Nadorst
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20.05.2022, 10:12 Uhr
Glascontainerstandort beim Rewe-Markt Hochheider Weg/Ecke Nadorster Straße wird aufgelöst
Suche nach Ersatzstandort läuft bereits
Der Containerstandort auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes am Hochheider Weg/Ecke Nadorster Straße muss bis auf Weiteres aufgelöst werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, der nach einem geeigneten Ersatzstandort sucht, und die Leitung des Rewe-Marktes bedauern diese Maßnahme.

Es wird gebeten, auf die Glascontainer an den umliegenden Standorten auszuweichen oder andere in der Stadt Oldenburg befindliche Sammelbehälter zu nutzen. In der Nähe stehen unter anderem Container in der Von-Halem-Straße, beim Famila-Markt am Scheideweg oder in der Ehnernstraße gegenüber der Heiligengeisttorschule zur Verfügung. Alle Standorte sind online im interaktiven Stadtplan der Stadt Oldenburg zu finden unter www.oldenburg.de/startseite/buergerservice/geoportal.html.
17.05.2022, 17:14 Uhr
Bankangestellter vereitelt Enkeltrick
Durch das umsichtige Vorgehen eines Bankmitarbeiters ist am Dienstag, 17.05., eine 81-jährige Oldenburgerin vor einem hohen finanziellen Schaden bewahrt worden.

Die Frau hatte gegen 12.30 Uhr die Filiale eines Geldinstituts an der Nadorster Straße aufgesucht und dort angegeben, dass sie 28.000 Euro "für private Zwecke" abheben wolle. Nachdem die Oldenburgerin dem 22-jährigen Angestellten zudem erklärte, dass sie mit dem Taxi zur Bank gefahren sei, habe dieser sofort Verdacht geschöpft und einen Betrugsversuch vermutet. Er bat die 81-Jährige, sich kurz in den Wartebereich zu setzen. Daraufhin alarmierte der Mitarbeiter die Polizei.

Im Gespräch mit der völlig verängstigten und aufgelösten Rentnerin erfuhren die Beamten kurz darauf, dass die Frau zuvor mehrere Anrufe angeblicher Polizeibeamter erhalten habe, in denen sie aufgefordert wurde, Geld von der Bank abzuheben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Betrüger auch das Taxi gerufen haben, mit dem die 81-Jährige an ihrer Wohnung in Bloherfelde abgeholt und zu ihrem Geldinstitut gefahren wurde.

Die Polizei lobt das aufmerksame und umsichtige Verhalten des 22-jährigen Bankmitarbeiters ausdrücklich. Für die weiteren Ermittlungen wurde ein Verfahren wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung eingeleitet.

Hinweise zum Schutz vor Betrugsdelikten wie dem so genannten Enkeltrick sind im Internet auf der Seite der Polizeiberatung nachzulesen.
18.02.2022, 15:58 Uhr
Schlussspurt am Hochheider Weg
Ausbau vorm Abschluss – Noch einmal Vollsperrung im Kreuzungsbereich Rennplatzstraße
Eine letzte Vollsperrung läutet den Schlussspurt beim Ausbau des Hochheider Weges ein. Um abschließend den Kreuzungsbereich Hochheider Weg/Rennplatzstraße erneuern zu können, ist dort für den Kfz-Verkehr im Zeitraum von Montag, 21. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 11. März, kein Durchkommen möglich. 

Die Sperrung im Kreuzungsbereich betrifft auch die Buslinien 318 und 322 der VWG, die über den Großen Kuhlenweg und den Mühlenhofsweg umgeleitet werden müssen. Weitere Infos dazu gibt es bei der VWG auf der Homepage unter www.vwg.de oder unter Telefon 0441 93660. Die Umleitungen für den übrigen Fahrzeugverkehr sind örtlich ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Den direkt betroffenen Anliegerinnen und Anliegern im Kreuzungsbereich wird die Baufirma trotz der Vollsperrung die Erreichbarkeit der Grundstücke ermöglichen, soweit dies mit dem Bauablauf in Einklang zu bringen ist. 

