Rubrik Wissenschaft
Seiteninhalt
11.10.2022, 13:07 Uhr
12 Nachwuchsforscher*innen mit Dr. Hans Riegel-Fachpreisen ausgezeichne
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am vergangenen Freitag, den 07.10.2022, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen verliehen. Neben den rund 6.000 Euro Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel- Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förder- und Vernetzungsangeboten in Form von kostenlosen Fachseminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Die Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreise fand in einem festlichen Rahmen auf dem Campus Wechloy der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt, und das Themenspektrum aus den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Informatik und Physik war wie gewohnt beachtlich. Eine Experten-Jury der Universität Oldenburg bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. Der Studiendekan der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften, Prof. Dr. Gerhard Zotz, lobte die hohe Qualität und Originalität der eingereichten Arbeiten. „Klimakrise, Energiekrise, Coronapandemie – überall ist die Wissenschaft gefordert!“, betonte Zotz. „Mit wissenschaftlicher Methodik sind die Kandidatinnen und Kandidaten ihren selbstgewählten Fragestellungen auf den Grund gegangen. Wir hoffen, dass der Preis sie motiviert, diesen Weg weiterzugehen – wir brauchen talentierten Nachwuchs.“

Peter Laffin, Projektleiter, Dr. Hans Riegel-Stiftung ergänzt: „Mit den Dr. Hans Riegel- Fachpreisen finden, fördern und vernetzen wir die MINT-Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Der Wettbewerb soll talentierten Schülerinnen und Schülern bereits im Vorfeld einen optimalen Weg ins Studium ebnen. Durch die Auszeichnung der vorwissenschaftlichen Arbeiten erhalten die Preisträger*innen neben einer Bestätigung durch Lehrende an den Universitäten Zugang zu Förder- und Vernetzungsangeboten in Form von Fachseminaren und Konferenzen. Es ist der Anfang einer langfristigen, nachhaltigen Förderung junger MINT-Talente durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. 

Weiterführende Informationen unter
www.hans-riegel-fachpreise.com
https://uol.de/fk5/dr-hans-riegel-fachpreise
22.01.2022, 12:08 Uhr
Welche Rolle Holomedizin schon jetzt in Oldenburg spielt
Chirurg und Forscher Dirk Weyhe ist zu Gast im Podcast „Hirn gehört“
Prof. Dr. Dirk A. Weyhe ist Professor für Viszeralchirurgie an der Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg, Direktor der gleichnamigen Universitätsklinik am Pius-Hospital und der erste Gast des Jahres im Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“. Die neue Folge ist ab 20. Januar auf allen gängigen Plattformen zu hören.

Zu Weyhes Beruf als Chirurg gehören insbesondere vielfältige Bauchoperationen. Moderne Technologien im OP-Saal hat er zu seiner Leidenschaft als Forscher gemacht. Bei beiden Themen steht die Patientinnen- und Patienten-Sicherheit im Mittelpunkt. Der Mediziner erklärt im Podcast, wie moderne Holomedizin aussieht. Mithilfe von speziellen Virtual-Reality-Brillen simuliert er Operationen zu Übungszwecken. Aber auch bei echten Operationen können Hologramme perspektivisch die Realität um virtuelle Elemente erweitern, sodass zum Beispiel die zu operierende Patientenleber auch als Hologramm über dem OP-Tisch schwebt.

Sich virtuelle Hilfsmittel für die Medizin zunutze zu machen – in dieser Hinsicht ist Weyhe ein Pionier. Seine Klinik wurde deshalb als „Center of Excellence in Holomedicine“ von der „Holomedicine Association“ zertifiziert. Oldenburg reiht sich damit in Standorte wie London, Singapur und Miami ein.

Einblicke in diese moderne Technik und in seine Arbeit garniert der Mediziner und Forscher in der neuen Folge von „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ mit amüsanten Anekdoten aus seiner Anfangszeit als Arzt und sorgt damit für Erheiterung beim Moderations-Duo Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scherer.

