Rubrik Sonstiges
Seiteninhalt
Bahnhofsviertel
25.11.2022, 15:34 Uhr
Lasset den Weihnachtszauber beginnen!
Weihnachtsmarkt auf dem Waffenplatz eröffnet
Zwei Tage nach dem traditionellen Lamberti-Markt hat nun auch erstmals in seiner Geschichte der Weihnachtszauber auf dem Waffenplatz eröffnet. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich auf die weihnachtliche Atmosphäre und das Zusatzangebot, das der zweite Oldenburger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr für die Besucherinnen und Besucher bereithält. Bei der offiziellen Eröffnung am heutigen Donnerstag, 24. November, betonte er: „Der Weihnachtszauber ist keine Konkurrenz zum Lamberti-Markt – sondern eine gute Ergänzung, die weitere Impulse liefern und die Innenstadt weiter beleben soll.“ Er dankte den Beschickerinnen und Beschickern für ihr Engagement für die Oldenburger Innenstadt in diesen schwierigen Zeiten. Bei der Eröffnung enthüllte er gemeinsam mit Finanzdezernentin Dr. Julia Figura auch ein besonderes Highlight des Weihnachtszaubers: Die Lichtinstallation mit dem Slogan „I ? OL“, an der jede und jeder tolle Erinnerungsfotos schießen kann.

Bis zum 30. Dezember, mit Ausnahme des 24. und 25. Dezember, lädt der Weihnachtszauber täglich von 14 bis 22 Uhr zu einem besonderen Weihnachts-Feeling in die Innenstadt ein. Für beste Stimmung sorgen schneeweiße Pagodenzelte, die von 33 prachtvoll illuminierten Platanen umringt werden. Angeboten werden hochwertige Speisen und Getränke, weihnachtliche Swing-Musik und nachhaltige Haushaltsprodukte.

Wer es lieber traditionell mag, läuft ein paar Straßen weiter zum Lamberti-Markt, der rund um Rathausmarkt und Schlossplatz mit seinen 105 weihnachtlich geschmückten Hütten wie jedes Jahr für weihnachtliches Ambiente und Feststimmung sorgt. Bis zum 22. Dezember ist er freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr sowie sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Mehr über den Weihnachtszauber auf dem Waffenplatz sowie über den traditionellen Lamberti-Markt und dessen umfangreiches Programm gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/lambertimarkt.
18.11.2022, 16:11 Uhr
„Handgemacht“-Kreativmarkt am 10.12. in der Flänzburch
Am Samstag den 10. Dezember findet von 12-18 Uhr ein Handgemacht Kreativmarkt in der Flänzburch, Friedensplatz 2, statt. 16 Künstler*innen aus Oldenburg und Umzu stellen ihr Kunsthandwerk aus. Neben Kaffee und Kuchen gibt es viele neue Aussteller*innen aus der Handgemacht Oldenburg Gemeinschaft mit u.a. Dekorationen, Unikaten, Illustrationen, Textiles, Garten- und Tieraccessoires, Holzarbeiten und Keramik. Hier gibt es für Geschenke-Suchende sicherlich genügend Auswahl und Inspirationen für die Feiertage. Außerdem können von einer Handlettering-Künstlerin individuelle Weihnachtsbaumkugeln beschriftet werden. Der Fokus liegt auf nachhaltigen und selbstgemachten Produkten aus der Region.

Für den Markt gibt es keinen Eintritt. Mehr Informationen gibt es unter www.handgemacht-oldenburg.de oder auf Facebook und Instagram. 
18.11.2022, 16:06 Uhr
Erstmals zwei Weihnachtsmärkte in der Innenstadt
Lamberti-Markt und Weihnachtszauber auf dem Waffenplatz stimmen Oldenburg ein
In Oldenburg wird es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Weihnachtsmärkte in der Innenstadt geben: den traditionellen Lamberti-Markt auf dem Rathausmarkt und den Weihnachtszauber am Waffenplatz. „Der Weihnachtszauber soll mit einem kleinen aber feinen Angebot den beliebten Lamberti-Markt ergänzen – und sich so gezielt vom klassischen Weihnachtsmarkt abheben. Er ist keine Konkurrenz, sondern eine wunderbar weihnachtliche Ergänzung in einem anderen Ambiente“, so Stadtkämmerin Dr. Julia Figura bei der Vorstellung der beiden Marktkonzepte und Programme am heutigen Mittwoch, 16. November. Auch Michael Hempen vom Oldenburger Schaustellerverband ist überzeugt, „dass Oldenburg in diesem Jahr mit gleich zwei unterschiedlichen Weihnachtsmärkten zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern anziehen und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen wird.“ Übrigens werden auf beiden Weihnachtsmärkten überwiegend energiesparende LED-Leuchten zum Einsatz kommen.
Über den traditionellen Lamberti-Markt

