Krusenbusch
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22.11.2022, 17:48 Uhr
Die Kultur der Reparatur
Infoveranstaltung am Mittwoch, den 23.11. um 18 Uhr beim DSC Oldenburg und am Sonntag, den 27.11. um 15 Uhr in der Jugendfreizeitstätte Frisbee Oldenburg

Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen unsere Elektrogeräte kaputt. Das Display des Smartphones spinnt, das Tablet überhitzt und schaltet ab. Doch wir können den Versprechungen der Digitalisierung entkommen, indem wir lernen zu reparieren. Das schont nicht nur die Ressourcen des Planeten, es macht Spaß und spart auch Geld.

Die beiden Repair Cafés in Kreyenbrück und in Bümmerstede möchten nach Corona wieder voll durchstarten. Der IGS Kreyenbrück gelingt das seit den Sommerferien an jedem zweiten Freitagnachmittag in der Johannes-Kirche schon ganz gut, doch in Bümmerstede im Haus Welcome steht die Reparatur still.

Am Mittwoch, den 23.11.2022 wird Uta Bohls aus der KlimaWerkStadt Bremen um 18 Uhr beim DSC Oldenburg, Cloppenburger Straße 60, über die Reparatur von Alltagsgegenständen berichten, um Menschen zu erreichen, die noch reparieren können in Kreyenbrück und in Bümmerstede. Und am Sonntag, den 27.11.2022 wird Jörg Geerdes vom Abfallwirtschaftsbetrieb Oldenburg um 15 Uhr in der Jugendfreizeitstätte Frisbee, Dwaschweg 281, erläutern, wie viel Müll der Oldenburger:innen noch wiederverwertet werden könnte, wenn alleine 700 Tonnen Elektroschrott jährlich anfallen. Immerhin findet ein nicht unerheblicher Teil des Grünschnitts aus Oldenburger Gärten schon seit Jahren seinen Weg zurück in Form von Kompost und schützt damit Moore. Genial.

Die beiden Vorträge werden von der Stadt Oldenburg im Rahmen des städtischen SiVepWo-Projektes (Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen) gefördert. Der Eintritt ist frei.
28.10.2022, 11:02 Uhr
Einfacher mit dem Fahrrad über die Brücke
Neue Treppen-Schienen erleichtern Querung der Bahngleise in Krusenbusch
Die Brücke über die Bahnlinie zwischen Krusenbusch und Bümmerstede lässt sich jetzt besser mit dem Fahrrad passieren: Damit Räder einfacher hoch- und wieder heruntergeschoben werden können, wurden neue Fahrradschienen installiert. Das Schienensystem erleichtert Radfahrerinnen und Radfahrern die Nutzung der Treppenanlage von der Straße Am Schmeel zur Bahnhofsallee und in umgekehrter Richtung.

Treppab verhindert eine Schiene mit einer eingebauten Bürste das unkontrollierte Wegrollen des Rades. Treppauf ist das Schienensystem so beschichtet, dass kein Wegrutschen des Rades bei Feuchtigkeit erfolgt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 31.500 Euro.

Das Anbringen der Treppen-Schienen ist als Zwischenlösung gedacht. Perspektivisch soll die weiterhin nicht barrierefreie Brücke durch eine Unterführung ersetzt werden. Danach kann das Schienensystem abgebaut und anderweitig eingesetzt werden.
05.08.2022, 15:29 Uhr
Zweiter Bauabschnitt des Trimmpfades Krusenbusch fertiggestellt
Mit Dehn-Station und Körpertrainer sportlich durch den Sommer
Der Trimmpfad Krusenbusch ist um einen zweiten Abschnitt erweitert worden und lädt alle Sportbegeisterten zur Nutzung der neuen Geräte ein. Der Trimmpfad befindet sich entlang des Fuß- und Radweges, parallel zum Drielaker Kanal, in der Grünanlage Schafgarbenweg.

Der erste Bauabschnitt wurde 2018 mit drei Trainingsgeräten – Barren, Reck und Beintrainer – auf zwei Standorten umgesetzt. Im Zuge des zweiten, nun fertiggestellten Abschnitts kamen mit Oberkörpertrainer, Dehn-Station und Ganzkörpertrainer drei weitere Geräte hinzu. Die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt betrugen circa 30.000 Euro.

Vorbehaltlich der Bereitstellung notwendiger Haushaltsmittel folgen in den nächsten Jahren weitere Bauabschnitte: Bis zur endgültigen Fertigstellung sind noch weitere sechs Geräte sowie Hinweistafeln an verschiedenen Stellen des Trimmpfades geplant.
10.05.2022, 17:43 Uhr
Oldenburger Tipis Unterwegs: Sommerquartiere bezogen
Standorte in Krusenbusch und Neu Donnerschwee laden zum Verweilen ein
Bereits im dritten Jahr sind die beiden Oldenburger Tipis wieder im Stadtgebiet unterwegs: Eines der Tipis steht auf einer Wiese auf dem Gelände von Neu Donnerschwee. Das zweite Tipi befindet sich seit Kurzem auf der Grünfläche am Heimeck in Krusenbusch. Der Stadtteiltreff Kreyenbrück als Mitorganisator des Tipiprojekts und der Bürgerverein Krusenbusch haben das dortige Tipi gemeinsam neben dem neu entstandenen Stadtgarten aufgebaut und laden bis zum Herbst Groß und Klein ein, darin zu verweilen und die Farbenpracht und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Vor dem Aufbau in Krusenbusch in diesem Jahr haben Frauen des Bürgervereins Krusenbusch das aus circa 1.200 einzelnen gestrickten oder gehäkelten Quadraten bestehende Gewebe ausgebessert. Eine Tafel vor Ort erklärt das Gemeinschaftsprojekt des Stadtteiltreffs Kreyenbrück und des Kulturbüros der Stadt Oldenburg.

Die beiden Tipis waren im Rahmen von „Farbenfroh“, der Kulturinitiative Kreyenbrück 2020, und vielen Bürgerinnen und Bürgern Oldenburgs und umzu entstanden. Eins wandert seitdem im Frühjahr an verschiedene Orte im Stadtsüden, das andere an verschiedene Orte in der Stadt.