend und dringend notwendigen Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern wird trotz des eingeschränkten Dienstbetriebes gewährleistet sein. Ein entsprechender Bürgerservice wird angeboten“, versichert Stadtkämmerin Dr. Julia Figura. So werden beispielsweise das Bürgerbüro Mitte am Standort Pferdemarkt 14 sowie das Standesamt am Pferdemarkt 12 nicht aus der Nutzung genommen.

Einrichtungen wie die stationären Standorte des Jugendhilfezentrums werden ebenfalls nicht betroffen sein. Auch die Bibliotheken, die Standorte der Gemeinwesenarbeit und die Freizeitstätten bleiben nach mehrheitlichem Votum des Verwaltungsausschusses geöffnet. Das gilt auch für das Bandhaus Cadillac und den Abenteuerspielplatz am Brandsweg.

Standorte, an denen keine organisatorischen oder technischen Gründe gegen eine vorübergehende Schließung sprechen, wurden im Vorfeld ermittelt. Aus der Nutzung genommen werden können demnach Verwaltungsgebäude an der Industriestraße (mit Ausnahme des Gesundheitsamtes), Räumlichkeiten an der Amalienstraße, in der Peterstraße, am Rohdenweg und am Stillen Weg sowie das Horst-Janssen-Museum. Hinzu kommen rund 20 weitere Standorte, in denen entweder eine externe Nutzung stattfindet oder die Stadtverwaltung Räume gemietet hat.

Nicht mehr aufrechterhalten wird die Abschaltung der Warmwasseraufbereitung in städtischen Sportanlagen. Ein Antrag der Linken, mit dem diese Sparmaßnahme gestoppt werden sollte, fand in der Sitzung des Stadtrates am Montag, 7. November, eine Mehrheit. Kalte Duschen sind damit vorerst passé, auch wenn diese Maßnahme durch den Verzicht auf die Vorhaltung großer Warmwasservolumen zu signifikanten Energieeinsparungen geführt hat. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bedauerte die Entscheidung, die von SPD, CDU, Linken, Piraten und AfD getragen wurde: „Ich hätte mir gewünscht, dass gemeinsam Kurs gehalten worden wäre.“
08.11.2022, 18:55 Uhr
Carl-von-Ossietzky-Preis: Festakt am 9. Dezember
Shelly Kupferberg hält Laudatio auf Igor Levit – Anmeldungen bis 25. November
Die Journalistin und Moderatorin Shelly Kupferberg wird die Laudatio auf den Carl-von-Ossietzky-Preisträger des Jahres 2022 Igor Levit halten. Der weltweit bekannte Pianist, Aktivist und bekennende Europäer Levit erhält die Auszeichnung der Stadt Oldenburg am Freitag, 9. Dezember, für seinen Einsatz „gegen Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und die Verrohung der Sprache. Mit seiner Stimme als Musiker und als politisch denkender, sprechender und handelnder Mensch sensibilisiert er für die Dringlichkeit zivilgesellschaftlichen Engagements“, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Die musikalische Gestaltung des Festaktes obliegt dem französischen Komponisten Étienne Haan, dessen eigens zu diesem Anlass erstellte Auftragskomposition „Auf der Weltbühne“ uraufgeführt wird. Ein musikalischer Beitrag von Igor Levit ist nicht vorgesehen.

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel Aviv geboren, hat in Berlin Theater- und Musikwissenschaften sowie Publizistik studiert. Seit vielen Jahren arbeitet sie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und ist als freie Redakteurin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur und RBB Kultur tätig. Beim internationalen Literaturfestival Berlin ilb, den deutsch-israelischen Literaturtagen von Goethe-Institut und Heinrich-Böll-Stiftung und der Leipziger und Frankfurter Buchmesse ist sie ebenso wie bei der Berlinale und Gesprächskonzerten als Moderatorin zu erleben. Mit ihrem in diesem Sommer im Diogenes Verlag erschienenen Debüt „Isidor“ über ihren Urgroßonkel aus Galizien hat sie sich auch als Autorin einen Namen gemacht. Das Buch stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 9. Dezember, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Festakt ist sowohl für geladene Gäste als auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 25. November, erforderlich: per E-Mail an ossietzky-preis@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3193. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldung. Zudem wird der Festakt live im Internet zu sehen sein, unter www.ossietzky-preis.de.

Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird bereits seit 1984 jeweils alle zwei Jahre in Erinnerung an den Namenspatron von der Stadt Oldenburg verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, einzelne Arbeiten oder Gesamtwerke, die sich mit Leben und Werk Ossietzkys oder die sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Preis kann auch für Arbeiten oder Personen zuerkannt werden, die sich im Geiste Carl von Ossietzkys mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland oder mit Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen.

Die Vergabe erfolgt aufgrund des Votums einer unabhängigen Jury, der die Historikerin Professorin Dr. Dagmar Freist (Universität Oldenburg), der Journalist und frühere Direktor des NDR-Landesfunkhauses Schleswig-Holstein Friedrich-Wilhelm Kramer (Hamburg), der Journalist und ehemalige Tagesthemen-Moderator Thomas Roth (Berlin) sowie der Historiker Professor Dr. Martin Sabrow (Potsdam, Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung) angehören.

Informationen zum Preis mit Angaben zum Preisträger, zur Jury und ihrer Begründung, zur Laudatorin sowie zum Komponisten gibt es im Internet unter www.ossietzky-preis.de. Etwaige Hygieneauflagen sind dort ebenfalls zu finden und müssen beachtet werden.
08.11.2022, 18:47 Uhr
Oldenburg bekommt einen Mietspiegel
Arbeitskreis nimmt Vorbereitungen auf – Stichprobenartige Befragung startet Anfang Januar
Wie hoch sind eigentlich „ortsübliche“ Mieten in Oldenburg? Das soll künftig ein „qualifizierter Mietspiegel“ verraten. Die Vorarbeiten zur Erstellung des Vergleichsinstruments sind jetzt gestartet, ein Arbeitskreis unter Federführung der Stadtverwaltung hat Anfang November erstmals getagt.

Hintergrund ist das am 1. Juli 2022 in Kraft getretene Mietspiegelreformgesetz (MsRG). Die wesentlichste Änderung ist, dass Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern künftig verpflichtet sind, einen Mietspiegel zu erstellen. Mietspiegel geben eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete in einer Stadt. Dabei wird für die vergangenen sechs Jahre ermittelt, wie hoch die Miete für vergleichbare Wohnungen ähnlicher Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage war. Hierbei spielen auch Faktoren wie die Energieeffizienz eine Rolle. Nach dem Gesetz ist es den Kommunen freigestellt, ob sie einen einfachen oder einen qualifizierten Mietspiegel erarbeiten.

Die Stadt Oldenburg hat sich entschieden, einen qualifizierten Mietspiegel auf der Grundlage wissenschaftlich erarbeiteter Daten zu erstellen. Dieser gibt Mieterinnen und Mietern sowie Vermieterinnen und Vermietern eine verlässliche Orientierungshilfe zur Festlegung der Miethöhe und bietet eine höhere Rechtssicherheit. Er stellt kein Steuerungsinstrument dar, führt jedoch zu größerer Transparenz.

Die notwendigen Informationen zur Aufstellung des qualifizierten Oldenburger Mietspiegels werden durch eine Kombination von Mieter- und Vermieterbefragungen gewonnen. Die Befragungen dienen ausschließlich der Schaffung einer repräsentativen Datengrundlage. Die Angaben werden gemäß den datenschutzrechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) behandelt und ausgewertet. Dazu werden Anfang Januar 2023 stichprobenartig Mieterhaushalte sowie Vermieterinnen und Vermieter angeschrieben. Aktuell bereitet die Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem beauftragten ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH und dem neu gegründeten Arbeitskreis „Mietspiegel“, der aus Interessensvertretern von Mietern und Vermietern besteht, diese Unterlagen vor.
08.11.2022, 17:52 Uhr
Ampelwartungen in Oldenburg werden fortgesetzt
Anlagen für 15 Minuten außer Betrieb – Rücksicht auf Schülerverkehr
Die Wartung der Signalanlagen wird ab Montag, 14. November, vom Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg fortgesetzt. Für die Wartung werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb genommen. Die Abschaltungen erfolgen außerhalb der Zeiten des Schülerverkehrs. Die Verkehrsteilnehmenden werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Folgende Wartungstermine sind geplant:


Montag, 14. November, ab 5.30 Uhr:

Nadorster Straße/Alexanderstraße

Nadorster Straße/Stiftsweg

Nadorster Straße/Ammergaustraße

Nadorster Straße/Kreyenstraße

Nadorster Straße/Rennplatzstraße

Donnerschweer Straße/Wehdestraße


Dienstag, 15. November, ab 6 Uhr:

Ofener Straße/Am Zuggraben

Donnerschweer Straße/Unterm Berg

Donnerschweer Straße/Messestraße

Donnerschweer Straße/Karlstraße

Wehdestraße/Otterweg

Bremer Heerstraße/Rohdenweg


Mittwoch, 16. November, ab 5.30 Uhr:

Amalienstraße/Poststraße

Schützenhofstraße/Anton-Günther-Straße

Bahnhofsplatz/Güterstraße

Straßburger Straße/Karlstraße

Hundsmühler Straße/Bodenburgallee

Hundsmühler Straße/Hausbäker Weg

Klingenbergstraße/An den Voßbergen


Donnerstag, 17. November, ab 5.30 Uhr:

Hauptstraße/BAB Abfahrt

Hauptstraße/Feststraße

Hauptstraße/Wienstraße

An den Voßbergen/Rahel-Straus-Straße

An den Voßbergen/Kneippstraße

Bloherfelder Straße/Uhlhornsweg


Freitag, 18. November, ab 5.30 Uhr:

Am Stadtmuseum/Osterstraße

Eichenstraße/Blücherstraße

Bloherfelder Straße/Theodor-Heuss-Straße

Bloherfelder Straße/Kennedystraße

Bloherfelder Straße/Hartenscher Damm


Montag, 21. November, ab 5.30 Uhr:

Gartenstraße/Marschweg

Hindenburgstraße/Lindenallee

Gartenstraße/Am Schlossgarten

Marschweg/Niedersachendamm

Westfalendamm/Niedersachendamm

Edewechter Landstraße/Kaspersweg


Dienstag, 22. November, ab 6 Uhr:

Julius-Mosen-Platz/Friedensplatz

Heiligengeistwall/Mottenstraße

Theaterwall/Roonstraße

Ofener Straße/Auguststraße

Ziegelhofstraße/Auguststraße

Bloherfelder Straße/Haarenfeld


Mittwoch, 23. November, ab 5.30 Uhr:

Bremer Straße/Cloppenburger Straße

Stautorkreisel/Staugraben

Stau/Kaiserstraße

Ammerländer Heerstraße/Schützenweg

Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg

Artillerieweg/Infanterieweg


Donnerstag, 24. November, ab 6 Uhr:

Cloppenburger Straße/Buschhagenweg

Hundsmühler Straße/Nordmoslesfehner Straße

Hundsmühler Straße/Hogenkamp

Hundsmühler Straße/Sodenstich

Hundsmühler Straße/Ahlkenweg

Bloherfelder Straße/Schramperweg


Freitag, 25. November, ab 5.30 Uhr:

Alexanderstraße/BAB Abfahrt

Bürgerstraße/Ibo-Koch-Straße

Alexanderstraße/Melkbrink

Alexanderstraße/Von-Finckh-Straße

Bahnhofsallee/Klingenbergstraße


Montag, 28. November, ab 5.30 Uhr:

Pferdemarkt

Peterstraße/Pferdemarkt

Peterstraße/Katharinenstraße

Raiffeisenstraße/Moslestraße

Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße


Dienstag, 29. November, ab 5.30 Uhr:

Bremer Straße/Schützenhofstraße

Bloherfelder Straße/Prinzessinweg

Hauptstraße/Eichenstraße

Ammerländer Heerstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße

Wilhelmshavener Heerstraße/Langenweg


Mittwoch, 30. November, ab 5.30 Uhr:

Stedinger Straße/Nordstraße

Stedinger Straße/Dedestraße
04.11.2022, 16:31 Uhr
Warum das Parken in Oldenburg nach elf Jahren teurer werden soll
Stadt greift gutachterlichen Vorschlag zur Gebührenerhöhung und Änderung im Steuerrecht auf
Das Parken in Oldenburg wird teurer. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die im Verkehrsausschuss am 14. November zur Vorberatung ansteht und am 28. November vom Stadtrat beschlossen werden soll. In der innenstadtnahen Parkzone I soll die Parkgebühr ab 2023 einen Euro für jede angefangene halbe Stunde betragen (bisher: 60 Cent).

Die Stadtverwaltung reagiert mit diesem Beschlussvorschlag auf politische und rechtliche Rahmenbedingungen. Zum einen war im von der Ratsmehrheit beschlossenen Haushalt für 2022 eine Erhöhung der Einnahmen aus Parkgebühren um 500.000 Euro vorgegeben, um damit die „Verkehrswende“ zu fördern. Mit der nun gewählten Umsetzung greift die Verwaltung eine gutachterliche Empfehlung aus dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 auf. In dem Entstehungsprozess hat sich ein Teilprojekt mit dem Parkraummanagement beschäftigt und Vorschläge zur geplanten Parkgebührenerhöhung erarbeitet.

Zum anderen wird der ab dem 1. Januar 2023 geltenden Änderung des Umsatzsteuergesetzes Rechnung getragen: Demnach ist die Erhebung von Parkgebühren auf „selbständigen“ Parkplatzflächen, die den Charakter einer eigenen öffentlichen Wegeanlage haben und über eine Zufahrt mit Straßenanbindung erschlossen werden, steuerpflichtig. Das gilt in Oldenburg nach überschlägiger Berechnung für 50 Prozent der Parkgebühreneinnahmen. Damit wären – auf der Basis der vor der Corona-Pandemie erzielten Einnahmen – etwa 480.000 Euro ans Finanzamt abzuführen.     

Der gutachterliche Vorschlag der Planungsgesellschaft „büro stadtVerkehr“ sieht eine stufenweise Erhöhung der Parkgebühren in den Jahren bis 2025 vor. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung beschränkt sich hingegen zunächst auf eine Anhebung in 2023. Neben der Zone I sollen im nächsten Jahr auch die Tarife in den Zonen II (außerhalb des Innenstadtbereiches) und III (Parkplätze an der Messestraße bei den Weser-Ems-Hallen) angepasst werden. Für Zone II ist vorgesehen, die Gebühr von 30 auf 50 Cent je angefangene halbe Stunde zu erhöhen. In der Zone III wird das Parkentgelt ebenfalls von 30 auf 50 Cent für jeweils 30 Minuten angehoben, es bleibt jedoch im Höchstfall bei drei Euro pro Tag.

In der Projektbegleitgruppe zum Rahmenplan Mobilität und Verkehr war der Vorschlag zur Gebührenerhöhung kontrovers diskutiert worden. Es gab Stimmen, die eine stärkere Anhebung befürworten, und es gab gleichfalls Stimmen, die eine Erhöhung ablehnten. Aus Sicht der Verwaltung und des Planungsbüros birgt eine noch kräftigere Erhöhung der Tarife die Gefahren, dass die bewirtschafteten Parkplätze weniger nachgefragt werden, die Suche nach kostenfreien Parkplätzen zu unnötigem Verkehr führt und die Frequenz in der Innenstadt leidet.

Zuletzt waren die Parkgebühren in Oldenburg im Jahr 2011 angehoben worden. Mit der Änderung der Gebührenordnung soll auch die Parkzone I erweitert werden – dies war ebenfalls eine politische Vorgabe. Folgende Straßen sollen künftig zur Parkzone I gehören und sie umschließen: Peterstraße (einschließlich Parkplatz Katharinenstraße PFL), Herbartstraße bis Bismarckstraße, Bismarckstraße, Gartenstraße, Schloßwall, Elisabethstraße, Schleusenstraße, Kanalstraße, Staupromenade, Stau bis Bahnübergang, Alter Stadthafen, Bahnhofsvorplatz, Moslestraße, Bundesbahnweg, Donnerschweer Straße, Pferdemarkt einschließlich der Parkplätze (ausgenommen ist die Marktfläche).

Durch Corona-bedingte Einschränkungen sind die Einnahmen aus Parkgebühren in den Jahren 2020 und 2021 auf jeweils rund 2,6 Millionen Euro gesunken. Vor der Pandemie lagen die Einnahmen bei etwa 3,4 Millionen Euro (2019). 
04.11.2022, 16:28 Uhr
#biotonnenchallenge: Im Instagram-Style die Biotonne lieben lernen
Bundesweiter Aufruf zur 28-Tage-Biotonnen-Challenge – Auch Abfallwirtschaftsbetrieb dabei
Dank Instagram und Facebook können Biotonnen-Muffel zu Profis für Abfalltrennung werden: Das ist das Ziel der deutschlandweiten 28-Tage-Biotonnen-Challenge, zu deren Teilnahme die Stadt Oldenburg gemeinsam mit mehr als 60 Städten und Landkreisen, dem Bundesumweltministerium, dem NABU und anderen Verbänden aufruft. Ab Montag, 7. November, motivieren amüsante und informative Posts auf Instagram und Facebook deren Nutzerinnen und Nutzer dazu, alle Bioabfälle in die Biotonne anstatt in den Restmüll zu sortieren.

Der Hintergrund ist hingegen weniger amüsant: Denn bundesweit landen leider immer noch rund drei Millionen Tonnen Bioabfälle pro Jahr im Restmüll. Eine Untersuchung durch den Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg im Jahr 2021 hat ergeben, dass in Oldenburg noch durchschnittlich 20 Kilogramm Bioabfälle pro Bürgerin beziehungsweise Bürger in der Restmülltonne landen, die dringend in die Biotonne gehören.

Gewinnerin und Gewinner der Challenge werden in jedem Fall die Umwelt und das Klima sein. Denn Bioabfälle sind in privaten Haushalten die größte Abfallfraktion und ein wertvoller Rohstoff zur Herstellung von Kompost für unsere Äcker, Gärten und Blumentöpfe.

Wer an der #biotonnenchallenge der Stadt Oldenburg teilnehmen möchte, folgt dem Instagram-Kanal @stadt.oldenburg oder dem Facebook Kanal @oldenburg.DE.

Wer an der #biotonnenchallenge der Aktion Biotonne Deutschland teilnehmen möchte, folgt dem Instagram-Kanal oder Facebook-Kanal Aktion Biotonne Deutschland | Facebook der Aktion Biotonne Deutschland.

Mehr über Biomüll, Biotonne und die optimale Mülltrennung verrät der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg online unter www.awb-oldenburg.de. Informationen zur bundesweiten Aktion sind unter www.aktion-biotonne-deutschland.de zu finden.
04.11.2022, 13:42 Uhr
Digitale Gewalt und digitale Sicherheit
16. Oldenburger Präventionstag am 11.11. ab 10 Uhr im Alten Landtag
Digitale Medien begleiten und bestimmen unseren Alltag in zunehmendem Maße. Dabei gibt es neben vielen Vorteilen auch negative Folgen. So nimmt die Gewalt mittels digitaler Medien stark zu. Besonders Frauen und Mädchen sehen sich mit sexualisierter Gewalt im digitalen Raum konfrontiert. Reichweite und Geschwindigkeit der digitalen Kommunikation verschärfen die Angriffe. Gegenwehr und Entkommen sind für Betroffene oft nur schwer möglich. Zusätzlich werden technische Möglichkeiten immer häufiger zur digitalen Überwachung und Kontrolle in (Ex-)Paarbeziehungen eingesetzt.

Wie eine strafrechtliche Verfolgung bei digitaler Gewalt gelingen kann und mit welchen Werkzeugen die eigene digitale Sicherheit gestärkt wird, wird ein Aspekt des Fachtages sein. Für Fachkräfte steht ein eigenes Angebot zum Umgang mit digitaler Gewalt in Hinblick auf pädagogische und beratende Aufgaben zur Verfügung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15,-€.

Eine Anmeldung ist bis zum 09.11.22 möglich per E-Mail an praeventionsrat@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235 2843. Weitere Informationen zu den Workshops sowie den Link zur Onlineanmeldung finden Sie hier: www.praeventionsrat-oldenburg.de.
04.11.2022, 13:25 Uhr
Mitgliederversammlung des Fördervereins PRO wählt neuen Vorstand
Seit 22 Jahren macht der Förderverein des Präventionsrat Oldenburg (PRO) Angebote zur Vorbeugung und zur Verhinderung von Gewalt und Kriminalität möglich. Der PRO selbst wurde kürzlich für seine Arbeit vom Land Niedersachsen mit dem 1. Niedersächsischen Präventionspreis ausgezeichnet.

Im Zuge der Mitgliederversammlung von PRO und Förderverein PRO gab es Veränderungen bei den Wahlen zum Vorstand des Fördervereins: Den Vorsitz des Vorstandes übernahm Harald Lesch, der über viele Jahre in leitender Funktion in der Genossenschaftsorganisation tätig war. Er übernahm den Vorsitz von Torsten Maus, Geschäftsführer EWE Netz, der auch weiterhin dem Vorstand angehören wird. Bernd Weber, Geschäftsführer einer Autohausgruppe, Dr. Thomas Rieckhoff, Präsident des Landgerichts Oldenburg, Florian Liesenfeld, freiberuflicher Informatiker und Hiltrud Boomgaarden, ehemals Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte sorgen für Kontinuität und wurden von der Versammlung einstimmig bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Annika Neesen, Schulleiterin des Herbartgymnasium Oldenburg. Nach sechs Jahren ehrenamtlichen Engagements ist Peter Böttger, Seniorberater der Wayes GmbH, aus dem Vorstand ausgeschieden. Damit ist erneut ein starkes Team für die Unterstützung der vielfältigen Arbeit des Präventionsrat Oldenburg aktiv. 
01.11.2022, 19:54 Uhr
Kinder aus der Ukraine kommen auf andere Gedanken
Erholungsfreizeit in Oldenburg – Oberbürgermeister empfängt junge Gäste aus Chervonohrad
Über zehn Tage Ablenkung von den schrecklichen Ereignissen in ihrer Heimat durften sich Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Oldenburg freuen. Die Stadt Oldenburg hatte für 24 junge Menschen im Alter von 9 bis 17 Jahren aus Chervonohrad, die besonders unter den Folgen des Krieges leiden, eine Erholungsfreizeit organisiert. Einige der Teilnehmenden haben bereits ein Elternteil durch den Krieg verloren, sind also Halbwaisen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing die Gruppe und ihre vier Begleitpersonen während ihres Aufenthalts im Alten Rathaus. „Es ist wichtig, dass wir in diesen schweren Zeiten zusammenhalten. Solidarität ist unsere Antwort auf den russischen Angriffskrieg“, betonte Krogmann.

Der Aufenthalt sollte dazu beitragen, dass sich die Kinder und Jugendlichen emotional erholen und angesichts ihrer traumatischen Erfahrungen auf andere Gedanken kommen können. Das übergeordnete Ziel bestand darin, den jungen Gästen ein Stück Sicherheit und Normalität zu geben, damit sie wieder Vertrauen in die Zukunft fassen. Die vom Fachdienst Repräsentation und Internationale Zusammenarbeit sowie vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit zusammen mit dem Verein „Oldenburg hilft der Ukraine“ organisierte Erholungsfreizeit wurde von einem umfangreichen Betreuungsteam begleitet, dem pädagogische Fachkräfte des Jugendamtes, zwei Dolmetscher und ein Psychologe angehörten. Das Programm enthielt eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie Ausflüge in die nähere Umgebung, unter anderem ging es auf die Insel Wangerooge und ins Museumsdorf nach Cloppenburg.

Der Aufenthalt fand im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad statt. Bürgermeister Andrii Zalivski hatte ausdrücklich um die Ausrichtung einer Erholungsfreizeit gebeten. Dieser Bitte ist die Stadt Oldenburg sehr gerne nachgekommen. Der Aufenthalt wurde über die Engagement Global gGmbH durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.
01.11.2022, 19:50 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Zeugen gesucht
Erneut haben sich Betrüger als falsche Polizeibeamte ausgegeben und einen fünfstelligen Geldbetrag ergaunert.

Am Freitag, dem 28.10.2022, erhielt eine 83-jährige Oldenburgerin einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. In dem Telefonat gegen 14.30 Uhr teilte der Mann mit, dass er Mitarbeiter einer Bank sei und man der Geschädigten bei der letzten Bargeldabhebung versehentlich markierte Scheine übergeben hätte. Diese Geldscheine müssten nun in der Bank getauscht werden. Hierfür habe der Bankmitarbeiter der Rentnerin die Begleitung durch die Polizei angeboten. Als gegen 15 Uhr ein angeblicher Polizist an ihrer Haustür im Langenweg klingelte, übergab sie dem Mann das Bargeld. Der Unbekannte verschwand anschließend mit dem Geld (1379751). Der Zeugenaussage zufolge soll der Mann ca. 50 bis 60 Jahre alt, etwa 1,70 m groß und von südeuropäischer Erscheinung gewesen sein. Er soll außerdem eine blaue Hose und einen blauen Stoffblouson getragen haben.


Bereits am Donnerstag, dem 27.10.2022, hat sich eine weitere Tat ereignet. Den Schilderungen der 88-Jährigen zufolge habe die Oldenburgerin gegen 14 Uhr den Anruf eines Mannes erhalten, der sich als Polizeibeamter vorstellte. Der Mann habe der Rentnerin erklärt, dass sie vermutlich gefälschtes Bargeld zu Hause habe und dies von der Polizei überprüft werden müsse. Der unbekannte Täter sei wenig später an der Haustür der Frau an der Kanalstraße erschienen und habe das Bargeld der Rentnerin angeblich überprüft. Anschließend habe er das Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und die Bankkarte der Oldenburgerin mitgenommen. Der Mann soll nach Aussage der Geschädigten ca. 1,70 m groß, dunkelhäutig und mittleren Alters sein. Er soll zudem eine kräftige Statur haben.

In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und Betrugs aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei nimmt diese Vorfälle nochmal zum Anlass, auf die 
Gefahren dieser Betrugsmasche hinzuweisen. Wir empfehlen Ihnen in 
diesem Zusammenhang:
   - Bleiben Sie am Telefon immer skeptisch. Rufen Sie gegebenenfalls
     Ihre örtliche Polizei unter den bekannten Rufnummern zurück. 
     Legen Sie vor diesem Anruf unbedingt auf!
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten.
   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen 
     bitten.
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Vereinbaren Sie niemals ein Treffen oder hinterlegen 
     irgendwelche (Wert-)Gegenstände.
   - Erzählen Sie Ihren Verwandten und/oder anderen Vertrauten von 
     diesen Anrufen.

Wichtig ist: Sie können Ihrer örtlichen Polizei vertrauen! Rufen Sie uns bei Fragen gerne an oder kommen Sie persönlich vorbei. Weitere Hinweise finden Sie auch im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.
28.10.2022, 13:00 Uhr
Gemeinsam durch die Energiekrise
Arbeitsgruppe „Sozialer Frieden“ gibt Übersicht über Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten
Der Winter naht – und die Kosten für Energie und Lebensmittel klettern. Viele Menschen treibt die Angst um, ihre Gas- und Stromrechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Diese Befürchtungen sind auch in Oldenburg spürbar. Das Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg erwartet ebenso wie das Jobcenter eine zunehmende Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich hilfesuchend an die Behörden wenden. Parallel dazu nehmen Sozial- und Wohlfahrtsverbände in ihren Beratungsstellen eine Veränderung und große Sorge der Ratsuchenden wahr. „Die ungewisse Situation der steigenden Preise und die ständigen Erneuerungen und gesetzlichen Veränderungen, die für viele Menschen unübersichtlich und schwer verständlich sind, verunsichern unsere Ratsuchenden“, heißt es von den Oldenburger Wohlfahrtsverbänden.

Um der Verunsicherung zu begegnen, wurde die Arbeitsgruppe „Sozialer Frieden“ ins Leben gerufen. „Die Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, in der Energie- und Inflationskrise Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen, vorhandene und sich entwickelnde Hilfsangebote zu bündeln und transparent darzustellen. Insbesondere diejenigen, die ein geringes Einkommen haben und bisher noch keine Leistungen beziehen, sollen wissen, welche Möglichkeiten der Unterstützung sie haben“, sagt Meike Dikosso, Leiterin des Amtes für Teilhabe und Soziales. Der Arbeitsgruppe gehören neben der Stadt Oldenburg und dem Jobcenter auch der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie, die Caritas, die Arbeiterwohlfahrt, der Sozialdienst katholischer Frauen und das DRK an.

Nachfolgend ein Überblick über das Spektrum an Hilfen:

„Übersteigen höhere Heizkostenabschläge oder Nachzahlungsforderungen das Haushaltsbudget, können auch Menschen mit geregeltem Einkommen einen Antrag auf Arbeitslosengeld II beziehungsweise ab dem 1. Januar 2023 einen Antrag auf Bürgergeld stellen, um die Unterstützung durch Sozialleistungen zu erhalten“, informiert Michael Fuge, Geschäftsführer des Jobcenters Oldenburg. Die Leistungen sind zwar einkommens- und vermögensabhängig. Jedoch gibt es Freibeträge, wenn zum Beispiel auf Girokonten oder Sparbüchern ein verfügbares Vermögen vorhanden ist. Das Vermögen darf bei Einzelpersonen nicht über 60.000 Euro liegen, für jede weitere Person im Haushalt liegt die Grenze bei 30.000 Euro.

Wichtig ist: Anträge sollten unmittelbar nach Erhalt der Rechnung gestellt werden, selbst wenn diese bereits bezahlt wurde. Ansprüche könnten ansonsten verloren gehen. Auch bei erhöhten Abschlägen können Unterstützungsleistungen nicht im Nachhinein beantragt werden.

Ab dem 29. November 2022 besteht zusätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auch online zu stellen unter https://www.jobcenter-oldenburg.de/jobcenter-digital.

Für Beratung ist das Jobcenter unter 0441 219700 oder per E-Mail unter Jobcenter-Oldenburg@jobcenter-ge.de erreichbar.

Rentnerinnen und Rentner sowie erwerbsunfähige Personen können finanzielle Hilfen bekommen. Das können einmalige Zahlungen, zum Beispiel bei Nachzahlungsforderungen, oder auch laufende Zahlungen, beispielsweise bei deutlich höheren Abschlagszahlungen, sein. Dabei werden die tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung berücksichtigt, damit die Wohnung gesichert werden kann. Einkommen und im gewissen Umfang Vermögen ist einzusetzen. Auch hier gibt es Freibeträge: Auf Girokonten und Sparbüchern liegt die Grenze für Einzelpersonen bei 10.000 Euro.

Die Lebenssituation ist bei jedem Haushalt sehr unterschiedlich, daher wird eine Beratung empfohlen bei der Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe und Soziales, Pferdemarkt 14, Telefon: 0441 235-2305, E-Mail: soziales.existenzsicherung@stadt-oldenburg.de

Die Bundesregierung hat mit dem Entlastungspaket auch das „Wohngeld-Plus“-Gesetz zum 1. Januar 2023 beschlossen. Das „Wohngeld-Plus“-Gesetz sieht erheblich verbesserte Leistungen vor. Dadurch können mehr Personen diese Leistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören insbesondere Erwerbstätige, Selbständige, Rentnerinnen und Rentner, die bislang keine Leistungen vom Jobcenter oder Amt für Teilhabe und Soziales bezogen haben.

Die neuen Leistungen enthalten neue Komponenten bei den Unterkunftskosten. Es werden neben der Kaltmiete und den kalten Nebenkosten nunmehr auch Heizkosten (pauschaliert) berücksichtigt. Des Weiteren gibt es eine sogenannte Klimakomponente, die bei allen Haushalten in pauschaler Höhe berücksichtigt wird.

„Wir bereiten uns personell darauf vor, die vermehrten Anfragen im Sinne der Kundinnen und Kunden möglichst schnell abarbeiten zu können“, kündigt Detlef Lutter, Leiter des Fachdienstes Soziale Hilfen, an.

Ein Antrag auf „Wohngeld-Plus“ kann auch schon jetzt gestellt werden. Für Beratungen ist das  Amt für Teilhabe und Soziales, Pferdemarkt 14, unter Telefon 0441 235-2305 oder per E-Mail an wohngeld@stadt-oldenburg.de » erreichbar.

Hier ein Überblick über die bereits beschlossenen und zum Teil schon ausgezahlten Entlastungspakete:

Im März 2023 will die Bundesregierung Gaskundinnen und Gaskunden mit einer Preisbremse entlasten. Für den Übergang sollen Verbraucherinnen und Verbraucher als „Soforthilfe“ von ihren Abschlagszahlungen für den Monat Dezember freigestellt werden. Die Hilfen für Stromkundinnen und Stromkunden sollen dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge spätestens im Januar starten. Im Gespräch ist, als Basis den Jahresverbrauch der Vergangenheit heranzuziehen.

Der Heizkostenzuschuss entlastet vor allem Menschen, die Wohngeld oder BAföG beziehen, von den steigenden Energiekosten. Es wurden bislang zwei Heizkostenzuschüsse beschlossen:
Studierende mit BAföG, Azubis mit Ausbildungshilfe beziehungsweise Ausbildungsgeld und Aufstiegsgeförderte mit Unterhaltszuschuss erhalten zwei einmalige Heizkostenzuschüsse in Höhe von 230 Euro und 345 Euro.
Wohngeldempfängerinnen und -empfänger bekommen ebenfalls zwei einmalige Zuschüsse in Höhe von

  · 270 Euro pro Person oder 350 Euro für zwei wohngeldberechtigte Personen in einem Haushalt plus 70 Euro für jedes weitere Familienmitglied;

  · 415 Euro pro Person oder 540 Euro für zwei wohngeldberechtigte Personen in einem Haushalt plus 100 Euro für jedes weitere Familienmitglied.

Die Auszahlung erfolgt durch das zuständige Amt, der erste Zuschuss ist bereits ausgezahlt worden. Es muss kein gesonderter Antrag gestellt werden.

Im September haben einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige (dazu gehören neben Angestellten auch Azubis, Beamtinnen und Beamte, Soldatinnen und Soldaten, Minijobberinnen und Minijobber, bezahlte Praktikantinnen und Praktikanten, Absolventinnen und Absolventen von Freiwilligendiensten sowie Mütter und Väter in Elternzeit) eine Energiekostenpauschale von 300 Euro erhalten. Sie wurde zusammen mit dem Lohn ausgezahlt. Selbstständige und Freiberufliche setzen die Pauschale bei der nächsten Steuererklärung ab.
Rentnerinnen und Rentner sollen bis Mitte Dezember eine einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro von der Rentenversicherung erhalten. Die Auszahlung erfolgt automatisch, Anträge sind nicht nötig.

Nach dem Heizkostenzuschuss für BAföG-Empfängerinnen und -empfänger sollen nun alle Studentinnen und Studenten sowie Fachschülerinnen und Fachschüler auch eine Energiekostenpauschale als Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro erhalten. Die Auszahlung soll laut Bundesregierung „schnell und unbürokratisch“ erfolgen, wie und wann genau ist aber noch unklar. Berichten zufolge ist die Auszahlung frühestens für Januar 2023 vorgesehen.

Das Kindergeld wird zum 1. Januar für das erste, zweite und dritte Kind um 18 Euro angehoben. Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag (umgangssprachlich: Kindergeldzuschlag) erhalten. Der Kinderzuschlag wird zum 1. Januar 2023 nochmals erhöht und auf 250 Euro im Monat angehoben.

Die Empfängerinnen und Empfänger des neuen Bürgergelds sollen ab dem Jahreswechsel rund 500 Euro im Monat bekommen. Der Betrag soll damit deutlich über dem aktuellen Hartz-IV-Regelsatz von 449 Euro für Alleinstehende ohne Kinder liegen; die Bundesregierung will Hartz IV vom 1. Januar 2023 an durch das neue Bürgergeld ablösen.

In Oldenburg gibt es ein dichtes Netz an Beratungsstellen, deren Angebote von der Schuldnerberatung über Energiespartipps bis zur Sozialberatung reichen. Hier eine Übersicht:  


Beratungsstellen in Oldenburg

Schuldner- und Insolvenzberatung Paritätischer Wohlfahrtsverband
Ziegelhofstraße 125-127, 26121 Oldenburg, Telefon: 0441 77900-21
E-Mail: schuldnerberatung-oldenburg@paritaetischer.de


Allgemeine Sozialberatung der Diakonie
Bremer Straße 28, 26135 Oldenburg, Telefon: 0441 970930
E-Mail: dw-ol-stadt@diakonie-ol.de »dw-ol-stadt@diakonie-ol.de


Caritas Stromspar-Check
Bloherfelder Straße 175, 26129 Oldenburg, Telefon: 0441 36173440
E-Mail: stromsparcheck@caritas-wesermarsch.de


Soziale Schuldnerberatung Caritasverband Oldenburg-Ammerland
Peterstraße 22-26, 26121 Oldenburg, Telefon: 0441 925450
E-Mail: verband@caritas-ol.de


AWO Migrationsberatung
Wallstraße 11, 26122 Oldenburg, Telefon: 0441 95722415
E-Mail: info@migrationsberatung-oldenburg.de


DRK Migrationsberatung
Moslestraße 3 (6. OG), 26122 Oldenburg, Telefon: 0441 950395-44
E-Mail: migrationsberatung@lv-oldenburg.drk.de


Auch in den Stadtteilen gibt es Unterstützung:

Gemeinwesenarbeit Treffpunkt Bloherfelde/Eversten
Bloherfelder Straße 173, 26129 Oldenburg, Telefon: 0441 5601165
E-Mail: kennedyviertel@stadt-oldenburg.de


Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück 
Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg, Telefon: 0441 2353292
E-Mail: gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de


Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld
Alexanderstraße 331, 26127 Oldenburg, Telefon: 0441 5707892
E-Mail: gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de


Kulturzentrum Rennplatz
Kurlandallee 4, 26125 Oldenburg, Telefon: 0441 381424
E-Mail: kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de
28.10.2022, 11:09 Uhr
Selbsthilfe für pflegende Angehörige
Informationsveranstaltung zur Gründung eines Landesvereins für pflegende Angehörige in Niedersachsen
08.11.2022 | 15 Uhr | Forum St. Peter, Peterstr. 22-26, Oldenburg

Gemeinsam mit dem Bundesverband wir pflegen e.V. lädt der Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige der BeKoS am 8. November um 15 Uhr im Forum St. Peter zu einer Informationsveranstaltung ein. Auf der Veranstaltung stellt sich der Bundesverband vor und informiert über die geplante Gründung eines Landesvereins für pflegende Angehörige in Niedersachsen.

Interessierte erhalten auf der Veranstaltung die Möglichkeit wir pflegen e.V. kennenzulernen. Denn der Verein ist auf der Suche nach pflegenden oder ehemals pflegenden Angehörigen, die sich in einem Landesverein engagieren möchten. Auch Menschen, die sich beruflich, ehrenamtlich, privat, wissenschaftlich oder politisch mit Pflege befassen oder befassen möchten sind herzlich willkommen. „Ein aktives Engagement wäre ideal, ist aber kein Muss. An erster Stelle steht das Miteinander. Jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten und Ressourcen einbringen,“ so Jana Schuschke vom Verein wir pflegen.

Außerdem wird der offene Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige vorgestellt, der sich seit August jeden 4. Dienstag im Monat von 10-12 Uhr in der BeKoS trifft. Hier steht der Austausch über die persönliche Situation als pflegende/r Angehörige/r im Mittelpunkt, es werden Erfahrungen und Tipps weitergegeben oder einfach auch einmal gelacht.

Anmeldung für die Veranstaltung bei der BeKoS unter 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de.


Pflegende Angehörige in Niedersachsen
Mehr als 450.000 Menschen in Niedersachsen beziehen Leistungen der Pflegeversicherung. 78 % von ihnen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Nur wenige pflegende Angehörige nehmen dabei die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch, die meisten versorgen ihre Ehepartner, (Schwieger-)Eltern oder auch Kinder allein. Das heißt: Waschen, anziehen, begleiten, betreuen, versorgen rund um die Uhr. Jeden Tag. Sie stemmen eine Mammutaufgabe. Aufgrund fehlender Unterstützung geraten viele dabei an ihre Grenzen.

Im Austausch mit anderen Pflegenden erfahren Angehörige Anerkennung, durchbrechen soziale Isolation und erhalten hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Pflegesituation. Um den Austausch der pflegenden Angehörigen in Niedersachsen zu stärken und ihnen eine Stimme in Politik und Gesellschaft zu geben, plant der Bundesverband wir pflegen e.V. die Gründung eines Landesvereins pflegender Angehöriger.

Über BeKoS e.V.
Die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen (BeKoS) gibt es seit 1985. Die BeKoS ist eine Beratungsstelle für alle, die Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen, eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten und Unterstützung für die eigene Selbsthilfegruppe suchen. In Oldenburg und Umgebung gibt es rund 200 Selbsthilfegruppen.

Weitere Informationen unter: www.bekos-oldenburg.de.

Über wir pflegen e.V.
Die Selbsthilfe zu stärken und Angehörigen über den Austausch mit anderen Pflegenden mehr Anerkennung, Kontakt und Informationen zu geben, ist ein Ziel des Bundesverbandes wir pflegen e.V. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interessensvertretung gegenüber der Länder- und der Bundespolitik. Der Verband setzt sich seit 2008 für nachhaltige Verbesserungen in der häuslichen Pflege ein.

Weitere Informationen unter: www.wir-pflegen.net.
28.10.2022, 10:47 Uhr
Oldenburg wieder auf Messe in Partnerstadt Groningen vertreten
Stadt lädt zu Besuch auf Gemeinschaftsstand bei den „Promotiedagen“ ein
Auch in diesem Jahr präsentieren sich Unternehmen und Institutionen aus der Region gemeinsam auf dem „No(o)rd Plein“ bei den Groninger „Promotiedagen“. Am Dienstag und Mittwoch, 8. und 9. November, können Interessierte die Messe, die sich im Laufe der vergangenen Jahre als hochinteressante Kontaktbörse und Türöffner für den Markt im Nachbarland etabliert hat, besuchen.

„Nachdem wir 2019 sehr erfolgreich in unsere Kooperation als No(o)rd Plein mit der IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie der Ems Dollart Region (EDR) gestartet sind, freuen wir uns, die Zusammenarbeit fortzusetzen. So können wir unser Netzwerk intensivieren. Der unmittelbare persönliche Kontakt zu Netzwerkpartnerinnen und -partnern und Besucherinnen und Besuchern hat eindeutig noch einmal eine andere Qualität als die digitale Ersatzlösung von 2020“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die großzügige Veranstaltungsfläche des „No(o)rd Plein“ bietet Gästen und Ausstellenden viel Platz zum Netzwerken. Höhepunkt des ersten Messetages am Dienstag, 8. November, ist der Empfang der drei Kooperationspartner Stadt Oldenburg, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie Ems Dollart Region (EDR) um 18 Uhr, bei dem auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein Grußwort überbringt. Neben Beiträgen zum Thema Wasserstoff stellen im Messeverlauf verschiedene Ausstellerinnen und Aussteller ihre Arbeit in Kurzpräsentationen vor.

An beiden Tagen ist die Messe jeweils von 12 bis 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, dann treffen sich Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung aus Oldenburg, Groningen und der Region auf dem Gemeinschaftsstand zum Netzwerken und um das vielfältige Leistungsangebot der anwesenden Unternehmen und Institutionen kennenzulernen.

Die Stadt Oldenburg vertritt bereits zum 16. Mal den Standort Oldenburg auf der Messe. Die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ gehören mit im Durchschnitt mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 25.000 Besucherinnen und Besuchern zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.

Der Besuch der Messe ist kostenfrei. Interessierte finden einen Ticketlink sowie weitere Informationen unter www.oldenburg.de/wirtschaft.
28.10.2022, 10:32 Uhr
Erinnerungsgang: Schüler*innen stellen gemeinsam mit Kino Filmprogramm auf die Beine
Ein Zeichen setzen, um an die Machenschaften des 09./10. November 1938 zu erinnern.  Seit 2005 übernimmt jedes Jahr eine andere Schule die Gestaltung des Erinnerungsgangs. Das Medienbüro Oldenburg begleitet die verantwortliche Schule und den Erinnerungsgang seit Jahren mit einem Filmprogramm.

Dieses Jahr haben Schüler*innen der Helene-Lange-Schule gemeinsam mit dem Medienbüro das Filmprogramm entwickelt.
Im Cine k zu sehen sind vier öffentliche Filme (s.u.) und ein individuell buchbares Schulprogramm.


Programm für Schulklassen
Vom 01.11.2022 – 22.12.2022 können Schulklassen aus dem Schulklassenprogramm zum Erinnerungsgang Filme wählen.

Eine Anmeldung ist jederzeit unter filmvermittlung@cine-k.de möglich.

Das Medienbüro präsentiert vier öffentliche Veranstaltungen im Cine k (s.u.). Eine der Veranstaltungen (Ein nasser Hund am ) wird inklusive Regiegespräch von zwei Schüler*innen der Helene-Lange-Schule selbst durchgeführt. 

Alle öffentlichen Veranstaltungen:
"Der Letzte der Ungerechten" von Claude Lanzmann (So, 6.11 um 15:30 Uhr) mit Einführung von Dr. Klaus Thörner
"Der Passfälscher" (Do, 10.11 um 20:00 Uhr) mit Regiegespräch
"Nelly und Nadine" (Sa, 26.11 um 18:00 Uhr)
"Ein nasser Hund" (Di, 28.11 um 18:00 Uhr) mit Regiegespräch von den Schüler*innen der Helene-Lange-Schule 


Das komplette Programm finden Sie unter www.cine-k.de/go/erinnerungsgang2022
25.10.2022, 14:28 Uhr
Integrationspreis 2022: Stadt sucht herausragende Projekte und Initiativen
Start für Bewerbungen und Nominierungen – Vorbildliches Engagement wird gewürdigt
Ehrenamtliches Engagement ist ein fester und unerlässlicher Bestandteil einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Durch die Ehrenamtlichen und ihr Engagement für ihre Mitmenschen entstehen soziale Verbindungen, die für ein solidarisches Miteinander unabdingbar sind. Aus diesem Grund schreibt die Stadt Oldenburg zum 13. Mal den Integrationspreis aus. Bewerbungen und Nominierungen sind ab sofort möglich.

Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Organisationen, Betriebe und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg für Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie für interkulturellen Austausch und friedliches Zusammenleben einsetzen und im Jahr 2022 Projekte und Aktivitäten umgesetzt haben. Neben Eigenbewerbungen sind auch Vorschläge möglich: Wer Initiativen kennt, die einen wertvollen Beitrag zu Integration und zu einem toleranten Miteinander leisten, kann diese für den Integrationspreis nominieren.

Wer Interesse hat, eine Bewerbung oder eine Nominierung abzugeben, wird gebeten, einen ausgefüllten Bewerbungsbogen einzureichen. Die dafür erforderlichen Unterlagen sind beim Amt für Zuwanderung und Integration erhältlich oder können online unter www.oldenburg.de/integrationspreis heruntergeladen werden. Formlose Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbung kann bis zum 31. Januar 2023 eingesendet werden, entweder per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de » oder  per Post an die Stadt Oldenburg, Amt für Zuwanderung und Integration, Fachdienst Integration, Bloherfelder Straße 39, 26129 Oldenburg.

Der Integrationspreis ist mit 6.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden sollen, wie bereits in den vergangenen Jahren, drei herausragende Projekte und Initiativen. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.
25.10.2022, 14:01 Uhr
VfL Oldenburg schlägt auch Bensheim/Auerbach
Perfekte Woche vor der EM-Pause
von Sönke Spille
Mit einem Sieg haben sich die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in die EM-Pause verabschiedet. In eigener Halle bezwangen die Huntestädterinnen dank einer starken zweiten Halbzeit die HSG Bensheim/Auerbach mit 36:30 (14:13) und belegen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 5:5 Zählern aktuell Tabellenplatz sieben. Top-Torschützin im Dress des VfL war Toni Reinemann mit zwölf Toren. 

Nach den Siegen in der EHF European League und dem DHB-Pokal hat der VfL Oldenburg nun die perfekte Handballwoche perfekt gemacht. Mit dem 36:30 gegen die HSG Bensheim/Auerbach feierten die Oldenburgerinnen den dritten Sieg in sieben Tagen. „Eigentlich müssten wir jetzt weiterspielen, weil es gerade ja so gut läuft“, schmunzelte Trainer Niels Bötel nach der kleinen Siegesserie mit Blick auf die nun fünfwöchige EM-Pause. 

Es war zunächst ein Duell auf Augenhöhe, das die 905 Zuschauer in der kleinen EWE-Arena in der ersten Halbzeit geboten bekamen, in dem die Führung immer wieder hin- und herwechselte. Zunächst waren es dabei die Gäste, die sich eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung erspielten (7:5/10. Minute), ehe der VfL nach zwei starken Paraden von Torhüterin Sophie Fasold und einem Treffer von Paulina Golla, die den Ball genau unter die Latte jagte, zum 9:9 ausglich (16.). Sechs Minuten später erzielte die starke Marloes Hoitzing die Führung zum 11:10 (22.). Und die konnten die Flames nur noch beim 11:11 ausgleichen, im Anschluss war die Partie fest in Oldenburger Hand. 

Denn nach dem 14:13 zur Halbzeitpause, erwischten die VfL-Frauen den deutlich besseren Start in den zweiten Durchgang. Gleich in den ersten vier Minuten nach Wiederanpfiff kamen die Gastgeberinnen mit ihren Tempogegenstößen zu schnellen Toren, bauten ihren Vorsprung auf 18:14 aus. Und auch im weiteren Verlauf war es insbesondere die Oldenburger Offensive, die die Flames nicht in den Griff bekam – auch nicht, als man auf eine 5:1-Deckung umstellte. „Wir wollten vor der EM-Pause noch einmal einen harten Kampf liefern. Das ist uns gelungen. Ich bin sehr glücklich über den Sieg“, sagte Bötel. 

In der Tabelle sind die Huntestädterinnen mit dem Sieg auf den siebten Tabellenplatz (5:5 Punkte) vorgerückt, auf dem man nun die Zeit bis zum Re-Start der Saison Ende November verbleiben wird. Bis dahin gilt es, die Akkus nach dem kräftezehrenden Saisonstart aufzuladen. „Die Saison ist extrem lang“, so Bötel: „Die Mädels haben sich die Pause jetzt verdient und ich glaube, dass sie uns auch ganz gut tun wird.“ Nach einigen freien Tagen wird dann der Fokus auf die Sport-Union Neckarsulm gelegt, gegen die der VfL Ende November gleich doppelt gefordert sein wird: Erst am 27. November in der Bundesliga, nur wenige Tage später steht dann das Achtelfinale im DHB-Pokal gegen die Mannschaft aus dem Kreis Heilbronn auf dem Programm, wie die Auslosung am Samstag ergeben hat. 

VfL Oldenburg – HSG Bensheim/Auerbach 36:30 (14:13)
VfL: Reese, Fasold – Teiken, Reinemann (12/4), Munderloh, Hoitzing (5), Martens (3), Steffen (2), Carstensen (7/3), Schirmer (4), Feiniler (1), Menne, Golla (2)
25.10.2022, 13:59 Uhr
Stipendiat für 2023 steht fest
Fotograf Oliver Godow wird neuer Stipendiat des Horst-Janssen-Museums
Der neue Stipendiat des Horst-Janssen-Museums steht fest. Die Jury wählte aus den eingereichten Bewerbungen den Fotografen und Künstler Oliver Godow aus. Godow kann nun mit dem Forschungsstipendium, das jährlich gemeinsam vom Horst-Janssen-Museum und seinem Förderverein ausgelobt wird, neun Monate lang in Oldenburg forschen und arbeiten. Für diese Tätigkeit kann Oliver Godow die umfangreiche grafische Sammlung des Museums sowie den schriftlichen und fotografischen Nachlass und die Bibliothek Janssens nutzen. Neben der möblierten Wohnung im ehemaligen Haus von Horst Janssens Großeltern und dem Zugang zum Forschungsmaterial durch das Museum beinhaltet das Stipendium auch eine monatliche Pauschale für die Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.200 Euro, die vom Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums getragen wird. „Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Stipendium mit dem Horst-Janssen-Museum umsetzen können. Das Werk von Horst Janssen bietet immer wieder Ansatzpunkte, ihn in neue Zusammenhänge zu stellen. Bei Oliver Godow wird es das Medium Fotografie sein“, sagt Inge von Danckelman, die erste Vorsitzende des Vereins.

Die Jury, bestehend aus Dr. Jutta Moster-Hoos (Leiterin des Horst-Janssen-Museums), Inge von Danckelman (Erste Vorsitzende des Fördervereins), Dr. Lars Berg (Städtisches Museum Braunschweig), Dr. Dirk Dobke (Leiter der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg) und Dr. Helene von Oldenburg (Künstlerin aus Hamburg) entschied sich einstimmig für Oliver Godow.

Die Begründung der Jury
Oliver Godow ist als Künstler und Fotograf geradezu prädestiniert, vor allem die Versuche und Werke Horst Janssens im Feld der Lichtbildkunst zu bewerten. Er wird die Beziehungen zwischen dem zeichnerischen und fotografischen Œuvre von Horst Janssen künstlerisch-forschend genauer ergründen und mit Sicherheit neue Schlüsse daraus ziehen. Das „Niveau der Emotionalität“ in Janssens Kunst beschreibt Godow als außergewöhnlich und inspirierend und verfolgt mit dieser Beobachtung eine eher unkonventionelle Herangehensweise, die auf seine Forschungsergebnisse neugierig macht.

Über Oliver Godow
Oliver Godow wurde 1968 in Lübeck geboren und lebt und arbeitet in Stuttgart und Paris. Durch seine Eltern, die hier wohnhaft sind, hat er auch eine Verbindung nach Oldenburg. Er studierte Fotografie am Bournemouth College of Art & Design und schloss an der Glasgow School of Art mit dem Master in Fine Arts ab. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. vom Institut für Auslandsbeziehungen IFA Stuttgart, der Stadt München mit dem Villa Waldberta Stipendium, des Deutsche Börse Frankfurt Residency Award am Frankfurter Kunstverein sowie der Kulturstiftung Winterthur. Godow war Durham Cathedral Artist Fellow am St. Chad’s College/University of Durham. Derzeit zeigt er auf dem Fotofestival OsloNegativ in Oslo eine raumbezogene Installation. Mit Soloausstellungen war er u.a. im Österreichischen Kulturforum Berlin, im Edvard-Munch-Haus Warnemünde, im Haus am Waldsee Berlin, im Maison Heinrich Heine/Cité Universitaire Paris, im Camden Arts Centre London und im Aberdeen Art Museum zu sehen. Ins Zentrum seiner Forschung am Horst-Janssen-Museum möchte er Janssens Fotografien stellen. 
25.10.2022, 13:57 Uhr
1000,- € für das Präventionsprogramm Lions Quest
Bereits im achten Jahr in Folge unterstützt die expertum Niederlassung Oldenburg den Förderverein Präventionsrat Oldenburg e.V. mit einer Spende in Höhe von 1.000 € für das Präventionsprogramm „Lions-Quest“.

„Lions-Quest“ stärkt Schlüsselkompetenzen von Schüler*innen im Bereich der Lebens- und Sozialkompetenzen, dem Demokratieverständnis und der interkulturellen Kompetenz.
21.10.2022, 14:10 Uhr
Schockanruf: Bankmitarbeiterin vereitelt Betrug
Durch das beherzte Vorgehen einer Oldenburger Bankmitarbeiterin konnte am Donnerstag ein dreister Betrug verhindert werden.

Eine 76-jährige Frau aus Oldenburg erhielt den polizeilichen Ermittlungen zufolge um 13.45 Uhr den Anruf einer Frau, die sich deren Tochter ausgab. Die Anruferin erklärte der Rentnerin mit weinerlicher Stimme, dass sie in Norwegen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Eine Unfallbeteiligte sei dabei um Leben gekommen und die Tochter der Oldenburgerin müsse nun 48.000 Euro Kaution zahlen, um eine sofortige Haft verhindern zu können. Die Rentnerin wurde zudem angewiesen, mit niemandem über den Vorfall zu sprechen.

Nach einem längeren Telefonat erklärte sich die 76-jährige schließlich bereit, bei ihrem Geldinstitut einen Geldbetrag abzuheben. Die Rentnerin fuhr mit ihrem Auto zur Filiale ihrer Bank an der Alexanderstraße und versuchte dort, die Auszahlung zu veranlassen. Währenddessen stand die Frau über ihr Mobiltelefon weiterhin in Kontakt mit der angeblichen Tochter.

Die Angestellte der Filiale bemerkte das auffällige Verhalten der Oldenburgerin sofort und vermutete einen Betrugsversuch. Aus diesem Grund zögerte sie die Auszahlung unter einem Vorwand hinaus und alarmierte die Polizei, deren Beamte sich umgehend auf den Weg zum Geldinstitut machten.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizei hat Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs eingeleitet.

Der so genannte "Schockanruf" ist eine bekannte Variante des Enkeltricks. Die Täter legen es darauf an, am Telefon in kurzer Zeit eine Drohkulisse aufzubauen und ihre Opfer mit schockierenden Nachrichten über nahe Angehörige unter Druck zu setzen.

Weitere Informationen zur Masche des Enkeltricks sowie Verhaltenshinweise der Polizei können unter dem folgenden Link nachgelesen werden:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
21.10.2022, 14:07 Uhr
Kinder- und Jugendbuchpreis: Zwei Autoren und eine Illustratorin nominiert
Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers am 18. November
Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury zwei Autoren und eine Illustratorin nominiert: Andreas Brettschneider mit seinem Jugendbuch „Auch junge Leoparden haben Flecken“ (ueberreuter), Matthias Kohm mit seinem Jugendbuch „Ewig braucht doch keiner“ (Arctis) sowie Sara-Christin Richter mit ihren Illustrationen zu „Annette, Querkus und die wilden Worte“ (Burg Hülshoff – Center for literature).

201 Erstlingswerke, darunter 122 Manuskripte und 79 bereits verlegte Bücher, wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die thematische Vielfalt der Nominierungen steht stellvertretend für die abwechslungsreichen Einsendungen, die die Jury jedes Jahr prüfen darf. „Auch junge Leoparden haben Flecken“ ist ein aufwühlender Abenteuerroman über Piraterie an der Küste Somalias, in „Ewig braucht doch keiner“ sehen sechs Jugendliche die Notwendigkeit, eine neue Religion zu gründen und in „Annette, Querkus und die wilden Worte“ begleitet man den Elfen Querkus auf den Spuren der Schriftstellerin Annette Droste-Hülshoff. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin oder der Preisträger während der Verleihung am Freitag, 18. November, um 18 Uhr im Alten Rathaus.

Die Mitglieder der diesjährigen Jury sind Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliteratur, Universität Duisburg-Essen), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins „Eselsohr“ und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen), Markus Lefrançois (Illustrator) und Angelina Sawodowskie (Schülerin des Herbartgymnasiums).

Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Förderpreis dient dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren ein Erstlingswerk vorzulegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kinder-und-jugendbuchpreis.
21.10.2022, 14:04 Uhr
Wohnraum für Studierende ist knapp
Universität und Stadt machen auf prekäre Situation junger Menschen aufmerksam – Aufruf an Bevölkerung
Das Leben pulsiert wieder auf dem Campus der Universität Oldenburg: Das Wintersemester hat begonnen, seit dieser Woche läuft der Lehrbetrieb, und zu den bisherigen Studierenden sind rund 2.000 neue Erstsemester hinzugekommen. Lernen und Leben auf dem Campus prägen das Studium der insgesamt fast 16.000 Uni-Studierenden wieder stärker als zu Beginn der beiden zurückliegenden akademischen Jahre, angefangen mit der gerade feierlich begangenen Erstsemester-Begrüßung in Präsenz. Ein Grund zur Freude, aber mit einer Kehrseite – es fehlt an ausreichend Wohnraum für die Studierenden. Universität und Stadt rufen daher gemeinsam dazu auf, sich mit Wohnungsangeboten zu melden.

Zu Beginn des Wintersemesters hatte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder bereits das Präsidium, Vertreterinnen und Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) sowie des Dezernats für studentische und akademische Angelegenheiten zu einem Runden Tisch eingeladen, um aktuelle wirtschaftliche Probleme beim Studienstart – darunter auch die Wohnsituation – zu besprechen und unterstützende Maßnahmen zu diskutieren. „Einige Studierende haben bis heute keine bezahlbare Wohnung oder kein Zimmer in Reichweite der Universität gefunden“, so der Vizepräsident der Uni für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Karsten Speck. „Gerade für internationale Studierende, von denen insgesamt etwa 1.400 bei uns eingeschrieben sind, erweist sich der Wohnungsmarkt oft als besonders schwierig.“

Allein dem AStA sind derzeit circa 80 Studierende bekannt, die auf Wohnungssuche sind; 45 Studierenden hat das studentische Gremium einen vorläufigen Schlafplatz anbieten können. Speck dankt dem AStA ausdrücklich für dessen Engagement. „Wir hoffen nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung, um die prekäre Lage der Studierenden möglichst rasch zu verbessern und ihnen ein gutes Ankommen in Oldenburg zu ermöglichen“, so der Vizepräsident.

Die Stadt Oldenburg unterstützt den Aufruf der Universität und des AStA. „Wir haben eine offene Universität und sind eine offene Stadt, die sich über die vielen jungen Menschen freut, die neu zu uns kommen“, so die städtische Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Unser aller Bestreben sollte es sein, dass sich neu Ankommende in Oldenburg wohlfühlen – und ein Dach über dem Kopf gehört zu den ersten Dingen, die es dafür braucht. Falls Sie Wohnraum anbieten können: helfen Sie mit!“

Wer ein Zimmer, eine Wohnung oder auch ein für eine studentische Wohngemeinschaft taugliches Haus zu vermieten hat, kann sich beim AStA der Universität Oldenburg per E-Mail an beratung@asta-oldenburg.de melden. Katharina Corleis vom AStA-Sozialreferat ist zudem telefonisch unter 0441 21210590 erreichbar (dienstags und mittwochs von 10 bis 15 Uhr sowie donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr).
21.10.2022, 14:03 Uhr
Zurück in den Sport: Stadt fördert Mitgliedschaften in Vereinen
Ab März 2023 für bis zu sechs Monate Mitgliedsbeitrag im Wunsch-Verein sparen
Mit einer neuen Förderrichtlinie unter dem Motto „Zurück in den Sport“ will die Stadt Oldenburg im kommenden Jahr die Oldenburger Sportvereine bei der Gewinnung von neuen Mitgliedern unterstützen. Kernstück der Förderrichtlinie, die gemeinsam mit dem Stadtsportbund entwickelt wird, ist ein Zuschuss für Probe-Mitgliedschaften: Wer zwischen dem 1. März und 30. September 2023 in einen Verein eintritt, zahlt für bis zu sechs Monate, bis maximal 31. Dezember 2023, keinen Mitgliedsbeitrag. Nachdem die Mitgliederzahlen vieler Vereine während der Corona-Pandemie zurückgingen, soll die Initiative auf die Vorzüge einer Vereinsmitgliedschaft und das breite Angebot der Oldenburger Sportvereine aufmerksam machen. Die Förderung soll frühestens zum Jahresende vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen werden.

Für erwachsene Neu-Mitglieder soll die Zuschusshöhe der Stadt an die Vereine 16 Euro pro Monat betragen, für Kinder und Jugendliche 9 Euro pro Monat und für Familien 25 Euro pro Monat. Dies orientiert sich an den durchschnittlichen Mitgliedsbeiträgen der Oldenburger Sportvereine. Für die neuen Mitglieder fallen während der Probemitgliedschaft keine Beiträge an. Der Zugang zu den Oldenburger Sportvereinen soll damit erleichtert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die neuen Mitglieder in diesem Zeitraum von den Vorteilen einer Vereinszugehörigkeit überzeugt werden können, so dass sich die Mitgliederzahlen dauerhaft erhöhen.

Darüber hinaus können die Sportvereine im Rahmen von Sonderveranstaltungen für neue Mitglieder werben und erhalten dafür eine Förderung in Höhe von bis zu 500 Euro. Pro Verein sind maximal zwei Veranstaltungen förderfähig. Für weitere individuelle Werbemaßnahmen zur Mitgliedergewinnung (etwa Rundbriefe oder ähnliches) kann jeder Oldenburger Sportverein eine zusätzliche Förderung in Höhe von bis zu 500 Euro erhalten.

Insgesamt stehen für das Förderprogramm 100.000 Euro zur Verfügung. Neben den Probemitgliedschaften, für die rund 70.000 Euro veranschlagt werden, sowie den individuellen Werbemaßnahmen der Vereine soll damit auch ein gemeinsamer Flyer finanziert werden, mit dem die Bürgerinnen und Bürger auf das vielfältige Vereinsangebot und die Freistellung von den Mitgliedsbeiträgen aufmerksam gemacht werden. Der Flyer soll voraussichtlich im ersten Quartal 2023 an alle Oldenburger Haushalte verteilt werden.
21.10.2022, 14:02 Uhr
STADTRADELN 2022: Virtuelle Radtour erfolgreich bewältigt
525.342 Radkilometer und 2.808 Radlerinnen und Radler in drei Wochen
21 Tage, 525.342 Radkilometer, 2.808 Radlerinnen und Radler – das STADTRADELN in Oldenburg hat mit den gemeinsam geradelten Kilometern wieder ein gutes Ergebnis eingefahren. Mit dem zwischenzeitlichen Kilometerstand von 509.500 Kilometern wurden die acht Etappen der virtuellen Radtour erfolgreich bewältigt und gute Taten bewegt. Denn acht gemeinnützige Organisationen freuen sich jetzt: Sie profitieren vom Einsatz der Radelnden in Oldenburg und erhalten jeweils eine Unterstützung in Höhe von 1.000 Euro.

„Es war eine großartige gemeinschaftliche Leistung mit einem tollen Ergebnis“, kommentiert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die dreiwöchige Aktion. „Die Teilnehmenden haben wieder einmal gezeigt, dass der Einsatz für gute Taten zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert und wie einfach die vielen Dinge des täglichen Lebens mit dem Fahrrad erledigt werden können, um damit Kilometer für den Wettbewerb zu sammeln.“

Eine tolle Leistung zeigte vor allem das Team der Uni Oldenburg: Es hat beim Wettbewerb sowohl bei der Anzahl der Teilnehmenden als auch bei den Gesamtkilometern alle anderen Teams hinter sich gelassen. Zum Schluss standen 33.427 Kilometer auf dem Fahrradtacho. Auch wenn das Ergebnis beim STADTRADELN nicht ganz an den Bestwert im letzten Jahr heranreicht – es fehlen noch 13.108 Kilometer – bewegt sich die gesammelte Kilometersumme weiterhin auf hohem Niveau.

Die Stadtverwaltung Oldenburg bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmenden für das fleißige Sammeln der Kilometer. Bestimmt hat es allen Spaß gemacht, für Gesundheit, Klimaschutz und gute Taten den Lenker in die Hand zu nehmen. Ein besonderer Dank gilt den lokalen und regionalen Partnerinnen und Partnern, die mit ihrer Unterstützung von STADTRADELN zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert haben. Zusätzlich zu den Spenden werden noch Sachpreise unter allen aktiven Radelnden verlost. In der Sonderkategorie Schulklassen gibt es für drei Klassen Geld für die Klassenkasse und in der Sonderkategorie Grundschulen gibt es für drei Schulen Gutscheine.

Mit seinem internationalen Fahrradwettbewerb lädt das Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dazu ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen Radelnde innerhalb von drei Wochen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs sind bietet das STADTRADELN die Möglichkeit, die eigene Kommune aus der Lenker-Perspektive zu erleben und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. 2021 waren über 800.000 Menschen aus 2.172 Kommunen Teil der STADTRADELN-Kampagne und legten mehr als 160 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Weitere Informationen zu dem Fahrradwettbewerb gibt es unter www.oldenburg.de/stadtradeln.
21.10.2022, 13:51 Uhr
Für Gründerinnen: EFA und Wirtschaftsförderung beraten im TGO
Noch freie Termine für die Beratung am 25. Oktober
Ab sofort bieten die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und die ExistenzgründungsAgentur für Frauen (EFA) kostenfreie Beratungen für Gründerinnen an – jeweils am letzten Dienstagnachmittag im Monat, vor Ort im Technologie- und Gründungszentrum Oldenburg (TGO). Start ist am Dienstag, 25. Oktober, in den Räumen des Go! Start-up Zentrums. Es können noch Termine zwischen 14 und 17.30 Uhr vereinbart werden. Der nächste Termin ist dann am Dienstag, 29. November.

Angesprochen sind interessierte Frauen, die ein Unternehmen gründen möchten oder die sich bereits im Gründungsprozess befinden. In den kostenlosen einstündigen Einzelsprechstunden geben EFA-Beraterin Dörte Schole und Jannic Jacobs von der Wirtschaftsförderung praxisorientierte und auf die jeweiligen Fragen zugeschnittene Informationen. Für weitere Information und Anmeldungen steht die EFA unter Telefon 04431 85-649 oder über das Kontaktformular unter www.existenzgruendungs-agentur-fuer-frauen.de zur Verfügung. Jannic Jacobs von der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist unter Telefon 0441 235-2818 erreichbar. Die Teilnahme ist kostenfrei.
21.10.2022, 13:49 Uhr
Städtisches Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen im Altbau“ voller Erfolg
Oldenburgerinnen und Oldenburger treiben Energiewende voran – Fördermittel ausgeschöpft
Wer seinen Altbau sanieren möchte, kann dafür schon seit einigen Jahren eine finanzielle Förderung bei der Stadt Oldenburg beantragen. Die Förderrichtlinie „Klimaschutzmaßnahmen im Altbau“ wurde im Frühjahr 2022 erweitert – seitdem können Oldenburgerinnen und Oldenburger neben Türen- und Fenstertausch sowie der energetischen Sanierung von Gebäudehülle, Decken und Fußböden auch die Umstellung ihres Heiz- und Wärmesystems hin zu klimafreundlichen Wärmepumpen, Solarthermie-Kollektoren oder Biomasseanlagen bezuschussen lassen.