Fans des Lamberti-Markts finden hier wieder ihre gewohnte weihnachtliche Atmosphäre vor Weihnachten: Eine leuchtende kleine Stadt mit mehr als 100 fein herausgeputzten und liebevoll geschmückten Holzhütten, Verkaufsständen und viel Tannengrün sorgt vom 22. November bis 22. Dezember für Feststimmung zwischen dem Alten Rathaus, der backsteinernen St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss. Kalte und warme kulinarische Köstlichkeiten gibt es dort ebenso wie hochwertige Dekoration, Weihnachtsschmuck oder Geschenkideen. Geöffnet ist der Lamberti-Markt am Eröffnungstag von 17 Uhr bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr, an den anderen Tagen bis 20.30 Uhr.
Programm-Höhepunkte auf dem Lamberti-Markt

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Programmhighlights: Täglich können Interessierte die schöne „Lamberti-Krippe“ auf dem Markt bewundern. Ab dem 23. November kommt jeden Tag um 16 Uhr der Weihnachtsmann vorbei – und hat kleine Geschenke auf der Bühne am Schloßplatz (gegenüber der Schlosswache) dabei. Kleine Märchenfans ab fünf Jahren treffen sich, ebenfalls ab dem 23. November bis zum 20. Dezember täglich um 16.30 und 17 Uhr im Vorlesezelt am neuen Standort am Verwaltungsgericht und lauschen spannenden Geschichten, die jeweils 20 Minuten dauern. Jeden Mittwoch und Freitag findet um 17.30 Uhr zusätzlich eine Lesung auf Plattdeutsch statt. Lust auf eine animierte Weihnachtsgeschichte? Jeden Tag um 17 und um 19 Uhr wird an der Rathaus-Fassade mit exakt zugeordneten Projektionen eine fantastische Geschichte „erzählt“ – ein beeindruckendes Spektakel! Und wer seine Stimme trainieren möchte, ist ab dem 29. November dienstags um 17.30 Uhr zum Lamberti-Singen eingeladen.
Bühnenprogramm und Hütte für den guten Zweck

Auch 2022 werden wieder verschiedene Chöre und weitere Interpretinnen und Interpreten auf den beiden Bühnen auf dem Rathausplatz (Treppen) und auf dem Schloßplatz (Schlosswache) auftreten. Und nach dem großen Erfolg der letzten Jahre wird vom Oldenburger Schaustellerverband erneut eine Hütte für gemeinnützige Oldenburger Organisationen zur Verfügung gestellt. Die Hütte steht im Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche in Richtung Kasinoplatz.

Mehr über die genauen Öffnungszeiten, das Bühnenprogramm und die Höhepunkte gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/lambertimarkt oder auf unseren städtischen Social-Media-Kanälen: Instagram „@stadt.oldenburg“ oder Facebook „Oldenburg.de“.


Mit dem Weihnachtszauber auf dem Waffenplatz bietet die Marktverwaltung ein neues Highlight in der Innenstadt an. Dieser startet zwei Tage nach dem Lamberti-Markt, also am 24. November, und geht über Weihnachten hinaus bis zum 30. Dezember. Umrahmt von 33 prachtvoll illuminierten Platanen und einem beleuchteten großen Baum an der Stirnseite des Platzes stehen in 14 weißen stimmungsvoll beleuchteten Pagodenzelten den Besucherinnen und Besuchern neben einem gehobenen gastronomischen Angebot auch ein Verkaufsstand zur Verfügung. Bekannte Oldenburger Gastronomen bieten qualitativ hochwertige Speisen und Getränke an und werden dabei von weihnachtlicher Swing-Musik begleitet. Zum Verzehr stehen auf der Mitte des Platzes zusätzlich vier Pagoden mit Stehtischen bereit, an denen der Verzehr auch bei schlechterem Wetter im Trockenen möglich ist. Geöffnet ist der Weihnachtszauber täglich von 14 bis 22 Uhr und bleibt nur am 24. und 25. Dezember geschlossen.

