Rubrik Verkehr
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25.11.2022, 15:08 Uhr
Oldenburg lässt Radfahrende nicht im Regen stehen
Einmündung Uhlhornsweg/Quellenweg: Neues Ampelsignalprogramm reagiert auf Wetterlage
Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, für den sind, zumindest theoretisch, auch Wind und Regen kein Problem – die richtige Bekleidung vorausgesetzt. In der Praxis kann es aber durchaus unangenehm werden. Denn wer bewegt sich schon gerne nass und frierend auf seinem Fahrrad oder per pedes durch die Stadt? Um den nicht-motorisierten Verkehr zu fördern und die Bedingungen bei schlechtem Wetter zu verbessern, hat die Stadtverwaltung die Ampelanlage an der Einmündung Uhlhornsweg/Quellenweg mit neuer Technik ausgestattet. Der Clou ist ein besonderes Signalprogramm, das dem Rad- und Fußverkehr bei Regen und Schneefall schneller Grün gibt.

Das Signalprogramm wird mit aktuellen Wetterdaten gespeist. Schon bei leichtem Regen schaltet sich das Programm automatisch ein und gibt Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern nach Anforderung des Signals sofort grünes Licht – unabhängig vom Kfz-Verkehr. Zudem wird der Radverkehr in diesem Signalprogramm bereits in einer Entfernung von etwa 50 Metern von Detektoren auf dem Quellenweg erfasst, um eine zeitlich passende Grünfreigabe zu schalten, so dass ein Queren des Uhlhornsweges fast ohne Halt möglich wird.

Die Ampelanlage hat darüber hinaus einige Optimierungen erhalten, die speziell dem Radverkehr zu Gute kommen. Radfahrende im Quellenweg haben jetzt einen gut erreichbaren „Anforderungstaster“, mit dem sie eine Grünphase initiieren können. Außerdem werden Radfahrende im Einmündungsbereich des Quellenweges automatisch von einer Wärmebildkamera erfasst, so dass Wartende ebenfalls eine Grünphase auslösen können, die dann bei einem hohen Radverkehrsaufkommen um einige Sekunden verlängert wird.

Verkehrsingenieur Stefan Brandt stellte die Verbesserungen am Mittwoch, 23. November, vor Ort dem Verkehrsausschuss des Stadtrates vor. „Möglicherweise werden wir an der einen oder anderen Stelle noch nachjustieren“, kündigte Annette Meyers, Leiterin des Amtes für Verkehr und Straßenbau an. Nach einer Erprobungsphase könnte die Technik auch an anderen Fahrradstraßen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig mahnte Stefan Brandt, dass die neue Ampelsteuerung nicht als „Freifahrtschein“ für den Radverkehr auf dem Quellenweg zu verstehen ist: „Auch bei Grün der Fußgängerampel sollte der Querverkehr unbedingt im Blick behalten werden.“  

Der Quellenweg ist seit kurzem Oldenburgs vierte Fahrradstraße. In dieser Woche wurde damit begonnen, die Beschilderung aufzustellen. Die Markierungsarbeiten, mit denen auf ganzer Länge entlang des Straßenrandes eine rote Fahrbahnlinie aufgebracht werden soll, konnten witterungsbedingt noch nicht stattfinden.
18.11.2022, 16:34 Uhr
Weitere Wartung von Ampelanlagen
Abschaltung jeweils für etwa 15 Minuten
Ab Mittwoch, 23. November, wird die Wartung der Ampelanlagen fortgesetzt. Dafür werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb genommen. Die Abschaltungen erfolgen jeweils vor 7 Uhr. Die Verkehrsteilnehmenden werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Folgende Wartungstermine sind geplant:

    Mittwoch, 23. November: Cloppenburger Straße/Autobahnanschluss
    Donnerstag, 24. November: Schützenhofstraße/Autobahnanschluss
    Freitag, 25. November: Schloßwall/Damm
    Montag, 28. November: Schloßwall/Gartenstraße
    Dienstag, 29. November: Ofener Straße/Prinzessinweg
    Mittwoch, 30. November: Ammerländer Heerstraße/Autobahnanschluss
    Donnerstag, 1. Dezember: Ammerländer Heerstraße/Autobahnanschluss Wechloy
    Freitag, 2. Dezember: Nadorster Straße/Autobahnanschluss
    Montag, 12. Dezember: Bremer Heerstraße/Müllersweg
    Dienstag, 13. Dezember: Müllersweg/Autobahnanschluss
    Mittwoch, 14. Dezember: Donnerschweer Straße/Nordtangente
    Donnerstag, 15. Dezember: Langenweg/Autobahnanschluss
18.11.2022, 16:09 Uhr
Streumittellager gut gefüllt
Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über Rechte und Pflichten bei Schnee und Eis
Die Temperaturen sinken und der Winter könnte in den nächsten Wochen mit Eis und Schnee besondere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmenden stellen: „Auf den Winter ist der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) bestens vorbereitet“, so Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „Die Lagerhalle für Streumittel ist gut gefüllt“. Als Vorbereitung auf kältere Zeiten erinnert der Abfallwirtschaftsbetrieb über eigene Leistungen sowie die Rechte und Pflichten von Bürgerinnen und Bürgern bei Schnee und Eisglätte.

Bei Schnee und Eisglätte sind nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streufahrzeuge sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter der Federführung des AWB im Einsatz. Über 60 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste Straßenunterhaltung und Stadtgrünpflege sowie des AWB werden je nach Wetterlage mobilisiert und leisten bereits ab 5 Uhr morgens ihren Dienst, um Oldenburg mobil zu halten. Im Durchschnitt der letzten fünf Winter hatte der AWB jährlich rund 480 Tonnen Streumittel ausgebracht.

Rechtlich notwendig ist Winterdienst nur auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Straßen. Dies sind zum Beispiel die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. Darüber hinaus werden durch den AWB die Ausfallstraßen sowie wichtige innerstädtische Verbindungsstraßen, das „Schnee- und Eisnetz Rad“, wesentliche Strecken der VWG-Buslinien sowie Schulbuslinien geräumt und gestreut. In den späteren Abendstunden (ab 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird grundsätzlich kein Winterdienst durchgeführt.

Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen von der Eigentümerin oder dem Eigentümer dieses Grundstückes in einer Breite von mindestens 1,5 Meter geräumt und bei Schnee- und Eisglätte gestreut werden. Gibt es keinen angelegten Gehweg, ist ein 1,5 Meter breiter Streifen ab dem Straßenrand zu räumen und zu streuen. Mieterinnen und Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten bei der Vermieterin beziehungsweise dem Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss.

Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, ist Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie Treppen, Rampen oder auf Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem abstumpfenden Mittel wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden. Dabei ist der Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchzuführen und bei Bedarf bis 20 Uhr zu wiederholen.

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/awb.
11.11.2022, 12:21 Uhr
Wie ist das Radfahren in Oldenburg?
Mitmachen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022
Beim ADFC-Fahrradklima-Test, der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird, bewerten Teilnehmende mit Hilfe eines Online-Fragebogens die Fahrradfreundlichkeit vor Ort. Damit können sie ihre Meinung über „Spaß oder Stress“ beim Radfahren in Oldenburg zum Ausdruck bringen. Bis Ende November ist die Webseite www.fahrradklima-test.de zum Abstimmen freigeschaltet. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa zehn Minuten.

Die Stadt Oldenburg begrüßt eine rege Teilnahme der Oldenburgerinnen und Oldenburger, denn die Ergebnisse sind eine Orientierungshilfe, um gezielt Maßnahmen für die Radverkehrsförderung zu ergreifen. Je mehr Menschen an der Umfrage teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Beim letzten Fahrradklima-Test 2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1.000 Städten und Gemeinden. Oldenburg landete im Städteranking in der Ortsgrößenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf dem vierten Platz von 41 teilnehmenden Städten und wurde dabei mit der Schulnote 3,55 bewertet.
08.11.2022, 17:52 Uhr
Ampelwartungen in Oldenburg werden fortgesetzt
Anlagen für 15 Minuten außer Betrieb – Rücksicht auf Schülerverkehr
Die Wartung der Signalanlagen wird ab Montag, 14. November, vom Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg fortgesetzt. Für die Wartung werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb genommen. Die Abschaltungen erfolgen außerhalb der Zeiten des Schülerverkehrs. Die Verkehrsteilnehmenden werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Folgende Wartungstermine sind geplant:


Montag, 14. November, ab 5.30 Uhr:

Nadorster Straße/Alexanderstraße

Nadorster Straße/Stiftsweg

Nadorster Straße/Ammergaustraße

Nadorster Straße/Kreyenstraße

Nadorster Straße/Rennplatzstraße

Donnerschweer Straße/Wehdestraße


Dienstag, 15. November, ab 6 Uhr:

Ofener Straße/Am Zuggraben

Donnerschweer Straße/Unterm Berg

Donnerschweer Straße/Messestraße

Donnerschweer Straße/Karlstraße

Wehdestraße/Otterweg

Bremer Heerstraße/Rohdenweg


Mittwoch, 16. November, ab 5.30 Uhr:

Amalienstraße/Poststraße

Schützenhofstraße/Anton-Günther-Straße

Bahnhofsplatz/Güterstraße

Straßburger Straße/Karlstraße

Hundsmühler Straße/Bodenburgallee

Hundsmühler Straße/Hausbäker Weg

Klingenbergstraße/An den Voßbergen


Donnerstag, 17. November, ab 5.30 Uhr:

Hauptstraße/BAB Abfahrt

Hauptstraße/Feststraße

Hauptstraße/Wienstraße

An den Voßbergen/Rahel-Straus-Straße

An den Voßbergen/Kneippstraße

Bloherfelder Straße/Uhlhornsweg


Freitag, 18. November, ab 5.30 Uhr:

Am Stadtmuseum/Osterstraße

Eichenstraße/Blücherstraße

Bloherfelder Straße/Theodor-Heuss-Straße

Bloherfelder Straße/Kennedystraße

Bloherfelder Straße/Hartenscher Damm


Montag, 21. November, ab 5.30 Uhr:

Gartenstraße/Marschweg

Hindenburgstraße/Lindenallee

Gartenstraße/Am Schlossgarten

Marschweg/Niedersachendamm

Westfalendamm/Niedersachendamm

Edewechter Landstraße/Kaspersweg


Dienstag, 22. November, ab 6 Uhr:

Julius-Mosen-Platz/Friedensplatz

Heiligengeistwall/Mottenstraße

Theaterwall/Roonstraße

Ofener Straße/Auguststraße

Ziegelhofstraße/Auguststraße

Bloherfelder Straße/Haarenfeld


Mittwoch, 23. November, ab 5.30 Uhr:

Bremer Straße/Cloppenburger Straße

Stautorkreisel/Staugraben

Stau/Kaiserstraße

Ammerländer Heerstraße/Schützenweg

Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg

Artillerieweg/Infanterieweg


Donnerstag, 24. November, ab 6 Uhr:

Cloppenburger Straße/Buschhagenweg

Hundsmühler Straße/Nordmoslesfehner Straße

Hundsmühler Straße/Hogenkamp

Hundsmühler Straße/Sodenstich

Hundsmühler Straße/Ahlkenweg

Bloherfelder Straße/Schramperweg


Freitag, 25. November, ab 5.30 Uhr:

Alexanderstraße/BAB Abfahrt

Bürgerstraße/Ibo-Koch-Straße

Alexanderstraße/Melkbrink

Alexanderstraße/Von-Finckh-Straße

Bahnhofsallee/Klingenbergstraße


Montag, 28. November, ab 5.30 Uhr:

Pferdemarkt

Peterstraße/Pferdemarkt

Peterstraße/Katharinenstraße

Raiffeisenstraße/Moslestraße

Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße


Dienstag, 29. November, ab 5.30 Uhr:

Bremer Straße/Schützenhofstraße

Bloherfelder Straße/Prinzessinweg

Hauptstraße/Eichenstraße

Ammerländer Heerstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße

Wilhelmshavener Heerstraße/Langenweg


Mittwoch, 30. November, ab 5.30 Uhr:

Stedinger Straße/Nordstraße

Stedinger Straße/Dedestraße
04.11.2022, 13:33 Uhr
Quellenweg wird Oldenburgs vierte Fahrradstraße
Markierungsarbeiten starten Mitte November – Anliegerinformation an alle Haushalte verteilt
Tempo 30 für Autos, Fahrräder haben Vorrang – das gilt bald auf dem Quellenweg. Die Stadt richtet hier Oldenburgs vierte Fahrradstraße ein und setzt damit einen im März dieses Jahres gefassten Ratsbeschluss um. Die Fahrradstraße soll durch eine entsprechende Beschilderung, Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn sowie durch eine rote Markierung, die auf ganzer Länge entlang des Straßenrandes aufgebracht wird, gekennzeichnet werden. Die Markierungsarbeiten starten voraussichtlich Mitte November. Darauf macht die Stadtverwaltung in einer Anliegerinformation aufmerksam, die am Mittwoch, 2. November, an 304 Haushalte am Quellenweg verteilt wurde. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, ist der Quellenweg als Fahrradstraße freigegeben.

Der Quellenweg wird auf seiner gesamten Länge von 1,5 Kilometern als Fahrradstraße markiert – Ausnahmen sind die Knotenpunkte Uhlhornsweg und Haarenfeld, an denen die Fahrradstraße unterbrochen wird. Die Randmarkierung, die als Schmalstrich angeordnet wird, soll verdeutlichen, dass die Verkehrsteilnehmenden besondere Rücksicht auf den Radverkehr zu nehmen haben und dass es hier Radfahrenden nach der Straßenverkehrsordnung ausdrücklich erlaubt ist, nebeneinander zu fahren. Nach diesem Muster sollen Fahrradstraßen in Oldenburg künftig einheitlich gestaltet werden. Die Gestaltung orientiert sich an Empfehlungen aus dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr.

Der genaue Termin der Markierungsarbeiten ist von den Wetterverhältnissen abhängig. Es wird weitgehend trockene Witterung benötigt. Für die Arbeiten werden etwa drei Tage veranschlagt. Im Verlauf der Arbeiten kann es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen und zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke kommen. Temporär müssen auch Halteverbote eingerichtet werden. Für den Rad- und Fußverkehr wird der Quellenweg während der gesamten Arbeitszeit passierbar bleiben.

Motorisierter Verkehr wird auf der Fahrradstraße künftig über eine Zusatzbeschilderung „Anlieger frei“ zugelassen. Damit wird deutlich gemacht, dass Durchgangsverkehr verhindert beziehungsweise minimiert werden soll. Anwohnende dagegen können die Straße mit ihren Fahrzeugen nutzen und ihre Grundstücke erreichen. An einigen Stellen, an denen die erforderliche Fahrbahnbreite von 4 bis 4,50 Metern fehlt, wird es notwendig sein, das Parken im Seitenbereich einzuschränken. Dies wird von der Stadtverwaltung noch im Detail geprüft und gegebenenfalls angeordnet werden.

Um den Radverkehr zu beschleunigen, wurde an der Kreuzung zum Uhlhornsweg zusätzlich die Lichtsignalanlage optimiert. Radfahrende im Quellenweg haben jetzt einen gut erreichbaren „Anforderungstaster“, mit dem sie eine Grünphase initiieren können. Außerdem hat die Ampel ein neues zusätzliches Signalprogramm bekommen, das automatisch bei Regen geschaltet wird und dem Rad- und Fußverkehr sofort grünes Licht einräumt. In diesem Signalprogramm wird der Radverkehr bereits in einer Entfernung von etwa 50 Metern von Detektoren auf dem Quellenweg erfasst, um eine zeitlich passende Grünfreigabe am Uhlhornsweg zu schalten. Ob auch an der Kreuzung zum Haarenfeld eine Vorrangsituation für den Radverkehr geschaffen werden kann, wird von der Stadtverwaltung noch geprüft.

Weitere Informationen rund um die Fahrradstadt Oldenburg zu den Themen Fahrradverleih, Radabstellplätze, Radtourismus, Radwegenetz, Schadensmeldung und Fahrrad-Projekte finden Sie online unter www.oldenburg.de/fahrrad.
04.11.2022, 13:32 Uhr
Gleiserneuerung der Strecke Oldenburg – Ohmstede
Auch nachts ist laut Deutscher Bahn mit Lärmbelästigungen zu rechnen
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird von Montag, 7. November, ab 6 Uhr bis Samstag, 12. November, 17 Uhr, auf der Strecke Oldenburg – Ohmstede eine Gleiserneuerung mit vollständiger Bettungserneuerung durchgeführt. Aus eisenbahnbetrieblichen Gründen müssen die Arbeiten auch nachts ausgeführt werden. Da Oberbau- und sonstige Baumaschinen sowie zur Sicherheit des Personals Signalhörner eingesetzt werden, lässt sich laut DB Netz AG eine gewisse Lärmbelästigung während der Bauzeit nicht vermeiden – auch nachts ist mit entsprechenden Geräuschen zu rechnen.

An den Bahnübergängen sind keine Einschränkungen für den Verkehr vorgesehen, diese können während der Baumaßnahmen passiert werden.
04.11.2022, 13:21 Uhr
Mühlenhunte: Behelfsbrücke wird errichtet
Brücken-Anlieferung am 8. November
Sie ist eine wichtige Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen dem Gerichtsviertel und dem Schlossgarten: die Brücke an der Mühlenhunte. Täglich wird sie von rund 5.000 Radfahrenden und etwa 1.100 Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt. Doch nach einem Unfall im Februar 2018 mit einem Streufahrzeug, das auf den Bohlen eingebrochen war, musste sie halbseitig gesperrt werden. Nun wird sie durch einen Neubau ersetzt – und als erster Schritt wird jetzt eine Behelfsbrücke eingesetzt. Da ein Teil der öffentlichen Parkplätze an der Elisabethstraße als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt wird, müssen diese zeitweise gesperrt werden.

Folgender Bauablauf ist vorgesehen: In der 44. Kalenderwoche erfolgt die Sperrung von sechs Parkplätzen in der Elisabethstraße, die der Mühlenhunte zugewandt sind. Denn diese Fläche dient als Zufahrt für den Mobilkran, der in der kommenden Woche die Behelfsbrücke einheben soll. Die Anlieferung der Behelfsbrücke ist für Dienstag, 8. November, geplant. Sie hat eine Gesamtlänge von 33 Meter und wird in drei Teilen über die Elisabethstraße angeliefert, vor Ort montiert und im Anschluss eingehoben.

Für den Zeitraum der Anlieferung, Montage und Einhub der Behelfsbrücke ist die Elisabethstraße ab Ecke Friedrich-Rüder-Straße für den gesamten Verkehr, inklusive Parkplätze, vollständig gesperrt. Zwischen der Mozartstraße und der Beethovenstraße wird für die Anlieferung der Behelfsbrücke ebenfalls ein Teil der Elisabethstraße voll gesperrt. Der Aufbau der Vollsperrung erfolgt bereits am Montag, 7. November. Anwohnende werden gebeten, auf Alternativen im Umfeld auszuweichen. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass die Baustelleneinrichtung einen Teil der wasserzugewandten Parkplätze in Anspruch nehmen wird und diese den Bürgerinnen und Bürgern im Zuge der Neubaumaßnahme nicht zur Verfügung stehen. Die Stadt bittet, die Unannehmlichkeiten im Zuge der Neubaumaßnahme zu entschuldigen.

Nach Freigabe der Behelfsbrücke erfolgt die Demontage der alten Brücke. Mit Blick auf die beengten Platzverhältnisse vor Ort ist der Rückbau zum größten Teil über die Schleusenstraße/Elisabethstraße geplant. Nach der Demontage des alten Brückenbauwerks wird das Baufeld für die Gründungsarbeiten vorbereitet. Im ersten Schritt gilt es dabei, die Brücke sicher zu gründen, um alle auftretenden Lasten in den Untergrund ableiten zu können. Dies erfolgt durch den Einbau einer Pfahlgründung. Die erforderliche Tiefe von ungefähr zwölf Metern wurde durch Probebohrungen, die ein Baugrundsachverständiger vorgenommen hat, ermittelt. Im finalen Bauabschnitt wird die Stahlkonstruktion für den Brückenüberbau eingesetzt. Abschließend werden die Brückenzufahrten auf beiden Seiten neu angelegt und die Behelfsbrücke demontiert.
28.10.2022, 11:02 Uhr
Einfacher mit dem Fahrrad über die Brücke
Neue Treppen-Schienen erleichtern Querung der Bahngleise in Krusenbusch
Die Brücke über die Bahnlinie zwischen Krusenbusch und Bümmerstede lässt sich jetzt besser mit dem Fahrrad passieren: Damit Räder einfacher hoch- und wieder heruntergeschoben werden können, wurden neue Fahrradschienen installiert. Das Schienensystem erleichtert Radfahrerinnen und Radfahrern die Nutzung der Treppenanlage von der Straße Am Schmeel zur Bahnhofsallee und in umgekehrter Richtung.

Treppab verhindert eine Schiene mit einer eingebauten Bürste das unkontrollierte Wegrollen des Rades. Treppauf ist das Schienensystem so beschichtet, dass kein Wegrutschen des Rades bei Feuchtigkeit erfolgt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 31.500 Euro.