Die Bezuschussung von Wärmepumpen durch die reformierte Förderrichtlinie sorgte für eine starke Nachfrage: In diesem Jahr konnten bereits 1,5 Millionen Euro Fördermittel zugesagt werden. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind damit jetzt vollständig gebunden. Weitere Anträge zur energetischen Sanierung können in 2023 gestellt werden. Die Stadt Oldenburg informiert auf www.oldenburg.de/klima, sobald es mit dem Förderprogramm wieder konkret losgeht.

Der Vorteil von Wärmepumpen: Sie nutzen die Energie aus Luft, Wasser und Erdreich und wandeln diese in Wärme um. Wird eine Wärmepumpe mit Ökostrom betrieben, lässt sich der CO2-Ausstoß im Vergleich zu einer fossil betriebenen Heizanlage um bis zu 100 Prozent reduzieren.

Bei Fragen zum Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen im Altbau“ stehen im städtischen Amt für Klimaschutz und Mobilität Armin Bertram unter 0441 235-3605 (armin.bertram@stadt-oldenburg.de) und Björn Boeke unter 0441 235-4732 (bjoern.boeke@stadt-oldenburg.de) zur Verfügung.
21.10.2022, 13:30 Uhr
Oldenburger Handballerinnen ziehen in nächste Pokal-Runde ein
38:13-Erfolg
Mit einer souveränen Vorstellung haben die Handballerinnen des VfL Oldenburg die dritte Runde des DHB-Pokals erreicht. Bei Oberligist HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen feierten die Huntestädterinnen einen deutlichen 38:13 (21:6)-Erfolg. Top-Torschützin war dabei Nationalspielerin Maike Schirmer mit acht Toren. 

Es dauerte neun Minuten, bis die knapp 230 Zuschauer in der Sporthalle Owschlag sahen, wie der Favorit aus Oldenburg das Tempo anzog und Gegner HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen, Tabellendritter der Oberliga Hamburg – Schleswig-Holstein, Stück für Stück enteilte. Bis dahin hatten es die Gastgeberinnen gut gemacht und sogar den 3:0-Start des VfL zum zwischenzeitlichen 3:3 ausgeglichen. Doch spätestens nach dem 6:4 durch Oldenburgs Kapitänin Merle Carstensen übernahmen die Huntestädterinnen vollends das Kommando in der Zweitrunden-Partie des DHB-Pokals. Über zwölf Minuten hielt VfL-Torhüterin Nele Reese ihren Kasten sauber, ihre Vorderleute sorgten mit einer Neun-Tore-Serie für eine Vorentscheidung (14:4/18. Minute). Insbesondere in den Tempogegenstößen präsentierten sich die Oldenburgerinnen dabei brandgefährlich, schlug aus gleich elf Gegenstößen Kapital und brachten den Ball im Tor unter. „Wir haben es in der ersten und zweiten Halbzeit mit verschiedenen taktischen Maßnahmen sehr ordentlich gemacht und jede Menge Power ins Spiel gebracht“, zeigte sich Coach Niels Bötel nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. 

Und daran änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Bötel nutzte dabei – wie schon in der Schlussphase der European League gegen Hypo Niederösterreich – die Chance, die Spielanteile auf möglichst viele Schultern zu verteilen. „Trotz der Wechsel sind wir gut im Spiel geblieben, haben auch im Innenblock mal etwas probiert“, sagte Bötel, der im Verlauf der Partie im Offensivspiel auch mit zweiter und dritter Kreisläuferin agieren ließ. Mit Luca Marie Schumacher und Pia Menne gaben zudem zwei talentierte Nachwuchsspielerinnen ihr Debüt im Bundesliga-Team – und fügten sich beim Weiterkommen der Oldenburgerinnen gleich mit Torerfolgen ein. 

Auf wen der VfL Oldenburg in der 3. Runde des DHB-Pokals trifft, entscheidet sich am Samstag. Dann werden im Anschluss an die Partie Buxtehuder SV gegen Borussia Dortmund (16 Uhr) die Paarungen der nächsten Runde ausgelost. 

HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen – VfL Oldenburg 13:38 (6:21)
VfL: Reese, Fasold – Teiken, Reinemann (2), S. Weyers (2), Munderloh (1), Hoitzing (3), H. Weyers (1), Martens (1), Steffen (6), Carstensen (3), Schirmer (8), Feiniler (6), Golla, Schumacher (2), Menne (3)
18.10.2022, 17:05 Uhr
Friedensprojekte in Oldenburger Grundschulen
Städtisches Kulturbüro realisiert Aktionen zum Weltfriedenstag in mehreren Klassen
Krieg in der Ukraine, Gasmangellage, kalte Winter und hitzige Debatten in der Politik – Kinder spüren die Besorgnis um sie herum, nehmen Anspannung und Ratlosigkeit wahr. Sie haben Fragen und brauchen Antworten. Deshalb hat das Kulturbüro der Stadt Oldenburg, wie auch bereits in den vergangenen Jahren, erneut an zwei Oldenburger Grundschulen mit mehreren Klassen Friedensprojekte realisiert – und sich anlässlich des alljährlichen Internationalen Tags des Friedens am 21. September den Kleinsten zugewendet.

Die Oldenburger Kinderbuchautorin und Illustratorin Heike Ellermann hat in vier Klassen an den Oldenburger Grundschulen in Bloherfelde und Drielake aus ihrem Buch „Papiervogel, flieg! Es war an einem Tag im August“ gelesen. Der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am 8. August 1945 und die Geschichte des kleinen Mädchens Sadako, die letztlich an den Folgen der atomaren Strahlung sterben musste, ermöglichte Gespräche über Krieg und seine schlimmen Folgen für die Menschen. Die im Zusammenhang mit dieser Geschichte als Zeichen der Solidarität gebastelten Friedenskraniche aus Papier tragen in diesem Jahr die ukrainischen Nationalfarben Blau-Gelb.

Auch die Kunstpädagogin Laura Keppel hat an der Grundschule Bloherfelde mit Schülerinnen und Schülern aus drei Klassen zum Thema Frieden gearbeitet. Resultate ihrer intensiven Auseinandersetzung sind Friedens-Leporellos, in denen die Kinder ihre Gefühle mit Zeichnungen und verschiedenen Drucktechniken ausdrücken. „Die Gespräche mit den Kindern über Streit, Krieg, Frieden und alle Gefühle, die dazu gehören, waren sehr berührend. Es war sehr deutlich zu merken, dass die Kinder ein großes Bedürfnis haben, darüber zu sprechen“, sagt Laura Keppel.

Seit fünf Jahren bereits organisiert das Kulturbüro Veranstaltungen und Projekte zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September. Mit Ausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionen, Schul- und Theaterprojekten sowie Videobotschaften engagiert es sich im Rahmen der städtischen Mitgliedschaft in der internationalen Gemeinschaft der „Mayors for Peace“.

Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.213 Städte in 166 Ländern und Regionen gehören mittlerweile dem Netzwerk an, Oldenburg gehört seit 1987 dazu.

Weitere Informationen zu den „Mayors for Peace“ gibt es online unter: www.oldenburg.de/mayorsforpeace.
18.10.2022, 17:03 Uhr
Unternehmensgründung: Tipps und Erfahrungen sammeln
Wirtschaftsförderung lädt am 14. November zum Oldenburger Gründungsforum ins TGO
Wer sich für das Thema Unternehmensgründung interessiert, selbst ein Unternehmen aus der Taufe gehoben hat und Erfahrungen mit anderen teilen möchte, ist am Montag, 14. November, beim Oldenburger Gründungsforum an der richtigen Adresse. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburger lädt dazu ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO), Marie-Curie-Straße 1, ein. Beginn ist um 17.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Dieses Mal geht es um die Grundlagen der Unternehmensgründung.

Welche Rechtsform passt zu meiner Geschäftsidee? Handelt es sich um eine freiberufliche Tätigkeit oder ein Gewerbe? Wie läuft das mit der Gewerbeanmeldung? Egal, ob innovatives KI-Start-up oder nebenberufliche Tätigkeit als Fotografin: Diese Fragen tauchen häufig im Rahmen eines Gründungsprozesses auf. Neben erfahrenen Steuerberatern, Juristen sowie Betriebswirten wird auch eine Vertreterin des Gewerbeamtes der Stadt Oldenburg kompetente Antworten auf diese Fragen liefern. Darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Fragen an die Referierenden zu richten. Anschließend steht das gemütliche Netzwerken beim Snack mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie weiteren Fachleuten aus der Oldenburger Gründungsszene im Mittelpunkt.

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 11. November online unter www.oldenburg.de/gruendungsforum nötig. Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung ist Jannic Jacobs, er ist unter Telefon 0441 235-2818 erreichbar.
18.10.2022, 16:52 Uhr
Kinder in Not suchen dringend ein vorübergehendes Zuhause
Bereitschaftsfamilien bieten Halt, Schutz und Geborgenheit
Familienzuwachs: Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg sucht weitere engagierte Personen, die Kinder im Alter von null bis sechs Jahren zuhause betreuen. In familiären Krisensituationen benötigen Kinder ein Zuhause auf Zeit, wenn ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können und das Kindeswohl gefährdet ist.

Aktuell werden (Einzel-)Personen aus der Stadt Oldenburg oder der näheren Umgebung gesucht, die bereit sind, diesen Kindern ein vorübergehendes Zuhause zu bieten.

In diesen sogenannten familiären Bereitschaftsstellen kommen die Kinder zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und eine zuverlässige Versorgung. Währenddessen klärt das Amt für Jugend und Familie mit allen Beteiligten, ob eine Rückkehr nach Hause möglich ist oder ob eine Pflegefamilie oder Wohngruppe gesucht werden muss.

Um Bereitschaftsstelle zu werden, sollten die Bewerberinnen und Bewerber über pädagogische Erfahrungen verfügen, Offenheit und Toleranz mitbringen und ein freies Zimmer für das Kind bereithalten können.

Die Mitarbeiterinnen des Amtes für Jugend und Familie bereiten die Bereitschaftspersonen im Rahmen eines Überprüfungsverfahren intensiv auf die künftige Aufgabe vor, stellen die laufende Beratung und Begleitung sicher, organisieren Dienstbesprechungen, Supervision und Fortbildung. Die Tätigkeit im Rahmen der Bereitschaftsbetreuung wird angemessen vergütet.

Auf Anfrage schicken die Stadt Oldenburg gerne das Konzept zu, dem genauere Informationen zu entnehmen sind. Rückfragen beantworten auch Gerda Hinrichs-Emken unter 0441 235-2844 (E-Mail: gerda.hinrichs-emken@stadt-oldenburg.de) oder Carola Gienke unter 0441 235-3608 (E-Mail: carola.gienke@stadt-oldenburg.de). Weitere Informationen stehen zudem auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
18.10.2022, 16:29 Uhr
VfL Oldenburg zieht in 3. Runde der European League ein
von Sönke Spille
Die Handballerinnen des VfL Oldenburg stehen in der dritten Runde der EHF European League. Nach dem Hinspiel-Erfolg vor einer Woche gewann die Mannschaft von Trainer Niels Bötel auch die zweite Begegnung am Sonntag in der kleinen EWE-Arena gegen Hypo Niederösterreich mit 24:23 (11:13). Matchwinnerin bei VfL war dabei Torhüterin Nele Reese, mit einer Quote von knapp 58 Prozent gehaltener Würfe. 

Es waren noch fünf Sekunden auf der Uhr, als Hypo Niederösterreich beim Stand von 23:24 den letzten Anlauf unternahm, doch noch mit einem Remis die Rückreise aus Norddeutschland anzutreten. Zeliha Puls lief alleine auf das Oldenburger Tor von Nele Reese zu – und warf. Doch an der VfL-Keeperin war kein Vorbeikommen. Wie so oft in der Partie war Reese zur Stelle, parierte und hielt damit auch den zweiten Sieg der Huntestädterinnen im Duell mit Hypo fest. 

Dabei hatten die Gastgeberinnen einen ganz schwachen Start erwischt, gerieten nach 20 Minuten mit 6:11 ins Hintertreffen und schienen damit schon früh ihren Sieben-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel aufgebraucht zu haben. Insbesondere in der Offensivbewegung hakte es zu häufig, dazu fanden gleich zwei Siebenmeter nicht den Weg ins Tor. Und: Dass die Gäste aus Wien nicht noch deutlicher davonzogen, war zunächst Sophie Fasold, später dann eben Nele Reese zu verdanken, die mehrfach herausragend parierten. Letztendlich war es dann eine Auszeit von Coach Niels Bötel, die den VfL zurück in die Spur brachte. „Wir sind erst mit der Zeit ins Spiel gekommen“, analysierte der VfL-Trainer nach der Begegnung: „Bei einigen Spielerinnen war sicherlich der Sieben-Tore-Vorsprung noch im Kopf. Viele haben eine solche Situation mit Hin- und Rückspiel noch nicht erlebt.“ Nur zwei Minuten nach der Auszeit befand sich Oldenburg durch den Treffer von Rückkehrerin Merle Carstensen wieder in Schlagdistanz (9:12), Toni Reinemann markierte mit einem schnellen Tempogegenstoß den 11:13-Halbzeitstand. 

Der Auftakt in Durchgang zwei lief dann wieder nicht so ganz nach Plan der über 870 Zuschauerinnen und Zuschauer in der kleinen EWE-Arena. Hypo Niederösterreich erhöhte auf 15:11, fand danach aber kaum mehr eine Lücke in der Oldenburger Defensive. Stattdessen waren es die Gastgeberinnen, die aufholten und mit Maike Schirmer, die unter der Woche ins EM-Aufgebot der Nationalmannschaft berufen wurde, eine Spielerin hatten, die fast im Alleingang den Ausgleich und nach 40 Minuten die erste VfL-Führung erzielte (16:15). 

Und die gab der Bötel-Sieben die nötige Sicherheit. Ihren Höhepunkt fand die Oldenburger Tore-Serie beim 22:16, als Nele Reese nach einem Ballgewinn blitzschnell schaltete und ins leere Hypo-Tor traf. „Wir haben das richtig gut gemacht“, lobte Bötel: „Das hat uns auch die Möglichkeit gegeben, viel zu wechseln.“ So feierte Linksaußen Lana Teiken nach überstandener Verletzung ihr Comeback, mit Sophie Weyers und Lisa Munderloh bekamen zwei Nachwuchsspielerinnen viele Einsatzzeiten. „Das haben sie sich durch ihre gute Arbeit im Training verdient“, so Bötel. Durch die vielen Wechsel war es auch zu erklären, dass die Gäste noch einmal dichter herankamen und am Ende sogar die Chance auf den Ausgleich hatten – schlussendlich aber, wie schon so oft in der Partie, nicht an Nele Reese vorbeikamen. „Uns war es wichtig, hier zu Hause zu gewinnen. Der Sieg war am Ende auch verdient“, freute sich Niels Bötel über das Weiterkommen: „Wir wollten unbedingt in die nächste Runde. Das ist uns gelungen und einfach nur großartig.“

VfL Oldenburg – Hypo Niederösterreich 24:23 (11:13)
VfL: Reese (1), Fasold – Teiken, Reinemann (1), Weyers, Munderloh, Hoitzing (1), Martens (4), Steffen (2), Carstensen (5), Schirmer (5), Feiniler, Golla (5)
14.10.2022, 13:37 Uhr
Oberbürgermeister übergibt Rettungswagen für die Ukraine
Verein „Oldenburg hilft“ überführt Fahrzeug nach Chervonohrad
Ein Rettungstransportwagen, der bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg vor der Ausmusterung steht, wird künftig in der Ukraine wertvolle Dienste leisten. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Feuerwehr-Chef Jens Spekker übergaben das zwölf Jahre alte Fahrzeug am Donnerstag, 13. Oktober, an die Vorstandsmitglieder des Vereins „Oldenburg hilft e.V.“, Maik Günther und Karsten Ude. Der Verein wird den RTW nun nach Chervonohrad überführen. Mit der westukrainischen Stadt unterhält die Stadt Oldenburg eine Solidaritätspartnerschaft.

„Ich freue mich, dass wir zielgerichtet und bedarfsorientiert helfen können und bedanke mich für das herausragende Engagement des Vereins ,Oldenburg hilft‘“, sagte Oberbürgermeister Krogmann. Chervonohrad ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges die Anlaufstelle für private Hilfslieferungen aus Oldenburg. Aus den Kontakten ist die Solidaritätspartnerschaft entstanden. Krogmanns ukrainischer Amtskollege Andrey Zalivski hat offiziell um die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern und Fahrzeugen sowie um die Ausrichtung eines Jugendcamps für ukrainische Kinder gebeten.

Zusammen mit Rettungswagen wird auch medizinische Ausstattung wie EKG-Geräte und Tragen mit auf die Reise gehen. Eine Lieferung mit weiterem Material stellt die Oldenburger Feuerwehr gerade zusammen.

Auch die Planungen für eine Erholungsfreizeit für 25 Kinder und Jugendliche aus Chervonohrad im Alter von 10 bis 17 Jahren laufen auf Hochtouren. Durch die angebotenen Aktivitäten sollen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die von vier Personen begleitet werden, nach Möglichkeit etwas Abstand vom Kriegsgeschehen in ihrer Heimat gewinnen. Die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung der Gruppe erfolgt in Oldenburg mit der Unterstützung pädagogischer Fachkräfte des Jugendamtes. Das Programm wird eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie zwei oder drei Ausflüge in die nähere Umgebung enthalten.
14.10.2022, 13:33 Uhr
Kinderseiten: Ideen, Spiele und Tipps für die Herbstferien
Viele Anregungen auf kinder.oldenburg.de – Freikarten fürs OLantis gewinnen
Auch wenn es im Herbst kühler zugeht als im Sommer, können Klein und Groß in dieser Jahreszeit einiges erleben – besonders in den Ferien, denn dann haben die Kids viel freie Zeit! Auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg gibt es zahlreiche Tipps und Ideen, um die Ferien spannend zu gestalten. Denn auf www.kinder.oldenburg.de startet ab heute die Herbstferienaktion mit leckeren Rezepten, abwechslungsreichen Spielen, kreativen Basteltipps und digitalen Entdeckungen wie Herbst-Memory, Online-Sprachkurse, Kinder-Reporter-Filme, Ausmalbilder oder Stadtquiz. Ob drinnen oder draußen, ob alleine oder mit der Familie: So werden die Herbstferien garantiert cool und aufregend!

Bock auf Baden? Kein Problem: Denn in diesem Jahr verlosen wir zwei Freikarten für die OLantis Erlebniswelt! Um an der Herbst-Verlosung teilzunehmen, müssen die Kinder zwischen 5 und 13 Jahre alt sein und nach dem Ausfüllen und Absenden des Formulars ganz fest die Daumen drücken. Jedes Kind darf nur einmal teilnehmen. Die zwei glücklichen Gewinnerinnen beziehungsweise Gewinner werden anschließend per E-Mail benachrichtigt. Wir danken dem OLantis, das uns die Karten für die Verlosung kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Die Herbstferienaktion 2022 sowie die Herbst-Verlosung auf den Kinderseiten sind ab sofort bis einschließlich 28. Oktober unter www.kinder.oldenburg.de online zu finden.
14.10.2022, 13:31 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige - Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig  am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. 
Das nächste Treffen findet am 25.10.2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.
Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848.
14.10.2022, 12:52 Uhr
Integrationsarbeit: Anerkennung für ehrenamtliches Engagement
Dankesfeier mit Musik und Theater für Lotsen- und Sprachmittlerarbeit
Dank und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement: Am Mittwoch, 28. September 2022 hat sich das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg bei den Ehrenamtlichen der Integrationsarbeit sowie den Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern mit einer rundum gelungenen Veranstaltung für ihre Arbeit bedankt und so die Bedeutung und Wichtigkeit ihres Handelns unterstrichen. Im Kulturzentrum Cadillac wurde den Ehrenamtlichen ein vielseitiges Rahmenprogramm mit der georgischen Singer-Songwriterin „Kolibrina“ und der Spontan-Theatergruppe „Wat Ihr wollt“ geboten. Das Amt für Zuwanderung und Integration sprach den ehrenamtlich Engagierten damit seine Anerkennung für die langjährige Tätigkeit aus.

Die Integrationsbeauftragte Aliz Müller betonte in ihrer Ansprache: „Das freiwillige Engagement für Mitmenschen verdient Respekt und höchstes Ansehen. Durch engagierte Menschen wird unsere Gesellschaft solidarischer und verbundener. Das ist gerade in Zeiten, in denen sich viel bewegt und verändert, umso wichtiger“.

Seit vielen Jahren suchen Menschen, die vor Krieg und existentieller Not aus ihren Heimatländern flüchten, auch in Oldenburg ein vorübergehendes oder auch langfristiges zuhause für sich und ihre Familien. Ehrenamtliche tragen in dieser bedeutenden Situation einen erheblichen Teil dazu bei, dass die, die den Halt der Heimat verloren haben, hier gut und sicher ankommen und auch langfristig eine Existenz aufbauen können.

Eingeladen wurden sowohl Integrationslotsinnen und Integrationslotsen als auch Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, die sich in den vergangenen Jahren aktiv für die Integrationsarbeit in Oldenburg einsetzen. Die Koordinatorin für das Ehrenamt in der Integrationsarbeit, Claudia Wronna, stellte fest: „eines eint Euch alle: Das Interesse und die Bereitschaft, sich in unserer Stadtgesellschaft einzusetzen für Menschen, die hier in Oldenburg noch Unterstützung dabei benötigen, um an allen Bereichen des täglichen Lebens – sei es der Bereich Wohnen, der Bereich Arbeit, der Bereich Soziales und Gesundheit – auch vollumfänglich teilhaben zu können.“

Nach dem Rahmenprogramm konnten die Gäste beim anschließenden Empfang nach zwei Jahren pandemiebedingter Kontakteinschränkungen wieder direkt ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und in anregender Atmosphäre den Abend ausklingen lassen. „Mir hat der persönliche Austausch mit den anderen Ehrenamtlichen sehr gefehlt. Es ist schön zu erleben, dass man kein Einzelkämpfer ist, sondern Teil einer großen Gruppe von Menschen, die sich für Neuzugewanderte einsetzt“, konstatierte Reiner Lindt, Integrationslotse seit 2020. „Als ich damals nach Oldenburg kam war ich darauf angewiesen, dass mir jemand bei der Verständigung mit den Behörden hilft. Heute gebe ich zurück, was mir damals entgegengebracht wurde – Hilfe und Menschlichkeit“, ergänzt Zlatina Doneva, Sprachmittlerin für bulgarisch seit 2021.

Ob im Rahmen einer Patenschaft oder in Gruppenangeboten, ob in Fahrradwerkstätten, bei Sprachcafés in den einzelnen Stadtteilen oder als Sprachmittler oder Sprachmittlerin – das Ehrenamt in Oldenburg hat viele Formen und viele Gesichter. Eine Stadt besteht nicht nur aus Straßen und Gebäuden, sondern aus dem Miteinander der Menschen, die in ihr leben und sie mit Leben füllen. Ehrenamtliche sind mit ihrem Einsatz ein Vorbild für viele Oldenburgerinnen und Oldenburger, sie sind Botschafterinnen und Botschafter eines solidarischen Miteinanders, der gelebten Menschlichkeit.

Einwohnerinnen und Einwohner, die sich in Oldenburg im Bereich Migration und Integration engagieren möchten, können sich telefonisch unter 0441 235-2466 oder per E-Mail an integrationslotsen@stadt-oldenburg.de melden. Dort sowie auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/integration erhalten sie nähere Informationen über mögliche Tätigkeitsfelder.
14.10.2022, 12:45 Uhr
Stadt behält auch in Krisenzeiten klaren Kurs
Haushalt 2023: Investitionen von über 100 Millionen Euro geplant
Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bleibt die Stadt Oldenburg finanzpolitisch auf klarem Kurs. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wartete am Mittwoch, 12. Oktober, bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfes für 2023 mit guten Nachrichten auf: „Wir sind auch in Krisenzeiten handlungsfähig und werden keinesfalls alles auf Stopp stellen“, betont Krogmann. Zwar belasten nach wie vor die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges, die Energiekrise, die hohe Inflation und die damit verbundenen Preissteigerungen den Haushalt an vielen Stellen – dennoch zeigt sich die Finanzlage der Stadt robust. So kann im nächsten Jahr einerseits aus eigener Kraft ein Defizit im Ergebnishaushalt ausgeglichen werden, andererseits können mehr als 100 Millionen Euro investiert und sogar Schulden in Höhe von etwa 7,7 Millionen Euro abgebaut werden.
Rücklage sorgt für Ausgleich

Erstmalig seit 2011 legt die Verwaltung für 2023 wieder einen Haushaltsentwurf vor, der im Ergebnishaushalt einen Fehlbetrag ausweist. Um 6,7 Millionen Euro übersteigen die Aufwendungen die Erträge. Die Verwaltung kann aber auf die in den vergangenen Jahren aufgebaute Überschussrücklage zurückgreifen und diese mit dem voraussichtlichen Defizit verrechnen, so dass der notwendige Haushaltsausgleich im Sinne des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes gewährleistet werden kann. „Wir haben in den vergangenen Jahren regelmäßig Überschüsse erwirtschaftet und sind sehr verantwortungsvoll damit umgegangen. Das Geld, das wir zurückgelegt haben, hilft uns nun, in dieser wirtschaftlich schwierigeren Zeit unseren Handlungsspielraum zu erhalten. So lassen sich notwendige Investitionen unter anderem an Schulen, beim Klimaschutz, im Sport, bei der Entwicklung des Fliegerhorst-Geländes und in Sachen Digitalisierung stemmen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Insgesamt sollen im nächsten Jahr rund 105,6 Millionen Euro (2022: 103,1 Millionen Euro) investiert werden.
Einnahmen sind unsicher

Die Erträge im Ergebnishaushalt steigen im Vergleich zum Planwert 2022 nur leicht um 4,2 Millionen Euro auf 664,8 Millionen Euro. Mit Zuwächsen in der Gewerbesteuer rechnet die Verwaltung aufgrund der Krise für 2023 nicht. Hier wird weiterhin von einem Volumen von 135 Millionen Euro ausgegangen. „Sowohl die geplanten Steuereinnahmen als auch die Finanzausgleichszahlungen sind aufgrund der ungewissen Corona-Entwicklung, des Krieges in der Ukraine und der Inflation mit hohen Unsicherheiten behaftet. Der November-Steuerschätzung kommt daher in diesem Jahr eine noch wichtigere Bedeutung zu“, erläutert Stadtkämmerin Dr. Julia Figura.
Arbeitsgruppe analysiert Sparpotential

Die Verwaltung nimmt die derzeitige Haushaltsentwicklung ernst. Bereits Anfang des nächsten Jahres wird eine Arbeitsgruppe das Leistungsspektrum der Verwaltung kritisch analysieren, um im Bedarfsfall Maßnahmen zur finanziellen Gegensteuerung initiieren zu können. „Wir müssen die jetzige finanzielle Entwicklung als Warnschuss verstehen, der uns allerdings in einer sehr soliden Ausgangslage trifft. Unabhängig davon bedarf es aber auch schon in 2023 und darüber hinaus deutlicher Anstrengungen, um Aufwandsreduzierungen oder Ertragssteigerungen zu realisieren“, betont Figura.

In folgenden Bereichen will die Stadt im nächsten Jahr Akzente setzen:

Schulen:

Die Schulen bilden wie in den vergangenen Jahren auch wieder einen Investitionsschwerpunkt. Im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Gebäudewirtschaft und Hochbau sind insgesamt 22,2 Millionen Euro für bauliche Maßnahmen veranschlagt. Größte Einzelposten im Schuletat sind das Alte Gymnasium (3,5 Millionen Euro), Herbartgymnasium (2,9 Millionen Euro), Cäcilienschule (2,2 Millionen Euro), Neues Gymnasium und Oberschule Alexanderstraße (2,0 Millionen Euro), BZTG Straßburger Straße (2,0 Millionen Euro) und Grundschule Hogenkamp (1,1 Millionen Euro).

Auch die Schul-IT wird weiter konsequent ausgebaut. Das Ausbauprogramm soll an allen weiterführenden Schulen 2024 und an den Grundschulen 2025 abgeschlossen sein. Das Programm hat ein Gesamtvolumen von 24,8 Millionen Euro. Für 2023 sind 2,6 Millionen Euro zur Umsetzung des Digitalpaktes Schule eingeplant.

Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität:

Mit 1,2 Millionen Euro hat das Förderprogramm Klimaschutzmaßnahmen im Altbau den größten finanziellen Umfang. Zentrale Bedeutung kommt zudem der Klimaschutzberatung zu, für die insgesamt 470.000 Euro eingestellt sind. Darüber hinaus sind 150.000 Euro für ein neu aufzubauendes Angebot mit der Zielgruppe Wirtschaft eingeplant. Je 100.000 Euro sind für das an die gesamte Stadtgesellschaft adressierte Förderprogramm „Alle fürs Klima“ und für das Vorhaben „Leuchtturmprojekt klimaneutrale Gebäude“ vorgesehen. Das Energiesparprojekt für Schulen „abgedreht?!“ ist mit 120.000 Euro berücksichtigt. Zeitlich befristete Projekte wie beispielsweise die Ernährungsstrategie (90.000 Euro), energetische Quartierskonzepte (120.000 Euro), für Umweltbildungsprojekte (30.000 Euro), für die Konzeption klimaneutrale Verwaltung (20.000 Euro) sowie für das vom Bund geförderte Projekt WärmewendeNordwest (Fördersumme 173.600 Euro) sind ebenfalls mit eingeplant.

Ergänzend werden Mittel für das Förderprogramm Neubau (200.000 Euro), für den Zuschuss Carsharing (100.000 Euro), für den Zuschuss für Lastenräder (100.000 Euro) und zusätzlich 130.000 Euro für Mobilitätsstationen bereitgestellt.

Die im Haushaltsentwurf eingeplanten investiven Gesamtmittel für den Fuß- und Radverkehr betragen rund 3 Millionen Euro.

Fliegerhorst:

Für den Fliegerhorst werden insgesamt 13 Millionen Euro veranschlagt, davon 5,2 Millionen Euro für die Baureifmachung von Grundstücken. Hinzu kommen Auszahlungsmittel für den Straßenbau auf dem Fliegerhorst-Gelände in Höhe von 4,4 Millionen Euro, Fördermittel für Maßnahmen Dritter im Stadtumbaugebiet (2,8 Millionen Euro) sowie Mittel für die Anlage von Grün- und Kompensationsflächen (0,6 Millionen Euro).

Demgegenüber stehen im kommenden Jahr Einzahlungen aus Grundstückverkäufen in Höhe von etwa 3,6 Millionen Euro.

Stadtmuseum:

Für den Neubau des Stadtmuseums sind in 2023 insgesamt 1,5 Millionen Euro zuzüglich einer Verpflichtungsermächtigung von rund 10,7 Millionen Euro eingeplant. Darüber hinaus sind für die Sanierungen der Francksen-Villa, Jürgens’schen Villa und Ballin‘schen Villa insgesamt 500.000 Euro zuzüglich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 4,6 Millionen Euro vorgesehen.

Sport:

Für Investitionen im Bäderbereich, insbesondere für den Neubau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich, sind Mittel in Höhe von etwa 14,5 Millionen Euro im Entwurf des Wirtschaftsplans des Eigenbetriebs Bäder (BBO) eingeplant. Für den Bau des vierten Kunstrasenplatzes (Ofenerdiek) werden Planungsmittel in Höhe von 235.000 Euro eingeplant (Bau in 2024 für ca. 1,6 Millionen Euro). Darüber hinaus werden für eine Flutlichtanlage im Stadion Marschweg insgesamt bis 2024 2,5 Millionen Euro (davon 1,75 Millionen in 2023) berücksichtigt. Zusätzlich werden Mittel in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro für die Modernisierung des Stadions (unter anderen Sitze Haupttribüne, Videoüberwachung, allgemeine und Sicherheitsbeleuchtung) vorgesehen.

2,4 Millionen Euro sind für die in 2023 beginnende Sanierung von Sporthallen (Grundschule Bürgeresch, Grundschule Diedrichsfeld, IGS Kreyenbrück, Brandsweg) vorgesehen.

In den Jahren 2023 bis 2026 werden auch wieder die Oldenburger Sportvereine bei ihren Baumaßnahmen unterstützt. Neben vielen kleineren Maßnahmen sieht der Haushaltsplan größere Summen für die Vorhaben des Bürgerfelder Turnerbundes (Zuschuss bis 2024 bis zu 900.000 Euro), des GVO Oldenburg (Zuschuss bis 2023 bis zu 364.000 Euro) und des VfL Oldenburg (Zuschuss bis 2024 bis zu 694.000 Euro) vor. Für die weiteren Investitionen der Oldenburger Sportvereine stehen jährlich zusätzlich 395.000 Euro zur Verfügung. In allen genannten Fällen handelt es sich um Zuschüsse nach der Sportförderrichtlinie.
Weitere Zahlen und Fakten zum Haushalt 2023:

671 Millionen Euro: Auf dieses Volumen kommen die Gesamtaufwendungen des Ergebnishaushalts (Plan 2022: 649 Millionen Euro).
391 Millionen Euro: In diesem Umfang werden laut Haushaltsentwurf Steuereinnahmen und Finanzausgleichszahlungen veranschlagt. Größter Einzelposten ist die Gewerbesteuer mit konstant prognostizierten 135 Millionen Euro. Die Erträge aus den Grundsteuern A und B wachsen in 2023 gegenüber dem Plan-Entwurf für 2022 um 500.000 Euro auf 33,7 Millionen Euro an. Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer erhöht sich voraussichtlich um 4,8 Millionen auf 91,4 Millionen Euro. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer steigt von 18,9 Millionen Euro auf 22,9 Millionen Euro. Bei den Finanzausgleichszahlungen wird mit einem Rückgang auf 107,7 Millionen Euro gerechnet (minus 5,4 Millionen Euro).
7,7 Millionen Euro: In dieser Höhe will die Stadt Schulden abbauen. Das umfangreiche Investitionsprogramm kann allerdings nicht ganz ohne Kredite finanziert werden. Die Pläne für den Kernhaushalt und die Eigenbetriebe sehen 3,6 Millionen Euro als Investitionskredite vom Kapitalmarkt vor. Allerdings ist gleichzeitig geplant, Altkredite in Höhe von rund 11,3 Millionen Euro zu tilgen. Somit ergibt sich im Haushaltsentwurf eine Entschuldung von etwa 7,7 Millionen Euro.
14.10.2022, 12:41 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Ein 82-jähriger aus Oldenburg erhielt in der Nacht vom 10. Oktober auf den 11. Oktober einen Anruf von einem angeblichen "Kriminalbeamten". In dem Telefonat gegen Mitternacht teilte der Mann mit, dass Mitarbeiter einer Bankfiliale korrupt seien und dass das Geld des Rentners nicht mehr sicher sei. Der 82-Jährige wurde aufgefordert eine hohe Geldsumme von seinem Konto abzuheben und an die angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Dieser Aufforderung kam der Rentner am nächsten Morgen nach. Er nahm den vereinbarten Betrag von seinem Konto ab und übergab das Geld anschließend an zwei unbekannte Männer, die an seiner Wohnungstür klingelten.

Nachdem die unbekannten Männer sich nicht mehr, wie mit dem Rentner vereinbart, meldeten, wurde der 82-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
14.10.2022, 12:38 Uhr
Solidarische Gesundheitsversorgung
Workshopreihe und Podiumsdiskussionen
Auszubildende der Krankenpflege aus dem Pius-Hospital und Studierende der Universität Oldenburg, die als „Kritische Mediziner*innen Oldenburg“ organisiert sind, haben gemeinsam mit Werkstatt Zukunft eine interprofessionelle Workshopreihe entwickelt und zwei öffentliche Podiumsdiskussionen zu einer solidarischen Gesundheitsversorgung unter dem Titel „Kritische Pflege – Kritische Medizin“ geplant. „Gesundheitspolitische Veränderungen müssen von berufsgruppenübergreifender Solidarität getragen werden, um erfolgreich zu sein“, sagt Simon Gerhards von den Kritischen Mediziner*innen.

Die Workshops finden in der Zeit vom 17. Oktober bis zum 12. November im Pius-Hospital im Rahmen der Pflegeausbildung und in der Universität statt, stehen aber allen Interessierten offen. Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, die beiden in diesem Rahmen organisierten Podiumsdiskussionen sind ohne Anmeldung zugänglich. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Themen der Workshops sind Kapitalismus im Gesundheitswesen, Rekrutierung internationaler Pflegekräfte, Rassismus und Diskriminierung im Gesundheitswesen und globale Frauengesundheit. „Wir wollen in jedem Workshop unseren internationalen Blick, mit besonderem Fokus auf den globalen Süden, schärfen“, fügt Janina Lührs, Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege am Pius Hospital, hinzu.

Während marktwirtschaftliche Effizienzüberlegungen nicht mehr vor der Krankenversorgung halt machen, besteht ein gravierender Fachkräftemangel in der Pflege. Die Rekrutierung von Pflegekräften aus dem Ausland wird vielerorts als Lösung für das Problem angesehen, kann aber in den Herkunftsländern zu tiefgreifenden Problemen führen. Gleichzeitig gibt es auch in der Gesundheitsversorgung Diskriminierung wie zum Beispiel Rassismus oder eine mangelhafte Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden.

Alle aufgeworfenen Fragen betreffen nicht nur die Gesundheitsversorgung in Europa, sondern oft sogar in verstärktem Maße diejenige im globalen Süden und werden daher in diesem Projekt in ihrem weltweiten Zusammenhang behandelt.

Kapitalismus im Gesundheitswesen und solidarische Arbeitskämpfe
17.10.2022 am Pius Hospital
mit Vertreterinnen und Vertretern von Ver.di, Verein demokratischer Ärzt*innen, Bochumer Bund, Marburger Bund u.a.
Öffentliche Podiumsdiskussion um 13.30 Uhr

Rekrutierung internationaler Pflegekräfte
18.10.2022 am Pius Hospital
mit Karen Spannenkrebs (Verein demokratischer Ärt*innen) und Simon Ludwig-Pricha (BSB Deutschland)

Rassismus im Gesundheitswesen
29.10.2022 an der Universität Oldenburg
mit Shreyasi Bhattacharya und Mai Ahmed

Globale Frauengesundheit
12.11.2022 an der Universität Oldenburg
mit Benjamin ter Balk (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen), Delphine Takwi, Dr. Christoph Zerm, Maren Kick (pro familia) und zwei von FGM (Weibliche Genitalverstümmelung) betroffene Aktivistinnen.
Öffentliche Podiumsdiskussion um 16.30 Uhr

Die Podiumsdiskussionen werden von Studierenden und Auszubildenden moderiert und von Werkstatt Zukunft als TV-Sendungen aufgezeichnet. Das gleiche gilt für einige Interviews mit weiteren Gästen der Workshopreihe. Ermöglicht wird das Projekt unter dem Dach von Werkstatt Zukunft e.V. durch eine Förderung durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.

Weitere Informationen, Kontakt und Anmeldung https://werkstatt-zukunft.org.
11.10.2022, 17:30 Uhr
Ulf Prange, Hanna Naber und Lena Nzume vertreten Oldenburg im Landtag
SPD-Kandidaten gewinnen beide Wahlkreise direkt
Doppelsieg für die SPD: Sowohl Ulf Prange im Wahlkreis Oldenburg-Mitte/Süd als auch Hanna Naber im Wahlkreis Oldenburg-Nord/West haben am Sonntag, 9. Oktober, bei der Landtagswahl die meisten Erststimmen erhalten und die beiden zu vergebenen Direktmandate gewonnen. Sozialdemokrat Prange erhielt 33,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen im Wahlkreis 62, seine Parteikollegin Naber kam im Wahlkreis 63 auf 34,98 Prozent. Beide setzten sich gegen die Direktkandidatinnen der Grünen, Andra Möllhoff (31,26 Prozent im Wahlkreis 62) und Lena Nzume (28,69 Prozent im Wahlkreis 63) durch. Während Prange am Ende mit 812 Stimmen knapp die Nase vorne hatte, kam Naber mit einem etwas deutlicheren Vorsprung ins Ziel.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankte der Kreiswahlleitung für die hervorragende Organisation der Landtagswahl in Oldenburg, die umsichtig und vorausschauend auf kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle bei der personellen Besetzung der Wahllokale reagiert habe. Gleichzeitig sprach Krogmann allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihren Einsatz seinen Dank aus. 

Ulf Prange und Hanna Naber wiederholten ihren Erfolg von vor fünf Jahren und werden auch künftig Oldenburg im niedersächsischen Landtag vertreten. Für Prange ist es der dritte Sieg in Folge. Der 47-jährige Rechtsanwalt gehört dem Landtag bereits seit 2013 an. Gegenüber der 2017er Wahl büßte Prange aber 7,69 Prozent ein, Naber verlor 7,96 Prozent. Für die 51-jährige Diplom-Pädagogin wird es die zweite Legislaturperiode im Landesparlament sein. Grund zur Freude hat auch Lena Nzume (Grüne). Die 42-jährige Soziologin zieht über die Landesliste der Grünen in den Landtag ein. Somit wird Oldenburg insgesamt drei Abgeordnete nach Hannover entsenden.

Auf die übrigen Direktkandidatinnen und Direktkandidaten verteilten sich die Erststimmenanteile wie folgt: Im Wahlkreis 62 erzielten Lina Köhl (CDU) 18,51 Prozent, Hans-Henning Adler (Die Linke) 8,36 Prozent, Kerstin Büschen (FDP) 4,89 Prozent und Brigitte May (dieBasis) 3,48 Prozent. Im Wahlkreis 63 reihte sich hinter Hanna Naber und Lena Nzume CDU-Kandidatin Esther Niewerth-Baumann mit 22,22 Prozent ein. Es folgten Sonja Manderbach (Die Linke) mit 6,02 Prozent, Benno Schulz (FDP) mit 5,15 Prozent und Jette Grotelüschen (Volt) mit 2,93 Prozent.

Bei den Zweitstimmen, die darüber entscheiden, wie die Sitze im niedersächsischen Landtag auf die unterschiedlichen Parteien aufgeteilt werden, lag die SPD in der Stadt Oldenburg – wie schon bei der Landtagswahl 2017 – ebenfalls vorne. In der Gesamtschau beider Oldenburger Wahlkreise holten die Sozialdemokraten 31,48 Prozent (minus 5,2 Prozent gegenüber 2017). Die Grünen legten zu um 12,35 Prozent auf nunmehr 27,59 Prozent. Die CDU kam auf 17,17 Prozent (minus 5,74 Prozent). Für die AfD wurden 6,36 Prozent (plus 1,68 Prozent) notiert. Auf die FDP entfielen 5,07 Prozent (minus 2,97 Prozent), die Linke folgt mit 4,82 Prozent (minus 4,6 Prozent).

Im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd gewann die SPD mit 30,06 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen vor den Grünen (28,5 Prozent), der CDU (16,03 Prozent), der AfD (7 Prozent), den Linken (5,58 Prozent) und der FDP (4,99 Prozent). Im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West lag die SPD mit 32,77 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen vorne, gefolgt den Grünen (26,75 Prozent), der CDU (18,2 Prozent), der AfD (5,77 Prozent), der FDP (5,16 Prozent) und den Linken (4,12 Prozent).

Kreiswahlleiterin Dr. Julia Figura verkündete das vorläufige amtliche Endergebnis um 22.04 Uhr. Die Landtagswahl war der erste Urnengang unter ihrer Regie. Ihr Team musste in der Schlussphase der Wahlvorbereitung mit personellen Engpässen kämpfen. Krankheitsbedingt fielen mehrere Wahlvorstände in den Wahlbezirken aus. Durch einen vorab gebildeten Ersatzpool an Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie durch einen noch einmal kurz vor dem Wochenende veröffentlichten Aufruf zur Unterstützung konnten die Lücken erfolgreich geschlossen werden. Der Wahltag selber verlief reibungslos. Eine leichte Verzögerung beim Urnengang gab es lediglich im Wahlbezirk 501 – hier fehlte zunächst der Schlüssel zum beim LAVES untergebrachten Wahllokal. Ein Schlüsselnotdienst konnte schnell für Abhilfe sorgen, so dass ab 8.12 Uhr auch dort die wenigen um diese Uhrzeit bereits Wartenden ihre Stimmen abgeben konnten.

Die Beteiligung an der Landtagswahl lag in der Stadt Oldenburg insgesamt bei 59,9 Prozent (2017: 63,14 Prozent). Im Wahlkreis 62 betrug die Wahlbeteiligung 58,35 Prozent (2017: 61,47 Prozent), im Wahlkreis 63 nutzten 61,38 Prozent der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht (2017: 64,74 Prozent).

Das vorläufige amtliche Endergebnis muss nun noch vom Kreiswahlausschuss bestätigt werden. Die öffentliche Sitzung findet am Donnerstag, 13. Oktober, ab 14 Uhr im Kulturzentrum PFL statt.
11.10.2022, 13:07 Uhr
12 Nachwuchsforscher*innen mit Dr. Hans Riegel-Fachpreisen ausgezeichne
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am vergangenen Freitag, den 07.10.2022, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen verliehen. Neben den rund 6.000 Euro Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel- Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förder- und Vernetzungsangeboten in Form von kostenlosen Fachseminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Die Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreise fand in einem festlichen Rahmen auf dem Campus Wechloy der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt, und das Themenspektrum aus den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Informatik und Physik war wie gewohnt beachtlich. Eine Experten-Jury der Universität Oldenburg bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. Der Studiendekan der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften, Prof. Dr. Gerhard Zotz, lobte die hohe Qualität und Originalität der eingereichten Arbeiten. „Klimakrise, Energiekrise, Coronapandemie – überall ist die Wissenschaft gefordert!“, betonte Zotz. „Mit wissenschaftlicher Methodik sind die Kandidatinnen und Kandidaten ihren selbstgewählten Fragestellungen auf den Grund gegangen. Wir hoffen, dass der Preis sie motiviert, diesen Weg weiterzugehen – wir brauchen talentierten Nachwuchs.“

Peter Laffin, Projektleiter, Dr. Hans Riegel-Stiftung ergänzt: „Mit den Dr. Hans Riegel- Fachpreisen finden, fördern und vernetzen wir die MINT-Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Der Wettbewerb soll talentierten Schülerinnen und Schülern bereits im Vorfeld einen optimalen Weg ins Studium ebnen. Durch die Auszeichnung der vorwissenschaftlichen Arbeiten erhalten die Preisträger*innen neben einer Bestätigung durch Lehrende an den Universitäten Zugang zu Förder- und Vernetzungsangeboten in Form von Fachseminaren und Konferenzen. Es ist der Anfang einer langfristigen, nachhaltigen Förderung junger MINT-Talente durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. 

Weiterführende Informationen unter
www.hans-riegel-fachpreise.com
https://uol.de/fk5/dr-hans-riegel-fachpreise
11.10.2022, 13:03 Uhr
VfL-Frauen fighten sich zum 33:26-Sieg bei Hypo Niederösterreich
von Sönke Spille
Gelungene Rückkehr auf die internationale Bühne: Mit einem Sieg im European League-Hinspiel bei Hypo Niederösterreich haben sich die Handballerinnen des VfL Oldenburg eine gute Ausgangslage zum Weiterkommen in die dritte Runde geschaffen. In Maria Enzersdorf feierte der VfL gegen den österreichischen Abonnementmeister einen 33:26 (18:14)-Erfolg. Top-Torschützin war Paulina Golla mit zehn Treffern.

Das gemeinsame Jubelfoto mit den mitgereisten Fans hatten sie sich redlich verdient: Mit einem couragierten Auftritt feierten die Oldenburgerinnen einen verdienten Sieg gegen Hypo Niederösterreich. Dabei befand sich der VfL direkt nach Anpfiff zunächst im Hintertreffen (0:2/3. Minute), ehe die späteren Top-Torschützinnen der VfL-Frauen, Toni Reinemann und Paulina Golla, für den 2:2-Ausgleich sorgten und die Huntestädterinnen damit im Spiel angekommen. Mit dem 4:3 erzielte Marie Steffen die erste Führung der Gäste (7.), die das Team von Trainer Niels Bötel im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus der Hand gab. Mitentscheidend dafür war auch der Zwischensprint zum zwischenzeitlichen 8:3 (11.). Den Vorsprung verteidigten die Oldenburgerinnen bis zum Seitenwechsel. Offensiv präsentierten sich die Gäste dabei in starker Verfassung, ließ in der Abwehrarbeit aber insbesondere der immer wieder einlaufenden Rechtsaußen Claudia Wess – mit neun Toren beste Schützin im Team der Niederösterreicherinnen – zu viele Freiheiten. „Das haben wir ihnen zu einfach gemacht“, konstatierte Niels Bötel nach der Partie: „Daran gilt es in der nächsten Woche zu arbeiten und es im Rückspiel abzustellen.“

Zufrieden konnte er dagegen mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der Vorwärtsbewegung sein, die mit der dünnen Personaldecke stark kämpfte. Immer wieder tauchten die Oldenburgerinnen gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf – und waren im Abschluss erfolgreich. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Bötel: „Wir haben es aber über die gesamten 60 Minuten gut gemacht. Alle, die auf das Feld gekommen sind, haben gefightet und wir haben uns in der Offensive die nötigen Chancen erspielt.“ Das half, die Führung noch weiter auszubauen und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in der nächsten Woche zu erarbeiten. „Es ging nicht nur darum, zu gewinnen, sondern auch um die Tordifferenz und ums Weiterkommen“, zeigte sich Coach Bötel nach dem Abpfiff zufrieden. 

Am Sonntag, 16. Oktober, 16.30 Uhr, steigt in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg das Rückspiel gegen die Österreicherinnen. „Das war nur die erste Halbzeit“, betont Bötel nach dem Sieg: „Nächste Woche kommen noch einmal 60 Minuten harter Fight auf uns zu.“ Bis dahin gilt es, insbesondere an den Stellschrauben in der Abwehr zu drehen. „Wir können uns nicht ausruhen. Wir haben im Spiel gesehen, dass es schwer wird, wenn wir nicht die gesamte Zeit Vollgas geben. Deshalb gilt es, nächste Woche noch einmal alles reinzuhauen.“

Hypo Niederösterreich – VfL Oldenburg 26:33 (14:18)
VfL: Reese, Fasold – Reinemann (8), Weyers, Munderloh, Hoitzing (4), Martens (1), Steffen (3), Carstensen, Schirmer (4), Feiniler (3), Golla (10)
07.10.2022, 16:34 Uhr
Kunstrasen-Kapazitäten wachsen
Stadt plant zwei weitere Plätze – Neue Standorte in Ofenerdiek und Osternburg vorgesehen
Der dritte neue Kunstrasenplatz steht kurz vor der Fertigstellung: Im Sportpark Kreyenbrück wurde in dieser Woche mit dem Verlegen des Kunstrasens begonnen.

Oldenburg. Fußballerinnen und Fußballer in Oldenburg können sich auf zwei weitere Kunstrasenplätze freuen: Die Stadtverwaltung hat am Mittwoch, 5. Oktober, im Sportausschuss darüber informiert, wo und wann die nächsten Anlagen entstehen sollen. Demnach ist vorgesehen, die Planungen für den Bau eines Kunstrasenplatzes in Ofenerdiek im Laufe des Jahres 2023 zu konkretisieren, so dass die Umsetzung in 2024 erfolgen könnte. Anschließend sollen die Planungen für einen Kunstrasenplatz im Sportpark Osternburg aufgenommen werden. Im Ausschuss traf dieser Vorschlag auf Zustimmung. Die Verwaltung wird nun in weitere Prüfungen zur Realisierbarkeit einsteigen.

Den Überlegungen liegt ein Mehrjahresprogramm zugrunde, das der Rat der Stadt Oldenburg in seiner Sitzung am 17. Dezember 2018 beschlossen hat. Demnach sollten im Stadtgebiet zunächst drei Kunstrasenplätze gebaut werden und anschließend über den Bau von zwei weiteren Kunstrasenplätzen beraten werden. Teil eins des Beschlusses ist so gut wie erledigt: Der erste Kunstrasenplatz wurde im Dezember 2020 an der Kennedystraße fertiggestellt. Der zweite Platz wurde an der Grundschule Alexandersfeld errichtet und ist seit Mitte September dieses Jahres bespielbar. Der dritte Platz befindet sich an der Brandenburger Straße in der Bau-Endphase und wird voraussichtlich noch in diesem Oktober für die Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung stehen.

Die Nachfrage der Sportvereine nach Nutzungszeiten auf den Kunstrasenplätzen ist groß, da diese Anlagen wetterunabhängig bespielt werden können. Die Naturrasenplätze leiden immer häufiger unter extremen Wetterlagen und können in der Regel maximal 800 Stunden im Jahr genutzt werden. Ein Kunstrasenplatz weist mit rund 1.400 Stunden im Jahr eine weitaus höhere Nutzungsdauer auf.

Durch die ganzjährige Nutzung wirken sich die Kunstrasenplätze zudem entlastend auf die Hallensituation in den Wintermonaten aus, da die Trainingsgruppen nicht in städtische Sporthallen wechseln müssen. Die drei neu errichteten Kunstrasenplätze Kennedystraße, Alexandersfeld und Brandenburger Straße werden außerhalb der Unterrichtszeiten der benachbarten Schulen von insgesamt zehn verschiedenen Sportvereinen und zwei Jugendfreizeitstätten genutzt.

Bei der Auswahl eines Standortes für einen Kunstrasenplatz im Nordwesten der Stadt hatte im Februar 2019 der Platz an der Grundschule Alexandersfeld zunächst den Vorzug vor dem Sportplatz Ofenerdiek erhalten. Seitdem hat sich der Zustand der städtischen Sportplätze an der Oberschule Ofenerdiek – auch aufgrund der langanhaltenden Trockenheit in den Sommermonaten und der fehlenden Bewässerungsmöglichkeit – deutlich verschlechtert. Von einem Kunstrasenplatz an dieser Stelle würden insbesondere die Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Schulen sowie die Fußballerinnen und Fußballer des SV Ofenerdiek profitieren. Der viertgrößte Oldenburger Sportverein (2.102 Mitglieder) nimmt aktuell mit 14 Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Im Sportpark Osternburg stehen insgesamt drei Naturrasenfelder ohne Trainingsbeleuchtung und ein Hockey-Kunstrasenfeld mit Beleuchtung zur Verfügung. Die Sportanlage wird überwiegend vom GVO Oldenburg genutzt, dem mit 2.532 Mitgliedern drittgrößten Sportverein in Oldenburg. Der Verein hat aktuell insgesamt 34 Fußballmannschaften gemeldet und verfügt nicht über ausreichend Trainingsflächen, wobei sich die Situation in den Wintermonaten durch die temporäre Unbespielbarkeit der Naturrasenplätze noch deutlich verschärft. Der Verein rechnet durch die im Stadtsüden entstehenden Baugebiete perspektivisch zudem mit einem erheblichen Mitgliederzuwachs.
07.10.2022, 16:16 Uhr
Oldenburger Handballerinnen verkaufen sich teuer
27:32 in Dortmund
von Sönke Spille
Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben in ihrem vierten Saisonspiel die zweite Niederlage kassiert. Beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund musste sich die Mannschaft von Trainer Niels Bötel trotz guter Leistung mit 27:32 (13:17) geschlagen geben. Beste VfL-Werferin war Toni Reinemann mit zehn Toren. 

Auch wenn es am Ende nicht zu etwas Zählbarem gereicht hatte – die Heimreise aus Dortmund konnten die VfL-Handballerinnen erhobenen Hauptes antreten. Über 60 Minuten lieferten die Oldenburgerinnen dem favorisierten BVB einen tollen Kampf und ließen den Vizemeister der vergangenen Saison nicht vorentscheidend enteilen. So präsentierte sich die Mannschaft von Niels Bötel von Beginn an hellwach, nutzte die Schwächen in der BVB-Abwehr und führte durch einen Treffer von Jane Martens nach knapp zehn Minuten mit 5:4. Im Anschluss hatte man sogar die Chance, diese Führung noch weiter auszubauen. Doch das gelang nicht, stattdessen versuchte nun der BVB, den Ton anzugeben. 

Wirklich absetzen konnten sich die Gastgeberinnen aber nicht. Auch auf das zwischenzeitliche 8:6 hatte der VfL zunächst eine Antwort, glich durch die stark aufspielende Toni Reinemann nach rund 15 Minuten zum 8:8 aus. BVB-Interimscoach Andreas Kuno nahm eine Auszeit, stellte im Mittelblock um – mit Erfolg. Sein Gegenüber – Niels Bötel – sah im Anschluss die stärkste Phase der Dortmunderinnen, die ihre Führung in den folgenden zehn Minuten auf 16:10 ausbauten. Bis zum Seitenwechsel kam der VfL aber noch einmal heran und ging so mit einem Vier-Tore-Rückstand in den zweiten Durchgang. 

So witterte der VfL nach dem Seitenwechsel noch einmal seine Chance, kam zu Beginn des zweiten Abschnitts noch einmal heran, befand sich nach einem verwandelten Siebenmeter von Luisa Knippert (15:17/36. Minute) – die nur zwei Minuten später verletzungsbedingt behandelt werden musste – wieder in Schlagdistanz. Danach aber nahm der BVB das Zepter wieder in die Hand, ohne sich dabei entscheidend abzusetzen. So hielt Oldenburg den Abstand gering, schaffte es aber nicht, noch einmal ganz gefährlich an das Team aus Westfalen heranzukommen. 

Borussia Dortmund - VfL Oldenburg 32:27 (17:13)
VfL: Reese, Fasold – Reinemann (10/1), Hoitzing (2), Martens (2), Steffen (2), Carstensen, Schirmer (1), Feiniler, Knippert (6/6), Golla (4)
07.10.2022, 16:06 Uhr
Vielfältige Kultur- und Bildungsangebote für Best Ager im inForum
Freie Plätze bei Kursen und Veranstaltungen im Wintersemester 2022/2023
Die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum bietet freie Plätze für Kurse und Veranstaltungen von Oktober 2022 bis März 2023. Innerhalb des vielfältigen Kultur- und Bildungsangebotes gibt es insbesondere bei Gesprächskreisen wie beispielsweise die „Nachdenkzeit“ oder „Was hast du gemacht?“ noch freie Plätze. Daneben können Interessierte sich auch für Kooperationsveranstaltungen mit den städtischen Museen, dem Casablanca Kino und der Kunstschule anmelden. Die Seniorenakademie, in Kooperation mit der Jade-Hochschule, findet in diesem Semester das erste Mal in Präsenz statt. Auch die beliebte Bücher-Tausch-Börse öffnet im Wintersemester wieder ihre Türen.

Anmeldungen werden telefonisch unter 0441 235-4444 oder online unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung entgegengenommen. Fragen zum Programm sind telefonisch unter 0441 235-2781, per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder persönlich beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, möglich.
04.10.2022, 20:01 Uhr
Warnstreik bei der VWG: Keine Schülerbeförderung am Mittwoch
Aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di wird am Mittwoch, 5. Oktober, der komplette Busverkehr der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) ausfallen. Betroffen ist sowohl der gesamte Linienverkehr innerhalb der Stadt Oldenburg als auch die Regionalverbindungen.

Da die Schülerinnen und Schüler in Oldenburg durch den ÖPNV befördert werden, betrifft der Warnstreik leider auch die Schülerbeförderung. Eine Schülerbeförderung mit dem Bus ist deshalb am Mittwoch nicht möglich. Leider kann kurzfristig auch keine Alternative angeboten werden.
04.10.2022, 19:59 Uhr
U18-Wahl in Oldenburg: So haben Kinder und Jugendliche abgestimmt
Kinder- und Jugendbüro freut sich über hohe Wahlbeteiligung
Am vergangen Freitag, 30. September, hatten alle unter 18 Jahren bei der U18-Wahl die Möglichkeit, ihre Stimme zur Landtagswahl in Niedersachsen abzugeben. Für die „echten“ Wahlen, zählen diese Stimmen jedoch nicht. Die meisten Kreuze hat die SPD mit 33,8 Prozent von den Kindern und Jugendlichen erhalten. Danach folgte die CDU mit 18,9 Prozent und DIE LINKE mit 11,6 Prozent.

Die U18-Wahl wurde auch in diesem Jahr wieder vom Kinder- und Jugendbüro des Amtes für Jugend und Familie organisiert. Die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben, hatten die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr in drei öffentlichen Wahllokalen im Stadtgebiet – in der Freizeitstätte „Offene Tür“ in Bloherfelde, der „Cafta“ in Kreyenbrück und der Freizeitstätte Ofenerdiek. Auch an drei Schulen in der Stadt gab es Wahllokale. Hierzu zählten die Schule an der Kleiststraße, die OBS Osternburg und die OBS Eversten, die jeweils schulintern wählten. Die IGS Kreyenbrück sowie die OBS Ofenerdiek wählten in den anliegenden Freizeitstätten.

Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, zeigt sich erfreut über die gelungene Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe: „Politische Jugendbildung ist ein relevantes Thema, nicht nur in der Jugendhilfe. Ich freue mich, dass wir im Vergleich zur U18-Bundestagswahl bei der diesjährigen Landtagswahl nochmal die Anzahl an Wahllokalen erhöhen konnten und die Schulen als wichtige Kooperationspartner gewonnen haben.“

Insgesamt haben sich in Oldenburg 544 Kinder und Jugendliche an der U18-Wahl beteiligt. Neben den oben genannten haben folgende Parteien Ergebnisse über 5 Prozent erzielt: Grüne 8 Prozent, FDP 7,2 Prozent und AFD 5,1 Prozent. Ausgezählt wurden die Stimmen am Abend des 30. September 2022 im Haus der Jugend gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen.

Zur hohen Wahlbeteiligung in diesem Jahr äußert sich Raisa Biebert vom städtischen Kinder- und Jugendbüro: „Dies zeigt, dass wir mit der U18-Wahl auf immer mehr Interesse stoßen und politische Jugendbildung stärker ausgebaut werden muss.“

Der Stadtjugendpfleger Christian Fritsch dankt allen Beteiligten für ihren großen Einsatz: „Ohne Sie und euch wäre eine so umfangreiche U18-Wahl nicht möglich gewesen. Wir nehmen in der Jugendarbeit durchaus wahr, dass sich junge Menschen zunehmend politisch interessieren und einbringen. Die zunehmende Politisierung junger Menschen liegt unter anderem auch an den aktuellen Krisen wie dem Klimawandel und dem vorherrschenden Krieg in der Ukraine“.

Unter www.u18.org können die Ergebnisse für ganz Niedersachsen abgerufen werden.
30.09.2022, 17:45 Uhr
Pflegeheime müssen vor Besuchen Corona-Tests anbieten
Stadt übernimmt in Allgemeinverfügung bisherige Regelung aus der Landes-Verordnung
Pflegeheime sind verpflichtet, für alle Besucherinnen, Besucher und Dritte, die die Einrichtung betreten wollen, Corona-Tests anzubieten. Das geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt Oldenburg auf Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums erlässt. Die Testpflicht gilt bis zum 7. April 2023.

Die Allgemeinverfügung ist inhaltsgleich mit den bisherigen Testpflicht-Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnungen. Nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 16. September 2022 ist es aus rechtlichen Gründen allerdings nicht mehr möglich, eine solche Regelung über die ab dem 1. Oktober 2022 geltende Niedersächsische Corona-Verordnung vorzuschreiben. Deshalb hat das Land die Kommunen angewiesen, als landesspezifische Vorgabe zum Infektionsschutz entsprechende Allgemeinverfügungen zu erlassen, die die bisherige Praxis fortführen.

Die Allgemeinverfügung soll die Besuchsrechte der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sicherstellen und diese vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Das Recht auf soziale Teilhabe der in Heimen betreuten Menschen umfasst die Möglichkeit, regelmäßig Besuch zu empfangen. Dieses Recht läuft ins Leere, wenn Besuche nicht möglich oder unzumutbar erschwert sind, weil für Besucherinnen und Besucher keine adäquate Testmöglichkeit erreichbar ist, heißt es in der Begründung.

Besucherinnen und Besucher von Menschen, die in Pflegeeinrichtungen untergebracht sind, haben Anspruch auf kostenlose Bürgertests.
30.09.2022, 17:43 Uhr
Islands Botschafterin lobt inspirierende Begegnungen
María Erla Marelsdóttir trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Oldenburg ein
Islands Botschafterin María Erla Marelsdóttir hat sich am Donnerstag, 29. September, im Goldenen Buch der Stadt Oldenburg verewigt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing die 52-jährige Diplomatin, die seit September 2019 als erste Frau als Botschafterin ihres Landes in Berlin fungiert, im Alten Rathaus. María Erla Marelsdóttir war Krogmanns Einladung zu den „Island Begegnungen“ gefolgt. Zwei Monate lang widmet die Stadt Oldenburg Marelsdóttirs Heimatland, in dem nicht einmal doppelt so viele Menschen wie in Oldenburg leben, besondere Aufmerksamkeit – mit einem hochkarätigen Veranstaltungsprogramm, das unter Federführung des städtischen Kulturbüros entstanden ist.

Davon zeigte sich die Botschafterin tief beeindruckt: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an Island. Das Programm spiegelt unser Land wunderbar wider – viel Literatur, Kunst und Musik“, sagte Marelsdóttir. Mit ihrem Eintrag im Goldenen Buch bedankte sie sich „für den freundlichen Empfang und inspirierende Begegnungen in Oldenburg“.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freute sich, dass die Veranstaltungen der Island-Begegnungen sehr gut besucht und teilweise ausverkauft sind: „Das zeigt, wie groß die Neugier auf Island ist und welche Faszination der Inselstaat ausübt.“

Gemeinsam nahmen María Erla Marelsdóttir und Jürgen Krogmann am Donnerstagabend am „Island-Abend“ in der Alten Maschinenhalle teil. Zusammen mit den anderen Gästen genossen sie ein facettenreiches Bühnenprogramm, das Einblicke in die isländische Kultur, die Denkweise und das auf der Vulkaninsel herrschende Lebensgefühl vermittelte und einen Vorgeschmack auf die weiteren Programmpunkte der bis zum 24. November andauernden „Island Begegnungen“ gab.

Alle Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der städtischen Website unter www.begegnungen2022.de.
30.09.2022, 17:38 Uhr
Großes Lambertussiegel für ehemalige Ratsmitglieder
Ehrung für Engagement im Oldenburger Schloss
Traditionsgemäß würdigte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Mittwoch, 28. September, bei einer Feierstunde im Oldenburger Schloss das Engagement der ehemaligen Ratsleute mit dem Großen Lambertussiegel von 1388 in Bronze, Silber oder Gold. Mit Ablauf der Wahlperiode am 31. Oktober 2021 waren insgesamt 30 Ratsfrauen und Ratsherren aus dem Rat der Stadt ausgeschieden. Neben dem ausdrücklichen Dank an die ehemaligen Ratsleute betonte Krogmann sowohl die Chancen der Kommunalpolitik, die eigene Stadt mitzugestalten, als auch die Herausforderungen, die das Ehrenamt mit sich bringt: von der gestiegenen Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Krisen von Klima bis Corona bis hin zur Komplexität der behandelten Themen, etwa im Baubereich.

Für fünf Jahre Ratszugehörigkeit wurde den folgenden 22 Ratsmitgliedern das Große Lambertus-Siegel in Bronze verliehen: Lidia Bernhardt, Christoph Brederlow, Sascha Brüggemann, Henning Cordes, Ute Goronczy, Michael Höbrink, Angela Holz, Sven Kehmeier, Manfred Klöpper, Stefan Menke, Pierre Monteyne, Sara Rihl, Kerstin Rhode-Fauerbach, Michael Schilling, Thomas Schnabel, Dr. Hans Hermann Schreier, Reiner Siebolds, Thomas Theilsiefje, Güzel Tulan, Gerhard Vierfuß, Samantha Westphal und Prof. Dr. Dr. Roland Zielke.

Für zehn Jahre Ratszugehörigkeit oder zwei volle Wahlperioden erhielten Heinz Backhaus und Jan-Martin Meyer das Große Lambertus-Siegel in Silber. Für ihre 15-jährige Ratszugehörigkeit oder drei volle Ratsperioden wurde sechs Ratsmitgliedern das Große Lambertus-Siegel in Gold verliehen: Hans-Henning Adler, Sebastian Beer, Kurt Bernhardt, Ursula Burdiek, Manfred Drieling, Franz Norrenbrock. Die ehemalige Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler wurde zudem mit einem Präsent geehrt.
30.09.2022, 17:36 Uhr
Ampelanlagen werden weiter modernisiert
Weitere Anlagen auf LED umgestellt und mit Signalen für den Radverkehr ausgestattet
Im Oktober und November werden in Oldenburg weitere Ampelanlagen erneuert: Dabei kommen energiesparende LED-Signalgeber zum Einsatz. Zusätzlich werden Signalgeber für den Radverkehr eingebaut, die im Vergleich zu den Fußgängersignalen eine längere Grünzeit ermöglichen. An zwei Ampeln im Bereich von Schulen wird zudem eine bedarfsabhängige Grünzeitverlängerung für Fußgängerinnen und Fußgänger eingerichtet. Die bestehende Bevorrechtigung der Busse des öffentlichen Personennahverkehrs bleibt dabei unverändert bestehen. Außerdem wird für sehbehinderte Menschen eine neue Technik mit Loc.id zum Einsatz kommen, damit diese die Ampelanlagen leichter finden können.

