Rubrik Wirtschaft
Seiteninhalt
25.11.2022, 15:37 Uhr
Speed-Dating mit potentiellen IT-Arbeitgebern
Passen wir zueinander? Das fragten sich Studierende der Universität Oldenburg und ihre Gesprächspartner*innen aus Oldenburger IT-Unternehmen beim ersten „IT-Speed-Dating“ dieser Art in Oldenburg am 23. November 2022 im Schlauen Haus.

In je 10 Minuten Gesprächszeit tauschten sich 12 Studierende mit 12 IT-Arbeitgebern aus Oldenburg aus. Die Gespräche drehten sich um eine mögliche Zusammenarbeit, sei es für ein Praxissemester, für eine Tätigkeit als Werkstudent*in oder die praxisnahe Begleitung einer Bachelor- oder Masterarbeit. Nach 10 Minuten lief die Eieruhr ab und die Plätze und Gesprächspartner*innen wurden durchgetauscht.

Das IT-Netzwerk TECI_OL organisierte das Speed-Dating im Schlauen Haus und koordinierte die teilnehmen Unternehmen, mit dem Ziel, langfristig gut qualifizierte Nachwuchskräfte aus den Hochschulen in der Region zu halten und jungen Menschen gute berufliche Chancen aufzuzeigen. Mike Wilkes, von der Firma open knowledge, der das Projekt für TECI_OL koordinierte, dazu: „Solche Aktionen gibt es bereits an einigen Hochschulen – auch an der Universität Oldenburg. Sie sind angelehnt an das Dating-Format für Singles auf Partnersuche. Dieses spezielle IT-Speed-Dating hat jedoch in dieser Form in Oldenburg noch nicht stattgefunden.“

Solveig Elias, von der Zentrale Studien-und Karriereberatung (ZSKB) der Universität Oldenburg, Dezernat 3, koordinierte das Anmeldeverfahren zum Event, sowie den späteren Austausch der Kontaktdaten bei einem Match nach dem Event. „Wir haben bewusst darauf verzichtet, den Firmenvertretern vorab Informationen der Studierenden zur Verfügung zu stellen. Wir möchten, dass die Begegnungen unvoreingenommen beginnen und jeder die gleiche Chance hat, im Gespräch von sich zu überzeugen.“ betonte Solveig Elias. Gezielt angesprochen und eingeladen wurden von ihr Studierende der Master- bzw. höheren Semester der Bachelor- Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Neuroscience und Engineering Physics der Universität Oldenburg.

Die 12 Studierenden wechselten während des Nachmittags munter im 10-Minuten-Takt die Plätze und starteten in ein neues Gespräch. Natürlich war es für alle Teilnehmenden – auch auf Seite der Unternehmensvertreter*innen – anstrengend, Konzentration war gefordert. Jedoch dafür auch umso erfolgreicher. „Von einem tollen Überblick über die IT-Arbeitgeber in der Region“ hin zu einem „Lichtblick in der Dunkelheit des Bewerbungsdschungels“ und der „tollen Möglichkeit unkompliziert auszuloten, ob man in der IT Fuß fassen kann“, reichten die positiven Rückmeldungen der Studierenden.

Zum Ende des Speed-Datings konnten sowohl die Studierenden als auch die IT-Arbeitgeber mitteilen, welche Kontakte sie gerne intensivieren würden. Zustande gekommen sind viele Herzen auf beiden Seiten – also Matches zwischen Studierenden und IT-Unternehmen – die nun von der Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität entsprechend vernetzt werden. Der große Erfolg spricht für sich, so dass es zwar das erste, aber sicherlich nicht das letzte IT-Speed-Datings des TECI_OL Netzwerkes gewesen sein wird.
22.11.2022, 18:21 Uhr
Flächenverkauf unterstützt Handwerksunternehmen
Neuer Standort für Thomas Schoon Haustechnik und Ender & Panneitz Heizung-Sanitär
Im März 2022 stimmte der Rat der Stadt Oldenburg dem Flächenverkauf und damit dem Ansiedlungsvorhaben zu, daraufhin folgte im Juli die Unterzeichnung des Grundstückskaufvertrages – und inzwischen wurde der Bauantrag eingereicht: Die Thomas Schoon Haustechnik GmbH zieht zusammen mit der Ender & Panneitz Heizung-Sanitär GmbH in das Gewerbegebiet Tweelbäke. Auf einer 5.745 Quadratmeter großen Gewerbefläche am Kreisverkehr der Gerhard-Stalling-Straße in Richtung der Straße Am Bahndamm soll in den nächsten zwei Jahren die neue Betriebsstätte der beiden von Thomas Schoon geführten Unternehmen entstehen.

„Durch die zielgerichtete Unterstützung des Vorhabens bieten sich neue und langfristige Entwicklungschancen für die beiden Handwerksunternehmen“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der Oldenburger Wirtschaftsförderung, über die Synergien eines gemeinsamen Betriebsareals.

Gründe für den Neubau und die damit einhergehenden Veränderungen sind neben der im Jahr 2021 durch Thomas Schoon vollzogenen Übernahme der Ender & Panneitz Heizung-Sanitär GmbH auch das stetige personelle Wachstum und die vollständig ausgereizten Kapazitäten an den beiden heutigen Standorten.

„Für die gut 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Unternehmen und eine Anzahl von allein rund 45 Fahrzeugen werden ein zwei- bis dreigeschossiges Bürogebäude sowie Hallenflächen für Lager und Werkstätten nach den neuesten Energieeffizienz-Standards errichtet. So bieten sich für die Zukunft optimale Rahmenbedingungen“, fasst Geschäftsführer Thomas Schoon die Vorzüge des geplanten Neubauvorhabens zusammen. Der Installations- und Heizungsbaumeister hatte sich im Jahr 2008 mit seiner ersten Firma selbständig gemacht.

Für die Energieversorgung der Gebäudenutzfläche von voraussichtlich 1.200 Quadratmetern sind Photovoltaikanlagen inklusive Stromspeicher und eine Luftwärmepumpe mit Pufferspeicher vorgesehen. Weitere ökologische Gesichtspunkte umfassen eine Dachbegrünung, E-Ladesäulen im Außenbereich und Blühwiesen auf nicht versiegelten Flächen.

Die mit dem Flächenverkauf und der Fertigstellung des Gewerbeobjektes einhergehende Stärkung des Wirtschaftsstandortes betont Kersten Mittwollen, Fachdienstleiter Unternehmensservice: „Neben einer nachhaltigen Wertschöpfung verbleiben mit den beiden Handwerksbetrieben auch eine Vielzahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Oldenburg.“
18.11.2022, 16:38 Uhr
34. Kontaktpunkt Wirtschaft im „Schirrmann’s“
Unternehmertreffen am 7. Dezember – Professor Dr. Lin-Hi als Gastredner
Der 34. Kontaktpunkt Wirtschaft, Treffpunkt für Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen, findet am Mittwoch, 7. Dezember, um 19 Uhr im „Schirrmann’s“, Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6, statt. Gastredner ist Professor Dr. Nick Lin-Hi, Universität Vechta, Professur für Wirtschaft und Ethik. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, freuen sich auf die persönliche Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Professor Dr. Lin-Hi ist bekannt als Experte unter anderem auf den Gebieten des digitalen Wandels und disruptiver Innovationen. In seinem Vortrag „Keine Angst vor halbtoten Katzen: Wie Sprunginnovationen Wirtschaft und Gesellschaft schon bald auf den Kopf stellen werden“ wird er darstellen, wie eine nie dagewesene Beschleunigung von technologischen Entwicklungen das Zeitalter von disruptiven Veränderungen eingeläutet hat. Dinge, die heute unvorstellbar sind, werden bereits morgen fester Bestandteil unseres Alltags sein. Fleisch aus dem Bioreaktor? Ja klar! Der Chip unter der Haut? Unbedingt! Diese und weitere Sprunginnovationen bieten die Chance auf eine fantastische Zukunft – sofern man es schafft, neu zu denken. Der Vortrag wagt einen Blick in die Welt der Enkelkinder und zeigt, warum Wirtschaft und Gesellschaft mehr wagen müssen.

Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Wirtschaftsförderung organisiert und finanziert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Führungskräften Oldenburger Unternehmen und Institutionen, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften.

Anmeldungen sind online möglich über www.wirtschaftsfoerderung-oldenburg.de. Dort gibt es auch weitere Informationen. Ansprechpartnerin ist Birgit Schulz von der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2821.
11.11.2022, 12:11 Uhr
Oldenburg beim „No(o)rd Plein“ auf den Promotiedagen vertreten
Wasserstoff im Fokus
Sie ist eine interessante Kontaktbörse und ein Türöffner für den niederländischen Markt: die Wirtschaftsmesse „Promotiedagen“ in Groningen. Auch in diesem Jahr präsentierten sich Unternehmen und Institutionen aus der Region an zwei Tagen wieder gemeinsam auf dem „No(o)rd Plein“ bei den Groninger Promotiedagen. Höhepunkt des ersten Messetages am 8. November war der abendliche Empfang der drei Kooperationspartner Stadt Oldenburg, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie Ems Dollart Region (EDR).

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Wichtigkeit des Zusammenhalts: „Die Städtepartnerschaft zwischen Oldenburg und Groningen zählt zu unseren längsten und intensivsten – doch unsere Kontakte sind längst nicht mehr allein auf unsere Städte konzentriert. Die ganze Ems-Dollart-Region verbindet sich zu einer starken Einheit, wie man hier auf den Promotiedagen eindrucksvoll sehen und erleben kann.“ Krogmann berichtete über gemeinsame zukunftsträchtige Projekte und Kooperationen – und rückte unter anderem die zunehmende Bedeutung von Wasserstoff in den Fokus, der in mehreren Beiträgen auf der Messe eine Rolle spielt. Angesichts der bereits erfolgten und anstehenden regionalen Bestrebungen in diese Richtung sprach er von „idealen Voraussetzungen, eine europäische Musterregion für grünen Wasserstoff zu schaffen“.

Die „Business to Business“-Messe existiert bereits seit 35 Jahren und lockt Jahr für Jahr Unternehmen aus Nah und Fern für zwei Tage nach Groningen, um spannende Geschäftskontakte zu knüpfen und so die Wirtschaft im Norden der Niederlande zu stärken. Dabei tauschen sich Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung aus Oldenburg, Groningen und der Region aus und präsentieren ihr Leistungsangebot.

Die Stadt Oldenburg vertritt bereits zum 16. Mal den Standort Oldenburg auf der Messe. Die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ gehören mit im Durchschnitt mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 25.000 Besucherinnen und Besuchern zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.

