Rubrik Soziales
Seiteninhalt
Innenstadt
Innenstadt
25.11.2022, 15:41 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für erwerbsunfähige Menschen
n Oldenburg gründet eine Betroffene eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen (ca. 35 – 55 Jahre), die aufgrund einer körperlichen und/oder psychischen Erkrankung erwerbsunfähig sind. 
Angesprochen sind Menschen mittleren Alters (ca. 35 – 55 Jahre), die erwerbsunfähig sind.
Interessierte können sich melden bei der BeKoS, Lindenstr. 12a, 26123 Oldenburg, Telefon: 0441 884848, info@bekos.de.
25.11.2022, 15:00 Uhr
Stadtteiltreff erstrahlt zum „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“
Informationsveranstaltung zu „Stalking“ – StoP-Projekt seit einem Jahr in Oldenburg
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – um dieses Statement zu bekräftigen und auf den gleichnamigen internationalen Aktionstag aufmerksam zu machen, wird in der Nacht zu Freitag, 25. November, der Stadtteiltreff Dietrichsfeld orange beleuchtet. Dort ist unter anderem das StoP-Projekt – Stadtteile ohne Partnergewalt angesiedelt. Das städtische Präventionsprojekt nimmt an dem Tag auch an einer Aktion des feministischen Forums auf dem Julius-Mosen-Platz teil, die von 15 bis 18 Uhr stattfindet.

Weiter geht es dann am Donnerstag, 1. Dezember, mit einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Weissen Rings zum Thema „Stalking“. Hier wird auch der Umgang mit der „No Stalk App“ erläutert. Interessierte sind ab 16 Uhr herzlich in die Räume des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, eingeladen.

Seit September 2021 ist das Präventionsprojekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt im Stadtteiltreff Dietrichsfeld aktiv. Dabei handelt es sich um ein Nachbarschaftsprojekt mit dem Ziel, Partnergewalt und häusliche Gewalt zu verhindern. Im vergangenen Jahr konnte das Thema „Gewalt gegen Frauen“ durch Kooperationen mit verschiedenen Institutionen in die Nachbarschaft getragen werden.

„Wir sind bisher mit den Menschen hier im Stadtteiltreff und der Nachbarschaft gut ins Gespräch gekommen. Gemeinsame Aktionen wie der Frauentisch am Mittwoch und das wöchentlich stattfindende Frauenfrühstück mit Kinderbetreuung stärken sowohl das Verständnis füreinander als auch den Zusammenhalt untereinander“, so die Koordinatorinnen Meike Plewa und Isabel Rein. Wichtig sei es, das Thema Gewalt zu benennen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen – und Hilfe aktiv anzubieten, wenn es darauf ankommt. Die beiden freuen sich darüber, dass es in Bürgerfelde und Dietrichsfeld bereits viele engagierte Menschen gibt – und darauf, mit ihnen und weiteren Interessierten auch in Zukunft das Projekt voranzutreiben sowie entsprechende Angebote im Stadtteil anbieten zu können.

Wer an regelmäßigen Treffen teilnehmen, sich über die Arbeit und kommende Aktionen informieren möchte, findet weitere Informationen online unter www.oldenburg.de/stop.
22.11.2022, 18:51 Uhr
Kraft zum Loslassen
Für Frauen, die sich in ihrer Beziehung abhängig fühlen und an sich arbeiten wollen, gibt es eine Selbsthilfegruppe in Oldenburg, die noch offen für Frauen ab 30 Jahre ist. Interessierte melden sich bitte bei BeKoS - Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de 
22.11.2022, 18:10 Uhr
Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Flaggen, Plakate, Lesungen, Filme und mehr rund um den 25. November
Seit 1999 ist der 25. November von der UNO als Gedenk- und Aktionstag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen bestimmt. Er soll die Öffentlichkeit sensibilisieren und an Opfer erinnern. Auch in Oldenburg finden rund um den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt.

Laut UNO wurden 2017 weltweit 87.000 Frauen getötet – mehr als die Hälfte davon durch (Ex-)Partner oder andere Familienangehörige. Es handelt sich in großem Ausmaß also nicht um Straßengewalt mit zufälligen Opfern, sondern gezielte Gewalt in ungleichen Machtverhältnissen. Auch in Deutschland geschieht dies jeden zweiten bis dritten Tag. Weiter geht die UNO davon aus, dass jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht wird. Dass ein großer Anteil von Gewalt gegen Frauen einen Zusammenhang zwischen Macht und Geschlecht aufweist und zum größten Teil von Tätern aus dem eigenen Umfeld geschieht, zeigen auch Beispiele wie Zwangsprostitution, Genitalverstümmelung, die Tötung weiblicher Föten und Säuglinge wegen eines „geringeren Wertes“ oder das Vorenthalten von Bildung und gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe für Mädchen und Frauen. Die Ursachen liegen nicht in Einzelschicksalen oder Familientragödien, sondern in gesellschaftlichen Strukturen – und es bedarf der öffentlichen Aufmerksamkeit und Unterstützung, diese Gewalt zu beenden.

Ab Freitag, 25. November, bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am Samstag, 10. Dezember, wehen vor zahlreichen Oldenburger Gebäuden Flaggen mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“. Die weltweite Aktion wurde von der Organisation „TERRE DES FEMMES“ ausgerufen. Oldenburg zählt zu den mehr als 800 Städten in Deutschland, die sich insgesamt mit etwa 3.000 Flaggen beteiligen.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg und das StoP-Projekt (Stadtteile ohne Partnergewalt) machen mit einer Plakataktion in den Bussen der VWG auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam. Das Hilfetelefon des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bietet unter der kostenfreien Rufnummer 08000 116 016 rund um die Uhr und in 18 verschiedenen Sprachen gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen anonym Unterstützung an. Die Plakate werden vom 21. November bis 11. Dezember zu sehen sein.

Ab dem 25. November werden im Stadtgebiet sechs orangene Bänke mit der Telefonnummer des „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ aufgestellt. Initiatorin der Aktion ist das Gleichstellungsbüro der Stadt, wobei eine der Bänke vom Zonta Club Oldenburg mitfinanziert wurde. Die Bänke stehen vor den vier Gemeinwesenarbeiten, beim Pflegekinderdienst und vor dem Innenstadtgeschäft „deine TONART“.
Brötchentütenaktion: Gewalt kommt nicht in die Tüte

59 Bäckereien im Oldenburger Stadtgebiet verpacken die verkauften Brötchen in Tüten mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Brötchentüten werden von den Präventionsräten und den Gleichstellungsbeauftragten im Nordwesten zur Verfügung gestellt. Auf der Rückseite führt ein QR-Code zu Hilfekontakten und Anlaufstellen für Frauen in der Region.

Für das Buch „Femizide. Frauenmorde in Deutschland“ haben die Autorinnen mit Fachleuten, Überlebenden, Zeuginnen und Zeugen und Angehörigen gesprochen und wissenschaftliche Studien analysiert. Dabei zeigt ihr Buch: Femizide sind ein gesamtgesellschaftliches Problem – und es gibt sinnvolle Wege zu einem besseren Schutz von Frauen vor männlicher Gewalt.

Am Donnerstag, 24. November, wird von 18 bis 20 Uhr online über BigBlueButton das Buch vorgestellt. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte per E-Mail an oldenburg@dgb.de. Veranstaltet wird die Buchvorstellung vom DGB Regionsbüro Oldenburg-Ostfriesland in Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord.

Am Montag, 28. November, findet von 18 bis 20 Uhr über Webex Online Meeting ein Ver.Di polit talk mit den Autorinnen statt. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse pressestelle.nds-hb@verdi.de, da dies ein Angebot des ver.di Landesbezirks Niedersachsen-Bremen ist.

Freitag, 25. November, 15 bis 18 Uhr, Julius-Mosen-Platz: Mit einer Installation von Schuhpaaren macht das Feministische Forum Oldenburg auf mehr als hundert Frauen und Mädchen aufmerksam, die in diesem Jahr allein in Deutschland Opfer von Femiziden wurden. Darüber hinaus werden auch andere Gewalterfahrungen von Frauen und Mädchen sichtbar gemacht und Informationen sowie Materialien für Betroffene zur Verfügung gestellt.

Freitag, 25. November, 18 Uhr, Film „Woman“: Das weltweite Projekt bietet zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern einen Ort für ihre Stimme. Ziel des Films ist es nicht nur, Rechte zu fordern oder sich auf Probleme zu konzentrieren, sondern den Stimmen der Frauen endlich Gehör zu schenken und dafür zu sorgen, dass Frauen nie wieder als „schwächeres Geschlecht“ gesehen werden. Mit anschließendem Nachgespräch. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg e.V. und der Ev.-Luth.-Kirche Oldenburg.

Sonntag, 27. November, 17 Uhr, Film „Luchadoras“. Der Film porträtiert die mutigen Frauen, die in Ciudad Juárez, der Stadt der Frauenmorde, als Wrestlerinnen in den Ring steigen und dort, sowie in ihrem vom Machismo geprägten Alltag, um die Deutungshoheit über das Frauenbild in Mexiko kämpfen. Mit anschließendem Regiegespräch. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg e.V. und dem Feministischen Forum.
Informationen zu Partnergewalt

Donnerstag, 1. Dezember, 16 Uhr, Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, gemeinsame Aktion vom Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ und dem Weissen Ring: Der Weisse Ring wird sich vorstellen, Informationen rund um das Thema Partnergewalt und insbesondere zu der No-Stalking App geben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Welche Hilfsangebote und Beratungsstellen gibt es in Oldenburg?

 · BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt: Telefon 0441 235-3798
 · Olena – Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen: olena.beratung@web.de, Telefon 0441 235-2490
 · Wildwasser – Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen: www.wildwasser-oldenburg.de, Telefon 0441 16656
 · Autonomes Frauenhaus: www.frauenhaus-oldenburg.de, Telefon 0441 47981
 · Trans-Beratung OL: weser-ems@trans-recht.de, Telefon 0160-5889070

Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen gibt es auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
18.11.2022, 15:53 Uhr
2. Demokratiekonferenz Oldenburg
Am 10. Dezember 2022 im Alten Landtag
Programm und Anmeldung über https://partnerschaft-fuer-demokratie.oldenburg.de/demokratiekonferenz. Die Teilnahme ist kostenlos.

Was macht eine lebendige Demokratie in Oldenburg aus? Wie können wir Beteiligung stärken? Die Demokratiekonferenz bietet dazu einen Austausch in unterschiedlichen Formaten mit Engagierten und Expert*innen zu diesen Fragen an.

Am Vormittag wird in einer Demokratiewerkstatt gemeinsam erarbeitet, was für die demokratische Teilhabe in Oldenburg benötigt wird. Um 14 Uhr zeigt Léa Briand von abgeordnetenwatch.de in ihrem Vortrag anhand von praktischen Beispielen, wie politische Entscheidungen für Bürger*innen zugänglich werden können. In den anschließenden Workshops werden die Themen Beteiligung und Teilhabe vertieft. In den Pausen ist bei Kaffee und Tee ausreichend Zeit für Austausch und Vernetzung.

Für Junge Menschen gibt es ein besonderes Angebot: den Workshop „HeimArt – Kunst als Statement der Zugehörigkeit“ mit Khalid Bounouar von 10 bis 15.30 Uhr. Hier können sie ausprobieren, durch Kunst ihre eigenen Erfahrungen mit Heimat und Identität, aber auch Rassismus und Diskriminierung auszudrücken. Gemeinsam mit Khalid Bounouar entwickeln sie eigene Poetry-Texte.

Die Demokratiekonferenz findet im Rahmen von „Partnerschaften für Demokratie Oldenburg" statt. Das Programm wird getragen vom Präventionsrat Oldenburg und dem Amt für Zuwanderung und Integration Oldenburg und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
15.11.2022, 22:45 Uhr
Gegen Gewalt an Frauen: Orange Bänke sensibilisieren
Sechs Holzbänke im Stadtgebiet aufgestellt – Hinweis auf Hilfetelefon
Sechs orange Holzbänke werden ab dem 25. November im Stadtgebiet aufgestellt, für das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sensibilisieren und gleichzeitig auf ein bundesweites Hilfs- und Unterstützungsangebot aufmerksam machen. Anlass ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Bänke wurden von der Oldenburger Jugendwerkstatt hergestellt und mit der gut sichtbaren Telefonnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 versehen. Aufgestellt werden die Bänke vor den vier Gemeinwesenarbeiten, beim Pflegekinderdienst und vor dem Innenstadtgeschäft „deine TONART“.

„Wir freuen uns über die vielen Partnerinnen und Partner, die das Thema Gewalt gegen Frauen mit uns in alle Stadtteile hineintragen und an vielen Stellen sichtbar machen“, betonen die Initiatorinnen des Projekts aus dem Gleichstellungsbüro Wiebke Oncken und Renate Vossler. „Wir beabsichtigen, die Aktion fortzuführen und diese Bänke an immer mehr Stellen aufzustellen.“ Damit dies gelingt, werden weitere Unterstützerinnen und Unterstützer benötigt.

So haben sich dieses Jahr die Zontas an einer der Bänke finanziell beteiligt. „Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Zonta-Clubs – so auch der Zonta Club Oldenburg – für die Rechte von Frauen und Mädchen ein, gemäß dem Motto ‚Build a better world for women and girls‘“, betont Birgit Novy, Präsidentin des Zonta Clubs Oldenburg ihren Einsatz. Wer ebenfalls Interesse an einer Patenschaft für eine Bank hat, kann sich an das Gleichstellungsbüro wenden. An der unterstützten Bank befindet sich dann auch ein Hinweis, wer an der Realisierung beteiligt war.

Dabei geht es letztlich um viel mehr als Geld, deshalb war die Arbeit an den Bänken auch für die Jugendwerkstatt mehr als nur ein Auftrag: „Die Jungerwachsenen der Oldenburger Jugendwerkstatt sind stolz, diesen Beitrag gegen Gewalt an Frauen unter Anleitung ihres Werkpädagogen umgesetzt zu haben“, unterstreicht Tanja Meiser, Pädagogische Leitung der Oldenburger Jugendwerkstatt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen, aber auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften, vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter. Bei Bedarf werden Dolmetscherinnen in 18 Sprachen zum Gespräch hinzugeschaltet. Über die Webseite haben die Anruferinnen außerdem die Möglichkeit, einen Gebärdendolmetscherdienst zu nutzen. Sowohl die Telefon- als auch die Onlineberatung sind vertraulich: Anrufe können nicht zurückverfolgt werden, E-Mail-Austausch und Chat sind anonymisiert.

Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/gleichstellung. 
15.11.2022, 22:28 Uhr
Johanniter-Weihnachtstrucker legen los
Hilfsaktion der Johanniter-Unfall-Hilfe startet ab Samstag
Die letzten Vorbereitungen für den Weihnachtstrucker an den Standorten der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen sind erledigt. Jetzt kann es los gehen! Ab dem 19. November können Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug an den Johanniter-Standorten und weiteren Einrichtungen abgeben. Die Päckchen sind für bedürftige Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch die Coronavirus-Pandemie und den Krieg in der Ukraine häufig noch schwieriger geworden ist. Zielländer für die Hilfe sind in diesem Jahr Albanien, Bosnien, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine, Republik Moldau und Bulgarien sowie Deutschland.

„Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen Jahr für Jahr die Johanniter-Weihnachtstrucker mit Paketen und Spenden unterstützen. Wir freuen uns über dieses zivile Engagement, denn damit können wir Johanniter notleidenden Menschen wie etwa in der Ukraine mit dem Nötigsten unterstützen und ein Signal der Solidarität senden“, sagt Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. Bis zum 16. Dezember 2022 können Pakete gepackt und an den Sammelstellen abgegeben werden. Diese sind im Internet unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de/abgabestellen zu finden.

Eine Bitte an alle Päckchenpacker: Es ist notwendig, sich an die Packliste zu halten. Dann bekommen alle Bedürftigen ein gleichwertiges Paket und Probleme am Zoll werden vermieden. Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel in einen stabilen Karton geeigneter Größe gepackt und fertig ist das Weinachtstrucker-Paket. 

Sollte in der Nähe keine Sammelstelle der Weihnachtstrucker verfügbar sein, gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, „virtuelle Päckchen“ zu packen. Mit den Spenden werden Teile des Inhalts oder komplette Päckchen finanziert. Die Päckchen werden im Anschluss von bewährten Partnern in den Empfängerländern gepackt. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen. 

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker. 

Packliste für die Weihnachtstrucker-Päckchen:
1 Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), 2 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta.

Nicht nur mit Päckchen auch mit Spenden können Hilfswillige den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete oder die Koordination des Projektes unterstützen. Spenden sind möglich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18, BIC: BFSWDE33XXX, Verwendungszweck: Weihnachtstrucker. Oder virtuelle Päckchen packen direkt über die Spendenseite.
11.11.2022, 12:40 Uhr
Wie stärken wir Beteiligung in Oldenburg?
2. Demokratiekonferenz am 10. Dezember - kostenlose Workshops und Diskussionen
Wie können wir Beteiligung in Oldenburg stärken? Was braucht es für demokratische Teilhabe und eine lebendige Demokratie? Auf diese Fragen wird die 2. Demokratiekonferenz Oldenburg am 10. Dezember 2022 im Alten Landtag Oldenburg Antworten geben. Von 10 bis 18 Uhr sind alle ab 16 Jahre eingeladen, sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsam weiterzudenken. Die Teilnahme ist auch nur an einzelnen Programmpunkten möglich.

Am Vormittag wird in der Demokratiewerkstatt erarbeitet, was wir für das praktische demokratische Handeln brauchen. Ab 14.00 Uhr zeigt Léa Briand von abgeordnetenwatch.de in ihrem Vortrag anhand von praktischen Beispielen, wie politische Entscheidungen für Bürgerinnen und Bürger zugänglich werden können, um Gesellschaft gemeinsam zu gestalten. In den drei Workshops geht es um die Funktionsweise von Bürgerräten, um Erwartungen rund um Beteiligung und um den Abbau von Hürden beim Zugang zu Wahlen für Menschen mit Behinderung. Für den Vortrag und das letztgenannte Thema steht Gebärdenverdolmetschung zur Verfügung.

Für junge Menschen von 16 bis 26 Jahren gibt es ein besonderes Angebot: den Workshop „HeimArt – Kunst als Statement der Zugehörigkeit“ mit Comedian und Moderator Khalid Bounouar von 10 bis 15.30 Uhr. Hier können sie ausprobieren, durch Kunst ihre eigenen Erfahrungen mit Heimat und Identität, aber auch Rassismus und Diskriminierung auszudrücken. Gemeinsam mit Khalid Bounouar entwickeln sie eigene Poetry-Texte.

Die 2. Demokratiekonferenz findet statt im Rahmen des Programms Partnerschaften für Demokratie Oldenburg. Das Programm wird getragen vom Amt für Zuwanderung und Integration und dem Präventionsrat Oldenburg. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Weitere Informationen zum Programm der 2. Demokratiekonferenz finden Sie auf der Webseite der Partnerschaften für Demokratie Oldenburg. Die Anmeldung zur Demokratiekonferenz ist möglich bis zum 4. Dezember über die Webseite, per E-Mail (pfd@stadt-oldenburg.de) oder telefonisch (0441 235-4963). 
11.11.2022, 12:06 Uhr
Oldenburger Frauen gestalten ihren Beginenhof
Großes Interesse an gemeinschaftlicher kreativer Wohn- und Lebensgestaltung
Nach zwei gut besuchten Informationsveranstaltungen zum Oldenburger „Beginenhof“ ist der Verteiler auf über 120 Frauen angewachsen, die sich am weiteren Planungsprozess beteiligen möchten. „Die Idee, einen Beginenhof als gemeinsames Wohn-, Kultur- und Arbeitsprojekt für Frauen jeden Alters zu errichten, hat die Bedürfnisse der weiblichen Zielgruppe offensichtlich genau getroffen“, berichtet Theresa Richter von der GSG OLDENBURG. Im nächsten Schritt werden die Frauen an der inhaltlichen und baulichen Planung mittels eines Frauen-World-Cafés beteiligt. Zeit und Ort der Veranstaltung werden den bisher angemeldeten Frauen rechtzeitig bekannt gegeben. Die GSG OLDENBURG Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH, die Kulturelle Bildung und Teilhabe im Kulturbüro der Stadt Oldenburg und Sybille Gimon, Liedermacherin und Mitbegründerin des Bremer Beginenhofes, sind die Begründerinnen des Beginenhof-Projektes.

„Das Frauen-World-Café ist keine Informationsveranstaltung, sondern ein spezielles Beteiligungsformat. Hier können Frauen ihre Wünsche und Ideen zum geplanten Beginenhof Oldenburg einbringen“, erklärt Stefanie Brinkmann-Gerdes von der GSG OLDENBURG. In einem World Café entwickeln mehrere Kleingruppen parallel Ideen, Lösungen und Antworten. Gearbeitet wird an Tischen in einem gemütlichen, Café-ähnlichen Ambiente. Nach festen Zeiteinheiten wechseln die Teilnehmerinnen ihren Tisch und nehmen den Diskussionsfaden in anderer personeller Zusammensetzung und zu einer anderen Fragestellung wieder auf.

„Diese dynamische Mischung sorgt dafür, dass die Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen. Zwischenmenschliche Netzwerke entstehen, Wissen fließt, Ideen werden generiert“, beschreibt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg die Methode. Für Rückfragen steht sie unter Telefon 0441 235-2319 gerne zur Verfügung. Nähere Informationen zum geplanten Oldenburger Beginenhof sind zudem im Internet zu finden unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung.