Die Arbeiten starten voraussichtlich an den Anlagen Donnerschweer Straße/Großer Kuhlenweg von Dienstag, 4. Oktober, bis Donnerstag, 6. Oktober, sowie Uhlhornsweg/Quellenweg von Montag, 10. Oktober, bis Donnerstag, 13. Oktober. An den Kreuzungen wird während der Umbauphase eine provisorische Signalanlage den Verkehr regeln. Die Verkehrsteilnehmenden werden während dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Abhängig von Wetter und rechtzeitigen Materiallieferungen sollen in den Herbstferien die Anlagen Cloppenburger Straße/Anton-Günther-Straße, Jägerstraße/Friedhofsweg und Donnerschweer Straße/Ammergaustraße folgen. Im November ist die Erneuerung der Anlagen an der Kreuzung Wilhelmshavener Heerstraße/Stubbenweg geplant. Die genauen Daten werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.
30.09.2022, 17:26 Uhr
Vorsorge von Vollmacht bis Patientenverfügung
Vortrag der Betreuungsstelle am 11. Oktober
Über Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung informieren Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg am Dienstag, 11. Oktober. Der Vortrag findet von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder wünscht sich, nie in eine Situation zu geraten, in der er nicht mehr für sich selbst bestimmen kann. Das kann aber durch einen Unfall, eine Erkrankung oder im Alter recht plötzlich der Fall sein. Entscheidungen können dann nicht automatisch durch andere, bislang auch nicht durch die Ehepartnerin oder den Ehepartner geregelt werden. Im Notfall wird eine schriftliche Einverständniserklärung benötigt, um handeln zu können. „Es gibt verschiedene Vorsorgemöglichkeiten, die wir im Vortrag gerne vorstellen möchten“, so Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.

Anmeldungen werden beim Betreuungsverein des SkF per E-Mail an info@skf-oldenburg.de oder unter 0441-25024 entgegengenommen. Dort gibt es auch weitere Informationen, ebenso wie bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
27.09.2022, 19:18 Uhr
Rekord-Apfelernte beim NABU
Direktsaft ab sofort erhältlich
Der Naturschutzbund NABU hat mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern seine Obstwiesen um Oldenburg herum abgeerntet. "Wir haben in diesem Jahr eine Rekordernte eingefahren", freut sich NABU-Mitarbeiter Bernd Ziesmer. "Bei dem trockenen Sommer hatten wir eher kleine Äpfel erwartet, wurden bei der Ernte aber von prächtig entwickeltem Obst überrascht!"

Über 1200 Liter frisch gepresster Apfelsaft stehen ab sofort in der NABU-Geschäftsstelle in den bekannten 5-l-Bags in einem Umkarton bereit. "Der Saft wurde direkt bei der Pressung pasteurisiert und abgefüllt. Die Kartons sind etwa ein Jahr haltbar, angebrochen sollten sie innerhalb von drei Monaten aufgebraucht werden", so Ziesmer.

Die NABU-Obstwiesen, von denen der Saft stammt, befinden sich in Wehnen, Am Bahndamm und im NABU-Naturgarten am Marschweg. Die Streuobst-AG des Oldenburger NABU betreut diese Flächen teilweise schon seit über 20 Jahren. Neben dem Erhalt alter Obstsorten und teilweise historischer Baumbestände ist die artenreiche Entwicklung der Standorte das Hauptziel des Obstwiesenprojektes. 
27.09.2022, 19:16 Uhr
So kommt Oldenburg auf den grünen Zweig
Rat verabschiedet einstimmig Masterplan Stadtgrün – Instrument für die nächsten 15 Jahre
Die Stadt Oldenburg hat bereits eine Menge Strategiepläne, etwa für Stadtentwicklung, Wohnungsbau, Mobilität und Verkehr oder Digitalisierung. Nun kommt ein weiterer Masterplan hinzu, und es ist ein gewichtiger: Mit dem am Montag, 26. September, vom Stadtrat einstimmig verabschiedeten „Masterplan Stadtgrün“ sollen Oldenburgs Grün- und Freiflächen gestärkt und entwickelt werden. Das 135 Seiten starke Strategiepapier umfasst aber weit mehr als die Sicherung von Bäumen und Blumenwiesen.

Der Masterplan Stadtgrün schafft eine Grundlage für die nachhaltige Entwicklung der städtischen Grünflächen für einen Zeitraum von etwa 10 bis 15 Jahren. „Ziel ist es, den vielfältigen Anforderungen in Zeiten des Klimawandels gerecht zu werden und die Gestalt Oldenburgs als grüne Großstadt zu erhalten“, erläutert Robert Sprenger, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Bauordnung. Der Masterplan Stadtgrün soll künftig als ein Instrument und Nachschlagewerk für die an stadtplanerischen Prozessen Beteiligten dienen. Er gilt als verbindlich und handlungsleitend für die Arbeit der Verwaltung sowie für zukünftige politische Entscheidungen und soll gleichberechtigt neben den anderen strategischen Konzepten des Baudezernats stehen.

Unter dem Titel „Gartengroßstadt Oldenburg“ enthält der Masterplan ein Leitbild mit übergeordneten Zielen für die zukünftige Entwicklung und Ausrichtung des Stadtgrüns in Oldenburg. Das Leitbild zielt insbesondere auf Erhalt, Aufwertung und Neuanlage von Stadtgrünflächen ab, um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Stadtgrün und anderen Flächennutzungen zu erhalten beziehungsweise zu erreichen. Dazu soll die ausreichende Versorgung der gesamten Stadtbevölkerung mit Stadtgrün sichergestellt werden. Die „Gartengroßstadt Oldenburg“ soll Naturerfahrungsräume für ihre Bewohnerinnen und Bewohner bieten und eine hohe Wohnqualität durch Grünanlagen mit besonderer Bedeutung für die Gesundheit und Lebensqualität gewährleisten.

Auf Grundlage dieses Leitbildes wird ein flächendeckendes Handlungskonzept mit konkreten Maßnahmen für 21 Bereiche im gesamten Stadtgebiet formuliert. An vielen Stellen wird die Anlage so genannter „Pocket Parks“, also Mini-Grünräume inmitten dichter Bebauung, vorgeschlagen – unter anderem in der Innenstadt, im Hafen- und Bahnhofsumfeld, im Ziegelhof- und Haareneschviertel, in Donnerschwee sowie in Bürgerfelde/Dietrichsfeld. 

Zu den weiteren Vorschlägen zählen beispielsweise eine intensive Begrünung der Hafenuferpromenade, die Schaffung „grüner Wege“ ausgehend vom EWE-Gelände an der Karlstraße, die Öffnung des Lindenhofsgartens in Nadorst als multifunktionale Grünfläche, die Erhöhung des Stadtgrünanteils an der Stedinger Straße und an mehreren anderen Straßen sowie die Umsetzung eines durchgängigen Gestaltungskonzeptes für einen grünen Straßenraum an Hauptstraße und Edewechter Landstraße. Auch Dach- und Fassadenbegrünungen werden fast überall als geeignetes Mittel angesehen. An vielen Stellen werden Potenziale für abschnittsweise Flächenentsiegelungen und den Einsatz von versickerungsfähigen Belägen gesehen.

Der Masterplan Stadtgrün ist das Ergebnis eines intensiven Arbeitsprozesses in enger Abstimmung zwischen der NWP Planungsgesellschaft mbH aus Oldenburg und dem Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau sowie verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung.

Zahlen zum Masterplan Stadtgrün:

– 621.778 Quadratmeter umfasst die Gesamtfläche des Oldenburger Stadtgrüns. Damit ist 65,7 Prozent des Stadtgebietes (10.301,6 Hektar) mit Vegetation bedeckt.
– Bezogen auf die Zahl von 170.746 Einwohnern (zum Zeitpunkt der Untersuchung) stehen jedem Einwohner und jeder Einwohnerin rund 396 m² grünbedeckte Fläche zur Verfügung. Damit liegt Oldenburg in der Kategorie der Großstädte zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnenden über dem bundesweiten Mittelwert von 376 m²/ Einwohner.
– Für 70 bis 80 Prozent der Oldenburgerinnen und Oldenburger liegen Grün- und Gewässerflächen, die eine Größe von mindestens einem Hektar aufweisen, in fußläufiger Entfernung (300 Meter) erreichbar.
– Der größte Anteil des Stadtgrüns entfällt mit 52 Prozent auf die Grünlandnutzung, ackerbauliche Nutzungen machen hingegen nur 13 Prozent Wälder und Gehölze besitzen einen Flächenanteil von 16 Prozent an den Stadtgrünflächen. Ein Großteil der Grünflächen, die keiner land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung unterliegen, sondern der Freizeit- und Erholungsnutzung dienen, sind als Grünanlagen oder Parks gestaltet und machen circa 10 Prozent des Stadtgrüns aus. Die übrigen Grünflächen umfassen Flächen, die ebenfalls der Freizeit- und Erholungsnutzung dienen, wie zum Beispiel Kleingartenanlagen, Sportanlagen, Spielplätze und Friedhöfe.
– Grünanlagen und Parks haben in Oldenburg eine Gesamtfläche von circa 416 Hektar. Hierzu zählen sowohl intensiv gestaltete Parkanlagen, wie zum Beispiel der Schlossgarten oder die Wallanlagen, aber auch der Utkiek, der Große Bürgerbusch oder der Swarte Moor See. Auch die naturnahen Flächen für die ruhige Erholungsnutzung zählen zu dieser Kategorie. Diese sind zum Beispiel um die verschiedenen Seen, wie an der Tonkuhle oder an den Bornhorster Seen, zu finden.
– 35 Hektar umfassen in Oldenburg die Flächen von insgesamt zehn Friedhöfen.
– Unverzichtbarer Bestandteil des Stadtgrüns sind die etwa 150 öffentlichen Spielplätze.
– Auch die 33 Kleingartenanlagen auf einer Fläche von 73 Hektar bilden einen wichtigen Baustein des Stadtgrüns.
– Zudem stellen die verschiedenen Sportanlagen mit insgesamt rund 126 Hektar Fläche einen weiteren großen Bestandteil des Stadtgrüns dar.
27.09.2022, 19:12 Uhr
Appetit auf ganzheitliche Ernährungspolitik
Oldenburg unterzeichnet als erste deutsche Stadt Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“
Gutes Rezept: Oldenburg wird als erste deutsche Stadt die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnen. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Montag, 26. September, mit großer Mehrheit beschlossen. Die so genannte „Glasgow-Erklärung“ war Ende 2021 in der schottischen Hafenstadt von der UN-Klimakonferenz verabschiedet worden. Das Papier beinhaltet die Selbstverpflichtung, dem Klimawandel durch eine ganzheitliche Ernährungspolitik zu begegnen. 

Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ richtet sich insbesondere an Kommunen und Bundesländer. Die jeweilige Stadt oder Region erklärt, dass sie sich der Bedeutung des Bereichs Ernährung im Klimaschutz bewusst ist. In zwölf Punkten wird die Anerkennung der komplexen Zusammenhänge und die Doppel-Rolle als Verursacher und besonders vulnerabler Bereich deklariert. Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ enthält darüber hinaus drei Selbstverpflichtungen für die Unterzeichnenden:

– die Konzeption von „ganzheitlichen Ernährungsstrategien und -politiken“ als Schlüsselinstrument für Klimaschutz und Klimaanpassung;
– das Ziel, Emissionen aus dem Bereich Ernährung zu senken;
– Impulse an die übergeordneten Verwaltungsebenen geben, um Rahmenbedingungen zu verbessern.

Die unterschiedlichen Handlungsfelder, die sich aus diesen Selbstverpflichtungen ergeben, decken sich bereits mit vielen städtischen Aktivitäten. So hat die Stadt Oldenburg auf Beschluss des Rates die Entwicklung einer Ernährungsstrategie eingeleitet und dafür eine Koordinationsstelle geschaffen, die im Fachdienst Klimaschutz angesiedelt ist. Zudem fördert die Stadt Oldenburg seit mehreren Jahren die Arbeit des Ernährungsrates Oldenburg. Und auch im Klimaschutzplan, der derzeit ausgearbeitet wird, spielen die Themen Ernährung und Konsum eine Rolle. Gleichzeitig bettet sich die Glasgow-Erklärung in das kürzlich beschlossene Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg ein.

In Deutschland hat bislang noch keine Kommune die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnet, so dass die Stadt Oldenburg hier eine Vorreiterrolle einnehmen würde. Zu den bisherigen Unterzeichnern zählen Wien, Barcelona und mehrere US-Städte.
27.09.2022, 19:10 Uhr
MACH|WERK 22: Kulturbüro fördert elf innovative Projekte
Insgesamt 80.000 Euro für Projekte von Bildhauerei über Theater bis Lichtkunst
Kultur.Neues.Du. – das war das Schlagwort, mit dem Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler aus Oldenburg in diesem Jahr aufgefordert waren, sich mit ihren Projektideen für MACH|WERK – Oldenburgs Fonds für innovative Kulturprojekte zu bewerben. Im Kulturbüro eingegangen sind insgesamt 15 Anträge aus den unterschiedlichsten Bereichen. Bei der Abstimmung im Kulturausschuss vom Dienstag, 20. September, konnten sich schließlich elf „Machwerke“ durchsetzen, die in den kommenden zwölf Monaten umgesetzt werden.

„Wir sind gespannt und freuen uns auf die Realisierung der bemerkenswert kreativen MACH|WERK Innovationen des diesjährigen Durchgangs!“, sagt Paula von Sydow, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Oldenburg. Seit 2018 werden von hier aus Kulturprojekte gefördert, die experimentellen Charakter haben, deren „Machwerkerinnen und Machwerker“ sich ausprobieren und improvisieren wollen. „Auf das Experimentieren kommt es an, wenn Neues oder Ungewohntes entstehen soll“, so Paula von Sydow. „Und das unterstützt die Stadt mit insgesamt 80.000 Euro für die Realisierung der jeweiligen Projekte.“

Ausgewählt wurden folgende Projekte:

– Olga Grigorjewa-Lisek: Offenes Bildhaueratelier, Experimentelles Bildhauern für Kinder und Jugendliche
– Take Oldenburg – Filmförderverein e.V.: Take the screen!, Plattform für die lokale und internationale (Kurz-)Filmszene
– Eike Weinreich: Noch eine Weihnachtsgeschichte, Theaterabend mit obdachlosen Menschen
– Mathilda Kochan: Gründung des Ensembles für Performative Kunst, Casting für ein interdisziplinäres und internationales Ensemble und Arbeitsprobe
– Clara Kaiser: Spionage (AT), kleine Raummodelle für Leerstände in der Innenstadt
– The White Rabbit e.V.: DRESS:CODES, Veranstaltung im Stadtraum zur gesellschaftlichen Dimension von Kleidung und Konsum
– Felix Freitag: LUCA – Lichtkunst an der alten Maschinenhalle, 3-D Videomapping und Lasershow mit Sound Installation
– Wiebke Heeren: Visible Cities, interaktives Ausstellungsprojekt zur idealen Stadt Oldenburg
– Michael Olsen: Kunstausstellung zu Konsum, Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltverschmutzung; Reflexion über die Folgen von Konsum
– Madlene Oepping: Pelle der Späti, Ausbau des Späti (mobiler Foodtruck)-Formates für die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern
– Kathrin Schöß: Test-Zeichnungen für ein Ausstellungsprojekt zu Ludwig Münstermann, Recherche und Ausstellungsprojekt

Weitere Information zu MACH|WERK 2022 gibt es im Internet unter www.kulturschnack.de/post/wer-macht-gewinnt.
27.09.2022, 18:18 Uhr
Genossenschaftsbank unterstützt Stadtradeln
Sparda-Bank fördert die Straßenengel Oldenburg e.V. mit 1.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt die sechste Etappe des Stadtradelns mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro an die Straßenengel Oldenburg e.V. Filialleiter Hermann Kruse überreichte zusammen mit Kundenberaterin Thu Qui Reckemeyer einen symbolischen Spendenscheck an Liane Neumann, 1. Vorsitzende des Vereins, Anke Weber, 2. Vorsitzende, und Ilka Lange, Vereinsmitglied. Mit der Förderung aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West unterstützt der Verein obdachlose Personen und ihre Tiere.

Vom 4. bis zu. 24. September konnten sich Interessierte am Stadtradeln beteiligen und ihre Alltagswege mit dem Rad zurücklegen. Filialleiter Hermann Kruse ist von der Aktion begeistert und fördert sie bereits im zweiten Jahr. „Die Verbindung von sportlicher Betätigung, Klimaschutz und gemeinnützigem Engagement bietet einen großen Mehrwert. Das unterstützen wir als Genossenschaftsbank vor Ort natürlich gern“, sagt Hermann Kruse. Der Filialleiter freut sich sehr, dass in diesem Jahr die Straßengel Oldenburg bedacht werden. „Der Verein hilft Menschen in Notlagen und steht ihnen bei. Diese wertvolle Arbeit zu unterstützen, ist eine große Freude“, sagt Hermann Kruse weiter.
27.09.2022, 18:09 Uhr
Omikron-Variante BA.4 und BA.5: Neuer Impfstoff ab Dienstag verfügbar
Termine im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen ab sofort buchbar
Seit zwei Wochen werden im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen die an die Omikron-Virusvarianten angepassten Impfstoffe verabreicht. Nun steht dort ab Dienstag, 27. September 2022, ein weiteres Präparat zu Verfügung. Das neue Vakzin des Herstellers Biontech ist speziell an die derzeit in Deutschland vorherrschenden Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasst und kann als Auffrischungsimpfung verabreicht werden. Doch wer sollte sich eine Auffrischung holen? Und wann gelte ich laut Stiko als ausreichend geschützt?

Kurz zusammengefasst: Es zählen die sogenannten immunologischen Ereignisse, also entweder einzelne Impfungen oder Corona-Erkrankungen. Wer gesund ist und unter 60 Jahre alt, gilt mit drei solcher Ereignisse als ausreichend geschützt. Wer hingegen über 60 Jahre alt ist oder eine der anderen unten genannten Kriterien erfüllt, sollte insgesamt vier Impfungen und/oder mittels PCR-Test nachgewiesene Corona-Infektionen vorweisen können, um laut Stiko-Empfehlung ausreichend geschützt zu sein.

Wer zur Auffrischungsimpfung (dritte oder vierte Impfung) den Impfpunkt besucht, kann den neuen Impfstoff wählen. Eine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) liegt für alle angepassten Impfstoffe vor.

Zur Grundimmunisierung (erste und zweite Impfung) wird weiterhin der ursprüngliche Impfstoff des Herstellers Biontech verabreicht.

Allen Menschen ab zwölf Jahren wird eine Auffrischungsimpfung (dritte Impfung) gegen das Coronavirus empfohlen. Diese sollte frühestens sechs Monate nach der letzten Impfung erfolgen. Wer allerdings zwei Impfungen und zusätzlich eine durch einen PCR-Test nachgewiesene Infektion vorweisen kann (insgesamt drei immunologische Ereignisse), gilt als ausreichend geschützt. Ab dem 1. Oktober 2022 gelten laut Infektionsschutzgesetz nur noch diejenigen Personen als vollständig geimpft, die eben diese drei immunologischen Ereignisse mittels Impf- oder Genesenen-Zertifikat nachweisen können.

Für bestimmte Gruppen empfiehlt die Stiko darüber hinaus eine weitere, zweite Auffrischungsimpfung:
– Personen ab 60 Jahren
– Personen mit Grunderkrankungen
– Bewohnende von Alten- und Pflegeeinrichtungen
– Mitarbeitende in medizinischen und Pflege-Einrichtungen (Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheime und Pflegedienste und so weiter)

Ausnahme: Wenn die Infektion in einem geringen Zeitabstand von weniger als drei Monaten nach der letzten Impfung erfolgte, wird eine zusätzliche Auffrischung dennoch empfohlen und zwar frühestens sechs Monate nach der Infektion. Erfolgte die Infektion jedoch mehr als drei Monate (Datum des PCR-Tests) nach der Impfung, wirkt sie wie eine Auffrischung und zählt als immunologisches Ereignis.

Wer sich nicht sicher ist, ob oder wann eine Auffrischungsimpfung erfolgen soll, kann sich durch die eigene Hausarztpraxis oder auch im Impfpunkt der Stadt Oldenburg beraten lassen.

Lassen Sie sich übrigens nicht von dem Status in Ihrer Corona-App verunsichern: Die Zertifikate laufen nicht ab, sofern Sie dort mindestens drei immunologische Ereignisse aufgelistet haben. Das Datum bei „höchstens gültig bis“ können Sie in dem Fall vernachlässigen.

Im Impfpunkt werden nach derzeitigem Stand grundsätzlich keine Fünftimpfungen durchgeführt. Zwar erlaubt die Stiko im Einzelfall eine solche dritte Auffrischung, die Indikation sollte jedoch „unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell getroffen werden“.  Dies ist im Impfpunkt nicht möglich. Daher müssen sich Interessierte an die behandelnde (Haus-)Ärztin beziehungsweise den behandelnden (Haus-)Arzt wenden.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne vorherige Terminabsprache geimpft, für alle anderen Tage sind Termine unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar.
27.09.2022, 18:06 Uhr
Kostenlose Beratung von Stadt und IHK für Gründungsinteressierte
Drei Beratungstermine bis Jahresende – Jetzt anmelden für den 18. Oktober
Die Gründungsberater der Oldenburgischen IHK und der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg bieten wieder gemeinsame Beratungssprechtage an. Das Angebot richtet sich an Gründerinnen und Gründer und jene, die es noch werden möchten. Von der Beratung zur Gründungsidee bis hin zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden Interessierte von beiden Institutionen gemeinsam unterstützt.

Bis Jahresende streben die IHK und die Wirtschaftsförderung drei gemeinsame Beratungstage an, die im GO! Start-up-Zentrum angesiedelt sind. Der erste Besprechungstag findet am Dienstag, 18. Oktober, zwischen 10 und 15.30 Uhr statt. Die Anmeldung für einen der vier Terminslots erfolgt über die Gründungsberatung der Stadt Oldenburg unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
27.09.2022, 18:04 Uhr
Praxisbeispiele für digitale Transformation in Unternehmen
Wirtschaftsförderung präsentiert die Innovationstour NordWest des Landes in Oldenburg
Innovationen sind eine treibende Kraft in für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen: Wie diese aussehen können, zeigt die Innovationstour NordWest des Landes, die am Mittwoch, 5. Oktober, von 17 bis 19.30 Uhr in Oldenburg Halt macht. Vorgestellt werden passgenaue Unterstützungsangebote für Unternehmen wie Beratungen, Nutzung technischer Geräte oder finanzielle Zuschüsse für Innovationen. Die Veranstaltung findet beim InnovationsCampus der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO) statt, Anmeldungen sind im Internet unter www.oldenburg.de/innovationstour möglich.

Bereits ab 15 Uhr können Interessierte die Mobile Fabrik des Mittelstand-Digital Zentrums Hannover auf dem Parkplatz beim InnovationsCampus besuchen. Sie bietet Demonstratoren und Digitalisierungslösungen zum Anfassen und Ausprobieren: von der Nachverfolgung von Aufträgen über die automatisierte Anpassung von Maschinen bis zur vollständig vernetzten Fertigsteuerung.

„Oftmals geht es nicht um große Erfindungen, vielmehr sind es kleinere Verbesserungen bei Produkten, Dienstleistungen, Betriebsabläufen, Organisation und Vertrieb, die den Erfolg ausmachen“, so Klaus Zelder, bei der Oldenburger Wirtschaftsförderung zuständig für das Thema Innovationsförderung.

Die Teilnehmenden erwartet ein innovatives Treffen zwischen unternehmerischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung mit Besichtigungen der Mobilen Fabrik und des Innovations-Labors, Vorträgen, Praxisbeispielen und Austausch über Herausforderungen und Umsetzung der digitalen Transformation.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Oldenburgischen IHK, der IHJO, dem Mittelstand Digital-Zentrum Hannover und der Wirtschaftsförderung Oldenburg. Weitere Informationen zur Veranstaltung in Oldenburg und zur Innovationstour Nordwest gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/wirtschaft.
27.09.2022, 17:53 Uhr
VfL-Handballerinnen teilen sich Punkte mit Halle Neustadt
Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben den dritten Punkt in der noch jungen Bundesligasaison eingefahren. In eigener Halle trennte sich das Team von Trainer Niels Bötel gegen den SV Union Halle-Neustadt mit 24:24 (12:9). Dabei lagen die Gastgeberinnen lange Zeit in Führung, ehe sie kurz vor Ende den 23:24-Rückstand noch in ein Remis verwandelten. Beste VfL-Torschützin war Marie Steffen mit fünf Treffern. 

Wie schon beim Sieg in Leverkusen eine Woche zuvor präsentierte sich Oldenburg im Duell mit dem SV Union Halle-Neustadt von Beginn an hochkonzentriert, stand im Verbund mit Torhüterin Sophie Fasold sicher in der Defensive. Einzig in der Vorwärtsbewegung ließen die Huntestädterinnen die eine oder andere Chance zu viel aus. Trotzdem erarbeitete sich der VfL mit dem Treffer von Lena Feiniler eine Drei-Tore-Führung (18. Minute), die das Team mit in die Halbzeitpause nahm. 

Eine starke Vorstellung lieferte der VfL dann zu Beginn der zweiten Halbzeit ab. Drei Tore durch Maike Schirmer (2x) und Marie Steffen ließen die Führung schnell auf 15:9 (34.) anwachsen. Diesen Vorsprung verteidigten die Oldenburgerinnen zunächst, doch mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte, Halle kam näher und näher, war nach einem verwandelten Siebenmeter durch Cara Reuthal wieder im Geschäft (19:18/47.). „Wir haben über 60 Minuten gefightet“, stelle VfL-Coach Niels Bötel nach der Partie klar: „Nur gerade haben wir nicht so viele Wechselmöglichkeiten. Dementsprechend haben einige Spielerinnen sehr viele Spielanteile auf der Platte. Da ist es klar, dass nach 40, 45 Minuten die Luft knapp wird.“ 

Sein Team wehrte sich trotz schwindender Kräfte aber aufopferungsvoll, hielt der Vorsprung zunächst. Doch nach dem 23:23-Ausgleich war es Cecilie Woller, die für die erste Führung der Gäste in der gesamten Partie sorgte – keine 90 Sekunden vor dem Ende. Doch es sprach für den VfL, dass er auf diesen Rückschlag – angefeuert von den 553 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena – noch eine Antwort parat hatte. Marie Steffen traf in der Schlussminute zum 24:24-Ausgleich und sorgte damit für den Endstand. „Am Ende ist das Unentschieden gerecht“, konstatierte Bötel: „Ein Spiel geht eben 60 Minuten. Stark ist aber, dass wir aus der letzten Saison gelernt haben und, wenn wir einen Rückschlag bekommen und zurückliegen, uns doch noch belohnen und verdient das Unentschieden holen.“

Zu arbeiten gilt es nun an der Chancenverwertung, insbesondere bei freien Würfen, von denen die VfL-Frauen zu viele vergaben. „Die muss man machen, um ein Spiel zu gewinnen“, so Bötel, der von einer gerechten Remis sprach: „Wir nehmen den Punkt gerne mit.“ Für Oldenburg geht es in eineinhalb Wochen mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund weiter. „Es ist gut, dass wir ein wenig verschnaufen können“, sagt der VfL-Coach und kündigte an: „Wir haben jetzt zwei Tage frei und kommen dann frisch zurück.“
23.09.2022, 12:59 Uhr
Oldenburg ist „Aufsteiger des Jahres“
Smart City Index 2022: Stadt macht in Sachen Digitalisierung großen Sprung nach vorne
Von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit: Der Digitalverband Bitkom hat 81 Großstädte in Deutschland ab 100.000 Einwohnenden in fünf Themenbereichen auf Fortschritte in Sachen Digitalisierung untersucht. Den größten Sprung nach vorne hat demnach die Stadt Oldenburg gemacht: Beim Smart City Index 2022 hat sich Oldenburg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Positionen verbessert und ist mit Platz 31 ins vordere Mittelfeld des Gesamtklassements vorgerückt. Damit ist Oldenburg laut Bitkom der „Aufsteiger des Jahres“.

„Wir nutzen die Digitalisierung vor allem, um den Bürgerinnen und Bürgern den Weg zur Verwaltung leichter zu machen, Prozesse zu verschlanken und Dienstleistungen orts- und zeitungebunden anzubieten. Wir freuen uns, dass diese Bemühungen auch im bundesweiten Vergleich ihren Niederschlag finden“, kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann das Ergebnis, „und wir wollen uns weiter verbessern.“ In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die Stadtverwaltung im August dieses Jahres ein neues Serviceportal freigeschaltet hat, das alle Dienstleistungen der Stadt Oldenburg nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) beinhaltet. Ziel ist, dass Bürgerinnen und Bürger mittelfristig die Dienstleistungen direkt online erledigen können.

Zudem ist in diesem Jahr eine für alle zugängliche Open Data-Plattform mit vielen „Datenschätzen“ online gegangen. Mit einer App, die zeigt, wie sich künftige Bauprojekte in die Realität einfügen, sowie dem Ausbau des kostenfreien WLAN-Netzes und dem Ausbau der E-Ladestruktur konnten in diesem Jahr weitere bürgerfreundliche Digitalangebote realisiert werden.

Oldenburg hat im Smart City Index, den der Digitalverband Bitkom 2022 zum vierten Mal erhoben hat, 67,2 von 100 möglichen Punkten erreicht. Hamburg konnte seine Spitzenposition mit 86,1 Punkten verteidigen, unmittelbar dahinter liegt nun erstmals München mit 85,3 Punkten auf Rang 2, das Podium komplettiert Dresden mit etwas Abstand und 81,6 Punkten.

Für den Smart City Index wurden insgesamt knapp 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte in den fünf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Die fünf Bereiche fächern sich in 36 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 133 Parametern bestehen. Bei der Datenerhebung wurden die Kommunen aktiv einbezogen. Oldenburg erreichte im Themenfeld „Energie und Umwelt“ mit dem achten Rang und 75,6 Punkten eine Top-10-Platzierung.

Mehr Infos zum Smart City Index 2022 gibt es unter https://www.bitkom.org.

Die digitalen Services der Stadt sind zu finden unter https://serviceportal.oldenburg.de
23.09.2022, 12:57 Uhr
Endspurt beim STADTRADELN
Bis 1. Oktober können Kilometer nachgetragen werden
Der Wettbewerb STADTRADELN in Oldenburg ist auf der Zielgeraden: Noch bis Samstag, 24. September, können Teilnehmende Kilometer für ihr Team und die virtuelle Radtour sammeln. Danach gibt es noch eine Nachtragefrist von einer Woche für die geradelten Kilometer. Bis zum 1. Oktober können die in den drei STADTRADELN-Wochen seit dem 4. September gesammelten Kilometer eingetragen werden.

Mit fast 370.000 Kilometern wurden bisher sechs Etappenziele einer virtuellen Tour erreicht (Stand 21. September). Sechs gemeinnützige Organisationen haben davon profitiert und von Sponsoren eine finanzielle Unterstützung erhalten. Für das siebte Etappenziel (379.500 Kilometer) fehlen noch knapp 10.000 Kilometer. Damit die Radfahrenden virtuell wieder nach Oldenburg kommen, sind noch 140.000 Kilometer zu radeln. Dann ist auch das letzte Etappenziel erreicht, so dass der achte Scheck an eine weitere gemeinnützige Organisation überreicht werden kann.

Das Nachtragen lohnt sich gleich doppelt, denn Radlerinnen und Radler nehmen nur mit eingetragenen Kilometern an einer Preisverlosung beziehungsweise Klassen mit eingetragenen Kilometern in der Gewinnkategorie „Schulklassen“ teil.

Erfolgreich wird die Aktion durch den gemeinsamen Einsatz aller fahrradbegeisterten STADTRADELN-Teilnehmenden, die damit gute Taten bewegen. Ein besonderer Dank gilt den lokalen und regionalen Partnern, die mit ihrer Unterstützung von STADTRADELN zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert haben.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
Kerstin Goroncy/Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
20.09.2022, 21:52 Uhr
Eine außergewöhnliche Karriere
Oberbürgermeister Krogmann ehrt VfL-Handballerin Julia Renner mit dem Großen Stadtsiegel
17 Jahre in der Bundesliga-Karriere nur für einen Verein zu spielen – das schafft in der heutigen Zeit kaum noch eine Sportlerin oder ein Sportler. Julia Renner ist dies gelungen: im Trikot der Handball-Frauen des VfL Oldenburg. Seit 2005 war sie als Torfrau Teil des Teams und hat drei Pokalsiege mit dem Verein gefeiert, den Challenge Cup und den Supercup gewonnen. Nach der Spielzeit 2021/22 hat sie in diesem Sommer ihre Karriere beendet. Für ihre besonderen Verdienste um den Oldenburger Sport, insbesondere um den Handball, wurde Julia Renner am Dienstag, 20. September, wenige Tage nach ihrem 35. Geburtstag, von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit dem Großen Stadtsiegel ausgezeichnet.

An der Feierstunde im Alten Rathaus nahmen zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten, Mitspielerinnen, Freunde und Familienangehörige teil. Unter den Gästen waren auch der langjährige Cheftrainer Leszek Krowicki, unter dessen Regie Julia Renner ihre größten Erfolge feierte, sowie der Ehrenpräsident des VfL Oldenburg, Günther Bredehorn, VfL-Präsident Rainer Bartels und der Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH, Andreas Lampe.

„Hinter ihr liegt eine großartige Handball-Karriere: Julia Renner ist in den letzten Jahren als Kapitänin vorausgegangen, hat Höhen und Tiefen mit der Mannschaft erlebt, dem Verein immer die Treue gehalten und unzählige gute Spiele mit wichtigen Paraden bestritten“, lobte Krogmann. Gerade in K.o.-Spielen sei sie über sich hinausgewachsen und habe besondere Leistungen gezeigt. Auf diese Weise sei die Torhüterin zur „Ausnahmeerscheinung im Profihandball der Damen“ geworden, so der Oberbürgermeister. Krogmann hob auch Renners Rolle außerhalb des Parketts hervor: „Sie haben für alle ein offenes Ohr gehabt, konnten integrieren und mit Ihrer Erfahrung auch die jüngeren Spielerinnen begleiten.“

VfL-Präsident Rainer Bartels zeichnete Julia Renners Weg vom „Küken zur Kapitänin“ nach. „Julchen“, wie sie im Verein liebevoll genannt wird, habe „im Oldenburger Sport einen riesigen Fußabdruck hinterlassen“, so Bartels. 2005 war die damals 17-jährige Renner vom TSV Ellerbek an die Hunte gewechselt. Damals war es Maike Balthazar zu verdanken gewesen, dass Julia Renners Weg aus Schleswig-Holstein nach Oldenburg führte. Balthazar, ebenfalls ein VfL-Urgestein, war damals Jugendnationaltrainerin. Zunächst als Stammkeeperin der zweiten Mannschaft vorgesehen, wurde Julia Renner von Torwarttrainer Alexandr „Sascha“ Vorontsov zu einer erstklassigen Bundesliga-Torfrau ausgebildet. Es folgten herausragende Erfolge mit Titelgewinnen im EHF Challenge Cup (2008), DHB-Supercup (2009) und DHB-Pokal (2009, 2012 und 2018). Bei den Final-Four-Turnieren um den DHB-Pokal wurde sie 2018 und 2022 jeweils als beste Torhüterin ausgezeichnet. Seit 2019 führte sie ihr Team als Kapitänin aufs Feld.

In diesem Sommer nun hängte die Oldenburger Torhüterin ihre Hallenschuhe an den Nagel, ist dem VfL aber als Vorstandsmitglied erhalten geblieben. Dass sie ihre Medaillensammlung nun nach dem Karriereende um das Große Stadtsiegel der Stadt Oldenburg erweitern konnte, erfüllt die gebürtige Schleswig-Holsteinerin mit besonderem Stolz: „Oldenburg ist meine Heimat geworden. Ich fühle mich sehr geehrt“, sagte Julia Renner. 
20.09.2022, 21:47 Uhr
Stadtverwaltung reagiert auf anhaltend steigende Kinderzahlen
Bedarf für 20 weitere Gruppen
Die Zahl der Kinder im Krippen- und Kindergartenalter wird in Oldenburg in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Das geht aus der aktuellen Einwohnerprognose hervor. Für zusätzlichen Handlungsdruck sorgt zudem die Flexibilisierung beim Einschulungsalter der angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler, die in Oldenburg stärker als vom Gesetzgeber erwartet in Anspruch genommen wird. Die Stadtverwaltung reagiert auf diese Entwicklungen mit der fünften Fortschreibung des Konzeptes zum weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung. Sozialdezernentin Dagmar Sachse stellt die Planung für die Erweiterung der Betreuungskapazitäten am Mittwoch, 21. September, im Jugendhilfeausschuss vor. Eine Beschlussfassung im Rat ist für den 26. September vorgesehen.

Die Fortschreibung sieht vor, dass bis 2030 elf zusätzliche Krippen- und neun Kindergartengruppen sowie zwei heilpädagogische Gruppen zu schaffen sind, die bisher nicht in der Finanzplanung der Stadt enthalten sind. Die Umsetzung ist nach gegenwärtigem Stand mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro verbunden, sofern die Stadt Bauherr aller Einrichtungen werden sollte. „Das wird uns einen weiteren Kraftakt abverlangen“, blickt die Sozialdezernentin voraus.

Bereits seit dem Jahr 2008 hat der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in Oldenburg hohe Priorität. Das seinerzeit vom Rat verabschiedete Ausbaukonzept befindet sich aktuell in der vierten Fortschreibung. Seit Beginn der Umsetzung des Konzeptes im Jahr 2009 sind insgesamt 1.346 neue Krippenplätze und 561 neue Kindergartenplätze geschaffen worden. Das entspricht 90 Krippengruppen und 23 Kindergartengruppen. Dies reicht jedoch immer noch nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Derzeit gibt es in Oldenburg 4.611 Mädchen und Jungen im Krippenalter sowie 4.829 im Kindergartenalter. Nach der aktuellen Einwohnerprognose wird die Zahl der potentiellen Krippenkinder im Kindertagesstätten-Jahr 2025/2026 mit knapp 4.695 ihren Höchststand erreichen. Die Zahl der Kinder im Kindergartenalter wird dann den Berechnungen zufolge auf 4.908 anwachsen und im Kita-Jahr 2030/2031 auf 5.018 klettern. In der Einwohnerprognose von vor vier Jahren, die die Grundlage für die vierte Fortschreibung des Ausbaukonzeptes gebildet hatte, war noch von sinkenden Kinderzahlen ausgegangen worden. „Die erheblichen Abweichungen haben eine Neuberechnung der Bedarfe notwendig gemacht. Es werden mehr Krippen- und Kindergartenplätze benötigt werden, als im Rahmen der vierten Fortschreibung noch geschaffen werden könnten“, erläutert Dagmar Sachse.

Eine Rolle spielt dabei auch die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes, die es Eltern von Kindern der Geburtsmonate Juli bis September ermöglicht, die Einschulung um ein Jahr verschieben zu können. Ursprünglich war vom Gesetzgeber geschätzt worden, dass für 20 Prozent der infrage kommenden Kinder diese Möglichkeit in Anspruch genommen wird. Tatsächlich waren es in Oldenburg aber 47,6 Prozent (215 Kinder) im Kita-Jahr 2020/2021 sowie 42,2 Prozent (177 Kinder) im vergangenen Kita-Jahr. Der Anteil der so genannten „Flexi-Kinder“ wird nun in der Fortschreibung berücksichtigt.

Das gilt künftig auch für die schulpflichtigen Kinder, deren Einschulung aufgrund ihres Entwicklungsstandes um ein Jahr zurückgestellt wurde und die keinen Schulkindergarten besuchen. Diese Kinder besuchen ein weiteres Jahr einen Kindergarten und nehmen somit weiterhin Betreuungsplätze in Anspruch. Auch wird erstmalig der Bedarf an heilpädagogischen Kindergartengruppen mit einkalkuliert, da die Zuständigkeit für diese Kindergartenplätze vom Land Niedersachsen an die Stadt Oldenburg (Amt für Teilhabe und Soziales) übergegangen ist.
Versorgungsquoten: Wie ist der aktuelle Stand und was ist geplant?

Im Kita-Jahr 2022/2023 wird es in Oldenburg 2.106 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis unter drei Jahren geben, davon eröffnen 75 im laufenden Kita-Jahr. Der aktuelle Versorgungsgrad beträgt damit 46,4 Prozent. Etwa 60 Prozent der Plätze sind Ganztagsplätze mit einer Betreuungszeit von mehr als sechs Stunden.

Für das Kita-Jahr 2029/2030 werden bei einer von der Stadt Oldenburg angestrebten Versorgungsquote von 55 Prozent im gesamten Stadtgebiet 2.572 Krippenplätze benötigt. Hiervon sind 2.346 bereits vorhanden beziehungsweise schon beschlossen oder befinden sich in der Planung. Es fehlen somit noch 226 Krippenplätze, von denen 60 noch über die 4. Fortschreibung der Ausbauplanung abgedeckt werden können.

Über die Kindertagespflege soll eine Versorgung von rund 10 Prozent der unter Dreijährigen abgedeckt werden.

4.739 Plätze stehen für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren zuzüglich „Flexi-Kinder“ zum Kita-Jahr 2022/2023 zur Verfügung, davon eröffnen 118 im laufenden Kita-Jahr. Der aktuelle Versorgungsgrad beträgt damit 94,74 Prozent in diesem Kita-Jahr. Etwa 63 Prozent der Plätze sind Ganztagsplätze mit einer Betreuungszeit von mehr als sechs Stunden.

Für das Kita-Jahr 2029/2030 werden bei einer angestrebten Versorgungsquote von 98 Prozent im gesamten Stadtgebiet 5.199 Kindergartenplätze benötigt. Hiervon sind 4.943 bereits vorhanden beziehungsweise schon beschlossen oder befinden sich in der Planung. Es fehlen somit noch 256 Kindergartenplätze, von denen 25 noch über die 4. Fortschreibung abgedeckt werden können. 

– Kita am Eßkamp 126, Träger Stadt Oldenburg, zwei Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 43 Plätzen, davon 1 integrative Gruppe, geplante Eröffnung November 2022;
– Kita Tweelbäker Tredde, Träger Kindertagesstätten- und Beratungsverband e.V., zwei Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 50 Plätzen, vorsorglich wurde eine integrative Gruppe beschlossen, damit diese bei Bedarf umgewandelt werden kann, geplante Eröffnung Mitte Januar 2023.
– Kita Havekant, Träger Verein für Kinder e.V., eine Krippengruppe mit 15 Plätzen und eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, geplante Eröffnung März 2023.

– Fliegerhorst ENaQ, Träger Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 30 Krippenplätze, 50 Kindergartenplätze, Eröffnung zum August 2023 geplant;
– Bremer Straße, Trägerschaft noch offen, 30 Krippenplätze, Fertigstellung für 2025 geplant;
– Eßkamp 23, Träger Diakonisches Werk Oldenburg, 30 Krippenplätze und 50 Kindergartenplätze, Fertigstellung für Ende 2024 geplant

Mehr Informationen zu diesem Thema sowie eine Vorstellung aller städtischen Krippen und Kitas gibt es online unter www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung.
20.09.2022, 21:45 Uhr
Trockener Sommer beschert frühes Herbstlaub
AWB nimmt kleine Mengen kostenlos an – Sammelkörbe ab Mitte Oktober
Der Herbst steht vor der Tür – und damit die Laubsaison: Der vergangene trockene und heiße Sommer führt dazu, dass die Bäume bereits jetzt ihre Blätter fallen lassen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) hat sich deshalb entschlossen, die kostenlose Laubanlieferung an den Wertstoffannahmestellen in diesem Jahr eher zu ermöglichen. Der AWB bietet den Bürgerinnen und Bürgern zur Unterstützung daher den kostenlosen Service bereits ab Montag, 26. September, an.

Bis zum 30. Dezember können Oldenburgerinnen und Oldenburger Laub bis zu einer Anlieferungsmenge von maximal zwei Kubikmetern kostenlos an den Wertstoffannahmestellen Neuenwege (Barkenweg 6) und Langenweg (Felix-Wankel-Straße 7) abgeben. „Die zeitlich begrenzte kostenlose Entsorgung an den Wertstoffannahmestellen betrifft aber ausschließlich Laub. Die Anlieferung größerer Mengen und anderer Gartenabfälle bleibt weiterhin gebührenpflichtig“, informiert Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Es wird daher dringend geraten, bei der Anlieferung das Laub von anderen Gartenabfällen getrennt bereitzustellen.

Des Weiteren beginnt der AWB ab Mitte Oktober wieder damit, rund 1.000 Laubkörbe im Stadtgebiet aufzustellen. Diese stehen den Bürgerinnen und Bürgern für die Befüllung und Entsorgung ausschließlich von Straßenlaub zur Verfügung. Das System der Laubkörbe wurde vor vielen Jahren eingeführt, um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Arbeit zu erleichtern, das Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum zu entsorgen.  „Das Hinzustellen von Laubsäcken ist, wie in den vergangenen Jahren auch, nicht gestattet“, betont Schneider-Kühn. Das Entleeren und die Mitnahme von Säcken würde die Arbeit der Müllwerker erheblich erschweren und außerdem dazu führen, dass die Tourenplanung, alle Körbe mindestens einmal wöchentlich zu leeren, nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten dafür um Verständnis“, sagt Schneider-Kühn.

Ausführliche Informationen zur Laubentsorgung und zu den Öffnungszeiten der Annahmestellen finden Sie im Internet unter www.awb-oldenburg.de oder der Abfall App OL.
20.09.2022, 15:32 Uhr
Wichtige Punkte: VfL-Frauen feiern Auswärtssieg in Leverkusen
von Sönke Spille
Zweites Saisonspiel, erster Sieg: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben in der Bundesliga zwei wichtige Punkte geholt. Am Sonntagnachmittag gewann die Mannschaft von Trainer Niels Bötel beim TSV Bayer 04 Leverkusen dank einer starken Mannschaftsleistung mit 31:29 (17:13). Beste VfL-Werferin war Toni Reinemann mit zehn Toren. 

Nach der Auftaktniederlage gegen den Thüringer HC präsentierten sich die Oldenburgerinnen in Leverkusen von Beginn an hochkonzentriert. Die Führungen der Gastgeberinnen glich das Team aus der Huntestadt bis zum 3:3 postwendend aus. Das 4:3 durch Marloes Hoitzing (8. Minute) bedeutete dann die erste Führung für Oldenburg – und die gab das Team von Niels Bötel bis zum Ende nicht mehr her. Auch dank starker Paraden von Sophie Fasold im VfL-Tor bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, Toni Reinemann und Hoitzing waren es, die nach dem zwischenzeitlichen 13:15-Anschlusstreffer der Werkselfen, für das 17:13 zum Seitenwechsel sorgten. 

Und auch nach Wiederanpfiff ließ sich die Bötel-Sieben nicht beirren. Vielmehr kämpfte das Team weiter aufopferungsvoll, blieb in der Defensive kompakt und wussten auch in der Offensive zu überzeugen. Durch einen Doppelpack von Luisa Knippert und Paulina Golla wuchs der Vorsprung sogar auf fünf Tore an (23:17/40.). Und auch, als die ohnehin schon personelle Decke durch die dritte Zeitstrafe von Golla (45.) für die letzten 15 Minuten noch einmal weiter zusammenschmolz, rückte die Mannschaft in der schweren Situation noch weiter zusammen. Zwar kam Bayer dichter und dichter, hatte fünf Minuten vor dem Ende in Überzahl sogar die Chance auf den 29:29-Ausgleich. Doch Jennifer Souza setzte die wohl beste Chance der Elfen an die Latte. Stattdessen war es Marie Steffen, die nach knapp sechs Minuten ohne VfL-Tor für das so wichtige 30:28 sorgte. Viola Leuchter traf kurz vor Schluss zwar noch einmal zum 29:30. Doch Reinemann, Top-Torschützin in dieser Partie, sorgte mit dem 31:29 für den Endstand, den die starke Sophie Fasold im Anschluss mit zwei Paraden festhielt. 

„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen“, sagte ein glücklicher Niels Bötel nach der Partie: „Mit dem kleinen Kader über die gesamte Zeit so Vollgas zu geben und bis zur letzten Sekunde richtig gut zu fighten, ist wirklich stark. Niemand hat geschaut, wie man zwischenzeitlich vielleicht noch Körner sparen kann. Es ist wirklich toll, dass wir uns für unseren Trainingsfleiß belohnt haben.“

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oldenburg 29:31 (13:17)
VfL: Hempen, Reese, Fasold – Reinemann (10/1), Birke, Munderloh (1), Hoitzing (2), H. Weyers, Martens (1), Steffen (5), Schirmer (4), Feiniler (1), S. Weyers, Knippert (3), Golla (4)
20.09.2022, 15:24 Uhr
Sirenen sollen wieder zum Schutz der Bevölkerung beitragen
Stadt will Warn-Infrastruktur erweitern – Fördermittel reichen nur für eine Anlage
Ereignisse wie die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli 2021 oder der Überfall Russlands auf die Ukraine haben gezeigt, wie wichtig es werden kann, die Bevölkerung schnell zu warnen. Viele Kommunen reagieren auf diese veränderten Bedrohungsszenarien mit einem Comeback des in den 1990er Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges eingemotteten Instruments der Alarmsirene. Auch die Stadt Oldenburg plant eine Erweiterung ihrer Warn-Infrastruktur durch moderne Sirenenanlagen.

Beim mit Kosten in Höhe von insgesamt 450.000 Euro veranschlagten Neuaufbau des Sirenensystems muss Oldenburg allerdings derzeit weitgehend ohne die erhofften Fördermittel auskommen. So hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr für das Stadtgebiet eine Grundstruktur mit 17 Sirenen für eine Sirenenalarmierung erstellt und beim Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 184.450 Euro beantragt. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) hat indes nur die Förderung einer einzigen Sirene bewilligt – mit einer anteiligen Finanzierung in Höhe von 10.800 Euro. Die übrigen 16 Sirenen konnten aufgrund der begrenzten Mittel im Förderprogramm des Bundes nicht berücksichtigt werden. Der Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die sofortige Anschaffung dieser einen Sirenenanlage beschlossen, damit eine Auftragsvergabe noch in 2022 und Umsetzung in 2023 erfolgen kann.

Die Stadtverwaltung will nun ein Schallgutachten in Auftrag geben, um eine präzise Standort- und Leistungsbestimmung für die flächendeckende Sirenenwarnung zu erhalten. Außerdem soll die Beschaffung von weiteren sechs Sirenenanlagen ausgeschrieben werden, so dass die Möglichkeit erhalten bleibt, im Falle einer Neuauflage der Sirenenförderung durch den Bund weitere Fördergelder beantragen und erhalten zu können. Die Standortauswahl erfolgt auf Grundlage des Schallgutachtens. Dieser Vorgehensweise ist der Verwaltungsausschuss einstimmig gefolgt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe favorisiert für die Warnung der Bevölkerung einen Mix, der sich zusammensetzt aus dem sogenannten „Weckeffekt“, der die Menschen auf eine Gefahrenlage aufmerksam machen soll, und konkreten Warninformationen zur Gefahrenlage mit entsprechenden Handlungsempfehlungen. Die Stadt Oldenburg sieht baulich errichtete Sirenenanlagen für einen flächendeckenden Weckeffekt als eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu ihrem bisherigen Warnkonzept an. In der Stadt Oldenburg werden als Warnmedien die Smartphone-App Katwarn, eigene Social-Media-Kanäle sowie Online-Nachrichten-Dienstleister genutzt. Außerdem gibt es klassische Warnhinweise über Radio, Fernsehen und Zeitungen. Auch Lautsprecherdurchsagen sind möglich. Zusätzlich verfügt die Stadt Oldenburg über zwei mobile Sirenenanlagen.
20.09.2022, 15:22 Uhr
Drei Sanierungsmaßnahmen: Fahrbahndecken werden erneuert
Los geht es am 23. September mit Schlosswall und Paradewall – Vollsperrungen notwendig
Die Fahrbahndeckenerneuerung in Oldenburg geht in die zweite Runde: Nachdem einige Straßen bereits mit einem speziellen Dünnschichtbelag versehen wurden, werden nun bei entsprechender Witterung die Sanierungsarbeiten fortgeführt. Die anstehenden Maßnahmen an drei Standorten werden jeweils an einem Freitag und dem folgenden Wochenende durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Bei allen drei Baustellen muss der komplette Bereich für den Kraftfahrzeugverkehr, einschließlich dem ÖPNV, voll gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind nicht betroffen.

In Abhängigkeit der Witterung sind folgende Deckenerneuerungen vorgesehen:
Freitag 23. September, 6 Uhr, bis Montag, 26. September, 5 Uhr:
Schloßwall und Paradewall

Es ist notwendig, auf der gesamten Straße die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 9 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Alexanderstraße – Bürgerbuschweg / Brookweg

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 6 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Auguststraße / Ofener Straße

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und die Asphaltbinderschicht auszutauschen.

Die technische Durchführung der Sanierungsarbeiten ist so vorgesehen, dass zunächst die alten, schadhaften Decken mit einer Fräse „abgehobelt“ und anschließend mit einem Haftkleber besprüht werden. Danach erfolgt das Aufbringen der Asphaltdeckschicht. In einigen Bereichen wird zusätzlich die darunterliegende Asphaltbinderschicht ausgetauscht. Anschließend wird noch die erforderliche Fahrbahnmarkierung erneuert.

Die Stadt dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
20.09.2022, 15:14 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige - Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. 

Das nächste Treffen findet am 27.09.2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848 
20.09.2022, 15:12 Uhr
Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Menschen mit Krebserkrankungen
Wenn Menschen an Krebs erkranken, reißt es auch deren Partner*innen mitunter der Boden unter den Füßen weg. Wie geht man mit dem Ohnmachtsgefühl um, nichts tun zu können? Wie kann man unterstützen ohne die eigenen Bedürfnisse völlig zurück zu stellen? Was gibt es für Möglichkeiten (für Angehörige) in Oldenburg? Um auch Partner*innen von Menschen mit Krebserkrankungen Austausch zu ermöglichen, gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe in der BeKoS. Bei Interesse nehmen Sie gerne unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de Kontakt auf. 
20.09.2022, 15:09 Uhr
Erste Stipendiatin am Horst-Janssen-Museum beendet ihre Forschung
Zum Abschied zeigt Aline Helmcke Kurzfilmprogramm und Fassadenprojektion
Die erste Stipendiatin des Horst-Janssen-Museum Aline Helmcke verabschiedet sich am Sonntag, 25. September, mit einem von ihr kuratierten Kurzfilm-Screening aus Oldenburg. Ab 15 Uhr präsentiert sie ein 90-minütiges Programm zum Thema „Zeichnung in Bewegung“ im Cine k in der Kulturetage (Bahnhofstraße 11). Der Eintritt kostet 5 Euro. Dafür hat sie Filmemacher/innen ausgewählt, die sich nicht einer herkömmlichen Zeichentrickästhetik bedienen, sondern die eine eigene Bildsprache entwickelt haben. „Die Filmauswahl soll eine möglichst große Bandbreite zeichnerischer Ansätze abbilden“, erläutert Aline Helmcke, die am Sonntag auch eine Einführung ins Filmprogramm geben wird.

Helmcke ist selbst Animationskünstlerin mit Schwerpunkt Zeichnung und Bewegung. Sie hat die vergangenen neun Monate am Horst-Janssen-Museum geforscht und die Linienführung im Frühwerk Janssens unter die Lupe genommen. Möglich machte dies ein Stipendium, das vom Museum und den Freunden und Förderern des Horst-Janssen-Museums e.V. ins Leben gerufen wurde. „Das erste Stipendium mit Aline Helmcke hat unsere Erwartungen voll erfüllt“, sagt die Fördervereinsvorsitzende Inge von Danckelman, „es bringt neue Perspektiven auch im Blick auf Horst Janssen und sein Werk ein, trägt Forschungsergebnisse weiter und fördert damit die Vernetzung des Hauses. Es zeigt sich, dass das Museum für kunstwissenschaftliche aber auch für interdisziplinäre Fragestellungen vielfältige Anknüpfungspunkte bietet.“

Die meisten Forschungsstipendien richten sich ausschließlich an Wissenschaftler. Das Horst-Janssen-Stipendium hingegen ist interdisziplinär aufgestellt. „Unsere erste Stipendiatin ist auch Künstlerin. Das erlaubt ihr einen fast ‚kollegialen Zugriff‘ auf das Werk von Horst Janssen“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos. „Ihre Beobachtungen zu seiner Arbeitsweise und seiner stilistischen Entwicklung werden durchaus auch aus ihrer eigenen Praxis gespeist. Und wie sie das Werk von Janssen in ihrer eigenen Arbeit weitertreibt, ist die pure Freude.“ Moster-Hoos bezieht sich damit auf verschiedene Arbeiten, die Aline Helmcke während ihres Stipendiums geschaffen hat. In der aktuellen Ausstellung „Eine Sache der Freundschaft“ sind Papierschnitte Helmckes zu sehen und am kommenden Wochenende zeigt sie bei der Nacht der Museen am 24. September ein animiertes Bewegtbildpanorama in Form einer Fassadenprojektion im Museumsgarten. Es trägt den Titel „Sielbeck Panorama“, knüpft an Janssens panerotische Lithografie „Sielbeck“ an und greift dessen assoziative Zeichenstrategie auf.

Helmcke selbst sagt über die neun Monate in Oldenburg: „Der Aufenthalt am Horst-Janssen-Museum war eine sehr produktive Zeit. Für mich war interessant nachzuvollziehen, wie Janssens Bildsprache sich mit der Hinwendung zu einer neuen Drucktechnik jeweils weiterentwickelt hat. Zudem hatte ich während meines Aufenthalts gleich mehrere Male die Möglichkeit, meine Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren, sowohl im Rahmen eines Vortrags als auch im Ausstellungskontext. Ich freue mich, dass ich zum Ende meines Stipendiums die Gelegenheit habe, die Fassadenprojektion zur Nacht der Museen zu zeigen und das Kurzfilmprogramm zu kuratieren.“ Das Ergebnis ihres Stipendiums besteht außerdem aus einer schriftlichen Forschungsarbeit über Horst Janssens Frühwerk.
16.09.2022, 16:00 Uhr
Stadt Oldenburg gewinnt Newcomer-Preis
„Kommune bewegt Welt“: Entwicklungspolitik ausgezeichnet – Lob für Nachhaltigkeitsleitbild
Oldenburg darf sich freuen: Die Stadtverwaltung wurde gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern beim entwicklungspolitischen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt 2022“ ausgezeichnet. Sie erhielt den Newcomer-Preis und nimmt ein Preisgeld von 10.000 Euro mit nach Hause.

Beworben hatte sich die Stadtverwaltung mit ihren Strukturen und Projekten in der kommunalen Entwicklungspolitik gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“. In ihrer Begründung hob die Jury den Ratsbeschluss zum Nachhaltigkeitsleitbild und die kreativen Maßnahmen wie Kinoabende und Verköstigungen hervor. Der im Mai 2022 gefasste Ratsbeschluss lege eine hervorragende Basis für das weitere entwicklungspolitische Engagement, hieß es. Svenja Schulze, Bundesentwicklungsministerin und Schirmherrin von „Kommune bewegt Welt 2022“, gratulierte den Gewinnerkommunen per Videobotschaft.

Vergeben wurden die Auszeichnungen am Donnerstag, 15. September, im nordrhein-westfälischen Düren, einer der Gewinnerkommunen aus dem Jahr 2020. Ausrichter des Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ ist Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Insgesamt nahmen 50 Kommunen aus 14 Bundesländern an dem Wettbewerb teil, der seit 2014 alle zwei Jahre stattfindet.

Die weiteren Preisträger sind Leipzig und Köln (1. und 2. Platz in der Kategorie Große Kommunen/Kommunen über 100.000 Einwohnende), Schwäbisch Gmünd und Gießen (1. und 2. Platz in der Kategorie Mittlere Kommunen/20.000 bis 100.000 Einwohnende), Gudensberg und Bad Berleburg (1. und 2. Platz in der Kategorie Kleine Kommunen/unter 20.000 Einwohnende), Enzkreis und Saalfeld/Saale (Sonderpreise) sowie Klixbüll (Publikumspreis).

Weitere Information zum Wettbewerb finden Interessierte unter www.kommune-bewegt-welt.de.
16.09.2022, 15:42 Uhr
760 km für mehr Bewegung in Schulen
Der Study Active Oldenburg Verein veranstaltet die verrückteste Spendenaktion für Oldenburg! Wissen Sie, wie lange ein Schulkind in einem Schuljahr sitzt? Nein? Der Verein hat das mal ausgerechnet. Es sind ca. 760 Stunden. Dabei hat ein Schuljahr nur ca. 900 Stunden.
 
Der Study Active Oldenburg Verein macht aus den 760 Stunden 760km und möchte damit Spendengelder sammeln, um neue Bewegungsangebote in Schulen zu schaffen. Catarina, René und Philipp, Gründer des Vereins, möchten sich für mehr Bewegung in Schulen einsetzen. Dafür läuft Philipp in 30 Tagen von München nach Oldenburg. Der Lauf ist am 09.09 in München gestartet und soll am 09.10 auf dem Oldenburger Schhlossplatz enden. Die Route haben die drei Sportstudenten selbstständig geplant. Catarina und René werden Philipp zwei Mal auf seiner Wanderung besuchen und eine kurze Strecke mit ihm zusammenlaufen. Jeder und Jede kann Philipp auf seinem Wanderweg begleiten. 

Die eingenommenen Spenden werden an die Grundschule Nadorst, Grundschule Bloherfelde und Grundschule Kreyenbrück gespendet. Mit diesem Geld wollen die Schulen zum Beispiel neue Bewegungsmaterialien anschaffen, neue Bewegungs-AG´s anbieten und noch vieles mehr. Insbesondere der Punkt dynamisches Sitzmobiliar liegt dem Verein am Herzen. „Leider sitzen Kinder immer noch sehr viel und das meistens auf Stühlen, die schon über 20 Jahre alt sind.“, so berichtet Catarina da Silva. „Kinder sollen sich mehr bewegen, dafür müssen aber auch Möglichkeiten geschaffen werden.“, davon ist der Verein überzeugt. 
Der Verein hat sich ein Spendenziel von 10.000€ gesetzt. Sie brauchen daher jede Unterstützung, denn jeder Euro zählt. Auf ihrem Instagramkanal @verein_studyactive können Sie Philipp live beim Wandern zu sehen. 

Das Motto des Vereins lautet: „Lasst uns gemeinsam etwas BEWEGEN!“

Alle Infos, Videos und Artikel zum Spendenlauf finden Sie unter www.studyactive-verein.de

Spenden per Paypal an www.studyactive-verein.de 


Spenden per Überweisung an folgendes Bankkonto: 

Bank: Landessparkasse zu Oldenburg
Empfänger: Study Active Oldenburg n.e.V.
IBAN: DE77 2805 0100 0094 4161 38
BIC: SLZODE22XXX
Verwendungszweck: Spende
16.09.2022, 15:17 Uhr
Generation Beatclub singt und groovt
Rockchor 55+ trifft sich weiter einmal im Monat
Gute Nachrichten für die Generation Beatclub: Die Workshopreihe „Oldenburger Rockchor“ in der Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6, wird fortgesetzt. Bis Ende 2022 finden monatliche Treffen statt, im Dezember gibt es ein Weihnachtsspezial. Die nächsten Termine sind am 18. September, am 30. Oktober, am 27. November und am 11. Dezember 2022, jeweils von 15.30 bis 17 Uhr. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die musikalische Leitung der Workshops haben Claudia und Heinz Fröhling vom Oldenburger Trio „Heart of Gold“. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg unterstützt die Workshopreihe.

Workshop-Anmeldungen werden unter Telefon 0441 87135 oder per E-Mail an oldenburg@jugendherberge.de entgegengenommen. Die Teilnahme kostet pro Termin 12,50 Euro inklusive Getränke.
16.09.2022, 15:13 Uhr
Sparda-Bank unterstützt die Oldenburger Tafel mit 2.000 Euro
Angesichts stark steigender Preise für die Lebenshaltung gehen zurzeit immer mehr Menschen zu den Tafeln. Auch die Oldenburger Tafel hat große Mühe allen Menschen in Not zu helfen, die in die Einrichtung in der Kaiserstraße kommen. Die tägliche Versorgung von zusätzlich rund 400 Flüchtlingen aus der Ukraine ist für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oldenburger Tafel eine große Herausforderung. „Zugleich sind auch die gespendeten Waren um fast 20 Prozent zurückgegangen“, berichtet der 1. Vorsitzende der Oldenburger Tafel Knut Behrends. Seine Bitte um Unterstützung traf beim Sparda-Bank-Filialleiter gleich auf offene Ohren und Hermann Kruse konnte 2.000 Euro vom Gewinnsparverein der Genossenschaftsbank für die wichtige Arbeit zur Verfügung stellen. „Wir sollten als Gesellschaft überaus dankbar sein, dass es die Tafeln gibt und so viele Ehrenamtliche tagtäglich alles tun, um Bedürftigen zu helfen“, so Hermann Kruse. Zur Übergabe des symbolischen Schecks besuchte der Filialleiter die Oldenburger Tafel persönlich und überzeugte sich vor Ort von dem enormen Einsatz der Helferinnen und Helfer. 
16.09.2022, 15:10 Uhr
Welche Potenziale bietet eine nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen?
Oldenburger Unternehmen referiert als Praxisbeispiel in Bremen
Immer mehr Unternehmen und Kommunen entdecken die Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanzierung als hilfreiches Tool, um sich zukunftsfähig aufzustellen und ihre nachhaltige Wirkung zu messen. Auch das Oldenburger Unternehmen Schwarzseher hat diesen Weg eingeschlagen und wird am 21. September im Rahmen einer großen Abendveranstaltung in Bremen neben anderen seine Erfahrungen teilen.


Verbinden von sozialökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit

„Als erstes Gemeinwohl-bilanziertes Unternehmen in Oldenburg haben wir seit Corona viel Erfahrung gesammelt, wie man als Unternehmen sozialökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verbinden kann“ sagt Amon Thein, Inhaber und Gründer der Schwarzseher GmbH, die 16 Menschen beschäftigt und seit der Bilanzierung stark gewachsen ist. „Wir waren acht und haben uns nun verdoppelt“ sagt Thein, diesen Effekt schreibt er auch den Prozessen im Zuge der Bilanzierung zu.

Die Veranstaltung ist Bremen ist einer von dutzenden Abenden, an dem das Unternehmen seine Erfahrungen teilt, z. B. zu einem „gerechten Gehalt“, kompletter Transparenz in den Zahlen und Mitbestimmung auf allen Ebenen. „Es gibt kein wichtigeres Thema als die Frage, wie wir einen „oneplanetlifestyle“ hinbekommen können“ sagt Amon Thein. Angesichts des Klimawandels will er mit seinem Unternehmen Teil einer Transformation der Wirtschaft sein, „Unternehmen haben die größten Hebel, ohne sie geht es nicht“.


Vier Impulse und ein spannender Abend

Kurze Impulsvorträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln (bilanziertes Sozialunternehmen, bilanziertes kommunales Unternehmen, aktive Zivilgesellschaft und bilanzierte Kommune) mit anschließenden Austauschrunden sollen laut Veranstalter:innen eine Menge Inspirationen und vielfältige praktische Überlegungen hinsichtlich einer GWÖ-Bilanzierung bieten.

Die Veranstaltung wird organisiert, durchgeführt und ermöglicht durch zahlreiche Kooperationspartner:innen, u. a. Social Impact Lab, RENN.nord - Ein Netzwerk des Rat für Nachhaltige Entwicklung;  Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa;  Social Impact Lab Bremen; Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie Bremen; Starthaus Bremen und Bremerhaven; Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen; SEND Regionalgruppe Bremen & Bremerhaven.


Über Schwarzseher:

Oldenburgs erstes Gemeinwohl-bilanziertes Unternehmen ist seit der Corona-Krise stark gewachsen und ein praktisches Beispiel dafür geworden, wie man sozialökologisches Handeln und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen kann. Ob mit Vorträgen bei Unternehmen wie Adidas oder Nachhaltigkeit-Kongressen wie „Sinn|Macht|Gewinn“: längst bekommt die Filmproduktion überregional Aufmerksamkeit und teilt seine Erfahrungen offen mit anderen.   

Schwarzseher hilft Marketingverantwortlichen, Geschäftsführer:innen und Gründer:innen mit ehrlichen und modernen Videos ihre Zielgruppe zu begeistern. Von der Strategie über das Kreativ-Konzept und von der Produktion bis zur erfolgreichen Verbreitung. Der Ansatz: #nobullshit. Die 16 Filmemacher:innen bei Schwarzseher sind überzeugt: Filme macht man nie für sich selbst, sondern für die Zielgruppe. Deswegen steht im Mittelpunkt jedes Films der Nutzen für die Zielgruppe, verpackt in ein modernes und ehrliches Storytelling.
13.09.2022, 17:37 Uhr
Ersatzgeschwächte Oldenburgerinnen verlieren Saisonauftakt gegen starken Thüringer HC
Mit einer Niederlage sind die Handballerinnen des VfL Oldenburg in die Bundesligasaison 2022/23 gestartet. In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Niels Bötel dem Thüringer HC mit 18:35 (9:14). Beste Torschützinnen bei den von Verletzungen gebeutelten Oldenburgerinnen waren Marie Steffen und Luisa Knippert mit je vier Toren. 

Eine Hiobsbotschaft hatten die VfL-Frauen bereits vor Anpfiff der Partie gegen den Thüringer HC zu vermelden: Kathrin Pichlmeier, mit 150 Treffern Oldenburgs Top-Torschützin in der vergangenen Saison, wird den Huntestädterinnen mit einem Kreuzbandriss aus dem Supercup gegen Bietigheim in den nächsten Monaten fehlen – so wie schon Merle Carstensen, Jane Martens und Lana Teiken. Den ersten Treffer im Aufeinandertreffen mit dem Thüringer HC markierten aber die Gastgeberinnen in Person von Toni Reinemann (1:0/1. Minute). Doch das zwischenzeitliche 2:2 durch Maike Schirmer (3.) sollte zunächst das letzte für die folgenden neun Minuten sein. „Dass wir vom 2:2 bis zum 2:6 gleich mehrere klare Chancen liegenlassen, nutzt eine Mannschaft wie der THC natürlich aus“, ärgerte sich VfL-Coach Niels Bötel. Der direkte Anschluss war somit dahin, doch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hielten die Huntestädterinnen den Abstand nicht nur, sondern kamen auch noch einmal dichter heran (9:12/28.) – auch, weil die nach zehn Minuten eingewechselte Sophie Fasold als Neuzugang im Tor mit mehreren Paraden überzeugte. „Ich finde, dass wir es insbesondere in der ersten Halbzeit gut gemacht haben“, so Bötel.