Heute ist die Messe noch bis 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Mehr über Ausstellerinnen und Aussteller sowie das Programm gibt es auf der offiziellen Website unter www.promotiedagen.nl.
08.11.2022, 19:02 Uhr
Millionenschwere Förderung fließt in die Aufwertung der nördlichen Innenstadt
Oberbürgermeister sieht durch Aufnahme in Sanierungsprogramm Zukunftsfähigkeit gestärkt
Gute Nachrichten für Oldenburg: Das Land Niedersachsen hat das Sanierungsgebiet „Nördliche Innenstadt“ in das Förderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ aufgenommen. Neben der „Unteren Nadorster Straße“ ist dies das zweite Oldenburger Gebiet mit diesem Förderschwerpunkt.

„Das ist eine sehr gute Entscheidung für Oldenburg“, kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die positive Mitteilung aus Hannover. „Damit können wir den Umbau des öffentlichen Raums mit Städtebaufördermitteln aktiv gestalten und wegweisende Planungs- und Bauvorhaben vorantreiben. Die Aufnahme in das Sanierungsprogramm leistet einen bedeutenden Beitrag, um die Zukunftsfähigkeit unserer Innenstadt zu gewährleisten“, betonte Krogmann. Beispielhaft sind die Nachnutzung der ehemaligen Fläche des Finanzamtes an der 91er Straße und die Gestaltung der Pferdemarkt-Flächen zu nennen.

Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm wird die Grundlage geschaffen, städtebauliche, funktionale und gestalterische Verbesserungen im Gebiet auch mit finanziellen Anreizen zu initiieren und zu unterstützen, um zu einer nachhaltigen Stabilisierung und Aufwertung des Gebietes beizutragen. Für diese Maßnahmen wird nach der so genannten „Vorbereitenden Untersuchung“, die der Aufnahme zugrunde gelegen hatte, von Gesamtkosten in Höhe von rund 32,5 Millionen Euro ausgegangen. Davon sind circa 27 Millionen Euro nach der Städtebauförderung förderfähige Kosten.

Innerhalb der Gebietsgrenzen sollen damit im Wesentlichen folgende Ziele verfolgt werden:

  – Aufwertung des öffentlichen Raumes inklusive der öffentlichen Gebäude
  – Stärkung/Verbesserung der Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr
  – Nachnutzung für vorhandene Leerstände
  – Stärkung des Wohnens in der Innenstadt

Das Sanierungsgebiet ist nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches so begrenzt, dass die Sanierung „zweckmäßig und zügig“ durchgeführt werden kann. Der Umsetzungszeitraum der Sanierung wird auf rund zehn Jahre festgelegt.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Vorstellung des Gebietes und der Entwicklungsziele ist für Anfang 2023 vorgesehen. Der Satzungsbeschluss des Rates der Stadt Oldenburg über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes soll nach der Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen.
28.10.2022, 10:47 Uhr
Oldenburg wieder auf Messe in Partnerstadt Groningen vertreten
Stadt lädt zu Besuch auf Gemeinschaftsstand bei den „Promotiedagen“ ein
Auch in diesem Jahr präsentieren sich Unternehmen und Institutionen aus der Region gemeinsam auf dem „No(o)rd Plein“ bei den Groninger „Promotiedagen“. Am Dienstag und Mittwoch, 8. und 9. November, können Interessierte die Messe, die sich im Laufe der vergangenen Jahre als hochinteressante Kontaktbörse und Türöffner für den Markt im Nachbarland etabliert hat, besuchen.

„Nachdem wir 2019 sehr erfolgreich in unsere Kooperation als No(o)rd Plein mit der IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie der Ems Dollart Region (EDR) gestartet sind, freuen wir uns, die Zusammenarbeit fortzusetzen. So können wir unser Netzwerk intensivieren. Der unmittelbare persönliche Kontakt zu Netzwerkpartnerinnen und -partnern und Besucherinnen und Besuchern hat eindeutig noch einmal eine andere Qualität als die digitale Ersatzlösung von 2020“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die großzügige Veranstaltungsfläche des „No(o)rd Plein“ bietet Gästen und Ausstellenden viel Platz zum Netzwerken. Höhepunkt des ersten Messetages am Dienstag, 8. November, ist der Empfang der drei Kooperationspartner Stadt Oldenburg, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie Ems Dollart Region (EDR) um 18 Uhr, bei dem auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein Grußwort überbringt. Neben Beiträgen zum Thema Wasserstoff stellen im Messeverlauf verschiedene Ausstellerinnen und Aussteller ihre Arbeit in Kurzpräsentationen vor.

An beiden Tagen ist die Messe jeweils von 12 bis 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, dann treffen sich Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung aus Oldenburg, Groningen und der Region auf dem Gemeinschaftsstand zum Netzwerken und um das vielfältige Leistungsangebot der anwesenden Unternehmen und Institutionen kennenzulernen.

Die Stadt Oldenburg vertritt bereits zum 16. Mal den Standort Oldenburg auf der Messe. Die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ gehören mit im Durchschnitt mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 25.000 Besucherinnen und Besuchern zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.

Der Besuch der Messe ist kostenfrei. Interessierte finden einen Ticketlink sowie weitere Informationen unter www.oldenburg.de/wirtschaft.
21.10.2022, 13:51 Uhr
Für Gründerinnen: EFA und Wirtschaftsförderung beraten im TGO
Noch freie Termine für die Beratung am 25. Oktober
Ab sofort bieten die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und die ExistenzgründungsAgentur für Frauen (EFA) kostenfreie Beratungen für Gründerinnen an – jeweils am letzten Dienstagnachmittag im Monat, vor Ort im Technologie- und Gründungszentrum Oldenburg (TGO). Start ist am Dienstag, 25. Oktober, in den Räumen des Go! Start-up Zentrums. Es können noch Termine zwischen 14 und 17.30 Uhr vereinbart werden. Der nächste Termin ist dann am Dienstag, 29. November.

Angesprochen sind interessierte Frauen, die ein Unternehmen gründen möchten oder die sich bereits im Gründungsprozess befinden. In den kostenlosen einstündigen Einzelsprechstunden geben EFA-Beraterin Dörte Schole und Jannic Jacobs von der Wirtschaftsförderung praxisorientierte und auf die jeweiligen Fragen zugeschnittene Informationen. Für weitere Information und Anmeldungen steht die EFA unter Telefon 04431 85-649 oder über das Kontaktformular unter www.existenzgruendungs-agentur-fuer-frauen.de zur Verfügung. Jannic Jacobs von der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist unter Telefon 0441 235-2818 erreichbar. Die Teilnahme ist kostenfrei.
18.10.2022, 17:03 Uhr
Unternehmensgründung: Tipps und Erfahrungen sammeln
Wirtschaftsförderung lädt am 14. November zum Oldenburger Gründungsforum ins TGO
Wer sich für das Thema Unternehmensgründung interessiert, selbst ein Unternehmen aus der Taufe gehoben hat und Erfahrungen mit anderen teilen möchte, ist am Montag, 14. November, beim Oldenburger Gründungsforum an der richtigen Adresse. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburger lädt dazu ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO), Marie-Curie-Straße 1, ein. Beginn ist um 17.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Dieses Mal geht es um die Grundlagen der Unternehmensgründung.

Welche Rechtsform passt zu meiner Geschäftsidee? Handelt es sich um eine freiberufliche Tätigkeit oder ein Gewerbe? Wie läuft das mit der Gewerbeanmeldung? Egal, ob innovatives KI-Start-up oder nebenberufliche Tätigkeit als Fotografin: Diese Fragen tauchen häufig im Rahmen eines Gründungsprozesses auf. Neben erfahrenen Steuerberatern, Juristen sowie Betriebswirten wird auch eine Vertreterin des Gewerbeamtes der Stadt Oldenburg kompetente Antworten auf diese Fragen liefern. Darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Fragen an die Referierenden zu richten. Anschließend steht das gemütliche Netzwerken beim Snack mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie weiteren Fachleuten aus der Oldenburger Gründungsszene im Mittelpunkt.

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 11. November online unter www.oldenburg.de/gruendungsforum nötig. Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung ist Jannic Jacobs, er ist unter Telefon 0441 235-2818 erreichbar.
27.09.2022, 18:06 Uhr
Kostenlose Beratung von Stadt und IHK für Gründungsinteressierte
Drei Beratungstermine bis Jahresende – Jetzt anmelden für den 18. Oktober
Die Gründungsberater der Oldenburgischen IHK und der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg bieten wieder gemeinsame Beratungssprechtage an. Das Angebot richtet sich an Gründerinnen und Gründer und jene, die es noch werden möchten. Von der Beratung zur Gründungsidee bis hin zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden Interessierte von beiden Institutionen gemeinsam unterstützt.

Bis Jahresende streben die IHK und die Wirtschaftsförderung drei gemeinsame Beratungstage an, die im GO! Start-up-Zentrum angesiedelt sind. Der erste Besprechungstag findet am Dienstag, 18. Oktober, zwischen 10 und 15.30 Uhr statt. Die Anmeldung für einen der vier Terminslots erfolgt über die Gründungsberatung der Stadt Oldenburg unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
27.09.2022, 18:04 Uhr
Praxisbeispiele für digitale Transformation in Unternehmen
Wirtschaftsförderung präsentiert die Innovationstour NordWest des Landes in Oldenburg
Innovationen sind eine treibende Kraft in für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen: Wie diese aussehen können, zeigt die Innovationstour NordWest des Landes, die am Mittwoch, 5. Oktober, von 17 bis 19.30 Uhr in Oldenburg Halt macht. Vorgestellt werden passgenaue Unterstützungsangebote für Unternehmen wie Beratungen, Nutzung technischer Geräte oder finanzielle Zuschüsse für Innovationen. Die Veranstaltung findet beim InnovationsCampus der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO) statt, Anmeldungen sind im Internet unter www.oldenburg.de/innovationstour möglich.

Bereits ab 15 Uhr können Interessierte die Mobile Fabrik des Mittelstand-Digital Zentrums Hannover auf dem Parkplatz beim InnovationsCampus besuchen. Sie bietet Demonstratoren und Digitalisierungslösungen zum Anfassen und Ausprobieren: von der Nachverfolgung von Aufträgen über die automatisierte Anpassung von Maschinen bis zur vollständig vernetzten Fertigsteuerung.

„Oftmals geht es nicht um große Erfindungen, vielmehr sind es kleinere Verbesserungen bei Produkten, Dienstleistungen, Betriebsabläufen, Organisation und Vertrieb, die den Erfolg ausmachen“, so Klaus Zelder, bei der Oldenburger Wirtschaftsförderung zuständig für das Thema Innovationsförderung.

Die Teilnehmenden erwartet ein innovatives Treffen zwischen unternehmerischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung mit Besichtigungen der Mobilen Fabrik und des Innovations-Labors, Vorträgen, Praxisbeispielen und Austausch über Herausforderungen und Umsetzung der digitalen Transformation.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Oldenburgischen IHK, der IHJO, dem Mittelstand Digital-Zentrum Hannover und der Wirtschaftsförderung Oldenburg. Weitere Informationen zur Veranstaltung in Oldenburg und zur Innovationstour Nordwest gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/wirtschaft.
23.09.2022, 13:32 Uhr
Firmenjubiläum: 20 Jahre AquaEcology in Oldenburg
Aus der Universität ins TGO bis zur Analyse der Weltmeere von der Wirtschaftsförderung begleitet
20-jähriges Bestehen: Am Freitag, 16. September, feierte die Firma AquaEcology GmbH & Co. KG ihr Firmenjubiläum und lud dazu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner sowie Nachbarn des Gewerbegebietes Am Steinkamp ein. Im Jahr 2002 starteten Dr. Claus-Dieter Dürselen und Thomas Raabe aus ihren universitären Forschungsstellen in die Selbständigkeit. Heute arbeiten sie mit 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an aktuellen umweltrelevanten Themen.