Weitere interessierte Frauen können sich per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de wenden, um sich in den bestehenden E-Mail-Verteiler aufnehmen zu lassen. Die Interessentinnen erhalten dann zunächst Informationen über Geschichte und Ziele der Beginenhof-Bewegung in Deutschland und über die ersten Pläne für einen Beginenhof in Oldenburg. „Eine spätere Beteiligung am Planungsprozess ist dann auch noch in den entstehenden Arbeitsgruppen möglich“, lädt Sybille Gimon, eine der Initiatorinnen des Projektes, die Frauen ein.
08.11.2022, 18:47 Uhr
Oldenburg bekommt einen Mietspiegel
Arbeitskreis nimmt Vorbereitungen auf – Stichprobenartige Befragung startet Anfang Januar
Wie hoch sind eigentlich „ortsübliche“ Mieten in Oldenburg? Das soll künftig ein „qualifizierter Mietspiegel“ verraten. Die Vorarbeiten zur Erstellung des Vergleichsinstruments sind jetzt gestartet, ein Arbeitskreis unter Federführung der Stadtverwaltung hat Anfang November erstmals getagt.

Hintergrund ist das am 1. Juli 2022 in Kraft getretene Mietspiegelreformgesetz (MsRG). Die wesentlichste Änderung ist, dass Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern künftig verpflichtet sind, einen Mietspiegel zu erstellen. Mietspiegel geben eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete in einer Stadt. Dabei wird für die vergangenen sechs Jahre ermittelt, wie hoch die Miete für vergleichbare Wohnungen ähnlicher Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage war. Hierbei spielen auch Faktoren wie die Energieeffizienz eine Rolle. Nach dem Gesetz ist es den Kommunen freigestellt, ob sie einen einfachen oder einen qualifizierten Mietspiegel erarbeiten.

Die Stadt Oldenburg hat sich entschieden, einen qualifizierten Mietspiegel auf der Grundlage wissenschaftlich erarbeiteter Daten zu erstellen. Dieser gibt Mieterinnen und Mietern sowie Vermieterinnen und Vermietern eine verlässliche Orientierungshilfe zur Festlegung der Miethöhe und bietet eine höhere Rechtssicherheit. Er stellt kein Steuerungsinstrument dar, führt jedoch zu größerer Transparenz.

Die notwendigen Informationen zur Aufstellung des qualifizierten Oldenburger Mietspiegels werden durch eine Kombination von Mieter- und Vermieterbefragungen gewonnen. Die Befragungen dienen ausschließlich der Schaffung einer repräsentativen Datengrundlage. Die Angaben werden gemäß den datenschutzrechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) behandelt und ausgewertet. Dazu werden Anfang Januar 2023 stichprobenartig Mieterhaushalte sowie Vermieterinnen und Vermieter angeschrieben. Aktuell bereitet die Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem beauftragten ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH und dem neu gegründeten Arbeitskreis „Mietspiegel“, der aus Interessensvertretern von Mietern und Vermietern besteht, diese Unterlagen vor.
28.10.2022, 13:00 Uhr
Gemeinsam durch die Energiekrise
Arbeitsgruppe „Sozialer Frieden“ gibt Übersicht über Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten
Der Winter naht – und die Kosten für Energie und Lebensmittel klettern. Viele Menschen treibt die Angst um, ihre Gas- und Stromrechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Diese Befürchtungen sind auch in Oldenburg spürbar. Das Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg erwartet ebenso wie das Jobcenter eine zunehmende Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich hilfesuchend an die Behörden wenden. Parallel dazu nehmen Sozial- und Wohlfahrtsverbände in ihren Beratungsstellen eine Veränderung und große Sorge der Ratsuchenden wahr. „Die ungewisse Situation der steigenden Preise und die ständigen Erneuerungen und gesetzlichen Veränderungen, die für viele Menschen unübersichtlich und schwer verständlich sind, verunsichern unsere Ratsuchenden“, heißt es von den Oldenburger Wohlfahrtsverbänden.

Um der Verunsicherung zu begegnen, wurde die Arbeitsgruppe „Sozialer Frieden“ ins Leben gerufen. „Die Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, in der Energie- und Inflationskrise Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen, vorhandene und sich entwickelnde Hilfsangebote zu bündeln und transparent darzustellen. Insbesondere diejenigen, die ein geringes Einkommen haben und bisher noch keine Leistungen beziehen, sollen wissen, welche Möglichkeiten der Unterstützung sie haben“, sagt Meike Dikosso, Leiterin des Amtes für Teilhabe und Soziales. Der Arbeitsgruppe gehören neben der Stadt Oldenburg und dem Jobcenter auch der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie, die Caritas, die Arbeiterwohlfahrt, der Sozialdienst katholischer Frauen und das DRK an.

Nachfolgend ein Überblick über das Spektrum an Hilfen:

„Übersteigen höhere Heizkostenabschläge oder Nachzahlungsforderungen das Haushaltsbudget, können auch Menschen mit geregeltem Einkommen einen Antrag auf Arbeitslosengeld II beziehungsweise ab dem 1. Januar 2023 einen Antrag auf Bürgergeld stellen, um die Unterstützung durch Sozialleistungen zu erhalten“, informiert Michael Fuge, Geschäftsführer des Jobcenters Oldenburg. Die Leistungen sind zwar einkommens- und vermögensabhängig. Jedoch gibt es Freibeträge, wenn zum Beispiel auf Girokonten oder Sparbüchern ein verfügbares Vermögen vorhanden ist. Das Vermögen darf bei Einzelpersonen nicht über 60.000 Euro liegen, für jede weitere Person im Haushalt liegt die Grenze bei 30.000 Euro.

Wichtig ist: Anträge sollten unmittelbar nach Erhalt der Rechnung gestellt werden, selbst wenn diese bereits bezahlt wurde. Ansprüche könnten ansonsten verloren gehen. Auch bei erhöhten Abschlägen können Unterstützungsleistungen nicht im Nachhinein beantragt werden.

Ab dem 29. November 2022 besteht zusätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auch online zu stellen unter https://www.jobcenter-oldenburg.de/jobcenter-digital.

Für Beratung ist das Jobcenter unter 0441 219700 oder per E-Mail unter Jobcenter-Oldenburg@jobcenter-ge.de erreichbar.

Rentnerinnen und Rentner sowie erwerbsunfähige Personen können finanzielle Hilfen bekommen. Das können einmalige Zahlungen, zum Beispiel bei Nachzahlungsforderungen, oder auch laufende Zahlungen, beispielsweise bei deutlich höheren Abschlagszahlungen, sein. Dabei werden die tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung berücksichtigt, damit die Wohnung gesichert werden kann. Einkommen und im gewissen Umfang Vermögen ist einzusetzen. Auch hier gibt es Freibeträge: Auf Girokonten und Sparbüchern liegt die Grenze für Einzelpersonen bei 10.000 Euro.

Die Lebenssituation ist bei jedem Haushalt sehr unterschiedlich, daher wird eine Beratung empfohlen bei der Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe und Soziales, Pferdemarkt 14, Telefon: 0441 235-2305, E-Mail: soziales.existenzsicherung@stadt-oldenburg.de

Die Bundesregierung hat mit dem Entlastungspaket auch das „Wohngeld-Plus“-Gesetz zum 1. Januar 2023 beschlossen. Das „Wohngeld-Plus“-Gesetz sieht erheblich verbesserte Leistungen vor. Dadurch können mehr Personen diese Leistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören insbesondere Erwerbstätige, Selbständige, Rentnerinnen und Rentner, die bislang keine Leistungen vom Jobcenter oder Amt für Teilhabe und Soziales bezogen haben.

Die neuen Leistungen enthalten neue Komponenten bei den Unterkunftskosten. Es werden neben der Kaltmiete und den kalten Nebenkosten nunmehr auch Heizkosten (pauschaliert) berücksichtigt. Des Weiteren gibt es eine sogenannte Klimakomponente, die bei allen Haushalten in pauschaler Höhe berücksichtigt wird.

„Wir bereiten uns personell darauf vor, die vermehrten Anfragen im Sinne der Kundinnen und Kunden möglichst schnell abarbeiten zu können“, kündigt Detlef Lutter, Leiter des Fachdienstes Soziale Hilfen, an.

Ein Antrag auf „Wohngeld-Plus“ kann auch schon jetzt gestellt werden. Für Beratungen ist das  Amt für Teilhabe und Soziales, Pferdemarkt 14, unter Telefon 0441 235-2305 oder per E-Mail an wohngeld@stadt-oldenburg.de » erreichbar.

Hier ein Überblick über die bereits beschlossenen und zum Teil schon ausgezahlten Entlastungspakete:

Im März 2023 will die Bundesregierung Gaskundinnen und Gaskunden mit einer Preisbremse entlasten. Für den Übergang sollen Verbraucherinnen und Verbraucher als „Soforthilfe“ von ihren Abschlagszahlungen für den Monat Dezember freigestellt werden. Die Hilfen für Stromkundinnen und Stromkunden sollen dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge spätestens im Januar starten. Im Gespräch ist, als Basis den Jahresverbrauch der Vergangenheit heranzuziehen.

Der Heizkostenzuschuss entlastet vor allem Menschen, die Wohngeld oder BAföG beziehen, von den steigenden Energiekosten. Es wurden bislang zwei Heizkostenzuschüsse beschlossen:
Studierende mit BAföG, Azubis mit Ausbildungshilfe beziehungsweise Ausbildungsgeld und Aufstiegsgeförderte mit Unterhaltszuschuss erhalten zwei einmalige Heizkostenzuschüsse in Höhe von 230 Euro und 345 Euro.
Wohngeldempfängerinnen und -empfänger bekommen ebenfalls zwei einmalige Zuschüsse in Höhe von

  · 270 Euro pro Person oder 350 Euro für zwei wohngeldberechtigte Personen in einem Haushalt plus 70 Euro für jedes weitere Familienmitglied;

  · 415 Euro pro Person oder 540 Euro für zwei wohngeldberechtigte Personen in einem Haushalt plus 100 Euro für jedes weitere Familienmitglied.

Die Auszahlung erfolgt durch das zuständige Amt, der erste Zuschuss ist bereits ausgezahlt worden. Es muss kein gesonderter Antrag gestellt werden.

Im September haben einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige (dazu gehören neben Angestellten auch Azubis, Beamtinnen und Beamte, Soldatinnen und Soldaten, Minijobberinnen und Minijobber, bezahlte Praktikantinnen und Praktikanten, Absolventinnen und Absolventen von Freiwilligendiensten sowie Mütter und Väter in Elternzeit) eine Energiekostenpauschale von 300 Euro erhalten. Sie wurde zusammen mit dem Lohn ausgezahlt. Selbstständige und Freiberufliche setzen die Pauschale bei der nächsten Steuererklärung ab.
Rentnerinnen und Rentner sollen bis Mitte Dezember eine einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro von der Rentenversicherung erhalten. Die Auszahlung erfolgt automatisch, Anträge sind nicht nötig.

Nach dem Heizkostenzuschuss für BAföG-Empfängerinnen und -empfänger sollen nun alle Studentinnen und Studenten sowie Fachschülerinnen und Fachschüler auch eine Energiekostenpauschale als Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro erhalten. Die Auszahlung soll laut Bundesregierung „schnell und unbürokratisch“ erfolgen, wie und wann genau ist aber noch unklar. Berichten zufolge ist die Auszahlung frühestens für Januar 2023 vorgesehen.

Das Kindergeld wird zum 1. Januar für das erste, zweite und dritte Kind um 18 Euro angehoben. Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag (umgangssprachlich: Kindergeldzuschlag) erhalten. Der Kinderzuschlag wird zum 1. Januar 2023 nochmals erhöht und auf 250 Euro im Monat angehoben.

Die Empfängerinnen und Empfänger des neuen Bürgergelds sollen ab dem Jahreswechsel rund 500 Euro im Monat bekommen. Der Betrag soll damit deutlich über dem aktuellen Hartz-IV-Regelsatz von 449 Euro für Alleinstehende ohne Kinder liegen; die Bundesregierung will Hartz IV vom 1. Januar 2023 an durch das neue Bürgergeld ablösen.

In Oldenburg gibt es ein dichtes Netz an Beratungsstellen, deren Angebote von der Schuldnerberatung über Energiespartipps bis zur Sozialberatung reichen. Hier eine Übersicht:  


Beratungsstellen in Oldenburg

Schuldner- und Insolvenzberatung Paritätischer Wohlfahrtsverband
Ziegelhofstraße 125-127, 26121 Oldenburg, Telefon: 0441 77900-21
E-Mail: schuldnerberatung-oldenburg@paritaetischer.de


Allgemeine Sozialberatung der Diakonie
Bremer Straße 28, 26135 Oldenburg, Telefon: 0441 970930
E-Mail: dw-ol-stadt@diakonie-ol.de »dw-ol-stadt@diakonie-ol.de


Caritas Stromspar-Check
Bloherfelder Straße 175, 26129 Oldenburg, Telefon: 0441 36173440
E-Mail: stromsparcheck@caritas-wesermarsch.de


Soziale Schuldnerberatung Caritasverband Oldenburg-Ammerland
Peterstraße 22-26, 26121 Oldenburg, Telefon: 0441 925450
E-Mail: verband@caritas-ol.de


AWO Migrationsberatung
Wallstraße 11, 26122 Oldenburg, Telefon: 0441 95722415
E-Mail: info@migrationsberatung-oldenburg.de


DRK Migrationsberatung
Moslestraße 3 (6. OG), 26122 Oldenburg, Telefon: 0441 950395-44
E-Mail: migrationsberatung@lv-oldenburg.drk.de


Auch in den Stadtteilen gibt es Unterstützung:

Gemeinwesenarbeit Treffpunkt Bloherfelde/Eversten
Bloherfelder Straße 173, 26129 Oldenburg, Telefon: 0441 5601165
E-Mail: kennedyviertel@stadt-oldenburg.de


Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück 
Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg, Telefon: 0441 2353292
E-Mail: gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de


Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld
Alexanderstraße 331, 26127 Oldenburg, Telefon: 0441 5707892
E-Mail: gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de


Kulturzentrum Rennplatz
Kurlandallee 4, 26125 Oldenburg, Telefon: 0441 381424
E-Mail: kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de
18.10.2022, 16:52 Uhr
Kinder in Not suchen dringend ein vorübergehendes Zuhause
Bereitschaftsfamilien bieten Halt, Schutz und Geborgenheit
Familienzuwachs: Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg sucht weitere engagierte Personen, die Kinder im Alter von null bis sechs Jahren zuhause betreuen. In familiären Krisensituationen benötigen Kinder ein Zuhause auf Zeit, wenn ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können und das Kindeswohl gefährdet ist.

Aktuell werden (Einzel-)Personen aus der Stadt Oldenburg oder der näheren Umgebung gesucht, die bereit sind, diesen Kindern ein vorübergehendes Zuhause zu bieten.

In diesen sogenannten familiären Bereitschaftsstellen kommen die Kinder zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und eine zuverlässige Versorgung. Währenddessen klärt das Amt für Jugend und Familie mit allen Beteiligten, ob eine Rückkehr nach Hause möglich ist oder ob eine Pflegefamilie oder Wohngruppe gesucht werden muss.

Um Bereitschaftsstelle zu werden, sollten die Bewerberinnen und Bewerber über pädagogische Erfahrungen verfügen, Offenheit und Toleranz mitbringen und ein freies Zimmer für das Kind bereithalten können.

Die Mitarbeiterinnen des Amtes für Jugend und Familie bereiten die Bereitschaftspersonen im Rahmen eines Überprüfungsverfahren intensiv auf die künftige Aufgabe vor, stellen die laufende Beratung und Begleitung sicher, organisieren Dienstbesprechungen, Supervision und Fortbildung. Die Tätigkeit im Rahmen der Bereitschaftsbetreuung wird angemessen vergütet.

Auf Anfrage schicken die Stadt Oldenburg gerne das Konzept zu, dem genauere Informationen zu entnehmen sind. Rückfragen beantworten auch Gerda Hinrichs-Emken unter 0441 235-2844 (E-Mail: gerda.hinrichs-emken@stadt-oldenburg.de) oder Carola Gienke unter 0441 235-3608 (E-Mail: carola.gienke@stadt-oldenburg.de). Weitere Informationen stehen zudem auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
27.09.2022, 18:18 Uhr
Genossenschaftsbank unterstützt Stadtradeln
Sparda-Bank fördert die Straßenengel Oldenburg e.V. mit 1.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt die sechste Etappe des Stadtradelns mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro an die Straßenengel Oldenburg e.V. Filialleiter Hermann Kruse überreichte zusammen mit Kundenberaterin Thu Qui Reckemeyer einen symbolischen Spendenscheck an Liane Neumann, 1. Vorsitzende des Vereins, Anke Weber, 2. Vorsitzende, und Ilka Lange, Vereinsmitglied. Mit der Förderung aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West unterstützt der Verein obdachlose Personen und ihre Tiere.

Vom 4. bis zu. 24. September konnten sich Interessierte am Stadtradeln beteiligen und ihre Alltagswege mit dem Rad zurücklegen. Filialleiter Hermann Kruse ist von der Aktion begeistert und fördert sie bereits im zweiten Jahr. „Die Verbindung von sportlicher Betätigung, Klimaschutz und gemeinnützigem Engagement bietet einen großen Mehrwert. Das unterstützen wir als Genossenschaftsbank vor Ort natürlich gern“, sagt Hermann Kruse. Der Filialleiter freut sich sehr, dass in diesem Jahr die Straßengel Oldenburg bedacht werden. „Der Verein hilft Menschen in Notlagen und steht ihnen bei. Diese wertvolle Arbeit zu unterstützen, ist eine große Freude“, sagt Hermann Kruse weiter.
20.09.2022, 21:47 Uhr
Stadtverwaltung reagiert auf anhaltend steigende Kinderzahlen
Bedarf für 20 weitere Gruppen
Die Zahl der Kinder im Krippen- und Kindergartenalter wird in Oldenburg in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Das geht aus der aktuellen Einwohnerprognose hervor. Für zusätzlichen Handlungsdruck sorgt zudem die Flexibilisierung beim Einschulungsalter der angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler, die in Oldenburg stärker als vom Gesetzgeber erwartet in Anspruch genommen wird. Die Stadtverwaltung reagiert auf diese Entwicklungen mit der fünften Fortschreibung des Konzeptes zum weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung. Sozialdezernentin Dagmar Sachse stellt die Planung für die Erweiterung der Betreuungskapazitäten am Mittwoch, 21. September, im Jugendhilfeausschuss vor. Eine Beschlussfassung im Rat ist für den 26. September vorgesehen.

Die Fortschreibung sieht vor, dass bis 2030 elf zusätzliche Krippen- und neun Kindergartengruppen sowie zwei heilpädagogische Gruppen zu schaffen sind, die bisher nicht in der Finanzplanung der Stadt enthalten sind. Die Umsetzung ist nach gegenwärtigem Stand mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro verbunden, sofern die Stadt Bauherr aller Einrichtungen werden sollte. „Das wird uns einen weiteren Kraftakt abverlangen“, blickt die Sozialdezernentin voraus.

Bereits seit dem Jahr 2008 hat der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in Oldenburg hohe Priorität. Das seinerzeit vom Rat verabschiedete Ausbaukonzept befindet sich aktuell in der vierten Fortschreibung. Seit Beginn der Umsetzung des Konzeptes im Jahr 2009 sind insgesamt 1.346 neue Krippenplätze und 561 neue Kindergartenplätze geschaffen worden. Das entspricht 90 Krippengruppen und 23 Kindergartengruppen. Dies reicht jedoch immer noch nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Derzeit gibt es in Oldenburg 4.611 Mädchen und Jungen im Krippenalter sowie 4.829 im Kindergartenalter. Nach der aktuellen Einwohnerprognose wird die Zahl der potentiellen Krippenkinder im Kindertagesstätten-Jahr 2025/2026 mit knapp 4.695 ihren Höchststand erreichen. Die Zahl der Kinder im Kindergartenalter wird dann den Berechnungen zufolge auf 4.908 anwachsen und im Kita-Jahr 2030/2031 auf 5.018 klettern. In der Einwohnerprognose von vor vier Jahren, die die Grundlage für die vierte Fortschreibung des Ausbaukonzeptes gebildet hatte, war noch von sinkenden Kinderzahlen ausgegangen worden. „Die erheblichen Abweichungen haben eine Neuberechnung der Bedarfe notwendig gemacht. Es werden mehr Krippen- und Kindergartenplätze benötigt werden, als im Rahmen der vierten Fortschreibung noch geschaffen werden könnten“, erläutert Dagmar Sachse.

Eine Rolle spielt dabei auch die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes, die es Eltern von Kindern der Geburtsmonate Juli bis September ermöglicht, die Einschulung um ein Jahr verschieben zu können. Ursprünglich war vom Gesetzgeber geschätzt worden, dass für 20 Prozent der infrage kommenden Kinder diese Möglichkeit in Anspruch genommen wird. Tatsächlich waren es in Oldenburg aber 47,6 Prozent (215 Kinder) im Kita-Jahr 2020/2021 sowie 42,2 Prozent (177 Kinder) im vergangenen Kita-Jahr. Der Anteil der so genannten „Flexi-Kinder“ wird nun in der Fortschreibung berücksichtigt.