In den zweiten Abschnitt ging seine Mannschaft dennoch mit einem 9:14-Rückstand. „Wenn man mit fünf Toren zur Halbzeit hinten liegt, wird es natürlich schwer, weil wir kaum Chancen haben, zu wechseln“, konstatierte der Oldenburger Trainer nach der Partie. So wuchs der Rückstand im weiteren Spielverlauf immer mehr an – auch, weil den Grün-Weißen mit zunehmender Spieldauer ein wenig die Wechseloptionen fehlten. „Thüringen hat bereits in der Vorbereitung gezeigt, dass sie vor Selbstbewusstsein nur so strotzen“, erzählte Niels Bötel nach der Partie: „Sie haben es mit ihrer Qualität im Kader sehr gut gemacht, es sehr dominant heruntergespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen.“ Der 35-Jährige betonte, in der Partie auch viele positive Sachen gesehen zu haben, die es nun gilt, mitzunehmen. „Niederlagen tun immer weh“, sagte er: „Wichtig ist aber, dass wir uns auf unsere Sachen konzentrieren. Wir dürfen jetzt auf keinen Fall alles schwarz malen, sondern wollen auf uns schauen und die Spiele gewinnen, die für uns wichtig sind.“

Nächste Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg bietet sich am Sonntag, 18. September. Dann gastiert der VfL ab 16 Uhr beim TSV Bayer 04 Leverkusen. 

VfL Oldenburg – Thüringer HC 18:35 (9:14)
VfL: Reese, Fasold – Reinemann (2), S. Weyers, Munderloh, Hoitzing, H. Weyers, Steffen (4), Schirmer (2), Feiniler (3), Klöcker, Knippert (4/4), Golla (3) 
13.09.2022, 17:32 Uhr
Stadt schickt medizinische Hilfsgüter und einen Rettungswagen
Oldenburg geht Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad ein
Die Stadt Oldenburg ist eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad eingegangen. Diese Verbindung wird mit nun mit Leben gefüllt: Die Stadt Oldenburg stellt der Ukraine medizinische Ausrüstung und medizinisches Versorgungsmaterial im Wert von bis zu 40.000 Euro sowie einen gebrauchten Rettungstransportwagen zur Verfügung. Das hat der Verwaltungsausschuss am Montag, 12. September, auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beschlossen. „Wir wollen mit praktischer Unterstützung einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der durch den russischen Angriffskrieg entstandenen Notsituation leisten und zielgerichtet und bedarfsorientiert helfen“, sagt Krogmann.

Jürgen Krogmann hatte seinen ukrainischen Amtskollegen Andrii Zalivski mitsamt einer kleinen Delegation am 25. Mai dieses Jahres im Rathaus empfangen. Der Kontakt war über die Initiative „Oldenburg hilft e.V.“ entstanden. Die 66.000-Einwohner-Stadt Chervonohrad im Westen der Ukraine ist die Anlaufstelle für private Hilfslieferungen aus Oldenburg. Beide Seiten haben sich über mögliche Kooperationen und Unterstützungsbedarfe ausgetauscht und das Interesse an einer Solidaritätspartnerschaft zur Linderung der Kriegsfolgen für die Menschen in Chervonohrad bekräftigt. Im Nachgang hat es mehrere Gespräche zwischen Vertretern von „Oldenburg hilft“ und der Stadtverwaltung gegeben. Zudem hat Bürgermeister Zalivski offiziell um die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern und Fahrzeugen sowie um die Ausrichtung eines Jugendcamps für ukrainische Kinder gebeten.

Die Koordination der Lieferung von medizinischer Ausrüstung und medizinischem Versorgungsmaterial für das Krankenhaus von Chervonohrad liegt in den Händen der Feuerwehr Oldenburg. Abstimmungen mit den Lieferanten laufen bereits. Außerdem spendet die Feuerwehr einen Rettungstransportwagen, der vor der Ausmusterung steht, an die Stadt Chervonohrad.

Auch die Planungen für eine Erholungsfreizeit für 20 Kinder und Jugendliche aus Chervonohrad im Alter von 10 bis 17 Jahren laufen auf Hochtouren. Durch die angebotenen Aktivitäten sollen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die von fünf Personen begleitet werden, nach Möglichkeit etwas Abstand vom Kriegsgeschehen in ihrer Heimat gewinnen. Die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung der Gruppe erfolgt in Oldenburg mit der Unterstützung pädagogischer Fachkräfte des Jugendamtes. Das Programm wird eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie zwei oder drei Ausflüge in die nähere Umgebung enthalten.

Ein weiteres Projekt, an dem die Stadtverwaltung arbeitet, ist die Schaffung zweier befristeter Teilzeitstellen, die bei „Oldenburg hilft“ in Oldenburg und in Chervonohrad angesiedelt werden sollen, um bei der Betreuung Bedürftiger und Geflüchteter sowie bei der Organisation humanitärer Lieferungen und allgemeiner Organisation der Abläufe zu helfen. Die Stadtverwaltung bemüht sich in Abstimmung mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) um Fördermittel. Die SKEW hat die Aufnahme der Stadt Oldenburg ins Netzwerk „Kommunale Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine“ bestätigt. Dadurch ist die Stadt berechtigt, Fördermittel über einen Kleinprojektefonds zu beantragen. Die Fördersummen liegen bei einem Eigenanteil von zehn Prozent zwischen 1.000 und 20.000 Euro pro Projekt.
13.09.2022, 17:31 Uhr
#MehrÄlterBunter: Weiterarbeit an Projekten
Digitale Projektwerkstatt am Freitag, 16. September, von 8 bis 10 Uhr
Die nächste Projektwerkstatt im Rahmen der Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie #MehrÄlterBunter findet digital am Freitag, 16. September, von 8 bis 10 Uhr statt.

Neben der Weiterarbeit am nächsten „Forum Beteiligung“, das für den 8. Oktober geplant ist, haben die Teilnehmenden diesmal die Möglichkeit, ihre Ideen und Projekte zu beraten, bestehende Projekte kennenzulernen oder neue Ideen zu entwickeln. Dabei geht es zum Beispiel um ein besseres Klima in der Stadt, innovatives Wohnen in lebendigen Nachbarschaften oder Fragen von digitaler Kompetenz. Ein Team der Stadt und des Instituts für Partizipatives Gestalten (IPG) begleitet die Projektwerkstatt und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, Interessierte können sich unter diesem Link einwählen: https://us02web.zoom.us/j/87432635677. Wer technische Hilfestellung benötigt, kann sich per E-Mail an demografie@stadt-oldenburg.de melden.

Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Die monatlichen Projektwerkstätten sind Ideenschmiede und offene Netzwerkräume des stadtweiten Projekts.

#MehrÄlterBunter will die Kultur der Zusammenarbeit in der Stadt zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, Institutionen und Verwaltung weiterbringen, denn für die großen Aufgaben der Zukunft – Klima, Demografie, Digitalisierung – brauchen wir eine neue, agile Form der Kooperation aller. #MehrÄlterBunter wurde kürzlich für den Deutschen Demografie Preis in der Kategorie Gemeinsam Wirken nominiert.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf dem städtischen Beteiligungsportal Gemeinsam.Oldenburg.de. Hier können Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden.

Für Rückfragen stehen bereit:
Susanne Jungkunz, Stadt Oldenburg, susanne.jungkunz@stadt-oldenburg.de, 0441 235-2448,
Ulrike Oemisch, IPG Oldenburg, u.oemisch@partizipativ-gestalten.de, 0441 99848950.
13.09.2022, 17:15 Uhr
Einkaufen mit der Kamera: Tipps und Tricks rund um die Ernährung
Gesundheitsamt informiert Generation 60 Plus – Filmvorführung und kleine Kostprobe gratis
Gesund in jedem Alter – das wünschen sich viele Menschen. Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind dabei entscheidend. Natürlicherweise verändert sich im Laufe des Lebens bei allen Menschen der Stoffwechsel. Daher ist es wichtig, die Ernährung daran anzupassen. Für das Projekt „Kostprobe“ wurde mit der Kamera eingekauft – herausgekommen ist dabei ein Film zum Thema Essen & Trinken. In einer kostenlosen Videovorführung an zwei Terminen im September erhalten Bürgerinnen und Bürger interessante Tipps und Tricks zu ausgewählten Produkten aus dem Sortiment des aktiv & Irma Verbrauchermarktes in Kreyenbrück und Nadorst.

Eine Ernährungsberaterin und eine Expertin für nachhaltige Ernährung begleiten die Veranstaltungen, geben weitere Informationen und stehen für Fragen zur Verfügung. Am Montag, 19. September, wird der Film um 10 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1) gezeigt. Der zweite Termin ist Dienstag, 27. September, ebenfalls um 10 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz (Kurlandallee 4). Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde, zum Mitnehmen gibt es eine kleine Kostprobe gratis. Bei Interesse melden Sie sich bitte für einen der beiden Termine unter der Telefonnummer 0441 235-8655 an.

Kooperationspartner sind aktiv & irma, der Ernährungsrat Oldenburg, der Stadtteiltreff Kreyenbrück und das Kulturzentrum Rennplatz mit Unterstützung der Gesundheitsregionen Niedersachsen.
Sie möchten mehr erfahren?

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg berät Sie gerne. Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de.
09.09.2022, 14:32 Uhr
Corona: Neue Impfstoffe werden ab Dienstag im Impfpunkt verimpft
Neue Impfstoffe an Omikron-Variante angepasst – Stadt erhält nur geringe Liefermenge
Am Dienstag, 13. September, geht es los: Dann sollen – Stand jetzt – auch im städtischen Impfpunkt in den Oldenburger Schlosshöfen die neuen, an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffe verabreicht werden. Die Stadt erwartet die Lieferung am kommenden Montag und wird die beiden mRNA-Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna ab Dienstag für die Auffrischungsimpfungen (dritte und vierte Impfung beziehungsweise erster und zweiter Booster) einsetzen – allerdings ist die Anzahl an Impfdosen vorerst begrenzt. Denn der Stadt wurde nur ein kleiner Teil der ursprünglich bestellten Liefermenge zugesagt, so dass zusammengerechnet lediglich 204 Impfstoffdosen beider Hersteller zusammen zur Verfügung stehen werden. „Es war nicht abzusehen, dass die Lieferung derart eingeschränkt erfolgt“, bedauert Sozialdezernentin Dagmar Sachse, „dennoch haben wir entschieden, alles was wir bekommen, auch direkt zu verimpfen.“

Wer impfberechtigt ist und sich direkt für nächsten Dienstag einen Impftermin in den Schlosshöfen bucht, kann sicher davon ausgehen, eine Auffrischungsimpfung mit einem der neuen Impfstoffe zu erhalten. In den Folgetagen werden die restlichen Dosen weiter verabreicht, solange der Vorrat reicht. Die Stadt hofft auf eine größere Impfstofflieferung in der darauffolgenden Woche und wird über das weitere Vorgehen informieren.

Die an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe sind nur für Auffrischungsimpfungen zugelassen. Wer eine Grundimmunisierung benötigt (erste und zweite Impfung), erhält weiterhin die bisherigen Impfstoffe. Wer zur dritten oder vierten Impfung in die Schlosshöfe kommt, kann mit einem der beiden neuen Präparate geimpft werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden zugelassenen, angepassten Impfstoffen besteht nicht.

Die zweite Auffrischungsimpfung („Viertimpfung“) können Personen erhalten, die erst drei immunologische Ereignisse (Impfung oder Infektion) vorweisen und deren letztes dieser Ereignisse mindestens sechs Monate her ist und die zu mindestens einer der folgenden Gruppen gehören: 

   – Personen ab 60 Jahren
   – Personen mit Grunderkrankungen ab 12 Jahren
   – Bewohnende von Alten- und Pflegeeinrichtungen
   – Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen

Das Robert-Koch-Institut hat auf Anfrage der Stadt Oldenburg mitgeteilt, dass die derzeit geltende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) auch auf die neu zugelassenen Impfstoffe angewendet werden kann. Dennoch wird kurzfristig eine angepasste, neue Stiko-Empfehlung erwartet, die derzeit jedoch noch nicht vorliegt.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne vorherige Terminabsprache geimpft, für alle anderen Tage sind Termine unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar. Wie bereits erwähnt kann eine Impfung mit einem der angepassten Impfstoffe derzeit nur für Dienstag, 13. September, zugesagt werden – sofern die Lieferung der Impfstoffe am Montag erfolgt.
09.09.2022, 14:29 Uhr
Faire Woche 2022: #fairhandeln für Menschenrechte weltweit
„Fair steht Dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“: Unter diesem Motto findet vom 16. bis 30. September die bundesweite „Faire Woche“ statt, die größte jährlich stattfindende Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Auch Oldenburg, seit September 2019 ausgezeichnete Fairtrade-Stadt, wird sich rund um diesen Aktionszeitraum mit einem bunten Programm beteiligen. Los geht es am 14. September mit einer Filmvorführung, darüber hinaus gibt es eine Smartphone-Rallye, ein faires Frühstück, einen Büchertisch, einen Menschenrechtstag und viele weitere Aktionen. Koordiniert werden die Aktivitäten durch das Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“.

Das Ziel der Initiative: den Fairen Handel in der Stadt präsent und erlebbar zu machen. „Dieses Jahr legen wir einen Fokus auf Textilien und Fairen Handel. Genauer gesagt auf faire Arbeitsbedingungen entlang globaler Lieferketten sowie einen sinnvollen und nachhaltigen Konsum. Was kann ich selbst für eine nachhaltigere, fairere Modewelt tun? Darauf geben wir und unsere Partner Antworten“, sagt Jannika Mumme, eine der Sprecherinnen des Aktionsbündnisses.

Geboten wird dieses Jahr unter anderem eine Vorführung des Films „Made in Bangladesh“ (2021) im Cine k am Mittwoch, den 14. September um 19.30 Uhr. Vor dem Film besteht ab 18 Uhr die Möglichkeit, Kleidung und Bücher zu tauschen und sich mit ökofairen Waffeln zu stärken. Im Anschluss gibt es eine kleine Verlosung unter den Besucherinnen und Besuchern sowie einen Austausch über Gewerkschaften im Fairen Handel mit den Aktionspartnern von „Oldenburg handelt fair“ Hella und Hermann, Maas Natur sowie dem Weltladen Oldenburg. Der Eintritt ist kostenfrei – um Reservierung unter www.cine-k.de wird gebeten.

Am Samstag, den 17. September gibt es zwischen 11 und 13 Uhr ein Faires Frühstück vor dem Weltladen Oldenburg, bei dem unter anderem in der Neuauflage des Flyers „Oldenburg trägt fair“ gestöbert und dabei den Fragen auf den Grund gegangen werden kann, wo man in Oldenburg faire Kleidung bekommt und was genau verschiedene Siegel im Textilbereich bedeuten.

Außerdem im Programm: eine Smartphone-Rallye am Mittwoch, den 28. September ab 17 Uhr mit Treffpunkt an der STUBE. Mit „Elfrieda Erde im Konsumrausch“ entdecken die Teilnehmenden die Ecken nachhaltigen Konsums in Haarentor/Bloherfelde. Um Anmeldung per Mail an info@oldenburg-handelt-fair.de wird gebeten.

Darüber hinaus haben die Oldenburgerinnen und Oldenburger bis Ende September die Gelegenheit, ihr Wissen über Mode und Fairness in einem digitalen Quiz zu testen und dabei faire Preise zu gewinnen. Hilfreich kann dabei die Radiosendung „FairAntwortet“ sein – eine Reihe des Aktionsbündnisses „Oldenburg handelt fair“ in Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Lokalsender oeins im Rahmen seines Projektes „Radio Globale“.
09.09.2022, 13:58 Uhr
Erziehung zur Vielfalt: Für einen wertschätzenden Umgang mit Unterschieden
Online-Lesung mit Dr. Nkechi Madubuko am 19. September
Der Alltag in Deutschland ist längst multikulturell und Kinder kommen durch Gleichaltrige mit anderen Familienmodellen, Religionen, Hautfarben oder Sprachen in Berührung. Doch diese Vielfalt führt auch unter Kindergarten- und Grundschulkindern nicht automatisch dazu, dass alle auch „gleich“ wahrgenommen und behandelt werden. Mit ihrem Buch „Erziehung zur Vielfalt“ zeigt die Diversity-Expertin Nkechi Madubuko Eltern Wege auf, wie sie ihre Kinder vorurteilsbewusster erziehen und für Vielfalt sensibilisieren können. Diesen Ratgeber stellt die Autorin in einer Online-Lesung via Zoom am Montag, 19. September, um 18 Uhr vor. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg Aliz Müller.

Eltern legen die Grundlagen für die kindliche Wahrnehmung anderer und die Offenheit gegenüber Unterschieden – im Denken, in der Sprache und im Handeln. Dieser alltagsnahe Ratgeber hilft Eltern mit Fallbeispielen und Tipps dabei, über die Erziehung ihrer Kinder Ausgrenzung, Alltagsrassismus und Diskriminierung etwas entgegen zu setzen.

Dr. Nkechi Madubuko ist promovierte Soziologin, Diversity-Trainerin, ausgebildete Fernsehjournalistin (ZDF) und arbeitet als Dozentin an der Universität Kassel. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Artikel und Bücher. Sie gibt Trainings für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrpersonal zu Empowerment, Verarbeitung von Rassismuserfahrungen, rassismuskritischer Bildung, diversitätssensiblem Umgang und Empowerment-Orientierung im Kontext Schule. Nkechi Madubuko ist dreifache Mutter.

Die Veranstaltung ist an dem oben genannten Termin über folgenden Link zu erreichen


https://hs-koblenz-de.zoom.us/j/61498642562?pwd=RmEzdXpNY2dpQVJEaXEybXBqRFNuQT09

Meeting-ID: 614 9864 2562

Kenncode: 350544
09.09.2022, 13:46 Uhr
Mobile Schadstoffsammlung startet zweite Sammeltour
AWB sammelt Lacke, Chemikalien, Elektrokleingeräte und Co. – Sechs Termine an 24 Standorten
Wohin mit dem kaputten Bügeleisen, Toaster oder Staubsauger? Und wie entsorge ich Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien? Wer ausrangierte Elektrokleingeräte oder schadstoffhaltigen Abfälle zu Hause hat, kann diese ab dem 13. September wieder bei der mobilen Schadstoffsammlung abgeben, die an diesem Termin startet. Bis zum Ende der Tour am 22. September werden an sechs Terminen insgesamt 24 Standorte angefahren. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) empfiehlt derzeit, bei der Übergabe der Abfälle an die Mitarbeitenden des AWB eine FFP2- oder OP-Maske zu tragen.

Wichtiger Hinweis: Elektrogroßgeräte sowie Fernsehgeräte und Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gleiche gilt für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.

Die genauen Termine für jeden Stadtteil gibt es im Abfuhrkalender und in der Abfall-APP des AWB oder auf der Internet-Seite des AWB.
09.09.2022, 13:40 Uhr
Bauprojekt für Frauen steht in den Startlöchern
Beginenhof will Wohnen und Kultur unter einem Dach vereinen
In Oldenburg soll ein so genannter „Beginenhof“ entstehen – ein gemeinsames Wohn-, Kultur- und Arbeitsprojekt für Frauen jeden Alters. Begründerinnen dieses Projektes sind die Kulturelle Bildung im Kulturbüro der Stadt Oldenburg, die GSG OLDENBURG Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH und Sybille Gimon, Liedermacherin und Mitbegründerin des Bremer Beginenhofes. Zum ersten Informationstreffen sind interessierte Frauen am Montag, 19. September, 17.30 Uhr, ins Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, eingeladen.

Unter dem Dachverband der Beginen in Deutschland versammeln sich gegenwärtig 18 Beginenhöfe. Die Ziele und Inhalte der Lebensphilosophien in den Höfen sind so unterschiedlich wie die Frauen, die dort leben. „Auch in Oldenburg soll es so sein, dass die interessierten Frauen eigene Vorstellungen für den Oldenburger Beginenhof entwickeln“, lädt die Initiatorin Sybille Gimon ein. „Und die Kinder gehören selbstverständlich dazu.“

„Es gibt genug Gründe für Frauen, sich zu solidarisieren und gegenseitig zu unterstützen. Das gemeinsame Leben und Arbeiten in einem Beginenhof stellt eine Alternative zur Vereinzelung und Vereinsamung von Frauen dar und kann gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe von Frauen unter Wahrung ihrer Selbstständigkeit sichern“, sagt Christiane Maaß vom Oldenburger Kulturbüro. Die Themen „Wohnen“ und „Teilhabe“ betreffen Frauen in unserer Gesellschaft in besonderem Maße: Nach wie vor verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer. Die Mehrheit der Alleinerziehenden sind Frauen. Beide Faktoren benachteiligen sie gerade auch auf dem Wohnungsmarkt. Und auch das Alter ist weiblich: Im Schnitt leben Frauen länger als Männer und stellen damit die Mehrheit der Bevölkerung über 70 Jahre.

Die GSG OLDENBURG unterstützt die Gründung eines Oldenburger Beginenhofes als Bauträgerin. „Wir haben uns für die Zukunft speziell gemeinschaftliche Wohnprojekte auf die Fahnen geschrieben“, hebt Stefanie Brinkmann-Gerdes von der GSG hervor. „Als Wohnungsbau-Unternehmen mit über 100-jähriger Tradition sind wir stets am Puls der sich wandelnden Gesellschaft und der daraus erwachsenden Bedürfnisse von Mieterinnen und Mietern geblieben. Gemeinschaftliches Wohnen ist heute überall von großem Interesse, auch in Oldenburg.“

Maßgeschneiderte Wohneinheiten, großzügige Begegnungsflächen und gemeinsam genutzte Räume, zum Beispiel zum Waschen oder für Fahrräder, sollen daher die Baustruktur eines künftigen Oldenburger Beginenhofes prägen. Er soll offen sein für die Nachbarschaft und unter anderem mit Kulturveranstaltungen in diese hineinwirken.

Die neue Beginenbewegung in Deutschland entwickelte sich seit 1985 in verschiedenen Städten. Historisch entstand die Bewegung bereits im 12. Jahrhundert in den Niederlanden. Ziel war und ist es, gemeinschaftliche generationsübergreifende Lebensformen zu entwickeln, die den alltäglichen und spirituellen Bedürfnissen von Frauen entsprechen. Viele Beginenhöfe verfolgen heute die Idee der Wahlverwandtschaften. Als Mehrgenerationen-Frauenwohnprojekte bieten sie viel Platz für alle Frauen, die diese mitgestalten und die gemeinsame ebenso wie eigene Projekte anbieten wollen.
06.09.2022, 18:01 Uhr
Bürgersprechstunde: Oberbürgermeister gibt Antworten
Jürgen Krogmann beantwortet am 19. September Fragen von Bürgerinnen und Bürgern
Welche Themen in unserer Stadt bewegen Sie derzeit? Worüber würden Sie gerne mit dem Oberbürgermeister sprechen? Jürgen Krogmann lädt am 19. September wieder zur Bürgersprechstunde ein. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht der Oberbürgermeister im Alten Rathaus für Einzelgespräche zur Verfügung. Wer mit Jürgen Krogmann über ihre oder seine persönlichen Anliegen, Fragen oder Anregungen für die Stadtverwaltung zu sprechen, ist herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0441 235-4444, per E-Mail an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de oder per Post bis zum 12. September (an Stadt Oldenburg, Büro des Oberbürgermeisters, Markt 1, 26105 Oldenburg) möglich.

Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Themen auch in der „Instagram-Fragerunde“ informieren, in der Krogmann einmal im Monat Fragen beantwortet. Am Freitag, 9. September, wird die nächste digitale Fragerunde in der Instagram-Story unter instagram.com/ob.krogmann ausgestrahlt.
06.09.2022, 18:00 Uhr
inForum: Ehrenamtliche für Vortrags-AG gesucht
Vorträge planen oder digitale Formate umsetzen
Ehrenamtliche für das inForum gesucht: Wer Lust hat, an der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen und digitalen Formaten mitzuwirken, ist eingeladen, sich beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement zu melden. Das inForum ist die Bildungseinrichtung für best ager bei der Stadt Oldenburg, die regelmäßig unter anderem Vorträge zu unterschiedlichsten Themen anbietet.

Je nach persönlichem Interessengebiet können Referentinnen und Referenten in der Regel aus der näheren Umgebung von Oldenburg angefragt werden. So konnten bereits Vorträge zu Themen wie „Grundeinkommen in Europa“, „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“, „Gut leben im Alter“ oder auch Lesungen, wie zum Beispiel zu Wolfgang Borchert oder zum Thema „Dubai und zurück“ angeboten werden. Ziel ist es, Vorträge auch optional als digitale oder hybride Veranstaltungen anzubieten. So können auch Personen einen Vortrag halten, die weiter weg wohnen, und das Programmangebot bleibt in Zeiten von Corona zugänglich, auch wenn keine Präsenztreffen möglich sind.

Ansprechpartnerin bei Interesse oder Rückfragen ist Julia Rehbein, Telefon 0441 235-3765, per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen zum Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement.
06.09.2022, 17:54 Uhr
Sparda-Bank fördert Jazz-Musik, die ins Ohr geht
Zeitgenössische Klänge zwischen Jazz und Neuer Musik präsentiert die Konzertreihe ‚Gehörgänge‘ dem Publikum in Oldenburg und der Region. Für die Veranstaltung mit improvisierter Musik gibt es für das nächste Jahr finanzielle Unterstützung von der Sparda-Bank in Oldenburg.

Filialleiter Hermann Kruse überreichte einen symbolischen Scheck über 1.500 Euro an Hannes Clauss, der die Reihe 2010 angestoßen hat und sie kuratiert. „Wir sind froh, dass wir mit dieser Unterstützung unsere Veranstaltungen schon für 2023 absichern können“, freut sich der Schlagzeuger von der Jazzmusiker-Initiative Oldenburg. Die Zuwendung stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West, berichtet Filialleiter Hermann Kruse. „Dank unserer vielen Gewinnsparer, die Monat für Monat Lose kaufen, können wir über unseren Gewinnsparverein vor Ort viele kulturelle Initiativen fördern und freuen uns, dass wir die Jazzmusikszene in Oldenburg und der Region unterstützen können“, so Hermann Kruse bei der Übergabe.
06.09.2022, 17:52 Uhr
Forderung nach Einrichtung eines eigenständigen Umweltdezernats
NABU bedauert Weggang des Baudezerenten Dr. Urhan
Schon zum zweiten Mal innerhalb von 3 Jahren bedauert der NABU den Weggang einer Baudezernentin/eines Baudezernenten.

Besonders die Herangehensweise von Dr. Urhan an die Diskussionen über Klimaschutzmaßnahmen, wie sie von "Fridays for Future" gefordert wurden, beeindruckten die Mitglieder des Umweltausschusses der Stadt Oldenburg. Auch bei kontroversen Themen wie beispielsweise der Fliegerhorsttrasse, die mitten durch eine wertvolles Amphibienschutzgebiet verlaufen soll, war es immer möglich die jeweiligen Sachargumente in fairer Weise auszutauschen.

In seiner Abschiedsrede im Stadtrat erläuterte Dr. Urhan  die Überlastung dieses Dezernates mit seinen vielfältigen Aufgaben sowohl im Umwelt- als auch im Bau- und Verkehrsbereich und auch die durchaus gegensätzlichen Sachpositionen, die dann von einer Person verantwortet werden müssten.

"Gerade der Stadt Oldenburg, deren Rat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt hat, würde es gut anstehen,  diese Anstrengungen auch in der Verwaltung durch ein Umweltdezernat deutlich zu machen. Andere vergleichbare Städte haben diesen Schritt längst vollzogen," äüßert sich Rolf Grösch, beratendes Mitglied für den NABU im Umweltausschuss der Stadt. In einem Umweltdezernat wären Themen wie Baum-, Fließgewässer- und Artenschutz wesentlich besser aufgehoben und stünden in der Prioritätenliste nicht an nachgeordneter Stelle.
06.09.2022, 17:48 Uhr
Briefwahl zur Landtagswahl startet
Briefwahlunterlagen können online jederzeit und kontaktlos beantragt werden
Die Wahlbenachrichtigungen für die Landtagswahl 2022 am 9. Oktober befinden sich aktuell in der Zustellung. Ab sofort können Briefwahlunterlagen online beantragt werden.

Am Montag, 5. September, wurde wie angekündigt der Online-Briefwahlantrag (OLIWA) freigeschaltet. Unter www.oldenburg.de/briefwahl können mit wenigen Klicks Briefwahlunterlagen beantragt werden. Bei den Wahlen im vergangenen Jahr hatten mehr als 50 Prozent der Briefwählerinnen und Briefwähler diesen Service genutzt und den Briefwahlantrag online gestellt. Alle Anträge werden umgehend bearbeitet und nach etwa fünf Tagen sollten sie über den normalen Postweg bei den Antragstellenden sein. Der Versand an eine abweichende Inlandsadresse oder an eine Auslandsadresse ist ebenfalls möglich. Hierbei sind die gegebenenfalls längeren Postlaufzeiten für den Hin- und Rückversand zu berücksichtigen.

Ab Montag, 12. September, öffnet das Wahlbüro wieder seine Türen im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt. Dann können auch dort wieder Briefwahlunterlagen beantragt werden. Bringen Sie dazu bitte ein Ausweisdokument und gerne auch Ihre Wahlbenachrichtigung mit. Es werden auch wieder Wahlkabinen und eine Wahlurne aufgestellt sein, so dass eine Stimmabgabe vor Ort erfolgen kann. Das Wahlbüro hat wie folgt geöffnet:

    Montag und Mittwoch: 8 bis 15.30 Uhr;
    Dienstag und Donnerstag: 8 bis 18 Uhr;
    Freitag: 8 bis 12 Uhr.

Alle Informationen zur Landtagswahl gibt es online unter www.oldenburg.de/wahlen. Dort finden Interessierte auch einen neuen Bereich mit häufig gestellten Fragen und die Kontaktdaten des Wahlbüros, an das Sie sich bei Fragen gerne wenden können.
06.09.2022, 17:27 Uhr
Die Nacht der Museen im Sonderformat
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause ist sie zurück: Die Nacht der Museen! Am Samstag, 24. September, öffnen das Horst-Janssen-Museum, die historischen Villen des Stadtmuseums Oldenburg, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst, der Oldenburger Kunstverein, das Computermuseum und der Pulverturm ihre Türen für einen nächtlichen Museumsbesuch mit abwechslungsreichem Programm. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Das Programm in den Villen des Stadtmuseums startet schon um 14 Uhr und auch alle anderen Häuser haben bereits am Nachmittag geöffnet. Neben den vielfältigen Ausstellungen der Häuser stehen auch spannende Führungen, kreative Workshops und Mitmachaktionen, Musik unterschiedlicher Stilrichtungen und leckere Getränke und Snacks auf dem Programm. Der Eintritt in diesem Jahr ist frei.

Das gesamte Angebot der „Nacht der Museen“ ist unter www.oldenburg.de/nachtdermuseen zu finden. 
02.09.2022, 10:57 Uhr
Präventionsrat Oldenburg erhält Niedersächsischen Präventionspreis
Erstmals hat das Niedersächsische Justizministerium den „Niedersächsischen Präventionspreis“ ausgelobt. Er ist dank der Stüllenberg-Stiftung mit 5.000€ dotiert. 
Übergeben wurde der Preis im Rahmen des Niedersächsischen Präventionstages am 1. September 2022 in Wolfsburg an den Präventionsrat Oldenburg als einem von drei Preisträgern durch die Niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza, vertreten durch ihren Staatssekretär, Dr. Frank-Thomas Hett.

„Wir freuen uns sehr über diese Bestätigung unserer Arbeit und verstehen den Preis als Ansporn, Prävention in Oldenburg auch künftig weiterzuentwickeln“, sagt Eckhard Wache, Vorsitzender des Präventionsrats Oldenburg. Der PRO konnte die Jury mit seiner konsequent kooperativen Vorgehensweise überzeugen. Das Miteinander von Fachkräften und ehrenamtlich engagierten Bürgern und Bürgerinnen ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit und trägt zu einer größeren Wirksamkeit bei. 

Das gilt insbesondere für das Thema Häusliche Gewalt. Mit den Angeboten zu diesem Thema hatte sich der PRO für den Präventionspreis beworben. Um Betroffene besser zu schützen oder – noch besser – zu verhindern, dass Frauen, Männer und Kinder zum Opfer Häuslicher Gewalt werden, braucht es eine Ächtung dieser Gewalt von allen.
„Wir haben uns mit dem Thema „Häusliche Gewalt“ beworben, weil wir mit starker Prävention an dieser Stelle viel Leid und hohe Kosten verhindern können“, sagt Melanie Blinzler, Geschäftsführerin des PRO. Im Arbeitskreis Häusliche Gewalt des PRO spielen Beratungsstellen sowie das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg eine große Rolle. Hier wurde unter anderem das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ angestoßen. Es wird von der Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld umgesetzt und hat die Stärkung von Nachbarschaften zum Ziel. Starke Nachbarschaften, die Gewalt ablehnen, sind ein wichtiger Schutz für die von Gewalt Betroffenen. Schon die Weitergabe einer Telefonnummer (Hilfe-Telefon) kann große Wirkung haben. Das Wissen um Beratungs- und Unterstützungsangebote wird gegen die Hilflosigkeit gesetzt. „Dieses nachbarschaftliche Präventionsprojekt zeigt, wie wichtig und wirksam das Zusammenspiel von Zivilgesellschaft und institutionellen Strukturen wie im SToP-Projekt ist, um Betroffene zu unterstützen“, betont Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg.

Das SToP-Projekt ist eine von vielen Maßnahmen des „Kommunalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“. „Mit der Verabschiedung des Aktionsplans konnten wir die verbindliche Umsetzung präventiver Maßnahmen zusätzlich stärken“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. Der Kommunale Aktionsplan wurde 2020 vom Rat der Stadt Oldenburg verabschiedet und steht seinerseits für eine gelungene Kooperation zahlreicher Akteure der Stadt.

Im Schreiben des Justizministeriums an den PRO heißt es „Sie setzen einen Maßstab für gelungene und wirksame kommunale Prävention, und wir sind glücklich, solche Vorbilder in unserem Bundesland präsentieren zu können.“ „Den hiermit verbundenen Auftrag nimmt der Präventionsrat Oldenburg gerne an und die 5.000€ werden für die Prävention von Häuslicher Gewalt eingesetzt“, fasst Eckhard Wache die Reaktionen im PRO auf den Preis zusammen.
02.09.2022, 10:46 Uhr
LiteraTour Nord 2022/23
Lesereihe durch sieben norddeutsche Städte beginnt im Oktober
Am Sonntag, 30. Oktober, beginnt ein neuer Durchgang der LiteraTour Nord. Den Auftakt bildet eine Lesung der Schriftstellerin Helene Bukowski im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Wie in den vergangenen Jahren startet die Lesereise der eingeladenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller jeweils mit einer Sonntagsmatinee in Oldenburg. Anschließend führt sie am Abend nach Bremen und an den folgenden fünf Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück. Es lesen: Helene Bukowski (30. Oktober bis 4. November), Andreas Schäfer (20. bis 25. November), Senthuran Varatharajah (4. bis 10. Dezember), Steffen Mensching (15. bis 20. Januar 2023) und Fatma Aydemir (29. Januar bis 4. Februar 2023).

Nachdem die LiteraTour Nord in 2021 ihr 30-jähriges Bestehen mit dem Debüt-Special „LiteraTour hat Zukunft“ gefeiert hat, sind im aktuellen Durchgang gleich drei Autorinnen und Autoren mit ihrem jeweils zweiten Roman vertreten. Daran zeigt sich das große Potenzial der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit Andreas Schäfer und Steffen Mensching sind zudem zwei arrivierte Schriftsteller im Wettbewerb. Durch die Reduzierung von bisher sechs auf fünf Lesungen pro Ort steigt die Chance für die eingeladenen Autorinnen und Autoren den renommierten Literaturpreis zu erhalten.

Die 1992 erstmals durchgeführte Lesereihe um den Preis der LiteraTour Nord ist ein einzigartiges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Hochschulen und der VGH Stiftung. Gemeinsam laden sie fünf deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen. Die Lesungen werden von Lehrenden der örtlichen Universitäten moderiert, die zudem begleitende Lehrveranstaltungen anbieten. Die VGH Stiftung fördert die LiteraTour Nord seit 2006 maßgeblich und stiftet unter anderem den mit 15.000 Euro dotierten Preis. Bei der Zuerkennung des Preises berücksichtigt die Jury – bestehend aus allen Veranstalterinnen und Veranstaltern – auch die abgegebenen Publikumsstimmen.

Die Oldenburger Lesungen der LiteraTour Nord werden vom Literaturhaus Oldenburg, der Buchhandlung Thye und der Carl von Ossietzky Universität veranstaltet.
30.08.2022, 16:54 Uhr
Neue Termine für den Solarstrom-Check ab 1. September
Expertinnen und Experten informieren über Solarstrom auf dem eigenen Dach
Oldenburger Haushalte können ab Donnerstag, 1. September 2022, bei der Stadt Oldenburg wieder eine geförderte Solarberatung mit einem Eigenanteil in Höhe von 50 Euro beantragen. Der Solarstrom-Check informiert in einer rund 45-minütigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach Strom produzieren können.

Die unabhängigen Solarexpertinnen und -experten beantworten Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten. Im Anschluss an die Beratung erhalten die Kundinnen und Kunden ein individuelles Beratungsprotokoll. Mit dem Solarstrom-Check erfolgt also eine erste Vorprüfung von unabhängiger Seite.

Anträge für Beratungstermine können online unter www.oldenburg.de/solarberatung gestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Oldenburg bei Björn Boeke unter der Telefonnummer 0441 235-4732. Wer vorab schon das Potenzial seines Hauses einschätzen will, dem bietet das städtische Solarpotenzialkataster einen ersten Einblick. Unter www.oldenburg.de/solardachkataster kann mit wenigen Klicks überprüft werden, wie gut sich eine Dachfläche für eine Photovoltaikanlage eignet.

Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberaterinnen und Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes und unabhängiges Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie zu stärken. Neben dem direkten Nutzen für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wird durch den Ausbau der Photovoltaik auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das Angebot „Solarstrom-Check“ besteht bereits seit 2016. Insgesamt konnten schon über 600 Bürgerinnen und Bürger beraten werden.
30.08.2022, 16:52 Uhr
Oldenburg zieht sich weiter warm an – und erweitert Energiesparmaßnahmen
Maßnahmen werden verlängert – Verwaltung macht Weg frei für weitere Einsparpotenziale
„Wir müssen die Gasspeicher weiter auffüllen, um uns gut auf den Winter vorzubereiten. Daran führt kein Weg vorbei. Ich freue mich, dass der Bund nun entsprechende Verordnungen beschlossen hat, die wir in unserem Oldenburger Maßnahmenpaket berücksichtigen und eingearbeitet haben“, äußert sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zufrieden darüber, dass es nun auch auf Bundesebene bezüglich des drohenden Gas-Engpasses vorangeht. Nachdem die Stadt Oldenburg am 11. Juli 2022 als eine der ersten Kommunen in Deutschland ein Paket mit Energiesparmaßnahmen auf den Weg gebracht hatte und in einer Zwischenbilanz messbare Wirkungen feststellen konnte, wird das Paket nun erweitert. Der Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten und der Verwaltungsausschuss machten dafür in ihrer Sitzung am Montag, 29. August, den Weg frei.

Demnach bleibt die zentrale Warmwasseraufbereitung in den Sporthallen und Sportstätten bis auf weiteres abgeschaltet. Die Einsparpotentiale rechtfertigen die Weiterführung: So konnte im Durchschnitt in zehn städtischen Sporthallen innerhalb von zwei Wochen der Gesamtverbrauch im Monat Juli 2022 gegenüber dem Vormonat um 34 Prozent gesenkt werden – das entspricht rund 10.000 Kilowattstunden (kWh). Das Einsparpotential für einen gesamten Sommermonat beträgt nur für diese Hallen etwa 27.000 kWh, hat der Eigenbetrieb für Hochbau und Gebäudewirtschaft errechnet.

Zur Vermeidung einer Verkeimung beziehungsweise Ausbreitung von Legionellen in den Warmwasserbereitungsanlagen (WWB) werden die im gesamten System vorhanden Entnahmestellen zyklisch, nach Vorgabe der Trinkwasserverordnung und je nach Größe der Objekte manuell oder automatisch, gespült. Ausgenommen von den Temperaturbeschränkungen bei Trinkwassererwärmungsanlagen sind laut Bundesverordnung unter anderem auch Kindertagesstätten und andere Einrichtungen zur Betreuung von Kindern wie beispielsweise Krippen.

Darüber hinaus sollen die Stadtteilbäder in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien 2022/2023 geschlossen werden. Die Verwaltung wird beauftragt, die dafür erforderlichen Beschlüsse in den hierfür zuständigen Ausschüssen vorzubereiten. Hier sind aufgrund des hohen Energiebedarfs für die Beheizung der Beckenanlagen weitere Energieeinsparungen zu erwarten. Der Stadtsportbund wurde über die Schließungsabsicht informiert und trägt diese Maßnahme mit. Um den Schwimmvereinen eine Teilkompensation der Trainingseinschränkungen durch die Bäderschließung zu ermöglichen, prüft die Bäderbetriebsgesellschaft Möglichkeiten, das Trainingsangebot im Olantis-Huntebad zu erweitern. Krogmann ist dabei besonders wichtig: „Die Schließung steht insgesamt unter dem Vorbehalt der Sicherstellung der Anfängerschwimmkurse im Rahmen der Initiative ‚Oldenburg lernt schwimmen‘.“

Zudem wird die Verwaltung beauftragt, dem Verwaltungsausschuss ein Konzept für eine möglichst vollständige Schließung der allgemeinen Serviceangebote vom 24. Dezember 2022 bis zum 1. Januar 2023 zur Beschlussfassung vorzulegen. Mit dem möglichst vollständigen Herunterfahren des allgemeinen Dienstbetriebes der Stadtverwaltung und damit Vermeidung der Gebäudebeheizung kann ein erheblicher Einspareffekt erreicht werden. „Mit einer Absenkung der Innenraumtemperaturen, die in den nicht mehr genutzten Gebäudeteilen deutlich höher ausfallen kann, sind pro Grad Verbrauchseinsparungen von rund 6 Prozent erreichbar“, bilanziert Krogmann.

Die von der VWG im ÖPNV-Netz im Stadtgebiet Oldenburg eingesetzte Busflotte wird fast ausschließlich mit Erdgasfahrzeugen betrieben. Im Falle einer Eskalation der Gasmangellage, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Einstellung der Gaslieferungen für nicht geschützte Kunden führt, ist eine Reduzierung des Leistungsangebotes der VWG zu erwarten, da Erdgas für den regelhaften Busbetrieb nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen könnte. Um ein Mindestangebot für den ÖPNV aufrechterhalten zu können, soll die VWG eine Vorplanung für eine Leistungsreduzierung im ÖPNV erstellen.

Maßnahmen zur Abschaltung oder Reduzierung der Betriebszeiten von Ampelanlagen und der Straßenbeleuchtung sollen grundsätzlich nicht realisiert werden. Der Verzicht erfolgt aus technischen Gründen und aufgrund von Sicherheitsaspekten. Offen ist hierbei noch eine Prüfung, ob eine Verkürzung der Einschaltzeiten der Straßenbeleuchtung umsetzbar ist.

Das Oldenburger Maßnahmenpaket berücksichtigt die derzeit gültigen gesetzlichen Vorgaben oder Regelungen wie beispielsweise der Unfallversicherungsträger. Die am 24. August 2022 vom Bundeskabinett beschlossene Kurzfristenenergiesicherungsverordnung (EnSikuV) ist eingearbeitet. Hier wirken sich die Regelungen zu den Raumtemperaturen, zur Warmwasserbereitung und zur Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude aus. Die Regelungen der gleichzeitig beschlossenen Mittelfristenergiesicherungsverordnung (EnSimiV) sind für den Betrieb der Heizungsanlagen zu beachten und sind als Maßnahme im Katalog der städtischen Maßnahmen nicht aufgeführt.

Der Erdgasverbrauch in den städtischen Liegenschaften beträgt rund 41 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Der Stromverbrauch umfasst rund 12 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Doch die Maßnahmen der Stadt sind nur ein Teil des großen Ganzen. Deshalb appelliert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nach wie vor daran, so viel Energie zu sparen wie möglich: „Wenn jede und jeder von uns auch nur einen kleinen Beitrag leistet und für sich schaut, wo sie oder er Energie einsparen kann und dies auch umsetzt, schaffen wir es gemeinsam auch durch diese Krise.“

Alle Informationen zur Gasmangellage, den Einsparmaßnahmen in unserer Stadt sowie praktische Alltagstipps für Verbraucherinnen und Verbraucher gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/energiesparen.
30.08.2022, 16:50 Uhr
„Island Begegnungen“ starten im Herbst
Mehr als 30 Veranstaltungen zur Kultur und Gesellschaft der Vulkaninsel im Nordatlantik
Ein kreatives Hoch über Island wird im Herbst 2022 nach Oldenburg ziehen und der Huntestadt ein kulturell nordatlantisches Klima bescheren. 19 Institutionen, zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sowie Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowohl aus Oldenburg und der Region als auch aus Island beteiligen sich an den „Island Begegnungen“, die federführend vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet werden. Am heutigen Dienstag, 30. August, wurde das Programm mit mehr als 30 Veranstaltungen und Projekten in einer Pressekonferenz im Alten Rathaus vorgestellt. Die seit 2010 als Biennale durchgeführte Projektreihe findet ab dem 20. September für etwa acht Wochen statt, nachdem sie 2021 Corona-bedingt ausgefallen war.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann merkte dazu an: „Wir freuen uns, allen Island-Interessierten mit unterschiedlichen Formaten wie Ausstellungen, Filmen, Konzerten, Lesungen, Video-Blogs und Workshops die spannende Vulkaninsel und ihre Menschen näher zu bringen. Das Kulturbüro hat gemeinsam mit allen Projektpartnerinnen und -partnern auch mit diesen ‚Begegnungen‘ wieder ganze Arbeit geleistet und ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt, das zwei Monate lang einer unserer kulturellen Höhepunkte in der Stadt sein wird.“

Spannende Gäste werden in Oldenburg erwartet: Unter anderem der Künstler und ehemalige Bürgermeister Reykjaviks, Jón Gnarr, dessen Theaterstück „Hotel Volkswagen“ vom Kulturbüro und dem Staatstheater unter Anwesenheit des Autors präsentiert wird. Ebenso der Schriftsteller Arthúr Bollason, der dem Publikum in der VHS Oldenburg etwa die Isländersagas näherbringt oder auch Guðmundur G. Þórarinsson, Organisator der legendären Schach-WM 1972 in Reykjavik, bei der es zum Showdown zwischen dem schillernden Bobby Fischer und Boris Spassky kam.

Die Fotoausstellung „IceAGE“, entstanden während einer Expedition des Instituts Senckenberg am Meer, taucht ab in die phantastische Unterwasserwelt vor Island. Aber auch kritisch hinterfragt wird der Begriff der Natur – bei einer szenischen Lesung durch die Kulturetage, basierend auf einem schriftlichen Gedankenaustausch zwischen Björk und dem Philosophen der Stunde, Timothy Morton.

Und im Rahmen eines „Island-Abends“ ist neben dem Schauspieler Tobias Schormann vom Oldenburgischen Staatstheater der isländische Rockstar und ehemalige Gesundheitsminister Óttarr Proppé zu erleben. Beide werden durch einen bunten Abend voller Musik, Theater, Poesie und isländischen Impressionen führen.
30.08.2022, 16:41 Uhr
Umsteigen für gute Taten
Am 4. September startet STADTRADELN
Nur noch wenige Tage, bis der Startschuss für STADTRADELN in Oldenburg fällt: Ab Sonntag, 4. September, zählt wieder jeder Fahrrad-Kilometer für den guten Zweck. Ob für die Kurzstrecke oder ausgedehnte Radtouren – alle Radfahrerinnen und Radfahrer können sich im Internet unter www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden und dann bis Samstag, 24. September, für gute Taten fleißig in die Pedale treten.

Um möglichst viele Menschen in Oldenburg zum Umsteigen auf das Fahrrad zu motivieren, werden mit den gesammelten Kilometern acht Etappen einer virtuellen Radtour in Angriff genommen. Bei jedem erreichten Etappenziel erhält eine gemeinnützige Organisation jeweils 1.000 Euro von einem Unterstützer des Wettbewerbs. Für eine herausfordernde Kilometerleistung wird die virtuelle Radtour von zehn fiktiven Radelnden – stellvertretend für alle Teilnehmenden – zurückgelegt. Damit im Idealfall alle acht Organisationen profitieren, sind insgesamt 509.500 Kilometer zu erradeln. Es dürfen natürlich auch mehr Kilometer geradelt werden, um das Ergebnis vom letzten Jahr (538.450 Kilometer) zu verbessern.

Auch auf geführten Fahrradtouren können die Radelnden Kilometer für die Etappen sammeln. Veranstaltet werden die Touren von den Kooperationspartnern ADFC Oldenburg und OTM. „Beim Tritt in die Pedale werden die Radlerinnen und Radler für ihre Gesundheit aktiv und schützen dabei das Klima“, wirbt der ADFC-Vorstandsvorsitzende Christian Lüdke. „Außerdem entdecken die Tourenteilnehmenden dabei interessante Routen für ihre Alltagswege, die sie nach dem STADTRADELN auch weiter für ihre Fahrradfahrten nutzen können.“

Neben der Unterstützung der Etappen gibt es für die aktivsten Schulklassen einen Zuschuss für die Klassenkasse. Außerdem nehmen alle Radelnden ab dem ersten eingetragenen Kilometer an einer Verlosung teil. Für diese Anreize zum Kilometersammeln geht der Dank an alle lokalen und regionalen Unterstützerinnen und Unterstützer von STADTRADELN in Oldenburg. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrende wie auch Gelegenheitsradelnde.

Folgende Unternehmen und Vereine unterstützen das STADTRADELN in Oldenburg:
aktiv und irma Verbrauchermarkt GmbH, ADAC Weser-Ems e.V., ADFC Oldenburg e.V., Ammerländer Versicherung VVaG, CEWE Stiftung & Co. KGaA, EWE AG, Frerichs – Der Zweirad Experte GmbH & Co. KG, GSG Oldenburg Bau- und Wohngesellschaft mbH, Landessparkasse zu Oldenburg, Müller & Egerer Bäckerei und Konditorei GmbH, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Öffentliche Versicherungen Oldenburg, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, ol-e urban:mobil, Sausewind Oldenburg GmbH, Sparda-Bank West eG, Unterwegs Outdoor Shop GmbH. Medienpartner ist die Nordwest-Zeitung Verlags- und Verwaltungsgesellschaft mbH.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
Kerstin Goroncy/Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
30.08.2022, 16:36 Uhr
SpardaLeuchtfeuer fördert Sportvereine aus Oldenburg und Umgebung mit 250.000 Euro
Gemeinschaft, Spaß, Vielfalt, Bewegung: Das alles bieten die Sportvereine in der Region – und dafür macht sich das SpardaLeuchtfeuer stark! Ab sofort startet die neue Runde des Online-Wettbewerbs, den der Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West bereits seit 2014 veranstaltet. Bewerben können sich gemeinnützige Sportvereine bis zum 1. November dieses Jahres aus dem gesamten Kerngeschäftsgebiet des Kreditinstituts in NRW und Niedersachsen – also auch aus Oldenburg und Umgebung. Die Bewerbung ist unkompliziert: Vereine, die teilnehmen möchten, stellen sich einfach mit ihrem Profil auf der Wettbewerbsseite www.spardaleuchtfeuer.de vor.

Preise und Aufmerksamkeit gewinnen
„Wir wollen es den Sportvereinen nach der schweren Coronazeit leicht machen, ihnen einen Anschub geben und ihr breites Angebot in den Fokus stellen“, erklärt Hermann Kruse, Filialeiter der Sparda-Bank in Oldenburg. Dafür gibt es 150 Preise zu gewinnen, die mit insgesamt 250.000 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins dotiert sind. Je nach Platzierung erhalten die Vereine zwischen 500 und 6.000 Euro. Wie die Bewerber abschneiden, entscheidet sich bei der Online-Abstimmung ab dem 18. Oktober. Am Voting kann jeder teilnehmen, der das Vereinsleben in der Region unterstützten möchte. Dafür genügt es, auf dem Profil des jeweiligen Vereins die Mobilfunknummer einzugeben und mit dem per SMS eintreffenden Code kostenlos abzustimmen.

Sonderauslosung auf Instagram
Eine weitere Chance auf einen Gewinn haben die Vereine auf Instagram. Wenn dieser Kanal der Sparda-Bank West bis zum 15. November die Marke von 3.800 Followern knackt, gibt es eine Sonderauslosung: Unter allen teilnehmenden Vereinen werden dann drei mit jeweils 1.000 Euro dotierte zusätzliche Preise vergeben. Denn dem Gewinnsparverein ist es mit Blick auf die genossenschaftlichen Werte wichtig, möglichst viel Engagement zu fördern.

„Uns geht es vor allem auch darum, dem großen ehrenamtlichen Einsatz in den Vereinen unsere Anerkennung zu zollen“, berichtet Hermann Kruse. In diesem Sinne ruft er die gemeinnützigen Sportvereine aus Oldenburg und Umgebung auf, sich ab sofort beim SpardaLeuchtfeuer zu bewerben – und setzt darauf, dass dieses Engagement wie schon in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit und Unterstützung von den Menschen in der Region erhält.

Mehr Informationen unter www.spardaleuchtfeuer.de.
26.08.2022, 14:26 Uhr
Bundesverdienstmedaille für Annegret Meyer
Hohe Auszeichnung für bemerkenswerten Einsatz in Sport und Integration
Als Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der Oldenburgerin Annegret Meyer am Freitag, 26. August, im Alten Rathaus die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier hatte ihr diese auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten für ihre langjährigen bemerkenswerten Dienste im schulischen und sportlichen Bereich verliehen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann würdigte die Leistungen Annegret Meyers anlässlich der Verleihung: „Ihr Engagement ist so vielfältig, dass es schwer fällt, bei der langen Liste Ihrer Tätigkeiten eine Auswahl zu treffen. Viele Ihrer Projekte wurden ausgezeichnet, an mehreren wegweisenden Vereinsgründungen waren Sie beteiligt – fest steht, dass Sie sich mit ganzer Kraft und viel Leidenschaft für Ihre Überzeugungen einsetzen und Ihr pädagogisches Geschick in bewundernswerter und konsequenter Weise zum Wohle der jungen Generation eingebracht haben.“

Annegret Meyer ist seit über 25 Jahren Lehrerin an der IGS Flötenteich und hat sich in dieser Zeit mit viel Engagement, Leidenschaft und Durchhaltevermögen für die Kinder und Jugendlichen an ihrer Schule und im Stadtteil eingesetzt – nicht nur, aber gerade auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte, oder die Gefahr liefen, hinter ihren Möglichkeiten zurückzubleiben. Durch den Verein Jugendkulturarbeit e.V., mit der Zirkusschule Seifenblase oder Projekten wie dem Open Sunday mit Bewegungsangeboten in den Wintermonaten initiierte Annegret Meyer zahlreiche Angebote, die die Kinder und Jugendlichen zusammenkommen ließen – und schuf damit gezielte und gerne angenommene Anreize zur Integration durch Sport und Kultur. Viele sozial benachteiligte, neuzugewanderte und auch weniger sportaffine Mädchen und Jungen machen regelmäßig mit und nehmen das kostenlose Angebot dankbar an.

Auch über die Stadt Oldenburg hinaus fanden verschiedene Projekte Meyers Beachtung: So wurde die IGS Flötenteich dank des Einsatzes von Annegret Meyer und weiteren engagierten Kolleginnen und Kollegen 2016 und 2020 mit dem Deutschen Schulsportpreis ausgezeichnet sowie 2012 mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußballbundes. Nun folgt die Bundesverdienstmedaille als „hochverdiente, ganz persönliche Ehrung“, so OB Krogmann, der Annegret Meyer sowie allen, die ihr großes Engagement begleitet und unterstützt haben, herzlich dankte.
26.08.2022, 14:23 Uhr
Für die Interessen der älteren Generation
Beratungen, Informationen und Programme seit über 20 Jahren
Nach dem Motto: „Nicht ohne uns über uns!“ ist die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg das Sprachrohr für die ältere Generation. Sie ist Mittlerin zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Politik und Verwaltung in Oldenburg und handelt als eine unabhängige, konfessionell ungebundene und parteipolitisch neutrale Vertretung für die Älteren. 

Die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg wurde Ende 2021 durch die Delegiertenversammlung gewählt sowie durch die Heimfürsprechenden der Oldenburger Alten- und Pflegeheime entsandt. Der aktuelle Vorstand besteht aus Rolf Bunjes, der erneut den 1. Vorsitz übernimmt, der stellvertretenden Vorsitzenden Hille Ballin, den weiteren Mitgliedern Karl Busdiecker, Helmut Domsky, Hildburg Heuzeroth, Gerhard Kindl und Christian Seidel sowie Annemarie Müri und Dieter Schrader als Heimfürsprechende. Da ein Mitglied wieder ausgeschieden ist, wird bei der Delegiertenversammlung im Herbst eine weitere, noch zu bestimmende Person, bestätigt werden müssen. Die Vorstandsmitglieder werden für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt. 

Die wesentlichen Aufgaben der Seniorenvertretung sind die Beratung und Information ratsuchender Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen und Programmen für ältere Bürgerinnen und Bürger. Hinzu kommt die Vertretung der Interessen Älterer in der Öffentlichkeit. Dafür hat die Seniorenvertretung beratende Mitglieder in zwei Ausschüssen, die sich beispielsweise mit Anträgen für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger einbringen: Im Verkehrsausschuss sitzt Helmut Domsky und im Sozialausschuss Hille Ballin oder der Vertreter Karl Busdiecker. Darüber hinaus bringt sich die Seniorenvertretung gelegentlich an Runden Tischen sowie beim Bündnis Pflege ein. 

In der Stadt Oldenburg gibt es seit 1999 auf Grundlage eines Ratsbeschlusses eine Interessenvertretung für die älteren Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Mit der Bildung der Seniorenvertretung hat sich die Stadt Oldenburg zum Ziel gesetzt, die aktive Teilhabe ihrer älteren Einwohnerinnen und Einwohner am gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben zu stärken und zu fördern. 

Weitere Informationen über die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg finden Sie im Internet unter www.oldenburg.de/seniorenvertretung.
26.08.2022, 14:04 Uhr
HANDYS für Hummel, Biene & Co.
Der NABU Oldenburger Land sammelt wieder Handys zum Schutz der einheimischen Insektenwelt. Nach der ersten erfolgreichen Sammelaktion zur Renaturierung der Unteren Havel, sammelt der NABU nun Handys zum Schutz zahlreicher einheimischer Insektenarten.

Die Erlöse fließen in lokale NABU-Projekte für den Insektenschutz, beispielsweise kauft der NABU dann Insekten-Schutzflächen, bringt regionale Blühmischungen aus und baut Nistkästen für Bienen und Hummeln.

Handys werden in der NABU-Geschäftsstelle am Schloßwall 15 in Oldenburg entgegen genommen.

Weitere Infos erhalten Sie unter https://www.nabu.de/downloads/grafiken/handyfuerdiehummel/  oder in unserer NABU-Geschäftsstelle in Oldenburg. 
26.08.2022, 14:03 Uhr
Förderung für Klimaschutzprojekte: Anträge noch bis 31. August stellen
Weitere Antragsfrist zum 30. November geplant
Für das Förderprogramm „Alle fürs Klima“ der Stadt Oldenburg können noch bis zum 31. August Anträge gestellt werden. Förderfähig sind alle Projekte, die eine positive Wirkung auf das Klima haben, zum Beispiel aus den Bereichen Naturschutz, Kultur oder Öffentlichkeitsarbeit. Anträge können von privaten Personen, Nachbarschaften, Vereinen, Schulen, Kindertagesstätten oder Kirchengemeinden gestellt werden. Die Projektförderung beträgt bis zu 7.500 Euro.

Eine weitere Antragsfrist wird es zum 30. November geben. Weitere Informationen gibt es im Internet unter serviceportal.oldenburg.de unter „Klima“ oder unter Telefon 0441 235-3089.
26.08.2022, 13:59 Uhr
Lösungen für klimagerechtes Wohnen sind gefragt
OLEC und LEE präsentieren Lösungen für die kommunale Energiewende
Klimaschutzaspekte spielen in den Bereichen Bauen und Wohnen eine besondere Rolle. Ein „Weiter so“ gilt aus Sicht von Experten mit Blick auf den Bau- und Wohnungssektor mittlerweile als ausgeschlossen. Doch welche Instrumente stehen den Kommunen zur Verfügung, um auf die notwendige Dekarbonisierung der Energieversorgung zu reagieren? Wie lassen sich klimaneutrale und energiearme Quartiere realisieren?

Fragen, auf die der Branchentag mobil Antworten in Oldenburg lieferte. Der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. und der LEE initiierten gemeinsam mit dem Strategierat Energie Weser-Ems eine Diskussionsrunde zwischen den an der Energiewende beteiligten Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Ministerien, Betreibern und Projektierern.

Am „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg“ wurde exemplarisch aufgezeigt, wie die Energiewende im urbanen Raum gestaltet werden kann.

Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister Oldenburg, erklärt dazu: „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepreisentwicklung, die stark an die uns zur Verfügung stehenden Energiemengen gekoppelt ist, müssen wir innovative Projekte wie das Energetische Nachbarschaftsquartier konsequent weiter vorantreiben. Wir können es uns als Stadt nicht erlauben, Potenziale erneuerbarer Energien ungenutzt liegen zu lassen – im Gegenteil: Wir müssen sie als echte Chance auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 sehen, nutzen und ergreifen.“

Roland Hentschel, Vorstandsvorsitzender des Oldenburger Energiecluster OLEC e.V.: „Zu den Kernthemen des Projekts gehört für uns aus Netzwerksicht auch die Frage, wie eine lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers sozial und wirtschaftlich konzipiert sein muss: Für die Menschen, die dort zukünftig leben, und unter den vorherrschenden regulatorischen Rahmenbedingungen, müssen langfristig attraktive und betriebswirtschaftliche Lösungen gefunden werden.“

LEE-Geschäftsführerin Silke Weyberg ergänzte: „Die Energiewende im urbanen Raum stellt den Klimaschutz vor besondere Herausforderungen. Deshalb ist es so wichtig, Bauen, Wohnen und Energieversorgung zusammen zu denken und ganzheitliche Konzepte für die Versorgung durch Erneuerbare Energien zu realisieren.“
23.08.2022, 17:41 Uhr
Digitale Zukunft: Interaktive Tafeln erobern weiter Klassenzimmer
Schulen werden weiter mit digitaler Technik ausgestattet – Investitionen von 1,5 Millionen Euro
Die Digitalisierung der Oldenburger Schulen schreitet weiter voran – und damit die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes. Nachdem im Jahr 2021 bereits rund 270 Systeme beschafft und installiert wurden, konnte die Stadt nun erneut aus den Geldern des Digitalpaktes Schule von Bund und Ländern schöpfen und rund 1,5 Millionen Euro investieren. So werden zahlreiche weitere Klassenräume aller Schularten noch in diesem Jahr mit modernen Präsentationsmöglichkeiten wie interaktiven Tafeln, Displays und Beamern ausgestattet. Insgesamt wurden in 2022 rund 260 Systeme angeschafft. Auch die LAN- sowie WLAN-Infrastruktur wird weiter ausgebaut. 

„Mit der erneuten Förderung durch den Digitalpakt Schule können wir einen großen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung gehen und für alle Schularten die Voraussetzungen für moderne, digitale Unterrichtsformen schaffen. Mit der Investition von jetzt 1,5 Millionen Euro war eine intensive Vorarbeit an den Schulen, aber auch im Amt für Schule und Bildung verbunden und alle Beteiligten haben sehr konstruktiv zusammengearbeitet, um die Förderzusage zu erhalten“, betont Schuldezernentin Dagmar Sachse.

Folgende Schulen erhalten in allen Klassenräumen interaktive 86-Zoll-Displays, die bereits beauftragt sind, aber deren Lieferung noch aussteht: Neues Gymnasium Oldenburg, Cäcilienschule, Oberschule Alexanderstraße, Grundschule Ofenerdiek und die Paul-Maar-Grundschule. Bis zum Herbst werden voraussichtlich noch Aufträge für eine Komplettausstattung der Grundschule Ohmstede und Schule Borchersweg mit interaktiven 86-Zoll-Displays erteilt. Die Oberschule Osternburg erhält in allen Unterrichtsräumen nicht-interaktive 86-Zoll-Monitore.

Zudem wurden für folgende Schulen vollständig oder ergänzend interaktive Whiteboard-Tafeln mit Kurzdistanzbeamern ausgeschrieben, um eine flächendeckende Ausstattung zu erreichen: die Grundschulen Bloherfelde, Staakenweg, Krusenbusch, Nadorst, Bümmerstede, Drielake und Etzhorn sowie die Katholische Grundschule Eversten und die IGS Kreyenbrück.

In diesem Sommer wird die IT-Infrastruktur in folgenden Schulen ausgebaut. Dazu zählt unter anderem ein flächendeckendes WLAN im gesamten Schulgebäude und eine verbesserte Breitbandanbindung: Grundschulen Krusenbusch, Paul-Maar, Ohmstede, Staakenweg, Hermann-Ehlers-Schule, Eversten, Wallschule, Dietrichsfeld und Ofenerdiek. Bei der Oberschule Ofenerdiek ist nun auch die Sporthalle mit angebunden, bis zum Herbst soll die Oberschule Eversten folgen. 

Eine WLAN-Infrastruktur wurde in den Sommerferien bereits für die Helene-Lange-Schule, für das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) und die IGS Flötenteich geschaffen. Für die BBS3 soll sie in den kommenden Wochen fertig werden. Bis zum Herbst sollen auch das das Alte Gymnasium Oldenburg und das Herbartgymnasium mit WLAN versorgt sein – dies ist jedoch von der Gerätelieferung abhängig.

Die Ausstattung mit Präsentationsmöglichkeiten erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen. Die Schulen haben jeweils in langjähriger Arbeit Medienkonzepte erstellt, in denen Anforderungen an Präsentationsmöglichkeiten definiert wurden. Diese Medienkonzepte dienen nun als Grundlage für die Ausstattung.

Die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes wurde am 30. September 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen. Ziel ist es, an allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut und standardisiert werden.
23.08.2022, 17:27 Uhr
Kreativer Wochenstart im Blauschimmel Atelier
Offenes Malatelier startet
Nach der Sommerpause startet das Blauschimmel Atelier in die Saison mit einem neuen wöchentlichen Angebot. Immer montags von 15 bis 17 Uhr können künstlerisch interessierte Menschen unter Anleitung der Künstlerinnen Marianne Garbe und Susanne Barelmann ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Pinsel und Farbe eigene Kunstwerke erschaffen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Für nur 30 € im Monat (Mitglieder zahlen 20 €) ist nicht nur der Besuch des Offenen Malateliers möglich sondern die Teilnahme am gesamten Wochenprogramm des Blauschimmel Ateliers. Und so können alle, die Lust auf mehr bekommen haben auch an den Theater- oder Musikangeboten des Ateliers teilnehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.blauschimmel-atelier.de.

Anmeldung und Kontakt unter kontakt@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999. 
23.08.2022, 17:24 Uhr
Wahlbenachrichtigungen gehen bald in den Versand
Landtagswahl: Anschreiben sollen bis Mitte September im Briefkasten sein
Die heiße Phase rückt näher: Nachdem die Wahlvorschläge der Parteien zur am 9. Oktober stattfindenden Wahl des Niedersächsischen Landtags zugelassen wurden, wird das Wahlbüro der Stadt Oldenburg Ende August mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungen für die beiden Oldenburger Wahlkreise beginnen. Der in der 35. Kalenderwoche startende Versand erfolgt über die Citipost, mit der eine schnelle Auslieferung vereinbart wurde. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger sollten die Wahlbenachrichtigung bis spätestens Mitte September im Briefkasten haben. Wie schon bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr gibt es statt der langjährigen Karten wieder ein Anschreiben.

Am Montag, 5. September, wird im Laufe des Tages der Online-Briefwahlantrag freigeschaltet. Unter www.oldenburg.de/Briefwahl können dann mit wenigen Klicks wieder Briefwahlunterlagen beantragt werden. „Der Online-Service ist bequem und schnell erledigt. Wir werden sicherlich wieder eine starke Inanspruchnahme haben“, zeigt sich Stadtkämmerin Dr. Julia Figura, die erstmalig als Kreiswahlleiterin fungiert, optimistisch. Bei den Wahlen im vergangenen Jahr haben mehr als 50 Prozent der Briefwählerinnen und Briefwähler diesen Service genutzt und den Briefwahlantrag online gestellt.

Ab Montag, 12. September, öffnet das Wahlbüro im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt. Dann können auch dort Briefwahlunterlagen beantragt werden. Es werden auch wieder Wahlkabinen aufgestellt sein, so dass auch eine Stimmabgabe vor Ort erfolgen kann. Das Wahlbüro hat wie folgt geöffnet:

    Montag und Mittwoch: 8 bis 15.30 Uhr;
    Dienstag und Donnerstag: 8 bis 18 Uhr;
    Freitag: 8 bis 12 Uhr.

 
Am Sonnabend, 1. Oktober, wird von 10 bis 16 Uhr ein zusätzlicher Wahl-Anlaufpunkt im Büro des städtischen Innenstadt-Managements angeboten. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss der Musikschule in der Baumgartenstraße. Es können dort Briefwahlunterlagen beantragt werden, auch hier ist vor Ort eine Wahlkabine für die Stimmabgabe aufgestellt.

Um eventuelle kurzfristige Ausfälle bei den berufenen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern gut kompensieren zu können, kann das Wahlbüro hier noch Hilfe gebrauchen. Interessierte finden alle Informationen unter www.oldenburg.de/Wahlhelfer. Unter diesem Link kann man sich auch direkt online registrieren.