In einem Grußwort der Stadt Oldenburg würdigte Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung den gelungenen Transfer aus der universitären Forschung in die Selbständigkeit und die stetige Erweiterung der Aufgaben und des Mitarbeiterstamms. AquaEcology erhielt 2002 den Oldenburger Gründerpreis und zählte zu den ersten Mietern in dem 2003 eröffneten Technologie- und Gründerzentrum (TGO). Bis zur Ansiedlung im Gewerbegebiet Am Steinkamp im Jahre 2019, und insbesondere auch seither, entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Die Stadt Oldenburg hat das Unternehmen mit einer einzelbetrieblichen Förderung über die NBank aus EU-Fördermitteln und der Vergabe eines städtischen Gewerbegrundstücks maßgeblich unterstützt.

In einem launigen Fachvortrag ordnete der ehemalige Rektor der FH Aachen, Professor Dr. Marcus Baumann, die Auswirkungen der Umweltbelastungen und -verschmutzungen auf die Gewässer und Meere ein und stellte zur Arbeit der Firma fest: „AquaEcology hat alles richtig gemacht! Ihr werdet mehr gebraucht, als je zuvor.“ Dieser Feststellung schlossen sich die beiden Firmengründer an und gaben einen positiven Ausblick auf die weitere Entwicklung am Standort Oldenburg: „Wenn die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen so weitergeht, dann müssen wir sehr bald über eine Erweiterung nachdenken.“

Die Firma AquaEcology ist als Dienstleister für öffentliche und private Auftraggeber bundesweit tätig. Hier werden unter anderem Gewässerproben analysiert, zu Sanierungs- und Optimierungsprozessen von Gewässern und Industrieanlagen beraten und diese auch operativ durchgeführt. Bei der Oder-Umweltkatastrophe im August dieses Jahres und auch in der Folgendokumentation der Verklappung von Hafenschlick in der Nordsee ist das Team von AquaEcology mit der Beprobung vor Ort und der Analyse in Oldenburg aktiv.
16.09.2022, 15:10 Uhr
Welche Potenziale bietet eine nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen?
Oldenburger Unternehmen referiert als Praxisbeispiel in Bremen
Immer mehr Unternehmen und Kommunen entdecken die Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanzierung als hilfreiches Tool, um sich zukunftsfähig aufzustellen und ihre nachhaltige Wirkung zu messen. Auch das Oldenburger Unternehmen Schwarzseher hat diesen Weg eingeschlagen und wird am 21. September im Rahmen einer großen Abendveranstaltung in Bremen neben anderen seine Erfahrungen teilen.


Verbinden von sozialökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit

„Als erstes Gemeinwohl-bilanziertes Unternehmen in Oldenburg haben wir seit Corona viel Erfahrung gesammelt, wie man als Unternehmen sozialökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verbinden kann“ sagt Amon Thein, Inhaber und Gründer der Schwarzseher GmbH, die 16 Menschen beschäftigt und seit der Bilanzierung stark gewachsen ist. „Wir waren acht und haben uns nun verdoppelt“ sagt Thein, diesen Effekt schreibt er auch den Prozessen im Zuge der Bilanzierung zu.

Die Veranstaltung ist Bremen ist einer von dutzenden Abenden, an dem das Unternehmen seine Erfahrungen teilt, z. B. zu einem „gerechten Gehalt“, kompletter Transparenz in den Zahlen und Mitbestimmung auf allen Ebenen. „Es gibt kein wichtigeres Thema als die Frage, wie wir einen „oneplanetlifestyle“ hinbekommen können“ sagt Amon Thein. Angesichts des Klimawandels will er mit seinem Unternehmen Teil einer Transformation der Wirtschaft sein, „Unternehmen haben die größten Hebel, ohne sie geht es nicht“.


Vier Impulse und ein spannender Abend

Kurze Impulsvorträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln (bilanziertes Sozialunternehmen, bilanziertes kommunales Unternehmen, aktive Zivilgesellschaft und bilanzierte Kommune) mit anschließenden Austauschrunden sollen laut Veranstalter:innen eine Menge Inspirationen und vielfältige praktische Überlegungen hinsichtlich einer GWÖ-Bilanzierung bieten.

Die Veranstaltung wird organisiert, durchgeführt und ermöglicht durch zahlreiche Kooperationspartner:innen, u. a. Social Impact Lab, RENN.nord - Ein Netzwerk des Rat für Nachhaltige Entwicklung;  Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa;  Social Impact Lab Bremen; Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie Bremen; Starthaus Bremen und Bremerhaven; Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen; SEND Regionalgruppe Bremen & Bremerhaven.


Über Schwarzseher:

Oldenburgs erstes Gemeinwohl-bilanziertes Unternehmen ist seit der Corona-Krise stark gewachsen und ein praktisches Beispiel dafür geworden, wie man sozialökologisches Handeln und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen kann. Ob mit Vorträgen bei Unternehmen wie Adidas oder Nachhaltigkeit-Kongressen wie „Sinn|Macht|Gewinn“: längst bekommt die Filmproduktion überregional Aufmerksamkeit und teilt seine Erfahrungen offen mit anderen.   

Schwarzseher hilft Marketingverantwortlichen, Geschäftsführer:innen und Gründer:innen mit ehrlichen und modernen Videos ihre Zielgruppe zu begeistern. Von der Strategie über das Kreativ-Konzept und von der Produktion bis zur erfolgreichen Verbreitung. Der Ansatz: #nobullshit. Die 16 Filmemacher:innen bei Schwarzseher sind überzeugt: Filme macht man nie für sich selbst, sondern für die Zielgruppe. Deswegen steht im Mittelpunkt jedes Films der Nutzen für die Zielgruppe, verpackt in ein modernes und ehrliches Storytelling.
13.09.2022, 17:34 Uhr
Lichterglanz in der Adventszeit bleibt erhalten
Weihnachtsbeleuchtung soll zeitlich begrenzt werden – 70 Prozent weniger Energieverbrauch
Auf eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung werden die Menschen in der Oldenburger Innenstadt auch in diesem Jahr – trotz Energiekrise – voraussichtlich nicht verzichten müssen. „Solange es vertretbar ist, werde ich mich dafür einsetzen, dass es zur Adventszeit Lichterglanz in der Innenstadt geben wird – allerdings in einem zeitlich reduzierten Umfang“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Weihnachtsbeleuchtung sei trotz herausfordernder Zeiten ein wichtiger Stimmungsfaktor für die Innenstadt. „Deshalb ist es uns wichtig, sie zu erhalten und nicht gänzlich wegzulassen. Wir haben uns daher entschlossen, sie temporär so zu begrenzen, dass wir Energiekosten sparen und die festliche Stimmung dennoch aufrechterhalten“, betont Krogmann.

Die Stadtverwaltung hat sich dazu mit der Oldenburg Tourismus Marketing GmbH (OTM) und dem City-Management Oldenburg (CMO) abgestimmt. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt wird größtenteils vom CMO organisiert und von der Stadt Oldenburg bezuschusst.

Um dem Energiespargedanken gerecht zu werden, soll die Einschaltdauer in diesem Jahr verkürzt werden. So ist vorgesehen, die Leuchtdauer auf sechs Stunden am Tag (von 16 bis 22 Uhr) zu begrenzen.

2021 war die Weihnachtsbeleuchtung 17 Stunden täglich (von 7 bis 24 Uhr) eingeschaltet und hatte knapp 260 Kilowattstunden (kWh) pro Tag verbraucht. Die Laufzeit betrug wegen des ausnahmsweise eine Woche eher gestarteten Lamberti-Marktes 48 Tage, insgesamt betrug der Verbrauch 12.463 kWh. In diesem Jahr soll die Weihnachtsbeleuchtung an 41 Tagen in der Zeit vom 22. November bis zum 1. Januar betrieben werden. Durch die begrenzte Leuchtdauer kann der Verbrauch auf 91,62 kWh pro Tag reduziert werden. Der Gesamtverbrauch wird mit 3.756 kWh prognostiziert – das entspricht einer Ersparnis im Vergleich zum Vorjahr um knapp 70 Prozent.

Die Weihnachtsbeleuchtung wurde bereits im Jahr 2011 zunächst durch die Haarenstraßengemeinschaft und dann 2012 im Rest des CMO-Zuständigkeitsgebiets auf energiesparende LED-Leuchtelemente umgestellt.
03.09.2022, 19:22 Uhr
Gründungsideen zu nachhaltigem Einzelhandel gesucht
Pop-up-Wettbewerb um Ladenflächen in der Innenstadt – bis 22. September bewerben
Unter dem Motto „Dein Aufbruch – unser Antrieb“ lobt die Wirtschaftsförderung Oldenburg erneut einen Wettbewerb für innovative, nachhaltige Geschäftskonzepte aus und knüpft somit an das erfolgreiche Konzept aus 2021 an. Gründerinnen und Gründer können sich noch bis Donnerstag, 22. September, bewerben. Dieses Mal richtet sich der Wettbewerb an Gründungsideen (bis ein Jahr nach Gründung) im Bereich des nachhaltigen Einzelhandels. Zu gewinnen gibt es zwei hochfrequentierte Pop-up-Ladenflächen à 75 Quadratmeter in den Schlosshöfen. Ziel des Wettbewerbes ist es, dass sich nachhaltige Gründungskonzepte in solchen Experimentierräumen und Testlaboren ausprobieren können, um so die Vielfältigkeit und Qualität der lokalen Wirtschaft zu fördern.

Bei sogenannten Pop-up-Stores (aus dem Englischen „to pop up“: plötzlich auftauchen) handelt es sich um zeitlich befristet betriebene Ladenkonzepte, die sich durch ihren provisorischen Charakter sowie eine besondere Warenpräsentation und Produktauswahl auszeichnen. Möglich gemacht wird der Wettbewerb durch Bundesmittel aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, wobei der Erhalt des Zuwendungsbescheides noch aussteht.