Weblink
hirnvomhahn.de/podcast/
11.01.2022, 17:23 Uhr
Online-Gruppenberatung zum Studium mit beruflicher Qualifikation
An Berufstätige oder Berufserfahrene, die ein Studium an der Universität Oldenburg erwägen, richtet sich die Online-Gruppenberatung zum Studium mit beruflicher Qualifikation. Am Mittwoch, 26. Januar, von 15.00 bis 16.30 Uhr erörtern Julia Mergner und Christa Funke von der Zentralen Studien- und Karriereberatung, welche Voraussetzungen beispielsweise nach einer Berufsausbildung für die Aufnahme eines Studiums an der Universität Oldenburg erfüllt sein müssen und welche Möglichkeiten es gibt.

Die Online-Veranstaltung soll es berufstätigen Personen ermöglichen, sich ortsunabhängig zu informieren. Die Teilnehmenden können vom eigenen Bildschirm aus individuelle Fragen per Chat stellen. Interessierte können sich näher informieren und anmelden unter:
https://uol.de/studium/gruppenberatung.
07.01.2022, 14:43 Uhr
Mikroben produzieren Sauerstoff im Dunkeln
Erstmals bei Archaeen nachgewiesene Fähigkeit
Nur wenige Mikroorganismen sind in der Lage, Sauerstoff in völliger Dunkelheit herzustellen. Ein neues Mitglied in diesem exklusiven Kreis ist der extrem kleine Einzeller Nitrosopumilus maritimus. Er kommt häufig in Meeresregionen mit sehr geringen Sauerstoffkonzentrationen vor und gehört zu den Archaeen. Diese bilden neben Eukaryoten, zu denen etwa Menschen und Tiere zählen, und Bakterien die dritte Domäne, in die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler alle Lebewesen der Erde einteilen. N. maritimus zählt dabei zu den Ammoniak-oxidierenden Archaeen, die Ammoniak zu Nitrit umwandeln können. Vermutlich nutzt der untersuchte Organismus einen bislang unbekannten Stoffwechselweg, um diesen biochemischen Prozess mit selbst produziertem Sauerstoff durchzuführen, berichten Forschende der Universität Oldenburg und der Syddansk Universiteit in Odense (Dänemark) jetzt im Fachmagazin „Science“.

An dieser Beobachtung hat unter anderem der Oldenburger Meeresmikrobiologe Prof. Dr. Martin Könneke mitgewirkt. Er stellte den Organismus N. maritimus zur Verfügung und plante die Versuche mit, die in Laboren der Syddansk Universiteit durchgeführt wurden. Dort forscht die Mikrobiologin und Absolventin der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Beate Kraft, zur Bedeutung von Mikroorganismen für die marinen Stoffkreisläufen.

Bereits vor der aktuellen Entdeckung war bekannt, dass Ammoniak-oxidierende Archaeen – eine der häufigsten Lebensformen auf dem Planeten – eine wichtige Rolle im Stickstoffkreislauf spielen. Diese Organismen wandeln Ammoniak (NH3) zu Nitrit (NO2-) um und starten so einen wichtigen biologischen Prozess beim Abbau von Biomasse, die sogenannte Nitrifikation. Um Ammoniak zu Nitrit umwandeln zu können, benötigen die Mikroorganismen molekularen Sauerstoff. Umso erstaunlicher schien es, dass diese Lebewesen besonders in Gewässern ohne Sauerstoff zahlreich vertreten sind. Um dieses Rätsel zu lösen, legten die Forschenden entsprechende Kulturen mit sauerstoffarmem Wasser an. Was sie beobachteten, war erstaunlich: Nachdem die Mikroben den letzten Sauerstoff aufgebraucht hatten, stieg der Sauerstoffgehalt im Wasser sofort wieder an. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wiesen damit erstmals nach, dass ein Archaeon molekularen Sauerstoff produziert. Bisher war diese Fähigkeit nur bei Organismen der beiden anderen Domänen beobachtet worden. N. maritimus stellt zwar nicht genug Sauerstoff her, um das Vorkommen auf der Erde zu beeinflussen, aber doch etwas mehr, als es selbst braucht. Davon könnten andere Meeresorganismen in seiner direkten Umgebung profitieren.

Mehr noch: In sauerstoffarmer Umgebung produzieren die untersuchten Mikroben auch Stickstoff. Kraft will die Einzeller jetzt weiter untersuchen. Ihr Fokus liegt dabei auf dem beobachteten Zusammenspiel von Sauerstoff- und Stickstoffproduktion. „Sollte dieser Prozess in den Ozeanen weit verbreitet sein, müssen wir unser gegenwärtiges Verständnis des marinen Stickstoffkreislaufs überdenken“, sagt die Wissenschaftlerin.