Das gilt künftig auch für die schulpflichtigen Kinder, deren Einschulung aufgrund ihres Entwicklungsstandes um ein Jahr zurückgestellt wurde und die keinen Schulkindergarten besuchen. Diese Kinder besuchen ein weiteres Jahr einen Kindergarten und nehmen somit weiterhin Betreuungsplätze in Anspruch. Auch wird erstmalig der Bedarf an heilpädagogischen Kindergartengruppen mit einkalkuliert, da die Zuständigkeit für diese Kindergartenplätze vom Land Niedersachsen an die Stadt Oldenburg (Amt für Teilhabe und Soziales) übergegangen ist.
Versorgungsquoten: Wie ist der aktuelle Stand und was ist geplant?

Im Kita-Jahr 2022/2023 wird es in Oldenburg 2.106 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis unter drei Jahren geben, davon eröffnen 75 im laufenden Kita-Jahr. Der aktuelle Versorgungsgrad beträgt damit 46,4 Prozent. Etwa 60 Prozent der Plätze sind Ganztagsplätze mit einer Betreuungszeit von mehr als sechs Stunden.

Für das Kita-Jahr 2029/2030 werden bei einer von der Stadt Oldenburg angestrebten Versorgungsquote von 55 Prozent im gesamten Stadtgebiet 2.572 Krippenplätze benötigt. Hiervon sind 2.346 bereits vorhanden beziehungsweise schon beschlossen oder befinden sich in der Planung. Es fehlen somit noch 226 Krippenplätze, von denen 60 noch über die 4. Fortschreibung der Ausbauplanung abgedeckt werden können.

Über die Kindertagespflege soll eine Versorgung von rund 10 Prozent der unter Dreijährigen abgedeckt werden.

4.739 Plätze stehen für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren zuzüglich „Flexi-Kinder“ zum Kita-Jahr 2022/2023 zur Verfügung, davon eröffnen 118 im laufenden Kita-Jahr. Der aktuelle Versorgungsgrad beträgt damit 94,74 Prozent in diesem Kita-Jahr. Etwa 63 Prozent der Plätze sind Ganztagsplätze mit einer Betreuungszeit von mehr als sechs Stunden.

Für das Kita-Jahr 2029/2030 werden bei einer angestrebten Versorgungsquote von 98 Prozent im gesamten Stadtgebiet 5.199 Kindergartenplätze benötigt. Hiervon sind 4.943 bereits vorhanden beziehungsweise schon beschlossen oder befinden sich in der Planung. Es fehlen somit noch 256 Kindergartenplätze, von denen 25 noch über die 4. Fortschreibung abgedeckt werden können. 

– Kita am Eßkamp 126, Träger Stadt Oldenburg, zwei Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 43 Plätzen, davon 1 integrative Gruppe, geplante Eröffnung November 2022;
– Kita Tweelbäker Tredde, Träger Kindertagesstätten- und Beratungsverband e.V., zwei Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 50 Plätzen, vorsorglich wurde eine integrative Gruppe beschlossen, damit diese bei Bedarf umgewandelt werden kann, geplante Eröffnung Mitte Januar 2023.
– Kita Havekant, Träger Verein für Kinder e.V., eine Krippengruppe mit 15 Plätzen und eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, geplante Eröffnung März 2023.

– Fliegerhorst ENaQ, Träger Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 30 Krippenplätze, 50 Kindergartenplätze, Eröffnung zum August 2023 geplant;
– Bremer Straße, Trägerschaft noch offen, 30 Krippenplätze, Fertigstellung für 2025 geplant;
– Eßkamp 23, Träger Diakonisches Werk Oldenburg, 30 Krippenplätze und 50 Kindergartenplätze, Fertigstellung für Ende 2024 geplant

Mehr Informationen zu diesem Thema sowie eine Vorstellung aller städtischen Krippen und Kitas gibt es online unter www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung.
16.09.2022, 15:13 Uhr
Sparda-Bank unterstützt die Oldenburger Tafel mit 2.000 Euro
Angesichts stark steigender Preise für die Lebenshaltung gehen zurzeit immer mehr Menschen zu den Tafeln. Auch die Oldenburger Tafel hat große Mühe allen Menschen in Not zu helfen, die in die Einrichtung in der Kaiserstraße kommen. Die tägliche Versorgung von zusätzlich rund 400 Flüchtlingen aus der Ukraine ist für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oldenburger Tafel eine große Herausforderung. „Zugleich sind auch die gespendeten Waren um fast 20 Prozent zurückgegangen“, berichtet der 1. Vorsitzende der Oldenburger Tafel Knut Behrends. Seine Bitte um Unterstützung traf beim Sparda-Bank-Filialleiter gleich auf offene Ohren und Hermann Kruse konnte 2.000 Euro vom Gewinnsparverein der Genossenschaftsbank für die wichtige Arbeit zur Verfügung stellen. „Wir sollten als Gesellschaft überaus dankbar sein, dass es die Tafeln gibt und so viele Ehrenamtliche tagtäglich alles tun, um Bedürftigen zu helfen“, so Hermann Kruse. Zur Übergabe des symbolischen Schecks besuchte der Filialleiter die Oldenburger Tafel persönlich und überzeugte sich vor Ort von dem enormen Einsatz der Helferinnen und Helfer. 
13.09.2022, 17:31 Uhr
#MehrÄlterBunter: Weiterarbeit an Projekten
Digitale Projektwerkstatt am Freitag, 16. September, von 8 bis 10 Uhr
Die nächste Projektwerkstatt im Rahmen der Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie #MehrÄlterBunter findet digital am Freitag, 16. September, von 8 bis 10 Uhr statt.

Neben der Weiterarbeit am nächsten „Forum Beteiligung“, das für den 8. Oktober geplant ist, haben die Teilnehmenden diesmal die Möglichkeit, ihre Ideen und Projekte zu beraten, bestehende Projekte kennenzulernen oder neue Ideen zu entwickeln. Dabei geht es zum Beispiel um ein besseres Klima in der Stadt, innovatives Wohnen in lebendigen Nachbarschaften oder Fragen von digitaler Kompetenz. Ein Team der Stadt und des Instituts für Partizipatives Gestalten (IPG) begleitet die Projektwerkstatt und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, Interessierte können sich unter diesem Link einwählen: https://us02web.zoom.us/j/87432635677. Wer technische Hilfestellung benötigt, kann sich per E-Mail an demografie@stadt-oldenburg.de melden.

Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Die monatlichen Projektwerkstätten sind Ideenschmiede und offene Netzwerkräume des stadtweiten Projekts.

#MehrÄlterBunter will die Kultur der Zusammenarbeit in der Stadt zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, Institutionen und Verwaltung weiterbringen, denn für die großen Aufgaben der Zukunft – Klima, Demografie, Digitalisierung – brauchen wir eine neue, agile Form der Kooperation aller. #MehrÄlterBunter wurde kürzlich für den Deutschen Demografie Preis in der Kategorie Gemeinsam Wirken nominiert.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf dem städtischen Beteiligungsportal Gemeinsam.Oldenburg.de. Hier können Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden.

Für Rückfragen stehen bereit:
Susanne Jungkunz, Stadt Oldenburg, susanne.jungkunz@stadt-oldenburg.de, 0441 235-2448,
Ulrike Oemisch, IPG Oldenburg, u.oemisch@partizipativ-gestalten.de, 0441 99848950.
09.09.2022, 14:04 Uhr
Oldenburg trifft Österreich – StoP-Vernetzungstreffen in Wien
Projekt gegen Partnergewalt feiert einjähriges Bestehen
Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, im Stadtteiltreff Dietrichsfeld feiert im September sein einjähriges Bestehen und ist anlässlich eines Kooperationstreffens zwischen Österreich und Deutschland am Freitag, 2. September, nach Wien gefahren. Die Koordinatorinnen Isabel Rein und Meike Plewa wurden von drei aktiven Nachbarinnen begleitet. Ausgerichtet von StoP-Österreich wurde an zwei Tagen eifrig über Erfolge, Strategien und Fallstricke im Projekt diskutiert – auch Professorin Dr. Sabine Stövesand, Gründerin von StoP, war mit dabei. Insgesamt gibt es das StoP-Projekt aktuell an 13 deutschen und 25 österreichischen Standorten.

Die Koordinatorinnen in Oldenburg können auf ein Jahr erfolgreiche Arbeit zurückblicken: Kontakte zu benachbarten Institutionen, Nachbarinnen und Nachbarn wurden geknüpft und ein wöchentliches Frauenfrühstück etabliert. Zudem kommt alle 14 Tage eine Gruppe aus aktiven Nachbarinnen und Nachbarn zusammen, die im Stadtteil Dietrichsfeld unterwegs ist, um das Thema Partnergewalt sichtbar zu machen, es zu enttabuisieren und Handlungsmöglichkeiten gegen Gewalt an Frauen aufzuzeigen.

Kommende Aktionen bei denen StoP vertreten ist, umfassen die Teilnahme an der Oldenburger Mädchenrallye, der Besuch der Frauengruppe der Maryam Moschee und die Mitgestaltung eines Gottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche.

Das Projekt StoP richtet sich an alle Nachbarinnen und Nachbarn und freut sich über neue Ideen und Menschen, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen möchten. Melden Sie sich gern im Stadtteiltreff Dietrichsfeld telefonisch unter 0160 92859792 oder kommen Sie dort direkt vorbei.
06.09.2022, 17:58 Uhr
Buntes Bloherfelde: Stadtteilfest am 10. September
36 Stände, Angebote und Mitmachaktionen rund um den Bloherfelder Marktplatz
Hufeisenwerfen, Hüpfburg, Hockey, Mitmachzirkus und mehr: Unter dem Motto „Buntes Bloherfelde“ findet am Samstag, 10. September von 14 bis 17.30 Uhr wieder das Stadtteilfest Bloherfelde statt. Beteiligt auf dem Bloherfelder Marktplatz und zwei naheliegenden Wiesen sind insgesamt 34 Gruppen, Vereine oder Institutionen sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Zusammen haben sie 36 Stände, Angebote oder Mitmachaktionen vorbereitet – so viele wie nie zuvor in der mittlerweile 25 Jahre langen Geschichte des Stadtteilfestes.

Herzstück des Festes wird der Marktplatz zwischen Bloherfelder Straße und Kennedystraße sein. An den vielen Ständen dort darf gebastelt, sich verkleidet, sich mit Seifenblasen, Tombola oder Leitergolf vergnügt, Hockey und Tischtennis gespielt und natürlich gegessen werden: International geprägte Verkaufsstände werden für die kulinarische Versorgung inklusive Kuchen und Kaffee sorgen.

In nur etwas über hundert Metern Entfernung finden sich auf zwei Grünflächen weitere Anziehungspunkte: So wird der Zirkuspädagoge Jaro Birkigt („Der mit Hut“) sein Zirkuszelt aufbauen und mit interessierten Kindern und Jugendlichen eine Vorstellung vorbereiten, die noch am selben Tag aufgeführt wird. Fast gegenüber stehen neben Fußballfeld und Hüpfburg Slacklines und eine Stockbrot-Feuerstelle zur Verfügung.

Ständig besetzt sein wird die Bühne auf dem Marktplatz. Unter anderem zeigen auf ihr gleich vier Tanz- und Turngruppen des TuS Bloherfelde plus einer Gruppe der Oberschule Eversten ihr Können. Die Gymnasium-Eversten-Schulband „The Georges“ wird ebenso auftreten wie der bekannte und in Bloherfelde beheimatete Seemannschor Oldenburg. Ausklingen soll der bunte Nachmittag mit der Kinderdisko. Zwischendurch kommen, verspricht Stefan Pieper, der Leiter der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, „noch einige Überraschungsgäste aus einer weit, weit entfernten Galaxis“. Wer das ist, wird aber noch nicht verraten.

Das Stadtteilfest Bloherfelde hat sich seit 1997 als Ort der Begegnung etabliert. Normalerweise wird es jährlich ausgetragen, musste in den vergangenen beiden Jahren jedoch pandemiebedingt ausfallen. Verantwortet wird das Fest von der direkt am Marktplatz liegenden städtischen Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, getragen von den immer mehr werdenden Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern. Dazu gehören die umliegenden Schulen, die Kindergärten, die Kirchen, der Bewohnerverein „Wir-für-uns“, der Bürgerverein Bloherfelde, der Abenteuerspielplatz oder verschiedene gesellschaftlichen Initiativen, die sich für Umweltschutz oder Verteilungsgerechtigkeit einsetzen.

Wer mehr über den Stadtteiltreff Gemeinwesenarbeit Bloherfelde erfahren möchte, findet auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/treffpunkt-bloherfelde und auf dem Instagram-Kanal @treffpunkt_bloherfelde aktuelle Informationen.
26.08.2022, 14:26 Uhr
Bundesverdienstmedaille für Annegret Meyer
Hohe Auszeichnung für bemerkenswerten Einsatz in Sport und Integration
Als Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der Oldenburgerin Annegret Meyer am Freitag, 26. August, im Alten Rathaus die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier hatte ihr diese auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten für ihre langjährigen bemerkenswerten Dienste im schulischen und sportlichen Bereich verliehen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann würdigte die Leistungen Annegret Meyers anlässlich der Verleihung: „Ihr Engagement ist so vielfältig, dass es schwer fällt, bei der langen Liste Ihrer Tätigkeiten eine Auswahl zu treffen. Viele Ihrer Projekte wurden ausgezeichnet, an mehreren wegweisenden Vereinsgründungen waren Sie beteiligt – fest steht, dass Sie sich mit ganzer Kraft und viel Leidenschaft für Ihre Überzeugungen einsetzen und Ihr pädagogisches Geschick in bewundernswerter und konsequenter Weise zum Wohle der jungen Generation eingebracht haben.“

Annegret Meyer ist seit über 25 Jahren Lehrerin an der IGS Flötenteich und hat sich in dieser Zeit mit viel Engagement, Leidenschaft und Durchhaltevermögen für die Kinder und Jugendlichen an ihrer Schule und im Stadtteil eingesetzt – nicht nur, aber gerade auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte, oder die Gefahr liefen, hinter ihren Möglichkeiten zurückzubleiben. Durch den Verein Jugendkulturarbeit e.V., mit der Zirkusschule Seifenblase oder Projekten wie dem Open Sunday mit Bewegungsangeboten in den Wintermonaten initiierte Annegret Meyer zahlreiche Angebote, die die Kinder und Jugendlichen zusammenkommen ließen – und schuf damit gezielte und gerne angenommene Anreize zur Integration durch Sport und Kultur. Viele sozial benachteiligte, neuzugewanderte und auch weniger sportaffine Mädchen und Jungen machen regelmäßig mit und nehmen das kostenlose Angebot dankbar an.

Auch über die Stadt Oldenburg hinaus fanden verschiedene Projekte Meyers Beachtung: So wurde die IGS Flötenteich dank des Einsatzes von Annegret Meyer und weiteren engagierten Kolleginnen und Kollegen 2016 und 2020 mit dem Deutschen Schulsportpreis ausgezeichnet sowie 2012 mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußballbundes. Nun folgt die Bundesverdienstmedaille als „hochverdiente, ganz persönliche Ehrung“, so OB Krogmann, der Annegret Meyer sowie allen, die ihr großes Engagement begleitet und unterstützt haben, herzlich dankte.
23.08.2022, 17:38 Uhr
Salat, Tomaten und Co. suchen grünen Daumen
Verstärkung in der Gartengruppe Kreyenbrück – Blühfläche und Beeren laden zum Besuch ein
„Ab ins Beet“ heißt es in der Nachbarschaft des Stadtteiltreffs Kreyenbrück: Da viele Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils in Mehrfamilienhäusern und in Mietwohnungen leben, haben sie selbst kaum Möglichkeiten, etwas anzupflanzen – eigentlich. Denn auf der Rasenfläche am Alten Postweg 1 gibt es seit dem Frühjahr ein eigenes Beet in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung, das genutzt werden darf. Damit die Pflanzen weiterhin gut gedeihen, müsste es nach der Sommerhitze bald wieder Regen geben – und weitere Verstärkung für die Betreuung des Gartens ist ebenso willkommen. Wer Lust auf Gartenarbeit und Kontakt mit anderen hat, kann sich gerne im Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 melden.

Zum ersten Treffen der Gartengruppe im April 2022 kamen zehn interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich im Garten ausprobieren wollten. Viele von Ihnen hatten schon An den Voßbergen ein Beet gepflegt. „Zunächst mussten die Grassoden entfernt und der Boden umgegraben werden, dabei förderten wir jede Menge Steine und Schuttreste zu Tage“, so Karin Bremermann, Sozialarbeiterin im Stadtteiltreff Kreyenbrück, die verantwortlich für die Organisation und den Ablauf der Gartengruppe ist. Jeden Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr trifft sich die Gartengruppe zum gemeinsamen und geselligen Arbeitstermin im Garten, bei dem Kontakte geknüpft und Pflanzen getauscht werden. Darüber hinaus kann jede und jeder kann am eigenen Beet arbeiten, wann sie oder er möchte.

Gemeinsam wurde auch eine Blühfläche angelegt, der ein oder andere Beerenstrauch gepflanzt und Komposterde eingebracht. So hat sich der Rasen rasend schnell in einen ertragreichen Gemüsegarten verwandelt. Zwischen Parkplatz und Klingenbergplatz wächst und sprießt nun jede Menge Gemüse auf den Beeten. Die ersten Erbsen konnten schon geerntet werden.

Ein Besuch lohnt sich, zumal direkt nebenan auf dem kleinen Klingenbergplatz auch der Stadtteilgarten einen Platz gefunden hat. Parallel zu den Gärten in der City hat die Stadt zusammen mit den Bürgervereinen und anderen Beteiligten bis Ende August Beete aufgestellt.

Die Geschichte des interkulturellen Gartens der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück begann bereits im Jahr 2009: Am alten Standort An den Voßbergen/Ecke Ewigkeit gab es eine 300 Quadratmeter große Fläche, die die GSG für die Bewirtschaftung freigab. Die Gartengruppe kooperierte im Laufe der Jahre auch mit dem Schulgarten der IGS Kreyenbrück. Und mit dem Bürgerverein werden jedes Jahr im Herbst Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen im Stadtteil gesetzt.

Die Vermietungsgesellschaft der Immobilie am neuen Standort Alter Postweg 1, in den die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück im März 2020 gezogen ist, hat die Rasenfläche zwischen den Häusern gern für eine Bepflanzung zur Verfügung gestellt. Außerdem durfte eine Regentonne aufgestellt werden. Bei der Ausschreibung des Wettbewerbes „Jede Wiese zählt“ vom Netzwerk Nachbarschaft im Jahr 2021 hat der Gemeinschaftsgarten außerdem einen Preis bekommen, von dem Gartengeräte, die Regentonne und Pflanzen angeschafft werden konnten.
12.08.2022, 12:43 Uhr
Vorträge zu „Frieden geht anders“
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. bietet im Rahmen seiner Ausstellung „Frieden geht anders“ (2.-18. August, Staustraße 16) zwei Abendveranstaltungen an (s. auch unter Termine). Der Eintritt zu beiden Angeboten ist frei.

Am Dienstag, 16. August 2022, 19:00 Uhr, referiert Franz Nadler von connection e.V. über den  Widerstand gegen die Rekrutierung für den Ukraine-Krieg.

Entgegen der offiziellen „Sieg im Krieg“-Rhetorik, ist die Unterstützung der Rekruten für den Krieg keineswegs gesichert, weder in Russland noch de? Ukraine und auch nicht in Belarus. 
Mit welchen Mitteln werden die Soldaten für den Krieg geködert? Und wie wehren sie sich dagegen? Können sie das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie z.B. nach Deutschland fliehen, können sie Asyl bekommen? 

Franz Nadler ist Vorsitzender des Vereins Connection, der in Offenbach/Main seit nahezu 30 Jahren Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegen unterstützt. Er wird die Arbeit anhand des aktuellen Ukraine-Krieges vorstellen. 


Am Donnerstag, 18. August 2022, 19 Uhr, sprechen Felix Paul und Olaf Grobleben über Friedensfähigkeiten, Utopien und Machbarkeiten: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor“. Frommer Wunsch oder nüchterne Strategie?

Felix Paul ist Referent für Friedensarbeit am Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers. Er studierte Politikwissenschaft und Slawistik in Greifswald sowie Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main. 
Zu seinen Interessensgebieten zählen osteuropäische Kulturen, zivile Konflikttransformation, die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen in konflikthaften Kontexten und internationale Politik. 
Seit den Aggressionen Russlands gegen die Ukraine beschäftigt er sich vermehrt mit Fragen internationaler Verantwortung und der Differenzierung elementarer Aspekte des Krieges.

Olaf Grobleben ist Pastor und Beauftragter der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Ökumene und interreligiöse und weltanschauliche Fragen.
02.08.2022, 17:42 Uhr
Forschungsprojekt zu demenzfreundlicher Innenstadt
AG Demenz im Bündnis Pflege erarbeitet Empfehlungen – Interviews mit Betroffenen geplant
Auch die Arbeitsgemeinschaft Demenz der örtlichen Pflegekonferenz „Bündnis Pflege“ setzt sich mit der Umgestaltung der Oldenburger Innenstadt auseinander. Ziel der AG Demenz ist es, die Innenstadt für demenziell Erkrankte und deren Angehörige attraktiver zu machen. Damit sich kognitiv beeinträchtigte Menschen, insbesondere Menschen mit dementiellen Veränderungen und ihre Angehörigen wohlfühlen, sollen konkrete Handlungsempfehlungen an die Stadt Oldenburg für eine demenzfreundliche Innenstadt erarbeitet werden.