Der Hochheider Weg wurde seit 2017 auf einer 1.026 Meter langen Strecke von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße in fünf Bauabschnitten ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen kurz vor Ostern beendet werden. In allen Bauabschnitten wurden neben der Erneuerung des Straßenoberbaus auch Kanäle und Leitungen neu verlegt. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat den vorhandenen Mischwasserkanal ausgetauscht und einen neuen Regenwasserkanal verlegt. EWE Netz, Deutsche Telekom und Vodafone KabelDeutschland nutzten die Gelegenheit, um neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen. 

Der Hochheider Weg erhielt im Zuge des Ausbaus eine neue, sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Straßenbau einschließlich Grunderwerb auf circa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 65 Prozent der förderfähigen Ausbaukosten. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten schlagen mit rund 2,77 Millionen Euro zu Buche und werden vom OOWV übernommen.
21.12.2021, 18:56 Uhr
Stadt gibt Startsignal für die Planung
Sport- und Gesundheitsbad Flötenteich: Architekturbüro aus Vechta erhält Auftrag
Der Baubeginn für das neue Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich rückt näher: Der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Oldenburg hat am Montag, 20. Dezember, über die Vergabe der Planungsleistungen entschieden. Einstimmig wurde beschlossen, die Firma Geising + Böker GmbH Architekten (Vechta) zu beauftragen.

„Es freut mich, dass wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Neubau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich vorangekommen sind. Die Beauftragung des Architekturbüros ist das Startsignal für die Planung und Realisierung eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben im Bereich des Sportes und der Gesundheit in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Bau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich stellt das herausragende Projekt bei der Umsetzung des vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen „Bäderstrategiekonzeptes“ dar. Mit der Fertigstellung soll nicht nur der große Bedarf an Wasserflächen für Schulen und Vereine gedeckt, sondern auch eine wichtige Angebotslücke im Bereich des Gesundheitssports geschlossen werden.

Um das Projekt zügiger voranzutreiben, hatte sich die Stadt Anfang Juli gegen einen Planungswettbewerb entschieden. Sonst hätte sich das Verfahren fast ein Jahr länger hingezogen.

In der Wirtschaftsplanung des Bäderbetriebs der Stadt Oldenburg (BBO) belaufen sich die Gesamtkosten für das Flötenteich-Bad auf 23,3 Millionen Euro (bis 2024).
17.12.2021, 15:09 Uhr
Stadt Oldenburg fördert Ernährungsbildung
Erstes Projekt an der Grundschule Nadorst umgesetzt
Die Stadt Oldenburg fördert die Ernährungsbildung an den Ganztagsschulen. Grundlage ist das am 16. Dezember 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg verabschiedete Rahmenkonzept „Schulverpflegung in Oldenburg“.

Ernährungsbildung trägt einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Schulverpflegung bei und fördert die gesundheitsbewusste Ernährung der Schülerinnen und Schüler. Dazu stellt die Stadt Oldenburg den Schulen bei der konkreten Einführung des Rahmenkonzeptes ein einmaliges „Budget für Ernährungsbildung“ in Höhe von maximal 1.500 Euro zur Verfügung. Bei der Verwendung dieses Budgets ist speziell auf die Themen Essen in der Mensa und nachhaltige Ernährung einzugehen.

Nach den Corona-bedingten Schul- und Mensaschließungen nimmt das Projekt nun an Fahrt auf. Die Grundschule Nadorst setzte als erste Schule hierfür ein eigenes Konzept um. Die Schülerinnen und Schüler bereiten in Gruppen selbstständig gesunde Waffeln zu, zum Beispiel auf Basis von Kartoffeln, Rote Beete oder Zucchini. Des Weiteren kommt ein Smoothie-Maker zum Einsatz. Darin werden unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit überreifes Obst und Gemüse zu leckeren Säften verarbeitet. Der Mensabetreiber „Frische Pause e.V.“ unterstützt das Projekt und stattet die Kinder dazu passend mit Schürzen und Schneidebrettern aus. Im nächsten Jahr folgt noch ein Hochbeet im Schulgarten mit Kräutern für die Mensa.