Für die kulinarischen Genüsse beim Weihnachtszauber sorgen:

    Bar Ile
    Artischocke
    Thürnau’s Eierpunsch
    Sausalitos
    Sandra Weinert
    Garda Gourmet Weinbar
    Caldero
    Schiller

Darüber hinaus bieten Frau Charlotte Herlyn und Frau Dr. Sina Longman mit ihrem Gemeinschaftsstand „Zero Waste“ nachhaltige Haushaltsprodukte an.

Der „Bingo-Bär“ Michael Thürnau bietet seinen leckeren Eierpunsch auf dem Waffenplatz an. Natürlich lässt er es sich nicht nehmen, selbst den Waffenplatz zu besuchen. An zwei Tagen wird er auch sein lustiges Bingo-Spiel direkt vor Ort anbieten. Die genauen Termine werden noch in Kürze bekanntgegeben.

Ein besonderes Highlight auf dem Weihnachtszauber: eine große Lichtinstallation mit dem Slogan „I ? OL“. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich dazu eingeladen, sich am neuen Fotopoint mit Freundinnen und Freunden zu treffen und tolle Erinnerungsfotos zu machen.

Beide Weihnachtsmärkte liegen direkt in der Innenstadt – und sind somit leicht zu finden und gut erreichbar. Oldenburgerinnen und Oldenburger kommen gerne mit dem Fahrrad oder Bus. Auswärtige Besucherinnen und Besucher folgen von den verschiedenen Autobahnabfahrten einfach der Ausschilderung Richtung City. Wer die Parkplatzsuche umgehen möchte, nutzt eine der zahlreichen Park+Ride-Möglichkeiten, von wo aus Busse regelmäßig direkt in die City fahren.

Neben Tagestouristen wird der Lamberti-Markt auch bei Bustouristen immer beliebter.  Insbesondere die Kombination aus Markt und Einkaufserlebnis macht die Innenstadt besonders attraktiv. Aus diesem Grund wird auch in diesem Jahr wieder eine zusätzliche Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für Busreisende an der Huntestraße zur Unterstützung der Halteplätze am Cäcilienplatz eingerichtet. Die Busfahrerinnen und Busfahrer finden auch in diesem Jahr auf dem Parkplatz der Weser-Ems-Halle einen Aufenthaltscontainer vor.
11.11.2022, 12:09 Uhr
Zutritt zu illegalem Club wird versiegelt
Achternstraße 17: Keine Genehmigung für Diskothek oder Veranstaltungen
Die Stadt Oldenburg wird das Gebäude an der Achternstraße 17 vor dem kommenden Wochenende (12./13. November) versiegeln. Mit der Stilllegung reagiert die Verwaltung auf den nicht genehmigten Betrieb eines Clubs, der in der Nacht zu Sonntag, 6. November, für Krawalle und einen Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt gesorgt hatte. Angesichts der Tatsache, dass der Betreiber ungeachtet einer gegen ihn ergangenen Unterlassungsverfügung weiterhin Veranstaltungen im November beworben hat, will die Stadt mit dieser Maßnahme verhindern, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholen.

Der Club-Betreiber hat zwar eine Baugenehmigung für den Umbau des früheren Schuhgeschäftes in eine Diskothek beantragt. Diese ist ihm aber vom Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz im September dieses Jahres versagt worden. Grund waren fehlende Unterlagen. So konnte der Betreiber kein vollständiges Brandschutz- und Sicherheitskonzept vorlegen. Zuvor hatte er versucht, über eine temporäre Nutzungsänderung eine Genehmigung für einzelne Veranstaltungen zu erhalten. Um hierfür grünes Licht zu bekommen, hätte der Betreiber unter anderem Auflagen zur Sicherstellung des Brandschutzes erfüllen müssen. Weil dies unterblieb, konnte bei der Schlussabnahme im April dieses Jahres keine Genehmigung erteilt werden.

Um illegale Nutzungen zu verhindern, hat der Betreiber von der Stadt eine Unterlassungsverfügung erhalten, gegen die er am vergangenen Wochenende mit der Ausrichtung eines Konzertes mit einem Berliner Rapper verstoßen hat. Als die Polizei die Veranstaltung auflösen wollte, kam es aus einer Gruppe von etwa 100 Personen zu massiven Beleidigungen und Attacken gegen die Einsatzkräfte. Fünf Beamte erlitten leichte Verletzungen, mindestens 75 Strafverfahren wurden eingeleitet.