Kraft studierte von 2003 bis 2009 an der Universität Oldenburg und schloss mit einem Diplom in Marinen Umweltwissenschaften ab. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie bei Könneke in der damaligen Arbeitsgruppe Paläomikrobiologie am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Beide blieben über die folgenden Jahre und verschiedene berufliche Stationen in Kontakt. Könneke ist im Sommer 2021 nach mehrjähriger Tätigkeit am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) der Universität Bremen nach Oldenburg zurückgekehrt. Dort leitet er am ICBM die Arbeitsgruppe Benthische Mikrobiologie und koordiniert das bundesweite Forschungsprojekt „Kultivierung von bisher unkultivierten Mikroorganismen aus verschiedenen aquatischen Lebensräumen“.

Originalveröffentlichung: Beate Kraft, Morten Larsen, Martin Könneke et al.: „Oxygen and nitrogen production by an ammonia-oxidizing archaeon“, Science (2022), doi.org/10.1126/science.abe6733

21.12.2021, 17:37 Uhr
Land, Universität und Krankenhäuser unterzeichnen Erklärung
Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Klinikum Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg sowie die Karl-Jaspers-Klinik unterstützen den Ausbau des Medizinstudiengangs der Universität Oldenburg auf 120 Studienplätze pro Jahr ab dem Wintersemester 2022/23. Das besagt eine gemeinsame Erklärung, die die vier in der Oldenburger Universitätsmedizin partnerschaftlich verbundenen Krankenhäuser heute mit Wissenschaftsminister Björn Thümler und der Universität Oldenburg unterzeichneten. Damit werde „das Zusammenwirken in der deutschland- und europaweit modellgebenden, grenzüberschreitenden Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern künftig erweitert und vertieft“, heißt es in dem Papier. Die für den Ausbau von 80 auf 120 Studienplätze erforderlichen Finanzmittel von jährlich 10,8 Millionen Euro hatten die Regierungsfraktionen erst kürzlich im Doppelhaushalt 2022/23 verankert.

„Es freut mich, dass wir auch 2021 wichtige Meilensteine beim Aufbau des dritten Ausbildungsstandorts der Humanmedizin in Niedersachsen setzen konnten“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Dazu zählen sowohl die Planungen für das Forschungs- und Bürogebäude als auch der Aufwuchs der Medizinstudienplätze auf 120 zum Wintersemester 2022/23. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, die ärztliche Versorgung sicherzustellen.“

Für Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder hat die gemeinsame Erklärung ebenfalls eine hohe Bedeutung. Der Ausbau der Oldenburger Universitätsmedizin mit dem Ziel, Lehre und Forschung weiter voranzubringen, könne nur gemeinsam gelingen. „Die Universität und die vier Krankenhäuser haben gezeigt, dass sie bereit und in der Lage sind, gemeinsam hochqualifizierte Medizinerinnen und Mediziner auszubilden und damit Mitverantwortung für die künftige ärztliche Versorgung der Region zu übernehmen“, erklärt Bruder.

Mit der wachsenden Zahl der Studierenden kommen auch auf die Krankenhäuser und ihre Universitätskliniken neue Herausforderungen zu. Schließlich erwerben die angehenden Medizinerinnen und Mediziner hier ihre praktischen Fertigkeiten in den klinischen Fächern, etwa in der Inneren Medizin oder Chirurgie. Teil der heute unterzeichneten Vereinbarung ist daher das Ziel, dem Beitrag der Krankenhäuser zu Lehre und Forschung im Medizinstudiengang angemessen Rechnung zu tragen. „Eine der Herausforderungen wird natürlich sein, eine jederzeit sinnvolle Verteilung der Studierenden im Klinikum vorzunehmen. Das bedingt auch, dass wir unsere Mitarbeitenden noch deutlicher in die klinische Lehre einbinden müssen. Genau das möchten wir zukünftig und freuen uns sehr über die Entwicklung, weil wir auch davon ausgehen, dass wir danach hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte für uns gewinnen können“, sagt Rainer Schoppik, Kaufmännischer Vorstand des Klinikums Oldenburg.