Das Anbringen der Treppen-Schienen ist als Zwischenlösung gedacht. Perspektivisch soll die weiterhin nicht barrierefreie Brücke durch eine Unterführung ersetzt werden. Danach kann das Schienensystem abgebaut und anderweitig eingesetzt werden.
25.10.2022, 14:09 Uhr
Zugangssysteme der Fahrradstationen am Hauptbahnhof wieder funktionsfähig
Einschränkungen sind zum großen Teil behoben – Weitere Arbeiten am Waffenplatz
Die Fahrradstationen Nord und Süd am Hauptbahnhof sind nach längeren Reparaturarbeiten mit den Monats- und Jahreskarten wieder nutzbar. Der Zugang ist damit auch außerhalb der Öffnungszeiten wieder möglich. Tagesgäste können zu den Öffnungszeiten eine Tageskarte beim Personal lösen. Die technischen Probleme an der Fahrradstation Süd hatten bereits im August gelöst werden sollen, allerdings kam es unter anderem durch Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen und weiterer Abstimmungen zu Verzögerungen.

Die Nutzerinnen und Nutzer von Jahres- und Monatskarten werden aktuell per Aushang gebeten, die Funktionsfähigkeit ihrer eigenen Karten zu prüfen. Diejenigen, bei denen die Karte noch nicht funktioniert, werden gebeten, sich während der Öffnungszeiten (einsehbar unter www.fzol.de »), an das Personal der Fahrradstation zu wenden. Ein Großteil der Karten funktioniert bereits wieder an den beiden Stationen, was sich auch in der Auslastung der Station Nord zeigt, die nach zuletzt intensiver Nutzung durch betroffene Kundinnen und Kunden der Station Süd nun wieder freie Plätze aufweist.

Auch bei der Fahrradstation am Waffenplatz gibt es erfreuliche Veränderungen, hier wurde ein Grünschnitt und die Reinigung der Dachflächen durchgeführt. Der Austausch von einigen Scheiben und die Sanierung der Beleuchtung werden bis Ende 2022 umgesetzt. Zum dortigen Zugangssystem liegt in Kürze ein Angebot für eine technische Überarbeitung vor, auch dort soll der Zugang wieder ermöglicht werden.
21.10.2022, 13:47 Uhr
Stadtmuseums-Neubau: Vorbereitungen für Erdarbeiten starten
Fahrspuren sowie Rad- und Fußweg vor dem Museum ab dem 27. Oktober gesperrt
Verkehrssicherung im Umfeld des Stadtmuseums-Neubaus: Ab Donnerstag, 27. Oktober, wird sowohl die rechte Fahrspur der Straße „Am Stadtmuseum“ in Richtung Pferdemarkt als auch die Rechtsabbiegerspur in Richtung der Raiffeisenstraße gesperrt. Der Rad- und Fußweg vor dem Museum kann während der Bauzeit ebenfalls nicht genutzt werden, die Umleitung führt hier über die Raiffeisenstraße.

Die Linksabbiegerspur der Straße „Am Stadtmuseum“ in Richtung der Moslestraße wird gesperrt. Die rechte Spur der Straße „Staugraben“ wird zur Rechtsabbiegerspur in Richtung Moslestraße / Bahnhof. Der Zaun zur Sicherung der Baustelle selbst wird zwischen dem 27. und 29. Oktober aufgestellt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Sommer 2024 bestehen bleiben. Wenn der Bauablauf es zulässt, wird die Sperrung zwischenzeitlich vorübergehend aufgehoben.

Die Vorbereitungen für die Erdarbeiten des Neubaus beginnen am 1. November 2022, im Anschluss folgen die Spezialtiefbauarbeiten.
Infocontainer an der Lappan-Kreuzung

In der zweiten Novemberwoche wird an der Lappan-Kreuzung ein Infocontainer aufgestellt. Dieser gewährt Interessierten einen Blick hinter den Bauzaun in Form von kurzen Filmen und Informationen rund um den Neubau des Museums und die Arbeit des Museumsteams.

Auch auf der Website des Stadtmuseums sind zahlreiche Informationen zu finden. Unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/neubau können neben dem Bauzeitenplan auch aktuelle Bilder und Zeitrafferfilme der Baustelle abgerufen werden.
04.10.2022, 20:01 Uhr
Warnstreik bei der VWG: Keine Schülerbeförderung am Mittwoch
Aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di wird am Mittwoch, 5. Oktober, der komplette Busverkehr der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) ausfallen. Betroffen ist sowohl der gesamte Linienverkehr innerhalb der Stadt Oldenburg als auch die Regionalverbindungen.

Da die Schülerinnen und Schüler in Oldenburg durch den ÖPNV befördert werden, betrifft der Warnstreik leider auch die Schülerbeförderung. Eine Schülerbeförderung mit dem Bus ist deshalb am Mittwoch nicht möglich. Leider kann kurzfristig auch keine Alternative angeboten werden.
30.09.2022, 17:36 Uhr
Ampelanlagen werden weiter modernisiert
Weitere Anlagen auf LED umgestellt und mit Signalen für den Radverkehr ausgestattet
Im Oktober und November werden in Oldenburg weitere Ampelanlagen erneuert: Dabei kommen energiesparende LED-Signalgeber zum Einsatz. Zusätzlich werden Signalgeber für den Radverkehr eingebaut, die im Vergleich zu den Fußgängersignalen eine längere Grünzeit ermöglichen. An zwei Ampeln im Bereich von Schulen wird zudem eine bedarfsabhängige Grünzeitverlängerung für Fußgängerinnen und Fußgänger eingerichtet. Die bestehende Bevorrechtigung der Busse des öffentlichen Personennahverkehrs bleibt dabei unverändert bestehen. Außerdem wird für sehbehinderte Menschen eine neue Technik mit Loc.id zum Einsatz kommen, damit diese die Ampelanlagen leichter finden können.

Die Arbeiten starten voraussichtlich an den Anlagen Donnerschweer Straße/Großer Kuhlenweg von Dienstag, 4. Oktober, bis Donnerstag, 6. Oktober, sowie Uhlhornsweg/Quellenweg von Montag, 10. Oktober, bis Donnerstag, 13. Oktober. An den Kreuzungen wird während der Umbauphase eine provisorische Signalanlage den Verkehr regeln. Die Verkehrsteilnehmenden werden während dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Abhängig von Wetter und rechtzeitigen Materiallieferungen sollen in den Herbstferien die Anlagen Cloppenburger Straße/Anton-Günther-Straße, Jägerstraße/Friedhofsweg und Donnerschweer Straße/Ammergaustraße folgen. Im November ist die Erneuerung der Anlagen an der Kreuzung Wilhelmshavener Heerstraße/Stubbenweg geplant. Die genauen Daten werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.
20.09.2022, 15:22 Uhr
Drei Sanierungsmaßnahmen: Fahrbahndecken werden erneuert
Los geht es am 23. September mit Schlosswall und Paradewall – Vollsperrungen notwendig
Die Fahrbahndeckenerneuerung in Oldenburg geht in die zweite Runde: Nachdem einige Straßen bereits mit einem speziellen Dünnschichtbelag versehen wurden, werden nun bei entsprechender Witterung die Sanierungsarbeiten fortgeführt. Die anstehenden Maßnahmen an drei Standorten werden jeweils an einem Freitag und dem folgenden Wochenende durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Bei allen drei Baustellen muss der komplette Bereich für den Kraftfahrzeugverkehr, einschließlich dem ÖPNV, voll gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind nicht betroffen.

In Abhängigkeit der Witterung sind folgende Deckenerneuerungen vorgesehen:
Freitag 23. September, 6 Uhr, bis Montag, 26. September, 5 Uhr:
Schloßwall und Paradewall

Es ist notwendig, auf der gesamten Straße die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 9 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Alexanderstraße – Bürgerbuschweg / Brookweg

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 6 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Auguststraße / Ofener Straße

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und die Asphaltbinderschicht auszutauschen.

Die technische Durchführung der Sanierungsarbeiten ist so vorgesehen, dass zunächst die alten, schadhaften Decken mit einer Fräse „abgehobelt“ und anschließend mit einem Haftkleber besprüht werden. Danach erfolgt das Aufbringen der Asphaltdeckschicht. In einigen Bereichen wird zusätzlich die darunterliegende Asphaltbinderschicht ausgetauscht. Anschließend wird noch die erforderliche Fahrbahnmarkierung erneuert.

Die Stadt dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
03.09.2022, 19:21 Uhr
Fahrradstationen am Hauptbahnhof: Reparaturarbeiten dauern an
Einschränkungen beim Zugang zu den Stationen
Die Reparaturarbeiten am Zugangssystem der Fahrradstationen am Hauptbahnhof konnten – trotz des engagierten Einsatzes des Betreibers und des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg – nicht wie geplant bis Ende August fertiggestellt werden. Grund hierfür sind Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen sowie weitreichende Abstimmungen zwischen den Beteiligten. Die Nutzung bleibt somit eingeschränkt, sodass weiterhin einzig die Station Nord für das Einstellen und Abholen außerhalb der Öffnungszeiten genutzt werden kann. Über die erfolgreiche Fertigstellung der Arbeiten wird zeitnah berichtet.
19.08.2022, 17:03 Uhr
„Preiswerte Pedale“ macht Räder flott
Fundräder und Spenden-Fahrräder werden in der Kennedystraße aufbereitet
Die Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ in der Kennedystraße 59 sucht wieder ausgediente Fahrräder. Denn hier werden Fundräder und Spenden-Fahrräder aufbereitet und verkehrssicher gemacht, um sie anschließend an Menschen mit kleinem Geldbeutel kostengünstig abzugeben. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Jobcenters und der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde der Stadt Oldenburg.

Wer für den guten Zweck ein ausrangiertes Fahrrad spenden möchte, kann sich einfach per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de wenden. Für weitere Informationen steht auch das Team der Fahrradaufbereitung unter der Telefonnummer 0441 21989974 zur Verfügung oder die Internetseite unter www.oldenburg.de/treffpunkt-bloherfelde.

Ausgabezeiten für die Räder an berechtigte Personen (mit ALG II-Bescheinigung, Kindergeldzuschlagbescheid oder Wohngeldbescheid) sind dienstags und donnerstags, jeweils von 9 bis 13 Uhr.

09.08.2022, 16:45 Uhr
Startschuss fürs STADTRADELN am 04.09.
Auftakttour unter Leitung des ADFC – Anmeldung bis 31. August möglich
Der Start vom STADTRADELN rückt näher, denn in rund drei Wochen heißt es wieder: Gute Taten bewegen. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Fahrrad häufiger für Alltagswege zu nutzen und gemeinsam bis zum 24. September viele Kilometer zu sammeln.