Welche Geschäftsideen die Möglichkeit erhalten, mindestens bis Ende März 2024 kostengünstig in die Innenstadt zu ziehen, entscheidet eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Interessierte Gründerinnen und Gründer, die diese einmalige Chance nutzen möchten, sind noch bis Donnerstag, 22. September, aufgerufen, sich mit ihren nachhaltigen Einzelhandelskonzepten zu bewerben.
16.08.2022, 18:53 Uhr
Modern und klimafreundlich: Wirtschaftsstandort Island
Wirtschaftstag Oldenburg - Island am 27. September im Rahmen der Island Begegnungen
Island macht neugierig: nicht nur Urlauberinnen und Urlauber, sondern neuerdings auch mit Wirtschaftsthemen abseits von Fischfangquoten und naturverbundenem Tourismus. Der Wirtschaftstag Oldenburg - Island am Dienstag, 27. September, beschäftigt sich mit der modernen Wirtschaft Islands, die seit einiger Zeit international Furore macht: Island ist ein kleines Paradies für Datenverarbeitung, Datensicherheit und für ökonomisches Glück – und das alles auf Basis von 100 Prozent Erneuerbarer Energien. DAS Musterland für Klimaneutralität schon heute, und damit Taktgeber für die Ziele der EU. 

Eingeladen sind Unternehmerinnen und Unternehmer sowie weitere interessierte Gäste von 16 bis 18.30 Uhr (Eintreffen ab 15.30 Uhr) in die Alte Maschinenhalle am Pferdemarkt 8a. An der Podiumsdiskussion sowie den Impulsvorträgen zur „Neuen Wirtschaft Islands“ werden voraussichtlich teilnehmen: Kristín Vala Ragnarsdóttir (Wissenschaftlerin in Island und Mitglied der Wellbeing Economy Alliance), Andreas Gollenstede (Lehrbeauftragter für Geo-Engineering an der Jadehochschule und Unternehmer in Oldenburg und Kópavogur auf Island), Rudolf Hermann (Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung für die nordischen Staaten) sowie Dr. Rainer Fageth (CEWE Stiftung & Co.). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hält das Grußwort.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.oldenburg.de/anmeldung-wirtschaftstag.
16.08.2022, 16:31 Uhr
Neue Impulse in der städtischen Gründungsberatung
Jannic Jacobs tritt die Nachfolge von Wiebke Friedrich an
In der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist nun Jannic Jacobs als Gründungsberater tätig und tritt damit die Nachfolge von Dr. Wiebke Friedrich an. Vor seinem Einstieg bei der Wirtschaftsförderung studierte Jannic Jacobs zunächst Geographie und Geschichte im Bachelor und Wirtschafts- und Sozialgeographie in seinem anschließenden Masterstudium.

Für die Stadt ist er kein Unbekannter: Bereits während seines Praktikums und insbesondere während seiner Masterarbeit arbeitete Jannic Jacobs eng mit der Wirtschaftsförderung zusammen und hat den ökonomischen Nutzen Oldenburger Netzwerke untersucht. Im Anschluss daran war er zunächst seit November 2021 für das Forschungsprojekt „SmartHelm“ und unterstützend bei der Gründungsberatung tätig, die er nun also vollends übernimmt.

„Ich war von Anfang begeistert, dass sich die Stadt als Bestandteil des hiesigen Gründungssystems versteht und aktiv mitgestaltet. Durch die Kooperation mit den anderen regionalen Institutionen und Partnern, die ein gründungsfreundliches Umfeld schaffen, ist in Oldenburg ein beachtliches Gründungsnetzwerk gewachsen, das Gründungsvorhaben über die gesamte Bandbreite begleitet. Ich freue mich darauf, neue Impulse zu setzen, beispielsweise spannende, nachhaltige Gründungen in der Innenstadt zu fördern und innovative Ideen zu unterstützen“, sagt der 28-Jährige.

Die Wirtschaftsförderung bietet Gründungsinteressierten ein umfangreiches Beratungsangebot an. Im gemeinsamen Gespräch lassen sich passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen entwickeln. Dabei werden alle Aspekte der Gründung von der Idee über den Businessplan bis zur Finanzierung durch Förderprogramme durchleuchtet. Bei Bedarf werden Gründungszuschüsse für eine Beratung und für anstehende Investitionen vergeben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer gesonderten Innovationsberatung, die in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung MCON angeboten wird.

Jannic Jacobs ist unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter jannic.jacobs@stadt-oldenburg.de zu erreichen. Neuigkeiten zur Oldenburger Gründungsszene lassen sich auch über Instagram unter moin.oldenburger.gruenderinnen erfahren.
29.07.2022, 19:06 Uhr
Wichtige Pflöcke für den Ausbau der Uni-Medizin eingeschlagen
Land kauft 2,2 Hektar großes Grundstück im Technologiepark Oldenburg – Vertrag beurkundet
Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau der Universitätsmedizin in Oldenburg: Das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg haben am Donnerstag, 28. Juli, den Kaufvertrag über ein 22.565 Quadratmeter großes Grundstück im Technologiepark Oldenburg beurkunden lassen. Das Land zahlt dafür rund 4,5 Millionen Euro an die Stadt. Auf dem Grundstück sollen Labor-, Lehr- und Bürogebäude für die Universitätsmedizin in unmittelbarer Nähe zum Campus Wechloy und zum Campus Haarentor entstehen. Geplant sind drei Bauabschnitte mit einer Gesamtnutzfläche von rund 12.400 Quadratmetern.

Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers stellte gemeinsam mit Wissenschaftsminister Björn Thümler sowie mit Vertretern von Stadt und Universität bei einem Termin vor Ort im Technologiepark den aktuellen Stand vor. „Der Ankauf dieses Areals bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau und die Erweiterung der Universitätsmedizin Oldenburg“, sagte Finanzminister Hilbers, der auch für die Landesliegenschaften und Hochbaumaßnahmen des Landes Niedersachsen zuständig ist. „Wir nehmen hier eine große Summe Geld in die Hand. Damit übernimmt das Land auch in finanzieller Hinsicht Verantwortung und leistet einen Beitrag zur perspektivischen Entwicklung der Universitätsmedizin vor Ort und der Stadt Oldenburg. Das wäre dann sogar eine win-win-win-Situation“, so Hilbers augenzwinkernd mit Hinweis auf die Vorteile für die Universitätsmedizin vor Ort, für die Stadt Oldenburg und auch für das Land als Wissenschaftsstandort.

 „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Erweiterung der Universitätsmedizin in Oldenburg. Der Ausbau der European Medical School ist für die Weiterentwicklung der Medizinerausbildung in Niedersachsen und für die medizinische Versorgung im Nordwesten von herausragender Bedeutung“, betonte Wissenschaftsminister Björn Thümler. „In Oldenburg ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, einen innovativen und starken dritten Ausbildungsstandort im Land zu etablieren. Es ist unsere Verantwortung, den Studierenden hier bestmögliche Studienbedingungen zu gewährleisten. Dies gilt für die Anwerbung von Lehrenden und Forschenden ebenso wie für die Bereitstellung von Lehr- und Lernflächen. Mit der Realisierung des Büro- und Forschungsgebäudes inklusive der Anatomie-Lehrflächen im ersten Bauabschnitt wird ein wesentlicher Grundstein gelegt.“

Die Verkaufsfläche befindet sich direkt neben dem bereits im Bau befindlichen Gebäude für das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB), einer institutionellen Kooperation zwischen dem Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, und der Carl von Ossietzky Universität.

Die Stadt hatte das Areal an der Straße „Im Technologiepark“ bereits seit dem Jahr 2018 als Potenzialfläche für die Entwicklung der Universitätsmedizin freigehalten. „Ich bin sehr froh, dass sich diese Weitsicht jetzt auszahlt und die Planungen nun Realität werden können“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er dankte allen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft und Politik, die sich mit großem Engagement für den Ausbau der Uni-Medizin einsetzen. „Ohne diese enorme Geschlossenheit in der Region wären wir heute immer noch nicht so weit“, ist Krogmann überzeugt. „Mit dem Grundstücksverkauf dieser hochwertigen Fläche nimmt die Stadt Oldenburg ihre Funktion als Oberzentrum wahr: Die medizinische Versorgung im Flächenland Niedersachsen wird langfristig auch durch die Studierenden der European Medical School gesichert“, ergänzte Finanzdezernentin Dr. Julia Figura, die den Oberbürgermeister am Donnerstag beim Ortstermin nach der Beurkundung vertrat.

Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg, betonte: „Wir sind der Stadt Oldenburg für die kontinuierliche Unterstützung der Universitätsmedizin sehr dankbar. Das Bereithalten eines Grundstücks für den dringend erforderlichen Neubau ist nur ein wichtiges Beispiel für dieses Engagement. Auch künftig werden wir diese Unterstützung brauchen, um uns als dritter universitätsmedizinischer Standort in Niedersachen adäquat weiterentwickeln zu können – zum Wohl der Patientinnen und Patienten.“

Für den ersten Bauabschnitt auf dem Grundstück im Technologiepark ist der Planungsauftrag bereits erteilt. Auf einer Gesamtfläche von rund 4.000 Quadratmetern sollen insbesondere Labor- und Büroflächen sowie Lehrflächen der Anatomie entstehen. Nach der vorliegenden Planung belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 61,5 Millionen Euro, entsprechende Finanzmittel stehen hierfür bereit. Als Baubeginn ist die zweite Jahreshälfte 2024 vorgesehen.

Im zweiten Bauabschnitt sollen auf rund 3.500 Quadratmetern Nutzfläche Labore und Büros für die medizinische Forschung entstehen. Im dritten Bauabschnitt ist ein Lehrgebäude (Nutzfläche rund 4.900 Quadratmeter) vorgesehen. Hier sollen Hörsäle, Seminar- und Praktikumsräume untergebracht werden.

Die Planung basiert auf einem Gutachten des Instituts für Hochschulentwicklung, das den Raumbedarf für Forschung und Lehre im Zuge des Ausbaus der Oldenburger Universitätsmedizin beziffert hat. Bereits im Koalitionsvertrag 2017 hatte sich die Landesregierung darauf verständigt, neue humanmedizinische Studienplätze zu schaffen – einen Großteil in Oldenburg. Im November 2021 fiel dann die Entscheidung, die aktuell 80 Studienplätze ab dem Wintersemester 2022/23 um 40 Plätze aufzustocken.
29.07.2022, 19:03 Uhr
Rückenwind für die Oldenburger Innenstadt
Stadt erhält 4,2 Millionen Euro aus Landesförderprogramm – Regionalministerin Birgit Honé übergibt Aufnahmebescheid
Großer Erfolg für Oldenburg: Die Stadt erhält vom Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro für Projekte, die dazu beitragen sollen, die Innenstadt zukunftssicher zu gestalten. Möglich macht’s die Aufnahme in das Landesförderprogramm „Resiliente Innenstädte“. Oldenburg zählt zu den 15 Städten, die von einer unabhängigen, mit Fachleuten aus Wissenschaft und Forschung besetzten Jury ausgewählt worden sind. Den Bescheid über die Aufnahme in das Förderprogramm übergab die Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, am Donnerstag, 28. Juli, im Alten Rathaus an Stadträtin Dagmar Sachse.