Bekräftigt wird mit der Erklärung auch die gemeinsame Absicht, den Studiengang „European Medical School Oldenburg-Groningen“ mittelfristig auf 200 Studienanfängerinnen und -anfänger auszubauen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont: „Durch das Vorhalten eines 22 Hektar großen Grundstücks in unmittelbarer Nähe zum Campus Wechloy und zum Campus Haarentor hat die Stadt die Voraussetzungen für die Erweiterung der European Medical School geschaffen. Der erste Bauabschnitt für die Medizinische Fakultät ist bereits genehmigt. Es ist wichtig, dass die Landesregierung die weiteren Schritte in der Finanzplanung absichert. Für die zusätzlichen Studienplätze werden dringend entsprechende Raumkapazitäten in Forschung und Lehre benötigt.“ 
21.12.2021, 17:15 Uhr
Berufsbegleitend zum Bachelor- oder Masterabschluss
Bewerbung ab sofort möglich
Die berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg starten in eine neue Runde: Ab sofort können sich Interessierte für das kommende Sommersemester bewerben. Insgesamt bietet das C3L sechs berufsbegleitende Studiengänge für Management und Recht an. Eine Bewerbung für die zwei Bachelorstudiengänge ist ab sofort bis zum 15. Februar, für die vier Masterstudiengänge bis zum 1. März möglich.

Einen Bachelorabschluss können Berufstätige in Business Administration in mittelständischen Unternehmen sowie in BWL für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler erwerben. Masterabschlüsse werden in Bildungs- und Wissenschaftsmanagement, Risikomanagement für Finanzdienstleister, Informationsrecht sowie Innovationsmanagement und Entrepreneurship angeboten.

Die praxisnahen Studiengänge bereiten auf leitende Positionen vor, ermöglichen es, Fachkenntnisse zu vertiefen oder qualifizieren für den Einstieg in ein neues Berufsfeld. In die Lehrveranstaltungen können Problemstellungen aus dem eigenen Arbeitsleben integriert werden. Wer das berufsbegleitende Angebot testen will, kann ein Modul als Weiterbildung belegen und bei einem späteren Studium anrechnen lassen.

Das Studium am C3L ist überwiegend webbasiert. Pro Modul gibt es in der Regel eine oder zwei kompakte Präsenzveranstaltungen. Auf dem digitalen Campus lässt sich das Lernen flexibel mit Arbeit, Freizeit und Familie vereinbaren. Beruflich erworbene Kompetenzen sowie Leistungen aus einem vorherigen Studium oder einer Weiterbildung können angerechnet werden und die Studiendauer verkürzen.
17.12.2021, 14:59 Uhr
Warum Reparieren glücklich macht
Podcast mit Nachhaltigkeitspädagogin Katharina Dutz
Die Wiederbelebung der Reparaturkultur ist Thema der zwölften Folge des Wissenschafts-Podcasts „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“. Zu Gast ist Nachhaltigkeitspädagogin Dr. Katharina Dutz von der Universität Oldenburg. Sie ist in der Arbeitsgruppe Technische Bildung des Instituts für Physik tätig. Mit den Podcastern Dr. Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scheerer spricht sie über das Reparieren im Allgemeinen und darüber, wie es auch dem Klima helfen kann, wenn Dinge wieder instand gebracht und nicht weggeschmissen werden. Der Podcast ist ab Donnerstag, 16. Dezember, auf den gängigen Plattformen abrufbar.

Die neueste Folge befasst sich mit den Folgen der Wegwerfgesellschaft und zeigt auf, wie man Rohstoffe in Kreisläufen halten kann. Außerdem sprechen Dutz, Brüggen und Scherer darüber, warum Reparieren glücklicher macht als Konsumieren und Wegwerfen. Dutz erklärt ihr Lieblingsfachwort und wie ein Repaircafé funktioniert. Außerdem erzählt die Wissenschaftlerin davon, wie das Reparieren geflüchteten Jugendlichen sogar dabei geholfen hat, die deutsche Sprache zu lernen.