Der offizielle Startschuss für das STADTRADELN in Oldenburg fällt am Sonntag, 4. September, mit einer Auftakttour unter Leitung des ADFC. Start ist um 12 Uhr im Schloss-Innenhof. Radlerinnen und Radler, die beim STADTRADELN angemeldet sind, können zwischen zwei Touren wählen (40 Kilometer in gemütlichem Tempo oder 50 Kilometer in flottem Tempo) und damit schon die ersten Kilometer für die virtuelle Radtour einfahren. Für die Teilnahme an einer der Auftakttouren ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 31. August, per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Mitmachen beim STADTRADELN ist ganz einfach: Interessierte können sich kostenlos auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden, ein Team gründen oder einem Team beitreten. Es können alle Personen mitradeln, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.

Fragen zum Wettbewerb oder zur Auftakttour beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg: Kerstin Goroncy und Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
09.08.2022, 16:30 Uhr
Fahrradstationen sind in die Jahre gekommen
Derzeit Einschränkungen beim Zugang zu den Stationen
Seit über 20 Jahren können in den gut genutzten Fahrradstationen am Hauptbahnhof und am Waffenplatz Fahrräder sicher untergestellt werden. Und das auch noch sehr preiswert. Die damals moderne Ausstattung ist nun allerdings in die Jahre gekommen und das Zugangssystem veraltet.

So gibt es momentan technische Probleme, die Zugangsberechtigungen zwischen den drei Fahrradstationen zu aktualisieren. Nutzerinnen und Nutzer von Monats- und Jahreskarten können derzeit nur auf der Nordseite des Hauptbahnhofs den 24/7-Zugang nutzen. Um diese Störung zu beheben, wird im August an der Fahrradstation eine neue Zufahrtssteuerung installiert. Tageskunden ist der Zugang Nord und Süd bis zur Behebung der technischen Probleme daher nur während der Öffnungszeiten möglich. Weitere Informationen zu diesen gibt es im Internet unter www.fzol.de.

Auch an der Fahrradstation Waffenplatz gibt es aktuell Schwierigkeiten mit dem Zugang zum Fahrradkäfig, die trotz Reparaturarbeiten bisher nicht gelöst werden konnten. Hier bleibt der Zugang zum Fahrradkäfig bis auf weiteres geschlossen. Personen, die Zugang zu einem dort abgestellten Fahrrad benötigen, werden gebeten, Kontakt zum Betreiber aufzunehmen. Dieser ist per E-Mail unter info@fzol.de zu erreichen. Der Betreiber erarbeitet in Abstimmung mit der Stadtverwaltung derzeit eine Lösung.

Im September wird die komplette Anlage am Waffenplatz gereinigt und mit einer neuen Beleuchtung versehen, so dass mit Beginn der dunklen Jahreszeit weiterhin eine witterungsgeschützte Anlage für Radfahrende in der Innenstadt zur Verfügung steht. Für die kommenden Jahre ist die umfassende Sanierung der Fahrradstationen am Hauptbahnhof vorgesehen, die derzeit planerisch vorbereitet wird.
26.07.2022, 22:33 Uhr
Weitere E-Ladestationen
Vier E-Ladestandorte gehen in Regelbetrieb – elektrisches Carsharing auf mehreren Parkplätzen
Die elektrischen Anschlussarbeiten sind in den letzten Zügen – und wenn alles planmäßig verläuft, kann ab August an vier weiteren Standorten in der Innenstadt Strom getankt werden: Die Stationen in der 91er Straße, beim Parkplatz am Alten Gymnasium Oldenburg (Theaterwall 11), beim Theater an der Roonstraße und am Kasinoplatz stehen dann Autofahrenden zur Verfügung, die ihre privaten E-Fahrzeuge während ihres Innenstadt-Besuchs via Steckdose „volltanken“ möchten. Mit dem Start der weiteren Ladepunkte stehen dann in der Stadt Oldenburg derzeit 125 öffentliche E-Ladepunkte (ohne E-Carsharing-Ladepunkte) zur Verfügung.

Und auch das elektrische Carsharing nimmt Fahrt auf: Im August wird die Firma Braasch – all to drive GmbH ihre E-Carsharingstellplätze schrittweise mit ihren Fahrzeugen ausstatten und in Kooperation mit der EWE GO GmbH zur Kurzzeitmiete anbieten. Somit werden dann zeitnah auch auf dem AGO-Parkplatz E-Autos buchbar sein.

Oldenburg gibt Gas, was den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos betrifft: Zusammen mit Ladeinfrastrukturbetreibern wurden von der Stadt insgesamt 27 öffentliche E-Ladepunkte an acht Standorten rund um die Innenstadt geschaffen. Zudem wird das Carsharing elektrifiziert. Die ersten beiden Ladepunkte am Pferdemarkt wurden am Mittwoch, 18. Mai, von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet.

Beteiligt sind die Ladepunktbetreiber EWE Go GmbH und Olegeno eG sowie die beiden Carsharing-Anbieter cambio Oldenburg und Braasch – all to drive GmbH, die sieben der acht Stationen mit ihren E-Carsharing-Fahrzeugen bestücken werden. Im Zuge eines Pilotvorhabens wurde für die Beschaffung neuer Elektrofahrzeuge fürs Carsharing ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 92.000 Euro bewilligt. Zudem trägt die Stadt die Kosten für die Ladeinfrastruktur der E-Carsharing-Stellplätze (circa 90.000 Euro).

Diese öffentlichen E-Ladepunkte/E-Carsharing-Angebote können bereits genutzt werden: 
– Pferdemarkt: 2 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive

 
Diese öffentlichen E-Ladepunkte/E-Carsharing-Angebote kommen ab August hinzu:
– Theaterwall: 4 Ladepunkte von EWE GO
– Theaterwall/AGO-Parkplatz: 9 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive
– 91er Straße: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio
– Kasinoplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio

Und diese folgen im Anschluss:
– Straße am Schloßplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio und 2 Pkw von Braasch – all to drive
– PFL: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 1 Pkw von Braasch – all to drive

Zudem befindet sich das Angebot am Stautor mit 2 Ladepunkten von Olegeno plus 2 Pkw von Braasch – all to drive noch in Prüfung.
 
Während des Ladevorgangs fallen in Oldenburg in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung keine Parkgebühren für die Elektroautos an. Die zeitliche Dauer des Ladevorgangs ist derzeit auf maximal drei Stunden begrenzt. Während des Ladevorgangs in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung muss der Beginn des Ladevorgangs durch Anbringen einer Parkscheibe kenntlich gemacht werden.

Weitere Informationen zu den Themen Carsharing und Elektromobilität sind online unter www.oldenburg.de/carsharing oder unter www.oldenburg.de/elektromobilitaet zu finden.
26.07.2022, 22:29 Uhr
Stadtteiltreff und DSC treten in die Pedale
Integrative Radfahrschule bietet neuen Kurs am Nachmittag an – Es gibt noch freie Plätze
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Sportverein DSC Oldenburg bieten zum zweiten Mal gemeinsam eine integrative Radfahrschule an. Der Nachmittagskurs startet am Montag, 1. August. Rose Wangui-Schulz vom Stadtteiltreff und Rudi Wilhelm vom DSC helfen beim praktischen Erlernen des Radfahrens und vermitteln Verkehrsregeln.

Die Organisatoren Andreas Hoffmann vom DSC Oldenburg, Gerardina Topo vom Stadtsportbund Oldenburg und Gudrun Knies vom Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich über die Kooperation und hoffen auf viele Interessierte, die sich für den neuen Nachmittagskurs der Radfahrschule anmelden. Das Angebot wird im Rahmen des vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Projektes „Radfahren vereint“ finanziell unterstützt.

Treffpunkt der Radfahrschule ist der Utkiek Oldenburg, Eidechsenstraße, immer montags von 15 bis 17 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 10 Euro. Ein eigenes Fahrrad ist nicht nötig, kann jedoch gerne mitgebracht werden. Es sind noch Plätze frei. Interessierte können sich bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 anmelden.
22.07.2022, 18:49 Uhr
Ferienzeit ist Sanierungszeit
Unterhaltungsarbeiten an vielen Oldenburger Straßen
Jedes Jahr werden in Oldenburg die Sommerferien und damit die verkehrsärmeren Zeiten genutzt, um an vielen Straßen im kompletten Stadtgebiet Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Damit startet die Stadt ab Montag, 25. Juli. Einige Asphaltstraßen werden vollflächig saniert, bei anderen werden Schlaglöcher, Frostschäden und Risse beseitigt. Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen verbessert die Stadtverwaltung die Befahrbarkeit und verlängert die Lebensdauer der Straßen.


Erster Schritt: vollflächige Sanierungen

Als erstes erfolgen vollflächige Sanierungen: Hierbei werden auf gesamter Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphaltbelag mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag (DSK) gefüllt beziehungsweise vorprofiliert. Nach einer gewissen Einfahrzeit von etwa vier bis fünf Wochen erfolgt eine abschließende Versiegelung mittels einer sogenannten Oberflächenbehandlung. Die vorbehandelten Flächen werden mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit einem Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen.
Folgende Straßen werden auf diese Weise komplett oder in Teilen instandgesetzt:

Stadtnorden
Osterdiek
Süderdiek
Drohnenweg
Ekernstraße
Haselriege

Stadtmitte
Eibenweg
Sandfurter Weg
Sommerweg
Staakenweg
Gerberhof
Quellenweg (von Hartenscher Damm bis Uhlhornsweg)
Hörneweg

Stadtsüden
Hirschberger Straße
Breslauer Straße (von Henkenweg bis Herrenweg)
Henkenweg
Drielaker Straße
Dragoner Straße (von Kampstraße bis Sackgasse Ulmenstraße)
Trophauer Straße
Rosenbohmsweg
Warnsweg
Bümmersteder Tredde  (von Sandkruger Straße bis Dwaschweg)


Zweiter Schritt: kleinflächigere Instandsetzungen

Außerdem erfolgen ab Mitte/Ende August kleinflächigere Instandsetzungen in Handeinbau (Midi-Mix- oder Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit bituminösem Dünnschichtbelag gefüllt und nach gewisser Einfahrzeit partiell mittels Oberflächenbehandlung versiegelt. Zudem werden hier vorhandene Rissbildungen beseitigt.
Folgende Straßen werden hierdurch saniert:

Stadtnorden
Etzhorner Weg (von Hageler Weg bis Mühlenhofsweg)
Drögen-Hasen-Weg (von Hörneweg bis Bahnübergang)