Alle Informationen zur Landtagswahl gibt es online unter www.oldenburg.de/Wahlen. Dort finden Interessierte auch die Kontaktdaten des Wahlbüros, an das sie sich bei Fragen gerne wenden können.
23.08.2022, 17:09 Uhr
Kühler Kopf beim Schwimmbad-Einsatz
Zehn Sanitäterinnen und Sanitäter legen Prüfung ab
„Der Hausmeister des Schwimmbades ist während der Reparatur eines Stromkabels an der Decke von der Leiter gefallen. Bitte kommen Sie mit und helfen ihm!", ruft Nicole Röbber während eines Fallbeispiels in der Prüfung des B2-Sanitätshelfer/innen-Kurses in Oldenburg. Nicole Röbber ist vom Ortsverband Oldenburg und Mitglied des Prüfungsteams.  Marcel Planteur vom Ortsverband Wiesmoor, Mitglied der Regionalausbildungsleitung Weser-Ems, spielt den verunfallten Hausmeister. Er schreit und jammert, trotzdem müssen die Sanitäterinnen und Sanitäter, die ihre praktische Prüfung ablegen, kühlen Kopf bewahren. Der Stress ist Teil der Herausforderung. Den Unfallort nach Gefahren absuchen, Vitalfunktionen überprüfen und viele weitere Maßnahmen mussten die Teilnehmenden durchführen und dabei bestimmte Vorgehensweisen beachten. Insgesamt fünf Teams mit jeweils zwei Prüflingen zogen aus einem Pool vieler verschiedener Fallbeispiele ihre Aufgaben. Dabei wurde nicht nur auf die richtige Behandlung des Patienten, sondern ebenso auf die Kommunikation der beiden Prüflinge untereinander und mit dem Patienten geachtet. 

Mit dabei waren vom Ortsverband Osnabrück Thorsten Nicklaus, Sabrina Wilkening und Saskia Schlegel, vom Ortsverband Ems- Vechte Amir Shahin und Elisa Haking, vom Ortsverband Cloppenburg Carmen Niemann, vom Ortsverband Moormerland Bianca Freesemann, vom Ortsverband Nordenham Sharlene Glaese und Lea- Marie Schneider sowie vom gastgebenende Ortsverband Oldenburg Ulrike Buse- Pieloth, Hagen Schmidt, Jakob Federmann, Theresa Wessels und Lina Zacharias.

Im zweiten Teil der Prüfung musste eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) mit der richtigen Beatmung  durchgeführt werden. Die HLW-Prüferinnen Stephanie Henkel und Heike Dierks (beide Ortsverband Oldenburg) achteten besondern auf das Auswählen des passenden Tubus, die korrekte Durchführung der Kompression, das Bedienen des Automatisierten externen Defibrillators und vieles mehr. Überprüft wurde die Umsetzung der Maßnahmen auch mithilfe des an die Reanimationspuppe angeschlossenen Tablets. Damit können die Prüferinnen die Drucktiefe und den Rhythmus sowie die Beatmung überwachen. Zwei Teams mussten in die Nachprüfung, am Ende hatten aber alle bestanden und können jetzt in den aktiven Dienst gehen. Sanitätshelfer sind bei Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen im Einsatz, können aber auch schon als dritte Kraft auf einem Rettungswagen mitfahren oder in vielen anderen Bereichen aktiv sein. Wer Interesse an einem solchen Lehrgang hat, kann sich gerne bei Marcel Planteur per Mail an marcel.planteur@johanniter.de melden.
19.08.2022, 17:13 Uhr
Viertimpfungen nun auch für über 60-Jährige und Grunderkrankte
Stiko erweitert Empfehlung zur zweiten Auffrischungsimpfung – Termine auch im Impfpunkt Oldenburg
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat den Personenkreis erweitert, für den eine zweite Auffrischungsimpfung, auch zweiter Booster genannt, empfohlen wird. Alle Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und solche, die an einer Grunderkrankung leiden, sollten demnach insgesamt vier „immunologische Ereignisse“ vorweisen, um einen ausreichenden Schutz gegen das Coronavirus aufzubauen. Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg, weist darauf hin, dass aus heutiger Sicht nicht auf die sogenannten angepassten Impfstoffe gewartet werden sollte, da die jetzt zur Verfügung stehenden Impfstoffe eine gute Wirksamkeit als Auffrischung haben.

Als immunologisches Ereignis wird entweder eine Schutzimpfung oder aber eine erfolgte und durch einen PCR-Test nachgewiesene Corona-Infektion gewertet. Wer also zum genannten Personenkreis gehört und bereits drei Impfungen und zusätzlich eine Infektion hatte, benötigt keine weitere Impfung. Denjenigen, die jedoch erst drei Ereignisse (Impfung oder Infektion) vorweisen, wird eine weitere Impfung empfohlen – sofern das letzte Ereignis mindestens sechs Monate zurückliegt.

Die neuen Regelungen werden im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen bereits ab Samstag, 20. August 2022, umgesetzt. Sozialdezernentin Dagmar Sachse begrüßt die schnelle Umsetzung durch das Impfteam in den Schlosshöfen und appelliert an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger: „Da noch unklar ist, wie sich das Infektionsgeschehen bis zum Herbst weiterentwickeln wird, sollten die von der Stiko-Empfehlung Betroffenen schon jetzt das Angebot nutzen.“

Während bisher nur Personen mit einer Immunschwäche die zweite Auffrischungsimpfung empfohlen wurde, zählen nun alle Menschen mit einer chronischen Erkrankung zum Kreis der Impfberechtigten. Dazu zählen:
  • Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen)
  • Chronische Krankheiten der Atmungsorgane (zum Beispiel Asthma, COPD)
  • Chronische Lebererkrankungen, inklusive Leberzirrhose
  • Chronische Nierenerkrankungen (zum Beispiel Dialysepflicht)
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Crohn)
  • Chronische neurologische Erkrankungen (zum Beispiel Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Demenz oder geistige Behinderung
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Adipositas, Diabetes mellitus)
  • Trisomie 21
  • Krebserkrankungen unter immunsuppressiver, antineoplastischer Therapie
Der Mindestabstand zum letzten Ereignis (Impfung oder Infektion) beträgt volle sechs Monate. Die Stiko erlaubt zwar in „begründeten Einzelfällen“ eine Verkürzung, solche speziellen Impfungen können aber nicht im städtischen Impfpunkt durchgeführt werden, sondern nur durch die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte, die ihre Patienten gut kennen. Die Grunderkrankung muss auf dem Anamnesebogen vor der Impfung eingetragen und dieser dann vom Impfling unterschrieben werden. Ein Nachweis über ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Termine für den städtischen Impfpunkt sind entweder online unter www.oldenburg.de/impfpunkt » oder telefonisch 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) kurzfristig buchbar – derzeit in der Regel sogar noch für denselben Tag. Der Impfpunkt im Erdgeschoss der Schlosshöfe hat montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Immer mittwochs wird ohne Termin geimpft, derzeit entstehen in der Regel keine Wartezeiten. Hinweis: Im Impfpunkt gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Im städtischen Impfpunkt werden zum derzeitigen Zeitpunkt grundsätzlich keine Fünftimpfungen durchgeführt. Wer sich unschlüssig ist und eine individuelle Beratung auch im Zusammenhang mit bestehenden Vorerkrankungen wünscht, sollte sich an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden. Unter Umständen kann auch dort die Impfung durchgeführt werden.
19.08.2022, 17:09 Uhr
Japanische Generalkonsulin besucht Oldenburg
Kikuko Kato trägt sich ins Gästebuch ein – Oberbürgermeister Krogmann übergibt Gastgeschenk
Am Donnertag, 18. August, hieß es im Alten Rathaus: „Konnichiwa!“ Denn die japanische Generalkonsulin Kikuko Kato des japanischen Generalkonsulats Hamburg stattete in Begleitung des Vizekonsuls Terai unserer Stadt einen Besuch ab. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreichte ihr ein Gastgeschenk, anschließend trug sich Kato in das Gästebuch der Stadt Oldenburg ein.

Kikuko Kato ist seit Juli 2018 Generalkonsulin von Japan in Hamburg. Neben der Hansestadt umfasst der Amtsbereich des Konsulates auch die drei weiteren Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen. Das Generalkonsulat selbst wurde bereits im Jahr 1910 in Hamburg eingerichtet. Deshalb besteht zwischen Japan und den vier Bundesländern seit langem eine enge Verbindung in verschiedenen Bereichen wie der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Kultur. Zu den Aufgaben des Generalkonsulats gehört neben der Vertiefung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland natürlich auch der Konsular-Service für die in dieser Region ansässigen Japanerinnen und Japaner sowie für diejenigen, die nach Japan reisen.

2021 war das 160. Jubiläumsjahr der Freundschaft Japan-Deutschland, das aufgrund der Corona-Pandemie mit digitalen Austausch- und Kulturveranstaltungen gefeiert wurde.
19.08.2022, 16:24 Uhr
Rat startet mit zwei Sondersitzungen aus der Sommerpause
Beschluss über Ausfallbürgschaft für Klinikum-Darlehen muss modifiziert werden
Zwei Sondersitzungen an einem Tag direkt hintereinander: Mit einer ungewöhnlichen Terminierung startet der Oldenburger Stadtrat aus der politischen Sommerpause. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lädt die Ratsmitglieder am Montag, 29. August, zum Extra-Einsatz. Anlass ist eine kurzfristig notwendig gewordene Nachbesserung des am 27. Juni gefassten Ratsbeschlusses über die Ausfallbürgschaft der Stadt Oldenburg für ein vom Klinikum Oldenburg aufzunehmendes Darlehen in Höhe von 116,5 Millionen Euro.

In der ersten Sondersitzung des Rates, die am 29. August um 16.45 Uhr beginnt, wird dieser Beschluss redaktionell angepasst. Im bisherigen Beschlusstext war die Ausfallbürgschaft bis zum 30. Juni 2052 befristet. Die Befristung korrespondierte mit dem Ende der Laufzeit des Konsortialkredits. Das Bankenkonsortium verlangt von der Stadt hingegen eine unbefristet geltende Ausfallbürgschaft. Der modifizierte Beschuss ohne Enddatum ist kurzfristig zu fassen, um die erste Auszahlung der Kredittranche ans Klinikum in diesem Herbst nicht zu gefährden. Die erste reguläre Ratssitzung nach der Sommerpause am 26. September wäre dafür zu spät gewesen.  

Die zweite Sondersitzung des Rates am 29. August soll im unmittelbaren Anschluss an die erste Sitzung um 17.15 Uhr beginnen und ein formelles Problem lösen: Für den Nachweis des angepassten Beschlusstextes ist dem Bankenkonsortium ein vom Rat genehmigtes Protokoll der entsprechenden Sitzung vorzulegen. Diese Genehmigung des Protokolls soll der Rat in der zweiten Sitzung erledigen.

Beide Ratssitzungen sind öffentlich und finden im Sitzungssaal an der Alten Fleiwa, Industriestraße 1 d, statt. Anschließend beginnen an selber Stelle regulär geplante Sitzungen des Allgemeinen Ausschusses (voraussichtlich um 17.30 Uhr) und des Verwaltungsausschusses.
19.08.2022, 16:14 Uhr
Know-how für die Kindertagespflege
Evangelische Familien-Bildungsstätte und Stadt bieten Qualifizierungskurs an
Ab Mitte September 2022 bietet die Evangelische Familien-Bildungsstätte in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg einen neuen Kurs zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen an. Zum Kurs können sich volljährige Interessierte anmelden, die über keine pädagogische Ausbildung verfügen und Kinder im Krippenalter in ihrer Entwicklung qualifiziert betreuen und fördern möchten. Eine vorherige Eignungsüberprüfung durch die Fachberatung Kindertagespflege ist Voraussetzung für eine Teilnahme am Qualifizierungskurs.

Der Kurs im Umfang von 160 Unterrichtsstunden kann berufs- beziehungsweise familienbegleitend absolviert werden. Wer den Kurs am Ende mit dem Kolloquium abschließt, kann als selbständige oder angestellte Kindertagespflegeperson tätig werden.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Mehmet Avcu, Fachberatung Kindertagespflege, unter Telefon 0441 235-3741 oder bei Carola Kürten, Koordinatorin in der Evangelischen Familienbildungsstätte, unter Telefon 0441 48065696.
16.08.2022, 19:00 Uhr
Neuer NABU-Geschäftsstellenleiter
Zum 15. August gab es einen Personalwechsel beim NABU Oldenburg. Die Geschäftsstelle am Schlosswall 15 hat einen neuen Geschäftsstellenleiter bekommen. Mario Göwert ist bereits seit Jahren aktives Mitglied im NABU Dinklage, war seit über zwei Jahren Mitglied im Vorstand des NABU Oldenburger Land und dort zuletzt stellvertretender Vorsitzender. Somit hat sich ein kompetenter Nachfolger für den vor kurzem ausgeschiedenen Oliver Kraatz gefunden. 

Weitere Infos unter www.nabu-oldenburg.org.
16.08.2022, 18:55 Uhr
Energieverbrauch in Sporthallen ist um ein Drittel gesunken
Stadt zieht Zwischenbilanz – Oberbürgermeister Krogmann: Maßnahmen zeigen Wirkung
Die Stadt Oldenburg hatte am 11. Juli dieses Jahres als eine der ersten Kommunen in Deutschland ein Paket mit Energiesparmaßnahmen auf den Weg gebracht, um angesichts des drohenden Gas-Engpasses im Winter die Verbräuche schon jetzt zu drosseln. In einer ersten Zwischenbilanz stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nun erfreut fest: „Unsere Maßnahmen zeigen messbar Wirkung. Das belegen einige Beispiele, bei denen wir die Verbrauchswerte vergleichen konnten.“

So ist in den städtischen Sportstätten die Warmwasseraufbereitung abgeschaltet worden. Das hatte zu bundesweiter Aufmerksamkeit geführt, weil davon auch die Profi-Fußballer von Schalke 04 bei ihrem DFB-Pokalspiel im Oldenburger Marschwegstadion betroffen waren. Wie effektiv aus Energiesparsicht kalte Duschen sind, dokumentiert der Vergleich von Verbrauchsmengen von zehn städtischen Sporthallen. Im Durchschnitt konnte in diesen Hallen innerhalb von zwei Wochen der Gesamtverbrauch im Monat Juli 2022 gegenüber dem Vormonat um 34 Prozent gesenkt werden – das entspricht rund 10.000 Kilowattstunden (kWh). Das Einsparpotential für einen gesamten Sommermonat beträgt nur für diese Hallen etwa 27.000 kWh, hat der Eigenbetrieb für Hochbau und Gebäudewirtschaft errechnet. „Das zeigt, dass wir hier an einer richtigen Stellschraube gedreht haben“, betont Krogmann.

Dass die Einsparung nicht einfach nur auf die Ferienzeit zurückzuführen ist, verdeutlichen Daten aus dem Jahr 2019, als der Juli ebenfalls (sport-)unterrichtsfreier Ferienmonat gewesen war. Die genannten zehn Sporthallen wiesen seinerzeit nahezu identische Gesamt-Verbrauchsmengen (Juni 2019: 32.687 kWh / Juli 2019: 31.741 kWh) auf. Die Schulnutzung hat folglich wenig Einfluss auf die Verbrauchsmengen.

Sehr viel stärker ins Gewicht fällt das Einsparpotenzial hingegen bei großen Hallen mit einem hohen Anteil an Vereinsnutzungen. So konnte der Energieverbrauch beispielsweise in der Halle am Brandsweg in diesem Juli gegenüber dem Vormonat sogar um 64 Prozent gedrosselt werden. Krogmann freut sich, dass sich der Stadtsportbund solidarisch zeigt und die Einsparmaßnahme mitträgt: „Ich danke den Vereinen, die städtische Sportanlagen nutzen, für das Verständnis. Gleichzeitig rufe ich auch die Vereine mit eigenen Sportstätten dazu auf, unserem Beispiel zu folgen und da, wo es noch nicht geschehen ist, ebenfalls ihre Energieverbräuche zu reduzieren“, so der Oberbürgermeister.

Die Abschaltung der Warmwasseraufbereitung ist eine der Maßnahmen, die nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung auch im Herbst und Winter fortgesetzt werden sollen. Darüber und über die Fortschreibung des Energiespar-Programms wird der Oberbürgermeister am 29. August im Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten und im Verwaltungsausschuss informieren und die Ratsmitglieder beteiligen. Mit der Fortschreibung wird auch eine Anpassung an die von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck angekündigte Energiespar-Verordnung vorgenommen, die ab 1. September gelten soll. Die Verordnung sieht unter anderem die Absenkung der Raumtemperatur in öffentlichen Gebäuden auf 19 Grad vor. Im Oldenburger Maßnahmenkatalog sind bislang 20 Grad die Obergrenze. Habecks Maßgabe, Gebäude oder Denkmäler nicht mehr aus repräsentativen oder ästhetischen Gründen anzustrahlen, ist ebenfalls im städtischen Handlungsprogramm zu finden. „In vielen Punkten sind wir bereits deckungsgleich“, hat Oberbürgermeister Krogmann festgestellt.

Den Oldenburger Maßnahmenkatalog sowie Tipps für Bürgerinnen und Bürger zum Energiesparen gibt es online unter www.oldenburg.de/energiesparen.
16.08.2022, 18:53 Uhr
Modern und klimafreundlich: Wirtschaftsstandort Island
Wirtschaftstag Oldenburg - Island am 27. September im Rahmen der Island Begegnungen
Island macht neugierig: nicht nur Urlauberinnen und Urlauber, sondern neuerdings auch mit Wirtschaftsthemen abseits von Fischfangquoten und naturverbundenem Tourismus. Der Wirtschaftstag Oldenburg - Island am Dienstag, 27. September, beschäftigt sich mit der modernen Wirtschaft Islands, die seit einiger Zeit international Furore macht: Island ist ein kleines Paradies für Datenverarbeitung, Datensicherheit und für ökonomisches Glück – und das alles auf Basis von 100 Prozent Erneuerbarer Energien. DAS Musterland für Klimaneutralität schon heute, und damit Taktgeber für die Ziele der EU. 

Eingeladen sind Unternehmerinnen und Unternehmer sowie weitere interessierte Gäste von 16 bis 18.30 Uhr (Eintreffen ab 15.30 Uhr) in die Alte Maschinenhalle am Pferdemarkt 8a. An der Podiumsdiskussion sowie den Impulsvorträgen zur „Neuen Wirtschaft Islands“ werden voraussichtlich teilnehmen: Kristín Vala Ragnarsdóttir (Wissenschaftlerin in Island und Mitglied der Wellbeing Economy Alliance), Andreas Gollenstede (Lehrbeauftragter für Geo-Engineering an der Jadehochschule und Unternehmer in Oldenburg und Kópavogur auf Island), Rudolf Hermann (Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung für die nordischen Staaten) sowie Dr. Rainer Fageth (CEWE Stiftung & Co.). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hält das Grußwort.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.oldenburg.de/anmeldung-wirtschaftstag.
16.08.2022, 18:52 Uhr
Integrationslotsen für Oldenburg gesucht
Nächster Kurs startet im September – Anmeldung ab sofort
Ab Mitte September bietet das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg wieder einen neuen kostenfreien Integrationslotsenkurs an. Geschult werden können 15 Oldenburgerinnen und Oldenburger, die Interesse haben, sich ehrenamtlich im Bereich Migration und Integration zu engagieren.

Die Schulung findet einmal in der Woche, in der Regel mittwochabends, statt und umfasst insgesamt elf Termine. Im Anschluss können die Absolventinnen und Absolventen beispielsweise eine Patenschaft für eine neuzugewanderte Familie übernehmen oder sich bei einem ehrenamtlichen Gruppenangebot engagieren. Für Anmeldungen zum Integrationslotsenkurs sowie für weitere Informationen steht Claudia Wronna unter Telefon 0441 235-2466 zur Verfügung.
16.08.2022, 16:31 Uhr
Neue Impulse in der städtischen Gründungsberatung
Jannic Jacobs tritt die Nachfolge von Wiebke Friedrich an
In der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist nun Jannic Jacobs als Gründungsberater tätig und tritt damit die Nachfolge von Dr. Wiebke Friedrich an. Vor seinem Einstieg bei der Wirtschaftsförderung studierte Jannic Jacobs zunächst Geographie und Geschichte im Bachelor und Wirtschafts- und Sozialgeographie in seinem anschließenden Masterstudium.

Für die Stadt ist er kein Unbekannter: Bereits während seines Praktikums und insbesondere während seiner Masterarbeit arbeitete Jannic Jacobs eng mit der Wirtschaftsförderung zusammen und hat den ökonomischen Nutzen Oldenburger Netzwerke untersucht. Im Anschluss daran war er zunächst seit November 2021 für das Forschungsprojekt „SmartHelm“ und unterstützend bei der Gründungsberatung tätig, die er nun also vollends übernimmt.

„Ich war von Anfang begeistert, dass sich die Stadt als Bestandteil des hiesigen Gründungssystems versteht und aktiv mitgestaltet. Durch die Kooperation mit den anderen regionalen Institutionen und Partnern, die ein gründungsfreundliches Umfeld schaffen, ist in Oldenburg ein beachtliches Gründungsnetzwerk gewachsen, das Gründungsvorhaben über die gesamte Bandbreite begleitet. Ich freue mich darauf, neue Impulse zu setzen, beispielsweise spannende, nachhaltige Gründungen in der Innenstadt zu fördern und innovative Ideen zu unterstützen“, sagt der 28-Jährige.

Die Wirtschaftsförderung bietet Gründungsinteressierten ein umfangreiches Beratungsangebot an. Im gemeinsamen Gespräch lassen sich passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen entwickeln. Dabei werden alle Aspekte der Gründung von der Idee über den Businessplan bis zur Finanzierung durch Förderprogramme durchleuchtet. Bei Bedarf werden Gründungszuschüsse für eine Beratung und für anstehende Investitionen vergeben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer gesonderten Innovationsberatung, die in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung MCON angeboten wird.

Jannic Jacobs ist unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter jannic.jacobs@stadt-oldenburg.de zu erreichen. Neuigkeiten zur Oldenburger Gründungsszene lassen sich auch über Instagram unter moin.oldenburger.gruenderinnen erfahren.
12.08.2022, 13:35 Uhr
Zwölf Bewerber*innen kämpfen um zwei Direktmandate
Landtagswahl in Oldenburg
Insgesamt zwölf Bewerberinnen und Bewerber buhlen am Sonntag, 9. Oktober, bei der Landtagswahl in der Stadt Oldenburg um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd und im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West treten jeweils sechs Kandidatinnen und Kandidaten an. Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag, 12. August, unter Vorsitz von Kreiswahlleiterin Dr. Julia Figura getagt und die fristgerecht eingegangenen Unterlagen geprüft. Ergebnis: Alle eingereichten Wahlvorschläge konnten für zulässig erklärt werden.

Demnach bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd:

    Ulf Prange (SPD), 47 Jahre, Rechtsanwalt
    Lina Köhl (CDU), 29 Jahre, Pflegedienstleitung
    Andra Möllhoff (Grüne), 32 Jahre, IT-Projektmanagerin
    Kerstin Büschen (FDP), 49 Jahre, Angestellte im öffentlichen Dienst
    Hans-Henning Adler (Die Linke), 72 Jahre, Rechtsanwalt
    Brigitte May (dieBasis), 74 Jahre, MTA / Rentnerin

Im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West gehen ins Rennen:

    Hanna Naber (SPD), 51 Jahre, Diplom-Pädagogin
    Esther Niewerth-Baumann (CDU), 53 Jahre, Rechtsanwältin
    Lena Nzume (Grüne), 42 Jahre, Soziologin
    Benno Schulz (FDP), 34 Jahre, Historiker
    Sonja Manderbach (Die Linke), 45 Jahre, Bildungsreferentin
    Jette Grotelüschen (Volt), 21 Jahre, Studentin

Anders als die Kandidatinnen und Kandidaten von SPD, CDU, Grüne, FDP und Die Linke, mussten die Bewerberinnen der kleineren und nicht im Niedersächsischen Landtag beziehungsweise im Bundestag mit in Niedersachsen gewählten Abgeordneten vertretenen Parteien mindestens 100 gültige Unterstützungsunterschriften vorlegen. Das ist Brigitte May (dieBasis) und Jette Grotelüschen (Volt) mit der erforderlichen Anzahl an gültigen Unterstützungsunterschriften gelungen. Sie bewerben sich damit um die Erststimme, die darüber entscheidet, wer direkt ins Landesparlament einzieht. Die AfD hat in beiden Wahlkreisen keine Direktkandidatinnen und -kandidaten benannt. Sie bewirbt sich lediglich um die Zweistimme, die dafür ausschlaggebend ist, wie viele Sitze die Parteien erhalten. Auf dem Stimmzettel werden insgesamt 23 Parteien stehen, die der Landeswahlausschuss zur Wahl am 9. Oktober zugelassen hat.   

Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatten Ulf Prange (SPD) mit 41,19 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis 62  sowie Hanna Naber (SPD) mit 42,94 Prozent der Erstimmen im Wahlkreis 63 die beiden Direktmandate für Oldenburg gewonnen. Esther Niewerth-Baumann (CDU) war über die Landesliste ihrer Partei ins Parlament eingezogen. Ulf Prange ist seit 2013 Landtagsabgeordneter, Hanna Naber und Esther Niewerth-Baumann gehören dem Landtag seit 2017 an. Hans-Henning Adler saß für Die Linke bereits von 2008 bis 2013 im Landtag.  

Zu den rund sechs Millionen Wahlberechtigten in Niedersachsen zählen etwa 129.200 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Etwa 6.400 von ihnen sind im Alter von 18 bis unter 21 Jahren und dürfen damit zum ersten Mal bei einer Niedersächsischen Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Stichtag für die abschließende Eintragung in das Wählerverzeichnis ist der 28. August. Dann kann der Druck und Versand der Wahlbenachrichtigungsschreiben gestartet werden. Ab dem 5. September können online Briefwahlunterlagen beantragt werden.

Alle Informationen zur anstehenden Landtagswahl und zu vergangenen Wahlen gibt es unter www.oldenburg.de/wahlen.
12.08.2022, 13:30 Uhr
Besondere Praktikanten bei der Feuerwehr
Oberbürgermeister Krogmann und Finanzdezernentin Figura wechseln für einen Tag vom Schreibtisch an die Feuerwache 1
Praktikanten gibt es immer wieder bei der Berufsfeuerwehr Oldenburg. Diese beiden sind dann doch etwas ungewöhnlich: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Finanzdezernentin Julia Figura haben einen Praktikumstag an der Feuerwache 1 an der Ibo-Koch-Straße verbracht und Einblicke in die Welt der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst erhalten.

Nach dem Gang in die Kleiderkammer und der passenden technischen Ausstattung für den Einsatz bekamen Jürgen Krogmann und Julia Figura eine ausführliche Einführung in die Geräte und Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr. Die Kameradinnen und Kameraden widmen sich außerhalb von Einsätzen besonders der Fahrzeugpflege, der Aus- und Weiterbildung sowie dem sportlichen Training.

Kurz nach dem Mittagessen in der Kantine der Wache schlug der Gong Alarm. Für den Oberbürgermeister und die Finanzdezernentin ging es eilig mit ihrer Mannschaft – dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 1 - auf die A29 zu einem Böschungsbrand, ausgelöst vermutlich durch Reinigungsarbeiten am Fahrbahnrand. Nun durften beide auch richtig Hand anlegen und das Feuer löschen. Schnell wurden die letzten Glutnester erstickt, und es konnte in die Wache eingerückt werden. 

Am Nachmittag bekam der OB eine Schulung zu den Herausforderungen der Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, während Julia Figura eine Mannschaft des Rettungsdiensts auf Einsätzen begleitete.

Oberbürgermeister Krogmann zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kameradinnen und Kameraden: „Der Besuch bei der Feuerwehr hat mir noch einmal verdeutlicht, wie wichtig und unablässig die Arbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ist. Ob Herausforderungen bei der Pandemiebewältigung oder den Folgen der jetzigen Hitzewelle – durch die Arbeit der Retterinnen und Retter ist unser Oldenburg so sicher. Dafür bin ich den Kollegen sehr dankbar.“

Auch für Finanzdezernentin Julia Figura, die seit Juni 2021 für die Feuerwehr zuständig ist, war das Tagespraktikum an Feuerwache 1 ein voller Erfolg: „Zu sehen, wie die Kolleginnen und Kollegen bei der Feuerwehr vertrauensvoll zusammenarbeiten, ist beeindruckend. An der Wache herrscht gute Stimmung sowie ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz. Das sind ideale Bedingungen, diese anspruchsvolle Tätigkeit auszuüben.“

In Oldenburg gibt es eine Berufsfeuerwehr mit zwei Standorten – im Stadtnorden an der Ibo-Koch-Straße und in Osternburg an der Schützenhofstraße. Die Kameradinnen und Kameraden sind rund um die Uhr einsatzbereit und arbeiten in 24 Stunden-Schichten. Bei Hilfsleistungen werden sie von den sechs Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet unterstützt.
12.08.2022, 13:27 Uhr
Klimaschutz aus der Luft: Stadt lässt Erkundungsflieger abheben
Masterplan Stadtgrün: „Thermalbefliegung“ ermittelt Hitzeinseln und Frischluftschneisen
Im Kampf gegen den Klimawandel greift die Stadt Oldenburg zu einer neuen Maßnahme: An diesem Donnerstag kreiste im städtischen Auftrag der Erkundungsflieger einer Spezialfirma über Oldenburg. Das zweimotorige Kleinflugzeug hat bei zwei Flügen – jeweils etwa eineinhalb Stunden lang – zu unterschiedlichen Tageszeiten die Oberflächentemperatur aus der Luft gemessen. Die bei der so genannten „Thermalbefliegung“ gewonnenen Erkenntnisse sollen in eine Analyse des Stadtklimas einfließen. 

Hintergrund sind die Auswirkungen des Klimawandels: Hitze- und Trockenperioden im Sommer werden länger, vor allem in dicht besiedelten Stadtgebieten werden die Temperaturen immer häufiger unerträglicher – das macht vielen Menschen gesundheitlich zu schaffen.

Mit den Ergebnissen der „Thermalbefliegung“ soll aufgezeigt werden, wo sich in Oldenburg das Stadtgebiet an Sommer- und Hitzetagen besonders aufheizt und sich Hitzeinseln bilden. Zudem soll dokumentiert werden, an welchen Stellen in der Stadt es kühler bleibt und wie stark sich die unterschiedlichen Bereiche in der Nacht wieder abkühlen, wo es also Frischluftschneisen in der Stadt gibt.

Die „Thermalbefliegung“ ist dabei ein erster Maßnahmenbaustein des Masterplans Stadtgrün, der in diesem Herbst veröffentlicht werden soll. Mit den Ergebnissen soll dann die Kühlungsleistung von Grünanlagen und Stadtbäumen genauer dargestellt werden. Zudem können die Ergebnisse der Erkundungsflüge auch für viele weitere Fachbereiche und Planungen hilfreich sein: zum Beispiel als Grundlage für einen Hitzeaktionsplan, für Klimaanpassungsstrategien und zur Entwicklung eines Stadtbaumkonzeptes.

Die „Thermalbefliegung“ beinhaltet zwei Flüge: Ein Start erfolgt kurz vor Sonnenaufgang, wenn die größte Abkühlung stattgefunden hat. Ein zweites Mal hebt die Maschine am Nachmittag ab, wenn die höchsten Temperaturen erreicht sind und sich die Stadt maximal aufgeheizt hat. Die Flüge werden mit einem zweimotorigen Kleinflugzeug durchgeführt, das mit Messtechnik und Wärmebildkameras ausgestattet ist. Die Kameras messen die Strahlungstemperatur mit einer Bodenauflösung von 1 x 1 Metern und erstellen circa 890 Einzelbilder, die später zu einer Gesamtübersicht verarbeitet werden.

Das Flugzeug überflog am Donnerstag das Stadtgebiet in 15 Flugstreifen in Nord-Süd-Richtung beziehungsweise Süd-Nord-Richtung. Dafür wurden etwa eineinhalb Stunden Flugzeit benötigt. Aufgenommen wurde das gesamte Stadtgebiet Oldenburgs mit einer Fläche von rund 103 Quadratkilometern.

Die Flüge müssen zwischen dem 1. Juni bis 31. August stattfinden, da nur in diesem Zeitraum die Sonne hoch genug steht und die Einstrahlung besonders stark ist. Zudem ist die „Thermalbefliegung“ an bestimmte Wetterbedingungen gekoppelt: Nötig ist eine wolkenlose, klare Nacht, gefolgt von einem ebenfalls wolkenlosen Sommertag mit Temperaturen von über 25 Grad, noch besser ist es, wenn das Thermometer auf über 30 Grad klettert.

Für Oldenburg wurde nun die aktuelle Hitzewelle genutzt. Ein Meteorologe hatte vorab die aktuellen Wetterdaten ausgewertet und den optimalen Flugzeitpunkt ermittelt.

Den Auftrag hat Firma AVT-ZT GmbH mit Hauptsitz in Imst in Tirol/Österreich erhalten. Die Firma ist spezialisiert auf Datenermittlung aus der Luft. In Deutschland hat die Firma eine Zweigstelle auf dem Flugplatz Münster-Osnabrück. Von dort aus startete die Maschine auch zu ihrem Einsatz über Oldenburg.
12.08.2022, 13:23 Uhr
Einschulungen an den Berufsbildenden Schulen stehen bevor
Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Sekundarstufe I sind weiterhin schulpflichtig
Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen werden in diesem Jahr ab Mittwoch, 24. August, eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben. Eine Anmeldung über das Portal „Schüler online“ unter www.schueleranmeldung.de durch den Ausbildungsbetrieb ist erforderlich.

An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33-39, werden am Mittwoch, 24. August, die folgenden Ausbildungsberufe eingeschult: Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in Systemintegration, Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse, Kauffrau/-mann für Digitalisierungsmanagement, Kauffrau/-mann für IT-Systemmanagement, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Industriekauffrau/-mann, Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Personaldienstleistungskauffrau/-mann, Servicekraft und Kauffrau/-mann für Dialogmarketing sowie Kauffrau/-mann im E-Commerce.

Folgende Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit werden eingeschult: Medizinische/r Fachangestellte/r, Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sowie auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik Klasse 12.

Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter 0441 77915-0.

An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, Telefon 0441 2182-0, findet die Einschulung für alle Klassen der Teilzeit-Berufsschule je nach Bildungsgang an den ersten drei Schultagen im neuen Schuljahr statt:

Am Donnerstag, 25. August, 14 Uhr: Automobilkaufleute, Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachlagerist/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Steuerfachangestellte, Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen.

Am Freitag, 26. August, 7.50 Uhr: Kaufleute für Tourismus und Freizeit, Tourismuskaufleute, Kaufleute für Spedition und Logistik, Immobilienkaufleute, Kaufleute für Marketingkommunikation.

Am Montag, 29. August, 7.50 Uhr: Kaufleute im Gesundheitswesen, Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Sport- und Fitnesskaufleute, Veranstaltungskaufleute.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de und über die jeweiligen Bildungsgangsleitungen.

Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Ausbildungsbetriebe können sich im Internet unter www.bztg-oldenburg.de über den ersten Unterrichtstag informieren.

An den Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3), Maastrichter Straße 27, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -Schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 25. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, Berufseinstiegsschulen, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult, die im Internet unter www.bbs3-ol.de unter dem Stichwort „Einschulung“ eingesehen werden können. Ebenfalls sind unter diesem Stichwort die bereits bestehenden Klassen mit den ersten Unterrichtstagen gelistet. Die Schultage für die Berufsschulklassen sind den Betrieben mitgeteilt worden und auch im Internet unter www.bbs3-ol.de nachzulesen.

Hinweis: Alle neuen Auszubildenden aus dem Bereich Gastronomie werden am Freitag, 26. August, um 8 Uhr eingeschult. Alle neuen Auszubildenden aus dem Bereich Körperpflege/Friseurin beziehungsweise Friseur werden am Montag, 29.August, ebenfalls ab 8 Uhr eingeschult.

Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am 25. August um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.

Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können eine Berufseinstiegsschule, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Die Anmeldungen für die Vollzeitschulen an den berufsbildenden Schulen wurden bereits im Februar entgegengenommen, sind im Falle von Schulpflichtigen aber auch jetzt noch möglich. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.

Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de. Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso auf der Webseite der Stadt Oldenburg zu finden unter www.oldenburg.de/schule.
12.08.2022, 13:07 Uhr
Wenn sich das Heute mit dem Morgen vermischt
Stadt bietet neue App an: Wie sich geplante Bauvorhaben ins Stadtbild einfügen
Welche neuen Bauvorhaben sind in nächster Zeit in Oldenburg geplant und wie fügen sich diese Projekte in das bestehende Stadtbild ein? Damit sich Interessierte im wahrsten Sinne des Wortes ein realistisches Bild von bevorstehenden Veränderungen machen können, bietet die Stadtverwaltung ab sofort eine neue App an, die in den gängigen Online-Stores gratis erhältlich ist. Dahinter verbirgt sich eine Anwendung für das Smartphone, mit deren Hilfe über die so genannte „Erweiterte Realität“ (in Englisch „Augmented Reality“) die aktuelle Wirklichkeit mit den Daten eines geplanten Gebäudes vermischt wird: Ein Blick durch die Smartphone-Kamera – und schon kann man sehen, wie sich das spätere Bauwerk in die heutige Umgebung einpassen wird. „Wir möchten den Oldenburgerinnen und Oldenburgern damit eine innovative Beteiligung an der Stadtplanung ermöglichen“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Idee für diese etwas andere Form der Beteiligung an Planungsprozessen entstand im Fachdienst Geoinformation und Statistik. Den Bürgerinnen und Bürgern soll die Möglichkeit geboten werden, geradezu spielerisch neue Bauvorhaben zu einem Zeitpunkt anzusehen, da sie noch auf den Planungstischen liegen.

Realisiert werden konnte die App durch die Förderung des Projektes „Digitale Lernlabore“ vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), eine Forschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Die App wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Urban Data Lab“ entwickelt. Das Urban Data Lab soll kommunale Kompetenzen rund um die Themen Datenverwertung und -aufbereitung, Digitalisierung und Medien stärken.

Für das Pilotprojekt hat das Stadtplanungsamt ein Bauvorhaben ausgesucht, das in Form eines neuen Wohn- und Geschäftshauses an prominenter Stelle im Bahnhofsviertel entstehen soll. Bislang steht auf diesem Grundstück an der Ecke Kaiserstraße/Bleicherstraße eine ehemalige Tankstelle aus den 50er Jahren mit dem für die damalige Zeit so charakteristischen filigranen Flugdach, das bei der Neubebauung erhalten und zum Bestandteil der Architektur gemacht werden soll.

Nach und nach soll diese App immer wieder mit neuen, prägnanten Bauvorhaben gefüttert werden, um sie zu einem dauerhaften Bestandteil der städtebaulichen Beteiligung werden zu lassen. „Zwar lässt sich das Bauwerk auch auf den heimischen Küchentisch projizieren, aber das richtige Potenzial dieser Anwendung zeigt sich erst vor Ort“, betont Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Alles, was man benötigt, ist ein Smartphone mit Kamera-Funktion. An der angegebenen Adresse des Bauvorhabens ist in der App ein optimaler Beobachtungspunkt markiert, um sich das geplante Gebäude durch die Smartphone-Kamera anzuschauen.

Das Programm lässt sich sowohl im App Store von Apple als auch im Google Play Store kostenlos herunterladen. Es enthält auch Hinweise zum geplanten Gebäude und natürlich eine Anleitung. Um die Möglichkeiten der gemischten Realität voll nutzen zu können, wird allerdings eine neuere Version des jeweiligen Beriebssystems empfohlen.

Zu finden sind die Apps unter:

https://apps.apple.com/de/app/gis4ol-ar/id1581372164


https://play.google.com/store/apps/details?id=de.worldiety.stadtol.gis4olar&gl=DE
12.08.2022, 13:04 Uhr
IT-Lotsen helfen Älteren
Zwölf Ehrenamtliche unterstützen bei technischen Fragestellungen und Problemen
Es gibt keine falschen Fragen! Dies ist die Devise der zwölf ehrenamtlichen IT-Lotsen, die durch den Seniorenstützpunkt der Stadt Oldenburg an Ältere vermittelt werden können und für technische Unterstützung sorgen.

Die Epidemie hat die technische Entwicklung im Alltag beschleunigt wie nichts zuvor. Rechnungen kommen häufig per E-Mail, die Krankenkasse ist am besten über eine App zu erreichen, Enkelkinder wollen lieber chatten, die Familie tauscht Neuigkeiten in Verwandtschaftsgruppen am Handy aus und von der jetzt älteren Generation wird erwartet, dass sie sich mit all dem vertraut macht. Doch Anfängerkurse sind im Lerntempo für Einzelne nicht das Richtige.

Wie verschicke ich Fotos und Videos an Freunde und Verwandte und wo sehe ich meine E-Mails? Ein Social-Media-Account oder Fotoalbum soll digital erstellt, Daten auf den USB-Stick übertragen oder Onlineformulare ausgefüllt werden. Smartphone, Tablet, Laptop, Fotokamera oder andere digitale Geräte hinterlassen oftmals Fragen zur Installation und der Benutzung.

Sind Sie 60 Jahre und älter oder mobilitätseingeschränkt jünger? Dann vermitteln wir gerne engagierte und technisch versierte Hilfen. Unsere Ehrenamtlichen stellen sich geduldig auf Ihre individuellen Fragen und Ihr Lerntempo ein und kommen für die Hilfe zu Ihnen nach Hause.

Wenn es der Bedarf hergibt, wird auch über eine Techniksprechstunde im Seniorenstützpunkt nachgedacht.

Ihre Anfragen können Sie telefonisch unter 0441 235-3880 stellen, montags bis freitags zwischen 10 und 13 Uhr sowie donnerstags auch von 14 bis 17 Uhr am Nachmittag. Auch eine E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de ist möglich oder Sie hinterlassen eine Nachricht beim ServiceCenter telefonisch unter 0441 235-4444.
12.08.2022, 13:01 Uhr
Behindertenbeirat verabschiedet sich von Dr. Sven Uhrhan
Der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg verabschiedet sich von Herrn Dr. Sven Uhrhan, Leiter des Dezernates Bauen und Verkehr. Bunt wie das Bild im Hintergrund gestaltete sich die Zusammenarbeit des Behindertenbeirates Oldenburg mit Baudezernent Dr. Sven Uhrhan in den vergangenen 3 Jahren.

Themen wie barrierefreier ÖPNV, Barrierefreiheit von Straßenquerungen, Bahnübergängen und Lichtsignalanlagen sowie Assistenzhunde im Bereich Mobilität und Gebäudenutzung sind nur einige Punkte bei denen Herr Dr. Uhrhan und das Dezernat ein offenes Ohr für die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen hatte.

Der Behindertenbeirat bedankte sich am 25. Juli 2022 bei Herrn Dr. Uhrhan für die stets offene und zukunftsorientierte Zusammenarbeit und wünschte ihm für seinen neuen Aufgabenbereich in der Hansestadt Bremen alles Gute.
09.08.2022, 16:52 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige
Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig  am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt kann der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.

Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. Das erste Treffen findet am 23. August 2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848.
09.08.2022, 16:50 Uhr
Anregungen aus Oldenburg für die Arbeit in Berlin
Grüne Bundestagsabgeordnete Karoline Otte informiert sich über Photovoltaik-Förderung
Dass die Stadt Oldenburg sehr aktiv im kommunalen Klimaschutz ist, hat sich herumgesprochen – dafür haben nicht zuletzt die Auszeichnung als „Niedersächsische Klimakommune“ und die erfolgreichen Förderangebote gesorgt, die Bürgerinnen und Bürger in Anspruch nehmen können. Grund genug für die Bundestagsabgeordnete Karoline Otte (Bündnis 90/Die Grünen) aus dem Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode, sich am Dienstag, 9. August, vor Ort in Oldenburg über Klimaschutzprojekte zu informieren. Besonderes Augenmerk richtete die 25-jährige Parlamentarierin, die im Bundestag Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen ist, auf die die städtische Photovoltaik-Förderung. Im Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, dem Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität, Dr. Norbert Korallus, und dem Leiter des Fachdienstes Klimaschutz, Peter Zenner, sowie Vertretern der Energiegenossenschaft Olegeno sammelte sie Anregungen und Eindrücke für ihre Arbeit in Berlin.

Die Stadt Oldenburg bietet seit 2019 eine Bezuschussung von Photovoltaik-Anlagen an. Dass es ein großes Potential gibt, zeigt das Solardachkataster, das Bürgerinnen und Bürgern per Mausklick Informationen ermöglicht, wie gut das eigene Haus für eine Solaranlage geeignet ist. Oldenburg hat etwa 100.000 Gebäude, davon kommen circa 50.000 für eine Photovoltaik-Nutzung in Frage. Das würde einem Photovoltaik-Gesamtpotential von rund 600.000 Kilowatt-Peak (KWp) entsprechen und eine CO2-Einsparung von rund 228.430 Tonnen ergeben. Der aktuelle Ist-Zustand umfasst eine Photovoltaik-Leistung von 46.710 KWp.

Förderfähig ist die Errichtung von Photovoltaik mit einer elektrischen Leistung von 3 bis 35 Kilowatt Spitzenleistung (KWp) auf und an Gebäuden im Gebiet der Stadt Oldenburg sowie kleine Balkonmodule mit einer Leistung bis 600 Watt. In diesem Jahr stehen Haushaltsmittel in Höhe von 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Bisher sind 822 Anträge eingegangen, die einer geförderten Leistung von 5.421 KWp (2.490 Tonnen CO2-Einsparung) entsprechen. „Einfach in der Antragstellung, zügig in der Bearbeitung“, so beschrieb Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Anspruch an das Förderprogramm. Unter den 822 Anträgen entfallen 250 auf Mini-Photovoltaik-Anlagen. Diese steckerfertigen Balkonmodule wurden 2021 neu in die Photovoltaik-Zuschussrichtlinie mit einer pauschalen Förderung von 300 Euro aufgenommen. Mit den günstigen Anlagen können auch Mieterinnen und Mieter oder Bürgerinnen und Bürger mit wenig Platz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Der Austausch mit Bundestagsabgeordneter Karoline Otte fand am Sitz der Oldenburger Energiegenossenschaft Olegeno im Poly-Haus am Stadtmuseum statt. Vorstandsmitglied Jonas Stührenberg stellte die Arbeit der 2011 gegründeten Genossenschaft vor, die mittlerweile auf mehr als 400 Mitglieder, über 500 Stromkundinnen und -kunden sowie über 100 Gaskundinnen und -kunden angewachsen ist. Olegeno engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen an der Umsetzung der Energiewende, unter anderem durch die Versorgung mit Bürger-Ökostrom und der Realisierung von Solar-Anlagen auf Dächern. Beteiligt ist Olegeno auch am Ausbau des E-Ladesäulen-Netzes.

Eine Übersicht über alle Förderprogramme findet sich unter der Rubrik „Förderung“ auf der Internetseite www.oldenburg.de/klima.

Informationen zur Energiegenossenschaft gibt es unter www.olegeno.de.
09.08.2022, 16:45 Uhr
Startschuss fürs STADTRADELN am 04.09.
Auftakttour unter Leitung des ADFC – Anmeldung bis 31. August möglich
Der Start vom STADTRADELN rückt näher, denn in rund drei Wochen heißt es wieder: Gute Taten bewegen. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Fahrrad häufiger für Alltagswege zu nutzen und gemeinsam bis zum 24. September viele Kilometer zu sammeln.

Der offizielle Startschuss für das STADTRADELN in Oldenburg fällt am Sonntag, 4. September, mit einer Auftakttour unter Leitung des ADFC. Start ist um 12 Uhr im Schloss-Innenhof. Radlerinnen und Radler, die beim STADTRADELN angemeldet sind, können zwischen zwei Touren wählen (40 Kilometer in gemütlichem Tempo oder 50 Kilometer in flottem Tempo) und damit schon die ersten Kilometer für die virtuelle Radtour einfahren. Für die Teilnahme an einer der Auftakttouren ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 31. August, per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Mitmachen beim STADTRADELN ist ganz einfach: Interessierte können sich kostenlos auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden, ein Team gründen oder einem Team beitreten. Es können alle Personen mitradeln, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.

Fragen zum Wettbewerb oder zur Auftakttour beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg: Kerstin Goroncy und Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
09.08.2022, 16:37 Uhr
Gasflasche gelangt in Sammelfahrzeug
AWB weist ausdrücklich auf die Gefahren von Störstoffen in Mülltonnen hin
Glück im Unglück beim Abfallwirtschaftsbetrieb: Am Freitag, 5. August, gelangte eine 6-Kilogramm-Gasflasche über eine Biotonne im Sammelgebiet Bornhorst in ein Müllsammelfahrzeug des AWB und von dort ins Kompostwerk – dort wurde der Störstoff glücklicherweise rechtzeitig von den Mitarbeitenden gefunden. Sowohl restliche Gasanteile als auch das massive Metall hätten ansonsten einen erheblichen Anlagenschaden verursachen können.

„Dieser vollkommen unsachgemäß entsorgte und gefährliche Fund im Biomüll macht uns fassungslos“, so der Betriebsleiter des AWB, Volker Schneider-Kühn. Die von dem Sammelfahrzeugen eingefahrenen Bioabfälle werden ins Kompostwerk transportiert und dort mithilfe einer Mühle zerkleinert, damit sie zum Verrotten geeignet sind. „Hätte einer unserer Mitarbeiter die Gasflasche nicht durch Zufall vor diesem Zerkleinerungsvorgang entdeckt, dann hätte sich womöglich ein mechanischer Schaden an der Mühle ergeben, der zu einem kompletten Anlagenstillstand hätte führen können“, schildert Schneider-Kühn. „Da auch ein Restgasvorkommen in der Flasche nicht ausgeschlossen ist, wäre es unter Umständen sogar zu Explosionen innerhalb des Werkes gekommen.“ Perplex mache auch die Tatsache, dass die Flasche vom Nutzenden gegen eine Pfanderstattung von circa 20 bis 30 Euro im Handel hätte zurückgegeben werden können.

Zusätzlich zu den nun im Biomüll entdeckten Störstoffen ist es in der Vergangenheit besonders im Restmüll zu gefährlichen Funden inmitten des Abfalls gekommen: Bereits im November 2021 hatte der AWB aus gegebenem Anlass eine Aufklärungskampagne zu den Gefahren von explosiven Stoffen im Restabfall initiiert. Dabei wurden sowohl Aufhänger an den Tonnen angebracht, als auch Hausverwaltungen zusätzlich angeschrieben und mit Flyern und Plakaten für die Mieterinnen und Mieter versorgt.

Zu den gefährlichen Abfällen zählen neben dem nun gefundenen Gasbehälter insbesondere nicht vollständig geleerte Spraydosen, Feuerlöscher und vor allem Batterien und Akkus, neuerdings vor allem von E-Bikes. „Solche gefährlichen Abfälle gehören weder in den Biomüll noch in den Restabfall, sondern zur Schadstoffentsorgung oder aber in die Rücknahmesysteme des Handels“, erklärt Schneider-Kühn. Die Schadstoffsammelstelle an der Wertstoffannahmestelle Neuenwege ist während der normalen Öffnungszeiten erreichbar, an der Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, können schadstoffhaltige Abfälle jeweils am ersten Mittwoch eines Monats abgegeben werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, Schadstoffe bei der mobilen Sammlung abzugeben. Die Termine sind im Abfuhrkalender und online unter www.oldenburg.de/awb einsehbar.
09.08.2022, 16:36 Uhr
Kunstrasenbau: Arbeiten gehen in die Schlussphase
Platz am Alexandersfeld ist Ende August fertig – Spielfeld in Kreyenbrück folgt im September
Gute Nachrichten für Oldenburgs Fußballerinnen und Fußballer: In Kürze werden zwei neue Kunstrasenplätze auf städtischen Sportanlagen fertiggestellt. Auf beiden Plätzen – an der Straße Alexandersfeld neben der Sportanlage des Post SV und in Kreyenbrück an der Brandenburger Straße – gehen die Bauarbeiten in die Schlussphase.

Die Termine für die Inbetriebnahme stehen jetzt fest: Die Übergabe des Kunstrasenfeldes auf dem Sportplatz neben der Grundschule Alexandersfeld ist für den 25. August vorgesehen. Die Stadt Oldenburg und der Post SV planen für den 17. September eine offizielle Einweihung. Auch im Stadtsüden schreiten die Arbeiten planmäßig voran: Der hinter der Sporthalle an der IGS Kreyenbrück gelegene Platz soll am 23. September fertiggestellt werden. Damit stehen dann rechtzeitig vor dem Herbst zwei weitere Flutlichtplätze zur Verfügung, die nahezu wetterunabhängig stark beanspruchbar sein werden. „Die beiden neuen Kunstrasenplätze sind Teil einer mehrjährigen Strategie zur Verbesserung der Bedingungen für unsere Fußballerinnen und Fußballer in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Im Herbst 2020 war bereits ein neuer Allwetterplatz an der Kennedystraße in Betrieb genommen worden. Zusammen mit der Fertigstellung der Plätze am Alexandersfeld und an der Brandenburger Straße ist damit der erste Teil eines vom Stadtrat am 17. Dezember 2018 gefassten Beschlusses umgesetzt. Insgesamt ist das Bau-Programm auf fünf Plätze ausgelegt. Die Entscheidung über den nächsten Standort soll bis zum Ende des Jahres getroffen werden.

Mit den beiden neuen Plätzen wächst die Zahl der Kunstrasenplätze in der Stadt auf sieben: Der VfL Oldenburg hat einen vereinseigenen Platz an der Alexanderstraße, die übrigen sechs befinden sich in städtischem Eigentum. Neben den genannten Anlagen am Alexandersfeld, an der Brandenburger Straße und an der Kennedystraße befinden sich die Plätze an der Maastrichter Straße, an der Gerhard-Stalling-Straße sowie am Schulzentrum am Flötenteich.

Wie beim künstlichen Grün an der Kennedystraße handelt sich bei den beiden neuen Spielfeldern um Granulat-freie Kunstrasenplätze. Der Belag besteht aus einer sehr hohen Anzahl an Kunstrasenfasern, ist mit Sand beschwert und verzichtet ganz auf umweltbelastendes Gummi- und Korkgranulat. Einhergehend wurden auch die Dränagen erneuert. Die Spielfelder werden von einer Pflasterfläche umrahmt, um den Rasen sauber zu halten, Tore abstellen zu können und Zuschauerinnen und Zuschauern einen trockenen Stehplatz zu bieten. Auch Ballfangzäune gehören zur Ausstattung. Komplettiert werden die Plätze durch neue Flutlichtanlagen, die mit sechs Masten und modernen LED-Strahlern ausgestattet sein werden. Am Alexandersfeld war vom Vorentwurf bis hin zur Bauüberwachung das Planungsbüro Brinkmann + Deppen aus Sassenberg mit dem Projekt beauftragt. Die Bauarbeiten hat die Firma Friedemann Richter aus Wiefelstede übernommen.

Der Kunstrasenplatz an der Brandenburger Straße ist Teil des sich im Bau befindlichen Sportparks Kreyenbrück. Bereits zwei Wochen nach der Fertigstellung des 100 mal 64 großen Kunstrasenplatzes sollen auch ein angrenzendes Kleinspielfeld (20 mal 32 Meter) und ein Minispielfeld nutzbar sein.

Die Planung und Bauüberwachung an der Brandenburger Straße obliegt dem Planungsbüro PS+ aus Osnabrück, die Bauausführung erfolgt durch die Firma Borchers aus Surwold.

Die Baukosten schlagen insgesamt mit 1,6 Millionen Euro (Brandenburger Straße) bzw. 1,5 Millionen Euro (Alexandersfeld) zu Buche.
09.08.2022, 16:32 Uhr
Jugendbegegnung „Post SV Oldenburg meets Eastern Cape“
Junge Erwachsene aus Südafrika und Oldenburg treffen sich zum sportlichen und kulturellen Austausch
„Post SV Oldenburg meets Eastern Cape“ hieß es am Sonntag, 7. August, im Alten Rathaus, als Bürgermeisterin Nicole Piechotta Teilnehmende einer Jugendbegegnung aus der Region Eastern Cape und aus Oldenburg empfangen hat.

Bei dieser Begegnung kommen im Zeitraum vom 6. bis 14. August zehn junge Erwachsene im Alter von 17 bis 25 Jahren aus dem südafrikanischen Eastern Cape – darunter auch einige aus Oldenburgs Partnerkommune, der Buffalo City Metropolitan Municipality – und eine gleich große Partnergruppe aus Oldenburg zusammen. Die Austauschschwerpunkte liegen auf den Themenbereichen Sport und Kultur. Zudem sind parallel kleine Projekte und Workshops zur Agenda 2030 geplant. Organisiert wird die Jugendbegegnung, die durch den Landessportbund, die Sportjugend und einen Zuschuss der Stadt Oldenburg finanziert wurde, vom Post SV Oldenburg mit Unterstützung des Stadtsportbundes.
09.08.2022, 16:28 Uhr
Blühwiesen für Oldenburger Gärten
NABU Gartenberatung stellt Saatgut zur Verfügung
Jetzt ist die richtige Zeit, um das Anlegen von Blühflächen im eigenen Garten zu planen und vorzubereiten. Die "NABU-Gartenberatung Insektenvielfalt" bietet telefonische Beratungen dazu an, denn die richtige Anlage einer solchen Fläche trägt viel zum Gelingen bei und sollte für jeden Garten gut geplant und umgesetzt sein. Dank der Unterstützung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und die Stadt Oldenburg kann durch das Projekt kostenlos Saatgut zur Verfügung gestellt werden.

"Wir haben mit den Mischungen "Schmetterlings- und Wildbienensaum" und "Blumenwiese 50/50" zwei mehrjährige, regiozertifizierte Saatmischungen, die sich sehr gut im eigenen Garten einsetzen lassen", freut sich Projektleiterin Silke Kreusel. Wenn die so angelegten Flächen gut wachsen, bieten sie Lebensraum für zahlreiche Insektenarten. "Wir suchen Menschen aus der Stadt Oldenburg, die ein Stück ihres Gartens oder anderer Flächen, die sie betreuen, für die Artenvielfalt umgestalten und so mithelfen, den Insektenschwund aufzuhalten", so Kreusel. Interessierte können sich unter 04487-9982744 oder gartenberatung@nabu-oldenburg.de informieren.

Infos zum Projekt auch unter www.nabu-oldenburg.org.
05.08.2022, 15:27 Uhr
COPD-Treff Oldenburg
Der COPD-Treff Oldenburg ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene mit der Lungenerkrankung COPD und deren Angehörige. Sie treffen sich regelmäßig einmal im Monat, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Vorträge zum Thema COPD gemeinsam zu besuchen und z.B. Ärzte zum Thema COPD einzuladen. Das nächste Treffen findet am 24.8.2022 um 15 Uhr statt. Weitere Informationen bei der BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de 
05.08.2022, 15:24 Uhr
Arbeitgeberin Stadt Oldenburg zeigt Gesicht
Mit neuer Website und Stellenanzeigen wirbt Stadt für Fachkräfte
Was macht die Arbeit in der Stadtverwaltung aus und welche Vorteile bietet sie? Wie zufrieden sind die Mitarbeitenden und was fehlt ihnen? Und wie spricht die Stadt Oldenburg künftig gezielter neue Fach- und Führungskräfte an, um für sich zu werben? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasst sich seit einiger Zeit das Personalmarketing der Stadt Oldenburg. Herausgekommen ist dabei eine Karriere-Website im neuen Design und mit cleverer Jobsuche, die ab sofort unter karriere.oldenburg.de zu erreichen ist. Auch die gedruckten Stellenanzeigen wurden überarbeitet und springen den Zeitungslesenden nun noch schneller ins Auge. Bezüglich Konzeption, Design und technischer Umsetzung wurde die Stadt Oldenburg von den Agenturen Kern aus Oldenburg und dreistrom.land aus Jena unterstützt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellt dazu selbstbewusst fest: „Im großen Wettbewerb um Fachkräfte muss sich die Stadt nicht verstecken – ganz im Gegenteil. Doch neue Kräfte müssen erst einmal auf die Stadtverwaltung als attraktive Arbeitgeberin aufmerksam gemacht werden. Und genau das wollen wir mit der neuen Website und den Stellenanzeigen noch besser erreichen.“ In Kürze wird es eine begleitende Plakataktion im Stadtgebiet geben, die zusätzlich auf die Arbeitgeberin Stadt aufmerksam machen soll.

Während der Vorarbeit wurde schnell klar: Die Kolleginnen und Kollegen selbst sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn die Stadt hat viele unterschiedliche Aufgaben, Berufe und Gesichter – und genau diese sollen ab sofort deutlicher gezeigt werden: Digital auf der neuen Karrierewebsite und auf Social Media, gedruckt in Stellenanzeigen in der Zeitung sowie sichtbar auf Plakaten im Stadtgebiet. In mehreren Fotoshootings wurden Kolleginnen und Kollegen vom Oldenburger Fotografen Volker Kunkel entsprechend in Szene gesetzt – und setzen mit einem schwarzen, hölzernen „O“ künftig on- und offline ein Statement für ihre Arbeitgeberin Stadt Oldenburg.

Mit einer Umfrage zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz, an der sich über die Hälfte der städtischen Kolleginnen und Kollegen beteiligten, fing alles an. Ergebnisse wurden gesammelt und ausgewertet – und fließen künftig in den „Wussten Sie“-Fakten der neuen Website ein. So bekommen auch potenzielle Kolleginnen und Kollegen ein besseres Bild davon, was sie bei der Stadt erwartet. Oder hätten Sie gedacht, dass 81 Prozent der Befragten die Stadt Oldenburg als Arbeitgeberin weiterempfehlen würden? Dass bei der Stadt rund 3.000 Personen in mehr als 40 unterschiedlichen Berufen arbeiten? Oder dass ein Drittel der Mitarbeitenden schon über 20 Jahre bei der Stadt arbeitet?

Sie möchten mehr über die Stadt Oldenburg als Arbeitgeberin erfahren? Dann besuchen Sie die neue Arbeitgeber-Website unter karriere.oldenburg.de – mit vielen weiteren spannenden Fakten, Fragen und Antworten aus dem Job-Alltag, überzeugenden Benefits und vielfältigen Jobangeboten. Dort gibt es auch einen umfangreichen Bereich für junge Neueinsteiger zum Thema „Ausbildung und Studium“ bei der Stadt Oldenburg.
02.08.2022, 17:43 Uhr
Sommerzeit ist Wespenzeit
Städtische Beratung schützt durch konstruktive Informationen und vor-Ort-Besuche
Besonders jetzt im Sommer eine Situation, die vielen bekannt ist: Kaum steht das Essen auf der Terrasse, zeigen sich schon die ersten Wespen in der Nähe von Kuchen, Grillfleisch oder Getränken. Im Juni sind die Wespennester meist noch im Aufbau, weiß Birgit Will vom städtischen Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz, aber im Juli und August fallen diese Insekten stärker ins Bewusstsein. Dies macht sich auch an der steigenden Anzahl von Anrufen in den Sommermonaten beim städtischen Umwelttelefon bemerkbar: Von den bisherigen 264 Anrufen wegen Wespen in diesem Jahr entfielen 127 auf den Juli – der vierthöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Ob in diesem Jahr tatsächlich von einem „Wespenjahr“ die Rede sein kann, lässt sich erst nach Ende der Wespenzeit beantworten. Fest steht jedoch, dass die gegenwärtigen Bedingungen mit warmen Temperaturen und zwischenzeitlichem Regen sehr vorteilhaft für die Entwicklung von Wespenstaaten sind.

Angelockt von Gerüchen tummeln sich Wespen besonders auf süß und intensiv Duftendem. Ursache ist der darin gelöste Zucker. Er stellt für die erwachsenen Tiere als reine Vegetarier eine schnell verfügbare Kohlenhydratquelle dar, an der sie ihren eigenen Kalorienbedarf decken können. Doch auch alles Fleischhaltige ist beliebt, denn die Larven von Wespen können sich nur entwickeln, wenn sie ausschließlich mit tierischem Eiweiß gefüttert werden.

Obwohl es manchmal gar nicht so leicht ist, wenn die Tierchen dabei nahe an den Menschen herankommen, gilt es, im Umgang mit Wespen Ruhe zu bewahren und sie auf keinen Fall wegzupusten: „Das im Atem enthaltene Kohlenstoffdioxid versetzt die Wespen in Alarmbereitschaft und macht sie dadurch nervös“, warnt Will. Auch gilt es, sich bewusst zu werden, dass Wespen typischerweise nicht ohne einen Grund zustechen. „Auch, wenn sich so mancher Betroffene fragt, was er der Wespe getan hat, so kam es vielleicht unbemerkt oder unbeabsichtigt zu Situationen, in denen die Wespe eingequetscht oder sie anderweitig in Unruhe versetzt wurde.“ Auch ein Herumfuchteln mit den Armen oder einer Zeitung sollte also unterlassen werden. Stattdessen kann es kurzfristig helfen, leicht mit Wasserspray zu sprühen. Diese mechanische Art der Verscheuchung soll Sprühregen simulieren. Eine die Wespen ablenkende Alternative kann ein Stück wässrig-süßes Obst bieten, das in ausreichend Abstand vom gedeckten Esstisch angeboten wird.

Bei all der Last, die wir jährlich in den Sommermonaten mit Wespen verbinden, sollte sich auch vor Augen geführt werden, welchen Nutzen sie haben: Wespen befreien uns von anderen als lästig empfundenen Insekten, wie Fliegen, Stechmücken und Bremsen. Zudem haben sie einen hohen ökologischen Wert, sowohl in der Landwirtschaft als „Schädlingsbekämpfer“ gegen massenhafte Raupenentwicklung, als auch als Bestäuber von Pflanzen, deren Nektar sie aufnehmen, als Beutetier für Hornissen, größere Vögel, Dachs, Iltis oder Marder, und sie dezimieren Aas im Garten und in der freien Natur.

Um sie dabei zu unterstützen, ist es wichtig, Wespen so weit es geht in Ruhe zu lassen. „Besonders bei sommerlich hohen Temperaturen haben Wespen viel Arbeit, da sie ihr Nestinneres auf konstant 30 Grad halten müssen“, so Birgit Will. Zur Kühlung benötigen sie Wasser, das sie aus nahen Wasserquellen holen. Im Garten verteilt aufgestellte Wasserschalen können die Tiere auch von wassergefüllten Kinderplanschbecken ablenken.

Zudem ist es wichtig, zu Wespennestern möglichst einen Abstand von zwei bis drei Metern nicht zu unterschreiten und sich nicht mitten in die Einflugschneisen zum Nest zu stellen. Niemals sollten Wespennester auf eigene Faust entfernt werden – dies kann sowohl gefährlich als auch völlig grundlos sein, denn beispielsweise beherbergen kugelförmige, sichtbar hängende Nester solche Wespenarten, die an Lebensmitteln gar kein Interesse haben und sich der gedeckten Kaffeetafel somit auch gar nicht nähern.

Sie haben ein Wespennest auf Ihrem Grundstück entdeckt, das innerhalb der Stadtgrenzen von Oldenburg liegt? Genau in solchen Situationen empfiehlt sich bei Unsicherheit, Unbehagen oder Angst als allererstes ein Anruf beim Umwelttelefon der Stadt Oldenburg unter 0441 235-2777 oder eine Kontaktaufnahme per E-Mail an naturschutz@stadt-oldenburg.de. Dort ist das ehrenamtlich wirkende „Hautflüglerberaternetz“ angesiedelt. Auf diese Weise erhalten Sie weitere Informationen und können einen vor-Ort-Termin mit einer oder einem der ehrenamtlich Wespenberatenden vereinbaren, die sich das Nest gemeinsam mit Ihnen ansehen.

Wer draußen Essen verzehrt, muss im Sommer damit rechnen, dass Wespen sich dazugesellen. So einschränkend dies auch sein kann: Ab Mitte September ist die hauptsächliche Wespenzeit wieder vorbei, und bis dahin hilft es vielleicht ein wenig, sich über den Nutzen der Wespen klar zu werden und ihnen mit möglichst viel Ruhe zu begegnen.
02.08.2022, 17:35 Uhr
Stadt ehrt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler
Auch im Sportjahr 2021 gab es – trotz Corona-Beeinträchtigungen – viele packende Duelle und umjubelte Siege – und mittendrin waren zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Oldenburg, die herausragende Leistungen erzielt haben. Normalerweise ehrt die Stadt Oldenburg ihre erfolgreichen Aktiven mit einem großen Empfang. Die für März dieses Jahres geplante Veranstaltung im Kulturzentrum PFL fiel allerdings Corona-bedingt zum dritten Mal in Folge ins Wasser. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann war es dennoch eine Herzensangelegenheit, 40 Kinder und Jugendliche sowie 56 Erwachsene für ihre außergewöhnlichen Leistungen auszuzeichnen. So hat jede und jeder zu Ehrende ein persönliches Gratulationsschreiben, eine Urkunde und ein besonderes Präsent – einen hochwertigen Schlüsselanhänger mit Oldenburg-Silhouette und Sportlerehrung-Schriftzug – zugeschickt bekommen. „Es freut mich als Oberbürgermeister besonders, dass die Sportbegeisterung in Oldenburg trotz der Corona-Pandemie nicht abgenommen hat. Ich bedanke mich bei allen, die ihrem Sport und ihrem Sportverein treu geblieben sind“, so Krogmann. 

Die Geehrten haben in 2021 auf niedersächsischer, norddeutscher, nationaler und internationaler Ebene auf sich aufmerksam gemacht. Die Palette der Sportarten reicht von Gymnastik und Tanz über Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Judo, Dressurreiten und Voltigieren bis zum Handball, Tennis und Beachvolleyball. Auch Sportakrobatik, Triathlon, Schießen, BMX und Bowling sind vertreten.