Die Stadt hat gegen den Club-Betreiber wegen des Verstoßes gegen die Unterlassungsverfügung ein Zwangsgeld in Höhe von 4.000 Euro erlassen. Kommt er der Zahlungsaufforderung nicht nach, steht ihm eine Vollstreckung ins Haus.

Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland begrüßt das Vorgehen der Stadtverwaltung. Die Polizei kündigt an, die weitere Entwicklung genau zu beobachten und zu reagieren, wenn es trotz Verbots und Stilllegung der Räumlichkeiten zu weiteren Veranstaltungen kommt.
01.11.2022, 19:54 Uhr
Kinder aus der Ukraine kommen auf andere Gedanken
Erholungsfreizeit in Oldenburg – Oberbürgermeister empfängt junge Gäste aus Chervonohrad
Über zehn Tage Ablenkung von den schrecklichen Ereignissen in ihrer Heimat durften sich Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Oldenburg freuen. Die Stadt Oldenburg hatte für 24 junge Menschen im Alter von 9 bis 17 Jahren aus Chervonohrad, die besonders unter den Folgen des Krieges leiden, eine Erholungsfreizeit organisiert. Einige der Teilnehmenden haben bereits ein Elternteil durch den Krieg verloren, sind also Halbwaisen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing die Gruppe und ihre vier Begleitpersonen während ihres Aufenthalts im Alten Rathaus. „Es ist wichtig, dass wir in diesen schweren Zeiten zusammenhalten. Solidarität ist unsere Antwort auf den russischen Angriffskrieg“, betonte Krogmann.

Der Aufenthalt sollte dazu beitragen, dass sich die Kinder und Jugendlichen emotional erholen und angesichts ihrer traumatischen Erfahrungen auf andere Gedanken kommen können. Das übergeordnete Ziel bestand darin, den jungen Gästen ein Stück Sicherheit und Normalität zu geben, damit sie wieder Vertrauen in die Zukunft fassen. Die vom Fachdienst Repräsentation und Internationale Zusammenarbeit sowie vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit zusammen mit dem Verein „Oldenburg hilft der Ukraine“ organisierte Erholungsfreizeit wurde von einem umfangreichen Betreuungsteam begleitet, dem pädagogische Fachkräfte des Jugendamtes, zwei Dolmetscher und ein Psychologe angehörten. Das Programm enthielt eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie Ausflüge in die nähere Umgebung, unter anderem ging es auf die Insel Wangerooge und ins Museumsdorf nach Cloppenburg.

Der Aufenthalt fand im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad statt. Bürgermeister Andrii Zalivski hatte ausdrücklich um die Ausrichtung einer Erholungsfreizeit gebeten. Dieser Bitte ist die Stadt Oldenburg sehr gerne nachgekommen. Der Aufenthalt wurde über die Engagement Global gGmbH durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.
21.10.2022, 14:04 Uhr
Wohnraum für Studierende ist knapp
Universität und Stadt machen auf prekäre Situation junger Menschen aufmerksam – Aufruf an Bevölkerung
Das Leben pulsiert wieder auf dem Campus der Universität Oldenburg: Das Wintersemester hat begonnen, seit dieser Woche läuft der Lehrbetrieb, und zu den bisherigen Studierenden sind rund 2.000 neue Erstsemester hinzugekommen. Lernen und Leben auf dem Campus prägen das Studium der insgesamt fast 16.000 Uni-Studierenden wieder stärker als zu Beginn der beiden zurückliegenden akademischen Jahre, angefangen mit der gerade feierlich begangenen Erstsemester-Begrüßung in Präsenz. Ein Grund zur Freude, aber mit einer Kehrseite – es fehlt an ausreichend Wohnraum für die Studierenden. Universität und Stadt rufen daher gemeinsam dazu auf, sich mit Wohnungsangeboten zu melden.