Das Projekt wird wissenschaftlich von der Jade Hochschule begleitet. Es steht unter dem Titel „Stadt(er)leben in Oldenburg – die Perspektive der Menschen mit Demenz und deren An-und Zugehörigen“. Um die Wünsche und Bedarfe der Betroffenen zu ermitteln, werden nun Interviewpartnerinnen und Interviewpartner gesucht. Die AG Demenz freut sich über eine rege Teilnahme. Interessierte Betroffene können sich im Senioren- und Pflegestützpunkt unter der Telefonnummer 0441 235-3780 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@stadt-oldenburg.de melden.

Das Bündnis Pflege berät und formuliert Beschlussempfehlungen zu Fragen der pflegerischen Versorgungsstruktur, Versorgungslücken und vernetzt alle in der Pflege tätigen Personen und Einrichtungen miteinander. Die AG Demenz ist eine von vier Arbeitsgruppen im Bündnis Pflege und besteht aus verschiedenen Akteuren (Stadt Oldenburg Senioren- und Pflegestützpunkt, Demenz-Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg, Versorgungsnetz Gesundheit e.V, Seniorenbegleitung Oldenburg Süd, Bümmersteder Seniorenbüro).
29.07.2022, 18:53 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Einsamkeit“
Eine betroffene Frau gründet in Oldenburg einen neue Selbsthilfegruppe zum Thema "Einsamkeit".
 
Die Gruppe ist für Frauen und Männer ab 50 Jahren gedacht und ist keine Kontaktbörse! Es geht um inhaltlichen Austausch über das Thema aus Sicht der eigenen Betroffenheit.

Interessierte können sich bei der BeKoS melden, Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg, Telefon: 0441-88 48 48, E-Mail: info@bekos-oldenburg.de.
 
Bürozeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr sowie Mo & Mi 15-19 Uhr 
19.07.2022, 17:54 Uhr
Ehrenamtlich Seniorinnen und Senioren begleiten
Infotermin zum Qualifikationskurs „Freiwillige Seniorenbegleitung“ am 23. August
Soziale Teilhabe und Kontakte zu anderen Menschen aufbauen und pflegen – das sind Themen, die Menschen in den von Corona geprägten Jahren bewegen. Sowohl junge als auch ältere Menschen wünschen sich Begegnungen, wie einen netten Schnack bei einer Tasse Tee, einen Spaziergang und vielleicht einen gemeinsamen Konzertbesuch. Doch insbesondere Ältere, die eigenständig und selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben, berichten, dass sie sich vermehrt einsam fühlen und gerne eine Begleitung für verschiedene Gelegenheiten hätten. Das spiegelt sich auch in den vielen Anfragen wider, die der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg erhält.

Der SPN ist seit über zehn Jahren ein fester Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg, die Beratung rund um die Themen Alter und Pflege wünschen. Das vielfältige Angebot des SPN bietet zudem die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein Bereich, in dem ein Ehrenamt stattfinden kann, ist die Seniorenbegleitung. Dieses Ehrenamt bietet den Ehrenamtlichen die Chance, einen Teil ihrer Zeit mit einer älteren Person zu verbringen und gemeinsam Freizeit aktiv zu gestalten.

Hierzu bietet der SPN in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung EEB seit zehn Jahren den DUO-Qualifikationskurs „Freiwillige Seniorenbegleitung“ an, der für die Ehrenamtlichen kostenlos ist. Seitdem wurden 82 Personen zu DUO-Seniorenbegleiterinnen und -begleitern ausgebildet. Der 24-stündige Kurs befasst sich in sieben Terminen mit verschiedenen Themen, zum Beispiel Kommunikation und Gesprächsführung, Alt sein, Wandel der Lebensbedingungen, ethische Fragestellungen im Alter, Netzwerke in Oldenburg, Vorsorge und die Rolle als ehrenamtliche Seniorenbegleitende. Im Anschluss wird eine 20-stündige Hospitation durchgeführt. Danach haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich während der Ausübung des Ehrenamtes mit den Mitarbeiterinnen des SPN auszutauschen und an Angeboten des SPN teilzunehmen.

Der nächste DUO-Kurs findet von Dienstag, 6. September, bis Dienstag, 18. Oktober, statt. Einen ersten Informationstermin dazu gibt es am Dienstag, 23. August, um 15 Uhr im PFL. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte beim Seniorenstützpunkt unter der Telefonnummer 0441 235-3880 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de.
19.07.2022, 17:40 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops , in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können. (Kein Lampenfieber!)

Interesse? Dann bitte bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden: Lindenstraße 12a, Tel 0441 – 88 48 48, info@bekos-oldenburg.de.
15.07.2022, 16:46 Uhr
Treffpunkt Gemeinwesenarbeit gestaltet Sommerferienprogramm
Aktionen im Haus und Tagesausflüge an die Nordsee
Durchgängige Öffnungszeiten bietet die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten in den Sommerferien an. Neben attraktiven Angeboten im Haus für Jung und Alt stehen auch zwei Tagesausflüge an die Nordseeküste auf dem Programm.

Am 10. August geht es mit dem Bus nach Burhave, wo neben dem Strand und der Lagune auch ein 3.000 Quadratmeter großer Indoor-Spielplatz für Kinder, die „Spielscheune“, auf die Teilnehmenden wartet. Alle, die es lieber etwas ruhiger und entspannter mögen, ist am 23. August die Fahrt nach Schillig zu empfehlen. Unter dem Motto „Spiel und Spaß am Strand“ kann der Tag im Strandkorb oder bei einigen Partien Beachvolleyball oder Wikingerschach im Sand verbracht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten unter Telefon 0441 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de.
11.07.2022, 20:44 Uhr
Runde um Runde in Dietrichsfeld für den guten Zweck
Kita-Kinder erlaufen 4.000 Euro für „Humanitäre Soforthilfe Ammerland Ostfriesland“
Alles gegeben beim Sponsorenlauf – das haben die Kinder der Kindertagesstätte Dietrichsfeld am Sonntag, 10. Juni, bei der vom Förderverein der Kindertagesstätte Dietrichsfeld e.V. organisierten Veranstaltung für den guten Zweck. Nach langer pandemiebedingter Pause konnte der Sponsorenlauf wieder als beliebtes Fest auf dem Kitagelände stattfinden.

105 Kinder liefen Runde um Runde um die Kindertagesstätte, angefeuert von Eltern, Geschwistern und vielen Sponsorinnen und Sponsoren, die von den Kindern zuvor aktiviert worden waren. Spitzenreiter des Laufes war Finn, der die circa 200 Meter lange Strecke um den Kindergarten herum 34-mal gelaufen war.

Insgesamt ist die stattliche Summe von 4.000 Euro zusammengekommen, die dem Verein „Humanitäre Soforthilfe Ammerland Ostfriesland“ zugutekommt. Nach einem Aufruf hatten die Familien aus der Kita bereits im Februar eine große Sachspende mit Pflegeprodukten, Hygieneartikeln und Verbandsmaterialien an den Verein weitergegeben. Um die Familien in der Ukraine noch mehr zu unterstützen, waren sich Förderverein, Kita, Eltern und Kinder schnell einig, dass der Verein zusätzlich mit einem Geldbetrag unterstützt werden sollte.

Die Spendenübergabe an den Verein fand am Montag, 11. Juli, durch Kitaleiterin Sabine Schneider an Louisa Blank (Vereinsvorsitzende) und Reinhold Weerts statt, die den Spendenscheck in der Kita entgegennahmen und sich herzlich bei den Kindern für ihren Einsatz bedankten.
07.07.2022, 19:06 Uhr
Armut im Alter
Die neue Selbsthilfegruppe trifft sich am 27.7.22 um 16 Uhr im Selbsthilfezentrum, Lindenstraße 12 A. Interessierte Betroffene sind herzlich Willkommen für einen regelmäßigen Austausch zum Thema Armut. 

Weitere Informationen bei BeKoS, 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
01.07.2022, 17:59 Uhr
Deutscher Demografie Preis: Oldenburg gewinnt den zweiten Platz
#MehrÄlterBunter überzeugt die Jury bei der Verleihung am 28. Juni in Berlin
Am Dienstag, 28. Juni, wurde in der Kulturbrauerei Berlin der Deutsche Demografie Preis zum dritten Mal verliehen – und Oldenburg ist unter den Gewinnern. Die Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie „#MehrÄlterBunter“ hatte die Jury rund um Christoph Zeckra überzeugt und es in der Kategorie „Gemeinsam Wirken“ zusammen mit den anderen Nominierten auf den zweiten Platz geschafft. Sieger wurde die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH: Lausitz Vital.

Sichtlich stolz zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Eine tolle Auszeichnung für unsere Stadt! Wir konnten damit punkten, dass unser langjähriger Weg der Beteiligung auf Augenhöhe ernst gemeint ist. Das hat mit dem Ratsbeschluss zur inklusiven Stadt begonnen, wo wir uns zu mehr Partizipation verpflichtet haben, also weniger übereinander und mehr miteinander zu sprechen. Dass uns das im Alltag mehr und mehr gelingt ist ein Kulturwandel, der unserer engagierten Stadt sehr entspricht.“ Krogmann räumt ein, dass der Weg noch lang ist, denn er erfordert bei allen Beteiligten ein Umdenken: „Zuhören, verstehen, Vertrauen aufbauen, gemeinsam anpacken – das erfordert eine respektvolle Haltung untereinander. Aber nur so, eben gemeinsam, können wir die großen Aufgaben unserer Zeit meistern.“

Eine kleine Delegation rund um Sozialdezernentin Dagmar Sachse hatte sich auf den Weg nach Berlin gemacht. „Die Kulturbrauerei in Berlin bildete einen würdigen Rahmen für die Preisverleihung, ist sie doch selbst ein Ort der Begegnung. Gemeinsam an Projekten zu arbeiten und gemeinsam dafür gewürdigt zu werden, ist ein wichtiger Impuls für die weitere Arbeit“, resümiert Sachse. Mit dabei waren auch Henning Niehues, der von Anfang an bei #MehrÄlterBunter mitarbeitet und mit der Fidi Initiative einen selbstorganisierten Treffpunkt für die Nachbarn am Friedrich-August-Platz betreibt, und Rita Giese, die ehrenamtlich das monatliche Fernsehformat „Best Age in Oldenburg“ bei oeins zusammen mit einem kleinen Team verantwortlich betreut. Beide waren sich einig: „Die Bewerbung hat sich gelohnt. Wir sind beeindruckt, in welcher Liga Oldenburg hier spielt!“

„Ein bisschen wie beim ESC,“ zieht Susanne Jungkunz, Projektleiterin von #MehrÄlterBunter, einen Vergleich, „nur, dass wir 10 Punkte bekommen haben! Ich wünsche mir, dass die tolle Energie, die wir aus Berlin mitbringen, weiter dabei hilft, die guten Ideen der Menschen in Oldenburg zum Demografischen Wandel zu verwirklichen.“ Besonders in den monatlichen Projektwerkstätten können Aktive aus der Stadtgesellschaft Ideen in Taten umsetzen und werden dabei auf Wunsch vom Lotsen-Team der Stadtverwaltung unterstützt.

Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Auf Basis des Aktionsplans Inklusion und der Oldenburger Demografiestrategie entstand vor zwei Jahren #MehrÄlterBunter mit seinen Formaten: Themen-Picknicks2030 generieren neue Ideen für Zukunftslösungen, Projektwerkstätten beraten die Umsetzung und ein Lotsen-Team der Verwaltung unterstützt. Der „Utkiek“ ist Netzwerktreffen und will Forum für Beteiligungsvorhaben sein.

Nach der Sommerpause findet die nächste Projektwerkstatt am 16. August statt und am 8. Oktober das Forum für Beteiligung „Utkiek“.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich im städtischen Beteiligungsportal www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.

Einen monatlichen Newsletter kann man unter demografie@stadt-oldenburg.de abonnieren.

Der Deutsche Demografie Preis wurde 2020 ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Organisationen verliehen, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen – und so die Zukunft aktiv gestalten. Dabei sind die die besten Ideen und Beispiele gefragt. Eine unabhängige, fachkundige Jury entscheidet, wer den Preis in insgesamt acht Kategorien bekommt. In diesem Jahr hatten sich 101 Projekte beworben, 25 wurden nominiert. In jeder Kategorie gab es einen Sieger, die Nominierten teilen sich den zweiten Platz.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website unter https://deutscher-demografie-preis.de.
28.06.2022, 17:44 Uhr
Selbsthilfegruppe für Alleinstehende
Alleinstehende/Alleinlebende, die auf der Suche nach Austausch sind, können sich an die BeKoS wenden. Dort trifft sich 2x im Monat eine Gruppe, die Gelegenheit zum Gespräch aber auch zu gegenseitiger praktischer Unterstützung und ggf. gemeinsamen Freizeitaktivitäten bietet. 

Interessierte erreichen die BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
28.06.2022, 17:27 Uhr
Oldenburg-Pass: Altbewährtes und Neues im Jahr 2022
Jetzt mit Gutscheinen für Sperrmüllabfuhr, Kultureinrichtungen und VWG-Fahrten – solange der Vorrat reicht
Der Oldenburg-Pass bietet Menschen mit geringem Einkommen auch in diesem Jahr viele Ermäßigungen in verschiedenen Bereichen in Oldenburg – wie beispielsweise Sport, Weiterbildung oder auch in Geschäften. In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass wieder kostenlos gebadet werden und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad Am Flötenteich und im Freibad des OLantis Huntebades. Dazu muss lediglich der Oldenburg-Pass und ein Ausweisdokument an der jeweiligen Kasse vorgelegt werden.

Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, die einen Schwimmkurse vom OLantis, dem BTB oder dem TUS Bloherfelde besuchen, kann bei regelmäßiger Teilnahme (80 Prozent der Kursstunden) ein Betrag von 60 Euro erstattet werden. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn eine Teilnahmebescheinigung im Fundbüro des Bürgerbüros Mitte vorgelegt wird. Es werden maximal zwei Schwimmkurse pro Person erstattet.

Auch in diesem Jahr werden wieder Bildungsgutscheine im Wert von nunmehr 100 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte (Fundbüro) den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal zwei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Weiterhin berechtigt der Oldenburg-Pass zur Nutzung der Oldenburger Tafel (derzeit werden leider keine Neukundinnen und Neukunden aufgenommen) und zu vielen weiteren Angeboten. Eine Liste mit den Anbietenden, die Ermäßigungen gewähren, ist auf der Seite www.oldenburg.de/oldenburgpass zu finden.

Bei der Beantragung des Oldenburg-Passes gibt es jeweils einen Gutschein pro Haushalt für eine kostenlose Sperrmüllabfuhr im Wert von 25 Euro, einen Kulturgutschein über 10 Euro (für Kinder und Erwachsene), der in teilnehmenden Kultureinrichtungen wie Kinos und Theater eingelöst werden kann, und vier Einzelfahrscheine für die VWG (für Erwachsene und Grundschulkinder). Diese Sonderaktionen gelten nur solange der Vorrat reicht und maximal im Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023.

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das Fundbüro im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Für die Beantragung im Fundbüro muss ein Termin unter der Telefonnummer 0441 235-4444 vereinbart werden. Der Oldenburg-Pass kann auch online unter www.oldenburg.de/oldenburgpass beantragt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburgpass oder im ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
24.06.2022, 14:28 Uhr
Tageseltern werden? Infoabend zur Kindertagespflege am 5. Juli
Langjährige Tagesmutter berichtet aus Alltag – Qualifizierungskurs beginnt im September
Wie kann ich Tagesmutter oder Tagesvater werden? Wie qualifiziere ich mich für eine Großtagespflege? Und wie sieht der normale Alltag als Tageseltern aus? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt ein Infoabend der Evangelischen Familien-Bildungsstätte (EFB) in der Gorch-Fock-Straße 5 A in Oldenburg. Am Dienstag, 5. Juli, ab 20 Uhr stehen Koordinatorin Carola Kürten von der Familien-Bildungsstätte und Fachberater Mehmet Avcu vom Amt für Jugend und Familie für Interessierte bereit, die sich einen Überblick über die Tätigkeit in der Kindertagespflege und die Rahmenbedingungen der Ausbildung informieren möchten. Aus der Praxis berichtet eine langjährig erfahrene Tagesmutter.

Die Gebühr für den Infoabend beträgt 5 Euro. Es wird um vorherige Anmeldung unter Telefon 0441 48 06 56 90 oder per E-Mail an info@efb-oldenburg.de gebeten.

Der nächste Qualifizierungskurs für künftige Tagesmütter und -väter beginnt im September 2022. Er umfasst 160 Unterrichtsstunden sowie ein 40-stündiges Praktikum, dauert etwa acht Monate und schließt mit einem Zertifikat ab. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Pädagogik, Psychologie, Recht, Gesundheit, Förderung und Bildung.

Weitere Informationen gibt es auf der EFB-Website unter www.efb-oldenburg.de oder auf der städtischen Online-Präsenz unter www.oldenburg.de/kindertagespflege.
24.06.2022, 14:18 Uhr
Gemeinsam Trauern
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer, die einen engen Angehörigen bzw. ein Familienmitglied verloren haben.

In dieser Gruppe wird über unsere Gefühle und Gedanken gesprochen, gespürt, dass niemand alleine ist und alle können Verständnis und Trost erfahren.

Interessierte können sich bei der BeKoS melden: 
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
Telefon: 0441 884848
info@bekos-oldenburg.de

Bürozeiten: Di bis Fr: 9 – 12 Uhr + Mo u. Mi: 15 – 19 Uhr
17.06.2022, 20:14 Uhr
Oldenburg hält zusammen: Neuer Sozialbericht stark von Solidarität geprägt
Neuauflage berichtet über Einkommen, Herkunft, Bildungsstand und vieles mehr
Die Stadt Oldenburg hat den zweiten Oldenburger Sozialbericht herausgegeben. Das 220 Seiten starke Werk berichtet über Einkommen, Herkunft, Bildungsstand, Geschlecht, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit der Oldenburger Bevölkerung. Diese beeinflussen die Teilhabegerechtigkeit aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. In der zweiten Auflage wurden Anregungen aus der Diskussion mit Rat, Verwaltung und (Fach-)Öffentlichkeit des ersten Berichtes aus 2019 aufgegriffen.

Für Sozialdezernentin Dagmar Sachse ist der neue Bericht Bestandsaufnahme und Ausblick zugleich: „Der Sozialbericht 2022 soll dazu beitragen, den intensiven Austausch mit den Betroffenen, der Fachöffentlichkeit sowie der Politik mit Fakten und Handlungsempfehlungen fortzuführen. Nur so können wir stadtgesellschaftlich den Stand der sozialen Teilhabe, zumindest soweit wir sie als Kommune selbst in der Hand haben, verbessern.“ Sachse weiter: „Wir müssen die großen Themen wie Bildung, Armut, Gesundheit, Pflege, Wohnen und Quartier über Fachgrenzen hinweg gemeinsam, integriert anpacken und die zugehörigen Netzwerke gut begleiten.“

Susanne Jungkunz, Sozialplanerin der Stadt Oldenburg, ergänzt: „Der zweite Oldenburger Sozialbericht liefert die Zahlen und Daten zu den sozialen Themen und interpretiert diese. Die sehr konkreten Handlungsempfehlungen unterstützen dabei, die großen sozialen Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen zu stemmen: Sie liefern Vorschläge zum Abbau von Kinder- und Altersarmut, zur Verbesserung von Bildung und lebenslangem Lernen, zur Ermöglichung bezahlbaren und inklusiven Wohnens, zur Sicherung von Gesundheit und Pflege oder für die Gestaltung von Unterstützungsnetzwerken in den Nachbarschaften.“

Der Sozialbericht 2022 wurde von einer verwaltungsweiten Arbeitsgruppe erstellt und wird von vertiefenden Berichten wie dem Pflegebericht oder dem Bericht zur Kinder- und Jugendgesundheit begleitet. Ergänzt wird er seit kurzem durch das neue Sozialmonitoring, das in einem digitalen Stadtplan ausgewählte Themen auf Ebene der Stadtgebiete anschaulich darstellt. Die Daten werden künftig jährlich aktualisiert und nach Verfügbarkeit erweitert.

Der Sozialbericht 2022 kann ab sofort online unter www.oldenburg.de/demografie-sozialbericht2022 » als barrierefreies PDF heruntergeladen werden. Interessierte können ihn auch als Druckexemplar bestellen und wenden sich dafür per E-Mail an demografie@stadt-oldenburg.de.

Den digitalen Stadtplan zum Sozialmonitoring gibt es auf www.oldenburg.de/sozialmonitoring.
10.06.2022, 12:15 Uhr
Ikea Oldenburg spendet an Wildwasser
Am 3. Juni 2022 konnte sich Wildwasser Oldenburg, Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, über eine großzügige Sachspende des Einrichtungshauses Ikea Oldenburg freuen.

„Wir möchten einen Beitrag leisten rund um das Leben zuhause. Damit meinen wir dieses Gefühl, nach einem anstrengenden Tag hinter sich die Tür zu schließen und sich wohl zu fühlen. Es gibt Menschen, die kein Zuhause haben oder dieses Gefühl nicht mehr haben können. Jede*r kann einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir hinschauen. Wildwasser Oldenburg leistet die Hilfe, die Betroffene von sexualisierter Gewalt brauchen, um wieder zu sich zu finden. Dazu gehört Engagement, Wissen und Kraft. Diese Arbeit verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung“, davon ist Market Managerin Anette Koppenhagen überzeugt.