Stadtmitte
Nachtigallenweg
Staugraben
Stau

Stadtsüden
Dwaschweg
An der Schmiede
Schützenhofstraße


Die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Entsprechend werden hierzu Warnschilder aufgestellt. Außerdem können in seltenen Fällen Nacht- oder Sonntagsarbeiten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oder bei zu geringen Breite der zu sanierenden Straßen nötig werden. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Des Weiteren erfolgen in diesem Jahr noch die Sanierungen mehrerer Kreuzungen, bei denen die Asphaltdeckschicht komplett erneuert wird sowie die Instandsetzung mehrerer Hauptverkehrsstraßen mittels Aufbringen einer sogenannten doppelten DSK-Schicht. Dabei werden dünne Schichten im Kalteinbau aufgetragen, die später für eine griffige und ebene Straßenoberfläche sorgen. Die Stadtverwaltung informiert rechtzeitig darüber, wenn diese Sanierungsarbeiten starten.
22.07.2022, 18:36 Uhr
Ferienzeit: Temporär mehr Parkplätze beim AGO nutzbar
Erweiterungsbau am Alten Gymnasium: Bauzaun wird bis Ende der Ferien zurückgebaut
Wer auf dem Parkplatz neben dem Alten Gymnasium (AGO, Theaterwall 11) einen Parkplatz sucht, musste in der Vergangenheit viel Glück und Geduld aufbringen. Denn die rechte Parkfläche mit 19 Stellplätzen ist seit längerer Zeit gesperrt. Grund dafür ist der Erweiterungsbau am AGO: Da die Baustelle auf dem Schulhof viel Platz einnimmt, wurden die direkt angrenzenden Parkflächen umzäunt und stattdessen den Schülerinnen und Schülern während der Pausen als Ausweichfläche angeboten. Der Bauzaun wurde nun zurückgebaut – zumindest temporär: Bis zum Ende der Sommerferien stehen somit der Allgemeinheit wieder alle Parkflächen auf dem AGO-Parkplatz zur Verfügung. Danach wird der Bauzaun wieder aufgestellt.

Ende April 2021 begannen am Alten Gymnasium Oldenburg die Arbeiten für ein umfangreiches Erweiterungsprojekt. Geplant ist im hinteren Teil des Schulgeländes ein komplett neues Gebäude, das unter anderem Platz bietet für eine neue Sporthalle und moderne Unterrichtsräume. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau liegen bei etwa 10,5 Millionen Euro. Frühestens ab August folgen Fassadenarbeiten an Fenstern und Verblendern. Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe bei Materialien befindet sich die Stadtverwaltung in einer unsicheren Lage, was den Zeitplan betrifft. Mit ganz viel Optimismus ist eine fertige Übergabe vor dem Start der Sommerferien 2023 möglich. Diese beginnen am 6. Juli 2023.
07.07.2022, 19:55 Uhr
Mitmachen und die Zukunft unserer Mobilität gestalten
Umfragen suchen Vorschläge für Fahrradstraßen und Mobilitätsstationen
Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 werden die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität in Oldenburg gestellt. Als Bestandteil der Bürgerbeteiligung sind möglichst viele Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgerufen, noch bis zum 1. August an drei Online-Umfragen zum RMV 2030 teilzunehmen. Angeboten werden: eine allgemeine Umfrage zum RMV 2030, eine Umfrage zum Teilkonzept Mobilitätsstationen (Wo sind Bedarfe im Stadtgebiet?) sowie eine Umfrage zum Teilkonzept Radverkehr: Wo sollen Fahrradstraßen entstehen? Fragen und weitere Anregungen zum RMV 2030 können per E-Mail an RMV2030@stadt-oldenburg.de an den zuständigen Fachdienst gerichtet werden.
24.06.2022, 14:16 Uhr
62 neue Stellplätze für Fahrräder am Friedensplatz
Nächstes Projekt für sicheres Parken fertiggestellt
Die Umsetzung des städtischen Programms zur Erneuerung bestehender und Schaffung zusätzlicher Radabstellanlagen rund um die Innenstadt kommt voran: Am Friedensplatz wurde jetzt das nächste Projekt fertiggestellt. Dort wurden die bisher vorhandenen fünf Kfz-Parkplätze in Fahrradabstellplätze umgewandelt. Es sind 31 neue Anlehnbügel (29 für normale Fahrräder und zwei für Lastenräder) entstanden. Damit können dort 62 Fahrräder komfortabel parken. Ein bisher an dieser Stelle vorgehaltener Behinderten-Parkplatz wurde in die gegenüber gelegene Marienstraße verlegt.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 15.000 Euro. Die zusätzlichen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten sollen das vorhandene Angebot auf dem Julius-Mosen-Platz entlasten. Die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken soll die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad verbessern.

Als nächstes Projekt ist die Abstellanlage am Stautor zwischen Staustraße und Staugraben auf der Haarenbrücke an der Reihe: Dort ist voraussichtlich ab November eine Erweiterung um 15 Anlehnbügel vorgesehen.
07.06.2022, 16:45 Uhr
Lastenradförderung trifft auch in diesem Jahr auf große Nachfrage
Fördersumme in Höhe von 100.000 Euro bereits ausgeschöpft
Auch die zweite Runde der Lastenradförderung der Stadt Oldenburg erfreut sich großer Beliebtheit. Das Interesse an nachhaltiger Mobilität hat dazu geführt, dass bereits am zweiten Tag des Antragszeitraumes die Fördersumme von 100.000 Euro ausgeschöpft ist.

Innerhalb von zwei Tagen seit dem Start am 1. Juni sind mehr als 140 Förderanträge bei der Stadtverwaltung eingegangen. Weitere Anträge können im Rahmen der diesjährigen Förderung leider nicht mehr berücksichtigt werden. Nach der erfolgreichen Prüfung der Anträge werden die Bewilligungsbescheide in den kommenden Wochen zügig versendet.

Die Stadt Oldenburg fördert die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können.
31.05.2022, 16:58 Uhr
Konkrete Schritte zur klimafreundlichen Mobilität von morgen
Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 schafft vielseitige Maßnahmenvorschläge
Mehr Radverkehr und E-Mobilität, weniger Autos und Abgase, dafür mehr Platz im öffentlichen Raum – die Mobilität von morgen hat viele Aspekte. Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 (RMV 2030) sollen die verschiedenen Wünsche und Möglichkeiten analysiert und in tragfähige Konzepte verwandelt werden. Sechs Teilkonzepte werden 2022 bearbeitet und sollen anschließend nach und nach in die Umsetzung gehen. In verschiedenen Formaten können sich die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung des Rahmenplans beteiligen.

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 spielt die Verkehrswende eine bedeutende Rolle. Der Rahmenplan Mobilität und Verkehr stellt hierfür die Weichen – mit umsetzungsorientierten Konzepten, um die Mobilität in Oldenburg für die kommenden Jahre neu zu gestalten und klimaverträglich unterwegs zu sein“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan ergänzt: „Für eine klimafreundliche, sichere und komfortable Mobilität der Zukunft sollen die vielfältigen Strategien und Maßnahmen dabei sinnvoll ineinandergreifen. Es wird für jedes Teilkonzept einen Arbeitsplan geben, der sowohl Analysen, verschiedene Optionen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung beinhaltet.“ Die Erstellung des RMV 2030 wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziell gefördert.
Fahrrad, Bus, Auto? – Die Teilkonzepte im Detail

Dies sind die sechs aktuellen Teilkonzepte mit den jeweils beteiligten Planungsbüros:
  • Ladeinfrastruktur E-Mobilität (EcoLibro und CBH Rechtsanwälte): Ermittelt werden der Bedarf sowie geeignete Standorte für eine öffentliche E-Lade-Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet.
  • Mobilitätsstationen mit Sharing-Angeboten (EcoLibro, ahoidesign und CBH Rechtsanwälte): An Mobilitätsstationen stehen Sharing-Fahrzeuge als Alternative zum eigenen Auto und ergänzend zum ÖPNV oder Fahrrad zur Verfügung. Das Büro erarbeitet unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, wie die Stationen ausgestattet und wo sie angesiedelt sein sollten.
  • Parkraummanagement – Ruhender Kfz-Verkehr (Büro stadtVerkehr): Über das Parkraummanagement und die Bewirtschaftung von Stellplätzen sollen ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr gefördert und Freiräume in der Innenstadt zurückgewonnen werden.
  • Radverkehr: Fahrradzonen – Fahrradstraßennetz – Premiumnetz Radrouten (PGV-Alrutz): Das Büro erarbeitet ein Konzept, inwiefern Fahrradstraßen, Fahrradzonen und Premiumnetz-Radrouten den Radverkehr in Oldenburg verbessern können und wie diese ausgestaltet sein müssen.
  • Park and Ride (P&R) und Bike and Ride (B&R) Konzept (ISUP): Ermittelt werden geeignete attraktive Standorte von P&R- und B&R-Parkplätzen, die ein umweltfreundliches Pendelverhalten unterstützen können.
  • Machbarkeitsstudie Wallring – durchgängige ÖPNV-Spur (Bernard Gruppe ZT): Untersucht wird die Machbarkeit einer durchgehenden Busspur, die den ÖPNV beschleunigen, attraktiver machen und die Innenstadt damit verkehrlich entlasten soll.
Bei allen Konzepten ist die Analysephase weitestgehend abgeschlossen. Aktuell werden künftige Strategien oder Maßnahmen ausgearbeitet. Die Planungsbüros arbeiten dabei in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung sowie der mit Politik und Fachleuten besetzten Projektbegleitgruppe, die etwa einmal im Monat zusammenkommt. Am Freitag, 3. Juni, findet eine Jugend-Mobilitätskonferenz von 8.45 bis 11.20 Uhr im EWE-Forum (Alte Fleiwa) statt. Das Thema der Konferenz lautet „Zukunftsfähige Mobilität – wie bewegen wir uns in Oldenburg im Jahr 2030?“, sie richtet sich insbesondere an die achten Jahrgänge aller Oldenburger Schulen. Zu der Diskussion mit den Jugendlichen sind als Fachleute eingeladen: Dr. Norbert Korallus (Amt für Klimaschutz und Mobilität), Michael Glotz-Richter (Referent Nachhaltige Mobilität Bremen), Felix Jahn (IHK Oldenburg) sowie Klaus Göckler (Cambio Oldenburg und Initiative Verkehrswandel). Die Anregungen aus der Jugendmobilitätskonferenz fließen in den RMV 2030 mit ein. Mit einer Online-Umfrage, an der sich alle Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligen können, sollen die individuellen Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger rund um eigene Mobilität erfasst werden. Wie möchten sie sich im Alltag in Oldenburg fortbewegen? Die Umfrage steht unter dem Motto „Oldenburg bewegt sich. Und Du?“ und läuft vom 3. Juni bis 6. Juli. Der Link ist im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030 » zu finden. Die Bauzaunausstellung wird am Freitag, 3. Juni, auf dem Kasinoplatz eröffnet. Bis Mittwoch, 6. Juli, können sich die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger hier über den Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 sowie die einzelnen Teilkonzepte informieren. Auch ein Verweis auf die Online-Umfrage und die weiteren Beteiligungsformate sind dort zu finden. Bei einem Aktionstag auf dem Schlossplatz rund um die Mobilität von morgen am Freitag, 24. Juni, sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über den Planungsstand des Rahmenplans zu informieren und mit Fachleuten zu diskutieren. Zudem können sie verschiedene neue Mobilitätsangebote testen und ihre Meinung einbringen. Unter anderem werden zu bestimmten Teilkonzepten Planungsspaziergänge angeboten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sich unterwegs mit den planenden Büros austauschen können. Weitere Informationen rund um den aktuellen Stand und die Beteiligungsformate des RMV 2030 gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030.
12.05.2022, 20:39 Uhr
Parkplatzfläche vor der Exerzierhalle steht wieder zur Verfügung
Untergrundsanierung ist abgeschlossen – Restarbeiten erfolgen bis Ende dieser Woche
Vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen in Kürze wieder 17 Parkplätze zur Verfügung: Unter Federführung der Bodengutachter des Oldenburger Fachbüros Krauss & Collegen Geoconsult wurde in den vergangenen Wochen eine Teilfläche des Parkplatzes durch die Firma Otto Lieke GmbH & Co. KG saniert und für die zukünftige weitere Nutzung als Kfz-Parkplatz vorbereitet. Ende dieser Woche werden die Restarbeiten fertiggestellt sein und die Parkplatzfläche zur Nutzung freigegeben.