Im Wissenschafts-Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Region einmal im Monat über ihre Projekte, ihre Motivation, ihre beste Story, den größten Misserfolg oder ihr verrücktestes Lieblings-Fachwort. Neue Folgen erscheinen immer am dritten Donnerstag eines Monats. Der Podcast wird vom Oldenburger Netzwerk Wissenschaftskommunikation angeboten und finanziell von der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) sowie der Jade Hochschule unterstützt.
17.12.2021, 14:42 Uhr
Senat stellt Weichen für neue Hochschulleitung
Christiane Thiel und Karsten Speck sollen ab Januar dem Präsidium angehören / Zweite Amtszeit für Annett Thiele
Nach Vorschlag von Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder hat der Senat der Universität Oldenburg heute die Psychologin Prof. Dr. Christiane Thiel als neue Vizepräsidentin für Forschung und Transfer sowie den Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Karsten Speck als Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Internationales bestätigt. Sonderpädagogin Prof. Dr. Annett Thiele bleibt nach Wiederwahl für weitere zwei Jahre Vizepräsidentin und bündelt in ihrem Ressort die Themen Wissenschaftlicher Nachwuchs, Gleichstellung und Diversität. Das Votum des Senats wird zusammen mit der Stellungnahme des Hochschulrats dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium (MWK) zur Entscheidung vorgelegt. Die zweijährige Amtszeit der nebenamtlichen Präsidiumsmitglieder beginnt voraussichtlich am 1. Januar 2022. Die achtjährige Amtszeit des hauptamtlichen Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Jörg Stahlmann, läuft noch bis Ende 2027.

Universitätspräsident Bruder erklärte, er freue sich darauf, gemeinsam mit zwei bereits etablierten Präsidiumsmitgliedern sowie zwei weiteren ausgewiesenen Persönlichkeiten aus Forschung und Lehre die Universität für die Zukunft weiter zu entwickeln und – gemäß deren Motto – in den kommenden Jahren „gemeinsam neue Wege zu beschreiten“. Noch bis zum Jahresende währt die Amtszeit des amtierenden Präsidiums. Bruder dankte den beiden scheidenden Präsidiumsmitgliedern Prof. Dr. Martin Fränzle sowie Prof. Dr. Verena Pietzner, die als Präsidentin an die Universität Vechta wechselt, für ihren „hochengagierten Einsatz“.

Thiel, künftige Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, unterstrich die Bedeutung von Verbundforschungsprojekten für die nationale und internationale Sichtbarkeit der Universität. Mit erfolgreicher Einwerbung – gemeinsam mit renommierten wissenschaftlichen Partnern – könne gleichzeitig die Infrastruktur für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie im Bereich Gleichstellung weiterentwickelt werden. Thiel kündigte an, zudem Drittmitteleinwerbungen des wissenschaftlichen Mittelbaus aktiv zu unterstützen. Ebenso hob sie die Bedeutung von Open Science für die Qualität der Forschung hervor. Diese Praxis, in der wissenschaftliche Befunde frei zugänglich und nachnutzbar gemacht werden, wolle sie an der Universität Oldenburg weiter stärken.

Speck skizzierte im Bereich Studium und Lehre drei große Herausforderungen: die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Digitalisierung und die geplante Systemakkreditierung von Studiengängen. Er unterstrich die Bedeutung des Lehrens und Lernens in Präsenz. Ein vitales Campusleben sei elementar wichtig für den akademischen Diskurs, den sozialen Austausch und die Begegnungen von Studierenden und Lehrenden. Trotzdem werde die Universität nach der Pandemie ein anderer Ort sein: Die Digitalisierung der Lehre könne auch künftig Lehr- und Lernprozesse bereichern. Im Zuge der Internationalisierung der Universität möchte Speck vor allem die strategischen Partnerschaften mit der Universität Groningen (Niederlande) und der Nelson Mandela University (Südafrika) ausbauen. Zudem spricht er sich für eine stärkere Internationalisierung in der Lehramtsausbildung aus, und die Situation von internationalen Studierenden und Lehrenden solle sich weiter verbessern. 