Mit großer Freude durften Veronika Wieborg und Frauke Janßen vom Team Wildwasser Oldenburg beim Servicepunkt „Click and Collect“ des Einrichtungshauses Ikea Oldenburg eine großzügige Sachspende in Form eines Sofas für die Beratungsräume, Kissen und Wohlfühldecke sowie einen dringend benötigten Rollcontainer von Market Managerin Anette Koppenhagen entgegennehmen.

„Die nunmehr langjährige Unterstützung des Einrichtungshaus Ikea Oldenburg trägt dazu bei, dass wir die Beratungsräume der Fachberatungsstelle Wildwasser Oldenburg für Betroffene von sexualisierter Gewalt zu - Sicheren Räumen - ausstatten können, um in einer angenehmen Beratungsatmosphäre dem Vertrauen der Ratsuchenden gerecht werden zu können“, freut sich Frauke Janßen, Mitarbeiterin von Wildwasser Oldenburg.
10.06.2022, 12:12 Uhr
„Profis für Vielfalt“: Ein Projekt zum Mitmachen!
Menschen geben Erfahrungswissen ehrenamtlich weiter – neue Profis gesucht
Sich ehrenamtlich mit der eigenen Geschichte engagieren und andere zum Staunen bringen – das ist möglich bei den „Profis für Vielfalt“. Eine kleine Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen lebt Diversität und gibt ihr Erfahrungswissen ehrenamtlich an andere weiter. Es macht Spaß und ist sehr bereichernd, gemeinsam als Gruppe etwas zu bewirken und sich gegenseitig zu stärken. Im Rahmen von zirka zweistündigen Workshops erzählen die „Profis für Vielfalt“ kurz und knackig ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen mit Diskriminierung oder auch einfach mit Ängsten, die andere ihnen entgegenbringen. Anschließend können ganz persönliche Fragen gestellt werden.
Profis bauen gemeinsam Berührungsängste und Unsicherheiten ab

Viele Menschen wissen zum Beispiel nicht, dass man als Rollstuhlfahrerin nicht spontan Zug fahren kann, andere staunen, dass man als Gehörloser Autofahren darf.  Viele Menschen haben Berührungsängste und Unsicherheiten in Bezug auf die Themen Depression oder andere psychische Erkrankungen. Anna macht als selbst Betroffene ganz viel Mut, Fragen zu stellen und erzählt, wie ihr ein zufriedenes Leben als psychisch kranke Person doch sehr gut gelingt. Durch ihren offenen Umgang mit ihrer Erkrankung macht sie anderen immer wieder Mut, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Christian erzählt mit leuchtenden Augen, wie es ihm gelungen ist nach langjähriger Mobbingerfahrung seine sozialen Ängste im Rahmen einer Therapie abzulegen.  Von Petra kann man erfahren, wie unglaublich und schön es für sie selbst als Mutter war, als ihr Sohn es geschafft hat, als Asperger-Autist auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Job zu finden und in einer eigenen Wohnung leben zu können.

Die Stimmung in der Gruppe ist immer locker und ausgelassen und das bringen die „Profis für Vielfalt“ auch bei öffentlichen Veranstaltungen rüber. Es gibt keinen Anlass, Mitleid zu bekommen – ganz im Gegenteil: Die Zuhörenden tauen schnell auf und stellen wichtige Fragen, die zum Abbau von Vorurteilen beitragen.

Der Fachdienst bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg bietet den Ehrenamtlichen, die sich dort in Projekten engagieren, regelmäßige Schulungen an. So lernen die „Profis für Vielfalt“, professionell über sich zu sprechen und Workshops anzuleiten. Es findet ein regelmäßiger pädagogisch begleiteter Austausch in der Gruppe statt.

Die Profis für Vielfalt sind noch auf der Suche nach weiteren Mitstreiterinnen oder Mitstreitern, zum Beispiel mit Geschichten über ein Coming Out. Oder die Geschichte, als Geflüchtete oder Geflüchteter in Deutschland neu Fuß zu fassen. Oder die Geschichte über die Kunst oder den Zwang, in Armut zu leben oder, oder, oder ...

Wer Interesse hat, mit der eigenen Geschichte Teil der „Profis für Vielfalt“ zu werden, oder wer die Profis für eine Veranstaltung einladen möchte, kann sich per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3765 melden.

Weitere Informationen gibt es auch online unter www.oldenburg.de/profis-fuer-vielfalt.
10.06.2022, 11:42 Uhr
Ehrenamt gesucht?
Betreuung und rechtliche Vertretung als Herzensaufgabe
Regelmäßig werden im Bereich der ehrenamtlichen rechtlichen Betreuung Menschen gesucht, die sich für andere engagieren möchten. Das Ehrenamt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, weg vom „Kümmerer“, hin zu einer Betreuung, bei der im Rahmen von Teilhabe und Inklusion mit Toleranz und dem angebrachten Verhältnis von Abstand und Nähe unterstützt wird. Grundsätzlich kann dies jede und jeder Interessierte übernehmen. Konkret bedeutet die rechtliche Betreuung etwa, Menschen bei Anträgen behilflich zu sein, bei einem Arztgespräch zu begleiten oder es stellvertretend zu führen oder auch weitere Wege der Unterstützung zu aktivieren, wie eine Einkaufhilfe.

Die betreuten Menschen können sich meist aufgrund von Krankheit rechtlich nicht mehr selbst vertreten und daher eine Betreuung beantragen. Aber auch jede und jeder Außenstehende kann diese anregen. Sollte kein Familienangehöriger zur Verfügung stehen, wird hier im Einzelfall entschieden, ob eine familienfremde Betreuung ehrenamtlich geführt werden kann oder durch Umfang und Schwere eine Berufsbetreuung notwendig ist.

Die Ehrenamtlichen müssen lediglich ein Führungszeugnis und eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis vorlegen. Aktuell besteht ein Pool von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern. Diese können bis zu neun Betreuungen übernehmen, wobei es im Schnitt rund drei sind. Gerade das Ehrenamt bringt die Möglichkeit mit, sich auch als Mensch mit Erfahrungen und Interessen einzubringen.

Bei der familienfremden Betreuung arbeitet die Betreuungsstelle langjährig und eng zusammen mit dem anerkannten Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen Oldenburg e.V. Ute Maulick, Bettina Körk und Eric Thormählen sind immer wieder auf der Suche nach neuen Interessierten. Durch den Betreuungsverein kann im Rahmen der Vermittlung ganz genau geprüft und entschieden werden, wer wo eine Betreuung übernimmt. Begleitet wird die familienfremde Betreuung durch ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, Erfahrungsaustausch und spezielle Sprechstunden.

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Betreuung hat, kann sich gerne an Ute Maulick oder Bettina Körk unter Telefon 0441-25024 sowie per E-Mail an info@skf-oldenburg.de  oder Eric Thormählen unter 0441 235-2503 wenden.
10.06.2022, 11:23 Uhr
„Anti-Catcalling“ – Oldenburg beteiligt sich an bundesweitem Aktionstag
Aufruf gegen übergriffige Kommentare gegenüber Frauen und Mädchen
Fast jede Frau hat es schon erlebt: Pfeif- oder Kussgeräusche, aufdringliche Blicke, anzügliche Sprüche und Gesten auf offener Straße, in Bussen oder beim Einkaufen. Als Begriff für diese übergriffigen, sexuell aufgeladenen Kommentare von Männern gegenüber Frauen hat sich „Catcalling“ etabliert. Das Wort stammt aus der englischen Umgangssprache und bedeutet in etwa „Katzen-Rufen“.

Um das Thema mehr in den Fokus zu rücken, schließt sich das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg einer bundesweiten Aktion an und ermuntert Frauen und Mädchen im Zeitraum von Juni 2022 bis Mai 2023, ihre Erfahrungen über die Mailadresse keinkompliment@stadt-oldenburg.de mit Angabe der Art des Übergriffs sowie der möglichst konkreten Angabe von Ort, Datum und Uhrzeit zu melden. Unter Einhaltung des Datenschutzes wertet das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg die Meldungen aus und wird sie am 9. Juni 2023, dem Anti-Catcall-Tag des Folgejahres, gemeinsam mit weiteren engagierten Gruppierungen öffentlichkeitswirksam darstellen.

„Diese Catcalls sind kein Kompliment, sondern eine gezielte Machtdemonstration und Herabwürdigung von Frauen und Mädchen“, betont Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Durch die Beteiligung an diesem bundesweiten Aktionstag möchten wir die Gesellschaft sensibilisieren, Mädchen und Frauen stärken und insbesondere auch Männer auffordern, sich gegen ihre übergriffigen Geschlechtsgenossen zu positionieren.“

Denn „Catcalling“ richtet sich vornehmlich gegen Mädchen und jüngere Frauen. Belästigungen auf der Straße wirken sich körperlich und emotional aus: betroffene Mädchen und Frauen berichteten von Symptomen wie Muskelverspannungen, Atembeschwerden, Schwindel und Übelkeit sowie starker Angst, zum Beispiel vor Vergewaltigung oder davor, die eigene Privatsphäre nicht schützen zu können.

„Catcalling“ ist weder ein Einzelschicksal bestimmter Frauen oder Mädchen, noch etwas, das nur in bestimmten Städten oder Stadtteilen vorkommt. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und sorgt dafür, dass Frauen und Mädchen Bereiche im öffentlichen Raum meiden und sich in der Öffentlichkeit nicht unbefangen bewegen.

Nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erleben 44 Prozent der Frauen und auch 32 Prozent der Männer in Deutschland Situationen, in denen sexistische Zeichen und Übergriffe an sie adressiert sind. Im Gegensatz zu den Niederlanden und Frankreich ist diese berührungslose und aufgedrängte Sexualität in Deutschland noch kein eigener Straftatbestand.

Nähere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
07.06.2022, 16:25 Uhr
Opfer verdeckter Narzissten
Diese Selbsthilfegruppe richtet sich an alle Frauen mit und ohne Kinder, die in einer langjährigen Beziehung/Ehe mit einem verdeckten Narzissten gelebt haben.

Verdeckte Narzissten sind wie Wölfe im Schafspelz, sie spielen ihre Rolle so gut, dass man nicht mal merkt, was sie einem antun. Am Ende steht man nur mit Trennungsschmerzen da und versteht die Welt nicht mehr. Man wird zum Opfer des Missbrauchs, ohne dass man es merkt.

Interessierte sollten sicher und informiert sein, ob und wie ein Narzisst mit Lügen oder Manipulation die eigene Wahrnehmung ruiniert.

Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen - melden:
Tel 0441 – 88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
Bürozeiten: Di+Do+Fr: 9–12 Uhr und Mo+Mi: 15–19 Uhr
03.06.2022, 18:44 Uhr
Plakataktion „Dietrichsfeld gegen Partnergewalt“ gestartet
Nachbarschaftsinitiative „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ setzt sichtbare Zeichen
„Was sagen. Was tun.“ – getreu diesem Motto sendet die Plakataktion der Nachbarschaftsinitiative „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ seit Mittwoch, 1. Juni, ein unübersehbares Signal in Dietrichsfeld. Auf insgesamt 14 Plakaten stellen bekannte Gesichter aus dem Oldenburger Stadtteil mit der Aktion „Dietrichsfeld gegen Partnergewalt“ an gut sichtbaren Orten das Thema Partnergewalt in den Fokus der Öffentlichkeit.

„Jede dritte Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Die Fotos und Statements auf den verschiedenen Plakaten sollen in unserem Stadtteil zum Innehalten und Nachdenken anregen und somit auf kreative Weise Bewusstsein für das Problem Partnergewalt schaffen“, erläutern die Koordinatorinnen der StoP-Initiative in Oldenburg, Meike Plewa und Isabel Rein.

Die vom Zonta Club Oldenburg finanzierte Plakataktion ist ein Projekt der Nachbarschaftsinitiative „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, die seit Sommer 2021 im Stadtteiltreff Dietrichsfeld aktiv ist und nun sichtbare Zeichen gegen Partnergewalt gesetzt hat.

Die StoP-Initiative wurde von Prof. Dr. Sabine Stövesand in Hamburg gegründet und ermutigt Betroffene und ihr soziales Umfeld über Partnergewalt ins Gespräch zu kommen. StoP knüpft Netze in der Nachbarschaft. Dabei geht es um Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung in Ehe und Partnerschaft und in der Gesellschaft. Durch das Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten sollen Menschen bestärkt werden, sich Hilfe zu holen oder zu geben. Die StoP-Gruppe Dietrichsfeld trifft sich alle 14 Tage zum Austausch. Zudem findet ein wöchentliches Frauenfrühstück statt.

Bei Fragen zur Plakataktion und weiteren Projekten der StoP-Initiative in Oldenburg können Sie sich an Meike Plewa und Isabel Rein telefonisch unter 0160 92859792 oder per E-Mail an stopoldenburg@stadt-oldenburg.de wenden.

Weitere Informationen zur StoP-Initiative in Oldenburg finden Sie online unter www.oldenburg.de/stop.
27.05.2022, 19:01 Uhr
Selbsthilfegruppe „Armut im Alter“
In Oldenburg versucht eine Betroffene, eine Selbsthilfegruppe für Menschen die z.B. durch chronische Erkrankung, Teilzeitarbeit, Pflege von Angehörigen oder Scheidung im Alter von Armut betroffen sind, zu gründen. Dafür werden noch interessierte Betroffene gesucht. 

In der Gruppe soll ein vertrauter Kontakt aufgebaut werden, so dass die Teilnehmenden einander stärken können, wenn es mal wieder beschwerlich wird.

Die Gruppentreffen sind 2 x monatlich geplant.
Wer sich angesprochen fühlt, kann über die BeKoS Kontakt aufnehmen:  
Telefon: 0441 - 88 48 48, E-Mail: info@bekos-oldenburg.de  
24.05.2022, 17:44 Uhr
Online-Karte: Sozialmonitoring zeigt Stadt aus neuer Perspektive
Dateninfrastruktur mit Indikatoren zu sozialen Fragen und Teilhabechancen
Ob Daten zu den Themen Arbeit, Bevölkerung, Bildung, Erziehung, Gesundheit oder Wohnen – mit dem Sozialmonitoring lernen die Oldenburgerinnen und Oldenburger die Stadt aus neuen Blickwinkeln kennen. Denn die kleinräumige Darstellung, die ihren Ursprung in dem Sozialbericht 2019 hat, liefert vertiefte Informationen über die Lebensumstände und Entwicklungschancen der Menschen in einzelnen Bezirken und Quartieren unserer Stadt.

Das Sozialmonitoring wird über das GIS-System der Stadt Oldenburg realisiert. Es wird einen öffentlich zugänglichen Bereich und einen geschützten verwaltungsinternen Bereich geben.

Daten werden bereitstellt, beobachtet und bewertet – und damit Transparenz über unterschiedliche soziale Zustände und Entwicklungsprozesse in Sozialräumen hergestellt.

„Wir freuen uns, mit diesem Instrument eine anschauliche Übersicht über die soziale Lage und vor allem deren Verteilung in den einzelnen Stadtteilen zu erhalten und diese der Öffentlichkeit, zumindest in Teilen, zur Verfügung stellen zu können“, so Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Diese Daten sind wichtig für uns, denn sie bilden die Grundlage für die Arbeit der sozialen Fachplanungen, der Sozial- und Spezialberichterstattung, der Stadtplanung und der politischen Gremien.“ Sie sollen intern vor allem dazu dienen, die Entscheidung über Unterstützung sozial benachteiligter Quartiere datengestützt (quantitativ und qualitativ) zu treffen und leisten so einen Beitrag zur kommunalen Daseinsvorsorge.

Das Sozialmonitoring finden Sie ab sofort online unter www.oldenburg.de/sozialmonitoring.

Fragen beantwortet Gunnar Rohde gerne per E-Mail an gunnar.rohde@stadt-oldenburg.de.
17.05.2022, 16:51 Uhr
Männerabend: Gruppe trifft sich jeden zweiten Montag
Klönen, spielen, kochen und gemeinsame Ausflüge
Wann ist der Mann ein Mann? Jeden zweiten Montag im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten. Denn dann findet immer von 19 bis 21 Uhr ein gemütlicher Männer-Abend in den Café-Räumen des Treffpunkts statt. Je nach Bedarf wird gespielt, geklönt oder gekocht. Für das kommende Jahr werden zudem Ausflüge zu interessanten Orten und weitere Veranstaltungen geplant. Das nächste Treffen findet am Montag, 23. Mai, statt. Interessierte Männer jeden Alters sind herzlich dazu eingeladen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten erhalten Sie unter 5601165 oder per E-Mail an: kennedyviertel@stadt-oldenburg.de. Weitere Angebote des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten gibt es auf der städtischen Website unter oldenburg.de/treffpunkt-bloherfelde.
13.05.2022, 21:19 Uhr
Sommer-Duft liegt in der Luft – und Grillgeruch
Hinweise zum Grillen an öffentlichen Orten – Vorsichtsmaßnahmen treffen
Endlich wieder im Schlossgarten oder an den Oldenburger Seen mit Freunden zusammenkommen und das Leben genießen: Das ist nach den langen Corona-Einschränkungen und der überstandenen Winterruhe nun wieder nahezu unbegrenzt möglich. Und viele Oldenburgerinnen und Oldenburger nutzen das sonnige und warme Wetter genau für diese Treffen in der Natur – teilweise mit ihrem Grill im Gepäck. Auch wenn viele Menschen schon für mögliche Gefahren sensibilisiert sind, möchte die Stadt Oldenburg hierzu einige wichtige Hinweise geben und bittet um verantwortungsvolles Handeln.

Öffentlich ausgewiesene Grillmöglichkeiten gibt es am Kleinen Bornhorster See und im Stadtteilpark Swarte Moor. Diese öffentlichen Grillplätze sind mit Schildern gekennzeichnet. Hinzu kommen zwei Grillplätze auf dem Gelände der Carl von Ossietzky Universität, die Studierenden vorbehalten sind.

An den Oldenburger Seen und in der übrigen freien Landschaft sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern aus Gründen der Gefahrenabwehr und des Schutzes von Natur und Landschaft verboten. Das Ordnungsamt kontrolliert dies auch und wird bei Verstößen einschreiten. Wer auf Flächen grillt, auf denen solche Aktivitäten ausdrücklich untersagt sind (zum Beispiel in Landschaftsschutzgebieten) und dabei erwischt wird, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.

Das Verwenden von offenem Feuer, wie zum Beispiel das Grillen und das Rauchen in Wäldern, an Waldrändern, Mooren und Heidegebieten, ist nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung strengstens untersagt. Das gilt auch an dort angrenzenden Wiesenvegetationen.

Wer daheim grillen will, sollte geeignetes Löschgerät zum Ablöschen möglicher Entstehungsbrände bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Auch die Feuerwehr Oldenburg setzt auf den verantwortungsvollen Umgang mit offenem Feuer. So sollten Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht sorglos weggeworfen werden.
10.05.2022, 17:59 Uhr
Interessierte für Selbsthilfegruppe gesucht: Trauer/Traurigkeit/Verlust
Für die Selbsthilfegruppe „Trauer, Traurigkeit und Verlust“ werden noch Interessierte in der Altersgruppe 18-40 Jahre gesucht. Wir bitten um Veröffentlichung folgender Information in Ihren Medien.  (Infoflyer der Gruppe im Anhang)
 
Trauer/Traurigkeit/Verlust – zu diesen Themen und dem besseren Umgang mit ihnen sucht ein Selbsthilfegruppe weitere Interessierte, im  Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
10.05.2022, 17:43 Uhr
Oldenburger Tipis Unterwegs: Sommerquartiere bezogen
Standorte in Krusenbusch und Neu Donnerschwee laden zum Verweilen ein
Bereits im dritten Jahr sind die beiden Oldenburger Tipis wieder im Stadtgebiet unterwegs: Eines der Tipis steht auf einer Wiese auf dem Gelände von Neu Donnerschwee. Das zweite Tipi befindet sich seit Kurzem auf der Grünfläche am Heimeck in Krusenbusch. Der Stadtteiltreff Kreyenbrück als Mitorganisator des Tipiprojekts und der Bürgerverein Krusenbusch haben das dortige Tipi gemeinsam neben dem neu entstandenen Stadtgarten aufgebaut und laden bis zum Herbst Groß und Klein ein, darin zu verweilen und die Farbenpracht und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Vor dem Aufbau in Krusenbusch in diesem Jahr haben Frauen des Bürgervereins Krusenbusch das aus circa 1.200 einzelnen gestrickten oder gehäkelten Quadraten bestehende Gewebe ausgebessert. Eine Tafel vor Ort erklärt das Gemeinschaftsprojekt des Stadtteiltreffs Kreyenbrück und des Kulturbüros der Stadt Oldenburg.

Die beiden Tipis waren im Rahmen von „Farbenfroh“, der Kulturinitiative Kreyenbrück 2020, und vielen Bürgerinnen und Bürgern Oldenburgs und umzu entstanden. Eins wandert seitdem im Frühjahr an verschiedene Orte im Stadtsüden, das andere an verschiedene Orte in der Stadt.
06.05.2022, 10:07 Uhr
GWA Bloherfelde/Eversten und Dietrichsfeld auf Instagram
Neues aus den Stadtteiltreffs, Infos zu Aktionen, Beratungsangebote und vieles mehr
Dem Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten und der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld kann man ab sofort auf Instagram folgen.