Folgende Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt und haben einer Veröffentlichung zugestimmt:

Jugend, Einzel

Leichtathletik
  • Henok Darabor (VfL Oldenburg), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Para Leichtathletik, 100m und 200m, Männliche Jugend U20.
Rudern
  • Jakob Daum (Oldenburger Ruderverein e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rudern, Leichtgewichts-Vierer (SM4-B LG), U23 und 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rudern, Leichtgewichts-Achter (SM8+B LG), U23;
  • Eva Weitzel (Oldenburger Ruderverein e.V.), 2. Platz bei der Weltmeisterschaft im Rudern, Achter (JF8+), U19 sowie 1. Platz bei der Deutschen Sprintmeisterschaft im Rudern, Achter (JF8+A) sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rudern, Achter (JF8+A), U19 und 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Rudern, Vierer (JF4-A), U19;
  • Janne Rosendahl (Oldenburger Ruderverein e.V.), 4. Platz bei der Europameisterschaft im Rudern, Vierer (JM4+), U19.
Schießen
  • Marcel Hollwedel (Schützenverein „Tell“ Wechloy e.V.), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, Luftgewehr, Junioren I sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, KK-Liegendkampf, Junioren I.
Judo
  • Ole Kiphardt (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Norddeutschen Meisterschaft im Judo, U18 -46kg.
Schwimmen
  • Nantke Aden (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn im Schwimmen, 200m Schmetterling und 400m Lagen, weiblich, Jahrgang 2008;
  • Rieke Aden (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn im Schwimmen, 200m Schmetterling und 50m Brust, weiblich, Jahrgang 2006;
  • Magnus Danz (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft im Freiwasserschwimmen, 5km Freistil, männlich, Jahrgang 2004 sowie 1. Platz bei der Landeskurzbahnmeisterschaft im Schwimmen, 800m Freistil, männlich, offene Klasse;
  • Kilian Rosenbohm (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn im Schwimmen, 200m Lagen, männlich, Jahrgang 2005.
Triathlon
  • Eva-Sophie Detmers (1. Triathlon Club Oldenburg e.V. „Die Bären“), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Triathlon, Schüler A.
Beachvolleyball
  • Joke Johanning (Oldenburger Turnerbund), Berufung in den Nationalkader des DVV, Beachvolleyball sowie 8. Platz bei der Western European Volleyball Zonal Association (WEVZA), Beachvolleyball, Men, U18 sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U16 sowie 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U16 sowie 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U17.
Jugend, Mannschaft Voltigieren
  • Anna-Maria Stagge (Reit- und Fahrschule Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Voltigieren, Jugend-Mannschaft.
Tennis
  • Ben Heine und Luis Herbst (Oldenburger Tennisverein von 1905 e.V.), 1. Platz bei der Niedersachsenmeisterschaft im Tennis, Sommer, Junioren A.
Sportakrobatik
  • Mila Koschewitz (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Balance, Schüler Damen Gruppe sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, A-Klasse, W3 Schüler;
  • Mia Ohlsen (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 11. Platz bei der Weltmeisterschaft der Sportakrobatik, Age Group 13-20 Damen Paar sowie 8. Platz bei der Europameisterschaft der Sportakrobatik, Junioren Damen Paar sowie 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Balance, Junioren 1 Damen Paar sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Dynamik, Junioren 1 Damen Paar sowie 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, Junioren 1 Damen Paar sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Dynamik, Junioren 2 Damen Paar sowie 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, Junioren 2 Damen Paar sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, A-Klasse, W2 Junior 2;
  • Leni Ohlsen (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 13. Platz bei der Weltmeisterschaft der Sportakrobatik, Age Group 12-19 Damen Paar sowie 16. Platz bei der Europameisterschaft der Sportakrobatik, Age Group 12-19 Damen Paar.
Beachvolleyball
  • Joshua Henkel (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U14;
  • Jannis Freude und Joke Johanning (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U18;
  • Joke Johanning (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beachvolleyball, männlich, U19.
Gymnastik und Tanz
  • „Stellar Petit“ – Elif Albayrak, Lina Kleinschmidt und Josefine Laing (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz beim Deutschland-Cup in Gymnastik und Tanz, DTB-Dance Kleingruppe 11-15 Jahre
Erwachsene, Einzel Handball
  • Tim Carstens (Gehörlosen-Sportverein Oldenburg e.V.), Berufung in die Gehörlosen-Nationalmannschaft, Handball, Herren
Leichtathletik
  • Stefan Gimmy (Bürgerfelder Turnerbund von 1892 e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, Leichtathletik, Weitsprung, Senioren M55;
  • Heiko Schmidt (Betriebssportverband Oldenburg e.V.), 6. Platz bei den Weltmeisterschaften im Betriebssport (WCSG), Leichtathletik, 5000m, Herren D sowie 10. Platz bei den Weltmeisterschaften im Betriebssport (WCSG),
  • Leichtathletik, Kugelstoßen, Herren D;
  • Michael Hollmann (VfL Oldenburg); 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft Senioren, Leichtathletik, 200m, Senioren M40;
  • Hermann Karl Harms (VfL Oldenburg); 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Leichtathletik, 10km Straßenlauf, Senioren M80 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Leichtathletik, 5000m, Senioren M80;
  • Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß (VfL Oldenburg), 6. Platz bei den World Athletics Relays, 4x 400m Staffel, Frauen sowie Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio
Dressurreiten
  • Ninja Sosath (Reit- und Fahrschule Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Deutschen Amateur-Championesse im Dressurreiten, Klasse M sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Dressurreiten, Klasse M.
Schießen
  • Silvia Huesmann (Schützenverein Etzhorn e.V. von 1898), "1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Schießen, Zimmerstutzen, SH2/AB2 m/w mit Hilfsmitteln sowie 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Schießen, Luftgewehr liegend, SH2/AB2 m/w mit Hilfsmitteln sowie 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Schießen, Luftgewehr, SH2/AB2 m/w mit Hilfsmittel sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, KK 100m, SH2/AB2 m/w mit Hilfsmitteln;
  • Ralf Lehmann (Schützenverein Etzhorn e.V. von 1898), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, KK 3x20, Herren II;
  • Johannes Behnen (Schützenverein Etzhorn e.V. von 1898), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, Armbrust 10m, Herren IV;
  • Ann-Katrin Näther (Schützenverein „Tell“ Wechloy e.V.), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Schießen, KK 3x20, Damen I.
BMX
  • Kim Lea Müller (Backyard e.V.), Berufung in den Perspektivkader des BDR, BMX Freestyle weiblich sowie 17. Platz beim Weltcup, BMX Freestyle, Elite Pro sowie 5. Platz bei der Europameisterschaft, BMX Freestyle, Elite Pro.
Schwimmen
  • Frank Pater (Polizeisportverein Oldenburg e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Masters-Meisterschaft im Schwimmen, 200m Rücken, AK50.
Triathlon
  • Kai Sachtleber (1. Triathlon Club Oldenburg e.V. „Die Bären“), 3. Platz bei der Weltmeisterschaft, Aquathlon, AK50 sowie 1. Platz bei der Europameisterschaft, Triathlon, Olympische Distanz, AK50 sowie 3. Platz bei der Europameisterschaft, Triathlon, Sprintdistanz, AK50 sowie 3. Platz bei der Europameisterschaft, Aquathlon, AK45 sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, Triathlon, Olympische Distanz, AK50;
  • Olaf Geserick (1. Triathlon Club Oldenburg e.V. „Die Bären“), 3. Platz bei der Weltmeisterschaft, Aquathlon, AK50 sowie 3. Platz bei der Europameisterschaft, Triathlon, Sprintdistanz, AK50.
Erwachsene, Mannschaft Sportakrobatik
  • Laura Karczmarzyk und Leni Ohlsen (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Balance, Meisterklasse Damen Paar sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Dynamik, Meisterklasse Damen Paar sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, Meisterklasse Damen Paar sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft der Sportakrobatik, Mehrkampf, A-Klasse, W2 Senior;
  • Laura Karczmarzyk (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 5. Platz bei der Weltmeisterschaft der Sportakrobatik, Senioren Damen Paar sowie 5. Platz bei der Europameisterschaft der Sportakrobatik, Senioren Damen Paar;
  • „New Power Generation“ – Sophia Haj-Bagheri, Leonie Jaeger, Laura Karczmarzyk, Mila Koschewitz, Leni Ohlsen und Mia Ohlsen (SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft der Sportakrobatik, Rendezvous der Besten.
Gymnastik und Tanz
  • „2faces“ – Katja Leinau, Ulrike Müller-Scheer, Corina Paradies und Frauke Würtz (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz beim Deutschland-Cup in Gymnastik und Tanz, DTB-Dance, 30+.
02.08.2022, 17:23 Uhr
40 junge Menschen beginnen Ausbildung oder Studium
Ausbildungsstart 2022: Stadtverwaltung Oldenburg begrüßt Nachwuchskräfte
„Willkommen bei der Stadtverwaltung“ – so wurden die 40 neuen Auszubildenden und Studierenden der Stadt Oldenburg am Montag, 1. August, im Kulturzentrum PFL vom Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement, Volker Trautmann, der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats, Susanne Rostek, und der Ausbildungsleitung begrüßt.

„Es ist jedes Jahr aufs Neue schön zu sehen, mit wie viel Motivation und Neugierde unsere Nachwuchskräfte bei der Stadt Oldenburg ins Berufsleben starten“, betont Volker Trautmann. „Wir freuen uns, sie alle dabei zu unterstützen.“ Aktuell sind nun etwa 140 Auszubildende und Studierende bei der Stadt Oldenburg beschäftigt.

In der folgenden Orientierungswoche erhalten die Nachwuchskräfte einen ersten Überblick über die Stadtverwaltung, bevor es in die Ämter, Fachdienste oder Hochschulen geht. Während dieser ersten Tage sprechen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung mit den Auszubildenden unter anderem über die Themen Datenschutz, Jugendschutz, Präventionsarbeit oder Bürgerschaftliches Engagement. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde erneut ein Erste-Hilfe-Kurs organisiert. Im weiteren Verlauf der Ausbildung ist zudem die Teilnahme an unterschiedlichen Projekten möglich, so können die Auszubildenden beispielweise eine Station im Ausland absolvieren oder sich sozial engagieren.

Die Vielfalt der Tätigkeiten bei der Stadtverwaltung zeigt sich auch in diesem Jahr in den vielen unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studienmöglichkeiten: Die Nachwuchskräfte beginnen ein Studium im Bereich der Allgemeinen/Öffentlichen Verwaltung oder im Bereich der Sozialen Arbeit. Außerdem haben unter anderem mehrere Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirte, Kaufleute für Büromanagement, eine angehende Fachinformatikerin, ein Gärtner, zwei Kaufleute für Dialogmarketing, eine Bauzeichnerin und ein Kfz-Mechatroniker ihre Ausbildung begonnen.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Oldenburg gibt es online unter www.oldenburg.de/ausbildung.
29.07.2022, 19:19 Uhr
HIV-positiv geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Oldenburg gut versorgt
Austauschrunde: Beteiligte Institutionen engagieren sich für Patientinnen und Patienten
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat am Dienstag, 26. Juli, zu einer Austauschrunde zur medizinischen Versorgung von HIV-positiv geflüchteten Menschen aus der Ukraine eingeladen. Angesprochen waren Fachleute aus dem Bereich der Aidshilfe Oldenburg, dem Fachdienst Integration, dem Jobcenter, der Onkologischen Praxis Oldenburg, dem zentralen Flüchtlingsmanagement und dem Gesundheitsamt.

Für die Teilnehmenden war klar, dass vielen geflüchteten Menschen aus der Ukraine das deutsche Gesundheitssystem, ebenso wie der derzeitige Wechsel ins Sozialgesetzbuch, noch unbekannt sind: „Gerade jetzt ist die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten umso wichtiger“, sagt Dr. Stefanie Domb, Fachdienstleiterin im Amtsärztlichen Dienst aus dem Gesundheitsamt, und bedankt sich bei den Teilnehmenden der Austauschrunde. „Ich freue mich, dass die Versorgung von HIV-positiv geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Oldenburg nahtlos sichergestellt werden kann. Das Engagement der beteiligten Institutionen ist beeindruckend.“

Aktuell sind 1.183 Personen aus der Ukraine in Oldenburg registriert und wohnhaft. Darunter sind auch HIV-positive Menschen, die größtenteils schon im Herkunftsland medizinisch gut begleitet worden sind und dort ihre medikamentöse Therapie erhalten haben. Diese muss jetzt hier fortgeführt werden, da bei einer erfolgreichen HIV-Therapie das Virus im Blut nicht mehr nachweisbar ist. Für die Unterstützung stehen die an der Austauschrunde beteiligten Institutionen den Patientinnen und Patienten aus der Ukraine kurzfristig zur Verfügung.
29.07.2022, 19:01 Uhr
Digitale Patenschaften für Deutschkurse gefunden
LEB kooperiert mit der städtischen Freiwilligenagentur :ehrensache
„Voneinander lernen – miteinander wachsen“ ist die Devise: In den Deutschkursen der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) agieren ab sofort die Auszubildenden der Stadtverwaltung Oldenburg als digitale Patinnen und Paten für Migrantinnen und Migranten. Möglich gemacht durch eine Kooperation von „Service Learning“ der Agentur :ehrensache mit dem LEB-Bereich „Deutsch als Zweitsprache“.

„In den Integrationssprachkursen mit Alphabetisierung geht es zunehmend darum, die digitale Kompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. Dazu benötigen sie auch technische Unterstützung im Umgang mit modernen Medien“, erläutert Projektleiter Mathis Peters von der LEB Weser-Ems/Nord. Die „digitalen Patinnen und Paten“ helfen deshalb während ein bis zwei Stunden pro Woche mittels Tablet dabei, eigene Ideen für ein digital gestütztes Lernen zu entwickeln. Damit unterstützen sie die Migrantinnen und Migranten dabei, sich berufliche Perspektiven zu eröffnen oder im privaten Bereich zu engagieren, beispielsweise bei der Hausaufgabenbetreuung. Außerdem können sie dann ebenso die Herausforderungen einer digitalisierten öffentlichen Verwaltung besser meistern.

Die entstandenen Tandems aus Kursteilnehmenden sowie Patinnen und Paten treffen sich dazu regelmäßig im Kulturzentrum PFL, um ihre Erfahrungen auf Augenhöhe persönlich auszutauschen. „Alternativ kann ein Austausch auch einmal wöchentlich auf der digitalen LEB-Lernplattform stattfinden“, ergänzt Peters. Dabei soll es sowohl um technische Fragestellungen zu Unterrichtsinhalten und sprachliche Übung gehen als auch um das Lernen im Alltag und migrantische Lebenswelten.

Das vom Bundesinnenministerium geförderte LEB-Projekt „Digitale Paten in Integrationskursen mit Alphabetisierung im Ammerland und in Oldenburg“ hat in der Stadt Oldenburg aus Sicht von Olga Gerz von der Freiwilligenagentur :ehrensache einen idealen Partner gefunden: „Unsere Auszubildenden erhalten nun die Möglichkeit, sich ihrerseits gemeinnützig zu engagieren und durch die inhaltliche Vorbereitung und Reflexion des ehrenamtlichen Dienstes für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit dazuzulernen.“ Freude am Austausch und die Unterstützung in der persönlichen Entwicklung sollen bei dem Zusammenwirken insgesamt im Vordergrund stehen, da sind sich beide Seiten einig.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie online unter www.oldenburg.de/service-learning.
29.07.2022, 18:53 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Einsamkeit“
Eine betroffene Frau gründet in Oldenburg einen neue Selbsthilfegruppe zum Thema "Einsamkeit".
 
Die Gruppe ist für Frauen und Männer ab 50 Jahren gedacht und ist keine Kontaktbörse! Es geht um inhaltlichen Austausch über das Thema aus Sicht der eigenen Betroffenheit.

Interessierte können sich bei der BeKoS melden, Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg, Telefon: 0441-88 48 48, E-Mail: info@bekos-oldenburg.de.
 
Bürozeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr sowie Mo & Mi 15-19 Uhr 
22.07.2022, 18:49 Uhr
Ferienzeit ist Sanierungszeit
Unterhaltungsarbeiten an vielen Oldenburger Straßen
Jedes Jahr werden in Oldenburg die Sommerferien und damit die verkehrsärmeren Zeiten genutzt, um an vielen Straßen im kompletten Stadtgebiet Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Damit startet die Stadt ab Montag, 25. Juli. Einige Asphaltstraßen werden vollflächig saniert, bei anderen werden Schlaglöcher, Frostschäden und Risse beseitigt. Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen verbessert die Stadtverwaltung die Befahrbarkeit und verlängert die Lebensdauer der Straßen.


Erster Schritt: vollflächige Sanierungen

Als erstes erfolgen vollflächige Sanierungen: Hierbei werden auf gesamter Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphaltbelag mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag (DSK) gefüllt beziehungsweise vorprofiliert. Nach einer gewissen Einfahrzeit von etwa vier bis fünf Wochen erfolgt eine abschließende Versiegelung mittels einer sogenannten Oberflächenbehandlung. Die vorbehandelten Flächen werden mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit einem Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen.
Folgende Straßen werden auf diese Weise komplett oder in Teilen instandgesetzt:

Stadtnorden
Osterdiek
Süderdiek
Drohnenweg
Ekernstraße
Haselriege

Stadtmitte
Eibenweg
Sandfurter Weg
Sommerweg
Staakenweg
Gerberhof
Quellenweg (von Hartenscher Damm bis Uhlhornsweg)
Hörneweg

Stadtsüden
Hirschberger Straße
Breslauer Straße (von Henkenweg bis Herrenweg)
Henkenweg
Drielaker Straße
Dragoner Straße (von Kampstraße bis Sackgasse Ulmenstraße)
Trophauer Straße
Rosenbohmsweg
Warnsweg
Bümmersteder Tredde  (von Sandkruger Straße bis Dwaschweg)


Zweiter Schritt: kleinflächigere Instandsetzungen

Außerdem erfolgen ab Mitte/Ende August kleinflächigere Instandsetzungen in Handeinbau (Midi-Mix- oder Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit bituminösem Dünnschichtbelag gefüllt und nach gewisser Einfahrzeit partiell mittels Oberflächenbehandlung versiegelt. Zudem werden hier vorhandene Rissbildungen beseitigt.
Folgende Straßen werden hierdurch saniert:

Stadtnorden
Etzhorner Weg (von Hageler Weg bis Mühlenhofsweg)
Drögen-Hasen-Weg (von Hörneweg bis Bahnübergang)

Stadtmitte
Nachtigallenweg
Staugraben
Stau

Stadtsüden
Dwaschweg
An der Schmiede
Schützenhofstraße


Die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Entsprechend werden hierzu Warnschilder aufgestellt. Außerdem können in seltenen Fällen Nacht- oder Sonntagsarbeiten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oder bei zu geringen Breite der zu sanierenden Straßen nötig werden. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Des Weiteren erfolgen in diesem Jahr noch die Sanierungen mehrerer Kreuzungen, bei denen die Asphaltdeckschicht komplett erneuert wird sowie die Instandsetzung mehrerer Hauptverkehrsstraßen mittels Aufbringen einer sogenannten doppelten DSK-Schicht. Dabei werden dünne Schichten im Kalteinbau aufgetragen, die später für eine griffige und ebene Straßenoberfläche sorgen. Die Stadtverwaltung informiert rechtzeitig darüber, wenn diese Sanierungsarbeiten starten.
21.07.2022, 18:57 Uhr
Affenpocken: Erster bestätigter Fall in Oldenburg
58-Jähriger befindet sich in Isolation
Dem Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg ist am Donnerstag, 21. Juli, ein erster durch PCR-Labordiagnostik bestätigter Affenpocken-Fall gemeldet worden. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen 58-Jährigen, der nur leichte Symptome verspürt. Der Reiserückkehrer ist nicht stationär behandlungsbedürftig und befindet sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation. Es besteht die Möglichkeit, dass er sich in Spanien mit dem Virus infiziert haben könnte. Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) beträgt die Isolationszeit drei Wochen. Enge Kontaktpersonen aus dem Umfeld des Betroffenen werden vom Gesundheitsamt ermittelt.

In Deutschland sind im Mai dieses Jahres erstmals Fälle von Affenpocken-Infektionen identifiziert worden. Mit Stand vom 21. Juli sind 2.191 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Betroffen sind überwiegend Männer. Bislang sind laut RKI nur fünf weibliche Fälle in Deutschland übermittelt worden, bei Kindern sind bislang keine Fälle bekannt geworden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten und nur bei engem Kontakt möglich, insbesondere durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten, den typischen Hautveränderungen wie Bläscheninhalt und Schorf der Affenpocken-Infizierten. Eine Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung in Deutschland schätzt das RKI nach derzeitigen Erkenntnissen als gering ein.

Fragen und Antworten zum Thema Affenpocken sowie Empfehlungen und Hinweise zu Hygienemaßnahmen, Vorgehen bei Großveranstaltungen, Diagnostik und Therapie stellt das RKI online zur Verfügung unter www.rki.de/affenpocken.

Ein Flyer des RKI und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Hinweisen zu Übertragungswegen und Präventionsmöglichkeiten ist auf Deutsch und Englisch abrufbar unter www.rki.de/affenpocken-flyer.
21.07.2022, 18:53 Uhr
Wer ins Leineschloss will, muss sich sputen
Landtagswahl: Frist zum Einreichen von Wahlvorschlägen endet am 1. August
Die Wahl zum 19. Niedersächsischen Landtag rückt näher: Am 9. Oktober 2022 entscheidet sich, wer im Leineschloss in Hannover für die nächsten fünf Jahre regiert und wer die beiden Oldenburger Wahlkreise im Landesparlament vertritt. Die Vorbereitungen für den Urnengang haben im Wahlbüro der Stadt Oldenburg bereits vor Monaten begonnen. Als Kreiswahlleiterin für die Stadt Oldenburg hat die Landeswahlleitung Stadtkämmerin Dr. Julia Figura berufen. Als stellvertretender Kreiswahlleiter fungiert der Fachdienstleiter des Bürgerbüros Mitte, Carsten Büsing.

Zu den rund sechs Millionen Wahlberechtigten in Niedersachsen zählen etwa 129.200 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Etwa 6.400 von ihnen sind im Alter von 18 bis unter 21 Jahren und dürfen damit zum ersten Mal bei einer Niedersächsischen Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Stichtag für die abschließende Eintragung in das Wählerverzeichnis ist der 28. August. Dann kann der Druck und Versand der Wahlbenachrichtigungskarten gestartet werden. Voraussichtlich ab dem 5. September können online Briefwahlunterlagen beantragt werden. Bei den Wahlen im vergangenen Jahr (Kommunalwahl und Oberbürgermeisterwahl) haben fast 60 Prozent der Briefwählerinnen und Briefwähler die Möglichkeit der Online-Beantragung genutzt. Voraussichtlich ab dem 12. September wird es dann wieder möglich sein, die Briefwahlunterlagen direkt im Wahlbüro am Pferdemarkt zu beantragen und auch gleich vor Ort auszufüllen.

Neben den sechs bereits im Niedersächsischen Landtag beziehungsweise im Deutschen Bundestag mit im Land Niedersachsen gewählten Abgeordneten vertretenen Parteien SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, AfD und DIE LINKE wollen gleich weitere 19 Parteien um die Gunst der Wählerinnen und Wähler werben. So viele haben zumindest bei der Landeswahlleitung die erforderlichen Unterlagen eingereicht.

Die Frist zur Abgabe der Kreiswahlvorschläge endet am Montag, 1. August 2022, 18 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt können Parteien sowie Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber die Kreiswahlvorschläge für die beiden Oldenburger Wahlkreise (Oldenburg-Mitte/Süd und Oldenburg-Nord/West) beim Wahlbüro im Rathaus am Pferdemarkt vorlegen. Die Entscheidungen über die Zulassung der Wahlvorschläge trifft der Oldenburger Kreiswahlausschuss in seiner Sitzung am 12. August.

Die Wahlvorschläge der Parteien SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, AfD und DIE LINKE sind von der Beibringung von Unterstützungsunterschriften befreit. Alle anderen Wahlvorschlagsträger müssen Unterstützungsunterschriften vorlegen. Wer sich um eine Erststimme bewirbt, die über das Direktmandat im Wahlkreis entscheidet, benötigt mindestens 100 gültige Unterschriften.

Am Wahlsonntag werden wieder rund 1.100 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in der Stadt Oldenburg im Einsatz sein. Interessierte Personen können sich unter www.oldenburg.de/wahlhelfer informieren und sich online bewerben. Das Wahlbüro freut sich über jede Unterstützung. „Bis zum 9. Oktober wird es noch Bewegung in den Wahlvorständen geben, da können wir jede helfende Hand gut gebrauchen. Gerne auch Personen, die kurzfristig am Wahltag noch einspringen können“, sagt der stellvertretende Kreiswahlleiter Carsten Büsing.
21.07.2022, 18:45 Uhr
Selbsthilfegruppe „Borderline“
Die Gruppe richtet sich an Borderline-Betroffene und trifft sich regelmäßig in Oldenburg. Bei den Gruppentreffen wird unter Gleichgesinnten über alltägliches wie Job, zwischenmenschliche Beziehungen und Medikationen gesprochen. Auch Betroffene mit Begleiterkrankungen (z.B. ADHS, Depressionen) sind in der Gruppe willkommen. Interessierte Betroffene erhalten weitere Informationen bei der BeKoS; 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
21.07.2022, 18:42 Uhr
Stadt unterstützt Sportvereine in der Energiekrise
Zuschüsse für Unterhaltung vereinsbetriebener Sportanlagen um zehn Prozent erhöht
Die steigenden Energiepreise belasten auch die Sportvereine in zunehmendem Maße. Damit die Vereine die Mehrkosten nicht durch Umlagen oder eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auffangen müssen, hat der Rat der Stadt Oldenburg eine finanzielle Entlastung auf den Weg gebracht: Einstimmig beschlossen wurde, die im Rahmen der Sportförderrichtlinien zu gewährenden Zuschüsse für die laufende Unterhaltung vereinsbetriebener Sportanlagen um zehn Prozent zu erhöhen. Die Regelung ist zunächst auf das Jahr 2022 befristet. 

Der Beschluss wird voraussichtlich zu Mehrausgaben in Höhe von rund 50.000 Euro führen, die aus dem Budget der Sportverwaltung finanziert werden können. Anträge auf Unterstützung nach den Sportförderrichtlinien können Vereine an das Sportbüro im Amt für Kultur, Museen und Sport richten. Vereine, die bereits einen Förderbescheid erhalten haben, müssen nicht erneut einen Antrag stellen. Sie erhalten von der Stadt einen neuen Förderbescheid mit erhöhter Zuschusssumme.    

Voraussetzung für die Gewährung des Zuschusses ist es, dass die Sportanlage im Besitz des Vereins ist, die Anlage für Sportzwecke genutzt wird, der Sportverein die überwiegenden Kosten der Unterhaltung und Pflege zu tragen hat und die Sportanlage im Oldenburger Stadtgebiet liegt.
19.07.2022, 17:57 Uhr
Politik zum Anfassen: Wahlhelfer-Workshop
Infos, Hintergrundwissen und Rollenspiele für junge Wählerinnen und Wähler – Bis 5. August anmelden
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg macht Jugendliche fit für den Wahltag am 9. Oktober: In den Sommerferien (19. und 20. August) findet gemeinsam mit Politik zum Anfassen e.V. ein „Wahlhelfer“-Workshop statt. Ihr lernt hier nicht nur, wie ihr als Wahlhelfer aktiv dabei sein könnt – auch Hintergrundwissen zur Landtagswahl und unserer Demokratie wird vermittelt. Ihr werdet interaktiv in Rollenspielen auf den Wahltag im Oktober vorbereitet. Kommt vorbei, sagt es weiter und meldet euch an: alle interessierten Jugendlichen sind eingeladen.

Der zweitägige Workshop findet statt am Freitag, 19. August, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. August, von 10 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße (Seminarraum 2). Anmeldungen nimmt das Kinder- und Jugendbüro bis zum 5. August an unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3699.
19.07.2022, 17:56 Uhr
Hitze und Trockenheit: Stadt warnt vor Brandgefahren
Besonders achtsam und wachsam sein – Unterstützung beim Baumbewässern erwünscht
Die extrem heißen Tage erreichen Oldenburg: Temperaturen von über 40 Grad in unseren Breiten machen nicht nur den Menschen zu schaffen, auch Fauna und Flora leiden unter der extremen Trockenheit. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in Oldenburg Ohren und Augen offenhalten, mögliche Gefahren bannen und im Zweifel helfend eingreifen. Auch wenn es selbstverständlich scheint: „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger für Gefahren sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln aufrufen“, betont Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Die Stadtverwaltung appelliert daher, mit offenem Feuer sehr sorgsam umzugehen. So dürfen Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht achtlos weggeworfen werden. Es wird darum gebeten, Autos nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen, weil heiße Auspuffrohre oder Katalysatoren Brände auslösen können. Auf das Zünden von Geburtstagsfeuerwerken sollte ebenso verzichtet werden, wie auf das ohnehin in Niedersachsen verbotene Steigenlassen von Himmelslaternen – beides birgt ein gefährliches Brandrisiko.

Auch zum Thema Grillen gibt es einige Hinweise: An den Oldenburger Seen sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern unzulässig. Vor allem von Einweg-Grills mit niedrigem Bodenabstand sollte man die Finger lassen. Wer daheim grillen will, sollte Vorsichtsmaßnahmen treffen und geeignetes Löschmaterial bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu Brennbarem in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Bei anhaltender Trockenheit leiden Bäume im wahrsten Sinne unter „Trockenstress“: Dabei verfärbt sich das Laub und welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung. Um Jungbäume mit dem nötigen Nass zu versorgen, wurden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet etwa 200 Bewässerungsbeutel montiert. Diese haben ein Fassungsvermögen von 60 Litern und geben das Wasser langsam innerhalb von fünf bis acht Stunden ab. Im vergangenen Jahr wurde ein zusätzliches Wasserfass beschafft, sodass die Stadt nun im Stadtgebiet mit zwei Gießwagen (je 3.000 Liter) etwa 570 Jungbäume und Bäume an problematischen Standorten, wie beispielweise die Eisenholzbäume am Julius-Mosen-Platz, bewässert. Sollte die Trockenperiode länger andauern, können zusätzlich kleinere Wasserfässer (1.000 Liter) eingesetzt werden. Beim Bewässern von Straßenbäumen bittet die Stadtverwaltung auch die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Auf die Verwendung von Trinkwasser sollte dabei aber möglichst verzichtet werden. Das gilt auch für das Rasensprengen oder das Befüllen von Garten-Pools. Für die Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die für die Trinkwasserversorgung in der Stadt Oldenburg zuständig ist, sind solche Nutzungen Hauptgrund für vermeidbare hohe Verbräuche. Generell gilt: Wer Pflanzen oder Bäume bewässern will, sollte dies nicht in der Mittagszeit, sondern in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tun.

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie auch Sie gut durch die heißen Tage kommen. 
19.07.2022, 17:54 Uhr
Ehrenamtlich Seniorinnen und Senioren begleiten
Infotermin zum Qualifikationskurs „Freiwillige Seniorenbegleitung“ am 23. August
Soziale Teilhabe und Kontakte zu anderen Menschen aufbauen und pflegen – das sind Themen, die Menschen in den von Corona geprägten Jahren bewegen. Sowohl junge als auch ältere Menschen wünschen sich Begegnungen, wie einen netten Schnack bei einer Tasse Tee, einen Spaziergang und vielleicht einen gemeinsamen Konzertbesuch. Doch insbesondere Ältere, die eigenständig und selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben, berichten, dass sie sich vermehrt einsam fühlen und gerne eine Begleitung für verschiedene Gelegenheiten hätten. Das spiegelt sich auch in den vielen Anfragen wider, die der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg erhält.

Der SPN ist seit über zehn Jahren ein fester Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg, die Beratung rund um die Themen Alter und Pflege wünschen. Das vielfältige Angebot des SPN bietet zudem die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein Bereich, in dem ein Ehrenamt stattfinden kann, ist die Seniorenbegleitung. Dieses Ehrenamt bietet den Ehrenamtlichen die Chance, einen Teil ihrer Zeit mit einer älteren Person zu verbringen und gemeinsam Freizeit aktiv zu gestalten.

Hierzu bietet der SPN in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung EEB seit zehn Jahren den DUO-Qualifikationskurs „Freiwillige Seniorenbegleitung“ an, der für die Ehrenamtlichen kostenlos ist. Seitdem wurden 82 Personen zu DUO-Seniorenbegleiterinnen und -begleitern ausgebildet. Der 24-stündige Kurs befasst sich in sieben Terminen mit verschiedenen Themen, zum Beispiel Kommunikation und Gesprächsführung, Alt sein, Wandel der Lebensbedingungen, ethische Fragestellungen im Alter, Netzwerke in Oldenburg, Vorsorge und die Rolle als ehrenamtliche Seniorenbegleitende. Im Anschluss wird eine 20-stündige Hospitation durchgeführt. Danach haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich während der Ausübung des Ehrenamtes mit den Mitarbeiterinnen des SPN auszutauschen und an Angeboten des SPN teilzunehmen.

Der nächste DUO-Kurs findet von Dienstag, 6. September, bis Dienstag, 18. Oktober, statt. Einen ersten Informationstermin dazu gibt es am Dienstag, 23. August, um 15 Uhr im PFL. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte beim Seniorenstützpunkt unter der Telefonnummer 0441 235-3880 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de.
19.07.2022, 17:40 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops , in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können. (Kein Lampenfieber!)

Interesse? Dann bitte bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden: Lindenstraße 12a, Tel 0441 – 88 48 48, info@bekos-oldenburg.de.
19.07.2022, 17:36 Uhr
Feuerwehr erhält neue Drehleiter und ein neues Rettungsboot
Rat gibt grünes Licht für Ersatzbeschaffungen
Mit Sicherheit gut ausgestattet: Die Feuerwehr Oldenburg erhält eine neue Drehleiter und ein neues Rettungsboot. Beiden Ersatzbeschaffungen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Juli zugestimmt.

Die Feuerwehr kann sich über die überplanmäßige Bewilligung von 150.000 Euro für eine Drehleiter freuen, da eins der drei in Oldenburg eingesetzten entsprechenden Fahrzeuge erneuert werden muss. Die zuletzt für die Beschaffung der Drehleiter eingeplanten Mittel in Höhe von 700.000 Euro reichen, wie im Rahmen einer Markterkundung festgestellt wurde, nicht aus und haben sich auf Gesamtkosten von 850.000 Euro erhöht.

Zudem wurde die außerplanmäßige Bewilligung in Höhe von 70.000 Euro für die Beschaffung eines Rettungsbootes vom Rat beschlossen. Im Rahmen von Wartungsarbeiten an dem auf der Hunte für Rettungseinsätze stationierten Aluminiumboot wurden dringend notwendige Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen festgestellt. Das Boot ist zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen während der Saison im Oldenburger Yachthafen einsatzbereit stationiert und kann bei Notfallmeldungen umgehend durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Feuer- und Rettungswache 2 besetzt werden, um Unglücksstellen wasserseitig anzufahren. Aufgrund des sehr aufwändigen und letztlich unwirtschaftlichen Reparaturbedarfs wurde schnell deutlich, dass das Rettungsboot zeitnah ersetzt werden müsste. Durch die Neuanschaffung entspricht der Einsatzwert des Rettungsbootes den aktuell geltenden Regeln der Technik in Bezug auf Funktionalität sowie Ausstattung und die Zusammenarbeit mit Rettungstaucherinnen und -tauchern bei Wasserunfällen kann darüber hinaus dadurch verbessert werden.

„Damit wir als Feuerwehr bestmöglich für die Sicherheit in Oldenburg sorgen können, müssen wir mit den notwendigen Materialien dafür ausgestattet sein“, so Jens Spekker, Amtsleiter der Feuerwehr. „Die nun bewilligten Möglichkeiten zur Beschaffung des Rettungsbootes und der Drehleiter unterstützen uns dabei, weiterhin für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.“
19.07.2022, 17:28 Uhr
Analog statt digital: Elf Freunde im kulturellen Austausch
Ausstellung zeigt künstlerischen Briefwechsel zwischen Oldenburgs Partnerstädten
Oldenburg und seine zehn Partnerstädte – ein kultureller Briefwechsel zwischen diesen elf ist die Grundlage einer neuen Ausstellung im Foyer der Kinderbibliothek in der Peterstraße 1. Am Mittwoch, 20. Juli, um 17 Uhr wird die Ausstellung des Projektteams um Jinke Fanselau und Ulrich Bohmann eröffnet. Beteiligt sind zehn Oldenburger Künstlerinnen und Künstler sowie zehn Kulturschaffende aus den einzelnen Partnerstädten. In jeweils einem Brief und einem Kunstwerk haben sie ihre persönlichen Erfahrungen mit der Pandemie-Zeit festgehalten und diese an je eine Kollegin oder einen Kollegen der Partnerstädte verschickt.

„Die Idee, einen Austausch über einen analogen Künstlerbrief zu initiieren, war schnell geboren, als Projektmittel über das MACH|WERK beworben wurden. Wie spannend wäre es, Brieffreundschaften auf einer künstlerischen Ebene zu ermöglichen, die eine Reflexion zum Umgang mit dem eigenen Schaffen und dem Einfluss auf die Arbeit bietet“, beschreiben Jinke Fanselau und Ulrich Bohmann die Entstehung des Projekts. Durch die Einschränkungen der Pandemie hat sich so vieles in die digitale Welt verlagert – durch das Projekt „11 Freunde im kulturellen Austausch“ wird diesem Trend bewusst durch die klassische Form des Briefwechsels etwas Analoges, Greifbares entgegengesetzt.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich recht zügig zehn grandiose Oldenburger Künstlerinnen und Künstler finden ließen, die in Text und Bild einen Einblick in die Künstlerseele gewähren“, sagen Fanselau und Bohmann. Aus Oldenburg beteiligt sind Jael A Benar, Gabriele Blöchl, Bettina Hauke, Kathrin Heitbeder, Petra Jaschinski, Laura Keppel, Beate Lama, Dörte Putensen, Stephanie Ritterhoff und Anna Taube. Als Gegen- beziehungsweise Mitspieler boten sich die Partnerstädte Oldenburgs geradezu an.

Themenbezogen arbeiten die Kunstschaffenden in verschiedenen Techniken, was ein großes Spektrum der Ausstellungsstücke erzeugt. So sind Zeichnungen, Bilder und Collagen entstanden, die nun bis zum 17. August ausgestellt sind. „Nehmen Sie die Eindrücke der Ausstellung mit nach Hause und – schreiben Sie uns gerne einen Brief“, so der Aufruf des Projektteams an die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung.

Das Projekt „11 Freunde im kulturellen Austausch“ wurde im Rahmen des Förderprogramms MACH|WERK vom Kulturbüro gefördert sowie unterstützt vom Team Internationale Zusammenarbeit im Büro des Oberbürgermeisters, von der Kinderbibliothek und der Stadtbibliothek Oldenburg.
15.07.2022, 17:08 Uhr
Oldenburger Kompositionspreis 2022 für Étienne Haan
Auftragskomposition der Neuen Musik geht an herausragenden Nachwuchskomponisten
Der französische Komponist Étienne Haan erhält den Oldenburger Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik 2022 der Stadt Oldenburg. Die mit 3.000 Euro dotierte Auftragskomposition wird bereits zum 18. Mal vergeben. Traditionell findet die Uraufführung während des Festaktes zum Carl-von-Ossietzky-Preis statt, der in diesem Jahr (wie bereits bekanntgegeben) am 9. Dezember an Professor Igor Levit verliehen wird. Mitglieder des oh ton-Ensembles werden die Komposition „Auf der Weltbühne“ für Flöte, Akkordeon und Kontrabass in Anwesenheit des Komponisten interpretieren.

Étienne Haan hat den Auftrag auf Empfehlung eines musikalischen Beirats erhalten, dem der Oldenburger Komponist Eckart Beinke, der Kulturmanager und Musiker des Oldenburgischen Staatsorchesters Michael Hagemeister sowie Christiane Abt, künstlerische Mitarbeiterin für Klavier, Arrangement und Improvisation am Institut für Musik der Universität Oldenburg, angehören.

Der Beirat schreibt in seiner Begründung: „Selten fiel im musikalischen Beirat eine Entscheidung so übereinstimmend eindeutig und so schnell. Der junge französische Komponist Étienne Haan (geboren 1992, ausgebildet in Strasbourg und Berlin) überzeugt umfassend durch einen in der aktuellen Zeit auffälligen Stil. Das Beeindruckende seines Stils ist das kompositorisch beherrschte Vorhandensein fast sämtlicher Techniken der Neuen Musik, die aber immer wieder und überraschend von sehr eingängigen rhythmischen Passagen gebrochen werden. Diese ungewöhnlichen Brechungen hochkomplexer Klangfelder gegen sinnlich vertraute Klanggesten ergreifen direkt das Publikum und führen zu einer enormen Attraktivität der Musik. Diese Musik spricht auch Laien unmittelbar an, da sie immer wieder Inseln des Vertrauten bietet. Die für das Alter des Komponisten ungewöhnliche Reife der Konstruktion und das Ergebnis dessen sind ausschlaggebend für den Beirat gewesen, die Erteilung des Kompositionsauftrages an Étienne Haan anlässlich der Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises vorzuschlagen.“

Der in Strasbourg geborene Étienne Haan begann sein Kompositionsstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt, bevor er zur ebenfalls dort ansässigen Académie Supérieure de Musique wechselte. Anschließend studierte er von 2017 bis 2019 in Berlin an der der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Zu seinen Dozenten zählten Annette Schlünz, Thierry Blondeau, Philippe Manoury, Tom Mays, Daniel d’Adamo und Hanspeter Kyburz.

Étienne Haan hat eine Vielzahl von instrumentalen Kompositionen für Soloinstrumente, für verschiedene kammermusikalische Besetzungen sowie für Orchester geschrieben, die europaweit von professionellen Ensembles und Orchestern aufgeführt werden. Darüber hinaus komponiert er rein elektroakustische Musikstücke und kreiert Videoinstallationen. Im Rahmen von interdisziplinären Projekten, die sich häufig mit gesellschaftspolitischen und sozialen Fragestellungen befassen, arbeitet Haan mit Kunstschaffenden aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Choreographie, Film und Regie sowie mit Theatergruppen wie der Truppe Des Château en l’air zusammen. 2014 erhielt Haan den 1. Preis beim Kompositionsfestival Isla Verde Bronces. 2019/2020 war er für ein Jahr Composer in Residence in der renommierten französischen Akademie Casa de Velázquez in Madrid.
15.07.2022, 17:07 Uhr
Gut gerüstet für den Ernstfall: Sirenen sollen Bevölkerung warnen
17 Anlagen werden 2023 errichtet – Warninfrastruktur in Oldenburg verbessert
Die Warninfrastruktur in Oldenburg wird im kommenden Jahr erweitert: 17 neue Sirenenanlagen sollen in 2023 auf städtischen Gebäuden errichtet werden. Um auf mögliche Risikolagen im Stadtgebiet angemessen reagieren zu können, prüft die Katastrophenschutzbehörde regelmäßig, welche Szenarien denkbar sind. Während für Hochwasser, Sturmflut und Starkregen ausreichende Instrumente zur Warnung der Bevölkerung zur Verfügung stehen, müssen inzwischen auch Risikolagen zur Gasmangellage und zum Zivilschutzfall berücksichtigt werden – hier ist die althergebrachte Sirene das Mittel der Wahl, da sie kurzfristig eingesetzt werden kann und eine große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern erreicht.

Die Kosten von rund 450.000 Euro umfassen neben den Anlagen selbst auch den Aufbau, eventuelle Schallgutachten und weitere Nebenkosten. Es wird eine Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von gut 10.000 Euro geben – Grundlage hierfür ist die Bund-Länder-Vereinbarung über Finanzhilfen zur Verbesserung der Warninfrastruktur. Insgesamt stellt der Bund bis zu 88 Millionen Euro bereit, die von den Ländern angerufen werden können.

Zukünftig wird die Warnung der Bevölkerung auf noch mehr Säulen basieren als bisher: Nämlich einerseits nach wie vor über Rundfunkbeiträge und die bekannten Medien, über Katwarn und SocialMedia-Kanäle, über die Sirenenwarnung und perspektivisch über das so genannten Cell Braodcast, das mittels einer Push-Nachricht mit Hinweiston direkt die Warnung an alle Smartphones in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes liefert. Der Bund befindet sich momentan in der Umsetzung zum Cell Broadcast.
15.07.2022, 17:04 Uhr
Schüler*innen feiern Kino-Premiere
Selbstproduzierten Kurzfilme zum Schwerpunktthema Gesundheit
Ein Raunen geht durch den Saal des Casablanca Kinos. Schüler*innen ab der achten Klasse haben sich intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinandergesetzt und dazu Kurzfilme produziert. Jetzt werden Sie den geladenen Gästen gezeigt und demnächst sind ihre Werke sogar für die breite Öffentlichkeit im Internet unter color-your-life.org zugänglich. Unter den geladenen Gästen der Kinopremiere dabei sind Petra Averbeck, Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Ruth Spelmeyer-Preuß, erfolgreiche Leistungssportlerin mit Wurzeln in Oldenburg, Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, Lutz Trey, Mitglied des Vorstands der hkk Krankenkasse und Vertreterinnen und Vertreter der Sportbünde. 

COLOR YOUR LIFE ist ein Präventionsprojekt für junge Menschen zum Schwerpunktthema Gesundheit. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Art und Weise, wie Prävention hier angegangen wird: Durch Kreativität von Jugendlichen für Jugendliche. Sie selbst als Betroffene werden zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für eine gesunde Lebensführung, getreu dem Motto des Werkes der Helene-Lange-Schule: „Together we are better.“ Petra Averbeck überbringt die Grußworte der Stadt Oldenburg und lobt die Leistungen der Jugendlichen. „Es erfordere viel Mut und gegenseitiges Verbrauen“, die sehr persönlichen Filmwerke hier vor Ort dem Publikum zu zeigen. Die Bürgermeisterin freut sich, dass das Projekt auf so vielfältige Unterstützung bauen kann und bedankt sich bei den Initiatorinnen und Initiatoren. „Sie ermutigen die jungen Leute ihr Leben selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Eine Fähigkeit, die heute mehr gefragt ist als je zuvor. Das Ergebnis des Projekts, die zahlreichen Filme, führen vor Augen, welche starke Kraft in der Kreativität liegt.“

Umgesetzt wird das Kooperationsprojekt COLOR YOUR LIFE in Oldenburg von den Projektinitiatoren hkk Krankenkasse Bremen, Constanze Schwaiger und Wolfgang Ritter, Stadtsportbund Oldenburg, Claudia Lehnort und Marc Meitzler und der Bremer Medienagentur vomhörensehen, Daniel Tronnier. Lutz Trey, Vorstand hkk, äußert sich begeistert. Seit sechs Jahren ist die hkk Krankenkasse Unterstützer des Projekts. „Mein Dank geht an das Team hinter den Kulissen sowie den Lehrkräften und Schulleitungen, die mit Herzblut das Projekt alljährlich zum Erfolg führen“, so Trey. Über dieses überragende Engagement kann dieses Filmprojekt Präventionsziele abbilden. „Das Konzept ist lehrreicher als Frontalunterricht oder Verteilung von Hochglanzbroschüren.“
15.07.2022, 17:00 Uhr
Sanierungsarbeiten statt Schulbetrieb
Rund 1,3 Millionen Euro werden in den Sommerferien an städtischen Schulen investiert
Es werden Böden und Decken erneuert, Räume, Flure und Fassaden mit frischer Farbe versehen, Fenster und Türen repariert und sogar Sporthallenwände mit Graffiti-Kunst verschönert. Wie in jedem Jahr nutzt der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau (EGH) der Stadt Oldenburg die unterrichtsfreie Zeit in den Sommerferien, um umfangreiche Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Rund 1,3 Millionen Euro werden in verschiedensten Sanierungsmaßnahmen an mehr als 20 Schulen investiert. In dieser Summe sind die Kosten für das Aufstellen von Klassenraumcontainern, die an zwei Standorten in den Ferien aufgebaut werden, nicht enthalten. 

 „Wir hoffen, dass alle Maßnahmen wie geplant in den Ferien umgesetzt werden können“, erläutert EGH-Leiter Klaus Büscher. „Aber wir werden in diesem Jahr sicher besonders flexibel sein müssen. Personalausfälle bei Firmen oder Materialengpässe aufgrund der aktuellen Situation der Baubranche können auch kurzfristig Umplanungen in den Zeitabläufen erforderlich machen.“
15.07.2022, 16:43 Uhr
Große Sommerferienaktion auf den Kinderseiten
Attraktive Preise zu gewinnen
Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet pünktlich zum letzten Schultag am Mittwoch, 13. Juli, auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlaubende gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und aufregende Ausflugstipps. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit sechs Sponsoren gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen! Einsendeschluss für die Verlosung ist Sonntag, 31. Juli.
Sommer-Verlosung: Lesen, Skaten, Wasserski, Zoo und mehr

Dank der Unterstützung durch Jaderpark, Cinemaxx, Backyard, Stadtbibliothek, Kletterwald in Conneforde und OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammengekommen, die in den ersten zwei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für diese Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das gibt es zu gewinnen:
  • fünf Kinderfreikarten für den Jaderpark
  • zwei mal zwei Freikarten für das CinemaxX
  • fünf Freikarten für die Skatehalle Backyard inklusive Ausleihe von BMX, Board und Schutzausrüstung
  • verschiedene coole Kinderbücher der Stadtbibliothek
  • einen Gutschein für ein Kind für den Kletterwald in Conneforde
  • zehn Tageskarten und drei Familien-Tageskarten für das OLantis Huntebad
Die Sommerferienaktion 2022 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis einschließlich 24. August unter www.kinder.oldenburg.de erreichbar.
15.07.2022, 16:40 Uhr
Kreative Ehrenamtliche gesucht
Veranstaltungsreihe „Kreative Bibliothek“ wird fortgesetzt
Die Stadtbibliothek Oldenburg möchte ihr Veranstaltungsformat „Kreative Bibliothek“ fortsetzen. Das Angebot war im Herbst 2021 in der Stadtbibliothek im PFL sowie in den Stadtteilbibliotheken mit der Buchfaltkunst „Bookogami“ gestartet. Für zukünftige Angebote werden Ehrenamtliche gesucht, die eine Kreativtechnik beherrschen oder anderen Menschen ein originelles Hobby näherbringen möchten. Angesprochen werden sollen mit dem Format Erwachsene, die unkomplizierte Bastelideen in lockerer Runde kennenlernen möchten.

Interessierte werden gebeten, sich mit ihren Kontaktdaten per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Kreative Bibliothek“ zu melden.
15.07.2022, 16:38 Uhr
Ferienpass 2022 steht in den Startlöchern
Noch bei 130 Veranstaltungen freie Plätze
Die Sommerferien stehen vor der Tür und das heißt für Oldenburger Kinder und Jugendliche: Endlich Ferienpass-Zeit! Auch, wenn sich bereits viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum sportlichen Fußballgolfen und leckeren Pizzabacken, fürs kreative Upcycling-Projekt „Müllmonster“ und für den spielerischen Sommer auf dem Abenteuerspielplatz angemeldet haben – es gibt noch einige freie Plätze bei den Angeboten des Ferienpasses 2022.

453 Veranstaltungen konnte das Ferienpass-Team im städtischen Amt für Jugend und Familie bei dieser 49. Ferienpass-Auflage in Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der Angebote organisieren. „Damit nimmt die Anzahl an Veranstaltenden im Vergleich zum Corona-bedingten Rückgang der letzten Ferienpass-Auflage wieder deutlich zu“, freut sich der zuständige Amtsleiter Dr. Frank Lammerding: In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt 84 Vereine, Verbände und Freizeiteinrichtungen. Insbesondere die Freizeitstätten in städtischer und freier Trägerschaft, die im vergangenen Jahr einen großen Beitrag dazu geleistet haben, trotz der Corona-Situation ein buntes Ferienprogramm zu schaffen, sind zahlreich vertreten.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Ferien-Kreativ-Heft, das an vielen öffentlichen Stellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt, wie beispielsweise in Museen, Stadtbibliotheken, Stadtteiltreffs, Freizeitstätten und Schulen. Das Heft wurde erneut von den beiden Künstlerinnen Laura Keppel und Carolin Werel gestaltet. Weiterhin können Kinder, die am Ferienpass teilnehmen, in den Sommerferien zu einem vergünstigten Ferienpass-Tarif in die Freibäder OLantis und Flötenteich.

Übrigens: In diesem Jahr hat das Kinder- und Jugendbüro wieder Jugendleiterinnen und Jugendleiter ausgebildet, die im Ferienpass zum Einsatz kommen, bei einigen Veranstaltungen unterstützen oder auch eigene anbieten.

Wie bereits im vergangenen Jahr werden alle Veranstaltungen kostenlos angeboten, sodass nur eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben wird. Zur Buchung ist eine Registrierung und Anmeldung über die Ferienpass-Internetseite unter www.ferienpass-oldenburg.de erforderlich. Bisher haben sich 1.564 Kinder und Jugendliche registriert. Ein Großteil der Veranstaltungen ist bereits ausgebucht, jedoch sind bei rund 130 Veranstaltungen aktuell noch Plätze frei, die gebucht werden können. Es lohnt sich auch, zwischendurch immer wieder auf der Webseite vorbeizuschauen, da bei Absagen weitere Plätze zur Buchung frei werden können.

Eine Anmeldung ist bis zum Ende der Sommerferien jederzeit noch möglich. Einen aktuellen Überblick über die freien Plätze bietet die Veranstaltungsübersicht auf der Ferienpass-Internetseite.

Bei einigen Veranstaltungen sind möglicherweise angemessene Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Daher werden alle Teilnehmenden gebeten, einen Mund-Nasenschutz zu ihren gebuchten Veranstaltungen mitzubringen, der je nach Vorgabe der jeweiligen Veranstaltenden gegebenenfalls getragen werden muss.
11.07.2022, 20:47 Uhr
Stadt fährt Energieverbrauch herunter
Oberbürgermeister Krogmann stellt Paket mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen vor
Kühlere Raumtemperaturen in Verwaltungsbüros, Schulen und Kindertagesstätten, während der Ferienzeiten kaltes Wasser in Sportstätten, geschlossene Stadtteil-Hallenbäder in den Sommerferien bis Ende August – das sind einige der kurzfristigen Maßnahmen, mit denen die Stadt Oldenburg ihren Gas- und Stromverbrauch mit Blick auf die angespannte Energieversorgungslage senken will. „Die Stadtverwaltung leistet damit einen Beitrag, um die Gasspeicher zu füllen. Wir müssen sofort handeln. Alle müssen den Ernst der Lage begreifen. Jede Kilowattstunde, die wir heute nicht verbrauchen, trägt dazu bei, unsere Versorgung in diesem und im nächsten Winter zu sichern“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei der Vorstellung des Maßnahmenpakets, das er zunächst als „Sommerprogramm“ verstanden wissen will. „Über eine Fortführung anhand erster Ergebnisse und über eine Ausdehnung auf weitere Maßnahmen werden wir Ende August beraten“, kündigte Krogmann an.

Der Oberbürgermeister hatte bereits Ende März eine ämterübergreifende Projektgruppe eingesetzt, die unter der Leitung von Finanzdezernentin Dr. Julia Figura Einsparpotenziale bei städtischen Gebäuden identifiziert und Maßnahmen herausgearbeitet hat. Dabei wurden auch die städtischen Beteiligungen einbezogen (OTM, Bäderbetriebsgesellschaft, Weser-Ems-Hallen; Klinikum, VWG und TGO). Bei den meisten Vorschlägen würde der Energiebedarf zwischen 10 bis 20 Prozent gesenkt werden können. Vor allem die Senkung der Raumtemperaturen auf den zulässigen Mindestwert in städtischen Einrichtungen wird als wirkungsvoll angesehen, um schnell einen Effekt zu erzielen. „Niemand soll frieren, aber: Jedes Grad macht einen Unterschied. Fachleute sagen, dass bereits ein Grad weniger Raumtemperatur zu rund sechs Prozent weniger Energieverbrauch führt“, erläuterte der Oberbürgermeister.


Die kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen im Einzelnen:

    Senkung der Raumtemperatur auf zulässigen Mindestwert in Büroräumen auf 20 °C
    Senkung der Raumtemperatur auf zulässigen Mindestwert in Lagerräumen auf 17 °C
    Senkung der Raumtemperatur auf zulässigen Mindestwert in Schulräumen auf 20 °C
    Senkung der Raumtemperatur auf zulässigen Mindestwert in KiTas auf allgemein 20 °C, in Waschräumen auf 24 °C, in Schlafräumen auf 18 °C, in Pausenräumen auf 21 °C
    Abschaltung aller Durchlauferhitzer an Handwaschtischen
    Abschaltung der zentralen Warmwasserbereitung in Sporthallen/-stätten während der Ferienzeiten
    Schließung der Stadtteilbäder Kreyenbrück und Eversten in den Sommerferien bis Ende August
    Installation von Bewegungsmeldern zur Leuchtenregulierung
    Verzicht auf Einsatz von Klimageräten und Heizlüftern in Büroräumen

„Wir werden die unmittelbar Betroffenen vorab informieren. Danach sollen die Maßnahmen möglichst sofort realisiert werden“, sagte Krogmann. In den nächsten Wochen sollen die als „mittelfristig“ umsetzbar eingestuften Maßnahmen weiter intensiv geprüft und entscheidungsreif gemacht werden.


Die mittelfristig umsetzbaren Vorschläge sehen so aus:

    Reduzierung der Service- und Betriebszeiten auf notwendige Dienstleistungen als Grundlage für die Abschaltung aller Wärmeerzeugungs- und Lüftungsanlagen bei der Stadtverwaltung von Freitag, 23. Dezember 2022, bis Sonntag, 1. Januar 2023 (sofern kein Notbetrieb erforderlich ist); während dieser Zeit Verlagerung von Arbeiten ins Home-Office
    Verdichtung von Bürobelegungen mit dem Ziel, einzelne Büros, Etagen und Trakte zu schließen
    Einschränkung des Arbeitszeitrahmens von 7.30 bis 18 Uhr, freitags von 7.30 bis 14 Uhr (vorbehaltlich der Zustimmung der Personalvertretungen)
    (Teil-)Aufgabe von energieintensiven Objekten in der besonders kalten Zeit
    Freibäder: Installation von Abdeckungen für die Außenbecken
    Schließung der Stadtteilbäder Kreyenbrück und Eversten in den Herbstferien, Weihnachtsferien und Osterferien
    Leuchtmitteltausch auf LED
    Prüfung einer Reduzierung/Außerbetriebnahme der Straßenbeleuchtung in der Zeit von 2 Uhr bis 6 Uhr (vorbehaltlich einer Abstimmung mit der Polizei)
    Abschaltung von nicht-sicherheitsrelevanten Ampelanlagen ab 22 Uhr (vorbehaltlich einer Abstimmung mit der Polizei)
    Leistungsreduzierung im ÖPNV; Notfallfahrplan mit Konzentration auf die wichtigsten Linien
    Außerbetriebnahme der Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude (hier wird eine noch Abstimmung mit anderen Behörden vorgenommen)

Der Erdgasverbrauch in den städtischen Liegenschaften beträgt rund 41 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Der Stromverbrauch umfasst rund 12 Millionen Kilowattstunden im Jahr.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appelliert an alle, so viel Energie zu sparen wie möglich – Handel, Gewerbe, Industrie, öffentlicher Sektor und private Haushalte. „Jede einzelne Maßnahme mag klein wirken. In der Summe aber können wir gemeinsam eine größere Wirkung entfalten als wir vielleicht annehmen. Wir können die Energiekrise nur gemeinsam meistern“, so Krogmann.

Flankiert wird das städtische Maßnahmenpaket von einer Informationsoffensive auf der städtischen Website und auf den Social-Media-Kanälen der Stadtverwaltung unter dem Motto „Oldenburg zieht sich warm an“, die Antworten auf Fragen und Sorgen im Zusammenhang mit der Gasmangellage geben soll und praktische Tipps zum Energiesparen bereithält.
08.07.2022, 21:59 Uhr
8. Oldenburger Fachkräfte-Forum 2022 wieder in Präsenz
New Work am „normalen“ Arbeitsplatz – Rund 60 Teilnehmende im CORE
Nach zwei pandemiebedingten Online-Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren fand das 8. Oldenburger Fachkräfte-Forum nun wieder in Präsenz statt: Rund 60 Teilnehmende trafen sich am Donnerstag, 7. Juli, im CORE Auditorium. Unter dem Motto „New Work für Bluse & Blaumann“ beschäftigten sich Geschäftsführende und Personalverantwortliche aus Oldenburg und der engeren Region mit der Frage, was Unternehmen, auch unabhängig von Pandemie und demografischem Wandel, in die Lage bringt, mit Veränderungen umzugehen.

Mit dem Veranstaltungsort CORE hatte die Fachkräfte-Initiative Oldenburg direkt ein Best-Practice-Beispiel für die Thematik „Neue Arbeitswelt“ gewählt. Dass „New Work“ überall gelingen kann, verdeutlichte Unternehmer Gunnar Barghorn in seinem Vortrag: Seine sechs zum Teil provokant formulierten Thesen bildeten die Grundlage für die Arbeitsphase und späteren Austausch der Teilnehmenden. 

Seit 2016 ist das Fachkräfte-Forum eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, das Jobcenter Oldenburg, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
08.07.2022, 21:55 Uhr
12. Oldenburger Integrationspreis macht Engagement sichtbar
Akteurinnen und Akteure von drei Projekten ausgezeichnet
Vielfältiges Engagement in Oldenburg ist bei der Verleihung des Oldenburger Integrationspreises bereits zum zwölften Mal in dieser Form gewürdigt worden. Am Donnerstag, 7. Juli, fand die Verleihung an die Preisträgerinnen und Preisträger durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Kulturzentrum PFL statt. Über eine Auszeichnung konnten sich in diesem Jahr das DRK Begegnungszentrum KAISER 19, der Refugees Welcome in Sports Oldenburg e.V. und die transkulturelle Redaktionsgruppe Radio Globale/MITEINANDER LEBEN freuen.

„Integration. Ankommen. Teil einer Gesellschaft werden. Das alles funktioniert nur, wenn sich Menschen in solchen hervorragenden Projekten dafür einsetzen“, lobte Oberbürgermeister Krogmann die Projekte bei der Integrationspreisverleihung. „Besonders in Krisenzeiten gilt es, Position für eine Teilhabe aller zu beziehen. Anstatt Probleme und Herausforderungen in den Vordergrund zu stellen, sollten auch gute Beispiele und Erfolge sichtbar gemacht werden. Dies ist beim diesjährigen Integrationspreis gelungen.“

Acht unabhängige Jury-Mitglieder aus vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen haben unter dem Vorsitz von Sozialdezernentin Dagmar Sachse aus den insgesamt neun Bewerbungen drei Projekte ausgewählt. Diese haben den mit jeweils 2.000 Euro dotierten und von Metallkünstlerin Renate Ruck gestalteten Oldenburger Integrationspreis 2021 gewonnen. Ein Großteil der eingegangenen Bewerbungen entstammte dieses Mal thematisch den Bereichen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, Soziales, Bildung, Wahlen und Sport.

„In allen drei Projekten sind Migrantinnen und Migranten als tragende Akteure tätig, und Migration wird als gesellschaftliche Lebensrealität in Oldenburg gezeigt“, so Integrationsbeauftragte Aliz Müller. „Damit tragen die Projekte zur Förderung von gleichberechtigter Teilhabe und gesellschaftlicher Selbstbestimmung bei.“

Mit folgenden Projekten konnten die Gewinnerinnen und Gewinner der drei Integrationspreise die Jury überzeugen:


Projekt: Miteinander, füreinander – Kinder und Jugendliche im Blick: Individuelle Förderung und gemeinsame Aktivitäten
DRK Begegnungszentrum KAISER 19

In Rahmen des Projektes erhielten Kinder und Jugendliche niederschwellige Angebote im sprachlichen, kulturellen und sozialen Bereich sowie bei der Integration in Ausbildung und Arbeit. Neben den laufenden Angeboten wurden 2021 auch Veranstaltungen für Freizeit, Fort- und Weiterbildung sowie zum Themenbereich Empowerment organisiert. Konkret handelte es sich um Schülernachhilfe, Sprachförderung, gemeinsame Ausflüge, Bewegung und Sportangebote sowie um das Sommerprogramm unter dem Motto „Frische Luft statt Sofamuff“.

Ziele des Projektes sind unter anderem die Förderung der Chancengleichheit im Bildungsbereich, Empowerment, Förderung eines solidarischen Miteinanders sowie die Aktivierung von Wirkungsmechanismen gegen Corona-bedingte Isolation und Vereinsamung von Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien.


Projekt: Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2021 – Interkulturelle TV-Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten
Lokalsender Oldenburg Eins (Oeins), Radio Globale/MITEINANDER LEBEN
Die transkulturelle Redaktionsgruppe Radio Globale/MITEINANDER LEBEN des Lokalsenders Oldenburg Eins (Oeins) hat anlässlich der Stadtratswahl 2021 gemeinsam Wahlprüfsteine zu Fragen der kommunalen Teilhabe, zu demokratischen Grundrechten sowie zur Integration und Migration entwickelt. Diese Wahlprüfsteine wurden an die Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahl weitergeleitet, um in einem TV-Gespräch hierzu Stellung zu nehmen. An verschiedenen Orten in Oldenburg wurden die Gespräche von einem interkulturellen Interview-Team geführt und für die TV-Sendungen zusammengestellt. Diese wurden vor der Wahl sowohl im Lokalsender Oeins als auch auf YouTube ausgestrahlt und sind bis heute abrufbar.

Das Projekt zielte darauf ab, die direkte Begegnung zwischen Oldenburgerinnen und Oldenburgern mit Migrationsgeschichte und Kommunalpolitikerinnen und -politikern verschiedener Parteien zu ermöglichen. Dabei ging es um die wechselseitige Aufmerksamkeit, um Fragen zu Interessens- und Problemlagen sowie um die kommunalpolitischen Perspektiven. Darüber hinaus trug das Projekt zur Ermutigung von Migrantinnen und Migranten zur Teilhabe an öffentlicher Kommunikation und gesellschaftlichen Debatten bei und sensibilisierte die Mehrheitsgesellschaft für die Themen Migration und Integration in Oldenburg.


Projekt: Refugees Welcome in Sports
Refugees Welcome in Sports Oldenburg e.V.
Geflüchtete Menschen sind in den etablierten Angeboten von Oldenburger Sportvereinen unterrepräsentiert. Das Projekt Refugees Welcome in Sports setzte hier an und schaffte Angebote, welche sich an der Lebenssituation von geflüchteten Menschen orientieren und Zugangsbarrieren entgegenwirken. Über die Einrichtung von niederschwelligen und kostenlosen Sportangeboten wurde die Teilhabe an organisiertem Sport ermöglicht, die sowohl Geflüchteten als auch allen anderen Sportbegeisterten offensteht. Trotz Corona-Pandemie konnte das Projekt einen geeigneten Raum für sportliche Betätigung, aber auch für geregelte und geschützte soziale Interaktion anbieten.
08.07.2022, 21:51 Uhr
Schließzeiten der Musikschule während der Sommerferien
Die Musikschule bleibt von Donnerstag, 14. Juli, bis einschließlich Mittwoch, 24. August, aufgrund der Sommerferien geschlossen. Zudem hat das Verwaltungssekretariat der Musikschule am Dienstag, 12. Juli, aufgrund einer Gesamtkonferenz nicht geöffnet.
08.07.2022, 21:41 Uhr
Stadtmuseum bringt Podcast heraus
„Museum findet Stadt“ jetzt auch zum Hören
„Museum findet Stadt“ ist nicht nur der Name für die Schließzeitkampagne des Stadtmuseums. Jetzt gibt es auch einen Podcast, der Einblicke hinter die Kulissen des Museums gewährt. Interessierte können sich jeden Monat über eine neue Folge freuen, die auf Spotify, Apple Podcasts und in der Podcastmediathek auf www.museum-findet-stadt.de zu hören ist.
 
Volontär Claudius Mertins trifft sich jeden Monat mit einem neuen Mitglied des Stadtmuseumsteams zu einer Kaffeepause und unterhält sich mit ihnen über aktuelle Arbeitsschwerpunkte, Projekte und die Herausforderungen, die mit der Neuausrichtung des Museums einhergehen. „Seit Beginn meines Volontariats finde ich es beeindruckend, wie viele Menschen am neuen Stadtmuseum mitwirken und wie unterschiedlich ihre Arbeitsbereiche sind“, erklärt Claudius Mertins die Idee hinter dem Format. „Im Podcast will ich diese Inhalte in lockerer Atmosphäre für alle Interessierten zugänglich machen. Daher auch die Idee, die Gespräche in einer Kaffeepause zu führen.“

In der ersten Folge spricht Volontär Claudius mit Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann über seinen Start in Oldenburg, seine Vision für das neue Stadtmuseum und den besonderen Stellenwert, den gerade Stadtmuseen in einer Stadtgesellschaft von heute einnehmen können.

Zusätzlich zum Format „Kaffeepause“ gibt es alle drei Monate noch ein besonderes Extra: In den „Stadtgeschichte(n)“ erzählen unterschiedliche Menschen aus Oldenburg ihre Geschichten und geben Einblick in ihre Perspektiven auf das Leben in der Stadt. Anfang August wird die erste Folge des Formats veröffentlicht. Im Interview erzählt der sprachbegeisterte Jameel Juratly seine Geschichte. Er lebt seit 2015 in Oldenburg. Vor einigen Jahren musste er das gesamte Leben seiner Familie in Homs in Syrien in ein paar Koffer packen. Seine Alltagsbeobachtungen beschreibt er regelmäßig in Texten und befasst sich darüber hinaus mit den Besonderheiten der deutschen Sprache. Im Gespräch mit Produzent Christian Gude erzählt er seine Geschichte vom Ankommen in Oldenburg, davon, wie schwierig es sein kann, seine Nachbarn kennenzulernen und welche Tricks man anwenden kann, um dann doch mit ihnen in Kontakt zu kommen. 
07.07.2022, 20:00 Uhr
Professor Zieger erhält Bundesverdienstkreuz
Experte für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzungen gibt Patienten Hoffnung
Auszeichnung von ganz oben: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil bereits vor zwei Jahren Prof. Dr. med. Andreas Zieger das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen – und pandemiebedingt hat der Oldenburger das Bundesverdienstkreuz nun endlich feierlich überreicht bekommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernahm diese besondere Aufgabe am Donnerstag, 7. Juli, im Kulturzentrum PFL.