Zu Beginn des Wintersemesters hatte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder bereits das Präsidium, Vertreterinnen und Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) sowie des Dezernats für studentische und akademische Angelegenheiten zu einem Runden Tisch eingeladen, um aktuelle wirtschaftliche Probleme beim Studienstart – darunter auch die Wohnsituation – zu besprechen und unterstützende Maßnahmen zu diskutieren. „Einige Studierende haben bis heute keine bezahlbare Wohnung oder kein Zimmer in Reichweite der Universität gefunden“, so der Vizepräsident der Uni für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Karsten Speck. „Gerade für internationale Studierende, von denen insgesamt etwa 1.400 bei uns eingeschrieben sind, erweist sich der Wohnungsmarkt oft als besonders schwierig.“

Allein dem AStA sind derzeit circa 80 Studierende bekannt, die auf Wohnungssuche sind; 45 Studierenden hat das studentische Gremium einen vorläufigen Schlafplatz anbieten können. Speck dankt dem AStA ausdrücklich für dessen Engagement. „Wir hoffen nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung, um die prekäre Lage der Studierenden möglichst rasch zu verbessern und ihnen ein gutes Ankommen in Oldenburg zu ermöglichen“, so der Vizepräsident.

Die Stadt Oldenburg unterstützt den Aufruf der Universität und des AStA. „Wir haben eine offene Universität und sind eine offene Stadt, die sich über die vielen jungen Menschen freut, die neu zu uns kommen“, so die städtische Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Unser aller Bestreben sollte es sein, dass sich neu Ankommende in Oldenburg wohlfühlen – und ein Dach über dem Kopf gehört zu den ersten Dingen, die es dafür braucht. Falls Sie Wohnraum anbieten können: helfen Sie mit!“

Wer ein Zimmer, eine Wohnung oder auch ein für eine studentische Wohngemeinschaft taugliches Haus zu vermieten hat, kann sich beim AStA der Universität Oldenburg per E-Mail an beratung@asta-oldenburg.de melden. Katharina Corleis vom AStA-Sozialreferat ist zudem telefonisch unter 0441 21210590 erreichbar (dienstags und mittwochs von 10 bis 15 Uhr sowie donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr).
21.10.2022, 13:28 Uhr
Yoga für jedes Alter
LEB bietet ab November Kurs an
Die AG Ammerland/Friesland der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) lädt ab 7. November montags von 18.30 bis 19.45 Uhr zu einem Yogakurs ein. An insgesamt sieben Terminen praktizieren Anfänger*innen und Fortgeschrittene jeden Alters am LEB-Standort in Oldenburg (Kaiserstraße 29) unterschiedliche Körperübungen.

Entspannungstechniken und Meditation. Yogamatte, Decke und/oder ein Sitzkissen sind mitzubringen. Gebühr 35 bis 40 Euro (7 bis 15 Personen). Info und Anmeldung unter: 04403/98478-20 oder weser-ems@leb.de.
14.10.2022, 13:37 Uhr
Oberbürgermeister übergibt Rettungswagen für die Ukraine
Verein „Oldenburg hilft“ überführt Fahrzeug nach Chervonohrad
Ein Rettungstransportwagen, der bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg vor der Ausmusterung steht, wird künftig in der Ukraine wertvolle Dienste leisten. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Feuerwehr-Chef Jens Spekker übergaben das zwölf Jahre alte Fahrzeug am Donnerstag, 13. Oktober, an die Vorstandsmitglieder des Vereins „Oldenburg hilft e.V.“, Maik Günther und Karsten Ude. Der Verein wird den RTW nun nach Chervonohrad überführen. Mit der westukrainischen Stadt unterhält die Stadt Oldenburg eine Solidaritätspartnerschaft.

„Ich freue mich, dass wir zielgerichtet und bedarfsorientiert helfen können und bedanke mich für das herausragende Engagement des Vereins ,Oldenburg hilft‘“, sagte Oberbürgermeister Krogmann. Chervonohrad ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges die Anlaufstelle für private Hilfslieferungen aus Oldenburg. Aus den Kontakten ist die Solidaritätspartnerschaft entstanden. Krogmanns ukrainischer Amtskollege Andrey Zalivski hat offiziell um die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern und Fahrzeugen sowie um die Ausrichtung eines Jugendcamps für ukrainische Kinder gebeten.

Zusammen mit Rettungswagen wird auch medizinische Ausstattung wie EKG-Geräte und Tragen mit auf die Reise gehen. Eine Lieferung mit weiterem Material stellt die Oldenburger Feuerwehr gerade zusammen.