Auf dem neuen Kanal @treffpunkt_bloherfelde können die Nutzenden unter anderem unter den Hashtags #Gemeinwesenarbeit, #Treffpunktbloherfelde und #Treffpunkteversten Beiträge und Stories aus dem Stadtteilcafé, tolle Angebote und Aktionen, Infos zu Beratungsangeboten und vieles mehr mitverfolgen. Dadurch können alle Bürgerinnen und Bürger ab jetzt über die Instagram-Seite auf dem Laufenden bleiben, was rund um die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten geschieht, denn im Treffpunkt ist täglich von Montag bis Freitag immer etwas los.

Auch die Gemeinwesenarbeit des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld informiert ab sofort auf dem Instagram-Kanal @stadtteiltreff_dietrichsfeld: „Vor allem in den letzten Monaten wurden wir vermehrt von unterschiedlichsten Besucherinnen und Besuchern auf unsere fehlende Social-Media-Präsenz angesprochen“, erzählt Meike Plewa, Leitung der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld. „Wir haben ein vielfältiges Publikum. Viele der Personen benutzen täglich Instagram und wünschen sich, den Stadtteiltreff verlinken zu können und so ihren Freundinnen und Freunden von den Angeboten des Treffs zu erzählen.“ Aber auch das Team des Stadtteiltreffes sieht den Schritt zu mehr Social-Media-Präsenz als relevant an. „Wir werden unsere laufenden Angebote, bevorstehende Veranstaltungen und die Mitarbeitenden unseres Teams vorstellen. Hierbei ist uns wichtig, dass wir auch neue Menschen ansprechen, die den Stadtteiltreff noch nie besucht haben“, ist sich das Team einig.
03.05.2022, 18:33 Uhr
Neues Angebot „Gedächtnistraining“ im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, startet am Montag, 9. Mai, eine neue offene Gruppe zum Gedächtnistraining. Immer montags, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen, um gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Rätselaufgaben zu lösen und Gedächtnisspiele durchzuführen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, alle sind willkommen. Bei Fragen oder für Informationen hilft der Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 weiter.
03.05.2022, 18:15 Uhr
Kette spannen fürs STADTRADELN
Gemeinnützige Organisationen profitieren – Teilnahmeanmeldungen sind ab sofort möglich
Noch ist das STADTRADELN in Oldenburg weit weg – aber es werden schon jetzt Fahrradteams oder Einzelradelnde zum Mitradeln gesucht. Im Aktionszeitraum vom 4. bis zum 24. September werden mit den zurückgelegten Radkilometern – egal ob beruflich oder privat – gemeinnützige Organisationen unterstützt.

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist ab sofort kostenlos auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg möglich.

Es können alle Personen mitradeln, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen.

Mit den gesammelten Kilometern wird von zehn fiktiven Radelnden – stellvertretend für alle Teilnehmenden – eine virtuelle Radtour zu den Partnerstädten der Stadt Oldenburg bestritten. Für jedes erreichte Etappenziel stellen Unterstützer des Wettbewerbs als Motivation für den Einsatz eine Spende für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Preisverlosung unter allen Teilnehmenden und eine Sonderkategorie für Schulklassen, die Kilometer eingetragen haben.

„Auf das Fahrrad umsteigen – das geht beim STADTRADELN besonders gut. Die Stadt Oldenburg möchte durch die Teilnahme am Wettbewerb den Anreiz erhöhen, die Vorteile der Fahrradmobilität zu entdecken“, macht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann Werbung für die Veranstaltung. „Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Gerne noch mit Verstärkung, schließlich radeln wir für ein gutes Klima und gute Taten. Also, Termin vormerken und schon mal für den Wettbewerb trainieren!“

Insgesamt sind 509.500 Kilometer per Rad zurückzulegen, damit alle ausgewählten Organisationen von einer Unterstützung profitieren. Es dürfen natürlich auch mehr Kilometer geradelt werden, um als Herausforderung das Ergebnis vom vorigen Jahr zu verbessern.

Folgende Unternehmen und Vereine unterstützen bisher das STADTRADELN in Oldenburg: aktiv und irma Verbrauchermarkt, ADAC Weser-Ems, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, CEWE, EWE Aktiengesellschaft, Frerichs – Der Zweirad Experte, Landessparkasse zu Oldenburg, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, ol-e urban:mobil, Oldenburg Tourismus und Marketing, Sausewind Oldenburg, Sparda-Bank West und Unterwegs Outdoor Shop. Der endgültige Etappenplan steht noch nicht fest, da weitere Unterstützer herzlich willkommen sind.

Wieder angeboten wird das Schulradeln in Niedersachsen. Der Wettbewerb ist ein kostenfreies Angebot an die Oldenburger Schulen und findet zeitgleich zum STADTRADELN statt. Alle weiterführenden Schulen sind aufgerufen, möglichst große Teams zu bilden. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich am Schulteam beteiligen. Geradelte Kilometer, die beim Schulradeln eingetragen werden, zählen auch für das STADTRADELN in Oldenburg.

Nebenbei können sich Radelnde auch aktiv für eine Verbesserung des Radverkehrs einsetzen, indem sie Meldungen über die Radwegesituation auf der städtischen Stadtverbesserer-Plattform abgeben. Alternativ können STADTRADELN-Teilnehmende im Aktionszeitraum die Meldeplattform RADar! nutzen.

Informationen zur virtuellen Radtour sind auf der städtischen Facebook-Seite und auf www.oldenburg.de/stadtradeln zu finden. Kooperationspartner sind der ADFC Oldenburg und Oldenburg Tourismus und Marketing. Koordiniert wird der Wettbewerb vom Fachdienst Mobilität, Ansprechpersonen sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig.
29.04.2022, 12:56 Uhr
Ehrenamtliche für die Arbeitsgemeinschaft Erzählcafé im inForum gesucht
Bei der Organisation und Begleitung des Erzählcafés unterstützen und mitgestalten
Im Sommersemester 2022 können interessierte Besucherinnen und Besucher des inForum wieder am Erzählcafé teilnehmen. In diesem Rahmen erzählen Gäste in gemütlicher Atmosphäre aus ihrem Leben und über interessante Tätigkeiten.

Das Erzählcafé wird von einer Arbeitsgruppe des inForum organisiert und durchgeführt. Zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen dieser Arbeitsgruppe gehören neben Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung auch die Begleitung des Erzählcafés als Gastgeberin oder Gastgeber. Alle Beteiligten treffen sich regelmäßig, um die Veranstaltungen zu planen.

Interessierte, die das Erzählcafés gern mitgestalten und sich in der Arbeitsgemeinschaft des inForum ehrenamtlich engagieren möchten, können sich direkt an das inForum wenden.

Für weitere Informationen ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2781 und 0441 235-2020 möglich.
26.04.2022, 19:44 Uhr
Round Table putzt Fahrräder für TrostReich
Mit guter Laune bei strahlendem Sonnenschein
Geänderter Ort, trotzdem ein voller Erfolg: Am vergangenen Samstag wurden auf dem Waffenplatz und nicht, wie in den Vorjahren, auf dem Julius-Mosen-Platz von den Round Tablern des Clubs 14 insgesamt  gut 100 Fahrräder auf Hochglanz gebracht, traditionell gegen eine Spende für den Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.

Der Round Table ist ein Serviceclub, der u.a. Aktionen veranstaltet, um Kinder aus der Region zu unterstützen.
Ehrenamtliche von Trostreich organisierten und begleiteten die Veranstaltung. Wie jedes Jahr, wenn die fleißigen Round Tabler aktiv werden, wird dieses Angebot von den Oldenburger*innen sehr gut angenommen. So ließen viele ihr Fahrrad putzen und zeigten sich sehr spendabel, so dass sich das TrostReich über Spenden von insgesamt 1.115 € freuen kann. 

TrostReich bietet Unterstützung und Information rund um das Thema Abschied, Tod und Trauer. Betroffenen Kindern und Jugendlichen aus Oldenburg und dem Umland gibt der Verein die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen, auszutauschen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu gehen. Gerade in dieser für uns alle so belastenden Zeit, ist es besonders wichtig, dass trauernde Familien nicht auf sich allein gestellt sind und Unterstützung durch das TrostReich erfahren.

Aktuell werden drei Kinder- und eine Jugendgruppe betreut, das Angebot ist für die Familien kostenfrei. Hilfestellung und Beratung zum Thema erhalten auch soziale Einrichtungen und Schulen.

Der Oldenburger Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Weitere Informationen unter www.trostreich-ol.de.
23.04.2022, 17:05 Uhr
Sinnstiftendes Engagement: Agentur :ehrensache bildet in zwei Projekten Ehrenamtliche aus
Als Job- und Entwicklungspaten oder im Büro-Team unterstützen
Die Agentur :ehrensache des Fachdienstes für Bürgerschaftliches Engagement bildet in zwei Projekten wieder Ehrenamtliche aus, die sich über ein Jahr einer verantwortungsvollen Aufgabe widmen möchten. Im Job- und Entwicklungspatenprojekt begleiten Sie als Ehrenamtliche eine Schülerin oder einen Schüler über ein Jahr in der persönlichen Entwicklung und beruflichen Orientierung. In dem Projekt Büro-AG geht es dagegen um die Zusammenarbeit mit Erwachsenen und Freude an einer vielseitigen Bürotätigkeit.

Beide Projekte beinhalten umfangreiche Schulungsmaßnahmen durch die Agentur :ehrensache als Vorbereitung auf die ehrenamtliche Tätigkeit: „Eine feste Struktur und eine enge Begleitung über den gesamten Zeitraum sind entscheidend für ein bereicherndes ehrenamtliches Engagement“, bekräftigt Monika Engelmann Bölts, Leitung des Fachdienstes für Bürgerschaftliches Engagement.

Im Job- und Entwicklungspatenprojekt begleiten berufstätige Personen jeden Alters eine Schülerin oder einen Schüler mit oder ohne Migrationshintergrund über ein Jahr. Als Patin oder Pate stehen Sie den Jugendlichen beratend zur Seite und unterstützen sie dabei, in der komplexen und schnelllebigen Berufswelt den eigenen Weg zu finden. Die Übernahme einer Patenschaft bringt dabei nicht nur die Jugendlichen in der eigenen Entwicklung voran. Die Arbeit mit jungen Menschen bereichert und macht Freude. Mit nur wenigen Stunden monatlich ist dieses Ehrenamt darauf ausgerichtet, auch berufsbegleitend ausgeübt zu werden. Der bereits 15. Durchgang startet im Juli 2022.

Zur Unterstützung des Büro-Teams werden Personen mit Organisationstalent und guten EDV-Kenntnissen gesucht. Dieses Ehrenamt findet einmal in der Woche für drei Stunden im Kulturzentrum PFL statt und beinhaltet unterstützende Bürotätigkeiten. Sie sind erste Ansprechperson für Besucherinnen und Besucher und bereichern das Team des Fachdienstes mit ihrer offenen und kommunikativen Art. Neben allgemeinen bürospezifischen Aufgaben unterstützen Sie die Kolleginnen in einem spezifischen Bereich, wie der Planung von Ausstellungen, Unterstützung bei Kursen oder der Evaluation unserer Veranstaltungen. Nähere Informationen gibt es beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement. 

Sie haben Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit? Dann melden Sie sich telefonisch bei Monika-Engelmann-Bölts unter 0441 235-2311 oder per E-Mail an monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de.
23.04.2022, 16:43 Uhr
Stadt bietet Hilfe im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten
Online-Veranstaltung für ehrenamtliche Unterstützende – Kooperation mit Wildwasser
Der Krieg in der Ukraine berührt die Menschen auch hierzulande. Wie sollen Ehrenamtliche traumatisierten Geflüchteten begegnen – und wie gelingt es, auf sich selbst zu achten? Antworten darauf gibt eine Online-Veranstaltung am Dienstag, 26. April, in der es von 18 bis 20 Uhr um den Umgang von Ehrenamtlichen mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten aus der Ukraine geht. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation der Fachdienste Bürgerschaftliches Engagement und Integration der Stadt Oldenburg mit dem Verein Wildwasser Oldenburg.

Monika Engelmann-Bölts, Leiterin des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement, sagt: „Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe und an Menschen, die geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer aufgenommen haben. Ehrenamtliches Engagement spielt bei der Bewältigung von Notsituationen eine wichtige Rolle. Innerhalb einer sehr kurzen Zeit hat sich eine hohe Anzahl Menschen in Oldenburg bereit erklärt, sich für Geflüchtete aus der Ukraine zu engagieren. Dies sei sehr beeindruckend.“

Aber im Umgang mit (potentiell) traumatisierten geflüchteten Menschen treten häufig Verunsicherungen und Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht bei den Unterstützenden auf. Gutes Rüstzeug zur Bewältigung ist daher für alle – Betroffene wie Helfende – wichtig. In dieser Online-Veranstaltung wird Nadine Finke, Traumafachberaterin von Wildwasser, psychotraumatologische Grundkenntnisse vermitteln, zum Beispiel: Was ist ein Trauma? Was geht in Menschen vor, die traumatische Erlebnisse erfahren? Welche Folgen kann eine Traumatisierung für die Betroffenen haben? Wie schütze ich mich als Ehrenamtliche vor Mitgefühlserschöpfung? Wie können seelische Wunden heilen?

Um Anmeldung wird gebeten unter 0441 235-4444 oder online unter https://www.oldenburg.de/anmeldung-trauma-was-tun. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nähere Informationen gibt es unter der E-Mail-Adresse monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2311.
14.04.2022, 16:12 Uhr
Familienanaloge Hilfen leisten Unterstützung für Kinder in Not
Tag der offenen Tür informiert über Pflegekinderdienst und Bereitschaftsbetreuung
Die Familienanalogen Hilfen gehören zu den Angeboten, die man hoffentlich nie braucht – aber immer wieder gibt es Situationen, in denen Familien an ihre Grenzen kommen und vor allem die Kinder Unterstützung brauchen. In solchen Fällen ist der Fachbereich Familienanaloge Hilfen im Amt für Jugend und Familie von größter Wichtigkeit. Mit einem Tag der offenen Tür stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Freitag, 29. April, 11 bis 17 Uhr, ihre neuen Räumlichkeiten in der Leo-Trepp-Straße 18 vor und beraten Interessierte über die verschiedenen Leistungen.

„Familien können aus ganz unterschiedlichen Gründen in eine Situation kommen, in der die Kinder nicht mehr bei ihren Eltern bleiben können. Die Familienanalogen Hilfen kümmern sich in diesem Fall darum, dass die Kinder – eine Zeit lang oder auf Dauer – in einer anderen Familie leben, in der sie Zuwendung und Sicherheit erfahren“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Lennart Schulze, Leiter der Familienanalogen Hilfen, ist froh, mit dem Umzug in die Leo-Trepp-Straße einen zentralen und ruhigen Standort mit niedriger Hemmschwelle für die Betroffenen gefunden zu haben. Dort kann auch ein Spielzimmer für Umgangskontakte zwischen Kindern und ihrer Herkunftsfamilie oder den Pflegeeltern genutzt werden. „Jedes Kind und jede Situation sind unterschiedlich. Deshalb gibt es verschiedene Formen der Familienpflege und die Familiäre Bereitschaftsbetreuung“, sagt Schulze. „Wir versuchen für jedes Kind die beste Lösung zu finden – sei es mit einer vorübergehenden Unterbringung, in einer dauerhaften Pflegefamilie oder sogar mit einer Adoption.“

Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse und Erfahrungen und braucht eine Pflegefamilie, die zu ihm passt. Der Pflegekinderdienst übernimmt nicht nur die Vermittlung, sondern steht allen Beteiligten auch während der Unterbringung beratend zur Seite. Die Allgemeine Vollzeitpflege ist für Kinder und Jugendliche, die nicht nur für die Überbrückung einer Krisensituation, sondern für viele Jahre – oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus – eine Pflegefamilie brauchen, die ihnen ein neues Zuhause gibt. In der sozialpädagogischen und der sonderpädagogischen Vollzeitpflege werden Kinder betreut, die in ihrer seelischen oder körperlichen Entwicklung beeinträchtigt oder traumatisiert sind. Hierfür müssen die Pflegeeltern entsprechend qualifiziert sein.

Kinder im Alter von null bis sechs Jahren, die aufgrund akuter familiärer Krisen nicht bei ihren Eltern leben können, finden in Bereitschaftsbetreuungsstellen ein vorübergehendes Zuhause. Pädagogisch qualifizierte oder erfahrene Personen geben ihnen Zuwendung und stellen ihre Grundbedürfnisse nach Schutz, Stabilität, Ruhe und regelmäßiger Versorgung sicher. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familienanalogen Hilfen stehen Kindern, Eltern und auch den Betreuungspersonen beratend und begleitend zur Seite.

Die Adoptionsvermittlung berät und begleitet Eltern, die sich mit der Frage auseinandersetzen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Auf der anderen Seite überprüfen und begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch interessierte Personen, die gerne ein Kind adoptieren möchten. Auch mit der Suche nach den Wurzeln von adoptierten Kindern sowie mit der Adoption von Stiefkindern beschäftigt sich die Adoptionsvermittlung.
14.04.2022, 14:58 Uhr
Gartengruppe in Kreyenbrück sucht Verstärkung
Alter Postweg 11: Neue Fläche lädt zum Pflanzen und Säen ein
Seit 12 Jahren besteht der interkulturelle Garten der Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück. Bis 2021 lag der Garten am alten Standort des Stadtteiltreffs – Nun gibt es eine neue Fläche am Alten Postweg 11, auf der gepflanzt und gesät werden kann. Alle, die Lust auf ein eigenes Beet im Stadtteil haben, sind herzlich willkommen, mitzugärtnern. Gesucht wird zudem eine Person, die die Gruppe fachlich anleiten und unterstützen kann. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich telefonisch beim Stadtteiltreff Kreyenbrück melden unter 0441 235-3292.
29.03.2022, 11:28 Uhr
Ukraine-Krise: Viele helfende Hände richten mobile Messehalle ein
Unterbringung für 108 weitere Geflüchtete – Ortsfeuerwehren packen mit an
Einsatz in vier Wänden: An den vergangenen drei Samstagen im März waren viele fleißige Hände damit beschäftigt, die alte Jugendherberge, freie Zimmer in den beiden Gemeinschaftsunterkünften in der Gaußstraße sowie die mobile Messehalle für Geflüchtete wohnlich einzurichten – zuletzt am 26. März. An diesem Tag packten neben den vier Ortsfeuerwehren Haarentor, Ofenerdiek, Osternburg und Eversten sowie einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Zuwanderung und Integration auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit an. An den anderen beiden Samstagen waren zudem auch Helferinnen und Helfer der Ortsfeuerwehren Ohmstede und Stadtmitte im Einsatz.

Krogmann ist nach wie vor überwältigt von dem freiwilligen Engagement: „Es ist schon unglaublich, wie groß insgesamt die Hilfsbereitschaft für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine innerhalb der Bevölkerung ist. Man merkt, dass jede und jeder das Bedürfnis hat, etwas zu tun und anzupacken. Und auch in diesem Fall waren und sind wir sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung durch die Ortsfeuerwehren und die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Das kann man gar nicht oft genug betonen.“

Allein in der mobilen Messehalle in der Gaußstraße können demnächst bis zu 108 aus der Ukraine geflüchtete Menschen untergebracht werden. Mittlerweile haben sich 764 Menschen aus der Ukraine in der Stadt Oldenburg registrieren lassen (Stand 28. März, 9 Uhr). Bewegt wurden an allen drei Wochenenden insgesamt 200 Metallspinde, über 200 Betten, 300 Matratzen, 50 Tisch, 200 Stühle und 50 Kühlschränke. Für die Verpflegung der Helferinnen und Helfer sorgte das Amt für Zuwanderung und Integration.

Alle wichtigen Informationen zur Ukraine-Krise, Fragen und Antworten, Registrierungsformulare sowie Inhalte auf Ukrainisch gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/ukraine.
22.03.2022, 17:07 Uhr
Zuhause auf Zeit für Kinder in Not: Bereitschaftsbetreuung gesucht
Engmaschige Beratung und Begleitung der Bereitschaftsfamilien gewährleistet
Aktuell werden weitere Bereitschaftsfamilien gesucht, die Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren ein vorübergehendes Zuhause bieten. Wenn Kinder in Not akut gefährdet sind, weil ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können, brauchen sie Menschen, die ihnen ein Zuhause auf Zeit geben. Während der Betreuung kommen die Kinder zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und eine zuverlässige Versorgung.

Bereits weit mehr als 400 Kinder vermittelt
Seit über 25 Jahren konnten weit mehr als 400 Kinder aus der Stadt Oldenburg in diesen speziell ausgewählten Familien eine liebevoll gestaltete Übergangsbetreuung erfahren, bevor sie anschließend entweder zu ihren Eltern zurückkehren konnten oder in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe ein dauerhaftes Zuhause gefunden haben.

Welche Voraussetzungen muss eine Bereitschaftsfamilie mitbringen?
Um Bereitschaftsstelle zu werden, sind unterschiedliche Kriterien seitens der Bewerberinnen und Bewerber zu erfüllen. Neben einer pädagogischen Qualifikation oder umfänglich einschlägiger Erfahrung sollten Notfamilien in der Stadt Oldenburg oder den angrenzenden Landkreisen leben und die für die Betreuung zuständige Person keiner Berufstätigkeit nachgehen. Für das aufzunehmende Kind sollte ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen. Einfühlungsvermögen und Toleranz sind neben Flexibilität wichtige Eigenschaften, die potenzielle Familien mitbringen sollten.