„Die Stadt von morgen braucht dauerhaft neue Ideen“, begründete Ministerin Birgit Honé das neue Förderprogramm. „Sie muss neben dem Handel auch weitere Nutzungen in den Blick nehmen und entwickeln. Kultur, Erleben und Erholen gehören natürlich ebenso dazu wie urbane Produktion, gutes Wohnen in Citylage und nachhaltige Verkehrslösungen“, sagte die Regionalministerin. Gerade von den Oldenburger Weichenstellungen könne ein Signal an die Kommunen im ganzen Land ausgehen, ergänzte Honé.

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte, das Programm sei darauf ausgelegt, Ideen und Projekte für mehr Aufenthaltsqualität, klimagerechte Mobilität und umweltgerechtere Flächengestaltung in der Innenstadt zu fördern. „Oldenburg hat diesen Prozess bereits angeschoben. Ich freue mich sehr, dass die vom Land gewährten Fördermittel unseren Handlungsspielraum erweitern und uns zusätzlichen Rückenwind bei der Umsetzung geben“, so Krogmann.

„Damit kann nach dem noch bis März 2023 laufenden Sofortprogramm ,Perspektive Innenstadt‘ auch das nächste große Förderprogramm in Oldenburg realisiert werden. Das bisher größte Förderbudget erfordert aber auch die höchste städtische Beteiligung“, verdeutlichte Stadträtin Dagmar Sachse, die stellvertretend für den Oberbürgermeister den Förderbescheid entgegennahm.

Aus Sicht von Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, baut die erfolgreiche Bewerbung der Stadt auf die in den Jahren 2018 bis 2020 erarbeitete Innenstadtstrategie der Stadt Oldenburg auf. „Die Aufnahme in das Programm trägt einen wichtigen Teil dazu bei, die Funktion und die Attraktivität der Innenstadt neu definieren zu können. Im Mittelpunkt steht, die Innenstadt als zukunftsfähigen und qualitätsvollen Erlebnisraum zu gestalten, an dem innerstädtisches Wohnen, Einkaufen, Kultur, Gastronomie und Freizeitangebote zusammentreffen“, erläuterte Wilken. Die Federführung für die erfolgreiche Bewerbung lag beim Innenstadtmanagement, das nun auch den Umsetzungsprozess in Oldenburg übernimmt.

Die Förderquote beträgt 40 Prozent, so dass die Stadt Oldenburg 6,3 Millionen Euro als Eigenanteil aufzubringen hat – insgesamt können damit in den nächsten Jahren 10,5 Millionen Euro in die Umsetzung fließen.

Für die Förderperiode bis 2027 stehen der Stadt Oldenburg die 4,2 Millionen Euro Fördermittel als so genanntes „virtuelles Budget“ zur Verfügung. Das heißt, um die Fördergelder abrufen zu können, müssen nun konkrete Projekte entwickelt werden, für die anschließend Mittel aus diesem virtuellen Budget beantragt werden können. Für die Entscheidung bis zur Fördermittelvergabe sehen die Richtlinien ein zweistufiges Verfahren vor: Eine Steuerungsgruppe stimmt anhand vorher festgelegter Qualitätskriterien zunächst über die Förderwürdigkeit der Projekte ab. Die Prüfung der Förderfähigkeit übernimmt anschließend die NBank.

In der erfolgreichen Bewerbung für die Aufnahme in das Förderprogramm hat die Wirtschaftsförderung auf drei Leitprojekte abgezielt, die unter den Titeln „Öffentlicher Raum und Flächen“, „Immobilien und Vielfalt“ sowie „Mobilität und Stadtraum“ firmieren. Diese Leitprojekte bilden die thematischen Maßnahmenräume für die noch zu entwickelnden Projekte.

Den Leitprojekten hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Mai 2022 mit dem Beschluss zur Unterstützung der Bewerbung zugestimmt.

Mit dem Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung die 15 ausgewählten Städte bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Herzstück der Oldenburger Innenstadt ist die am 1. August 1967 eingerichtete Fußgängerzone, die damit eine der ältesten in Deutschland ist. Die Länge der Straßen der Fußgängerzone misst 4.658 Meter. Etwa 450 Unternehmen, darunter viele inhabergeführte Geschäfte, sind hier ansässig. Die Verkaufsfläche umfasst mehr als 110.000 Quadratmeter.
08.07.2022, 21:59 Uhr
8. Oldenburger Fachkräfte-Forum 2022 wieder in Präsenz
New Work am „normalen“ Arbeitsplatz – Rund 60 Teilnehmende im CORE
Nach zwei pandemiebedingten Online-Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren fand das 8. Oldenburger Fachkräfte-Forum nun wieder in Präsenz statt: Rund 60 Teilnehmende trafen sich am Donnerstag, 7. Juli, im CORE Auditorium. Unter dem Motto „New Work für Bluse & Blaumann“ beschäftigten sich Geschäftsführende und Personalverantwortliche aus Oldenburg und der engeren Region mit der Frage, was Unternehmen, auch unabhängig von Pandemie und demografischem Wandel, in die Lage bringt, mit Veränderungen umzugehen.

Mit dem Veranstaltungsort CORE hatte die Fachkräfte-Initiative Oldenburg direkt ein Best-Practice-Beispiel für die Thematik „Neue Arbeitswelt“ gewählt. Dass „New Work“ überall gelingen kann, verdeutlichte Unternehmer Gunnar Barghorn in seinem Vortrag: Seine sechs zum Teil provokant formulierten Thesen bildeten die Grundlage für die Arbeitsphase und späteren Austausch der Teilnehmenden. 

Seit 2016 ist das Fachkräfte-Forum eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, das Jobcenter Oldenburg, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
01.07.2022, 18:10 Uhr
Energiekrise: „Werden Herausforderungen gemeinsam bewältigen“
Gemischte Gefühle beim „33. Kontaktpunkt Wirtschaft“: Die Freude darüber, dass das von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für Führungskräfte aus Oldenburger Unternehmen und Institutionen organisierte Netzwerk-Treffen nach zweijähriger Corona-bedingter Pause am Mittwochabend endlich wieder stattfinden konnte, war allen 170 Teilnehmenden deutlich anzumerken. Die positive Grundstimmung, die bei der Veranstaltung im neugebauten Logistikzentrum der Nova Hüppe GmbH an der Schlachthofstraße in Tweelbäke herrschte, war indes nicht ungetrübt: Die Folgen des Krieges in der Ukraine, die gedrosselten Gaslieferungen aus Russland und die drohende Energiekrise trieben so manchem Gast Sorgenfalten auf die Stirn.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler stimmten die Zuhörenden auf schwierige Zeiten ein, machten aber auch Mut: „Wir werden die Herausforderungen gemeinsam bewältigen. Wasserstoffwirtschaft und Windkraftstromnutzung bieten große Perspektiven für Oldenburg“, betonte Krogmann. „Die nächsten zwei, drei Jahre werden hart“, blickte Dohler angesichts zu befürchtender Versorgungseinschränkungen und steigender Energiepreise voraus. „Aber die Suche nach Lösungen setzt Potential frei und ist eine Riesen-Chance für unsere Region.“

Dohler verdeutlichte in seinem Gastvortrag die aktuelle Lage: „Wir brauchen in Deutschland einen Gasspeicherfüllstand von 80 bis 90 Prozent, um gut durch den Winter zu kommen. Heute sind wir bei 61 Prozent.“ Alle Verbraucherinnen und Verbraucher, von der Industrie bis zum privaten Haushalt, können schon heute aktiv dazu beitragen, Mangellagen in der kalten Jahreszeit abzumildern, indem sie ihren Verbrauch so weit wie möglich reduzieren. „Jeder Kubikmeter Erdgas, der für den Winter eingespeichert werden kann, hilft uns weiter“, betonte Dohler. Mit dem Energiesparen müsse man „sofort loslegen“.

Der EWE-Vorstandsvorsitzende erläuterte: „Wir brauchen kurzfristig alternative Gasbezugsquellen, müssen den Verbrauch reduzieren sowie substituieren und dabei soweit möglich auf erneuerbare Energien setzen.“ Eine Möglichkeit, kurzfristig Teile des jetzt noch genutzten russischen Erdgases zu ersetzen, ist LNG, sogenanntes verflüssigtes Erdgas. Die in Deutschland für die Löschung von Flüssiggastankern notwendigen Terminals an der Nordseeküste werden derzeit geplant. EWE bietet in Wilhelmshaven an, die Gasverteilung über den Nordwesten sicherzustellen und einen Teil des angelandeten Flüssiggases zu speichern.

Dohler hält es für unabdingbar, den Ausbau erneuerbarer Energien massiv weiter voranzutreiben. Die schwankende Verfügbarkeit von Sonne und Wind mache dabei aber gleichzeitig auch effiziente Speicherlösungen erforderlich. Die Antwort darauf ist für die EWE der Einsatz von grünem Wasserstoff, der unkompliziert aus erneuerbaren Energien erzeugt werden kann, sich transportieren und langfristig speichern lässt – zum Beispiel in unterirdischen Salzkavernen, wie EWE sie im Nordwesten bislang zur Speicherung von Erdgas nutzt. Dohler sieht in diesem Energieträger großes Potential, gerade auch für die Anwendung in der Industrie.

Dass beim „Kontaktpunkt“ über die Sonne als Energiequelle gesprochen wurde, passte zum Veranstaltungsort – schließlich ist sie auch für die Nova Hüppe GmbH Sonnenschutzsysteme von elementarer Bedeutung. Geschäftsführer Normen Strecker skizzierte die rasante Entwicklung des Unternehmens, das auf 230 Mitarbeitende angewachsen ist und 38.000 Markisen im Jahr produziert. „Jeden Tag gehen 200 maßgeschneiderte Markisen in den bundesweiten Versand“, berichtete der Hausherr. Strecker dankte der städtischen Wirtschaftsförderung, mit deren tatkräftiger Unterstützung es Nova Hüppe ermöglicht worden sei, am Standort in Tweelbäke durch den Erwerb eines knapp 9.400 Quadratmeter großen Grundstücks in direkter Nachbarschaft zu expandieren. Das neue Logistikzentrum ist 2021 in viereinhalbmonatiger Bauzeit entstanden. „Wir haben an den unternehmerischen Erfolg von Nova Hüppe geglaubt“, sieht sich Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, bestätigt. Er bezeichnete das Unternehmen als „hidden champion“. Auch die „Kontaktpunkt“-Gäste – viele von ihnen nahmen vor Beginn der Veranstaltung an Betriebsführungen teil – zeigten sich beeindruckt.
28.06.2022, 17:54 Uhr
Fachkräfte-Forum 2022: New Work am „normalen“ Arbeitsplatz
Kooperationspartner laden zum persönlichen Austausch in Präsenz ein
„New Work für Bluse & Blaumann“ – so lautet das Motto des 8. Oldenburger Fachkräfte-Forums. Was bringt Unternehmen, auch unabhängig von Pandemie und demografischem Wandel, in die Lage, mit Veränderungen umzugehen? Genau dieser Frage geht die Veranstaltung am 7. Juli im Auditorium des CORE Oldenburgs auf den Grund – und liefert Impulse, wie New Work überall gelingen kann. Insbesondere Geschäftsführende und Personalverantwortliche von kleineren und mittleren Unternehmen aus der Stadt Oldenburg sind herzlich zu dem kostenlosen Forum eingeladen. Anmeldungen sind bis zum 4. Juli online unter www.oldenburg.de/fachkraefteforum möglich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem Eingang der Anmeldung vergeben.