Thiele hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für Diversität an der Universität zu fördern und weiterzuentwickeln. Dies sei eine wichtige Querschnittsaufgabe, die das Feld der Gleichstellung sinnvoll erweitere. In ihrer zweiten Amtszeit werde sie das von ihr initiierte „Diversity-Audit“ mit Zertifizierungen in acht Projekten zum Abschluss bringen; dies sei auch Grundlage für die erste Diversitätsstrategie der Universität. Weiterhin werde sie sich für die Umsetzung und Evaluation des Zentralen Gleichstellungsplans mit zahlreichen Maßnahmen stark machen; diese reichten vom Gewinn weiterer Wissenschaftlerinnen für MINT-Fächer über die Vermittlung von Genderperspektiven in der Lehre bis zum Aufbau einer gendersensibleren Hochschulkultur. In der Nachwuchsförderung will Thiele künftig stärker die Karriereübergänge in den Blick nehmen – sowohl innerhalb des Wissenschaftsbetriebs als auch in andere Bereiche hinein, wie beispielsweise in die Kultur oder Wirtschaft. Besonderes Augenmerk lege sie auch hier auf Gleichstellung und Diversität. Zudem wolle sie unter anderem die Internationalisierung im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung stärker unterstützen und sich der Etablierung einer präventiven Gesundheitsförderung während der Qualifikationsphase widmen.

Zu den Personen:

Prof. Dr. Christiane Thiel forscht und lehrt seit 2005 in Oldenburg im Bereich Biologische Psychologie. Nach ihrem Studium der Psychologie und Neurowissenschaften in Koblenz-Landau, Düsseldorf und Sheffield (England) promovierte sie 1999 an der Universität Düsseldorf in biologischer Psychologie. Es folgten Stationen in London (England) und am Forschungszentrum Jülich, ehe sie dem Ruf an die Universität Oldenburg folgte. Thiel bringt – neben der eigenen Forschung – vielfältige Erfahrung für ihr Ressort mit, unter anderem als ehemalige Forschungsdekanin der Medizinischen Fakultät oder als Mitglied des Vorstands im Exzellenzcluster Hearing4all. Als Expertin für Forschungsethik gehört sie seit 2011 der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie an und stand drei Jahre lang zudem der unieigenen Senatskommission für Ethik und Forschungsfolgenabschätzung vor. Seit 2020 ist Thiel Mitglied im Fachkollegium Psychologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Prof. Dr. Karsten Speck hat seit 2010 die Professur für Forschungsmethoden in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Universität inne und lehrt am Institut für Pädagogik sowie am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik. Er studierte Erziehungswissenschaften an der Universität Halle-Wittenberg, wo er 2005 auch promovierte. Speck lehrte und forschte an der Universität Potsdam, ehe er dem Ruf nach Oldenburg folgte. Als ehemaliger Studiendekan und Dekan der Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften und Mitbegründer des deutsch-afrikanischen Zentrums für Bildungsforschung CERM-ESA verfügt Speck über einschlägige Erfahrungen für sein künftiges Ressort. Dazu passen auch die Hochschulforschung und das Forschende Lehren und Lernen sowie die Beratung von Kultusministerien als Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten. Speck forscht außerdem zur Kooperation unterschiedlicher Berufskulturen und Institutionen, zur Förderung von benachteiligten, beeinträchtigten und auffälligen Kindern und Jugendlichen sowie zur Wirkung von Bildungs- und Sozialprogrammen.

Prof. Dr. Annett Thiele ist seit 2017 Hochschullehrerin für Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung sowie bei chronischen und progredienten Erkrankungen. Sie war Prodekanin der Fakultät I und ist seit Januar 2020 Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung. Nach der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester und dem Studium der Behindertenpädagogik in Bremen promovierte sie 2007 an der Universität Dortmund. Die Wissenschaftlerin forschte und lehrte als Gastprofessorin an der HU Berlin sowie an der Universität Leipzig, wo sie als Senatsbeauftragte für Studierende mit Beeinträchtigungen an einem Diversity-Konzept mitwirkte. In ihrer Forschung widmet sich Thiele unter anderem der Sicherung der Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit entweder körperlichen Beeinträchtigungen oder einer chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankung, beispielsweise im Krankenhausunterricht oder in inklusiven Settings. Ihr Fokus liegt dabei auf Kindern und Jugendlichen mit neurologisch bedingten Bewegungsstörungen und onkologischen Erkrankungen. 
14.12.2021, 15:29 Uhr
Erneuter Erfolg für Oldenburger Biodiversitätsforschung
DFG fördert Forschungsgruppe für weitere drei Jahre
Nahrungsnetze und die Biodiversität in Landschaften, die sich ständig ändern, stehen im Mittelpunkt der Forschungsgruppe „DynaCom“ an der Universität Oldenburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Anfang 2019 gestartete Vorhaben nun nach einhelliger positiver Begutachtung für drei weitere Jahre mit rund drei Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, der die tolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre belohnt“, sagt der Oldenburger Biodiversitätsexperte und Sprecher der Forschungsgruppe Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). „In unserer Forschung verknüpfen wir gezielt ökologische Modellvorstellungen mit Beobachtung und Experimenten, um besser zu verstehen, wie sich Lebensgemeinschaften bilden und um ihre Entwicklung vorherzusagen.“