Auch die Planungen für eine Erholungsfreizeit für 25 Kinder und Jugendliche aus Chervonohrad im Alter von 10 bis 17 Jahren laufen auf Hochtouren. Durch die angebotenen Aktivitäten sollen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die von vier Personen begleitet werden, nach Möglichkeit etwas Abstand vom Kriegsgeschehen in ihrer Heimat gewinnen. Die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung der Gruppe erfolgt in Oldenburg mit der Unterstützung pädagogischer Fachkräfte des Jugendamtes. Das Programm wird eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie zwei oder drei Ausflüge in die nähere Umgebung enthalten.
11.10.2022, 17:39 Uhr
175 Jahre im Einsatz für die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger
Ortsfeuerwehr Ofenerdiek ehrt langjährige Mitglieder
Die Ortsfeuerwehr Ofenerdiek ist eine feste Größe im Stadtteil und ein verlässlicher Teamplayer im Zusammenspiel der Oldenburger Feuerwehr. Nun standen mehrere Ehrungen für besonders langjährige Mitglieder an. So wurden die Kameraden Karsten Rubbel, Stephan Grützner und Marc Greulich jeweils für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Besonders hervorzuheben sind zwei Kameraden der Altersabteilung, die zusammen auf 100 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Ofenerdiek zurückblicken können: So konnte Herbert Mienert für 40 Jahre und Karl Feldhus für 60 Jahre geehrt werden. Weiterhin wurden auch drei Beförderungen ausgesproche: Falk Tober wurde zum Oberfeuerwehrmann, Anja Schröder zur Oberfeuerwehrfrau und Marc Greulich zum Brandmeister ernannt.

Welche Aufgaben haben die Feuerwehren in der Stadt? Welche freiwilligen Feuerwehren gibt es neben der Ortsfeuerwehr Ofenerdiek noch in Oldenburg? Und wie unterstützen sie die Berufsfeuerwehr bei ihrer Arbeit? Das und mehr erfahren Sie auf www.oldenburg.de/feuerwehr.
30.09.2022, 17:43 Uhr
Islands Botschafterin lobt inspirierende Begegnungen
María Erla Marelsdóttir trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Oldenburg ein
Islands Botschafterin María Erla Marelsdóttir hat sich am Donnerstag, 29. September, im Goldenen Buch der Stadt Oldenburg verewigt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing die 52-jährige Diplomatin, die seit September 2019 als erste Frau als Botschafterin ihres Landes in Berlin fungiert, im Alten Rathaus. María Erla Marelsdóttir war Krogmanns Einladung zu den „Island Begegnungen“ gefolgt. Zwei Monate lang widmet die Stadt Oldenburg Marelsdóttirs Heimatland, in dem nicht einmal doppelt so viele Menschen wie in Oldenburg leben, besondere Aufmerksamkeit – mit einem hochkarätigen Veranstaltungsprogramm, das unter Federführung des städtischen Kulturbüros entstanden ist.

Davon zeigte sich die Botschafterin tief beeindruckt: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an Island. Das Programm spiegelt unser Land wunderbar wider – viel Literatur, Kunst und Musik“, sagte Marelsdóttir. Mit ihrem Eintrag im Goldenen Buch bedankte sie sich „für den freundlichen Empfang und inspirierende Begegnungen in Oldenburg“.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freute sich, dass die Veranstaltungen der Island-Begegnungen sehr gut besucht und teilweise ausverkauft sind: „Das zeigt, wie groß die Neugier auf Island ist und welche Faszination der Inselstaat ausübt.“

Gemeinsam nahmen María Erla Marelsdóttir und Jürgen Krogmann am Donnerstagabend am „Island-Abend“ in der Alten Maschinenhalle teil. Zusammen mit den anderen Gästen genossen sie ein facettenreiches Bühnenprogramm, das Einblicke in die isländische Kultur, die Denkweise und das auf der Vulkaninsel herrschende Lebensgefühl vermittelte und einen Vorgeschmack auf die weiteren Programmpunkte der bis zum 24. November andauernden „Island Begegnungen“ gab.

Alle Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der städtischen Website unter www.begegnungen2022.de.
27.09.2022, 18:07 Uhr
Deutsch-isländische Begegnung mit Musik, Poesie, Theater und mehr
„Island-Abend“ in der Alten Maschinenhalle am Pferdemarkt
Der eine ist Rockstar und war zudem Islands Gesundheitsminister, der andere ebenfalls Musiker und Schauspieler am hiesigen Staatstheater. Der eine schwärmt von Islands atemberaubender Natur, der andere vom urbanen Leben in der Stadt: Die Rede ist von Óttarr Proppé aus Reykjavik und Tobias Schormann aus Oldenburg, die am Donnerstag, 29. September, ab 19 Uhr als Moderatoren durch den „Island-Abend“ führen. Sie werden isländische Kultur, Denkweise und Lebensgefühl in die Alte Maschinenhalle am Pferdemarkt (Pferdemarkt 8a) bringen und begrüßen Gäste, die ausgewählte Projekte der „Island Begegnungen“ 2022 vorstellen werden.