Ferner sucht die Stadt Oldenburg einige Familien, die bereit sind, Säuglinge im Alter bis zu 12 Monaten aufzunehmen. Eine pädagogische Qualifikation wird für diese Altersgruppe nicht vorausgesetzt, wohl aber hinreichende Erfahrung mit eigenen Kindern.

Wie werden Bereitschaftsfamilien unterstützt?
Neben einem angemessenen Entgelt bietet das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg intensive Vorbereitung und Begleitung der Bereitschaftsfamilien, Supervision und Fortbildungen an. Wichtig ist der Stadtverwaltung vor allem die konstante Unterstützung und Betreuung der Bereitschaftsfamilien.

Wo gibt es weitere Informationen?
Bei Interesse stehen zur unverbindlichen Beratung folgende Ansprechpartnerinnen bereit: Gerda Hinrichs-Emken ist telefonisch unter 0441 235-2844 und per E-Mail an gerda.hinrichs-emken@stadt-oldenburg.de zu erreichen und Carola Gienke telefonisch unter 0441 235-3608 und per E-Mail an carola.gienke@stadt-oldenburg.de.
08.03.2022, 16:59 Uhr
Best Age geht bei oeins auf Sendung
Projektidee aus #MehrÄlterBunter – Start am 9. März
Aus einer ersten Idee bei #MehrÄlterBunter wurde ein Projekt und ab Mittwoch, 9. März, nun Wirklichkeit: Best Age in Oldenburg geht bei Oldenburg eins auf Sendung. Rita Giese, die Ideengeberin, und ihr Team freuen sich auf spannende Gäste und gute Gespräche zu Themen, die für die Lebenswelt Älterer wichtig sind. Sie stellen Menschen, Institutionen und neue Projekte vor und diskutieren über gute Ideen für einen lebendigen Lebensabschnitt mit mehr Zeit.

Für die Initiator:innen hat die Corona begleitende schleichende „Pandemie der Einsamkeit“ Alt und Jung in einem Ausmaß erreicht, welches nicht unterschätzt werden sollte. Zwar gibt es in Oldenburg eine Vielfalt an Möglichkeiten zu Kontakten und Abwechslung – nicht alle sind aber auch jeder und jedem bekannt. Hier setzt die Sendung an und will informieren, vernetzen und sichtbar machen. Unter dem Motto „Traut euch wieder dabei zu sein!“ soll allen Generationen Mut gemacht werden, um gar nicht erst in die Einsamkeit zu geraten.

Sendetermine sind jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 und 23 Uhr. Die Wiederholungen laufen dann donnerstags um 14, 19 und 23 Uhr sowie freitags um 14 Uhr und sonntags um 15 Uhr.

Weitere Informationen
Das ausführliche oeins-Programm finden Sie auf https://oeins.de/tv/programmplan/tagesprogramm/.

Weitere Informationen zum Projekt #MehrÄlterBunter gibt es auf der Website von https://gemeinsam.oldenburg.de/oldenburg/de/process/55342.
08.03.2022, 16:56 Uhr
„Zusammen statt allein“: Neues Angebot im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Gespräche, Spiel und Spaß jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr
In lockerer Runde austauschen und neue Menschen kennenlernen: Das können Erwachsene ab dem 15. März gezielt im Stadtteiltreff Kreyenbrück im Alten Postweg 1. Ab dann startet vor Ort jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr das neue Angebot „Zusammen statt allein – Gespräche, Spiel und Spaß“ – und das Motto ist Programm. Je nach Wunsch der Teilnehmenden sind außerdem Aktivitäten wie gemeinsames Frühstücken oder Spielerunden geplant. Natürlich alles unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln.

Wer sich anmelden oder über das neue Angebot informieren möchte, kann sich unter 0441 235-3292 an das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück wenden. Online unter https://www.oldenburg.de/stadtteiltreff-kreyenbrueck finden sich zudem der allgemeine Flyer und das aktuelle Programm.
04.03.2022, 13:32 Uhr
Ukraine-Flüchtlinge: Stadt richtet Koordinierungsstab ein
Quartiere werden vorbereitet – Private Anbieter können sich melden – Hotline geschaltet
Die Stadt Oldenburg bereitet sich auf die Aufnahme von Menschen vor, die vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine fliehen und ihre Heimat verlassen müssen. Dazu hat die Verwaltung jetzt einen Koordinierungsstab gebildet, der erstmals am Donnerstag unter Mitwirkung von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zusammengekommen ist. Der von Sozialdezernentin Dagmar Sachse geleitete Stab ist im Amt für Zuwanderung und Integration angesiedelt, außerdem werden Fachleute aus anderen Bereichen der Verwaltung hinzugezogen.

Diese Arbeitsgruppe soll Vorsorge treffen für eine schnelle und koordinierte Unterbringung von Geflüchteten und eine Infrastruktur zu Versorgung aufbereiten. Zudem ist sie Ansprechpartner für private Unterstützungsangebote. „Der von Putin entfesselte Krieg macht uns fassungslos, aber nicht tatenlos“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. „Wir analysieren mit Besonnenheit die Lage und bereiten uns so bestmöglich auf unterschiedliche Szenarien vor.“

Platz für mehr als 250 Menschen
Die Verwaltung greift dabei auf die Erfahrungen und Strukturen aus der sogenannten Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016 zurück. Die Stadt verfügt über zentrale Unterbringungsmöglichkeiten an der Gaußstraße sowie über dezentrale Wohnungen, die für die geordnete Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet und an diesem Samstag mit Möbeln und Inventar bestückt werden. Bei voller Belegung könnten bis zu 150 Menschen untergebracht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit einem Vorlauf von rund 14 Tagen eine mobile Messehalle mit Sanitär- und Küchencontainern am Standort Gaußstraße zu errichten. Diese Halle würde Unterbringungskapazitäten für 108 Menschen in Vier-Bett-Zimmern bieten. Der Stadtverwaltung wurden darüber hinaus bereits größere Objekte angeboten, deren Eignung jetzt geprüft wird.

Vermittlung in private Unterkünfte wird koordiniert
Zudem will die Stadt auch die Vermittlung in private Quartiere koordinieren. Wer Geflüchteten eine Bleibe anbieten möchte, kann sich online unter www.oldenburg.de/ukraine registrieren. Hier fragt die Stadt unter anderem ab, wie viele Betten zur Verfügung stehen und für wie lange die ausfüllende Person bereit ist, Menschen aus den Kriegsgebieten aufzunehmen. „Tritt der konkrete Fall ein, dass eine Unterkunft benötigt wird, kontaktiert die Stadt dann diejenigen, die sich registriert haben, und klärt Details zur Aufnahme“, erläutert Dezernentin Dagmar Sachse.

Informationen zur Zuweisung kurzfristig erwartet
Daniel Stellmann, Leiter des Amtes für Zuwanderung und Integration, weist darauf hin, dass es derzeit noch keine geregelte Zuweisung ukrainischer Geflüchteter gebe: „Wir erwarten in Kürze dazu weitere Informationen.“ Die Stadt befindet sich in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium und der Landesaufnahmebehörde, deren Außenstelle in Oldenburg ebenfalls über Aufnahmekapazitäten verfügt. Die von der EU am Donnerstag in Kraft gesetzte „Massenzustrom-Richtlinie“ ermöglicht die unbürokratische Aufnahme und gewährt Kriegsflüchtlingen Aufenthaltsrecht, Krankenversicherungsschutz und Jobzugang ohne individuelle Asylverfahren. 

Allgemeine Informationen und häufig gestellte Fragen zur Ukraine-Krise gibt es auf der Website des Niedersächsischen Innenministeriums.

Skepsis bei privat organisierten Transporten
Die Stadtverwaltung rät dringend davon ab, Hilfslieferungen in den Osten Polens und Transporte von geflüchteten Menschen von der ukrainischen Grenze nach Oldenburg ohne professionelle Logistik privat zu organisieren. Für eine geordnete Aufnahme von Flüchtlingen spricht aus Sicht der Verwaltung unbedingt, dass so besser eine bedarfsgerechte Unterstützung zu gewährleisten ist und eine soziale Betreuung organisiert werden kann. Gleichzeitig sollten nicht wahllos Kleidung oder Gegenstände gespendet werden. „Mit einer Geldspende an eine der großen Hilfsorganisationen ist im Augenblick mehr erreicht“, betont Oberbürgermeister Krogmann. Über Spendenmöglichkeiten wird unter www.oldenburg.de/ukraine informiert.

Hotline für Fragen eingerichtet
Für Fragen hat die Stadt Oldenburg eine Hotline eingerichtet. Das Bürgertelefon im ServiceCenter der Stadt ist montags bis freitags jeweils von 7 bis 18 Uhr unter 0441 235-4564 zu erreichen. Die Nummer richtet sich an Menschen, die Informationen zu Hilfsangeboten suchen, wissen wollen, unter welchen Voraussetzungen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten aufgenommen werden können oder Hinweise zu Spendenmöglichkeiten erhalten möchten. Dieselben Fragen können auch per E-Mail an ukraine@stadt-oldenburg.de gestellt werden.

Weitere Solidaritätsbekundungen
Seit dem ersten Tag des russischen Angriffs weht vor dem Alten Rathaus als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine deren Nationalflagge. Weitere blau-gelbe Flaggen wurden am Donnerstag vor dem Neuen Rathaus am Pferdemarkt und vor dem Kulturzentrum PFL in der Peterstraße gehisst. Außerdem soll in Kürze das Alte Rathaus auf der Rathausmarkt-Seite in den ukrainischen Farben angestrahlt werden.
04.03.2022, 13:31 Uhr
Agenda 21 Verschenkmarkt öffnet Warenausgabe ab 7. März
Ab Anfang April ist auch die Warenannahme wieder geöffnet
Der Agenda 21 Verschenkmarkt in der Taastruper Straße 4 öffnet ab Montag, 7. März, ausschließlich seine Warenausgabe montags und samstags von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags von 16 bis 18 Uhr.

Ab Montag, 4. April, wird dann auch die Warenannahme wieder geöffnet sein.
04.03.2022, 13:07 Uhr
Stadtteiltreff Kreyenbrück seit 1. März auf Instagram vertreten
Einblicke in aktuelle Projekte und neueste Angebote des Stadtteiltreffs
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück ist seit Dienstag, 1. März, auch auf Instagram vertreten. Auf dem neuen Kanal können sich Bürgerinnen und Bürger über den Alltag im Stadtteiltreff informieren und sich über alles rund um die neuesten Angebote und Projekte auf dem Laufenden halten. Auf Instagram müssen im Suchfeld dazu lediglich die Stichwörter „Stadtteiltreff Kreyenbrück“ eingegeben werden und schon gelangen Interessierte zum neuen Kanal des Stadtteiltreffs.

Mit dem Start des Instagram-Kanals kommt der Stadtteiltreff Kreyenbrück einem Wunsch nach, der bereits mehrfach von Besucherinnen und Besuchern geäußert wurde. Besonders die zielgruppengerechte Ansprache ist dem Team des Stadtteiltreffs wichtig, das hofft, durch den neuen Kommunikationsweg noch optimaler für die verschiedenen Angebote der Einrichtung werben zu können. Die Inhalte sind ab sofort unter @stadtteiltreffkreyenbrueck auf Instagram abrufbar.
01.03.2022, 16:55 Uhr
Trommeln, Kreativangebote und Lesungen am 8. März
Bunte Veranstaltung zum Weltfrauentag auf dem Bloherfelder Marktplatz
Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde wird auch in diesem Jahr wieder mit einer bunten Veranstaltung auf dem Bloherfelder Marktplatz auf den Internationalen Frauentag am Dienstag, 8. März, aufmerksam machen: Startschuss ist um 15 Uhr mit den heißen Rhythmen der Sambagruppe Oldenburg – mit Trommeln, Pfeifen und Percussions wird auf den Weltfrauentag hingewiesen. Ergänzend gibt es Informationen über Frauenrechte, ein abwechslungsreiches Kreativangebot und einen Kaffee- und Kuchenstand, der für wärmende Unterstützung sorgt.

Außerdem werden in Kooperation mit der VHS Lernwerkstatt Frauen ihre Geschichten, die im Rahmen einer Broschüre zum Thema „Mein Weg nach Oldenburg“ entstanden sind, auf Deutsch und in ihrer Muttersprache im Rahmen einer kleinen Lesung vortragen. Zum Abschluss gibt es noch eine leckere feministische Überraschung – die Frauen des Stadtteils dürfen gespannt sein.

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit freut sich über viele Begegnungen und Gespräche. Die Teilnahme an der Veranstaltung kann nur unter Einhaltung der aktuellen Coronabestimmungen erfolgen. Weitere Informationen gibt es beim Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten telefonisch unter 0441 5601165 oder per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.
01.03.2022, 12:10 Uhr
Hilfsgüterverteilungen in der Ukraine gestartet
Johanniter verteilen gemeinsam mit Deutsch-Ukrainischem Forum Lebensmittel und Hygieneartikel an 2600 Familien

Poltawa, eine Stadt 350 Kilometer südöstlich von Kiew in der Zentralukraine, ist eines der Angriffsziele des russischen Militärs. „Seit Beginn des Krieges ist die Stadt vom Militär eingekesselt“, berichtet Jörg Drescher, Leiter des Büros vom Deutsch-Ukrainischen Forum in Kiew. „Die rund 300.000 Einwohner der Stadt leben in ständiger Angst. Die Supermärkte sind leer. Deshalb sind die Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen.“ Die Johanniter haben nun in einer ersten Aktion gemeinsam mit ihrem Partner, dem Deutsch-Ukrainischen Forum, 2600 Hilfspakete verteilt. Die Pakete enthalten Lebensmittel wie Zucker, Mehl, Reis, Nudeln und Speiseöl sowie Hygieneartikel. „Viele Flüchtlinge aus dem Donbass sind bereits in Poltawa angekommen. Auch sie werden mit den Hilfspaketen versorgt“, erzählt Drescher. 

Die Hilfspakete stammen aus privaten Spenden aus Deutschland. „Wir hier im Regionalverband Weser-Ems haben dank der vielen Spender alleine fast 1000 Pakete gesammelt“, sagt Christian Willuweit vom Ortsverband Oldenburg, Projektleiterin des Johanniter-Weihnachtstruckers in Weser-Ems. Die Pakete wurde kurz vor Weihnachten verladen und vor Beginn des Krieges nach Poltawa geliefert. „Wir sind froh, dass die Pakete schon in der Stadt waren und wir sie jetzt an die Menschen verteilen können. In den kommenden Tagen versuchen wir weitere Hilfsgüter zu verteilen. Doch bisher ist noch unklar, ob und wie wir die Hilfsgüter ins Land bekommen“, berichtet der 49-jährige Jörg Drescher.
01.03.2022, 12:08 Uhr
Johanniter bereiten sich auf Flüchtlinge vor
Aufnahme von Kriegsflüchtlinge aus Ukraine in Planung
Mehr als hunderttausend Ukrainer fliehen zurzeit über die Grenzen in die Nachbarländer, zumeist Frauen und Kinder. In der Republik Moldau, in Rumänien, Ungarn und Polen kommen täglich tausende Flüchtlinge an. Die in diesen Ländern tätigen Johanniter-Partnerorganisationen bereiten sich auf die Unterstützung der Ankommenden vor. „Erste Hilfsanfragen erreichten uns bereits aus Ungarn, die wir jetzt prüfen“, sagt Magdalena Kilwing, Leiterin der Nothilfe bei der Johanniter-Auslandshilfe. Auch die Hilfsbereitschaft der haupt- und ehrenamtlichen Johanniter in ganz Deutschland ist groß. Am Wochenende kamen bereits erste Flüchtlingsfamilien an. „Gemeinsam mit den Verbänden klären wir gerade, mit welchen Nothilfemaßnahmen wir die Aufnahme, Betreuung und medizinische Versorgung der Geflüchteten in den Nachbarländern der Ukraine bestmöglich unterstützen können. Erste Maßnahmen werden bereits koordiniert“, berichtet Anne Ernst, Leiterin Krisenmanagement und Nothilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Wir Johanniter befinden uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und stehen bereit, mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen.“

In Weser-Ems engagieren sich die Johanniter stark in den Bereichen Flüchtlingshilfe und Integration. „Wenn wir gefordert werden, stehen wir bereit, die Menschen aus der Ukraine zu empfangen und zu betreuen“, verspricht Helene Frieden, Leiterin der Stabsstelle Integration im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Johanniter seien im engen Austausch mit den zuständigen Stellen des Landes Niedersachsen. Zahlreiche Ehrenamtliche haben bereits angefragt, ob sie unterstützen können. „Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie, an deren Bewältigung unsere Einsatzkräfte ganz wesentlich beteiligt waren, ist die Hilfs- und Einsatzbereitschaft weiterhin sehr hoch“, freut sich Markus Wedemeyer, Mitglied im Regionalvorstand. Die Betreuungs- und die Sanitätsgruppen sowie die Psychosoziale Notfallversorgung in der Regionalbereitschaft Weser-Ems bereiten sich bereits auf einen Einsatz vor. Für die Johanniter sei es eine Selbstverständlichkeit, Hilfe zu leisten, wenn Menschen in Not geraten sind. „So verstehen wir auch unsere Arbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe“, erklärt Wedemeyer.

Unter anderem betreiben die Johanniter in der Region eine Gemeinschaftsunterkunft in der Gemeinde Edewecht und erbringen Leistungen in den Landesaufnahmeeinrichtungen Blankenburg bei Oldenburg und Bramsche. In Aurich, wo die Johanniter 2015 und 2016 während des Andrangs schutzsuchender Menschen aus Syrien die große Notunterkunft in der ehemaligen Blücherkaserne betrieben haben, bieten sie Deutsch- und Integrationskurse an. Aktuell betreiben sie außerdem noch die Sanitäts- und Corona-Teststationen in den LAB-Außenstellen in den Jugendherbergen Aurich, Emden und Bad Zwischenahn.

Hintergrund
Die Johanniter waren bereits in der Vergangenheit mit Projekten in der Ukraine tätig. Zudem haben Johanniter-Verbände regelmäßig Einrichtungen vor Ort mit Hilfsgütern unterstützt, beispielsweise im Rahmen unserer alljährlichen Spendenaktion für bedürftige Familien in Südosteuropa – dem Johanniter-Weihnachtstrucker. Auch in den Anrainerstaaten waren oder sind Johanniter-Verbände tätig. Zudem gibt es in einigen auch eigene Johanniterorganisationen wie etwa in Polen die Schwesterorganiation der Johanniter-Unfall-Hilfe, Joannici Dzie?o Pomocy.

Die Johanniter und „Aktion Deutschland Hilft“ rufen zu Spenden für die Betroffenen der Ukraine-Krise auf:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE62 3702 050000001020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
25.02.2022, 12:31 Uhr
Ehrenamtliche gesucht: Patenschaften für Neuzugewanderte
Mit ehrenamtlichem Engagement Familien und Einzelpersonen unterstützen
Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg sucht ab sofort weitere Ehrenamtliche, die Interesse haben, eine Patenschaft für eine neuzugewanderte Familie oder Einzelpersonen zu übernehmen. Dieses ehrenamtliche Engagement umfasst einen zeitlichen Einsatz von ungefähr drei Stunden pro Woche, den man individuell absprechen kann. Ziele der Patenschaften können sein, dass die Neuzugewanderten durch die Kommunikation mit den Ehrenamtlichen ihre Sprache verbessern oder, dass sie bei Behörden- und anderen Alltagsangelegenheiten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner haben. Zudem können die Ehrenamtlichen dabei unterstützen, dass die Familien oder Einzelpersonen mehr in den jeweiligen Stadtteil eingebunden werden und ihnen hiesige Angebote bekannt machen.

Das Amt für Zuwanderung und Integration steht den Ehrenamtlichen während ihres Engagements als Ansprechpartner zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei Claudia Wronna telefonisch unter 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.
18.02.2022, 15:54 Uhr
Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – Weiterarbeit an Projekten
Digitale Projektwerkstatt#4 am 19. Februar
Die nächste digitale Projektwerkstatt#4 im Rahmen der Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie #MehrÄlterBunter findet am Samstag, 19. Februar, ab 11 Uhr statt. Neben der Weiterarbeit an Projekten – wie dem „Zentrum für digitale Bildung“, dem „ViertelRaum“ oder dem Thema grüne Dächer – soll neu an der Idee „Stadtverbesserer mobil“ gefeilt werden. Auch neue Ideen können mitgebracht und beraten werden.

Informationen zur Anmeldung und die Einwahldaten finden sich auf der Oldenburger Beteiligungsplattform www.gemeinsam.oldenburg.de. Die März-Werkstatt findet am Mittwoch, 16. März, zwischen 17 und 19 Uhr statt.

Zum Hintergrund von #MehrÄlterBunter
Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. #MehrÄlterBunter will die Kultur der Zusammenarbeit in der Stadt zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, Institutionen und Verwaltung weiterbringen, denn für die großen Aufgaben der Zukunft – Klima, Demografie, Digitalisierung – brauchen wir eine neue, agile Form der Kooperation aller.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf der städtischen Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg.de. Hier können Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden. Ansprechpartnerinnen sind Susanne Jungkunz, Stadt Oldenburg (E-Mail: susanne.jungkunz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-2448) und Ulrike Oemisch, IPG Oldenburg, (E-Mail: u.oemisch@partizipativ-gestalten.de, Telefon 0441 99848952).
18.02.2022, 15:34 Uhr
Armut im Alter – Was nun?
Armut im Alter hat viele Ursachen: chronische Erkrankung, Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit, Künstlerberuf, Scheidung und vieles mehr. Wie geht es „Anderen“ in ähnlicher Lage?