An dem Vorhaben sind neben Arbeitsgruppen des ICBM und des Instituts für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Forschende der Universität Göttingen, des  Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, des Museums König Bonn, der TU München sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Wilhelmshaven/Frankfurt und des Geomar – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel beteiligt.

Die Forschungsgruppe DynaCom fußt auf einem der meistuntersuchten ökologischen Konzepte, der Theorie der Inselbiogeographie. Mit ihrer Hilfe können Forschende analysieren, welche Rolle das dynamische Gleichgewicht zwischen Einwandern und Aussterben von Arten für die Gesamtzahl der Arten auf einem inselartigen Ökosystem spielt. „Aber die Theorie sagt nicht voraus, welche Arten sich ansiedeln und welche Eigenschaften erfolgreiche Arten haben“, erläutert Hillebrand. DynaCom erweitere die Theorie der Inselbiogeographie damit um die Fragen, welche Arten sich auf Inseln etablieren und wodurch sich erfolgreiche Arten auszeichnen. 

Das Forschungsteam lotet dabei die Grenzen der Vorhersagbarkeit aus, indem es auf die höchst dynamischen Nahrungsnetze von marinen und terrestrischen Artengemeinschaften im Wattenmeer fokussiert. „Hier gibt es starke regelmäßige, aber auch zufällige Veränderungen der Umweltbedingungen“, erläutert Landschaftsökologe Prof. Dr. Michael Kleyer, der ebenfalls am Vorhaben beteiligt ist. Die Übergänge zwischen Land- und Meereslebensgemeinschaften seien zudem fließend. „Dies ermöglicht es uns, die verschiedenen Teile von Nahrungsnetzen und ihre Wechselwirkungen übergreifend zu analysieren.“

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die biologischen Merkmale von Arten, auf Englisch „traits“, die das Vorkommen, Ausbreiten und Überleben in verschiedenen Lebensräumen ermöglichen. Dazu gehört etwa die Fähigkeit von Pflanzen, bestimmte Nährstoffe wie Stickstoff aufzunehmen. Die Forschungsgruppe untersucht, ob sich anhand dieser Charakteristika der Arten vorhersagen lässt, welche Organismen sich in einer Lebensgemeinschaft ansiedeln.

„Dies liefert uns nicht nur ein grundlegendes Verständnis davon, wie Lebensgemeinschaften entstehen, sondern auch Anwendungsinformation“, erläutert Hillebrand. Aus den Ergebnissen von Experimenten und ökologischen Modellierungen lasse sich etwa ableiten, mit welchen Maßnahmen sich Ökosysteme so wiederherstellen lassen könnten, dass sich die gewünschten Arten etablieren. Die entsprechenden Experimente führt die Forschungsgruppe vor allem auf den im Jahr 2014 im Rückseitenwatt vor Spiekeroog errichteten künstlichen Inseln durch. Kontrollexperimente finden in den Salzwiesen von Spiekeroog statt.

In der ersten Projektphase haben die Forschenden bereits die Komponenten des Nahrungsnetzes auf Grundlage der Traits beschrieben. Dies erlaubt dem Team für verschiedene Organismen – von Einzellern bis Vögeln – zu verstehen, wieviel Ressourcen diese in Ausbreitung, Wechselwirkung mit anderen Arten und Toleranz gegenüber Umweltbedingungen investieren. „Es kann gar nicht genug gelobt werden, wie sehr das Team, vor allem die Promovenden und Postdocs, unter den Pandemiebedingungen die Experimente, Felduntersuchungen und Modellierungen vorangetrieben hat“, betont Hillebrand.