Die Zuschauenden erhält während des „Island-Abends“ im Rahmen der „Island Begegnungen“ der Stadt Oldenburg unter anderem einen Vorgeschmack auf das Theaterstück „Björk meets Timothy“ der Kulturetage. Außerdem begeben sie sich mit dem Schriftsteller Wolfgang Schiffer in poetische isländische Landschaften und folgen der Journalistin und Video-Bloggerin Alva Gehrmann mit ihrer Kamera durch Island. Und wer möchte, kann nach Ende der Veranstaltung noch an der Bar der Alten Maschinenhalle den Abend mit isländischem Brennivín ausklingen lassen.

Ebenfalls anwesend sei werden die isländische Botschafterin in Berlin, María Erla Marelsdóttir, und Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, die jeweils ein Grußwort an das Publikum richten werden. Karten können für 8 Euro, ermäßigt 6 Euro (exklusive Getränke), unter kulturbuero@stadt-oldenburg.de bestellt werden.

Das Programm zu den „Island Begegnungen“, die noch bis zum 24. November in Oldenburg stattfinden, hält insgesamt 37 spannende Veranstaltungen und Projekte aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Fotografie, Film, Wirtschaft und Wissenschaft bereit. Alle Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der städtischen Website unter www.begegnungen2022.de.
23.09.2022, 12:59 Uhr
Oldenburg ist „Aufsteiger des Jahres“
Smart City Index 2022: Stadt macht in Sachen Digitalisierung großen Sprung nach vorne
Von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit: Der Digitalverband Bitkom hat 81 Großstädte in Deutschland ab 100.000 Einwohnenden in fünf Themenbereichen auf Fortschritte in Sachen Digitalisierung untersucht. Den größten Sprung nach vorne hat demnach die Stadt Oldenburg gemacht: Beim Smart City Index 2022 hat sich Oldenburg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Positionen verbessert und ist mit Platz 31 ins vordere Mittelfeld des Gesamtklassements vorgerückt. Damit ist Oldenburg laut Bitkom der „Aufsteiger des Jahres“.

„Wir nutzen die Digitalisierung vor allem, um den Bürgerinnen und Bürgern den Weg zur Verwaltung leichter zu machen, Prozesse zu verschlanken und Dienstleistungen orts- und zeitungebunden anzubieten. Wir freuen uns, dass diese Bemühungen auch im bundesweiten Vergleich ihren Niederschlag finden“, kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann das Ergebnis, „und wir wollen uns weiter verbessern.“ In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die Stadtverwaltung im August dieses Jahres ein neues Serviceportal freigeschaltet hat, das alle Dienstleistungen der Stadt Oldenburg nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) beinhaltet. Ziel ist, dass Bürgerinnen und Bürger mittelfristig die Dienstleistungen direkt online erledigen können.

Zudem ist in diesem Jahr eine für alle zugängliche Open Data-Plattform mit vielen „Datenschätzen“ online gegangen. Mit einer App, die zeigt, wie sich künftige Bauprojekte in die Realität einfügen, sowie dem Ausbau des kostenfreien WLAN-Netzes und dem Ausbau der E-Ladestruktur konnten in diesem Jahr weitere bürgerfreundliche Digitalangebote realisiert werden.

Oldenburg hat im Smart City Index, den der Digitalverband Bitkom 2022 zum vierten Mal erhoben hat, 67,2 von 100 möglichen Punkten erreicht. Hamburg konnte seine Spitzenposition mit 86,1 Punkten verteidigen, unmittelbar dahinter liegt nun erstmals München mit 85,3 Punkten auf Rang 2, das Podium komplettiert Dresden mit etwas Abstand und 81,6 Punkten.

Für den Smart City Index wurden insgesamt knapp 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte in den fünf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Die fünf Bereiche fächern sich in 36 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 133 Parametern bestehen. Bei der Datenerhebung wurden die Kommunen aktiv einbezogen. Oldenburg erreichte im Themenfeld „Energie und Umwelt“ mit dem achten Rang und 75,6 Punkten eine Top-10-Platzierung.