Nachdem im August vorigen Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, hatte die Stadtverwaltung umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Überprüfungen ließ vorläufig keine Nutzung der Fläche als Kfz-Parkplatz zu. Im Untergrund befanden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste. Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.

Für die vordere (östliche) Hälfte der Parkplatzfläche ließ sich nun mit vertretbarem Kostenaufwand in Höhe von rund 90.000 Euro eine Stabilisierung des Untergrundes ohne Ausbau der noch vorhandenen Gebäudereste vornehmen. Dabei wurden die Gebäudereste freigelegt und Hohlräume durch das Einschlämmen von Sand verfüllt, eine Tragschicht aus Schotter aufgebracht und die Fläche asphaltiert. Die hintere (westliche) Hälfte des Parkplatzes, die direkt vor der Exerzierhalle liegt, konnte mit diesem Verfahren nicht saniert werden. Dort wäre ein Ausbau der Gebäudereste erforderlich gewesen, der mit einem erheblichen Kostenaufwand einhergegangen wäre. Dieser Teil der Platzfläche wird mit Pollern für den Kfz-Verkehr abgesperrt und kann zukünftig fußläufig genutzt werden.
06.05.2022, 09:13 Uhr
Lastenradförderung für 2022 steht in den Startlöchern
Ab dem 1. Juni ist die Antragstellung möglich
Ob nun die Kinder, der Großeinkauf oder Gegenstände befördert werden müssen: Immer mehr Menschen interessieren sich für den Lastentransport mit dem Fahrrad, um klimafreundlich und ohne Parkplatzsuche unterwegs zu sein. Außerdem ist ein Lastenrad im Vergleich zu einem Auto oder Lieferwagen viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt.

Zum zweiten Mal fördert die Stadt Oldenburg daher die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können. Für die Förderung stehen in diesem Jahr 100.000 Euro zur Verfügung.

„Der hohe Antragseingang im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass ein großes Interesse an umweltfreundlichen Transportmitteln besteht“, bestätigt Verkehrsdezernent Dr. Sven Uhrhan. „Mit der Lastenradförderung wollen wir die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, nachhaltige Mobilität in ihren Alltag zu integrieren.“

Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Oldenburg, eingetragene Vereine, Verbände, private Unternehmen sowie sonstige Selbständige und Freiberufler bis zu einer Betriebsgröße von neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Niederlassung oder ihren Firmensitz in Oldenburg haben.

Die Höhe der Zuwendung beträgt, bezogen auf die Anschaffungskosten,
· 50 Prozent, maximal jedoch 800 Euro für Lastenräder,
· 33 Prozent, maximal jedoch 1.200 Euro für Lastenpedelecs/Lasten-E-Bikes sowie
· 50 Prozent, maximal jedoch 150 Euro für Fahrradanhänger.

Auch wenn sich Interessierte erst ab dem 1. Juni 2022, 8 Uhr, für eine Förderung bewerben können, stehen ab sofort die genauen Förderbedingungen auf der städtischen Internetseite unter www.oldenburg.de/lastenradfoerderung. Dort können auch die Anträge ab dem 1. Juni über das Online-Formular eingereicht werden. Der Zeitraum für die Antragstellung endet am 31. August 2022. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingangsdatum der vollständigen Anträge („Windhund-Verfahren“), bis das Fördergeld ausgeschöpft ist. Alternativ kann das Antragsformular in Papierform ab dem 1. Juni 2022 beim Servicecenter der Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235-4444, angefordert werden.
29.04.2022, 12:45 Uhr
OLi-Bike wird durch Vandalismus aus dem Tritt gebracht
Mehr als 40 Leihfahrräder zielgerichtet beschädigt – Vorfälle zur Anzeige gebracht
Seit dem 2. April dieses Jahres betreibt die Bremer Tageszeitungen AG „OLi-Bike“, das öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. Das System wird bisher gerne genutzt, allerdings wird die Freude über den an sich guten Start durch eine Reihe von Vandalismus-Fällen getrübt.

„Kurz nachdem wir die Räder in der Stadt verteilt haben, kamen die ersten Meldungen, dass an den Leihrädern die Ketten durchtrennt wurden. Glücklicherweise konnten wir bisher die Schäden recht schnell beheben. Leider erhalten wir aber vermehrt Kundenbeschwerden, die den Schaden beim Betreiber festmachen und eben nicht als Vandalismus erkennen – vor allem, wenn einzelne Räder betroffen sind“, schildert Mario Brokate, Geschäftsleiter von „OLi-Bike“, die derzeitige Situation. Vandalismus gebe es immer wieder mal, so Brokate, aber diese mutwillige und zielgerichtete Zerstörung sei auch für ihn als Geschäftsleiter neu. Insgesamt wurden bis heute über 40 Fahrräder in Oldenburg beschädigt.

Bisher findet der Vandalismus nur innerhalb der sogenannten Flexzone statt. Am stärksten betroffen ist die Station Ammerländer Heerstraße (Westkreuz). Dort wurden gleich an drei Tagen jeweils fünf Räder demoliert. Aus diesem Grund werden dort im Moment keine neuen Fahrräder bereitgestellt. „Die momentane Situation ist für uns als Auftraggeberin und auch für den Betreiber sehr unbefriedigend, führt sie doch dazu, dass andere Standorte nicht wie geplant aufgefüllt werden können“, bedauert Carola Pietsch, Leiterin des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg.

Kopfschütteln über Zerstörungswut
Die Verwaltung steht im engen Kontakt mit der Bremer Tageszeitungen AG und der Polizei. „Alle Fälle von Vandalismus an den Leihrädern werden bei der Polizei angezeigt. Die Gründe für diese Zerstörungswut sind für uns absolut nicht nachvollziehbar. Wir bedauern sehr, dass dadurch das Angebot an nachhaltigen Mobilitätsalternativen beschränkt wird. Oldenburg benötigt aber solche Angebote, wenn wir unser Klimaziel 2035 erreichen wollen“, betont Dr. Sven Uhrhan, Bau-, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Stadt Oldenburg.

Viele halten die Augen offen
Als Reaktion auf die derzeitige Situation kontrolliert der Streifendienst der Polizei zukünftig vermehrt die Stationen der Leihräder. „Wir hoffen sehr, dass der oder die Täter ausfindig gemacht werden. Wir haben tolle Unterstützung und mittlerweile viele offene Augen, die auf der Straße unterwegs sind: Hierzu zählen unter anderem die CitiPost, die VWG, der Kickscooter Anbieter TIER und natürlich die Polizei“, sagt „OLi-Bike“-Geschäftsleiter Mario Brokate.

Wer Hinweise zu Beschädigungen an den „OLi-Bikes“ geben kann, wird gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe Fahrrad der Polizei Oldenburg unter Telefon 0441 790-4463 oder beim Einsatz- und Streifendienst der Polizei unter Telefon 0441 790-4115 zu melden.

Verleihsystem als nachhaltiges Mobilitätsangebot
Für den Aufbau und Betrieb des Verleihsystems erhält die Bremer Tageszeitungen AG von der Stadt Oldenburg einen Zuschuss von knapp 120.000 Euro pro Jahr. Gestartet wurde zunächst mit 250 Rädern, die im gesamten Stadtgebiet genutzt werden können. Zusammen mit dem Mobilitätspartner VWG soll sowohl für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucherinnen und Besucher ein weiteres attraktives, flexibles und vor allem nachhaltiges Mobilitätsangebot in Oldenburg zur Verfügung gestellt werden.

Mehr über das Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ erfahren Sie auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike.
12.04.2022, 17:49 Uhr
Stadt erneuert Fahrradstellplätze neben den Schlosshöfen
Mehr Service für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt Oldenburg hat im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms zur Erneuerung und Schaffung von Radabstellanlagen rund um die Innenstadt das nächste Projekt abgeschlossen. Bei der jetzt fertiggestellten Maßnahme wurden auf dem Schlossplatz neben den Schlosshöfen die vorhandenen mobilen Abstellanlagen durch 30 neue und herausnehmbare Anlehnbügel ersetzt. Damit können dort nun 60 Fahrräder komfortabel parken.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Ziel des Vorhabens ist die verbesserte Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad durch die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken.

Das nächste Projekt ist die Erweiterung der Abstellanlage am Friedensplatz. Am Montag, 11. April, haben die Baumaßnahmen begonnen. Vorgesehen ist, die vorhandenen fünf Kfz-Stellplätze in Fahrradabstellplätze umzuwandeln. Der Behindertenparkplatz wird direkt gegenüber in die Marienstraße verlegt. Es werden 29 Anlehnbügel, an denen 58 Fahrräder abgestellt werden können, eingebaut. Im Bereich der bereits bestehenden Abstellmöglichkeiten wird Platz für zwei Lastenrad-Stellplätze geschaffen. 
05.04.2022, 17:26 Uhr
Auf die Räder, fertig, los: Oldenburg mit Mieträdern erkunden
OLi-Bike startet pünktlich zur Eröffnung der Fahrradsaison – Fahrt ab 1 Euro
Jedes Jahr ist die Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ der offizielle Auftakt in die Oldenburger Fahrradsaison – und damit der perfekte Zeitpunkt, um ein besonderes Highlight vorzustellen: den Start von OLi-Bike, dem öffentlichen Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. „Mit OLi-Bike können wir den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ein neues umweltfreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Darüber hinaus habe das flexible System auch ein „hohes Potenzial zur nachhaltigen Fortbewegung für Besucherinnen und Besucher der Stadt sowie auch Pendelnde mit Bus und Bahn, die kein eigenes Fahrrad vor Ort haben“, ergänzt Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität der Stadt Oldenburg.