Krogmann würdigte in seiner Rede die Verdienste des Facharztes für Neurochirurgie, Rehabilitationswesen: „Professor Zieger ist ein ausgewiesener Experte für das komplexe Thema Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzungen. Er baute die entsprechende Station am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg auf und entwickelte sie als leitender Oberarzt mit seinem Team weiter – und gibt so immer noch zahlreichen Patientinnen und Patienten Hoffnung auf eine verbesserte Lebensqualität.“ Zieger befände sich zwar im „klinischen Ruhestand“, doch sei er „nach wie vor ein gefragter Fachmann auf seinem Gebiet“. Zudem engagiert er sich in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und ist seit 2018 Vorsitzender des Vereins Neuro-Netzwerk Weser-Ems e.V. So stellte Krogmann abschließend fest: „Bei all seinen Tätigkeiten steht stets das Wohl der Menschen im Vordergrund. Das ist nicht nur bewundernswert, sondern auch ein echter Gewinn für alle direkt und indirekt Betroffenen.“
Vita und Verdienste von Prof. Dr. med. Andreas Zieger

Prof. Dr. med. Andreas Zieger wurde 1949 in Nordhorn, Grafschaft Bentheim, geboren. Im März 1997 wechselte er von der Neurochirurgie in Sande zunächst als Oberarzt an das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, bevor er die Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzten-Abteilung (SSH) mit der Akutphase und dem Rehabilitationsbereich aufbaute und leitete. Gleichzeitig schaffte er es, den Begriff der Rehabilitation im Akutkrankenhaus zu etablieren und eine sektorenübergreifende Versorgung sicherzustellen.

Professor Zieger wird regelmäßig zu speziellen Themen der Neurorehabilitation oder auch zum Thema Wachkoma von Selbsthilfegruppen und Organisationen angefragt. Jahrelang war er als Dozent fest mit der Psychologischen Fakultät der Universität Oldenburg verbunden. Er ist zudem Mitglied der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter e.V., des Bundesverbands Neurorehabilitation e.V. und zahlreicher Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP). Als ausgewiesener Experte in medizinischen und ethischen Fragen in der Behandlung von Wachkomapatienten wurde Zieger in den wissenschaftlichen Beirat der Hellmonds-Koma-Stiftung (Wismar), des Instituts für Mensch, Ethik und Wissenschaft (Berlin) und der Österreichischen Wachkoma-Gesellschaft (Wien) berufen.
07.07.2022, 19:55 Uhr
Mitmachen und die Zukunft unserer Mobilität gestalten
Umfragen suchen Vorschläge für Fahrradstraßen und Mobilitätsstationen
Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 werden die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität in Oldenburg gestellt. Als Bestandteil der Bürgerbeteiligung sind möglichst viele Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgerufen, noch bis zum 1. August an drei Online-Umfragen zum RMV 2030 teilzunehmen. Angeboten werden: eine allgemeine Umfrage zum RMV 2030, eine Umfrage zum Teilkonzept Mobilitätsstationen (Wo sind Bedarfe im Stadtgebiet?) sowie eine Umfrage zum Teilkonzept Radverkehr: Wo sollen Fahrradstraßen entstehen? Fragen und weitere Anregungen zum RMV 2030 können per E-Mail an RMV2030@stadt-oldenburg.de an den zuständigen Fachdienst gerichtet werden.
07.07.2022, 19:54 Uhr
Kostenlose Schreibwerkstatt: Bewerbungsfrist für junge Talente verlängert
Literarisches Schreiben mit Sabrina Janesch – Bis 10. August bewerben
In diesem Herbst können junge Talente mit der Schriftstellerin Sabrina Janesch in einer Schreibwerkstatt für literarisches Schreiben ihre Fähigkeiten und Texte weiterentwickeln. Das Literaturhaus Oldenburg hat den Bewerbungszeitraum verlängert: Schreibbegeisterte im Alter zwischen 16 und 26 Jahren können noch bis zum 10. August ihre Bewerbung um die Teilnahme als PDF-Dokument an literaturhaus@stadt-oldenburg.de schicken – und das unabhängig von ihren Vorerfahrungen. Das Motivationsschreiben inklusive Vorstellung der eigenen Person soll maximal eine Seite umfassen. Die gewünschte Schreibprobe in Form eines eigenen fiktionalen Prosatextes soll maximal zehn Seiten lang sein.
Über die Schreibwerkstatt und Sabrina Janesch

Die Schreibwerkstatt findet an vier aufeinander aufbauenden Terminen im Kulturzentrum PFL statt: Am 24. und 25. September und am 26. und 27. November, jeweils von 9 bis 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Dort arbeitet die kleine Gruppe Teilnehmender unter Leitung eines Profis: Sabrina Janesch studierte „Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus“, mit „Sibir“ veröffentlicht sie nach dem Bestseller „Die goldene Stadt“ bei Rowohlt Berlin demnächst schon ihren fünften Roman, ihr bisheriges literarisches Schaffen wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In der Schreibwerkstatt vermittelt Sabrina Janesch Formen und Techniken des Schreibens und widmet sich jeder und jedem Einzelnen. Im Fokus steht nicht die bloße Theorie zum bewussten Umgang mit Sprache im literarischen Schreibprozess – vielmehr machen die Teilnehmenden aktiv mit, führen Übungen durch, diskutieren und entwickeln ihre eigenen Prosaprojekte weiter.
05.07.2022, 22:17 Uhr
Stadt bekennt sich zu nachhaltiger Ernährungsstrategie
Oldenburg will Glasgow-Erklärung zu Ernährung und Klimaschutz unterzeichnen
Oldenburg will als erste deutsche Stadt die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnen. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag legt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dem Stadtrat für die Sitzung am 11. Juli vor. Die so genannte „Glasgow-Erklärung“ war Ende 2021 in der schottischen Hafenstadt von der UN-Klimakonferenz verabschiedet worden. Das Papier beinhaltet die Selbstverpflichtung, dem Klimawandel durch eine ganzheitliche Ernährungspolitik zu begegnen. 

Oberbürgermeister Krogmann begrüßt die Initiative, weil Oldenburg im Bereich nachhaltiger Ernährung bereits wichtige Schritte eingeleitet hat: „Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln ist ein zentraler Faktor für Klima- und Umweltschutz“, so Krogmann. „Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten –  das alles hat Einfluss auf die Umwelt. Verbraucherinnen und Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen“, betont Krogmann.

Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ richtet sich insbesondere an Kommunen und Bundesländer. Die jeweilige Stadt oder Region erklärt, dass sie sich der Bedeutung des Bereichs Ernährung im Klimaschutz bewusst ist. In zwölf Punkten wird die Anerkennung der komplexen Zusammenhänge und die Doppel-Rolle als Verursacher und besonders vulnerabler Bereich deklariert. Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ enthält darüber hinaus drei Selbstverpflichtungen für die Unterzeichnenden:

· die Konzeption von „ganzheitlichen Ernährungsstrategien und -politiken“ als Schlüsselinstrument für Klimaschutz und Klimaanpassung;
· das Ziel, Emissionen aus dem Bereich Ernährung zu senken;
· Impulse an die übergeordneten Verwaltungsebenen geben, um Rahmenbedingungen zu verbessern.

Die unterschiedlichen Handlungsfelder, die sich aus diesen Selbstverpflichtungen ergeben, decken sich bereits mit vielen städtischen Aktivitäten. So hat die Stadt Oldenburg auf Beschluss des Rates die Entwicklung einer Ernährungsstrategie eingeleitet und dafür eine Koordinationsstelle geschaffen, die im Fachdienst Klimaschutz angesiedelt ist. „Damit geben wir dem Thema Ernährung im Klimaschutz die nötige Aufmerksamkeit“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. Zudem fördert die Stadt Oldenburg seit mehreren Jahren die Arbeit des Ernährungsrates Oldenburg, der sich stark für die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und für die Entstehung neuer Partnerschaften in Wertschöpfungsketten einsetzt. Und auch im Maßnahmenplan für das Ziel Klimaneutralität 2035, der derzeit ausgearbeitet wird, spielen die Themen Ernährung und Konsum eine Rolle. Gleichzeitig bettet sich die Glasgow-Erklärung in das kürzlich beschlossene Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg ein.

In Deutschland hat bislang noch keine Kommune die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnet, so dass die Stadt Oldenburg hier eine Vorreiterrolle einnehmen würde. Zu den bisherigen Unterzeichnern zählen Wien, Barcelona und mehrere US-Städte.
05.07.2022, 22:16 Uhr
Bald sind Sommerferien – das Lesefieber steigt
Mitlesen und gewinnen bei der Leseaktion der Stadtbibliothek
In diesem Sommer geht es wieder los mit dem Lesefieber: Alle Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren, die einen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek haben, können am Ferien-Leseclub teilnehmen. Wer mitmachen will, kann sich ab Samstag, 9. Juli, in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, oder ab Montag, 11. Juli, in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück oder Ofenerdiek während der Öffnungszeiten eine Lesefieber-Clubkarte besorgen. Als kleines Extra gibt es eine Freikarte für die OLantis-Erlebniswelt, allerdings nur solange der Vorrat reicht.

In allen fünf Bibliotheken findet sich reichlich Lesestoff zum Ausleihen – von spannend bis lustig ist alles dabei. Zur Teilnahme gehört, dass zu jedem gelesenen Buch ein kurzer Bewertungsbogen ausgefüllt und in der Bibliothek abgeben werden muss. Wer mindestens drei Bücher gelesen und bewertet hat, wird nach den Ferien mit einer Lesefieber-Urkunde belohnt.

Unter allen Teilnehmenden, die ihre Clubkarte spätestens bis Samstag, 20. August, in ihrer Bibliothek abgegeben haben, werden tolle Preise verlost. Am Mittwoch, 24. August, findet im Veranstaltungssaal des PFL eine Abschluss-Aktion statt, zu der sich alle teilnehmenden Kinder anmelden können. Zu Gast ist der Schauspieler und Leseanimateur Frank Sommer mit seiner Mitmach-Leseshow und kniffligen Rätseln.
01.07.2022, 18:19 Uhr
Publikumspreis von „Kommune bewegt Welt“: Jetzt abstimmen für Oldenburg!
Stadt geht beim Wettbewerb auch in der Kategorie „große Kommune“ ins Rennen
Wie setzen wir uns gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Initiativen in Oldenburg für mehr Vielfalt in einer offenen interkulturellen Gesellschaft und für ein Miteinander auf Augenhöhe ein? Dieser Frage stellte sich die Stadt Oldenburg, als sie einen Beitrag zum diesjährigen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ einreichte. Dabei bestehen in gleich zwei Kategorien Chancen auf einen Gewinn: Gemeinsam mit dem Ökumenischen Zentrum Oldenburg (ÖZO) bewarb sie sich um einen Preis in der Kategorie „große Kommune“ sowie um den Publikumspreis, für den alle Interessierten nun abstimmen können.

Das Augenmerk der Oldenburger Bewerbung in der Kategorie „große Kommune“ liegt auf dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ mit seinen Aktivitäten, unter anderem dem Projekt „Großes beginnt im Kleinen – ein faires Oldenburg für 17 Ziele“ im Jahr 2021, sowie auf dem städtischen Leitbildprozess. Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro dotiert.

Die am Publikumspreis teilnehmenden Städte, Landkreise und Gemeinden bewarben sich mit der Antwort auf die Frage, warum ihr Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Die Antworten der Kommunen und die Abstimmung finden Interessierte unter https://engagementglobal.sslsurvey.de/Kommune-bewegt-Welt. Die Abstimmung ist bis Freitag, 19. August, möglich. Die Gewinnerkommune erhält einen Preis von 3.000 Euro.

Mit dem Preisgeld möchte die Stadt Oldenburg ihr entwicklungspolitisches Engagement weiter verfestigen. Ob Oldenburg gewonnen hat, zeigt sich am Donnerstag, 15. September, bei der Preisverleihung in Düren, einer der Gewinnerkommunen aus 2020.

Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ wird organisiert durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er findet seit 2014 alle zwei Jahre statt, Oldenburg ist 2022 das erste Mal dabei. Ziel des Wettbewerbes ist es, das hohe und vielseitige kommunale Engagement sichtbar zu machen und die Kommunen mit ihren zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern zu unterstützen.
01.07.2022, 18:14 Uhr
Neue 5. Klassen: So sehen die Zahlen aus
1.205 Aufnahmen an städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien
Im diesjährigen Aufnahmeverfahren für die künftigen 5. Klassen konnten 1.205 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien aufgenommen werden. Von Nachmeldungen ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr (1.245) bedeutet das im Rahmen üblicher Schwankungen einen leichten Rückgang. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtische Schulen besuchen. Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens wurden auch geflüchtete Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen aufgenommen. Auch hier wird durch den Wechsel von Schülerinnen und Schülern aus den Willkommens- und Sprachlernklassen oder durch weitere Zuzüge (vor allem aus der Ukraine) mit weiteren Aufnahmen gerechnet. Die endgültigen Zahlen erfasst die Schüler- und Klassenstatistik der allgemeinbildenden Schulen, die die Verwaltung am Ende des Jahres vorlegen wird.

Oberschulen
An den Oberschulen haben sich insgesamt 210 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die auch alle an der gewählten Schule aufgenommen werden konnten. Die Oberschulen Osternburg und Ofenerdiek richten jeweils eine Klasse mehr ein als rechnerisch erforderlich wäre. Dadurch können kleinere Klassen gebildet und auch erwartete Nachmeldungen aufgefangen werden. Es werden 13 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die Oberschulen Alexanderstraße, Eversten und Ofenerdiek mit jeweils drei Klassen starten. An der Oberschule Osternburg werden es vier Klassen sein.

Integrierte Gesamtschulen
An den Integrierten Gesamtschulen (IGS) haben sich 523 Schülerinnen und Schüler angemeldet, wovon aus Kapazitätsgründen 132 Oldenburger und vier auswärtige Schülerinnen und Schüler an der gewünschten Schule abgelehnt wurden. Von den abgelehnten Oldenburger Schülerinnen und Schülern konnten im Rahmen eines Nachmeldeverfahrens noch 19 an der IGS Kreyenbrück aufgenommen werden. Die verbliebenen Oldenburger Schülerinnen und Schüler hatten dann die Möglichkeit, sich zeitgleich mit allen anderen an den Oberschulen und Gymnasien anzumelden. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet. Die IGS Helene-Lange-Schule startet mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteich mit sechs Klassen.

Gymnasien
An den Gymnasien haben sich insgesamt 608 Schülerinnen und Schüler angemeldet. 19 auswärtige Schülerinnen und Schüler wurden aus Kapazitätsgründen abgelehnt. Am Alten Gymnasium und am Herbartgymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war fast immer der Besuch einer als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 21 Eingangsklassen eingerichtet. Das Gymnasium Eversten startet mit fünf Klassen und die anderen Gymnasien mit je vier Klassen.

Ein ausführlicher Bericht zum Aufnahmeverfahren der 5. Klassen erfolgt im Schulausschuss am Dienstag, 5. Juli. Weitere Informationen gibt es online unter https://buergerinfo.oldenburg.de/info.php.
01.07.2022, 18:10 Uhr
Energiekrise: „Werden Herausforderungen gemeinsam bewältigen“
Gemischte Gefühle beim „33. Kontaktpunkt Wirtschaft“: Die Freude darüber, dass das von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für Führungskräfte aus Oldenburger Unternehmen und Institutionen organisierte Netzwerk-Treffen nach zweijähriger Corona-bedingter Pause am Mittwochabend endlich wieder stattfinden konnte, war allen 170 Teilnehmenden deutlich anzumerken. Die positive Grundstimmung, die bei der Veranstaltung im neugebauten Logistikzentrum der Nova Hüppe GmbH an der Schlachthofstraße in Tweelbäke herrschte, war indes nicht ungetrübt: Die Folgen des Krieges in der Ukraine, die gedrosselten Gaslieferungen aus Russland und die drohende Energiekrise trieben so manchem Gast Sorgenfalten auf die Stirn.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler stimmten die Zuhörenden auf schwierige Zeiten ein, machten aber auch Mut: „Wir werden die Herausforderungen gemeinsam bewältigen. Wasserstoffwirtschaft und Windkraftstromnutzung bieten große Perspektiven für Oldenburg“, betonte Krogmann. „Die nächsten zwei, drei Jahre werden hart“, blickte Dohler angesichts zu befürchtender Versorgungseinschränkungen und steigender Energiepreise voraus. „Aber die Suche nach Lösungen setzt Potential frei und ist eine Riesen-Chance für unsere Region.“

Dohler verdeutlichte in seinem Gastvortrag die aktuelle Lage: „Wir brauchen in Deutschland einen Gasspeicherfüllstand von 80 bis 90 Prozent, um gut durch den Winter zu kommen. Heute sind wir bei 61 Prozent.“ Alle Verbraucherinnen und Verbraucher, von der Industrie bis zum privaten Haushalt, können schon heute aktiv dazu beitragen, Mangellagen in der kalten Jahreszeit abzumildern, indem sie ihren Verbrauch so weit wie möglich reduzieren. „Jeder Kubikmeter Erdgas, der für den Winter eingespeichert werden kann, hilft uns weiter“, betonte Dohler. Mit dem Energiesparen müsse man „sofort loslegen“.

Der EWE-Vorstandsvorsitzende erläuterte: „Wir brauchen kurzfristig alternative Gasbezugsquellen, müssen den Verbrauch reduzieren sowie substituieren und dabei soweit möglich auf erneuerbare Energien setzen.“ Eine Möglichkeit, kurzfristig Teile des jetzt noch genutzten russischen Erdgases zu ersetzen, ist LNG, sogenanntes verflüssigtes Erdgas. Die in Deutschland für die Löschung von Flüssiggastankern notwendigen Terminals an der Nordseeküste werden derzeit geplant. EWE bietet in Wilhelmshaven an, die Gasverteilung über den Nordwesten sicherzustellen und einen Teil des angelandeten Flüssiggases zu speichern.

Dohler hält es für unabdingbar, den Ausbau erneuerbarer Energien massiv weiter voranzutreiben. Die schwankende Verfügbarkeit von Sonne und Wind mache dabei aber gleichzeitig auch effiziente Speicherlösungen erforderlich. Die Antwort darauf ist für die EWE der Einsatz von grünem Wasserstoff, der unkompliziert aus erneuerbaren Energien erzeugt werden kann, sich transportieren und langfristig speichern lässt – zum Beispiel in unterirdischen Salzkavernen, wie EWE sie im Nordwesten bislang zur Speicherung von Erdgas nutzt. Dohler sieht in diesem Energieträger großes Potential, gerade auch für die Anwendung in der Industrie.

Dass beim „Kontaktpunkt“ über die Sonne als Energiequelle gesprochen wurde, passte zum Veranstaltungsort – schließlich ist sie auch für die Nova Hüppe GmbH Sonnenschutzsysteme von elementarer Bedeutung. Geschäftsführer Normen Strecker skizzierte die rasante Entwicklung des Unternehmens, das auf 230 Mitarbeitende angewachsen ist und 38.000 Markisen im Jahr produziert. „Jeden Tag gehen 200 maßgeschneiderte Markisen in den bundesweiten Versand“, berichtete der Hausherr. Strecker dankte der städtischen Wirtschaftsförderung, mit deren tatkräftiger Unterstützung es Nova Hüppe ermöglicht worden sei, am Standort in Tweelbäke durch den Erwerb eines knapp 9.400 Quadratmeter großen Grundstücks in direkter Nachbarschaft zu expandieren. Das neue Logistikzentrum ist 2021 in viereinhalbmonatiger Bauzeit entstanden. „Wir haben an den unternehmerischen Erfolg von Nova Hüppe geglaubt“, sieht sich Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, bestätigt. Er bezeichnete das Unternehmen als „hidden champion“. Auch die „Kontaktpunkt“-Gäste – viele von ihnen nahmen vor Beginn der Veranstaltung an Betriebsführungen teil – zeigten sich beeindruckt.
01.07.2022, 18:01 Uhr
Stadt besetzt wichtige Führungspositionen neu
Hedda Rosenboom und Markus Löwer übernehmen Amtsleitungen
Die Stadt besetzt zwei wichtige Führungspositionen neu: Hedda Rosenboom (50) wird neue Leiterin des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement. Sie tritt voraussichtlich zum 1. Oktober dieses Jahres die Nachfolge von Volker Trautmann (62) an, der seit 2016 Personalchef der Stadtverwaltung ist und zum 1. November in den Ruhestand gehen wird. Markus Löwer (43) übernimmt die Leitung des Stadtplanungsamtes. Er ist Nachfolger von Elke Wicherts (65), die bereits in den Ruhestand gewechselt ist. Sie hatte das Stadtplanungsamt seit 2006 geleitet. Wann Markus Löwer seinen Dienst antritt, steht noch nicht genau fest. Der Rat hat den Einstellungen einvernehmlich zugestimmt.

Hedda Rosenboom stammt gebürtig aus Norden und wohnt in Oldenburg. Sie hat nach dem Abitur von 1991 bis 1994 an der Niedersächsischen Fachhochschule Hildesheim Verwaltung und Rechtspflege studiert und das Duale Studium als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Studium war sie bis 2004 als Sachbearbeiterin bei der Bezirksregierung Weser-Ems in Oldenburg tätig, bevor sie zur Performa Nord, einem Eigenbetrieb des Landes Bremen, wechselte. Seit 2008 steht Hedda Rosenboom im Dienst der Freien Hansestadt Bremen und war dort bis 2013 Mitarbeiterin beim Senator für Finanzen. Seit März 2013 leitet die 50-Jährige den Bereich „Ressortweite Personalthemen, Personalentwicklung und Organisation“ bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Markus Löwer wurde im hessischen Homberg/Efze geboren. Er hat nach dem Abitur von 2000 bis 2006 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Geographie mit den Nebenfächern Öffentliches Recht und Landschaftsökologie studiert und das Studium als Diplom-Geograph erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Studium war er zunächst als Projektmitarbeiter in einem Planungsbüro und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig, bevor er 2010 in den Dienst der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH wechselte. Seit Oktober 2017 ist der 43-Jährige Leiter des Referates für Raumordnung, Stadtentwicklung und Flächennutzung bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen.
01.07.2022, 17:59 Uhr
Deutscher Demografie Preis: Oldenburg gewinnt den zweiten Platz
#MehrÄlterBunter überzeugt die Jury bei der Verleihung am 28. Juni in Berlin
Am Dienstag, 28. Juni, wurde in der Kulturbrauerei Berlin der Deutsche Demografie Preis zum dritten Mal verliehen – und Oldenburg ist unter den Gewinnern. Die Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie „#MehrÄlterBunter“ hatte die Jury rund um Christoph Zeckra überzeugt und es in der Kategorie „Gemeinsam Wirken“ zusammen mit den anderen Nominierten auf den zweiten Platz geschafft. Sieger wurde die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH: Lausitz Vital.

Sichtlich stolz zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Eine tolle Auszeichnung für unsere Stadt! Wir konnten damit punkten, dass unser langjähriger Weg der Beteiligung auf Augenhöhe ernst gemeint ist. Das hat mit dem Ratsbeschluss zur inklusiven Stadt begonnen, wo wir uns zu mehr Partizipation verpflichtet haben, also weniger übereinander und mehr miteinander zu sprechen. Dass uns das im Alltag mehr und mehr gelingt ist ein Kulturwandel, der unserer engagierten Stadt sehr entspricht.“ Krogmann räumt ein, dass der Weg noch lang ist, denn er erfordert bei allen Beteiligten ein Umdenken: „Zuhören, verstehen, Vertrauen aufbauen, gemeinsam anpacken – das erfordert eine respektvolle Haltung untereinander. Aber nur so, eben gemeinsam, können wir die großen Aufgaben unserer Zeit meistern.“

Eine kleine Delegation rund um Sozialdezernentin Dagmar Sachse hatte sich auf den Weg nach Berlin gemacht. „Die Kulturbrauerei in Berlin bildete einen würdigen Rahmen für die Preisverleihung, ist sie doch selbst ein Ort der Begegnung. Gemeinsam an Projekten zu arbeiten und gemeinsam dafür gewürdigt zu werden, ist ein wichtiger Impuls für die weitere Arbeit“, resümiert Sachse. Mit dabei waren auch Henning Niehues, der von Anfang an bei #MehrÄlterBunter mitarbeitet und mit der Fidi Initiative einen selbstorganisierten Treffpunkt für die Nachbarn am Friedrich-August-Platz betreibt, und Rita Giese, die ehrenamtlich das monatliche Fernsehformat „Best Age in Oldenburg“ bei oeins zusammen mit einem kleinen Team verantwortlich betreut. Beide waren sich einig: „Die Bewerbung hat sich gelohnt. Wir sind beeindruckt, in welcher Liga Oldenburg hier spielt!“

„Ein bisschen wie beim ESC,“ zieht Susanne Jungkunz, Projektleiterin von #MehrÄlterBunter, einen Vergleich, „nur, dass wir 10 Punkte bekommen haben! Ich wünsche mir, dass die tolle Energie, die wir aus Berlin mitbringen, weiter dabei hilft, die guten Ideen der Menschen in Oldenburg zum Demografischen Wandel zu verwirklichen.“ Besonders in den monatlichen Projektwerkstätten können Aktive aus der Stadtgesellschaft Ideen in Taten umsetzen und werden dabei auf Wunsch vom Lotsen-Team der Stadtverwaltung unterstützt.

Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Auf Basis des Aktionsplans Inklusion und der Oldenburger Demografiestrategie entstand vor zwei Jahren #MehrÄlterBunter mit seinen Formaten: Themen-Picknicks2030 generieren neue Ideen für Zukunftslösungen, Projektwerkstätten beraten die Umsetzung und ein Lotsen-Team der Verwaltung unterstützt. Der „Utkiek“ ist Netzwerktreffen und will Forum für Beteiligungsvorhaben sein.

Nach der Sommerpause findet die nächste Projektwerkstatt am 16. August statt und am 8. Oktober das Forum für Beteiligung „Utkiek“.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich im städtischen Beteiligungsportal www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.

Einen monatlichen Newsletter kann man unter demografie@stadt-oldenburg.de abonnieren.

Der Deutsche Demografie Preis wurde 2020 ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Organisationen verliehen, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen – und so die Zukunft aktiv gestalten. Dabei sind die die besten Ideen und Beispiele gefragt. Eine unabhängige, fachkundige Jury entscheidet, wer den Preis in insgesamt acht Kategorien bekommt. In diesem Jahr hatten sich 101 Projekte beworben, 25 wurden nominiert. In jeder Kategorie gab es einen Sieger, die Nominierten teilen sich den zweiten Platz.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website unter https://deutscher-demografie-preis.de.
28.06.2022, 17:57 Uhr
Erfolgreicher Tritt in die Pedale
27 Oldenburger Schulklassen legen beim „FahrRad“-Wettbewerb 353.553 Kilometer zurück
Der Tritt in die Pedale hat sich gelohnt: Beim Wettbewerb „FahrRad!“ haben 27 Oldenburger Schulklassen im Zeitraum von Anfang März bis Anfang Juni insgesamt 353.553 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 49,5 Tonnen gegenüber der Fahrt mit dem Eltern-Taxi.

Für ihre sportlichen Leistungen wurden die vier per Los ermittelten Klassen-Sieger am Dienstag, 28. Juni, in der Liebfrauenschule ausgezeichnet. „Alle teilnehmenden Klassen haben mit ihrem Einsatz einen tollen Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, freut sich Edgar Knapp vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Oldenburg, das zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen hatte. „Wir freuen uns, dass junge Menschen mit Begeisterung auf das Fahrrad umsteigen.“

Geldbeträge für die Klassenkasse erhielten die Klasse 9a der Liebfrauenschule (300 Euro), die Klasse 9e der Oberschule Osternburg (200 Euro) und die Klasse 8a des Herbartgymnasiums (100 Euro). Diese Preise wurden vom Kreisverband Oldenburg im Verkehrsclub Deutschland (VCD) zur Verfügung gestellt. Über eine vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Oldenburg gestiftete Fahrt mit einer Fahrrad-Draisine freute sich die Klasse 5a der Helene-Lange-Schule.

Mit dem lokalen Wettbewerb flankiert das Umweltbildungszentrum den bundesweiten VCD-Wettbewerb „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“, der noch bis September andauert. Auch hierbei legen Schülerinnen und Schüler Schul- und Freizeitwege mit dem umweltfreundlichen Fahrrad zurück und sammeln im Klassenverbund Kilometer, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Beim bundesweiten Wettbewerb haben sich 197 Klassen angemeldet und bisher (Stand 27. Juni) 895.724 Kilometer gesammelt.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter https://www.oldenburg.de/ruz-fahrrad.
28.06.2022, 17:54 Uhr
Fachkräfte-Forum 2022: New Work am „normalen“ Arbeitsplatz
Kooperationspartner laden zum persönlichen Austausch in Präsenz ein
„New Work für Bluse & Blaumann“ – so lautet das Motto des 8. Oldenburger Fachkräfte-Forums. Was bringt Unternehmen, auch unabhängig von Pandemie und demografischem Wandel, in die Lage, mit Veränderungen umzugehen? Genau dieser Frage geht die Veranstaltung am 7. Juli im Auditorium des CORE Oldenburgs auf den Grund – und liefert Impulse, wie New Work überall gelingen kann. Insbesondere Geschäftsführende und Personalverantwortliche von kleineren und mittleren Unternehmen aus der Stadt Oldenburg sind herzlich zu dem kostenlosen Forum eingeladen. Anmeldungen sind bis zum 4. Juli online unter www.oldenburg.de/fachkraefteforum möglich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem Eingang der Anmeldung vergeben.

„Als modernes Arbeitskonzept bietet New Work vielfältige Ansätze, um Aufgaben anders als bisher zu organisieren und flexibler zu gestalten“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die Veranstaltung eröffnen wird. „Mit dem Oldenburger Fachkräfte-Forum möchte die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten.“

Nach zwei pandemiebedingten Online-Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren wird die Neuauflage nun wieder in Präsenz stattfinden. „Die Teilnehmenden können so in einen echten persönlichen Austausch treten und netzwerken“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, über die wiedergewonnenen Möglichkeiten.

Die Veranstaltung wird moderiert von Monika Kretschmer (Oldenburgische IHK), die im Dialog mit Alexis Angelis (CORE Initiator, Architekt und Stadtentwickler) zu seinen Ideen, Motivationen und Erfahrungen mit dem Co-Working-Space CORE in die Thematik „Neue Arbeitswelt“ einleitet. Als ein mögliches Best Practice-Beispiel gewährt Gunnar Barghorn (Unternehmer, Autor und Keynote Speaker) in einem Impulsvortrag Einblicke in sein Unternehmen und verdeutlicht, dass New Work überall gelingen kann. „Was wir in einem achtzigjährigen Metall-Handwerksunternehmen in der Wesermarsch umsetzen konnten, beweist anderen Unternehmen, dass sie ruhig traditionsbewusst, konservativ und provinziell sein können. New Work ist kein Privileg der Startups aus dem Silicon Valley, sondern unser aller Zukunft“, so Barghorn.

Die in Barghorns Vortrag zuweilen provokant formulierten Thesen bieten die Grundlage für die sich anschließenden „Denkräume“: In einer interaktiven Arbeitsphase setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in Diskussionen an Thementischen mit den Herausforderungen von New Work auseinander. Nach Auswertung der Ergebnisse findet die Veranstaltung ihren Ausklang bei einem gemeinsamen Imbiss und der Möglichkeit zum Netzwerken.

Das Fachkräfte-Forum hat sich nach der großen Resonanz seit 2016 als feste Größe in der Oldenburger Unternehmenslandschaft etabliert. Das Netzwerktreffen ist eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg.

Zu den Kooperationspartnern gehören:

· Arbeitgeberverband Oldenburg
· Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg – Wilhelmshaven und das Jobcenter der Stadt Oldenburg
· Demografieagentur für die Niedersächsische Wirtschaft GmbH
· Handwerkskammer Oldenburg – HWK
· Oldenburgische Industrie- und Handelskammer – IHK
· Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg
28.06.2022, 17:51 Uhr
Vielfalt in Bewegung: Inklusive Rad- und Rolltour durch Oldenburg
Bunte Veranstaltung am 3. Juli anlässlich zehn Jahre Oldenburger Inklusion
Vor zehn Jahren hat der Oldenburger Rat mit dem Beschluss „Oldenburg will Inklusion!“ die Weichen für den Oldenburger Inklusionsprozess gestellt. Kern ist die Vision, eine Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung und ein Lebensort für alle zu sein, unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, der Herkunft oder Nationalität, der Familienform, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, dem sozialen Status, der sexuellen Orientierung oder Identität. Mit einer inklusiven Rad- und Rolltour soll nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern diese Vision konkret erlebbar gemacht werden. Daher sind alle Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich zur inklusiven Rad- und Rolltour am Sonntag, 3. Juli, ab 14.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt und Start ist am Pferdemarkt.

„Inklusion ist vor allem eine Haltungsfrage. Eine inklusive Stadtgesellschaft als gelebter Alltag, das ist unser Ziel. Noch gibt es viel zu tun, aber eine Rad- und Rolltour, bei der alle aufeinander achten und gemeinsam am Ziel ankommen, kann zu diesem Gemeinschaftsgefühl beitragen“, ist sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sicher.

Alle können mitfahren: Jung und Alt, mit und ohne Beeinträchtigung, auch ohne eigenes Fahrrad. Alles ist erlaubt, was Räder oder Rollen hat und nicht stark motorisiert ist.

„Wir wünschen uns einen bunten Mix aus allen erdenklichen rollenden Fortbewegungsmitteln. Wer kein eigenes Gefährt hat oder Unterstützung braucht, kann vor Ort OLi-Bikes ausleihen oder eine Mitfahrgelegenheit finden“, wirbt Wiebke Friedrich von der Strategischen Sozialplanung der Stadt Oldenburg und Organisatorin der Veranstaltung. Zur Verfügung stehen beispielsweise ein Rollstuhlfahrrad, ein gerontologisches Tandem, vier Rikschas und ein Fahrradschiff.

Vor Ort am Pferdemarkt wird es einen Infostand geben. Hier können Details zur Route erfragt, Räder ausgeliehen und Mitfahrgelegenheiten angefragt werden.

Die Tour startet gegen 15 Uhr am Pferdemarkt. In gemütlichem Tempo und mit viel Rücksicht werden gemeinsam etwa vier Kilometer Wegstrecke über Haupt- und Nebenstraßen zurückgelegt. Ziel der Tour ist die Wiese hinter dem Jugendprojektehaus, Weiße Rose 1, in Neu Donnerschwee. Dort erwartet alle Teilnehmenden ab 16 Uhr ein kleines Picknick mit Kaltgetränken und Snacks. Für Interessierte gibt es ab ca. 16.30 Uhr eine Quartiersführung über das ehemalige Kasernengelände. Die Veranstaltung endet gegen 17.30 Uhr. Weitere Details zur Veranstaltung stehen unter www.oldenburg.de/10JahreOldenburgerInklusion.

Die Stadt Oldenburg bedankt sich ausdrücklich bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern der Veranstaltung: ADFC Oldenburg, Stadtsportbund, Jugendwerkstatt der VHS, Jugendprojektehaus, Verein „NeuDonnerschwee verbindet2, Verein „Radeln ohne Alter“, Verein „Rädchen für alle(s)“, Hospizdienst Oldenburg, Rikscha-Oldenburg, Michael Olsen und OLi-Bike.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-3055 oder per E-Mail unter inklusion@stadt-oldenburg.de.

Weitere Informationen zum Thema Inklusion in Oldenburg gibt es online unter www.oldenburg.de/inklusion.
28.06.2022, 17:46 Uhr
Radtour für den guten Zweck
Sparda-Bank in Oldenburg fördert den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit 1.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, übereichte einen symbolischen Scheck an Rieke Imhoff, Spendensammlerin und Angehörige eines vormals von der Krankheit Betroffenen. Die Zuwendung stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West e.V.

Für ihre Spendensammelaktion hat sich Rieke Imhoff etwas Besonderes einfallen lassen. Als Schwester eines wieder genesenen Tumorerkrankten, hat sie alle Höhen und Tiefen der Behandlung mitbekommen, genauso wie die Unsicherheit bei der Wahl der richtigen Therapie. Das hat sie dazu veranlasst, eine Radtour entlang wichtiger Orte im Leben der Geschwister zu unternehmen und dabei Spenden für die Deutsche Hirntumorhilfe zu sammeln. Ihre Tour startet in Aurich, wo die Geschwister aufgewachsen sind. In vier Etappen wird Rieke Imhoff eine Gesamtstrecke von 280 Kilometern fahren. Ziel ist die Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, in der ihr Bruder erfolgreich operiert wurde. Mit der Aktion möchte Rieke Imhoff in Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Oldenburg auf die Krebserkrankung aufmerksam machen und die Erforschung von Behandlungsmethoden unterstützen. Mehr Informationen zu der Aktion unter: https://www.hirntumorhilfe.de/helfen-spenden/benefizaktionen/radeln-fuer-den-guten-zweck.

Für Filialeiter Hermann Kruse ist die finanzielle Förderung von Rieke Imhoffs Anliegen eine Selbstverständlichkeit. „Als Genossenschaftsbank vor Ort engagieren wir uns seit jeher für die Menschen in unserer Umgebung. Daher unterstützen wir auch den großartigen Einsatz von Rieke Imhoff für Tumorerkrankte sehr gern und freuen uns, auf diese Weise einen Beitrag für Genesung zu leisten“, sagt der Filialleiter. 
28.06.2022, 17:44 Uhr
Selbsthilfegruppe für Alleinstehende
Alleinstehende/Alleinlebende, die auf der Suche nach Austausch sind, können sich an die BeKoS wenden. Dort trifft sich 2x im Monat eine Gruppe, die Gelegenheit zum Gespräch aber auch zu gegenseitiger praktischer Unterstützung und ggf. gemeinsamen Freizeitaktivitäten bietet. 

Interessierte erreichen die BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
28.06.2022, 17:43 Uhr
Selbsthilfegruppe für erwachsene Menschen mit ADHS
In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich über Erfahrungen auszutauschen und verschiedenen Aspekte von ADHS zu beleuchten.
Mögliche Themen könnten auch sein: Was ist ADHS? Verschiedene Typen und Dimensionen von ADHS; Stärken und Risiken; Medikamente und alternative Behandlungen; Sekundärerkrankungen sowie Tipps und Tricks. 

Interessierte können sich gerne bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de
28.06.2022, 17:32 Uhr
Raus aus dem Escape-Room und rein ins Berufsleben
Johanniter laden Azubis und Freiwilligendiensler zum Willkommenstag ein
„JUHwelcome“ ist der Titel und gleichzeitig das Motto des Begrüßungstages für alle Auszubildenden und Freiwilligendienstler, die nach den Sommerferien neu bei den Johannitern einsteigen. „Wir wollen die jungen Menschen in der Johanniter-Familie willkommen heißen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, uns und sich untereinander kennenzulernen“, erklärt Stephanie Hümmer vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), die den Tag zusammen mit Marcel Heyen vom Fachbereich Personal und Ricarda Imhoff und Wiebke Schäfe vom Fachbereich Marketing und Kommunikation organisiert hat. „JUHwelcome“ wurde jetzt erstmals am Pilotstandort in Oldenburg durchgeführt und soll zukünftig an allen Ausbildungsstandorten im Landesverband stattfinden. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der DAK-Gesundheit, die einen Teil der Stationen organisierte und die Preise für die Gruppenwertung stiftete. 

Eingeladen waren 51 junge Frauen und Männer, die jetzt ihre Berufsausbildung in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege oder Verwaltung oder einen Freiwilligendienst beginnen. Sie kamen aus dem gesamten Regionalverband Weser-Ems. Die weiteste Anreise hatten vier Neulinge aus Osnabrück und dem Ortsverband Ems-Vechte. Am Ende waren nur zwölf Teilnehmden der Einladung gefolgt. „Etwas wenig“, gab Stephanie Hümmer zu, hatte aber Verständnis. „Wir haben es ganz bewusst nicht zu einer Pflichtveranstaltung gemacht und auch auf eine verbindliche Zusage verzichtet, weil es als freies Angebot gedacht ist und auch so verstanden werden sollte.“ Angesichts des sonnigen, heißen Wetters war es verständlich, dass nicht mehr gekommen waren. Aber die dabei waren hatten ihren Spaß.

In drei Mannschaften mit jeweils vier Leuten mussten die angehenden Johanniterinnen und Johanniter verschiedene Aufgaben lösen. Unter anderem mussten bei einer Herz-Kreislauf-Wiederbelebung den richtigen Rhythmus finden, sich mit Wissen und logischen Denken aus einem Escape-Room befreien, auf einem Koordinationstrainer ihr Gleichgewichtsgefühl unter Beweis stellen und in einer Aktiv-Pause mit Bällen koordinative Fähigkeiten zeigen. In der San-Arena der Notfallsanitäter-Schule Weser-Ems am Campus Oldenburg wartete ein Fallbeispiel mit einem Unfallverletzten auf die Frauen und Männer. „Im Mittelpunkt aber standen der Spaß und das Kennenlernen“, sagt Stephanie Hümmer. Deshalb wurde zwischen den Stationen immer ausreichend Zeit gegeben, um am Obstbuffet miteinander zu plaudern. Freude gab es auch bei der Siegerehrung. Weil nicht so viel Teilnehmende erschienen waren wie geplant, bekam jede und jeder einen Preis.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist von der IHK Oldenburger Land als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifiziert. Insgesamt sind im Regionalverband Weser-Ems in 20 Ortsverbänden mehr als 1000 Menschen hauptamtlich beschäftigt und 1900 ehrenamtlich aktiv. Ausbildungsplätze und Freiwilligendienste gibt es vor allem in den Bereichen Rettungsdienst, Ambulante Pflege, Tagespflege, Kindertagesstätten, Hausnotruf, der Ausbildung in Erster Hilfe und in der Verwaltung.
28.06.2022, 17:27 Uhr
Oldenburg-Pass: Altbewährtes und Neues im Jahr 2022
Jetzt mit Gutscheinen für Sperrmüllabfuhr, Kultureinrichtungen und VWG-Fahrten – solange der Vorrat reicht
Der Oldenburg-Pass bietet Menschen mit geringem Einkommen auch in diesem Jahr viele Ermäßigungen in verschiedenen Bereichen in Oldenburg – wie beispielsweise Sport, Weiterbildung oder auch in Geschäften. In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass wieder kostenlos gebadet werden und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad Am Flötenteich und im Freibad des OLantis Huntebades. Dazu muss lediglich der Oldenburg-Pass und ein Ausweisdokument an der jeweiligen Kasse vorgelegt werden.

Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, die einen Schwimmkurse vom OLantis, dem BTB oder dem TUS Bloherfelde besuchen, kann bei regelmäßiger Teilnahme (80 Prozent der Kursstunden) ein Betrag von 60 Euro erstattet werden. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn eine Teilnahmebescheinigung im Fundbüro des Bürgerbüros Mitte vorgelegt wird. Es werden maximal zwei Schwimmkurse pro Person erstattet.

Auch in diesem Jahr werden wieder Bildungsgutscheine im Wert von nunmehr 100 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte (Fundbüro) den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal zwei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Weiterhin berechtigt der Oldenburg-Pass zur Nutzung der Oldenburger Tafel (derzeit werden leider keine Neukundinnen und Neukunden aufgenommen) und zu vielen weiteren Angeboten. Eine Liste mit den Anbietenden, die Ermäßigungen gewähren, ist auf der Seite www.oldenburg.de/oldenburgpass zu finden.

Bei der Beantragung des Oldenburg-Passes gibt es jeweils einen Gutschein pro Haushalt für eine kostenlose Sperrmüllabfuhr im Wert von 25 Euro, einen Kulturgutschein über 10 Euro (für Kinder und Erwachsene), der in teilnehmenden Kultureinrichtungen wie Kinos und Theater eingelöst werden kann, und vier Einzelfahrscheine für die VWG (für Erwachsene und Grundschulkinder). Diese Sonderaktionen gelten nur solange der Vorrat reicht und maximal im Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023.

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das Fundbüro im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Für die Beantragung im Fundbüro muss ein Termin unter der Telefonnummer 0441 235-4444 vereinbart werden. Der Oldenburg-Pass kann auch online unter www.oldenburg.de/oldenburgpass beantragt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburgpass oder im ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
28.06.2022, 17:25 Uhr
„Geheime“ Kulturräume in Szene setzen
Kulturbüro ruft zum Ideenwettbewerb auf
Ungewöhnliche Orte für Kultur, geheime Orte, Escape-Rooms vom öffentlichen Trubel – all das können Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer erleben beim Projekt „KammerKultur in geheimen Räumen“ auf der zugehörigen Website www.kammerkultur.de. Das Projekt versteht sich als „Anstiftung zur Kulturarbeit“. Dabei können neue Kulturräume entdeckt und eröffnet werden. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg lobt nun einen öffentlichen Ideenwettbewerb zum Thema aus. Alle Interessierten, egal welchen Alters, sind aufgerufen, eigene „Geheime Räume“ in Oldenburg zu entdecken.

Was würden die Entdeckerinnen und Entdecker in ihren eigenen „Geheimen Räumen“ inszenieren? Eine Lesung? Musik? Tanz? Eine Sprayer-Aktion? Wozu inspiriert sie ihr besonderer Raum? Was ist das Spannende, Geheimnisvolle daran? „Inszeniere Deine Idee, lass den Raum wirken, zusammen mit Dir oder Euch darin“, ruft Christiane Maaß vom Kulturbüro zur Teilnahme am Ideenwettbewerb auf. Nicht nur Einzelpersonen, auch Schulklassen oder andere Gruppen können mitmachen.

Die Gewinneridee wird als 360-Grad-Video umgesetzt. „Allerdings steht klar die Interaktion in und mit dem Raum und nicht die Technik im Vordergrund“, betonen Sebastian Netta und Yvonne Franke von der „KammerKultur“. Alternativ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren „Geheimen Raum“ auch selber inszenieren und ein eigenes Video mit einer geeigneten App aufnehmen.

Bewerbungsschluss für den Ideenwettbewerb ist der 18. August 2022. Eingereicht werden sollten ein kleines Konzept von maximal einer DIN A4-Seite sowie ein oder zwei Fotos vom Raum. Eigene Videos sollen auf YouTube hochgeladen und der Link dazu eingereicht werden. Nähere Infos und Kontakt gibt es per Telefon 0441 235-2319 oder E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de.
24.06.2022, 14:28 Uhr
Tageseltern werden? Infoabend zur Kindertagespflege am 5. Juli
Langjährige Tagesmutter berichtet aus Alltag – Qualifizierungskurs beginnt im September
Wie kann ich Tagesmutter oder Tagesvater werden? Wie qualifiziere ich mich für eine Großtagespflege? Und wie sieht der normale Alltag als Tageseltern aus? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt ein Infoabend der Evangelischen Familien-Bildungsstätte (EFB) in der Gorch-Fock-Straße 5 A in Oldenburg. Am Dienstag, 5. Juli, ab 20 Uhr stehen Koordinatorin Carola Kürten von der Familien-Bildungsstätte und Fachberater Mehmet Avcu vom Amt für Jugend und Familie für Interessierte bereit, die sich einen Überblick über die Tätigkeit in der Kindertagespflege und die Rahmenbedingungen der Ausbildung informieren möchten. Aus der Praxis berichtet eine langjährig erfahrene Tagesmutter.

Die Gebühr für den Infoabend beträgt 5 Euro. Es wird um vorherige Anmeldung unter Telefon 0441 48 06 56 90 oder per E-Mail an info@efb-oldenburg.de gebeten.

Der nächste Qualifizierungskurs für künftige Tagesmütter und -väter beginnt im September 2022. Er umfasst 160 Unterrichtsstunden sowie ein 40-stündiges Praktikum, dauert etwa acht Monate und schließt mit einem Zertifikat ab. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Pädagogik, Psychologie, Recht, Gesundheit, Förderung und Bildung.

Weitere Informationen gibt es auf der EFB-Website unter www.efb-oldenburg.de oder auf der städtischen Online-Präsenz unter www.oldenburg.de/kindertagespflege.
24.06.2022, 14:13 Uhr
Digitalbonus für kleine und mittlere Unternehmen
Land legt Förderrichtlinie neu auf – Anträge können ab jetzt gestellt werden
Im Rahmen der Digitalisierungsförderung in Unternehmen hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung eine Neuauflage der Richtlinie „Digitalbonus.Niedersachsen“ veröffentlicht, die mit insgesamt 15 Millionen Euro ausgestattet sein soll. Die Förderung „Digitalbonus.Niedersachsen“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, dem Bereich eHealth, des Handwerks und kleine berufliche Planungsbüros des digitalen Bauens mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. „Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit werden mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu 40 Prozent unterstützt. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, die Oldenburger Unternehmen auf die Neuauflage der Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen hinzuweisen“, so Kersten Mittwollen, Leiter des Fachdienstes Unternehmensservice in der Oldenburger Wirtschaftsförderung.

Mit der Richtlinie „Digitalbonus.Niedersachsen“ werden gefördert: Investitionen in IKT-Hardware, -Software oder Softwarelizenzen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen sowie Investitionen in Hard- und Software zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit. Der Fördersatz liegt bei maximal 40 Prozent für kleine und maximal 20 Prozent für mittlere Unternehmen. Die Fördersumme muss hierbei mindestens 3.000 Euro betragen und darf 10.000 Euro nicht überschreiten.

Die Antragsstellung ist bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank ab sofort möglich. Weitere Informationen sind online unter www.nbank.de und dem Suchbegriff „Digitalbonus.Niedersachsen“ zu finden.

Im Zusammenhang mit der Förderung von Investitionsvorhaben steht auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung. Kontakt: Nadine Krämer, Telefon 0441 235-2870, E-Mail: nadine.kraemer@stadt-oldenburg.de.
23.06.2022, 15:29 Uhr
Zeit für neue MACH|WERKE
Ausschreibung für innovative Kulturprojekte startet – Erneut hohes Fördervolumen
Experimentieren, ausprobieren, improvisieren: die Lust aufs Unbekannte und Ungewohnte gehört zu den Wesensmerkmalen der jungen Kultur. Seit 2018 unterstützt das Kulturbüro der Stadt Oldenburg diese positive Neugier mit MACH|WERK – Oldenburgs Fonds für innovative Kulturprojekte. Nun geht er in die fünfte Runde.

Nach einem erfolgreichen Durchgang im vergangenen Jahr bleibt es beim erhöhten Fördervolumen von 80.000 Euro. Der Ansatz war 2021 verdoppelt worden, nachdem stets viele gute Projektideen der jungen Szene unberücksichtigt bleiben mussten. Diese Situation wurde nun deutlich entschärft.

Dennoch ist die Konkurrenz der Ideen groß. Mit 19 Einreichungen war die Resonanz bei der vierten Auflage zwar etwas geringer als im starken Vorjahr, dafür stellte das Antragsvolumen von 246.000 Euro einen neuen Rekord dar. Bei vielen Projekten war der Mut zu spüren, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.

MACH|WERK ist als Probier- und Experimentierformat für (tendenziell) junge Akteure inzwischen fest etabliert und ergänzt Oldenburg um bisher unbekannte Facetten. „Mit MACH|WERK nehmen wir die Zukunft in den Blick“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir schaffen Perspektiven für die nächste Kultur-Generation.“

Rund zwei Monate sind nun Zeit, um neue Ideen zu entwickeln, kreative Projekte zu planen oder innovative Formate zu konzipieren. Bis zum 31. August 2022 sollten diese ausschließlich digital beim Kulturbüro der Stadt Oldenburg eingereicht werden. Die Entscheidungen fällt der Kulturausschuss in seiner September-Sitzung. Die Realisierung der Projekte kann anschließend vom Oktober 2022 bis zum September 2023 erfolgen. Also: her mit den Ideen, Oldenburg braucht neue MACH|WERKE!

Mehr Informationen gibt es online unter http://www.machwerk-ol.de.
23.06.2022, 15:25 Uhr
Trautermin für den Schlossgarten reservieren
Heiraten im Hofgärtnerhaus oder Teepavillon – Standesamt Oldenburg schaltet Termine frei
Zu einer richtigen Traumhochzeit gehört auch die passende Location für die eigentliche Zeremonie. Wer in Oldenburg zueinander „ja“ sagen will, kann dies auch im idyllischen Schlossgarten tun. Nun wurden die Trautermine für 2023 bestätigt: Für Heiratswillige stehen der 5. Mai, der 23. Juni, der 7. Juli, 18. August und der 15. September 2023 zur Wahl. Für die Zeremonie kann entweder das Hofgärtnerhaus oder der Teepavillon reserviert werden. Beide Trauorte und der erste der oben genannten fünf Termine stehen bereits im neuen Online-Verfahren des Standesamts Oldenburg unter www.oldenburg.de/standesamt zur Buchung zur Verfügung. Die weiteren Termine werden üblicherweise nacheinander ein Jahr im Voraus freigeschaltet, der Trautermin für den 23. Juni 2023 also um Mitternacht.

Seit vergangener Woche können Brautpaare ihren Trautermin online selbst reservieren. Und das geht ganz einfach: Entweder sucht man erst einen Trauort aus und wählt anschließend einen Termin – oder Paare wählen zuerst den Wunschtermin aus und schauen dann, welche Trauorte noch zur Verfügung stehen. Nach der jeweiligen Reservierung gibt es automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen. Pro Paar ist dabei nur eine Reservierung möglich, um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen.

Wer innerhalb der nächsten drei Monate heiraten möchte, wendet sich telefonisch unter 0441 235-4444 an das ServiceCenter oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de, um zu klären, ob dies noch möglich ist.
23.06.2022, 15:15 Uhr
„Island Begegnungen“ der Stadt Oldenburg starten im Herbst
Hochkarätiges Programm zur Kultur und Gesellschaft der Vulkaninsel im Nordatlantik
Ein kreatives Hoch über Island wird in diesem Herbst nach Oldenburg ziehen und der Huntestadt ein kulturell nordatlantisches Klima bescheren. 19 Institutionen, zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sowie Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowohl aus Oldenburg und der Region als auch aus Island beteiligen sich an den „Island Begegnungen“, die federführend vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet werden. „Island beeindruckt“, sagt Bernd Hubl, Projektleiter der „Begegnungen“. „Mit seinen umwerfenden Landschaften selbstverständlich, aber insbesondere mit seiner Dichte an Kulturschaffenden und Kreativen, ebenso wie mit seinem Mut zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen“.

Die seit 2010 als Biennale durchgeführte Projektreihe findet zwischen dem 20. September und 20. November statt, nachdem sie 2021 Corona-bedingt ausgefallen war. In 37 Veranstaltungen und Projekten aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Fotografie, Film, Wirtschaft und Wissenschaft können die Besucherinnen und Besucher die Kultur und Gesellschaft der Vulkaninsel näher kennenlernen.

Spannende Gäste werden in Oldenburg erwartet: unter anderem der Künstler und ehemalige Bürgermeister Reykjaviks, Jón Gnarr, dessen Theaterstück „Hotel Volkswagen“ vom Kulturbüro und dem Staatstheater präsentiert wird. Ebenso der Schriftsteller Arthúr Bolasson, der dem Publikum in der VHS Oldenburg etwa die Island-Sagas näherbringt oder auch die Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Kristín Vala Ragnarsdóttir, die Islands Ansatz der Umstellung der Wirtschaft hin zur Wellbeing Economy auf dem Wirtschaftstag Island erläutert. Im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst setzt sich das Werk „Satan is real“ des Künstlers Ragnar Kjartansson mit der Kraft durch Wiederholung auseinander. Und bei einem Gedankenaustausch zwischen Björk und dem Philosophen der Stunde, Timothy Morton, wird der Begriff der Natur kritisch hinterfragt – inszeniert als szenische Lesung in der Kulturetage.

Einen Vorgeschmack bietet bereits der Kultursommer. Als „Begegnungen vorab“ steht der Isländische Pop-Star Dadi Freyr, der spätestens durch seinen Auftritt mit dem Song „Think About Things“ beim ESC 2020 der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, am Dienstag, 26. Juli, auf der Bühne des Schlossplatzes.

Das Gesamtprogramm der „Island Begegnungen“ wird Ende August veröffentlicht.
21.06.2022, 18:01 Uhr
Integrationspreis wird in Oldenburg zum 12. Mal verliehen
Drei Preisträgerinnen und Preisträger mit Projekten aus 2021 ausgezeichnet
Vielfältiges Engagement sichtbar machen – das ist seit jeher die Intention des Oldenburger Integrationspreises, der in diesem Jahr bereits zum 12. Mal verliehen wird. Am Donnerstag, 7. Juli, werden drei Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Projekten aus 2021 durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ausgezeichnet. Da Integrationsarbeit vom ehrenamtlichen Engagement lebt, möchte die Stadt mit der Preisverleihung diejenigen würdigen, die sich im Bereich Integration in Oldenburg stark machen: „Die ausgezeichneten Projekte, aber auch alle anderen Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit, tragen dazu bei, Oldenburg als weltoffene und tolerante Stadt weiter zu entwickeln“, betont Krogmann.

Bereits im Februar haben neun Jurymitglieder entschieden, wer die Preisträgerinnen und Preisträger des Integrationspreises 2021 werden. Bei den eingegangenen Vorschlägen handelte es sich größtenteils um Fremdnominierungen aus den Themenbereichen Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, Soziales, Bildung, Wahlen und Sport. „Auch in diesem Jahr zeugen die eingegangen Bewerbungen von der großen Vielfalt in der Oldenburger Integrationsarbeit und zeigen, mit wieviel Herzblut und Engagement Menschen sich für andere und eine demokratische Gesellschaft einsetzen“, so Sozialdezernentin Dagmar Sachse, die als Vorsitzende der Jury mitgewirkt hat.

Ab 17 Uhr führt die städtische Integrationsbeauftragte Aliz Müller am 7. Juli im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, durch die Veranstaltung. Musikalisch wird diese vom klassischen Gitarristen und Komponisten Arsen Asanov begleitet. Im Anschluss der Verleihung besteht die Möglichkeit für Austausch und Gespräche. „Durch Migration entsteht eine Vielfalt an Perspektiven, an Wissen und Kreativität, die uns sowohl als Individuen als auch die Stadtgesellschaft bereichert“, ist sich Müller sicher.

Zur Teilnahme an der Preisverleihung melden Sie sich bitte per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de, telefonisch unter 0441 235-4444 oder online unter www.oldenburg.de/integrationspreisverleihung an.
21.06.2022, 17:59 Uhr
Schulstart: Fast 1.450 neue Kinder in den städtischen Grundschulen
Anmeldezahlen liegen auf dem Niveau des Vorjahres
Zum Schuljahr 2022/2023 werden voraussichtlich 1.434 Kinder an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 13 (Grundschule Wechloy) und 85 (Grundschule Ofenerdiek) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, als 1.477 Schulanfängerinnen und Schulanfänger gezählt wurden. Die Anzahl der 1. Klassen reduziert sich im Rahmen üblicher Schwankungen von 75 auf 71 Klassen.

Bei insgesamt 217 Kindern haben die Eltern von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Schulstart ihres Kindes um ein Jahr hinauszuschieben („Flexikinder“). Die erwartete Konstanz im Anteil der jährlichen „Flexikinder“ ist noch nicht eingetreten, und es kommt noch weiterhin zu erheblichen Schwankungen in den einzelnen Jahren und an den einzelnen Schulen. Diese Zahl verringert die üblichen Einschulungen – in den Kindergärten sind dementsprechend weitere Plätze erforderlich.

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es online unter www.oldenburg.de/schule.

Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:
- Grundschule Alexandersfeld: 46 (31)
- Grundschule Auf der Wunderburg: 25 (43)
- Grundschule Babenend: 51 (47)
- Grundschule Bloherfelde: 83 (100)
- Grundschule Bümmerstede: 58 (54)
- Grundschule Bürgeresch: 46 (58)
- Grundschule Dietrichsfeld: 65 (62)
- Grundschule Donnerschwee: 57 (59)
- Grundschule Drielake: 62 (53)
- Grundschule Etzhorn: 43 (35)
- Grundschule Haarentor: 52 (28)
- Grundschule Heiligengeisttor: 34 (33)
- Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 56 (54)
- Grundschule Hogenkamp: 46 (40)
- Grundschule Klingenbergstraße: 56 (53)
- Grundschule Kreyenbrück: 77 (70)
- Grundschule Krusenbusch: 68 (56)
- Grundschule Nadorst: 59 (50)
- Grundschule Ofenerdiek: 85 (119)
- Grundschule Ohmstede: 36 (54)
- Grundschule Paul-Maar-Schule: 52 (71)
- Grundschule Röwekamp: 32 (40)
- Grundschule Staakenweg: 84 (96)
- Grundschule Wallschule: 39 (34)
- Grundschule Wechloy: 13 (23)
- Katholische Grundschule Eversten: 34 (37)
- Katholische Grundschule Harlinger Straße: 37 (44)
- Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 38 (33)
21.06.2022, 12:49 Uhr
Forschungsstipendium ausgeschrieben
Horst-Janssen-Museum und Förderverein vergeben zum zweiten Mal ein neunmonatiges Stipendium
Das im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Forschungsstipendium am Horst-Janssen-Museum Oldenburg geht in die nächste Runde: Bis zum 31. August können sich Nachwuchswissenschaftler*innen und Künstler*innen, die ihren Schwerpunkt im Bereich Zeichnung und Grafik haben, bewerben, um 2022/2023 zu Horst Janssens zu forschen. „Wir sind offen für alle Ideen“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos, „die Bewerber*innen können das Werk von Horst Janssen in ein Spannungsfeld mit klassischen oder zeitgenössischen Zeichnungen stellen. Wir freuen uns, wenn sie neue Zusammenhänge entdecken und Fragestellungen entwickeln, die neue Sichtweisen anregen.“

Die Förderung, die gemeinsam vom Museum und seinem Förderverein getragen wird, beläuft sich auf neun Monate. Der/Die Stipendiat/in erhält von den Freunden und Förderern des Horst-Janssen-Museums e.V. eine monatliche Pauschale von 1.200 Euro (brutto). Das Museum stellt während dieser Zeit eine möblierte Wohnung im ehemaligen Haus von Horst Janssens Großeltern, in dem dieser seine Kindheit verbrachte, kostenfrei zur Verfügung. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums wird den/die Stipendiat/in bei seiner/ihrer Forschungsarbeit unterstützen. Das Horst-Janssen-Museum besitzt eine umfangreiche grafische Sammlung sowie eine große Anzahl an Druckplatten, Teile des schriftlichen und fotografischen Nachlasses sowie die Bibliothek von Horst Janssen, außerdem eine Forschungsbibliothek und Museumsdatenbank, die genutzt werden können.

Die Auswahl der/des Stipendiaten/in wird von einer Fachkommission vorgenommen. Als Bewerbungsunterlagen werden ein Exposé, Curriculum Vitae, Abschlusszeugnisse und zwei Arbeitsproben erwartet. Die Bewerbung kann bis zum 31. August 2022 als PDF-Dokument per E-Mail an info@horst-janssen-museum.de geschickt werden. Bei Fragen und Auskünften steht die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Sabine Siebel unter Telefon 0441 235-2904 und sabine.siebel@stadt-oldenburg.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Stipendium sind zu finden auf:
https://www.horst-janssen-museum.de/museum/stipendium.
17.06.2022, 20:53 Uhr
Ein zukunftsfähiges, lebenswertes Oldenburg für alle
Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg beschlossen – Kompass für gemeinsame Richtung
Was haben 17 bunte Kästchen und ein Kompass mit der Stadt Oldenburg zu tun? Am Montag, 30. Mai, beschloss der Rat der Stadt Oldenburg das städtische Nachhaltigkeitsleitbild, das die Stadtverwaltung der Lokalpolitik im März 2022 vorgelegt hatte. Eine Grundlage des Leitbildes sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen, dargestellt durch 17 bunte Kacheln. Und es wird der Stadt Oldenburg künftig als Kompass dienen, um das eigene Handeln nachhaltig auszurichten und Oldenburg zu einem zukunftsfähigen, lebenswerten Ort für alle zu machen.

„Oldenburg ist bei der nachhaltigen Entwicklung auf dem richtigen Weg“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Klimaneutralität bis 2035, Natur- und Umweltschutz, Inklusion und Integration, Quartiersmanagement, Abfallwirtschaft und vieles Weitere. Nun haben wir eine gemeinsame Richtung für unser Nachhaltigkeitsengagement.“ Ein Nachhaltigkeitsleitbild also, das Nachhaltigkeit umfassend betrachtet und eine Orientierung gibt. Denn für eine nachhaltige Entwicklung gibt es nicht den einen vorgefertigten Weg, Ziel- und Interessenskonflikte sind unvermeidlich. Wichtig ist es, in die richtige Richtung zu gehen. Ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit, vier Querschnittsansätze und Leitmotive und Ziele in zehn Handlungsfeldern werden der Stadt dabei künftig helfen.

Das Leitbild wurde in einem knapp einjährigen verwaltungsinternen Prozess erarbeitet, koordiniert durch das Büro des Oberbürgermeisters und mit Unterstützung durch eine externe Beratung. Über 50 Mitarbeitende aus den verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung sowie eine Handvoll externer Fachleute waren in den Prozess involviert. Im Mai 2022 lag das Nachhaltigkeitsleitbild schließlich allen 13 Fach- und Betriebsausschüssen der Stadt zur Beratung vor, bevor es am 30. Mai mehrheitlich durch den Rat beschlossen wurde.

„Über den Beschluss freuen wir uns sehr!“, bekräftigt Jannika Mumme, Koordinatorin kommunaler Entwicklungspolitik der Stadt und Projektleitung im Leitbildprozess. „Uns ist aber auch klar, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst losgeht.“ Das Leitbild ist ein Kompass, keine Landkarte und kein Schrittzähler. Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden sollen und müssen, gilt es nun festzulegen.

Zudem sei es Anspruch der Stadtverwaltung gewesen, das Leitbild auf ein starkes wissenschaftliches Fundament zu stützen und die Inhalte an dem festzumachen, was die Stadt auch tatsächlich selbst umsetzen oder beeinflussen kann, so Jannika Mumme weiter: „Wir wollen unserer eigenen Verantwortung gerecht werden, bevor wir das von anderen verlangen. Aber natürlich schaffen wir ein nachhaltiges Oldenburg nicht alleine, dafür brauchen wir alle – die Oldenburgerinnen und Oldenburger, die lokale Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kulturlandschaft, auch das Umland.“

Das Nachhaltigkeitsleitbild soll auch eine Strahlkraft in die Stadtgesellschaft entwickeln und zum Mitmachen und selbst Gestalten motivieren. Entsprechende Möglichkeiten der Einbindung und des Austauschs werden daher neben einem Umsetzungsprozess durch die Verwaltung derzeit entwickelt.

Weitere Informationen und das Leitbild zum Download finden Sie unter www.oldenburg.de/nachhaltigkeit.

Gefördert wurde das Projekt zur Erarbeitung des Nachhaltigkeitsleitbildes durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“-Programms und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
17.06.2022, 20:48 Uhr
Praktikumswoche 2022: Angebot für Schülerinnen und Schüler
Oldenburger Unternehmen bieten in den Sommerferien Schnupperpraktika an
Die Praktikumswoche Oldenburg geht in die zweite Runde: Die Registrierung ist ab sofort und über den gesamten Zeitraum der Sommerferien über die Online-Plattform praktikumswoche.de/oldenburg sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Unternehmen, kostenlos möglich. In den Sommerferien 2021 konnte das erste Mal erfolgreich die Praktikumswoche angeboten werden. 316 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, innerhalb eintägiger Schnupperpraktika 72 verschiedene Unternehmen in jeweils 21 unterschiedlichen Berufsfeldern kennenzulernen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen aller Beteiligten wird die Fachkräfte-Initiative Oldenburg unter Federführung der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg die Praktikumswoche in diesem Jahr erneut ermöglichen. Teil der Initiative sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Arbeitsagentur und weitere arbeitsmarktrelevante Akteure.

Die Fachkräftesicherung wird für immer mehr Unternehmen zu einer Herausforderung, die gemeistert werden will. Um möglichst früh geeignete Kandidatinnen und Kandidaten als Nachwuchskräfte kennen zu lernen, bietet die Fachkräfte-Initiative Oldenburg die Praktikumswoche an. Die Online-Vermittlungsplattform ermöglicht den Unternehmen individuell festzulegen, wann sie wie viele Praktikantinnen und Praktikanten aufnehmen möchten. Dabei minimiert die digitale Lösung den Verwaltungsaufwand sowohl für Unternehmen als auch für Praktikantinnen und Praktikanten.

Das Prinzip ist einfach gehalten: Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren durchlaufen in fünf Tagen fünf Unternehmen und sammeln durch die Schnupperpraktika berufliche Erfahrungen. Zuerst wählen sie ihre Berufsfelder aus und bestimmen die Tage, an denen sie Zeit haben. Im Anschluss werden sie automatisch über die Online-Plattform an die Unternehmen vermittelt.

Neben den Praxiserfahrungen und den Einblicken in unterschiedliche Unternehmen, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sammeln, entstehen über die Tagespraktika Kontakte zu vielen Unternehmen, was die Möglichkeit für den Einstieg in längere Praktika, eine Ausbildung oder ein duales Studium erleichtert.

Betriebspraktika tragen einen wichtigen Teil zur beruflichen Bildung bei. Aus diesem Grund soll auch dieses Jahr ein breites Angebot über verschiedenste Unternehmensbranchen bereitgestellt werden. Von IT über Verwaltung oder Einzelhandel bis zum Handwerksberuf ist alles dabei.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://praktikumswoche.de/oldenburg.