In der anstehenden zweiten Förderphase testen die Forschenden auf dieser Basis nun, wie sich rasch ändernde Umweltbedingungen und Störungen wie Stürme auf die Zusammensetzung der Merkmale in den Artengemeinschaften auswirken. Damit trage das Projekt zentral zur übergeordneten Frage bei, wie stabil Ökosysteme im Angesicht natürlicher und menschengemachter Änderungen sind, sagt Hillebrand. Denn das Funktionieren von Ökosystemen beruht auf der Fähigkeit von Organismen, Änderungen zu tolerieren oder sich danach rasch zu erholen. Den Weg in die neue Förderphase hat das Forschungsteam bereits durch erste grundlegende Arbeiten beschritten. Diese zeigen: Als zentral für die funktionelle Stabilität eines Ökosystems erweist sich, wie anpassungs- und erholungsfähig die Zusammensetzung der Arten ist. 
30.11.2021, 18:40 Uhr
„Preis der Lehre“ verliehen
Sechs Lehrende der Universität Oldenburg ausgezeichnet
Sechs Lehrende der Universität Oldenburg sind für ihre Leistungen in der Hochschullehre mit dem „Preis der Lehre“ ausgezeichnet worden. Die Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Verena Pietzner, würdigte die Meeresforscher Dr. Sara Billerbeck, Prof. Dr. Meinhard Simon und Dr. Helge-Ansgar Giebel, den Literaturwissenschaftler Dr. Christian Schmitt, den Informatiker Dr. Nils Pancratz sowie den Sprachwissenschaftler Nils Rademacher. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils 1.000 Euro Preisgeld für die Lehre.

Mit dem Preis der Lehre zeichnet die Universität seit 1998 hervorragende Hochschullehre aus. Auch im Studienjahr 2020/21 waren Studierende dazu aufgerufen, auszeichnungswürdige Lehrveranstaltungen vorzuschlagen. Die Einreichungen zeigten anschaulich, dass die Lehrenden in der vergangenen Zeit viel Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Werkzeuge gesammelt haben. „Nun gilt es, diese Erfahrungen zu reflektieren und bewährte Vorgehensweisen nachhaltig zu etablieren“, betont Pietzner.

Der Preis in der Kategorie „Beste Veranstaltung“ ging in diesem Jahr an Dr. Sara Billerbeck, Prof. Dr. Meinhard Simon und Dr. Helge-Ansgar Giebel vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres. Die Lehrenden ermöglichten mit dem „Praktikum Biologische Meereskunde“ mithilfe digitaler Werkzeuge ihren Studierenden den Zugang zur wissenschaftlichen Arbeit auf einem Forschungsschiff.

Dr. Christian Schmitt vom Institut für Germanistik wurde in der Kategorie „Forschendes Lernen“ für sein Lehrkonzept ausgezeichnet. Im Seminar „Kolportage/Literatur. Populäre Lesestoffe des 19. Jahrhunderts“ forschten Studierende weitgehend eigenständig zu einer bisher eher wenig beachteten Literaturform. Die Studierenden erarbeiteten für den Forschungsdiskurs neue Ergebnisse, die durch einen Blog auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Für die Auszeichnung „Beste Lehrveranstaltungsevaluation“ konnten sich Lehrende mit dem Ergebnis ihrer Lehrveranstaltungsevaluation selbst bewerben. Dabei schnitten Dr. Nils Pancratz vom Department für Informatik mit seiner Vorlesung „Didaktik der Informatik I“ sowie Nils Rademacher vom Institut für Anglistik und Amerikanistik mit dem Seminar „History of the English Language“ am besten ab.

Der Preis der Lehre wird von der Universitätsgesellschaft e.V. (UGO) gefördert. In diesem Jahr bildete die Preisverleihung den feierlichen Abschluss des digitalen „Tag des Lehrens und Lernens“ an der Universität. Im Mittelpunkt stand das Thema Prüfungen. Das Programm bot sowohl theoretische Ansätze und Denkanstöße als auch praktische Impulse zur Gestaltung von Prüfungen sowie den Austausch unterschiedlicher Perspektiven auf Prüfungen.