„Als modernes Arbeitskonzept bietet New Work vielfältige Ansätze, um Aufgaben anders als bisher zu organisieren und flexibler zu gestalten“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die Veranstaltung eröffnen wird. „Mit dem Oldenburger Fachkräfte-Forum möchte die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten.“

Nach zwei pandemiebedingten Online-Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren wird die Neuauflage nun wieder in Präsenz stattfinden. „Die Teilnehmenden können so in einen echten persönlichen Austausch treten und netzwerken“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, über die wiedergewonnenen Möglichkeiten.

Die Veranstaltung wird moderiert von Monika Kretschmer (Oldenburgische IHK), die im Dialog mit Alexis Angelis (CORE Initiator, Architekt und Stadtentwickler) zu seinen Ideen, Motivationen und Erfahrungen mit dem Co-Working-Space CORE in die Thematik „Neue Arbeitswelt“ einleitet. Als ein mögliches Best Practice-Beispiel gewährt Gunnar Barghorn (Unternehmer, Autor und Keynote Speaker) in einem Impulsvortrag Einblicke in sein Unternehmen und verdeutlicht, dass New Work überall gelingen kann. „Was wir in einem achtzigjährigen Metall-Handwerksunternehmen in der Wesermarsch umsetzen konnten, beweist anderen Unternehmen, dass sie ruhig traditionsbewusst, konservativ und provinziell sein können. New Work ist kein Privileg der Startups aus dem Silicon Valley, sondern unser aller Zukunft“, so Barghorn.

Die in Barghorns Vortrag zuweilen provokant formulierten Thesen bieten die Grundlage für die sich anschließenden „Denkräume“: In einer interaktiven Arbeitsphase setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in Diskussionen an Thementischen mit den Herausforderungen von New Work auseinander. Nach Auswertung der Ergebnisse findet die Veranstaltung ihren Ausklang bei einem gemeinsamen Imbiss und der Möglichkeit zum Netzwerken.

Das Fachkräfte-Forum hat sich nach der großen Resonanz seit 2016 als feste Größe in der Oldenburger Unternehmenslandschaft etabliert. Das Netzwerktreffen ist eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg.

Zu den Kooperationspartnern gehören:

· Arbeitgeberverband Oldenburg
· Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg – Wilhelmshaven und das Jobcenter der Stadt Oldenburg
· Demografieagentur für die Niedersächsische Wirtschaft GmbH
· Handwerkskammer Oldenburg – HWK
· Oldenburgische Industrie- und Handelskammer – IHK
· Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg
24.06.2022, 14:13 Uhr
Digitalbonus für kleine und mittlere Unternehmen
Land legt Förderrichtlinie neu auf – Anträge können ab jetzt gestellt werden
Im Rahmen der Digitalisierungsförderung in Unternehmen hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung eine Neuauflage der Richtlinie „Digitalbonus.Niedersachsen“ veröffentlicht, die mit insgesamt 15 Millionen Euro ausgestattet sein soll. Die Förderung „Digitalbonus.Niedersachsen“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, dem Bereich eHealth, des Handwerks und kleine berufliche Planungsbüros des digitalen Bauens mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. „Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit werden mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu 40 Prozent unterstützt. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, die Oldenburger Unternehmen auf die Neuauflage der Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen hinzuweisen“, so Kersten Mittwollen, Leiter des Fachdienstes Unternehmensservice in der Oldenburger Wirtschaftsförderung.

Mit der Richtlinie „Digitalbonus.Niedersachsen“ werden gefördert: Investitionen in IKT-Hardware, -Software oder Softwarelizenzen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen sowie Investitionen in Hard- und Software zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit. Der Fördersatz liegt bei maximal 40 Prozent für kleine und maximal 20 Prozent für mittlere Unternehmen. Die Fördersumme muss hierbei mindestens 3.000 Euro betragen und darf 10.000 Euro nicht überschreiten.

Die Antragsstellung ist bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank ab sofort möglich. Weitere Informationen sind online unter www.nbank.de und dem Suchbegriff „Digitalbonus.Niedersachsen“ zu finden.

Im Zusammenhang mit der Förderung von Investitionsvorhaben steht auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung. Kontakt: Nadine Krämer, Telefon 0441 235-2870, E-Mail: nadine.kraemer@stadt-oldenburg.de.
18.02.2022, 15:27 Uhr
Aufträge warten im Netz
Ausschreibungen der Stadt auf neuem Vergabeportal – Schluss mit Papierangeboten
Die Stadt Oldenburg führt ein neues Vergabemanagementsystem ein. Damit ändert sich auch das Vergabeportal, auf dem die Ausschreibungen im Internet bekannt gemacht werden. Neue Ausschreibungen finden Interessierte ab dem 28. Februar 2022 im Vergabeportal xvergabe.de.

Dort können die Vergabeunterlagen kostenlos heruntergeladen werden. Unternehmen, die an städtischen Ausschreibungen teilnehmen möchten, müssen sich dafür unter www.xvergabe.de registrieren. Außerdem wird zukünftig bei allen Vergaben eine Angebotsabgabe nur noch online möglich sein. Papierangebote sind dann nicht mehr zulässig.

Weitere Informationen und Hilfestellungen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/startseite/wirtschaft/ausschreibungen.html.
11.02.2022, 12:45 Uhr
Umschlag auch 2021 bei über einer Million Tonnen
Oldenburger Hafen hält Kurs – Deutliche Verlagerungen auf die Bahn
Der Oldenburger Hafen hat auch im vergangenen Jahr das angestrebte Umschlagsziel von über einer Million Tonnen erreicht: Insgesamt wurden im Schiffs- und Bahnverkehr Güter in einem Volumen von 1.066.556 Tonnen umgeschlagen. Damit gehört Oldenburg weiterhin zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens. „Die Hafen-Bilanz für 2021 zeigt, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie das Umschlagergebnis geprägt haben. Hinzu kamen Widrigkeiten wie die zeitweilige Sperrung der Weser. Dennoch hat unser Hafen Kurs gehalten. Die Hafenwirtschaft ist und bleibt ein stabiler Faktor“, resümiert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Weniger Schiffe, mehr Waggons
Das Umschlagsvolumen ist im vergangenen Jahr um rund drei Prozent im Vergleich zu 2020 zurückgegangen. Der Schiffsumschlag 2021 beläuft sich auf 883.349 Tonnen und fällt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 179.235 Tonnen geringer aus. Der Rückgang schlägt sich auch in der Zahl der Schiffsankünfte nieder: 48 Seeschiffe haben im vergangenen Jahr im Oldenburger Hafen festgemacht. Das sind vier weniger als in 2020. Die Zahl der Binnenschiffe ging um 167 auf 716 Ankünfte zurück. Das Minus im Schiffsumschlag konnte trotz einer erheblichen Steigerung des Bahnumschlags – von 37.358 auf 183.208 Tonnen – nicht vollständig kompensiert werden. Neben chemischen Erzeugnissen und Sekundarrohstoffen werden in Oldenburg schwerpunktmäßig Baustoffe sowie Getreide und Futtermittel umgeschlagen.

Wendebecken macht Hoffnung
Für 2022 erwarten die Stadt Oldenburg und die Oldenburger Hafenwirtschaftsvereinigung (OHWG), insbesondere auch vor dem Hintergrund der ganzjährig verfügbaren Wendestelle, wieder steigende Umschlagsmengen. Die neue leistungsstarke Wendemöglichkeit war im Mai vergangenen Jahres eröffnet worden, der Fertigstellungstermin jedoch lange ungewiss gewesen. Das bislang größte Schiff, das seit Inbetriebnahme der Wendestelle die Oldenburger Kajen angelaufen hat, war im Januar 2022 der 90 Meter lange Stückgutfrachter „Värmland“. Bislang war der Hafen für Seeschiffe nur bis zu einer Länge von 86 Metern erreichbar, jetzt liegt das Maximum bei 110 Metern. Stadt und Hafenwirtschaftsvereinigung gehen davon aus, dass dieses Potential künftig auch ausgeschöpft wird, Verhandlungen mit Reedereien erfolgreich abgeschlossen werden können und die Konkurrenzfähigkeit des Hafens gestärkt werden wird.  

Rhein-Umschlag: Weser-Sperrungen schlagen ins Kontor
Zweimal war die Weser wegen einer Havarie und baubedingt im September und Oktober 2021 für insgesamt sechs Wochen unpassierbar. „Die Bilanz für das vergangene Jahr ist von den Weser-Sperrungen geprägt. Um lieferfähig zu bleiben, haben wir in dieser Zeit von Weserkies per Schiff auf Elbekies per Bahn umgestellt“, erläutert Nico Steudel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag und Vorsitzender der OHWG. Die Baustoffmenge im Binnenschiffstransport ging um 82.965 Tonnen zurück, das per Bahn beförderte Volumen nahm um 145.850 Tonnen zu. „In Summe konnten wir unser Baustoffgeschäft am Standort Oldenburg ausbauen“, zeigt sich Steudel zufrieden. Anders sah es bei den Agrargütern aus: Hier gingen die Mengen bei Düngemitteln um 15.599 Tonnen und bei Futtermitteln um 78.787 Tonnen zurück. In beiden Fällen waren Kostensteigerungen die Ursache. „Die Düngemittelpreise haben sich im vergangenen Jahr durch die Steigerung der Energiekosten vervierfacht“, sagt Sascha Hemme, Geschäftsführer der Rhein-Umschlag Hafen und Handel GmbH, „viele Landwirte haben den Kauf von Dünger auf Lager erstmal verschoben“.