Was kostet die Nutzung eines OLi-Bikes?
Nach der offiziellen Eröffnung des Systems am 3. März hieß es: Auf die Räder, fertig, los! Als Besonderheit konnten Interessierte dazu am Stand von OLi-Bike Gutscheine erhalten, mit denen die ersten 30 Minuten zum Start kostenfrei geradelt werden durfte. Nutzbar ist das System nach einmaliger Registrierung per App (nextbike), Website (www.oli-bike.de) oder Telefonanruf (0441 36 17 6 060). Regulär kostet die Nutzung der Räder im Basistarif 1 Euro je angefangene 30 Minuten, der Tageshöchstsatz ist auf 9 Euro je 24 Stunden limitiert. Wer häufiger ein OLi-Bike nutzen möchte, fährt günstig mit dem Monats- oder Jahrestarif: Für 9,99 Euro im Monat beziehungsweise 48 Euro im Jahr sind bei jeder Fahrt jeweils 30 Freiminuten inklusive. Den Vorteil von 30 Freiminuten pro Fahrt genießen auch die Stammkunden der Verkehr und Wasser GmbH.

Wer steckt hinter dem System?
Betrieben wird OLi-Bike durch die Bremer Tageszeitungen AG, die im vergangenen Herbst den Zuschlag bei der öffentlichen europaweiten Ausschreibung der Stadt Oldenburg erhalten hat. Die nextbike GmbH fungiert dabei als Systempartnerin und Lizenzgeberin. Außerdem konnte die Verkehr und Wasser GmbH als Mobilitätspartner gewonnen werden. „Das Fahrrad und der Bus gehören in Oldenburg zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln. Bei kurzen Wegen ist das Fahrrad optimal, für längere Wege der Bus und im mittleren Entfernungsbereich bietet sich eine Kombination aus Bus und Fahrrad an, um klimaschonend von Haustür zu Haustür zu gelangen. Gerade deshalb ist es für die VWG wichtig, bei ‚OLi-Bike‘ als Mobilitätspartner dabei zu sein und das Projekt zu unterstützen", erläutert Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH.

Wie und wo beginne und beende ich eine Fahrt?
Mario Brokate, Projektleiter für OLi-Bike bei der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt, wie das Fahrradverleihsystem funktioniert: „Wir haben hier ein System mit virtuellen Stationen, Abstellstraßen und einer Flexzone. An den virtuellen Stationen und den blauen Abstellstraßen, gekennzeichnet auf der Webseite und in der App, können die Räder ohne weitere Kosten zurückgegeben werden. Wer sein Rad in der pinken Flexzone zurückgibt, hat eine höhere Flexibilität – zahlt allerdings dafür eine Zusatzgebühr von 1 Euro.“

Wo gibt es weitere Informationen zu OLi-Bike?
Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike, sowie zu dem auf der offiziellen Website von OLi-Bike unter www.oli-bike.de.
01.04.2022, 13:53 Uhr
VBN JugendTicket: Ab August fahren Jugendliche das ganze Jahr günstiger
Ganzjährig mit Bussen und Bahnen fahren für 360 Euro – Einführung beschlossen
Ein attraktives Angebot gibt es ab dem Sommer für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende: Denn zum 1. August wird ein JugendTicket im Verbundraum des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) eingeführt. Damit können die Jugendlichen zu einem Jahrespreis von 360 Euro im gesamten Gebiet des VBN mit Bussen und Bahnen im Nahverkehr von A nach B reisen. Das gilt auch in den Ferien. Besonders profitieren werden davon Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11, da ihnen das Niedersächsische Schulgesetz keinen Anspruch auf kostenlose Schülerbeförderung vermittelt. Der Preis des VBN-JugendTickets liegt deutlich unter dem Preis des aktuellen Ticketangebots für diese Zielgruppe bei gleichzeitig wesentlich verbessertem Leistungsumfang.

Die Stadt freut sich über das attraktive Angebot an die jungen Nutzerinnen und Nutzer und unterstützt den Gedanken, diese wichtige Zielgruppe so stärker an das öffentliche Verkehrsangebot in der Region und darüber hinaus heranzuführen. Die Entscheidung zur Einführung des VBN-JugendTickets wurde in den jüngsten Verbundgremien von ZVBN und VBN am 28. März getroffen, der Rat hatte der Einführung ebenfalls zugestimmt. Für den Start zum 1. August sind in den nächsten Monaten insbesondere noch vertriebliche und finanzielle Fragestellungen zu klären.

Über die Kosten
Einnahmeverluste entstehen durch Abwanderungen vom aktuellen Ticketangebot in das vergünstigte Jugendticket-Angebot. Auf der Grundlage des geänderten Nahverkehrsgesetzes wird der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen für sein niedersächsisches Verbandsgebiet hierfür vom Land Niedersachsen zusätzliche jährliche Finanzhilfen in Höhe von rund 1,83 Millionen Euro erhalten. Die für die Einführung kalkulatorisch zusätzlich benötigten Finanzmittel von rund 1,3 Millionen Euro sind von den niedersächsischen Verbandsgliedern, unter anderem auch von der Stadt Oldenburg, aufzubringen. Für die Stadt wird es zunächst eine Belastung in Höhe von jährlich circa 400.000 Euro im kommunalen Haushalt geben

Zum Hintergrund
In Oldenburg waren, wie auch in anderen Teilräumen des VBN, seit 2019 zahlreiche Ideen zu ÖPNV-Tarifmaßnahmen politisch diskutiert worden, unter anderem auch vergünstigte Angebote für die hier berücksichtigte Zielgruppe. Mit der geplanten Einführung eines JugendTickets in Form eines „360-Euro-Tickets“ kommt der Verkehrsverbund diesen Forderungen nach. Das jetzt zur Umsetzung vorgeschlagene JugendTicket stellt unter den verschiedenen Vorschlägen zu Tarifmaßnahmen eine sinnvolle und machbare Variante dar.

Überblick über das neue VBN-JugendTicket
Vorgesehene Tarifbedingungen gemäß der für eine finanzielle Förderung durch das Land Niedersachsen vorgegebenen landesweiten Mindeststandards für regionale Schüler- und Azubi-Tickets:
· Jahresticket für 12 Monate
· verbundweite Nutzung des ÖPNV-Gesamtangebots auf Straße und Schiene
· ganzjährige Gültigkeit, an allen Tagen der Woche rund um die Uhr (auch in den Ferien)
· keine Sperrzeit
· Einheitspreis und Einführungspreis von 360€ im Jahr (30€ pro Monat)
· gegebenenfalls Preisanpassungen zum jeweiligen Jahreswechsel
· anspruchsberechtigt: Schülerinnen, Schüler, Azubis, Freiwillige im Freiwilligendienst
· personengebunden, keine Übertragbarkeit
· gegebenenfalls weitere zielgruppenspezifische Nutzen
· als Ersatz der heutigen Schüler/innen-Sammelzeitkarten-Tickets für Anspruchsberechtigte über die Träger der Schülerbeförderung
22.03.2022, 17:01 Uhr
Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ am 3. April 2022
Informationen und Programm rund ums Radfahren und moderne Mobilität
Bald ist es so weit: Am Sonntag, 3. April 2022, stehen der Rathausmarkt und der Schlossplatz wieder ganz im Zeichen des beliebten Fortbewegungsmittels der Oldenburgerinnen und Oldenburger. Von 12 bis 18 Uhr erwarten 35 Austellerinnen und Aussteller das Publikum mit einem bunten Mix aus Information und Aktionen rund ums Radfahren und weitere neue Mobilitätsangebote. Anlässlich der Veranstaltung ist außerdem ein verkaufsoffener Sonntag geplant. Die Geschäfte in der Fußgängerzone innerhalb des Wallrings sowie das Heiligengeistviertel bis zur Bahnüberführung am Pferdemarkt öffnen dann von 13 bis 18 Uhr.

Organisiert wird der Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM). Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, hofft auf viele Besucherinnen und Besucher: „Wir veranstalten den Fahrradaktionstag jedes Jahr. In den vergangenen zwei Jahren konnte das Fahrrad-Event Corona-bedingt nicht stattfinden, aber dieses Jahr ist es wieder möglich. Es ist ein Zeichen des Dankes für so viele begeisterte Fahrradfahrerinnen und -fahrer in der Stadt. Wir wollen vermitteln, welche Vielfalt es gibt und dass Radfahren Spaß macht. Wir wollen motivieren, noch öfter die gesunde und umweltschonende Fortbewegungsart zu wählen.“

Auf der Veranstaltung präsentieren sich unter anderem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Oldenburg, Ämter der Stadtverwaltung sowie weitere Dienstleister, touristische Anbieter, Experten und Fahrradhändler. An ihren Ständen zeigen sie die neuesten Entwicklungen, beraten zu Angeboten für Touren und Reisen und geben Tipps zu allen Fragen rund ums Radfahren und moderner Mobilität. Wer sich für Bike Sharing interessiert, sollte sich den Start des neuen OLi-Bike-Verleihs vormerken. Mit diesem neuen Fahrradleihsystem können Fahrräder an virtuellen Stationen

im Stadtgebiet ausgeliehen werden. Am 3. April zur Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ wird das System offiziell eröffnet.

Auch sportliche Attraktionen gehören zum festen Bestandteil des Aktionstages. Die BMX-Stunt-Show vom Verein Backyard e. V. wird auf dem Schlossplatz für staunende Zuschauerinnen und Zuschauer sorgen. Die Shows werden dreimal im Laufe des Tages stattfinden – dazwischen gibt es kostenlose Workshops des Vereins. Kinder können sich auf dem Schlossplatz beim Liegeradparcours der Oldenburger Liegeradgruppe spielerisch ausprobieren. Und auf dem Poesiefahrrad bekommen alle ein selbst gefahrenes Gedicht mit auf Papier.

Es lohnt sich auch, zur Veranstaltung das eigene Rad mitzubringen: Die Besucherinnen und Besucher können selbst in die Pedale treten. Der ADFC und die OTM bieten kostenfreie, geführte Touren an. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Codierung als Diebstahlschutz und beim RadCheck der Stadt Oldenburg wird das Fahrrad kostenlos auf Verkehrssicherheit überprüft.