Weitere Informationen unter: www.oldenburg.de/Schulverpflegung.
06.10.2021, 09:53 Uhr
Circus erzählt Geschichte(n)
Zwei Doppelveranstaltungen in der IGS Flötenteich
Für das  kommende Wochenende lädt die IGS Flötenteich zu Circus mit Geschichte ein. Sowohl am Sonnabend, 9. Oktober, als auch am darauffolgenden Sonntag wird jeweils am 19:30 Uhr eine Doppelveranstaltung angeboten.

In „Wir haben was zu sagen!“ erzählt ein Jugendcircus Geschichte und Geschichte(n). Am Luftring wird eine Antwort auf die Frage „Was ist Glück“ gesucht, mit Kontorsion eine Nummer über die Zwangsarbeiter*innen am Flötenteich erzählt und am Vertikaltuch die Geschlechterkategorien in Frage gestellt.

„Oma oder die Privilegien des Erdapfels“ ist ein Circus-Solo der Jongleurin und Performerin Roxana Küwen Arsalan. Es handelt vom Zufall unserer Herkunft und unseren Privilegien, von den Schubladen, in die wir uns selbst und in die andere uns stecken, und der Macht und Absurdität dieser Schubladen. Mal witzig und ironisch, mal nachdenklich und poetisch, mal provokativ reiht sich das Stück der deutsch-iranischen Künstlerin ein in die Forderung nach neuer Selbstverständlichkeit von Diversität. Mit Bewegung, Jonglage und Sprache zeigt „Oma“, wie wertvoll es sein kann, sich das Leben zu verkomplizieren, um man selbst zu sein.

Samstag, 09.10.2021, 19.30 Uhr
Forum der IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, 26125 Oldenburg
Eintritt: nach Selbsteinschätzung (5,00–20,00 €)
Einlass entsprechend der 3G-Regel


Szenische Lesung trifft Konzert
In einer szenisch-circensischen Lesung erzählt das Ensemble „CiNS“ die Geschichte der jüdischen Artistin Irene Bento. Ihr wurde 1939 von den Nazis ein Berufsverbot erteilt; versteckt im Circus Adolf Althoff überlebte sie mit einem Teil ihrer Familie die Shoah. In der 40-minütigen Lesung werden die Zuschauer*innen mit den Mitteln der Artistik, des Theaters und der Livemusik zwischen der Traumwelt Circus und dem Grauen des Nationalsozialismus hin- und hergerissen.

Anschließend treten Joram Bejarano und Kutlu Yurtseven auf, die 13 Jahre mit Esther Bejarano getourt sind. Sie verarbeiten in ihren Texten die menschenverachtenden Kontinuitäten des Nationalsozialismus bis heute. Mit ihrem Konzert erinnern sie an Esther Bejarano und ihren kompromisslosen Einsatz gegen Hass, Rassismus und Antisemitismus.

In einer Mischung aus politischen Liedern, Rap und einer großen Portion Herz berühren Bejarano/Microphone Mafia damit auf eine sehr besondere Art und Weise.

Sonntag, 10.10.2021, 19.00 Uhr
Forum der IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, 26125 Oldenburg
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: nach Selbsteinschätzung (5,00–20,00 €)
Einlass entsprechend der 3G-Regel
01.10.2021, 15:41 Uhr
AWO erweitert Kinderbetreuung im Stadtnorden
Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg
Am AWO-Standort Flötenteich ist heute eine neue Kinderbetreuungseinrichtung offiziell eröffnet worden. Dort sind in den vergangenen Monaten 20 Plätze in einem umgebauten Bestandsgebäude entstanden. Das Betreuungsangebot im Stadtnorden wird damit weiter verbessert.

Die Einrichtung arbeitet eng mit dem Sprachheilkindergarten der AWO zusammen. Zur Eröffnung gab es Grußworte von Dr. Lothar Knippert, Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Weser Ems, und Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler.

Die Stadt Oldenburg hat das Projekt mit gut 170.000 Euro unterstützt. Durch die räumliche Nähe zum AWO Altenwohn-Zentrum Haus am Flötenteich wird außerdem das Mehrgenerationen-Konzept gefördert.