Interessierte Unternehmen können sich an die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg wenden. Ansprechpartner ist Klaas Knabe, Telefon 0441-235-3846, E-Mail klaas.knabe@stadt-oldenburg.de.
17.06.2022, 20:20 Uhr
Veranstaltungsreihe „Auf Achse“: Unterwegs in eine klimaneutrale Zukunft
Diskussionsveranstaltung am 28. Juni im Schlauen Haus – Jetzt online anmelden
Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaneutralität sind von zentraler Bedeutung für unsere Zukunft – und eben diese wird in der Gegenwart gestaltet, wir müssen also jetzt handeln. Das alles steht für viele von uns außer Frage. Doch welche Themen und Herausforderungen beschäftigen Gesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik? Und vor allem: Wie ist Oldenburg nun unterwegs auf dem Weg in die Klimaneutralität? Darum geht es in der nächsten Veranstaltung des Oldenburger Formats „Auf Achse“, die am Dienstag, 28. Juni, um 17 Uhr erstmals in Präsenz im Schlauen Haus stattfinden wird.

Vor etwa einem Jahr fand das Oldenburger Format „Auf Achse“ digital statt – mit dem Blick in eine klimaneutrale Zukunft. Gemeinsam mit den Vortragenden und den Teilnehmenden wurde diskutiert, wie mögliche Wege in eine klimaneutrale Zukunft unserer Region gestaltet und umgesetzt werden können. Was ist seitdem passiert? Genau darum geht es an diesem Abend, bei dem verschiedene Perspektiven, der Ideen- und Erfahrungsaustausch und die Vernetzung im Fokus stehen.

Dazu wird Peter Zenner, Leiter des Fachdienstes Klimaschutz der Stadt Oldenburg, ein Update geben. Außerdem werden weitere Perspektiven in die Diskussion mit einbezogen: Dr. Katharina Dutz bringt aus ihrer Lehre und Forschung Perspektiven aus der Wissenschaft zu Bildung für nachhaltige Entwicklung ein und stellt das RessourcenZentrum Oldenburg vor. Aus der Zivilgesellschaft berichten Carlsson Skiba und Charlotte Kluth über ihr Engagement, unter anderem bei den Students for Future, im Bündnis Oldenburg klimaneutral 2030 und im Umweltausschuss der Stadt Oldenburg.

Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenz ist, wird um vorherige Online-Anmeldung gebeten unter https://ihjo.de/auf_achse.

Die Veranstaltungsreihe „Auf Achse“ ist eine Kooperation zwischen dem Projekt Innovative Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO), dem Schlauen Haus Oldenburg und der Stadt Oldenburg. Bisher konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich zu den Themen nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und Wasserstoff austauschen und interessante Impulse erhalten. Weitere Veranstaltungen zu spannenden Zukunftsthemen sind geplant.
17.06.2022, 20:14 Uhr
Oldenburg hält zusammen: Neuer Sozialbericht stark von Solidarität geprägt
Neuauflage berichtet über Einkommen, Herkunft, Bildungsstand und vieles mehr
Die Stadt Oldenburg hat den zweiten Oldenburger Sozialbericht herausgegeben. Das 220 Seiten starke Werk berichtet über Einkommen, Herkunft, Bildungsstand, Geschlecht, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit der Oldenburger Bevölkerung. Diese beeinflussen die Teilhabegerechtigkeit aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. In der zweiten Auflage wurden Anregungen aus der Diskussion mit Rat, Verwaltung und (Fach-)Öffentlichkeit des ersten Berichtes aus 2019 aufgegriffen.

Für Sozialdezernentin Dagmar Sachse ist der neue Bericht Bestandsaufnahme und Ausblick zugleich: „Der Sozialbericht 2022 soll dazu beitragen, den intensiven Austausch mit den Betroffenen, der Fachöffentlichkeit sowie der Politik mit Fakten und Handlungsempfehlungen fortzuführen. Nur so können wir stadtgesellschaftlich den Stand der sozialen Teilhabe, zumindest soweit wir sie als Kommune selbst in der Hand haben, verbessern.“ Sachse weiter: „Wir müssen die großen Themen wie Bildung, Armut, Gesundheit, Pflege, Wohnen und Quartier über Fachgrenzen hinweg gemeinsam, integriert anpacken und die zugehörigen Netzwerke gut begleiten.“

Susanne Jungkunz, Sozialplanerin der Stadt Oldenburg, ergänzt: „Der zweite Oldenburger Sozialbericht liefert die Zahlen und Daten zu den sozialen Themen und interpretiert diese. Die sehr konkreten Handlungsempfehlungen unterstützen dabei, die großen sozialen Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen zu stemmen: Sie liefern Vorschläge zum Abbau von Kinder- und Altersarmut, zur Verbesserung von Bildung und lebenslangem Lernen, zur Ermöglichung bezahlbaren und inklusiven Wohnens, zur Sicherung von Gesundheit und Pflege oder für die Gestaltung von Unterstützungsnetzwerken in den Nachbarschaften.“

Der Sozialbericht 2022 wurde von einer verwaltungsweiten Arbeitsgruppe erstellt und wird von vertiefenden Berichten wie dem Pflegebericht oder dem Bericht zur Kinder- und Jugendgesundheit begleitet. Ergänzt wird er seit kurzem durch das neue Sozialmonitoring, das in einem digitalen Stadtplan ausgewählte Themen auf Ebene der Stadtgebiete anschaulich darstellt. Die Daten werden künftig jährlich aktualisiert und nach Verfügbarkeit erweitert.

Der Sozialbericht 2022 kann ab sofort online unter www.oldenburg.de/demografie-sozialbericht2022 » als barrierefreies PDF heruntergeladen werden. Interessierte können ihn auch als Druckexemplar bestellen und wenden sich dafür per E-Mail an demografie@stadt-oldenburg.de.

Den digitalen Stadtplan zum Sozialmonitoring gibt es auf www.oldenburg.de/sozialmonitoring.
17.06.2022, 19:11 Uhr
Carport oder Haus: Persönliche Bauberatung wieder möglich
Service des Kundenzentrums Bau startet erneut – Termine an fünf Tagen in der Woche
Vom Carport über den Geräteschuppen bis zum Einfamilienhaus: Rund um den Bau, Umbau oder die Sanierung stellen sich viele Fragen. Um welches Bauvorhaben es sich auch handelt – ab sofort können sich Interessierte dazu wieder persönlich im Kundenzentrum Bau beraten lassen. Die fachliche Beratung findet in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Bauordnung und Denkmalschutz (Industriestraße 1 a, 26121 Oldenburg) montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr statt.

Dafür wird im Vorfeld um eine telefonische Terminvereinbarung unter 0441 235-3637 oder -3673 oder per E-Mail an KundenzentrumBau@stadt-oldenburg.de gebeten. Eine Beratung ist auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail unter den genannten Kontaktdaten möglich.

Sie möchten mehr zum Thema Bau erfahren? Auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/kundenzentrum-bau lesen Sie mehr zu Service und Leistungen des Kundenzentrums Bau.
10.06.2022, 12:15 Uhr
Ikea Oldenburg spendet an Wildwasser
Am 3. Juni 2022 konnte sich Wildwasser Oldenburg, Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, über eine großzügige Sachspende des Einrichtungshauses Ikea Oldenburg freuen.

„Wir möchten einen Beitrag leisten rund um das Leben zuhause. Damit meinen wir dieses Gefühl, nach einem anstrengenden Tag hinter sich die Tür zu schließen und sich wohl zu fühlen. Es gibt Menschen, die kein Zuhause haben oder dieses Gefühl nicht mehr haben können. Jede*r kann einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir hinschauen. Wildwasser Oldenburg leistet die Hilfe, die Betroffene von sexualisierter Gewalt brauchen, um wieder zu sich zu finden. Dazu gehört Engagement, Wissen und Kraft. Diese Arbeit verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung“, davon ist Market Managerin Anette Koppenhagen überzeugt.

Mit großer Freude durften Veronika Wieborg und Frauke Janßen vom Team Wildwasser Oldenburg beim Servicepunkt „Click and Collect“ des Einrichtungshauses Ikea Oldenburg eine großzügige Sachspende in Form eines Sofas für die Beratungsräume, Kissen und Wohlfühldecke sowie einen dringend benötigten Rollcontainer von Market Managerin Anette Koppenhagen entgegennehmen.

„Die nunmehr langjährige Unterstützung des Einrichtungshaus Ikea Oldenburg trägt dazu bei, dass wir die Beratungsräume der Fachberatungsstelle Wildwasser Oldenburg für Betroffene von sexualisierter Gewalt zu - Sicheren Räumen - ausstatten können, um in einer angenehmen Beratungsatmosphäre dem Vertrauen der Ratsuchenden gerecht werden zu können“, freut sich Frauke Janßen, Mitarbeiterin von Wildwasser Oldenburg.
10.06.2022, 12:12 Uhr
„Profis für Vielfalt“: Ein Projekt zum Mitmachen!
Menschen geben Erfahrungswissen ehrenamtlich weiter – neue Profis gesucht
Sich ehrenamtlich mit der eigenen Geschichte engagieren und andere zum Staunen bringen – das ist möglich bei den „Profis für Vielfalt“. Eine kleine Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen lebt Diversität und gibt ihr Erfahrungswissen ehrenamtlich an andere weiter. Es macht Spaß und ist sehr bereichernd, gemeinsam als Gruppe etwas zu bewirken und sich gegenseitig zu stärken. Im Rahmen von zirka zweistündigen Workshops erzählen die „Profis für Vielfalt“ kurz und knackig ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen mit Diskriminierung oder auch einfach mit Ängsten, die andere ihnen entgegenbringen. Anschließend können ganz persönliche Fragen gestellt werden.
Profis bauen gemeinsam Berührungsängste und Unsicherheiten ab

Viele Menschen wissen zum Beispiel nicht, dass man als Rollstuhlfahrerin nicht spontan Zug fahren kann, andere staunen, dass man als Gehörloser Autofahren darf.  Viele Menschen haben Berührungsängste und Unsicherheiten in Bezug auf die Themen Depression oder andere psychische Erkrankungen. Anna macht als selbst Betroffene ganz viel Mut, Fragen zu stellen und erzählt, wie ihr ein zufriedenes Leben als psychisch kranke Person doch sehr gut gelingt. Durch ihren offenen Umgang mit ihrer Erkrankung macht sie anderen immer wieder Mut, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Christian erzählt mit leuchtenden Augen, wie es ihm gelungen ist nach langjähriger Mobbingerfahrung seine sozialen Ängste im Rahmen einer Therapie abzulegen.  Von Petra kann man erfahren, wie unglaublich und schön es für sie selbst als Mutter war, als ihr Sohn es geschafft hat, als Asperger-Autist auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Job zu finden und in einer eigenen Wohnung leben zu können.

Die Stimmung in der Gruppe ist immer locker und ausgelassen und das bringen die „Profis für Vielfalt“ auch bei öffentlichen Veranstaltungen rüber. Es gibt keinen Anlass, Mitleid zu bekommen – ganz im Gegenteil: Die Zuhörenden tauen schnell auf und stellen wichtige Fragen, die zum Abbau von Vorurteilen beitragen.

Der Fachdienst bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg bietet den Ehrenamtlichen, die sich dort in Projekten engagieren, regelmäßige Schulungen an. So lernen die „Profis für Vielfalt“, professionell über sich zu sprechen und Workshops anzuleiten. Es findet ein regelmäßiger pädagogisch begleiteter Austausch in der Gruppe statt.

Die Profis für Vielfalt sind noch auf der Suche nach weiteren Mitstreiterinnen oder Mitstreitern, zum Beispiel mit Geschichten über ein Coming Out. Oder die Geschichte, als Geflüchtete oder Geflüchteter in Deutschland neu Fuß zu fassen. Oder die Geschichte über die Kunst oder den Zwang, in Armut zu leben oder, oder, oder ...

Wer Interesse hat, mit der eigenen Geschichte Teil der „Profis für Vielfalt“ zu werden, oder wer die Profis für eine Veranstaltung einladen möchte, kann sich per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3765 melden.

Weitere Informationen gibt es auch online unter www.oldenburg.de/profis-fuer-vielfalt.
10.06.2022, 12:09 Uhr
Musik in unseren Ohren: Oldenburger Talente erhalten Preise auf Bundesebene
Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ war ein voller Erfolg – Heimvorteil genutzt
Das lässt aufhorchen: Die 18 Oldenburger Talente, die beim renommierten Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in ihrer Heimatstadt in ihren jeweiligen Kategorien angetreten waren, haben allesamt abgeliefert. Und das bei großer Konkurrenz: Immerhin hatten sich 2.500 Teilnehmenden aus ganz Deutschland sich für das große Finale qualifiziert, das vom 2. bis 9. Juni stattfand.

„Wir haben unseren Heimvorteil sehr gut genutzt – und bei diesem Wettbewerb über die Grenzen Oldenburgs hinweg eine starke Performance abgeliefert. Damit meine ich nicht nur unsere Musiktalente, sondern alle, die an der Organisation dieses großen Events in unserer Stadt beteiligt waren“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ein Dank gilt auch den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern, die mit ihrem Applaus den wahren Lohn für die Talente lieferten: ein akustisches Schulterklopfen für ihre Leistungen und ihre Leidenschaft, die Musik.“

Erstmals in der 59-jährigen Geschichte des Wettbewerbs war die Stadt Oldenburg Gastgeberin. Insgesamt haben in der Wettbewerbswoche 1.500 öffentliche Wertungsspiele in elf Wettbewerbskategorien sowie fünf Konzerte in den Weser-Ems-Hallen und dem Oldenburgischen Staatstheater stattgefunden.

Auch Holger Denckmann, Leiter der der Musikschule der Stadt Oldenburg ist stolz und resümiert: „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich so viele Talente aus Oldenburg für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben und unsere Stadt bei der ‚Heim-DM‘ vertreten haben. Die dabei erhaltenen Preise sind natürlich das i-Tüpfelchen auf einen großartigen Wettbewerbsverlauf und zeigen auf, welch tolle Arbeit in der Stadt Oldenburg geleistet wird.“


Die Oldenburger Ergebnisse im Überblick:

Gesang (Pop) solo, Altersgruppe V

Kaja Westermann, 22 Punkte, 2. Preis
Mallets solo, Altersgruppe III

Neo Wernecke – 24 Punkte, 1. Preis
Violine solo, Altersgruppe III

Clara-Sophie Kleffner – 24 Punkte, 1.Preis

Sofija Pavlenko – 24 Punkte, 1. Preis
Klavier-Kammermusik, Altersgruppe III

Sofija Pavlenko (Violine)

Levi Enns (Violoncello)

Tianrun Jin (Klavier) – 24 Punkte, 1. Preis
Klavier-Kammermusik, Altersgruppe IV

Lina Donderer (Violine)

Hanna Siegler (Violoncello)

Jakob Freist (Klavier) – 22 Punkte, 2. Preis
Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument, Altersgruppe IV

Sven Duwe (Klavier)

Carl Rabbels (Posaune) – 20 Punkte, 3. Preis
Zupfensemble: Gitarrenduo, Altersgruppe IV

Rosa Steffens

Eske Jandrich – 21. Punkte, 3. Preis
Zupfensemble: Gitarrenduo, Altersgruppe V

Lewe Steffens

Linus Bruns – 22 Punkte, 2. Preis
Zupfensemble: zwei bis fünf Spielende

Fabian Pfaff (Gitarre)

Leo Meckelnborg (Gitarre)

Rias Nazarenus (Gitarre) – 19 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen
Besondere Besetzungen: Alte Musik, Altersgruppe V

JOYce Maliza Huntemann (Blockflöte)

Marieke Pieper (Oboe)

Niran Acar (Cembalo)

Pauline Hüls (Violoncello) – 21 Punkte, 3. Preis
10.06.2022, 11:42 Uhr
Ehrenamt gesucht?
Betreuung und rechtliche Vertretung als Herzensaufgabe
Regelmäßig werden im Bereich der ehrenamtlichen rechtlichen Betreuung Menschen gesucht, die sich für andere engagieren möchten. Das Ehrenamt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, weg vom „Kümmerer“, hin zu einer Betreuung, bei der im Rahmen von Teilhabe und Inklusion mit Toleranz und dem angebrachten Verhältnis von Abstand und Nähe unterstützt wird. Grundsätzlich kann dies jede und jeder Interessierte übernehmen. Konkret bedeutet die rechtliche Betreuung etwa, Menschen bei Anträgen behilflich zu sein, bei einem Arztgespräch zu begleiten oder es stellvertretend zu führen oder auch weitere Wege der Unterstützung zu aktivieren, wie eine Einkaufhilfe.

Die betreuten Menschen können sich meist aufgrund von Krankheit rechtlich nicht mehr selbst vertreten und daher eine Betreuung beantragen. Aber auch jede und jeder Außenstehende kann diese anregen. Sollte kein Familienangehöriger zur Verfügung stehen, wird hier im Einzelfall entschieden, ob eine familienfremde Betreuung ehrenamtlich geführt werden kann oder durch Umfang und Schwere eine Berufsbetreuung notwendig ist.

Die Ehrenamtlichen müssen lediglich ein Führungszeugnis und eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis vorlegen. Aktuell besteht ein Pool von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern. Diese können bis zu neun Betreuungen übernehmen, wobei es im Schnitt rund drei sind. Gerade das Ehrenamt bringt die Möglichkeit mit, sich auch als Mensch mit Erfahrungen und Interessen einzubringen.

Bei der familienfremden Betreuung arbeitet die Betreuungsstelle langjährig und eng zusammen mit dem anerkannten Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen Oldenburg e.V. Ute Maulick, Bettina Körk und Eric Thormählen sind immer wieder auf der Suche nach neuen Interessierten. Durch den Betreuungsverein kann im Rahmen der Vermittlung ganz genau geprüft und entschieden werden, wer wo eine Betreuung übernimmt. Begleitet wird die familienfremde Betreuung durch ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, Erfahrungsaustausch und spezielle Sprechstunden.

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Betreuung hat, kann sich gerne an Ute Maulick oder Bettina Körk unter Telefon 0441-25024 sowie per E-Mail an info@skf-oldenburg.de  oder Eric Thormählen unter 0441 235-2503 wenden.
10.06.2022, 11:26 Uhr
Für Ja-Sager: Trautermine online reservieren
Service des Standesamts Oldenburg – Buchungen ab dem 14. Juni möglich
Ja, ich will – unseren Trautermin selbst reservieren: Das ist ab dem 14. Juni für Brautpaare möglich. Die Stadt Oldenburg bietet ein neues Online-Verfahren an und setzt damit die Strategie fort, allen Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Dienstleistungen auch online zugänglich zu machen.

Das Portal bietet eine Übersicht über alle Trauorte mit genauer Beschreibung des jeweiligen Trauortes, den Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Größe oder Besonderheiten sowie Informationen zu den Kosten. Wenn ein passender Trauort gefunden wurde, kann nach Eingabe der persönlichen Daten auch der entsprechende Trautermin gesucht werden. Der Vorteil an dieser Reihenfolge: Die etwas zeitaufwändigere Eingabe der persönlichen Daten ist dann bereits erfolgt und die Buchung des jeweiligen Termins kann im Anschluss sehr schnell erfolgen – bevor ein anderes Paar den Wunschtermin reserviert.

Es ist auch möglich, zunächst einem Termin auszusuchen, um dann zu schauen, an welchen Trauorten an diesem Tag Trauungen möglich sind. Auch in diesem Fall sind zunächst die persönlichen Daten einzugeben, bevor der Wunschtermin gewählt werden kann. Bei beiden Varianten erhält das Paar nach der Reservierung automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen.

Um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen, kann jedes Brautpaar nur einen Trautermin reservieren. Reservierungen sind immer taggenau ein Jahr im Voraus möglich.

Wenn Paare relativ kurzfristig heiraten möchten, also innerhalb der nächsten drei Monate, dann können diese Termine nicht online reserviert werden. Hierfür ist eine persönliche Rücksprache mit dem Standesamt erforderlich, um zu klären, ob dies möglich ist. Dafür wenden sich heiratswillige Paare bitte telefonisch ans ServiceCenter unter 0441 235-4444 oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de

Der Online-Traukalender ist ab dem 14. Juni über die städtische Website unter www.oldenburg.de/standesamt zu erreichen.
10.06.2022, 11:23 Uhr
„Anti-Catcalling“ – Oldenburg beteiligt sich an bundesweitem Aktionstag
Aufruf gegen übergriffige Kommentare gegenüber Frauen und Mädchen
Fast jede Frau hat es schon erlebt: Pfeif- oder Kussgeräusche, aufdringliche Blicke, anzügliche Sprüche und Gesten auf offener Straße, in Bussen oder beim Einkaufen. Als Begriff für diese übergriffigen, sexuell aufgeladenen Kommentare von Männern gegenüber Frauen hat sich „Catcalling“ etabliert. Das Wort stammt aus der englischen Umgangssprache und bedeutet in etwa „Katzen-Rufen“.

Um das Thema mehr in den Fokus zu rücken, schließt sich das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg einer bundesweiten Aktion an und ermuntert Frauen und Mädchen im Zeitraum von Juni 2022 bis Mai 2023, ihre Erfahrungen über die Mailadresse keinkompliment@stadt-oldenburg.de mit Angabe der Art des Übergriffs sowie der möglichst konkreten Angabe von Ort, Datum und Uhrzeit zu melden. Unter Einhaltung des Datenschutzes wertet das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg die Meldungen aus und wird sie am 9. Juni 2023, dem Anti-Catcall-Tag des Folgejahres, gemeinsam mit weiteren engagierten Gruppierungen öffentlichkeitswirksam darstellen.

„Diese Catcalls sind kein Kompliment, sondern eine gezielte Machtdemonstration und Herabwürdigung von Frauen und Mädchen“, betont Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Durch die Beteiligung an diesem bundesweiten Aktionstag möchten wir die Gesellschaft sensibilisieren, Mädchen und Frauen stärken und insbesondere auch Männer auffordern, sich gegen ihre übergriffigen Geschlechtsgenossen zu positionieren.“

Denn „Catcalling“ richtet sich vornehmlich gegen Mädchen und jüngere Frauen. Belästigungen auf der Straße wirken sich körperlich und emotional aus: betroffene Mädchen und Frauen berichteten von Symptomen wie Muskelverspannungen, Atembeschwerden, Schwindel und Übelkeit sowie starker Angst, zum Beispiel vor Vergewaltigung oder davor, die eigene Privatsphäre nicht schützen zu können.

„Catcalling“ ist weder ein Einzelschicksal bestimmter Frauen oder Mädchen, noch etwas, das nur in bestimmten Städten oder Stadtteilen vorkommt. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und sorgt dafür, dass Frauen und Mädchen Bereiche im öffentlichen Raum meiden und sich in der Öffentlichkeit nicht unbefangen bewegen.

Nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erleben 44 Prozent der Frauen und auch 32 Prozent der Männer in Deutschland Situationen, in denen sexistische Zeichen und Übergriffe an sie adressiert sind. Im Gegensatz zu den Niederlanden und Frankreich ist diese berührungslose und aufgedrängte Sexualität in Deutschland noch kein eigener Straftatbestand.

Nähere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
07.06.2022, 16:45 Uhr
Lastenradförderung trifft auch in diesem Jahr auf große Nachfrage
Fördersumme in Höhe von 100.000 Euro bereits ausgeschöpft
Auch die zweite Runde der Lastenradförderung der Stadt Oldenburg erfreut sich großer Beliebtheit. Das Interesse an nachhaltiger Mobilität hat dazu geführt, dass bereits am zweiten Tag des Antragszeitraumes die Fördersumme von 100.000 Euro ausgeschöpft ist.

Innerhalb von zwei Tagen seit dem Start am 1. Juni sind mehr als 140 Förderanträge bei der Stadtverwaltung eingegangen. Weitere Anträge können im Rahmen der diesjährigen Förderung leider nicht mehr berücksichtigt werden. Nach der erfolgreichen Prüfung der Anträge werden die Bewilligungsbescheide in den kommenden Wochen zügig versendet.

Die Stadt Oldenburg fördert die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können.
07.06.2022, 16:38 Uhr
KammerKultur in geheimen Räumen
Kunstprojekt erforscht außergewöhnliche Orte in Oldenburg für individuelles Kunsterleben
Eine Cellistin übt in einer stillen Kammer. Klassische Streichermusik auf dem Dachboden des ältesten Hauses in Oldenburg. Mediterrane Pflanzen in einem alten Gewächshaus, die per MIDI-Computer musizieren. Ein Jazzmusiker im Dialog mit den Pflanzen unter dem Glasdach des Gewächshauses. Ungewöhnliche Orte für Kultur, geheime Orte, Escape-Rooms vom öffentlichen Trubel. All das können Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer erleben beim Projekt „KammerKultur in geheimen Räumen“ auf der zugehörigen Website www.kammerkultur.de. Zusätzliche Besonderheit: Mit Hilfe einer neuartigen Technik kann das individuelle Erleben und Erkunden der geheimen Räume auf Youtube selbst gesteuert werden.

Im Dezember 2021 haben Yvonne Franke und Sebastian Netta den Auftrag vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg erhalten, im Rahmen des Kunstprojekts zwei 360-Grad-Videos zu erstellen. „In Zeiten von Corona, Lockdown und Veranstaltungsverboten hat sich notgedrungen auch das Kulturleben aus der Öffentlichkeit zurückgezogen in private, intime Räume“, schildert Christiane Maaß vom Kulturbüro. „Was aus der Not heraus entstanden ist, hat ein bislang ungeschöpftes Potenzial zutage gebracht. Kultur findet an neuen, individuellen Orten statt, die es zu entdecken gilt. Das Publikum selbst kann an diesen Entdeckungen aktiv teilhaben. Es schafft sich seine eigenen geheimen Räume, in der die aus der Öffentlichkeit verdrängte Kultur Zuflucht findet. Es sind also sozusagen Escape Rooms für Kultur entstanden.“

Die 360-Grad-Video-Technik wird bislang vornehmlich beim Sport oder im Immobilienbereich eingesetzt. Die Technologie, insbesondere die Audiotechnologie des Spartial Audio (3D Audio) bei Youtube, befindet sich noch in den Anfangsstadien ihrer Entwicklung. „Wir als Künstler lassen uns immer wieder auf Unbekanntes und Neues ein, um die künstlerische Relevanz zum Beispiel von Videotechnologie zu erweitern“, berichtet Sebastian Netta. „Mithilfe des Kunstauftrages durch die Stadt Oldenburg konnten wir ein neues und verbindendes Element der Youtube-Welt hinzufügen. Dieses Projekt ist einzigartig und der Beginn einer Reihe von künstlerischen Hybrid-Konzeptionen, die wir etablieren möchten.“

Bei der „KammerKultur in geheimen Räumen“ steht jedoch nicht die Technologie im Vordergrund, sondern die Darstellung von Raum und künstlerischen Fähigkeiten, oder auch die ungeschönte Darstellung von Arbeitsvorgängen. Die beteiligten Musikerinnen und Musiker Gerke Jürgens (Cello) und Martin Flindt (Gitarre) haben sich im Sinne von „Work in Progress“ eingebracht. Das Projekt entfaltet aber erst seinen vollen Reiz, wenn die Betrachtenden die Regie im Raum übernehmen und sich die Zeit nehmen, den Raum auf sich wirken zu lassen. Seine Eindrücke kann das Publikum über Kommentarfunktionen unter den Videos einbringen.

„Die Videos sind in unserer Website eingebettet und können in 360 Grad auf Youtube selbst oder in der App auf dem Handy angesehen werden, wenn es sich drehen soll“, erklärt Sebastian Netta. „Auch der Sound wandert mit. Das hört man aber nur, wenn man Kopfhörer trägt.“ Nettas Tipp für den besonderen Hörgenuss lautet, seine Anlage an den Rechner anzuschließen und direkt neben diesem aufzustellen.
07.06.2022, 16:29 Uhr
NABU vergibt Wildstauden zur Jubiläumsfeier
Wenn der Naturschutzbund NABU am Samstag, den 11. Juni sein 100-jähriges Bestehen im Oldenburger Land feiert, kommt er mit einem ganz besonderen Angebot in den Oldenbuger Schlossgarten. "Von 14 bis 18 Uhr laden wir in den Schlossgarten ein, wo wir mit 12 Themenpavillons die Arbeit des NABU im Oldenburger Land vorstellen werden," berichtet Bernd Ziesmer, Mitarbeiter beim NABU. "Im Rahmen unseres Projektes Artenvielfalt auf Balkon und Terrasse können wir dort Dank Förderung durch die Postcode-Lotterie 50 kostenfreie Wildstaudenpakete vergeben!".

Diese mehrjährigen Arten werden nicht nur jedes Auge erfreuen, sondern sie sind auch Futter- und Nektarquellen für heimische Insekten. Wer diese Kombinationswirkung auf seinem Balkon oder seiner Terrasse entfachen möchte, sollte sich eines der Pflanzpakete unter ziesmer@nabu-oldenburg.de reservieren oder am 11. Juni den NABU-Projekt-Pavillon im Oldenburger Schlossgarten aufsuchen.
07.06.2022, 16:26 Uhr
Street Art Tour
Mit dem Fahrrad durch Oldenburg
Man findet sie überall, fantastische Kunstwerke an Hausfassaden und Brücken. Oldenburg ist zum Open Air Museum für Street Art geworden und bietet Kunst für alle – jederzeit. Die aktuelle Street Art Tour spannt einen abwechslungsreichen Bogen von der urbanen Kunst abseits touristischer Pfade über die Stadt der bunten Brücken bis zu den Hintergründen und der Entstehung der Werke. Die rund 15 Kilometer lange Fahrradtour bietet den Teilnehmenden einen Einblick in die vielfältige Kultur der Street Art und beeindruckende Wandbilder. Mal riesig, mal klein, mal unübersehbar, mal versteckt.  

Gleichzeitig erleben die Radlerinnen und Radler während dieser Tour, sozusagen nebenbei, verschiedene, ganz unterschiedliche Stadtteile von Oldenburg.  

Gestartet wird in der Burgstrasse bei dem farbenfrohen Wandbild von „Bohlens richtigen Söhnen“. Außerhalb der Fußgängerzone führt die Tour durch das Haareneschviertel, Donnerschwee, Osternburg und auch Eversten. Die Gäste sehen hierbei u.a. Kunstwerke aus der Reihe „Kultur Aus Tausch“ oder Arbeiten der Oldenburger Street Art Künstler von „Die Jungs“.  

Angeboten wird diese besondere Tour mit dem eigenen Fahrrad von April bis September an jedem zweiten Sonntag im Monat um 14 Uhr. Interessierte haben das nächste Mal am Sonntag, den 12. Juni 2022, um 14 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Führung dauert 2,5 Stunden und kostet 13 Euro pro Person. Zur Teilnahme an den Führungen ist eine vorherige Anmeldung notwendig.  
07.06.2022, 16:25 Uhr
Opfer verdeckter Narzissten
Diese Selbsthilfegruppe richtet sich an alle Frauen mit und ohne Kinder, die in einer langjährigen Beziehung/Ehe mit einem verdeckten Narzissten gelebt haben.

Verdeckte Narzissten sind wie Wölfe im Schafspelz, sie spielen ihre Rolle so gut, dass man nicht mal merkt, was sie einem antun. Am Ende steht man nur mit Trennungsschmerzen da und versteht die Welt nicht mehr. Man wird zum Opfer des Missbrauchs, ohne dass man es merkt.

Interessierte sollten sicher und informiert sein, ob und wie ein Narzisst mit Lügen oder Manipulation die eigene Wahrnehmung ruiniert.

Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen - melden:
Tel 0441 – 88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
Bürozeiten: Di+Do+Fr: 9–12 Uhr und Mo+Mi: 15–19 Uhr
03.06.2022, 19:11 Uhr
„Soforthilfefonds Sport“ geht in dritte Runde
Rat beschließt Fortsetzung – Stadt stellt für 2022 Mittel in Höhe von 50.000 Euro bereit
Die Oldenburger Sportvereine, die durch die Corona-Pandemie in Bedrängnis geraten sind, können auch 2022 Mittel aus dem von der Stadt aufgelegten „Soforthilfefonds Sport“ bekommen. Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 30. Mai mit einem einstimmigen Beschluss die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der im Jahr 2020 ins Leben gerufenen Förderung geschaffen, die nun in die dritte Runde geht. In 2022 stehen 50.000 Euro für die Unterstützung der Vereine zur Verfügung. „Für viele Sportvereine ist die Bewältigung der Corona-Folgen zum Marathon geworden. Wir wollen durch den Fonds dazu beitragen, dass das vielfältige Sportangebot in Oldenburg nicht aus dem Tritt gerät“, betont Oberbürgermeister und Sportdezernent Jürgen Krogmann.

Die Höchstsumme der Förderung zum Ausgleich von Corona-bedingten Mehraufwendungen, Einnahmeverlusten und Stornierungsgebühren beträgt grundsätzlich 2.500 Euro pro Verein. In Ausnahmefällen kann diese Höchstgrenze angehoben werden, wenn nachgewiesen wird, dass der Verein durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten und in seiner Existenz gefährdet ist. Stehen danach noch Mittel zur Verfügung, sollen die Vereine Unterstützung zur Fortführung ihres allgemeinen Sportbetriebs erhalten. Diese Förderung richtet sich nach den aktuellen Mitgliederzahlen und kommt somit den aktiven Sportlerinnen und Sportlern zu Gute.

Die neue Richtlinie ist am 31. Mai 2022 in Kraft getreten. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Sportvereine, die ihren Sitz in Oldenburg haben und Mitglied im Stadtsportbund sind. Die Stadt informiert die Vereine auch direkt per E-Mail über die Möglichkeiten des Hilfefonds. Anträge für Corona-bedingte Mehraufwendungen, Einnahmeverluste und Stornierungsgebühren können bis zum 10. November 2022 (für den Zeitraum vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022) gestellt werden. Anträge für die Fortführung des allgemeinen Sportbetriebs können bis zum 10. November 2022 gestellt werden.

Antragsformulare und weitere Informationen zur Förderung gibt es online unter www.oldenburg.de/soforthilfefonds-sport.
03.06.2022, 19:09 Uhr
Poststelle der Stadt ist jetzt elektrisch unterwegs
Neue E-Transporter im Einsatz – Pkw-Fuhrpark modern und umweltfreundlich
Die Fahrzeugfamilie der Stadtverwaltung hat Zuwachs bekommen: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Klaus Büscher, Leiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft und Hochbau, sowie Roland Henne, Bereichsleiter im ServiceCenter, nahmen jetzt zwei neue Elektro-Transporter in Empfang. Die beiden zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Kastenwagen vom Typ NISSAN e-NV200 sorgen dafür, dass die Poststelle bei den Fahrten zur stadtinternen Postverteilung emissionsfrei unterwegs ist.

Die neuen E-Fahrzeuge haben unter optimalen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Sie ersetzen zwei Erdgas-betriebene VW Caddys. Jedes Fahrzeug legt bei den Botentouren circa 12.000 Kilometer pro Jahr zurück. Täglich werden insgesamt 40 Standorte angefahren.

Der Pkw-Fuhrpark der Stadt Oldenburg umfasst zurzeit 17 Erdgas- und 10 Elektrofahrzeuge.

Ab dem 1. Dezember 2022 wird der Fuhrpark komplett auf Elektroantrieb umgestellt und dann aus 23 Elektrofahrzeugen, einem Elektro-Lastenrad und sechs Elektro-Bikes bestehen. Damit zählt die Fahrzeugflotte der Stadtverwaltung zu den modernsten und umweltfreundlichsten in Niedersachsen.
03.06.2022, 19:08 Uhr
Spaß mit Super Mario, Pokémon und Co.
Nintendo Switch-Spiele nun auch in Stadtteilbibliotheken und in der Kinderbibliothek ausleihbar
Die Stadtteilbibliotheken und die Kinderbibliothek erweitern ihr Angebot und verleihen ab sofort Nintendo Switch-Spiele. Die beliebten Konsolenspiele rund um Super Mario, Pokémon und Co. können gegen eine Gebühr von einem Euro für vier Wochen ausgeliehen werden. Welche Spiele verfügbar sind, ist im Bibliothekskatalog ersichtlich.

Im „JungLe“, dem Jugendbereich der Stadtbibliothek, sind Switch-Spiele zum Ausleihen und zum Spielen vor Ort bereits seit längerem zu finden. Zusätzlich sind dort auch Spiele für eine ältere Zielgruppe erhältlich.

Neu in die Stadtteilbibliotheken eingezogen sind ebenfalls Tiptoi-Stifte, die neben Tiptoi-Büchern und Tiptoi-Spielen kostenlos für vier Wochen ausleihbar sind.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Stadtbibliothek sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
03.06.2022, 19:00 Uhr
Metropolregion Nordwest fördert Vernetzung von Lernorten für Reparatur und Sharing
Oldenburger Ressourcenzentrum wird zum Kern für neue Angebote in der Region
Rund um das Oldenburger Ressourcenzentrum soll ein dezentrales Netzwerk von Lernorten für nachhaltige Daseinsvorsorge in der Metropolregion Nordwest entstehen. Ziel des Projekts der Stadt Oldenburg und des ReparaturRates Oldenburg e. V. ist es, die Themen Reparatur und Sharing in die Region zu tragen. Um die Entstehung neuer Lernorte und Angebote in der Metropolregion zu initiieren, entsteht eine Konzeption für Kursangebote, für die Anwerbung von ehrenamtlichen Handwerkerinnen und Handwerkern und für eine Plattform für Akteurinnen, Akteure und Interessierte.

Gemeinsam mit den Projektpartnerinnen und Projektpartnern werden am Ressourcenzentrum Oldenburg erste Kurse angeboten, um das Konzept zu erproben und ggf. nachbessern zu können. Diese Erfahrungen zur Kursgestaltung aber auch zur Akquise der Mitwirkenden werden den regionalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern für die Entwicklung der eigenen Vorort-Kursangebote zur Verfügung gestellt.

Rund 80.000 Euro erhält das Projekt aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest, dessen Schwerpunktthema in diesem Jahr „Daseinsvorsorge & soziale Innovation“ lautet. „Reparatur ist ein Thema, das immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus rückt, aber regionale Reparaturangebote sind vielfach schlicht nicht mehr existent. Wollen wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten, bedarf es jedoch eben jener Angebote. Ebenso ist der Fachkräftemangel im Handwerk bereits heute schon sehr ausgeprägt, so dass mit diesem Projekt für beides eine Lösung gesucht wird: neue Reparaturangebote entstehen und junge Menschen erhalten einen interessanten Einblick in handwerkliche Berufsbilder“, erklärt Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest.

„Erfahrene Handwerker im Ruhestand geben ihr Fachwissen ehrenamtlich an die Jugendlichen weiter“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Diese authentische Weitergabe von Wissen und insbesondere von Erfahrung macht einerseits Lust auf mehr und setzt zudem neue Wertmaßstäbe im Umgang mit den endlichen Ressourcen!“ Der von Krogmann beschriebene Prozess wird innerhalb des Projekts wissenschaftlich begleitet und mit Erkenntnissen zu den Effekten von Reparatur als Beitrag zur Ressourcenschonung verbunden. Dr. Katharina Dutz, ReparaturRat Oldenburg e. V. ergänzt: „Die Vermittlung des Erfahrungswissens an Jugendliche, denen noch eine berufliche Orientierung fehlt, wird so zu einer intergenerationalen Daseinsvorsorge mit regionalem Fokus. Über die Selbstlernkompetenz der Heranwachsenden erfolgt dies mit hohem Praxisbezug und für geflüchtete Jugendliche weitgehend unabhängig von der sprachlichen Kompetenz“. Der ReparaturRat Oldenburg e.V. plant eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. An der Mitwirkung Interessierte können sich an das Ressourcenzentrum Oldenburg wenden.
03.06.2022, 18:52 Uhr
Illustratoren aus dem Norden gesucht!
Der Wettbewerb zum FESTIVAL DER ILLUSTRATOREN ist wieder ausgerufen. Wer dabei sein will, kann bis 15. Juni 2022 seine Bewerbung einreichen.

Illustration ist die älteste Form der visuellen Kommunikation. Illustration ist individuell, einzigartig, aufmerksamkeitsstark und hilft Unternehmen dabei, wiedererkennbar visuell zu kommunizieren. 
Ziel des Festivals ist es, zu zeigen welch mächtiges Werkzeug Illustration für die Kommunikation sein kann und wie wirksam Illustration für die unterschiedlichsten Kommunikationsaufgaben genutzt und eingesetzt werden kann.

Wie auch die Kinderbuchmesse lockt Oldenburg zu diesem Event immer zahlreiche Interessenten und natürlich potentielle Auftraggeber an. Für die Bewerbung kommen Illustratorinnen und Illustratoren in Frage, die im Norden leben. 

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website www.illustratoren-oldenburg.de.
03.06.2022, 18:50 Uhr
Neue Weiterbildung zum Thema Wasserstoff
Kooperationsprojekt aus Hannover und Oldenburg auf der Hannover Messe vorgestellt
Grüner Wasserstoff ist unverzichtbar für die Energiewende. In vielen Branchen kann der saubere Energieträger dazu beitragen, den Verbrauch von Erdgas oder Erdöl drastisch zu senken – oder sogar langfristig zu ersetzen. Wie man Wasserstoffprojekte beurteilt, initiiert und steuert, vermittelt eine neue, berufsbegleitende Weiterbildung, die das C3L – Center für Lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg gemeinsam mit der Universität Hannover und dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) als wissenschaftlichem Partner ab September erstmals anbietet. Sie werden dabei von der Region Hannover, der Stadt Oldenburg und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell unterstützt.

Dazu sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Die Investition in Wasserstoff bedeutet eine Investition in eine regenerative Zukunft. Die Stadt Oldenburg ist am Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft interessiert – und für die braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Von daher unterstützt die Stadt den neuen Weiterbildungsstudiengang, der zugleich in Kooperation mit der Universität Oldenburg den Bildungsstandort Oldenburg überregional stärkt.“

Das Programm wurde am Donnerstag, 2. Juni, auf der Hannover Messe vorgestellt. Es beginnt im September, Bewerbungen sind noch bis zum 1. September 2022 möglich. Am Dienstag, 28. Juni, um 12.30 Uhr, können Interessierte in einem Online-Seminar einen Einblick in die Weiterbildung erhalten. Weitere Informationen dazu finden sich online unter https://uol.de/c3l/web-seminare ». Alles Wissenswerter rund um die neue Wasserstoff-Weiterbildung gibt es unter https://uol.de/weiterbildung-wasserstoff.

Laut dem Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) könnten in Deutschland durch die Ansiedlung von Brennstoffzellen- und Elektrolysefertigungen sowie einer sektorenübergreifenden Wasserstoffwirtschaft bis 2030 über 70.000 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Mit der neuen berufsbegleitenden Weiterbildung soll die Möglichkeit geboten werden, die Teilnehmenden forschungs- und praxisnah auf die komplexen Herausforderungen in diesem innovativen Sektor vorzubereiten.

Das Programm ist in vier Lernsequenzen unterteilt, wobei die vierte Sequenz eine Projektarbeit darstellt, in der der gesamte Projektzyklus durchlaufen wird. Die Weiterbildung dauert insgesamt sechs Monate und beinhaltet sechs zweitägige Präsenzveranstaltungen, auf die sich die Teilnehmenden online vorbereiten. Studienmaterial wird über den digitalen Campus des C3L bereitgestellt. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Projektarbeit, bei der die Teilnehmenden in interdisziplinären Teams ein Wasserstoffvorhaben realitätsnah planen und kalkulieren. Die Weiterbildung schließt mit einem international anerkannten CAS-Zertifikat der Universitäten Oldenburg und Hannover ab. Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist ein Hochschul-, Meister- oder Technikerabschluss.

Kooperationspartner sind das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) und der Oldenburger Energiecluster (OLEC).
01.06.2022, 14:30 Uhr
Vorhang auf für die dritte Auflage der „Strukturbrücke Kultur“
Kulturschaffende können Unterstützung beantragen
Auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie benötigt die Oldenburger Kultur weiterhin Unterstützung. Viele der Kulturinstitutionen haben ihren Betrieb zwar wieder aufgenommen, und auch die Solo-Selbständigen können weitestgehend wieder tätig werden. Doch viele Bürgerinnen und Bürger geben sich noch verhalten, wollen abwarten, wie sich die Pandemie entwickelt und nehmen kulturelle Angebote nur zögerlich wahr.

Um das breite Kulturangebot für die Zukunft zu sichern und attraktiv zu halten, hat der Rat der Stadt Oldenburg am 30. Mai 2022 zum dritten Mal in Folge die „Strukturbrücke für die Kultur“ beschlossen. Der Gesamtetat des Förderfonds beträgt 263.000 Euro.

„Gerade im Kulturbereich sind die negativen Folgen der Corona-Pandemie noch immer deutlich spürbar“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Stadt will der Kultur auch in diesem Jahr mit Hilfe der Strukturbrücke wieder zur Seite stehen und unterstützen, wo es notwendig ist.“

Die institutionell geförderten Einrichtungen erhalten eine einmalige, nicht rückzahlbare Förderung in Höhe von maximal acht Prozent ihrer jeweiligen städtischen Jahresförderung. Freie Kulturschaffende sowie Solokünstlerinnen und Solokünstler können eine einmalige Projektförderung in Höhe von maximal 3.500 Euro beantragen. „Das Antragsverfahren für die Strukturbrücke ist sehr einfach gehalten“, sagt Kulturamtsleiterin Christiane Cordes. „Damit haben wir in den beiden vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht.“

Die entsprechenden Anträge sind bis zum 15. Juli 2022 an das Kulturbüro (Peterstraße 3) zu stellen. Informationen zur Förderrichtlinie und zu den Antragsformularen gibt es unter www.oldenburg.de/strukturbruecke.
31.05.2022, 16:58 Uhr
Konkrete Schritte zur klimafreundlichen Mobilität von morgen
Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 schafft vielseitige Maßnahmenvorschläge
Mehr Radverkehr und E-Mobilität, weniger Autos und Abgase, dafür mehr Platz im öffentlichen Raum – die Mobilität von morgen hat viele Aspekte. Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 (RMV 2030) sollen die verschiedenen Wünsche und Möglichkeiten analysiert und in tragfähige Konzepte verwandelt werden. Sechs Teilkonzepte werden 2022 bearbeitet und sollen anschließend nach und nach in die Umsetzung gehen. In verschiedenen Formaten können sich die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung des Rahmenplans beteiligen.

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 spielt die Verkehrswende eine bedeutende Rolle. Der Rahmenplan Mobilität und Verkehr stellt hierfür die Weichen – mit umsetzungsorientierten Konzepten, um die Mobilität in Oldenburg für die kommenden Jahre neu zu gestalten und klimaverträglich unterwegs zu sein“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan ergänzt: „Für eine klimafreundliche, sichere und komfortable Mobilität der Zukunft sollen die vielfältigen Strategien und Maßnahmen dabei sinnvoll ineinandergreifen. Es wird für jedes Teilkonzept einen Arbeitsplan geben, der sowohl Analysen, verschiedene Optionen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung beinhaltet.“ Die Erstellung des RMV 2030 wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziell gefördert.
Fahrrad, Bus, Auto? – Die Teilkonzepte im Detail

Dies sind die sechs aktuellen Teilkonzepte mit den jeweils beteiligten Planungsbüros:
  • Ladeinfrastruktur E-Mobilität (EcoLibro und CBH Rechtsanwälte): Ermittelt werden der Bedarf sowie geeignete Standorte für eine öffentliche E-Lade-Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet.
  • Mobilitätsstationen mit Sharing-Angeboten (EcoLibro, ahoidesign und CBH Rechtsanwälte): An Mobilitätsstationen stehen Sharing-Fahrzeuge als Alternative zum eigenen Auto und ergänzend zum ÖPNV oder Fahrrad zur Verfügung. Das Büro erarbeitet unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, wie die Stationen ausgestattet und wo sie angesiedelt sein sollten.
  • Parkraummanagement – Ruhender Kfz-Verkehr (Büro stadtVerkehr): Über das Parkraummanagement und die Bewirtschaftung von Stellplätzen sollen ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr gefördert und Freiräume in der Innenstadt zurückgewonnen werden.
  • Radverkehr: Fahrradzonen – Fahrradstraßennetz – Premiumnetz Radrouten (PGV-Alrutz): Das Büro erarbeitet ein Konzept, inwiefern Fahrradstraßen, Fahrradzonen und Premiumnetz-Radrouten den Radverkehr in Oldenburg verbessern können und wie diese ausgestaltet sein müssen.
  • Park and Ride (P&R) und Bike and Ride (B&R) Konzept (ISUP): Ermittelt werden geeignete attraktive Standorte von P&R- und B&R-Parkplätzen, die ein umweltfreundliches Pendelverhalten unterstützen können.
  • Machbarkeitsstudie Wallring – durchgängige ÖPNV-Spur (Bernard Gruppe ZT): Untersucht wird die Machbarkeit einer durchgehenden Busspur, die den ÖPNV beschleunigen, attraktiver machen und die Innenstadt damit verkehrlich entlasten soll.
Bei allen Konzepten ist die Analysephase weitestgehend abgeschlossen. Aktuell werden künftige Strategien oder Maßnahmen ausgearbeitet. Die Planungsbüros arbeiten dabei in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung sowie der mit Politik und Fachleuten besetzten Projektbegleitgruppe, die etwa einmal im Monat zusammenkommt. Am Freitag, 3. Juni, findet eine Jugend-Mobilitätskonferenz von 8.45 bis 11.20 Uhr im EWE-Forum (Alte Fleiwa) statt. Das Thema der Konferenz lautet „Zukunftsfähige Mobilität – wie bewegen wir uns in Oldenburg im Jahr 2030?“, sie richtet sich insbesondere an die achten Jahrgänge aller Oldenburger Schulen. Zu der Diskussion mit den Jugendlichen sind als Fachleute eingeladen: Dr. Norbert Korallus (Amt für Klimaschutz und Mobilität), Michael Glotz-Richter (Referent Nachhaltige Mobilität Bremen), Felix Jahn (IHK Oldenburg) sowie Klaus Göckler (Cambio Oldenburg und Initiative Verkehrswandel). Die Anregungen aus der Jugendmobilitätskonferenz fließen in den RMV 2030 mit ein. Mit einer Online-Umfrage, an der sich alle Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligen können, sollen die individuellen Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger rund um eigene Mobilität erfasst werden. Wie möchten sie sich im Alltag in Oldenburg fortbewegen? Die Umfrage steht unter dem Motto „Oldenburg bewegt sich. Und Du?“ und läuft vom 3. Juni bis 6. Juli. Der Link ist im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030 » zu finden. Die Bauzaunausstellung wird am Freitag, 3. Juni, auf dem Kasinoplatz eröffnet. Bis Mittwoch, 6. Juli, können sich die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger hier über den Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 sowie die einzelnen Teilkonzepte informieren. Auch ein Verweis auf die Online-Umfrage und die weiteren Beteiligungsformate sind dort zu finden. Bei einem Aktionstag auf dem Schlossplatz rund um die Mobilität von morgen am Freitag, 24. Juni, sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über den Planungsstand des Rahmenplans zu informieren und mit Fachleuten zu diskutieren. Zudem können sie verschiedene neue Mobilitätsangebote testen und ihre Meinung einbringen. Unter anderem werden zu bestimmten Teilkonzepten Planungsspaziergänge angeboten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sich unterwegs mit den planenden Büros austauschen können. Weitere Informationen rund um den aktuellen Stand und die Beteiligungsformate des RMV 2030 gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030.
31.05.2022, 16:52 Uhr
Ferienpass zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Vielfältiges Programm bietet rund 410 Veranstaltungen – Online-Anmeldestart am 1. Juni
Von A wie Airtrack und Affenkäfig bis Z wie Zirkustricks und Zumba: Die 49. Ferienpass-Auflage in der Stadt Oldenburg bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren ein pickepacke volles Programm, das vom Umfang her beinahe wieder an die Zeit vor Corona heranreicht. In Zusammenarbeit mit 76 Veranstaltern hat der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit rund 410 Termine zusammengestellt, die in den Sommerferien zwischen dem 14. Juli und 24. August keine Langeweile aufkommen lassen sollen. „Mit dem Ferienpass möchten wir den Oldenburger Kindern und Jugendlichen wieder ein Stück Normalität und Abwechslung bieten und den Belastungen durch Corona entgegenwirken“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie gibt es ein zwar noch etwas reduziertes, aber wieder sehr vielfältiges und spannendes Ferienprogramm mit vielen attraktiven Angeboten. Da ist für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei!“, freut sich der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding.

Eine weitere gute Nachricht für Familien: Alle Veranstaltungen werden in diesem Jahr nochmals kostenfrei angeboten, es wird lediglich eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben. Der Startschuss für die Online-Anmeldung unter www.ferienpass-oldenburg.de fällt am Mittwoch, 1. Juni.

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, ob Entspannung oder Action, ob sportliche, kreative, künstlerische oder kulinarische Angebote: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf eine Menge Auswahl freuen. Sie können unter anderem eine Zirkusshow auf die Beine stellen, Honigbienen live erleben, in der Kräuterwerkstatt und in der Druckwerkstatt aktiv werden, im Make-up-Workshop zum Schminkprofi werden, alte Schulstühle neu gestalten, Sitzkissen weben, coole Tanz-Moves lernen, ihre Schlagfertigkeit trainieren, an Filmworkshops teilnehmen, eine Radiosendung kreieren, zum Krabbenfischen mit einem Fischkutter auslaufen und beim Besuch auf dem Flugplatz Westerstede zum Rundflug abheben.

Die Kinder und Jugendlichen können darüber hinaus den Abenteuerspielplatz in Beschlag nehmen, einen Tag mit Pferden und Ponys auf einem Reiterhof verbringen, im Tonstudio Songs und Rapstücke aufnehmen und Videos produzieren, mit Crossboule die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und im Escape-Room auf Verbrecherjagd gehen.

Auch sportlich geht es zu: So sind beispielsweise Stand Up-Paddeln, Wasserski, Windsurfen, Golf, Basketball, Badminton, Hockey, Kendo, Fußballgolf, Tanzen auf Rollen, Taekwondo und Zumba im Programm.

„Wir bedanken uns bei allen Vereinen, Verbänden, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, die zu diesem tollen Programm beitragen“, sagt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Ferienpassbeauftragter Ingo Krüger weist darauf hin, dass bei manchen Veranstaltungen die Einhaltung von angemessenen Corona-Schutzmaßnahmen und entsprechenden Hygienevorschriften nötig sein können: „Auch wenn kaum noch Corona-Beschränkungen und Vorgaben zu beachten sind, möchten wir im Ferienpass ein hohes Maß an Sicherheit für alle bieten.“

Alle Angebote sind ab Montag, 30. Mai, unter www.ferienpass-oldenburg.de einsehbar. Online-Anmeldungen sind ab dem 1. Juni möglich. „Wer am Ferienpass teilnehmen möchte, kann sich ab dem Startdatum bis zum 19. Juni auf der Ferienpass-Internetseite ein Benutzerkonto anlegen und eine persönliche Liste mit Wunschveranstaltungen zusammenstellen“, erläutert Ingo Krüger. Die Accounts aus dem Vorjahr sind nicht mehr aktiv. Am 20. und 21. Juni findet die Verlosung der Wunschveranstaltungen statt. Im Benutzerkonto können sich die Angemeldeten informieren, welche Veranstaltungen sie zugelost bekommen haben. Die Ergebnisse werden ihnen auch per E-Mail mitgeteilt.

Vom 22. Juni bis zum 5. Juli müssen die zugelosten Veranstaltungen online über das Benutzerkonto bestätigt und die Grundgebühr bezahlt werden. Erst mit der Bestätigung beziehungsweise Bezahlung ist die Buchung abgeschlossen und der jeweilige Platz reserviert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Grundgebühr bar im Kinder- und Jugendbüro an der Von-Finckh-Straße 1 zu bezahlen. Ab dem 7. Juli bis zum Ende der Ferien können dann alle noch freien Plätze gebucht werden.
31.05.2022, 14:52 Uhr
Ökologisches Jahr beim NABU
NABU Oldenburg bietet freie FÖJ-Stelle zum Herbst an
Das "Freiwillige Ökologische Jahr" wird gern zwischen Schule und Berufsausbildung eingeschoben. Junge Menschen können berufspraktische Erfahrungen sammeln und aktuell bietet der NABU Oldenburg eine freie Stelle zum kommenden Herbst an. 

"Meistens ist unsere FÖJ-Stelle bereits im März fest besetzt", berichtet Bernd Ziesmer, Biologe beim NABU in Oldenburg. "In diesem Jahr haben sich zwei Kandidatinnnen kurzfristig für jeweils eine andere Stelle entschieden, so dass wir diese Stelle nun überraschend neu vergeben können!" Das ist eine seltene Chance für Spätenschlossene, die im Naturschutz Erfahrungen sammeln möchten.

"Als größter Naturschutzverein im Oldenburger Land bieten wir in unserer Geschäftsstelle in Oldenburg einen vielseitigen Job an", so Ziesmer. "Büroarbeit im kleinen Team, viele Kundenkontakte und Mitarbeit bei Pflegemaßnahmen auf NABU-Flächen - Kontaktfreudigkeit und Interesse am Naturschutz sind die einzigen Bedingungen. Wir freuen uns auf Bewerbungen unter mail@nabu-oldenburg.de oder Tel 0441-25600". Die Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz stellt für das FÖJ in Niedersachsen ein Taschengeld und ergänzende Seminare.
31.05.2022, 14:24 Uhr
Keine Pokalsensation, aber sehr starker Final-Four-Auftritt
Julia Renner beendet Handball-Karriere mit Teilerfolg
von Sönke Spille
Trotz Final-Niederlage: VfL verlangt Pokalsieger Bietigheim alles ab
Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben im Endspiel des DHB-Pokals eine Überraschung verpasst. Gegen den großen Favoriten SG BBM Bietigheim verlor die Mannschaft von Trainer Niels Bötel vor 2.735 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche Arena 30:40 (12:17). Mit Merle Carstensen (19 Toren) stellte der VfL aber nicht nur die beste Torschützin des Turniers, sondern mit Julia Renner auch die beste Torhüterin. Für Renner war das Finale nach 17 Jahren das letzte Spiel ihrer Bundesliga-Karriere.

Auch wenn es zur Sensation am Ende nicht reichte: Es dauerte nach dem Schlusspfiff nicht lange, da war die Enttäuschung über das verlorene Finale schnell dem Stolz gewichen. Denn das, was die VfL-Frauen in Stuttgart abgeliefert hatten, war mehr als beeindruckend. Und so ließ sich die Mannschaft vollkommen zurecht von den mehr als 100 mitgereisten Fans feiern – mit der Silbermedaille um den Hals. „Bietigheim hat eine richtig gute Saison gespielt. Da ist es natürlich schwer, sie zu schlagen“, sagte VfL-Coach Niels Bötel nach dem Spiel. 

So viel war den Oldenburger Verantwortlichen vor dem Spiel ohnehin schon klar gewesen: es war das Duell David gegen Goliath. Gegner Bietigheim startete nicht nur als frischgebackener Deutscher Meister und Europapokalsieger in das Duell, sondern auch mit über 50 Siegen in Folge – darunter auch aus den beiden Ligaspielen gegen den VfL (34:20 und 33:21). Die Siegesserie hielt zwar an, doch Oldenburg gelang es, die Partie deutlich enger zu gestalten, als es dem Favoriten wohl lieb gewesen wäre. Erst in der Schlussphase, als die Kräfte nachließen, sorgte Bietigheim für die Entscheidung. 

Schon gleich am Anfang legten die SG-Frauen einen Start nach Maß hin, führten nach sieben Minuten mit 5:2 und bauten diesen Vorsprung auf 9:4 (13. Minute) aus. Oldenburg versuchte zwischenzeitlich mit einer unheimlich offensiven Deckung, die Vorwärtsbewegung des großen Favoriten zu stoppen, wechselte dann aber ins 6:0 zurück. Mit Erfolg: Der VfK verkürzte mit einem verwandelten Siebenmeter von Merle Carstensen auf 7:10 (18.), wenige Augenblicke später traf Maike Schirmer sogar zum 9:11. „Wir haben aber viel versucht, wollten Bietigheim unter Druck setzen und auf die offensive Abwehr oder die verschiedene Angriffsformationen Reaktionen bei ihnen erzeugen“, erzählte Bötel: „Das haben sie gut gemacht und damit auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Trotzdem hielten die Oldenburgerinnen lange mit – auch weil Julia Renner gleich mehrfach hervorragend parierte. Einzig in der Offensive gelang es zu selten, sich entscheidend durchzusetzen und so vielleicht noch dichter heranzukommen. Dazu tat sich die Bötel-Sieben insbesondere in Unterzahl schwer, Bietigheim nutzte die Tempogegenstöße zur 17:12-Halbzeitführung. 

Aus der Pause kamen die Oldenburgerinnen dann vielversprechend, verkürzten durch Tore von Maike Schirmer und Merle Carstensen schnell auf 14:17. Dichter kamen die Huntestädterinnen aber nicht heran. Vielmehr baute der Deutsche Meister seinen Vorsprung wieder aus. Bis zur 45. Minute gelang es dem VfL noch einmal, wieder auf vier Tore zu verkürzen – danach marschierte Bietigheim aber unaufhaltsam in Richtung Pokaltriumph. „Ob man ein Finale dann nachher mit einem Tor verliert oder zehn ist letztendlich auch egal. Deshalb haben wir aufgemacht, wollten noch einmal etwas versuchen“, sagte Bötel. Das ermöglichte der SG, die Führung nach knapp 53 Minuten auf 37:27 zu stellen. Doch es sprach für die Oldenburgerinnen, dass sie trotz des Rückstandes nicht aufsteckten und bis zur letzten Sekunde kämpften – auch wenn Bietigheim nicht mehr vom Kurs „Pokalsieg“ abzubringen war. „Trotz der Niederlage haben wir eine richtig geile Pokalsaison gespielt“, fand Bötel: „Wir haben nicht nur unser Ziel Klassenerhalt geschafft, sondern mit der Finalteilnahme im Pokal noch einen draufgelegt.“

VfL Oldenburg – SG BBM Bietigheim 30:40 (12:17)
VfL: Renner, Bahrs – Teiken, Reinemann, Weyers, Jongenelen (1), Hoitzing, Pichlmeier (9), Buhl, Martens (2), Steffen (6), Carstensen (8/6), Schirmer (3), Klöcker, Knippert, Golla (1)


Halbfinalsieg gegen Buxtehude: Oldenburg steht im Endspiel um den DHB-Pokal
Was für ein furioser Auftritt, was für ein grandioser Erfolg: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg stehen im Endspiel des Final4 von Stuttgart. Im Kampf um den DHB-Pokal bezwang das Team von Trainer Niels Bötel im Halbfinale den Buxtehuder SV mit 28:26 (15:8). 

Niels Bötel hatte neben Torhüterin Julia Renner auch Maike Schirmer, Luisa Knippert, Merle Carstensen, Marie Steffen, Kathrin Pichlmeier und Lana Teiken zu Beginn aufs Spielfeld geschafft. Und die legten einen perfekten Start hin. Insbesondere Merle Carstensen marschierte mit gleich drei Toren (davon zwei Siebenmeter voran, dazu parierte Julia Renner. Nach dem ersten Tor von Kathrin Pichlmeier führte der VfL nach gerade einmal fünf Minuten mit 4:1 – und Buxtehudes Trainer Dirk Leun nahm die frühe erste Auszeit. „Wir sind unheimlich gut ins Spiel gestartet, die erste Halbzeit war entscheidend“, sagte VfL-Spielerin Maike Schirmer nach der Partie. 

Das Feuer der Oldenburgerinnen, die in einer 5:1-Deckung verteidigten, konnte er damit aber zunächst nicht stoppen. Keine zwei Minuten später erhöhte Carstensen bereits auf 6:1. „Die offensive Deckung haben wir in der Liga nicht so oft gespielt. Aber Buxtehude hat einer super Saison gespielt, da mussten wir uns etwas einfallen lassen“, sagte Niels Bötel: „Dass das in der ersten Halbzeit so gut klappt, hätte ich nicht gedacht.“ Danach agierte die BSV-Deckung aber geordneter, machte es Oldenburg schwer, durchzukommen. So war es nur ein Gegenstoß durch Lana Teiken, den der VfL in den folgenden Minuten erfolgreich verwandelte – Buxtehude verkürzte auf 6:7 (16. Minute). 

Im Anschluss lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich Oldenburg aber – auch bedingt durch zwei BSV-Zeitstrafen – wieder eine Führung von fünf Toren verschaffte (13:8/24.) und die nächste Buxtehuder Auszeit provozierten. Und es ging so weiter. Renner parierte weiter, egal ob aus dem Spiel oder vom Siebenmeterpunkt – und sorgte damit schon früh für „Julia Renner-Sprechchöre“, und das selbst aus dem Fanblock des Thüringer HC. Dazu erhöhte Toni Reinemann zum 15:8-Halbzeitstand. 

Eine starke erste Halbzeit im Stile eines Top-Teams hatte der VfL in den ersten 30 Minuten hingelegt. Doch den besseren Start in Durchgang zwei erwischte Buxtehude. Mit einer deutlich offensiveren Deckung verkürzte der BSV auf 12:16 (40.). Diesen Vier-Tore-Vorsprung hielten die Huntestädterinnen im Anschluss, ließen sich auch von vergebenen Torchancen nicht entmutigen, sondern verteidigten nur umso beherzter. Rund elf Minuten vor dem Ende erhöhte Marie Steffen auf 23:17 und ließ die mehr als 100 Oldenburger Fans in der Porsche Arena aufspringen. 

Die Entscheidung war damit aber noch nicht gefallen. Buxtehude verkürzte in der Schlussphase auf 21:25 (53.), verteidigte nun fast ausschließlich in einer Manndeckung. Der VfL erspielte sich trotzdem Torchancen, doch im Abschluss fehlte die nötige Ruhe – der BSV kam immer näher (23:25/56.). „Wir haben ein wenig vergessen das Tempo zu spielen, das gegen eine offensive Deckung wichtig ist“, sagte Bötel: „Nichtsdestotrotz haben wir es richtig gut gemacht.“ Das 26:23 von Pichlmeier vier Minuten vor dem Ende war dann die Erlösung für die VfL-Fans. Wenige Momente später ertönte die Schlusssirene – und Oldenburg feierte den Finaleinzug. „Ich bin froh, dass wir das über die Ziellinie gebracht haben“, so Bötel: „Der Finaleinzug ist ein großartiger Erfolg.“

VfL Oldenburger – Buxtehuder SV 28:26 (15:8)
VfL: Renner, Bahrs – Teiken (4), Reinemann (1), Weyers, Jongenelen, Hoitzing, Pichlmeier (4), Buhl, Martens (2), Steffen (2), Carstensen (11/3), Schirmer (4), Klöcker, Knippert, Golla 
27.05.2022, 19:11 Uhr
Deutscher Demografie Preis: #MehrÄlterBunter unter den Nominierten
In der engeren Wahl in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ – Verleihung am 28. Juni in Berlin

Am 28. Juni 2022 wird in der Kulturbrauerei Berlin der Deutsche Demografie Preis zum dritten Mal verliehen – und dieses Mal ist auch Oldenburg unter den Nominierten. Die Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie „#MehrÄlterBunter“ hat die Jury überzeugt und es in der Kategorie „Gemeinsam Wirken“ in die engere Auswahl geschafft. Bei der digitalen Unconference am 23. Juni werden alle Nominierten vorgestellt, bevor dann knapp eine Woche später die Preise an die Sieger der jeweiligen Kategorien übergeben werden.

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung und darüber, dass wir im ersten Schritt die Jury von uns und unserem Projekt überzeugen konnten. Nun heißt es: Kräftig Daumen drücken für #MehrÄlterBunter“, freut sich Susanne Jungkunz von der Strategischen Sozialplanung der Stadt Oldenburg und Projektleiterin von #MehrÄlterBunter, die die Bewerbung eingereicht hatte.

Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Auf Basis des Aktionsplans Inklusion und der Oldenburger Demografiestrategie entstand vor zwei Jahren #MehrÄlterBunter mit seinen Formaten: Themen-Picknicks2030 generieren neue Ideen für Zukunftslösungen, Projektwerkstätten beraten die Umsetzung und ein Lotsen-Team der Verwaltung unterstützt. Der „Utkiek“ ist Netzwerktreffen und will Forum für Beteiligungsvorhaben sein. Kürzlich ist in Kooperation mit oeins zudem ein Bürger-TV gegen Einsamkeit gestartet.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf der städtischen Beteiligungsplattform www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.

Der Deutsche Demografie Preis wurde 2020 ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Organisationen verliehen, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen – und so die Zukunft aktiv gestalten. Dabei sind die die besten Ideen und Beispiele gefragt. Eine unabhängige, fachkundige Jury entscheidet, wer den Preis in insgesamt neun Kategorien bekommt. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website unter deutscher-demografie-preis.de ».
27.05.2022, 18:51 Uhr
Durchatmen: Keine Maskenpflicht mehr in städtischen Gebäuden
Lange war sie unser stetiger Begleiter im Alltag – und zum Schutz aller Beteiligten vor einer möglichen Corona-Infektion auch in städtischen Dienstgebäuden Pflicht: eine FFP2- oder OP-Maske. Doch da sich die Inzidenzzahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen und der Gesetzgeber die bis einschließlich Mittwoch, 25. Mai, befristete Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht verlängern wird, verabschiedet sich ab dem 26. Mai nun auch die Stadtverwaltung von der Maskenpflicht in städtischen geschlossenen Gebäuden und Eingangsbereichen.

„Seit nunmehr über zwei Jahren beschäftigt uns alle die Corona-Pandemie. Unter anderem war auch das Tragen von Masken zum Schutz vor Corona in städtischen Gebäuden lange Zeit Pflicht, um Menschen vor einer möglichen Infektion zu schützen. Ich freue mich umso mehr, dass wir mit diesem Schritt, der Abschaffung der Maskenpflicht in unseren Gebäuden, wieder nach vorne und in Gesichter sehen können. Für ihr langes Durchhalten und ihr Verständnis für die Einschränkungen in Corona-Zeiten danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern und Beschäftigten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Wer jedoch freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchte, kann dies selbstverständlich weiterhin tun – das gilt sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für Beschäftigte.
27.05.2022, 18:51 Uhr
Oberbürgermeister empfängt ukrainische Delegation aus Chervonohrad
Ausdruck von Solidarität auf kommunaler Ebene mit der Ukraine
Am Mittwoch, 25. Mai, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine ukrainische Delegation aus Chervonohrad um Bürgermeister Andriy Zalivskyy im Oldenburger Rath