Wer sich den Wunsch nach einem neuen Fahrrad erfüllen möchte, kann ebenfalls fündig werden. Probe fahren unterschiedlicher Fahrradtypen gehört genauso dazu wie die fachmännische Beratung.

Hinter der Veranstaltung stehen auch die Partner des Stadtmarketing Oldenburgs, die durch ihre finanzielle Förderung diese Veranstaltung erst möglich machen.

Informationen sind veröffentlicht unter www.oldenburg-tourismus.de/hallo-fahrrad.
22.02.2022, 14:24 Uhr
Öffentliches Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ vor dem Start
System startet am 3. April mit Vorteilen für VWG-Abokundinnen und -kunden
Das künftige öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg hat nun einen Namen: „OLi-Bike“. „Kurz, leicht verständlich und mit einem Bezug zu Oldenburg. Das war uns bei der Namenswahl wichtig“, erläutert Damaris Böhm, verantwortlich für das Projekt bei der Stadt Oldenburg. Dass das Ganze auch noch visuell ansprechend ist, dafür sorgt das Branding der Fahrräder, welches im Projektteam entwickelt wurde.

Der offizielle Startschuss für OLi-Bike soll am Sonntag, 3. April, im Rahmen der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ fallen. „Hallo Fahrrad“ wird jedes Jahr von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH organisiert und läutet offiziell die Fahrradsaison ein. Ab dann können die Räder im ganzen Stadtgebiet genutzt werden. Gestartet und beendet werden die Fahrten in der sogenannten Flexzone und auch an virtuellen Stationen, die an zentralen Punkten eingerichtet werden. Die Ausleihe und Rückgabe funktioniert flexibel und bequem per App, Webseite oder Telefonanruf. Mario Brokate, Projektleiter bei der Betreiberin von OLi-Bike, der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt den Vorteil der virtuellen Stationen: „Wenn wir im laufenden Betrieb feststellen, dass ein Stationsstandort ungünstig ist oder ein weiterer dazukommen soll, dann ist es uns möglich, dies innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. So können wir das System flexibel anpassen.“

Als Mobilitätspartner für das System konnte die Verkehr und Wasser GmbH gewonnen werden. „Bus und Fahrrad können jeweils einzeln und auch gemeinsam eine Alternative zum privaten Pkw sein. Wir wollen daher die Kombination von Bus und Rad für schnelle und klimaschonende Mobilität von Tür zu Tür stärken und freuen uns, unseren Stammkundinnen und -kunden mit Job- und MIA-Tickets einen weiteren Vorteil bei der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel bieten zu können“, begründet Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH, die Partnerschaft. Durch die Kooperation können die Inhabenden von JobTickets und MIA-/MIAplus-Tickets die Leihräder für eine halbe Stunde pro Ausleihe ohne weitere Gebühren nutzen. Das gilt auch bei mehreren Ausleihen pro Tag. Auch die Stadt Oldenburg freut sich über die Kooperation. Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität sieht darin „die Schaffung einer wichtigen Schnittstelle zur Förderung multimodaler umweltfreundlicher Mobilität.“
18.02.2022, 15:58 Uhr
Schlussspurt am Hochheider Weg
Ausbau vorm Abschluss – Noch einmal Vollsperrung im Kreuzungsbereich Rennplatzstraße
Eine letzte Vollsperrung läutet den Schlussspurt beim Ausbau des Hochheider Weges ein. Um abschließend den Kreuzungsbereich Hochheider Weg/Rennplatzstraße erneuern zu können, ist dort für den Kfz-Verkehr im Zeitraum von Montag, 21. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 11. März, kein Durchkommen möglich. 

Die Sperrung im Kreuzungsbereich betrifft auch die Buslinien 318 und 322 der VWG, die über den Großen Kuhlenweg und den Mühlenhofsweg umgeleitet werden müssen. Weitere Infos dazu gibt es bei der VWG auf der Homepage unter www.vwg.de oder unter Telefon 0441 93660. Die Umleitungen für den übrigen Fahrzeugverkehr sind örtlich ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Den direkt betroffenen Anliegerinnen und Anliegern im Kreuzungsbereich wird die Baufirma trotz der Vollsperrung die Erreichbarkeit der Grundstücke ermöglichen, soweit dies mit dem Bauablauf in Einklang zu bringen ist. 

Der Hochheider Weg wurde seit 2017 auf einer 1.026 Meter langen Strecke von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße in fünf Bauabschnitten ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen kurz vor Ostern beendet werden. In allen Bauabschnitten wurden neben der Erneuerung des Straßenoberbaus auch Kanäle und Leitungen neu verlegt. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat den vorhandenen Mischwasserkanal ausgetauscht und einen neuen Regenwasserkanal verlegt. EWE Netz, Deutsche Telekom und Vodafone KabelDeutschland nutzten die Gelegenheit, um neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen. 

Der Hochheider Weg erhielt im Zuge des Ausbaus eine neue, sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Straßenbau einschließlich Grunderwerb auf circa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 65 Prozent der förderfähigen Ausbaukosten. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten schlagen mit rund 2,77 Millionen Euro zu Buche und werden vom OOWV übernommen.
11.02.2022, 12:41 Uhr
WunderlineGO-App wird ausgezeichnet
Projekt erhielt Preis für die beste europäische Bahntourismuskampagne
Die innovative App WunderlineGO wurde mit einem Preis im Wettbewerb „Beste europäische Bahntourismuskampagne 2021“ ausgezeichnet. Initiiert wurde die App vom Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline, bestehend aus den Anrainern der Schienenstrecke Groningen-Bremen. Am Mittwoch, 2. Februar, hat eine Vertreterin der Provinz Groningen die Trophäe bei der offiziellen Preisverleihung in Engelberg (Schweiz) in Empfang genommen. Die „Best European Rail Tourism Campaign Awards“ der Europäischen Reisekommission und von EU Rail wurden in 2021 erstmals ausgelobt, um Projekte zu würdigen, die Schienenverkehr und Tourismus miteinander verbinden.

Jury lobte die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Aus allen Einsendungen wählte die Jury vier Siegerprojekte aus. Das Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline erhielt den Preis als „Best New Promotional Initiative – European Year of Rail 2021“ für die beste neue Werbeinitiative 2021. Die Jury lobte das Projekt für die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit der vielen Beteiligten. Und sie war beeindruckt von der App, die für eine Bahnstrecke wirbt und gleichzeitig Menschen motiviert, die Region auf diese innovative und interessante Weise zu entdecken.

Die Stadt Oldenburg ist Partnerin der Wunderline und intensiv an der Entwicklung der App beteiligt. „Die App ist eine gute Möglichkeit, die Wunderline-Region mit dem Zug zu entdecken“, sagt Ina Lehnert-Jenisch von der städtischen Wirtschaftsförderung. „Wir sind stolz auf den Preis, mit dem Wunderline und WunderlineGO-App als innvovatives Modell für andere europäische Regionen ausgezeichnet werden.”

Über die WunderlineGO-App
Mit der WunderlineGO-App können sich Reisende auf eine digitale Entdeckungsreise entlang der Wunderline begeben. In Form von Bildern, Videos, Audio oder Text präsentieren 15 Gemeinden an der Strecke ihr eigenes, einzigartiges Wunder, etwa ein charakteristisches Thema, ein (historisches) Ereignis, eine bekannte Persönlichkeit oder eine geografische Besonderheit. Kompass und Entfernungsangabe auf dem Smartphone führen die Nutzerinnen und Nutzer zu ihrem Ziel. Mit Quizfragen kann man sein Wissen testen. Augmented Reality-Elemente, bei denen ein virtuelles Bild in der Realität angezeigt wird, machen die Wunder zu einem fast greifbaren Erlebnis.

Nähere Informationen über die Oldenburg-Route in der App, die sich rund um die hier erfundene Ansichtskarte dreht, gibt es im Internet unter www.oldenburg.de unter dem Suchwort „WunderlineGo App“. Einen Überblick über alle 15 Routen geben die zweisprachige Projektwebsite wunderline.nl/de/wunderline-go und der App-Trailer bei Youtube unter youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Die WunderlineGO-App kann kostenfrei im Google- und Apple-Store heruntergeladen werden. 

Das Projekt wurde von 15 Partnern realisiert, koordiniert von Stadt Oldenburg, Ostfriesland Tourismus GmbH und Provinz Groningen/Projekt Wunderline. Es wurde im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Land Niedersachsen ko-finanziert.
18.01.2022, 15:24 Uhr
Übergangslösung lässt Spielraum für künftige Platznutzung
Sanierung geplant: Hohlräume unter Parkfläche vor der Exerzierhalle werden verfüllt
Die Parkplätze vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen voraussichtlich spätestens Mitte des Jahres wieder zur Verfügung. Die nach Versackungen im Boden festgestellten Hohlräume sollen verfüllt und die Parkfläche wiederhergestellt werden. Die notwendigen Bauleistungen wird die Stadt in Kürze öffentlich ausschreiben. „Bei der Sanierung handelt es sich um eine Übergangslösung“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Im Rahmen der Ausweisung des Stadterneuerungsgebietes „Nördliche Innenstadt“ biete sich die Chance, über die Funktion der Plätze rund um den Pferdemarkt zu diskutieren und zu entscheiden. „Auf Basis des Ergebnisses kann der Platz dann endgestaltet werden“, blickt Uhrhan voraus.

Der Platz ist seit August vorigen Jahres für Fahrzeuge gesperrt. Bei der Untersuchung des Untergrundes der Parkplatzfläche wurden größere Hohlräume in einer Tiefe von einem halben bis zu einem Meter festgestellt. Die Georadarmessungen haben aber auch bis zu 2,70 Meter tiefe Hohlräume erfasst.

Um eine zeitnahe Nutzung des Parkplatzes im vorderen (östlichen) Bereich zu ermöglichen, sollen die Hohlräume mit Sand verfüllt werden. Danach erfolgt eine Verdichtung des Untergrunds. Zum Abschluss wird eine Tragschicht aus Schottermaterial aufgebracht und die bituminöse Befestigung erneuert. Hinzu kommen die gutachterliche Begleitung der Arbeiten und die Durchführung von Kontrollprüfungen, um die Belastbarkeit der Fläche zu gewährleisten. Es wird mit Kosten in Höhe von 90.000 Euro kalkuliert. Ausgeführt werden die Arbeiten voraussichtlich zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022. 

Die Hohlräume sind vermutlich durch unvollständig verfüllte Gebäudereste entstanden. Bis 1966 hatten sich auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther befunden, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.