Agravis: Pandemie verändert Warenströme
Im Kraftfutterwerk Oldenburg wurden insgesamt rund 19.000 Tonnen mehr produziert als im Vorjahr. Bei der Beschaffung der Rohware über den Seeverkehr jedoch ging die Menge um 4.200 Tonnen und über den Binnenverkehr sogar um 20.000 Tonnen zurück. Norbert Plaggenborg von der Agravis Raiffeisen AG, dem zweiten großen Umschlagbetrieb im Oldenburger Hafen, und OHWG-Geschäftsführer, erklärt den Rückgang der Schiffsmengen: „Die Corona-Pandemie hat viele Warenströme verändert, zu bestimmten Terminen war bezahlbarer Schiffsraum nicht zu bekommen. Daraus resultiert die höhere Annahme von regionalen Getreidemengen aus der Ernte 2021 per Achse.“

Corona trifft Schiffstourismus
Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie war auch die Auslastung des Fahrgastanlegers betroffen. Zwar gab es 29 Anmeldungen, von denen jedoch 24 wieder zurückgezogen wurden. Unterm Strich haben in 2021 nur vier Fahrgastschiffe und ein Ausstellungsschiff („MS Wissenschaft“) am nördlichen Ufer des Stadthafens angelegt.
11.02.2022, 12:36 Uhr
Fördermittel sorgen für Investitionen und schaffen Arbeitsplätze
Beratung der Wirtschaftsförderung zahlt sich aus – Elf Unternehmen haben in 2021 profitiert
Wenn Unternehmen wachsen oder neue Technologien erforschen wollen, müssen sie investieren – in Gebäude, Maschinen und Prozesse sowie in Arbeitskräfte. So manches Vorhaben lässt sich nur mit Fördermitteln in die Tat umsetzen. Insgesamt haben in Oldenburg im vergangenen Jahr elf Unternehmen von Förderprogrammen der Stadt Oldenburg und des Landes Niedersachsen profitiert. So konnten dank dieser Unterstützungsleistungen Investitionen in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro ausgelöst sowie 38 Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen werden. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in ihrem Wachstum und in ihrer Entwicklung zu unterstützen und so den Wirtschaftsstandort Oldenburg zu stärken. Dazu leistet die Förderberatung unserer Wirtschaftsförderung einen entscheidenden Beitrag. Diese Arbeit zahlt sich buchstäblich aus“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Wir verstehen uns als persönliche Ansprechpartner für die Oldenburger Wirtschaft sowie für die an einer Ansiedlung in Oldenburg interessierten Investoren und Unternehmen“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung. „Die Förderberatung ist dabei ein wichtiger Baustein.“ Kersten Mittwollen, Fachdienstleiter Unternehmensservice, ergänzt: „Wir helfen gerne durch kompetente und kostenlose Beratung, die für Investitionsvorhaben in Frage kommenden Förderprogramme zu ermitteln. Wir unterstützen im Antragsverfahren und stellen Kontakte zu den entscheidenden Stellen her.“

Diese Fördermöglichkeiten wurden in 2021 genutzt:

Einzelbetriebliche Investitionsförderungen der NBank
Am Standort Oldenburg konnten im Rahmen der Beratungsleistung der Wirtschaftsförderung drei Unternehmen, die gegenwärtig gut 70 Mitarbeitende beschäftigen, durch die einzelbetriebliche Investitionsförderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) der NBank gefördert werden. Die Höhe der bewilligten Zuschüsse lag bei insgesamt rund 540.000 Euro. Die Förderung zog Investitionen von rund 2,8 Millionen Euro nach sich. 20 Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind neu entstanden. 

Einzelbetrieblichen Förderung von Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen
Durch städtische Fördermittel haben kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft die Möglichkeit, Zuschüsse für die Errichtung, Erweiterung oder Verlagerung von Betriebsstätten innerhalb der Stadt Oldenburg zu erhalten, wenn zusätzliche sozialversicherungspflichtige Dauerarbeitsplätze oder Ausbildungsplätze geschaffen werden. Das haben im Jahr 2021 insgesamt fünf Unternehmen in Anspruch genommen. Die Höhe der bewilligten Zuschüsse betrug rund 170.000 Euro, es wurden Investitionen von rund 1,8 Millionen Euro ausgelöst. Neben der vorhandenen und damit gesicherten Anzahl von rund 60 Beschäftigten konnten mit Hilfe dieser Zuschüsse zwölf Ausbildungs- und Arbeitsplätze in kaufmännischen und handwerklichen Berufen sowie im IT- und Dienstleistungssektor neu geschaffen werden.

Städtische Finanzhilfe
Auf Grundlage der „Richtlinie für die Gewährung von städtischen Finanzhilfen an die gewerbliche Wirtschaft“ kamen drei Unternehmen in den Genuss von Zuschüssen, wobei davon zwei ihren Betriebssitz in Oldenburg erstmalig angesiedelt haben. Die Höhe der bewilligten Finanzhilfe lag im Einzelfall zwischen 4.000 und 8.000 Euro. Insgesamt wurde ein Betrag von 16.000 Euro ausgezahlt. Mit ihrer Hilfe konnten sechs Arbeitsplätze in kaufmännischen und handwerklichen Berufen neu geschaffen werden.

Existenzgründungsförderung
Die städtische Gründungsförderung hat das Ziel, Neugründungen und damit den Eintritt in die Selbständigkeit vor und während der Startphase zu unterstützen. Im Jahr 2021 haben die Beratungskostenzuschüsse (maximal 500 Euro) insgesamt 18 Gründerinnen und Gründer in Anspruch genommen, von den Investitionszuschüssen von bis zu 2.500 Euro haben 20 Gründerinnen und Gründer profitiert. Die Zuschüsse gingen an Neugründungen aus den Branchen Dienstleistung, Gastronomie sowie Handwerk und Produktion.
08.02.2022, 18:26 Uhr
Stadt sichert den Verbleib des Unternehmens MEYBAU in Oldenburg
Fläche im Gewerbegebiet Osthafen wird neuer Standort – Millioneninvestition
Die MEYBAU GmbH & Co. KG hat für die Errichtung eines neuen Unternehmensstandortes ein städtisches Grundstück zur Größe von knapp 3,6 Hektar im Gewerbegebiet Osthafen erworben. Zielsetzung ist es, das Vorhaben bis 2025 bezugsfertig herzustellen und anschließend die Betriebsverlagerung umzusetzen.

„Mit dem Flächenverkauf und der Fertigstellung der neuen Betriebsstätte unterstützen wir die Expansion des Unternehmens. Gleichzeitig wird eine nachhaltige ökonomische Entwicklung mit zusätzlichen Arbeitsplätzen ermöglicht“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die langfristige Sicherung am Wirtschaftsstandort Oldenburg.

Aktuell beschäftigt die MEYBAU GmbH & Co. KG rund 120 Mitarbeitende und realisiert in den Bereichen Straßen- und Tiefbau sowie Rohrleitungs- und Hochbau unterschiedlichste Projekte im gesamten Nordwesten. Am angemieteten Firmensitz an der Schützenhofstraße sind die vorhandenen Kapazitäten vollständig ausgelastet, zusätzlich werden weitere dezentrale Standorte unterhalten. Um die Betriebsabläufe sinnvoll und zukunftsgerecht zu organisieren, wird der neue Unternehmensstandort an der Werrastraße entstehen.

Millioneninvestition
Neben einem zweigeschossigen Bürogebäude werden Hallenkapazitäten von rund 4.000 m² für Maschinen und Werkstätten erforderlich. Darüber hinaus sind auf den weiteren Flächen Außenlager, Stellplätze für Mitarbeitende und den großen betriebseigenen Fuhrpark sowie ein Waschplatz und eine Tankstelle vorgesehen. Die Entwurfsplanung berücksichtigt auch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie Gründächer und Fassadenbegrünungen.

„Die angefragte und für die Unternehmensentwicklung notwendige Grundstücksgröße stellte vor dem Hintergrund der Flächenknappheit im Stadtgebiet eine besondere Herausforderung dar. Mit dem als Industriegebiet ausgewiesenen Standort, der in Anbetracht der nördlich angrenzenden Hunte und der Nähe zur Autobahn mit seiner besonderen Lagegunst überzeugt, konnte ein geeignetes Grundstück angeboten werden“, zieht Kersten Mittwollen, Fachdienstleiter Unternehmensservice, zufrieden Bilanz. Nachdem auch der Rat der Stadt Oldenburg dem Flächenverkauf zugestimmt hatte, wurden die vertrauensvollen und zielgerichteten Verhandlungen im Dezember 2021 mit der Beurkundung des Kaufvertrages zum Abschluss gebracht.

Zur Vorbereitung des Bauantrages wird das Vorhaben derzeit abschließend konkretisiert, voraussichtlich wird ein hoher einstelliger Millionenbetrag investiert.

Zur Unternehmensgeschichte
Das Unternehmen MEYBAU geht zurück auf das im Jahr 1959 gegründete Baugeschäft Johann Schröder und kann damit auf eine mehr als 60-jährige Tradition aufbauen. In 2016 übernahm Stefan Meyer, der im Jahr 2000 bei der Firmengruppe Schröder und Sohn begann, die Geschäftsführung und die mehrheitlichen Gesellschafteranteile.

Geschäftsführer Stefan Meyer zeigt sich zufrieden: „Nach der vollständigen Geschäftsübernahme in 2020 und der damit verbundenen Umfirmierung, steht mit dem Kauf des Grundstückes und dem zukünftigen Firmenareal im Osthafen ein ganz besonderer Meilenstein bevor.“

Flächenbilanz in 2021
Für die Erweiterung, Umsiedlung sowie Neuansiedlung von Handwerksbetrieben und Dienstleistungsunternehmen wurden im vergangenen Jahr insgesamt zehn Gewerbegrundstücke verkauft. Abgesehen vom Erwerb durch die Firma MEYBAU, dem mit Abstand größten Flächenverkauf des Jahres 2021, liegt die Grundstücksgröße für die jeweiligen Vorhaben zwischen 1.000 m² und 3.000 m². In Summe beträgt die Verkaufsfläche insgesamt rund fünf Hektar. Der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken, erklärt: „Insbesondere in den Gewerbegebieten Patentbusch und Tweelbäke, in denen nur noch vereinzelt städtische Gewerbeflächen verfügbar sind, werden die Investitionsvorhaben verschiedener Unternehmen die Quartiersentwicklung weiter stärken und für zusätzliche Beschäftigung in Oldenburg sorgen. Bis zur Fertigstellung der Objekte und auch darüber hinaus unterstützen wir die Firmen weiterhin tatkräftig.“
04.02.2022, 12:44 Uhr
Auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen
Wirtschaftsförderung informiert: Land Niedersachsen finanziert Impulsberatungen
Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) hat ihr Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen ausgebaut. Im Januar 2022 ist ein neues, kostenfreies Angebot „Transformationsberatung – Impuls Klimaneutralität“ gestartet. Das Niedersächsische Umweltministerium hat die finanziellen Mittel so weit aufgestockt, dass alle Beratungsangebote im Bereich „Transformation“ für die Unternehmen kostenfrei sind. Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg weist die Oldenburger Unternehmen auf diese Möglichkeit hin.

Klimaschutz ist eine große Chance für Unternehmen, aber auch eine große Herausforderung. Die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ist ein umfassender Prozess, der von jedem einzelnen Unternehmen ganz individuell angegangen werden muss. Die „Transformationsberatung – Impuls Klimaneutralität“ soll niedersächsischen Unternehmen helfen, diesen Zukunftsweg strukturiert zu gehen.

Eine von der KEAN anerkannte Beraterin oder ein Berater wirft dabei einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen mit dem Ziel, die wesentlichen betrieblichen Treibhausgas-Quellen zu identifizieren sowie ein Klimaschutzziel und einen Fahrplan mit den Schwerpunkten für die weitere Umsetzung zu erarbeiten. Dabei wird auch geprüft, welche ergänzenden Beratungsmodule wie die „Transformationsberatung – Impuls Solar“ oder die „Transformationsberatung – Impuls Energie- und Materialeffizienz“ sinnvoll erscheinen. Ebenso sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass das Unternehmen ein förderfähiges Transformationskonzept erstellen kann.