Die Selbsthilfegruppe ermöglicht uns: Erfahrungen auszutauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen zu berichten und gemeinsam nach Entlastungen zu suchen. In der Gruppe können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.

Wer fühlt sich angesprochen und geht mit uns den Schritt über diese „gewisse Schamgrenze“? Die Gruppentreffen sind 2 x monatlich geplant. 

Bitte Kontakt aufnehmen über:
Beratungs- und Koordinationsstelle
für Selbsthilfegruppen e.V.
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
Telefon: 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Bürozeiten: Di bis Fr: 9.00–12.00 Uhr+ Mo u. Mi: 15.00–19.00 Uhr
08.02.2022, 18:24 Uhr
Teamplayer gesucht: Ehrenamtliche Förderung von Grundschulkindern
Begleitung der Patinnen und Paten durch regelmäßige Workshops und Treffen
Grundschulkinder begleiten, ihre Interessen fördern und Potentiale stärken – das ist das Ziel des Projekts Teamplayer, für das aktuell weitere ehrenamtliche Patinnen und Paten gesucht werden. Mitmachen kann jede und jeder, die oder der sich vorstellen kann, ein Jahr lang alle zwei bis drei Wochen einen Nachmittag mit ihrem oder seinem Patenkind zu verbringen. Das Projekt steht Kindern in der zweiten Grundschulklasse offen, vorgeschlagen werden die Kinder von den teilnehmenden Schulen. „Wichtig ist, dass die Kinder und deren Familien ebenso wie die Ehrenamtlichen Lust auf das Projekt haben und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen möchten“, sagt die Projektleiterin Olga Gerz. „Gerade jetzt, nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit zahlreichen Einschränkungen im Alltag der Kinder, können die Patinnen und Paten eine große Hilfe sein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

Der Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement begleitet die Ehrenamtlichen mit monatlichen Workshops und lädt die Teams auch zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten ein, wie Picknicks oder Sportveranstaltungen. Die gemeinsamen Nachmittage können ansonsten frei gestaltet werden und entwickeln sich erfahrungsgemäß immer in einem individuellen und kameradschaftlichen Entdeckungsprozess, je nach Interesse des Kindes.

Ansprechpartnerin für Interessierte ist Olga Gerz, die unter Telefon 0441 235-2404 zu erreichen ist, oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de.

Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten erhalten Sie unter https://www.oldenburg.de/datenschutz oder unter 0441 235-4444.
28.01.2022, 16:19 Uhr
„Leben im Quartier“ startet mit sechs geförderten Projekten ins neue Jahr
Zweite Stadtteilkonferenz für Bümmerstede und Kreyenbrück bereits in Planung
Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten bieten, sich zu begegnen und gemeinsam zu engagieren – mit diesen Zielen ist im vergangenen Jahr das Projekt „Leben im Quartier“ gestartet, welches zu gleichen Teilen aus dem niedersächsischen Förderprogramm für Demografie-Projekte auf dem Gebiet der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems sowie aus Mitteln der Stadt Oldenburg finanziert wird. Im Rahmen dessen kommt folgenden sechs Mikroprojekten im Modellgebiet Bümmerstede und Kreyenbrück jetzt eine Förderung zu:
 
Stadtteilkino
Für den Oldenburger Süden soll ein Stadtteilkino mit regelmäßigem Filmprogramm entstehen. Dabei sollen Filme fürs Vergnügen gezeigt werden, zur Information und als Diskussionsgrundlage für Initiativen. Die mobile Kinoausstattung soll außerdem durch Einrichtungen ausgeliehen und eingesetzt werden, die im Stadtteil aktiv sind, darunter Jugendfreizeitstätten, Fridays for Future, Schulen, Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen, Bürgerinnen- und Bürgervereine sowie Sportvereine. Die Organisations- und Programmgruppe rund um das Stadtteilkino soll dabei möglichst divers und generationenübergreifend sein.

Mein Gedicht für Kreyenbrück und Bümmerstede
Bewohnende aus den Stadtteilen werden aufgerufen, kleine Gedichte zu verfassen. Dabei werden sie nicht allein gelassen, sondern erhalten in Schreibwerkstätten Anleitungen und Anregungen. Von Poetry Slam bis Sonett und von Altenwohnen bis Schule – alle werden dabei unterstützt, sich lyrisch auszudrücken.

Spielefestival
An einem Wochenende findet in Kreyenbrück in den unterschiedlichsten Einrichtungen und auf vielen Plätzen ein Spielefest statt, das von vielen Institutionen des Stadtteils in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe Farbenfroh vorbereitet wird. Spiele selbst entwickeln oder heiß geliebte Klassiker in neuer Runde spielen – das Spielefestival soll ein Abbild einer offenen Gesellschaft sein und die Freude am gemeinsamen Spielen wiedergeben. Alle kleinen und großen Menschen werden herzlich eingeladen, mitzumachen.

Repair Café
Seit Februar 2020 haben die beiden Repair Cafés in Kreyenbrück und in Bümmerstede wegen der Corona-Pandemie nicht mehr stattgefunden. Dadurch ist in den Haushalten innerhalb der beiden Stadtteile ein regelrechter Reparaturstau entstanden. Mit den in den Stadtteilen verankerten Kooperationspartnerinnen und -partnern – städtische Gemeinwesenarbeit, evangelische Gemeinde St. Johannes, katholische Gemeinde St. Josef, Caritas, IGS Kreyenbrück und Yezidisches Forum – soll neuer Schwung entstehen. So können nicht nur Radio, Fahrrad und Co., sondern auch alten Strukturen wieder neues Leben eingehaucht werden.

Bänke und Begegnung
Auf öffentlichen Plätzen gibt es häufig Bänke und andere Sitzgelegenheiten als Orte der Begegnung und als Erholungs- und Freizeitraum – im direkten Wohnumfeld sind solche Möglichkeiten selten. Besonders für mobilitätseingeschränkte Personen erschwert dies die selbstbestimmte Teilhabe am Leben. Durch das Projekt sollen mehr Bänke für Bümmerstede und Kreyenbrück entstehen und damit mehr Orte der Kommunikation und der Begegnung. Die Ideen sind dabei vielfältig: Von der mobilen Bank, die flexibel im Stadtteil eingesetzt werden kann, bis hin zur Bank mit Bücherschrank, die zum Sitzen und Lesen besucht werden kann. Alle Interessierten sind im Rahmen des Projektes ausdrücklich zum Mitentscheiden darüber eingeladen, wie und wo Bänke platziert werden sollen.

Perfect Kreyenbrück
Jugendliche schaffen aus Visionen vom anderen Wohnen, Lernen und Freizeitgestalten reale Objekte und Projekte. Zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus digitalen und analogen Sparten, Stadtteilinitiativen und Mediendesignerinnen und -designern aus den FABLabs in Oldenburg und Bremen gestalten sie Entwürfe und Modelle für eine neue Alltagsrealität. Im Frühjahr 2022 wird ein offenes Angebot der Oldenburger Kunstschule e.V. in Zusammenarbeit mit der Cafta Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück stattfinden. Gemeinsam mit jugendlichen und erwachsenen Bürgerinnen und Bürgern aus Kreyenbrück werden Objekte entstehen, die temporär im öffentlichen Raum des Stadtteils installiert werden.

Team „Leben im Quartier“ und weitere Konferenzen
Die sechs Projekte wurden im Rahmen der ersten Stadtteilkonferenz „Leben im Quartier“ für die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede vorgestellt, die im Herbst 2021 in der IGS Kreyenbrück stattgefunden hat. Ziel der Konferenz war es, Menschen aus den Stadtteilen zusammenzubringen, Netzwerke zu stärken und über Belange aus den Stadtteilen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der positiven Resonanz zur Stadtteilkonferenz steht bereits jetzt fest: Das war erst der Anfang. Menschen aus Bümmerstede und Kreyenbrück sollen auch zukünftig verstärkt die Möglichkeit haben, sich zu begegnen und gemeinsam zu engagieren. Eine neue Konferenz, vielleicht sogar ein großes Picknick, ist für Frühjahr/Frühsommer eingeplant.

Die Federführung bei der Organisation wird durch das Stadtteil-Team Leben im Quartier übernommen. Letzteres hat sich im laufenden Jahr gefunden und möchte gerne die Herausforderung annehmen, gemeinsam mit den Menschen und Institutionen in Bümmerstede und Kreyenbrück mehr für den Stadtteil zu erreichen.

Langfristige Idee ist es, das Projekt „Leben im Quartier“ auch auf weitere Stadtgebiete zu übertragen. Hierzu wird es voraussichtlich im März einen Termin im Sozialausschuss geben, der von Interessierten besucht werden kann.
28.01.2022, 15:40 Uhr
Offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Angebot an jedem ersten Donnerstag im Monat – Start im Februar
Erziehungsfragen, Sorgen und Schwierigkeiten in der Familie: Ab Februar wird an jedem ersten Donnerstag im Monat wieder eine offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle der AWO angeboten. Diese findet jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg) statt. Das Angebot startet ab dem 3. Februar, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es gelten die 3G-Regeln.

In diesem Zeitraum berät Inga Weiland bei allen Problemen rund um die Familie: Sie bietet Hilfe bei Erziehungsfragen, Problemen in der Familie, Sorgen rund um die Schule oder bei Schwierigkeiten in Ehe und Partnerschaft. Kinder und Jugendliche können auch alleine zur Beratung kommen, wenn sie Gesprächsbedarf haben.

Wer sich lieber telefonisch beraten oder einfach nur informieren möchte, bekommt beim Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 oder bei der AWO unter Telefon 0441 973770 Antworten.
22.01.2022, 12:53 Uhr
Das Beste kommt... ...nach der Trennung
Wie kann der Neubeginn nach einer Trennung vom Partner/ von der Partnerin gelingen? Welche Perspektiven gibt es und wie geht man mit der Veränderung, den Ängsten, den neuen Aufgaben (...) um. Diesen Fragen muss man sich nicht alleine widmen: eine neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen, die den ersten Schock der Trennung bereits überwunden haben und sich nun neu aufstellen möchten. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
22.01.2022, 12:52 Uhr
Selbsthilfegruppe für Alleinstehende in Gründung
Alleinstehende, die etwa zwischen 40-90 Jahre alt und auf der Suche nach Austausch sind, können sich an die BeKoS wenden. Dort gründet sich gerade eine Gruppe, die Gelegenheit zum Gespräch aber auch zu gegenseitiger praktischer Unterstützung und ggf. gemeinsamen Freizeitaktivitäten bietet. Interessierte erreichen die BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
11.01.2022, 17:03 Uhr
Sparda-Bank West spendet 3.000 Euro für schwerkranke Kinder
Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familie oft eine extreme Belastung. Über 40.000 Familien in Deutschland sind jedes Jahr mit einer solchen Lebenssituation konfrontiert. Für diese Familien knüpft der Bunte Kreis ein beispielhaftes Hilfsnetzwerk für ganzheitliche Betreuung. Dazu gehört auch die Einrichtung am Kinder-Klinikum Oldenburg, die zum Start in das neue Jahr von der Sparda-Bank West eine Spende über 3.000 Euro erhält. „Diese Unterstützung  ist besonders in der aktuellen, herausfordernden Zeit ein besonderer Lichtblick für die Familien, die wir betreuen und eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit“, betont Elisabeth Walker, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge am Kinder-Klinikum Oldenburg.

Insgesamt stellt die Genossenschaftsbank 45.000 Euro als Spende aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West bereit, berichtet Sparda-Bank-Filialleiter Hermann Kruse: „Der Bunte Kreis gibt mit seinen Nachsorge-Einrichtungen betroffenen Kindern und ihren Familien Rückhalt in einer schweren Zeit, vor allem Mut und Unterstützung im Alltag. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, genau die Werte, die wir als Genossenschaftsbank mit unserem gesellschaftlichen Engagement fördern.“ Auf der Basis dieser genossenschaftlichen Wertvorstellungen helfe die Sparda-Bank West vor Ort und gestalte die Zukunft positiv mit, unterstreicht der Filialleiter: „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Beitrag für die Menschen in unserer Region“. Jahr für Jahr unterstützt die Sparda-Bank West mit ihrem Gewinnsparverein rund 850 Vereine und gemeinnützige Initiativen in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Niedersachsen.
07.01.2022, 14:39 Uhr
Herzen und Geldbeutel öffnen
Oberbürgermeister empfängt Sternsinger-Delegation – Segenssprüche zum Mitnehmen
„Gesund werden – Gesund bleiben“ ist gerade in Pandemie-Zeiten der Wunsch vieler Menschen für das neue Jahr. Und genauso lautet das Leitwort der Aktion „Dreikönigssingen“ des Kindermissionswerkes, die erneut von den katholischen Kirchengemeinden im Oldenburger Stadtgebiet unterstützt wird. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing zum Dreikönigsfest am 6. Januar vor dem Alten Rathaus eine kleine Abordnung aus der Kirchengemeinde St. Willehad. Begleitet von Organisatorin Rosemarie Deckarm und Sara Bramlage überbrachten die in den Kostümen der Heiligen Drei Könige gewandeten Sternsingerinnen Carla und Laura Hörtemöller sowie Max Bramlage die Segensformel „20*C+M+B+22“. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat“, zu Deutsch „Christus segne dieses Haus“, außerdem für die Anfangsbuchstaben der legendären Namen der Weisen aus dem Morgenland, nämlich Caspar, Melchior und Balthasar.

Der Empfang der Sternsingerkinder durch den Oberbürgermeister ist eine langjährige Tradition. Zum zweiten Mal in Folge fand der Besuch indes Corona-bedingt nur in einem kleinen Rahmen statt. Jürgen Krogmann lobte die Mädchen und Jungen für ihr Engagement: Es sei ein Signal der Hoffnung und des Miteinanders, gerade von jungen Menschen, die in diesen schweren Zeiten sich für andere einsetzten, so der Oberbürgermeister. Er wünschte den kleinen Königinnen und Königen, dass sie auf offene Herzen und Geldbeutel treffen. Die Sternsinger machen mit ihrer Aktion auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam und sammeln Spenden für das Kindermissionswerk.

Auch in diesem Jahr verhindert die Pandemie in den meisten Gemeinden Hausbesuche der Sternsingerinnen und Sternsinger. Auf den Segen muss dennoch niemand verzichten. So werden in der Gemeinde St. Willehad am kommenden Wochenende in allen Kirchen Sternsinger-Gottesdienste gestaltet – am 8. Januar um 18 Uhr in St. Willehad sowie am 9. Januar um 10 Uhr in St. Stephanus, um 10 Uhr in der Kirche Heilig Geist, um 10.30 Uhr im Forum St. Peter und um 11.15 Uhr in St. Willehad (dieser Gottesdienst wird auch auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde live übertragen). Die Kollekten dieser Gottesdienste sind für das Kindermissionswerk bestimmt. Es liegen Umschläge mit Segenssprüchen zum Mitnehmen aus. Die Spenden können auch überwiesen werden.

Auch die Kirchengemeinde St. Marien veranstaltet drei Sternsingermessen mit jeweils zwei Sternsinger-Gruppen (am 8. Januar um 17 Uhr in St. Marien sowie am 9. Januar um 9.30 Uhr in St. Christophorus und um 11 Uhr in St. Marien). Nach den Messen kann man sich gesegnete Aufkleber mit dem Segen für 2022 mitnehmen sowie Spendentüten und Überweisungsträger zugunsten der Sternsinger. Spenden können auch direkt nach den Messen abgegeben werden.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,23 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 76.500 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
17.12.2021, 15:16 Uhr
Sparda-Bank West spendet 3.000 Euro für schwerkranke Kinder
Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familie oft eine extreme Belastung. Über 40.000 Familien in Deutschland sind jedes Jahr mit einer solchen Lebenssituation konfrontiert. Für diese Familien knüpft der Bunte Kreis ein beispielhaftes Hilfsnetzwerk für ganzheitliche Betreuung. Dazu gehört auch die Einrichtung am Kinder-Klinikum Oldenburg, die zu Weihnachten von der Sparda-Bank West eine Spende über 3.000 Euro erhält. „Diese Unterstützung  ist besonders in der aktuellen, herausfordernden Zeit ein besonderer Lichtblick für die Familien, die wir betreuen und eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit“, betont Elisabeth Walker, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge am Kinder-Klinikum Oldenburg.

Insgesamt stellt die Genossenschaftsbank 45.000 Euro als Weihnachtsspende aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West bereit, berichtet Sparda-Bank-Filialleiter Hermann Kruse: „Der Bunte Kreis gibt mit seinen Nachsorge-Einrichtungen betroffenen Kindern und ihren Familien Rückhalt in einer schweren Zeit, vor allem Mut und Unterstützung im Alltag. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, genau die Werte, die wir als Genossenschaftsbank mit unserem gesellschaftlichen Engagement fördern.“ Auf der Basis dieser genossenschaftlichen Wertvorstellungen helfe die Sparda-Bank West vor Ort und gestalte die Zukunft positiv mit, unterstreicht der Filialleiter: „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Beitrag für die Menschen in unserer Region“. Jahr für Jahr unterstützt die Sparda-Bank West mit ihrem Gewinnsparverein rund 850 Vereine und gemeinnützige Initiativen in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Niedersachsen.
17.12.2021, 15:01 Uhr
672 erfüllte Wünsche für sozial benachteiligte Kinder in Oldenburg
Große Freude bereiten Johanniter und die Stadt Oldenburg mit der Aktion „Kleine Wünsche“.
„Das ist unglaublich, von wo aus überall die Wünsche erfüllt werden“, freut sich Anke Siemers von den Johannitern, teilhabende Organisatorin der Aktion „Kleine Wünsche“. Aus Hamburg, Berlin, Nienburg und vielen weiteren Regionen kamen die liebevoll weihnachtlich verpackten Geschenke für die Kinder.

„In diesem Jahr standen viele Bücher auf den Wunschzetteln. Besonders stechen allerdings Wünsche heraus, bei denen einem die Bescheidenheit der Kinder ins Gesicht springt“, sagt Anke Siemers gerührt. Sie spricht von Wünschen wie Patronen für Füller, Süßigkeiten, einem eigenen Nutella-Glas oder Erdbeerpulver für Milch.

Die Aktion „Kleine Wünsche“ in Oldenburg wird jedes Jahr ab Anfang November von den Johannitern und dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg durchgeführt. Die Vordrucke für die Wunschzettel werden von den Johannitern an das Jugendamt der Stadt Oldenburg ausgehändigt, welches später die Pakete auch an die Kinder verteilt.

Der Pate oder die Patin besorgt das gewünschte Geschenk, verpackt es weihnachtlich und bringt es ins Kundenservice-center der Johanniter.

Am 16.12. haben die Johanniter die Geschenke dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg übergeben, der sie an die jeweiligen Kinder weiterleitet, die hoffentlich große Freude mit und an den erfüllten Wünschen haben.
03.12.2021, 15:58 Uhr
Oldenburger Johanniter erfüllen wieder „Kleine Wünsche“
Weihnachtsaktion in Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt
Mit „Kleinen Wünschen“ große Freude bereiten will der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe. In Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes der Stadt Oldenburg startet wieder die Aktion „Kleine Wünsche“, um Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien das Weihnachtsfest zu verschönern. Für diese Aktion werden noch Wunschpaten gesucht. „Wir haben kleine Wunschzettel, auf denen die Kinder einen Wunsch im Wert von etwa 20 Euro eintragen können“, erklärt Organisatorin Anke Siemers. Mit diesen Wunschzetteln machen sich die Johanniter dann auf die Suche nach Paten, die diese Wünsche erfüllen. 

Pate kann jeder werden, der einem Kind etwas Freude schenken möchte. Der Pate oder die Patin besorgt das gewünschte Geschenk, verpackt es weihnachtlich und bringt es bis 10. Dezember ins Kundenservicecenter der Johanniter (KSC) an der Bloherfelder Straße 175 in Oldenburg. Geöffnet ist das KSC montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr. „Wir sammeln die Geschenke und übergeben sie dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg, der sie an die jeweiligen Kinder weiterleitet“, erklärt Peter Hilbink, Leiter des Kundenservicecenters der Johanniter. Dieser etwas komplizierte Weg ist aus Datenschutzgründen notwendig, denn sowohl Pate als auch die beschenkte Familie erfahren nicht die Adressen voneinander, es sei denn, beide Seiten wünschen eine Kontaktaufnahme. Wer Pate werden und somit Kindern aus der Nachbarschaft helfen möchte, kann einen Wunschzettel im KSC an der Bloherfelder Straße abholen oder unter Telefon 0441 35069430 oder per Mail an kleinewuensche.oldenburg@johanniter.de anfordern. Weitere Informationen gibt es unter www.johanniter.de/kleine-wuensche.
03.12.2021, 15:49 Uhr
Agenda-21-Verschenkmarkt bis auf Weiteres geschlossen
Wegen der aktuellen Lage hat der städtische Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) ab Montag, 6. Dezember, Corona-bedingt geschlossen. Für eine Öffnung des Marktes liegt die Infektionsrate mit dem Corona-Virus derzeit zu hoch, sodass die ehrenamtlich Tätigen den Markt bis auf Weiteres nicht öffnen.