Interessierte Unternehmen finden ab sofort auf der Homepage der KEAN unter https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/Transformationsberatung-klimaneutralitaet.php alle Informationen und einen Link auf eine Online-Interessenbekundung. Nach Eintragung weniger Daten inklusive einer Selbsterklärung und der Auswahl eines Transformationsberaters (m/w/d) aus dem KEAN-Pool kann die Beratung umgehend beginnen.

Die Transformationsberatungen für KMU sind ein Projekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit Unterstützung der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Die Umsetzung vor Ort erfolgt in enger Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, Wirtschaftsförderungen und regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen. 

Weitere Informationen bei Roland Hentschel, Amt für Wirtschaftsförderung, E-Mail roland.hentschel@stadt-oldenburg.de oder wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de und unter Telefon 0441 235-3200.
17.12.2021, 15:21 Uhr
Belebung der Innenstadt: Oldenburg erhält bis zu 1,8 Millionen Euro Fördermittel
Hilfen aus Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ – Knapp 20 Maßnahmen geplant
Eine Eislauffläche in Oldenburg? Digitale Displays in der City? Spiel- und Sportelemente im Zentrum? Diese schönen Ideen müssen keine Träume bleiben: Denn das im Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelte Innenstadtmanagement hat erfolgreich Fördermittel für die Innenstadtbelebung eingeworben. Darüber wurde im jüngsten Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit berichtet. Insgesamt wird der Stadt Oldenburg ein sogenanntes virtuelles Budget in Höhe von 1,8 Millionen Euro für die Umsetzung von Einzelvorhaben gegen die Folgen der Corona-Pandemie in der Innenstadt reserviert – bei einer Förderquote von 90 Prozent. „Somit muss die Stadt selbst lediglich 10 Prozent der Gesamtsumme, also rund 200.000 Euro, selbst tragen. Für das gut investierte Geld können wir zahlreiche Maßnahmen angehen, die unsere Stadt noch attraktiver machen – für Einwohnerinnen und Einwohner aber auch für Gäste Oldenburgs“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Möglich wird dies durch Hilfen aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ beim Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. „Ziel des Förderprogrammes ist es, den Folgen der Corona-Pandemie in den Innenstädten entgegenzuwirken. Dies geschieht, indem neue Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten in der Innenstadt ermöglicht, Beiträge zur Digitalisierung und Klimaschutz geleistet und der Gefahr einer zunehmenden Verödung der Innenstädte entgegengesteuert wird“, so Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Zu den konkreten Projekten, die mit den Zielen des Programms kompatibel sein müssen, zählen unter anderem Maßnahmen gegen die Leerstände am Lefferseck und eine Verstärkung des Innenstadtmanagements. Aber auch eine Machbarkeitsstudie zur „Klimaneutralen Wärme-, Kälte- und Stromversorgung der Innenstadt“, ein „Konzept 100 Prozent-Photovoltaik-Fußgängerzone“, ein „Beratungskonzept Gewerbe, Einzelhandel, klimaneutral“ und eine Überarbeitung des „Lichtkonzepts“ sind geplant. Dieser Mix soll Oldenburgs Innenstadt in Zukunft noch attraktiver machen – und einen Schritt weiter Richtung grüne Transformation gehen.

Aber auch Veranstaltungen in Oldenburg profitieren: So sollen beispielsweise „Muse, Mampf und Mammon“ und die „Stadtgärten“, ebenso gefördert werden wie der beliebte Lamberti-Markt, dessen Aufenthaltsqualität durch eine besondere Illumination verbessert werden soll. Eine Aufwertung soll auch der Markt durch neue Sitzgelegenheiten und eine neue Beleuchtung erhalten. Am Kasinoplatz/Pulverturm sollen ebenfalls mehr Sitzmöglichkeiten geschaffen und ein Tastmodell vorbereitet werden. Auf dem Plan stehen zudem das Aufstellen von Spiel- und Sportelementen in der Innenstadt sowie eine temporäre Eislauffläche. Und nicht zuletzt stehen der Ausbau von Open Data und der Einsatz digitaler Displays in der City auf der Liste der knapp 20 Maßnahmen.
 
Jede Einzelmaßnahme muss separat von den jeweiligen Projektträgern bei der NBank beantragt werden. Die Förderfähigkeit einzelner Maßnahmen setzt unter anderem voraus, dass die Ausgaben mindestens 50.000 Euro bei investiven Maßnahmen und mindestens 30.000 Euro bei nicht-investiven Maßnahmen betragen und sie einem der 27 spezifischen Fördergegenstände, aufgeteilt auf sechs Handlungsfelder, im Sofortprogramm zuzuordnen sind. Mindestens eine Einzelmaßnahme muss bis spätestens 30. Juni 2022 beantragt und alle Projekte bis zum 31. März 2023 abgeschlossen sein. Eine Verlängerung des Zeitraums ist nicht möglich.

Und: Es muss nicht bei den 1,8 Millionen für Oldenburg bleiben. Denn Budgets, die zu den Stichtagen nicht ausgeschöpft sind, werden auf andere Kommunen verteilt. Dadurch könnte es kurzfristig auch zu einer Aufstockung des virtuellen Budgets für Oldenburg kommen.

Um in der Projektlaufzeit Maßnahmen zu realisieren, die den Säulen der Innenstadtstrategie zuzuordnen sind und Synergieeffekte hervorrufen, wurden alle Dezernate beteiligt. Die eingereichten Projektvorschläge wurden in der Wirtschaftsförderung gebündelt, mit der NBank vorbesprochen, teilweise angepasst und anhand verschiedener Kriterien (Förderfähigkeit, Stimmungsbild des Beirats Bündnis Innenstadt, Projektreife) sortiert. Nun laufen die Vorbereitungen, um alle Maßnahmen auf den Weg zu bringen.
10.12.2021, 12:35 Uhr
Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe
Förderzuschuss von bis zu 80 Prozent möglich
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat die Richtlinie zur Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes neu aufgelegt. Danach ist eine Antragstellung wieder bis zum 31. Dezember 2021 möglich. Darauf macht das Amt für Wirtschaftsförderung aufmerksam.

Mit der Richtlinie werden Ausgaben für die Anschaffung oder Herstellung der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter (Nutzungsdauer: mindestens fünf Jahre) im Zusammenhang mit

• Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen oder
• sonstigen Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere zur Anpassung an pandemiespezifische Belange (zum Beispiel neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände)

gefördert.


Der Fördersatz liegt bei maximal 80 Prozent für Unternehmen des Gaststättengewerbes mit Umsatzeinbußen, die vor dem 1. März 2020 gegründet wurden. Als Grundlage gelten die Umsätze der Monate April bis Juni 2021 mit dem Vergleichszeitraum April bis Juni 2019. Die Fördersumme muss hierbei mindestens 5.000 Euro betragen und darf 100.000 Euro nicht überschreiten.

„Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ist diese Branche unverändert in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, die Oldenburger Gastronomie auf die kurzfristig zur Verfügung stehenden Fördermittel hinzuweisen“, so Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Voraussichtlich ab dem 10. Dezember 2021 ist die Antragsstellung bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank – wieder möglich. Weitere Informationen zum Programm sind auf der Website der NBank zu finden unter https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Niedrigschwellige-Investitionsf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-das-Gastst%C3%A4ttengewerbe/index-2.jsp.

Wichtiger Hinweis: Mit Blick auf die vorangegangenen Antragsrunden und der hohen Nachfrage empfiehlt sich eine zügige Beantragung der Fördermittel, da diese erfahrungsgemäß sehr schnell gebunden sein werden.

Im Zusammenhang mit der Förderung von Investitionsvorhaben steht auch die Wirtschaftsförderung für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung. Auskünfte gibt Nadine Krämer, Telefon 0441 235-2870, E-Mail: nadine.kraemer@stadt-oldenburg.de.
07.12.2021, 16:09 Uhr
Stadt will Einzelhandel beim Kontrollaufwand entlasten
An drei zentralen Stellen werden ab dem 11.12. 2G-Bändchen ausgegeben
Die Stadt Oldenburg hilft dem Einzelhandel bei der Umsetzung der vom Land Niedersachsen angekündigten 2G-Regelung fürs Shoppen. Den Planungen zufolge müssen die Geschäfte kontrollieren, dass nur noch vollständig gegen das Coronavirus geimpften oder von einer Covid-Infektion genesenen Menschen der Zutritt gewährt wird. „Wir wollen die Händlerinnen und Händler von diesem Kontrollaufwand entlasten“, kündigt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an. „Die Kontrollpflicht überfordert den Einzelhandel.“ Um Unterstützung zu leisten, greift die Stadtverwaltung das beim Lamberti-Markt praktizierte Bändchen-Prinzip auf: An drei zentralen Stellen in der Innenstadt sollen sich die Besucherinnen und Besucher mit 2G-Nachweis ein tagesaktuelles Bändchen fürs Handgelenk abholen können. Damit entfällt dann die 2G-Kontrolle an jedem einzelnen Geschäftseingang.

„Wir sind der Stadt dankbar, dass sie den Einzelhandel mit dieser Maßnahme so tatkräftig unterstützt und die Mitarbeitenden in den Geschäften dadurch entlastet! Wir hoffen, dass möglichst viele Kundinnen und Kunden diese Möglichkeit nutzen werden“, sagt Friedrich-August Fisbeck, 1. Vorsitzender des City Managements Oldenburg (CMO).

Als Standorte für Bändchen-Ausgabe wurden Leffers-Eck, Julius-Mosen-Platz und Rathausmarkt festgelegt. Der Oldenburger Schaustellerverband stellt dafür Hütten zur Verfügung. Neben den farblich wechselnden Tagesbändchen in Papierform werden auch die bewährten (Dauer-)Bändchen mit dem „Lamberti-Markt“-Aufdruck ausgehändigt, die als längerfristiger 2G-Nachweis gelten und bei mehrmaligen Besuchen der Innenstadt verwendet werden können. Alle im Zuge des Lamberti-Marktes schon ausgegebenen Stoffbändchen sollen in den Geschäften als Nachweis akzeptiert werden. Die Bändchen sind gegen Vorlage eines Impf- oder Genesenen-Nachweises in Verbindung mit einem Personalausweis erhältlich.

Die Bändchenausgabe-Buden werden ab Sonnabend, 11. Dezember, einsatzbereit sein. Sie sollen montags bis samstags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sofortprogramm Innenstadt.

Auf einer Sondersitzung am Dienstag, 7. Dezember, will der niedersächsische Landtag über eine neue, verschärfte Corona-Verordnung beraten. Es wird erwartet, dass als eine Maßnahme auch die von der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz vereinbarte Einführung der 2G-Regel für den Einzelhandel in die Verordnung eingearbeitet wird.