Mehr Infos zum Smart City Index 2022 gibt es unter https://www.bitkom.org.

Die digitalen Services der Stadt sind zu finden unter https://serviceportal.oldenburg.de
23.09.2022, 12:57 Uhr
Endspurt beim STADTRADELN
Bis 1. Oktober können Kilometer nachgetragen werden
Der Wettbewerb STADTRADELN in Oldenburg ist auf der Zielgeraden: Noch bis Samstag, 24. September, können Teilnehmende Kilometer für ihr Team und die virtuelle Radtour sammeln. Danach gibt es noch eine Nachtragefrist von einer Woche für die geradelten Kilometer. Bis zum 1. Oktober können die in den drei STADTRADELN-Wochen seit dem 4. September gesammelten Kilometer eingetragen werden.

Mit fast 370.000 Kilometern wurden bisher sechs Etappenziele einer virtuellen Tour erreicht (Stand 21. September). Sechs gemeinnützige Organisationen haben davon profitiert und von Sponsoren eine finanzielle Unterstützung erhalten. Für das siebte Etappenziel (379.500 Kilometer) fehlen noch knapp 10.000 Kilometer. Damit die Radfahrenden virtuell wieder nach Oldenburg kommen, sind noch 140.000 Kilometer zu radeln. Dann ist auch das letzte Etappenziel erreicht, so dass der achte Scheck an eine weitere gemeinnützige Organisation überreicht werden kann.

Das Nachtragen lohnt sich gleich doppelt, denn Radlerinnen und Radler nehmen nur mit eingetragenen Kilometern an einer Preisverlosung beziehungsweise Klassen mit eingetragenen Kilometern in der Gewinnkategorie „Schulklassen“ teil.

Erfolgreich wird die Aktion durch den gemeinsamen Einsatz aller fahrradbegeisterten STADTRADELN-Teilnehmenden, die damit gute Taten bewegen. Ein besonderer Dank gilt den lokalen und regionalen Partnern, die mit ihrer Unterstützung von STADTRADELN zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert haben.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
Kerstin Goroncy/Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
20.09.2022, 15:24 Uhr
Sirenen sollen wieder zum Schutz der Bevölkerung beitragen
Stadt will Warn-Infrastruktur erweitern – Fördermittel reichen nur für eine Anlage
Ereignisse wie die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli 2021 oder der Überfall Russlands auf die Ukraine haben gezeigt, wie wichtig es werden kann, die Bevölkerung schnell zu warnen. Viele Kommunen reagieren auf diese veränderten Bedrohungsszenarien mit einem Comeback des in den 1990er Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges eingemotteten Instruments der Alarmsirene. Auch die Stadt Oldenburg plant eine Erweiterung ihrer Warn-Infrastruktur durch moderne Sirenenanlagen.

Beim mit Kosten in Höhe von insgesamt 450.000 Euro veranschlagten Neuaufbau des Sirenensystems muss Oldenburg allerdings derzeit weitgehend ohne die erhofften Fördermittel auskommen. So hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr für das Stadtgebiet eine Grundstruktur mit 17 Sirenen für eine Sirenenalarmierung erstellt und beim Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 184.450 Euro beantragt. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) hat indes nur die Förderung einer einzigen Sirene bewilligt – mit einer anteiligen Finanzierung in Höhe von 10.800 Euro. Die übrigen 16 Sirenen konnten aufgrund der begrenzten Mittel im Förderprogramm des Bundes nicht berücksichtigt werden. Der Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die sofortige Anschaffung dieser einen Sirenenanlage beschlossen, damit eine Auftragsvergabe noch in 2022 und Umsetzung in 2023 erfolgen kann.

Die Stadtverwaltung will nun ein Schallgutachten in Auftrag geben, um eine präzise Standort- und Leistungsbestimmung für die flächendeckende Sirenenwarnung zu erhalten. Außerdem soll die Beschaffung von weiteren sechs Sirenenanlagen ausgeschrieben werden, so dass die Möglichkeit erhalten bleibt, im Falle einer Neuauflage der Sirenenförderung durch den Bund weitere Fördergelder beantragen und erhalten zu können. Die Standortauswahl erfolgt auf Grundlage des Schallgutachtens. Dieser Vorgehensweise ist der Verwaltungsausschuss einstimmig gefolgt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe favorisiert für die Warnung der Bevölkerung einen Mix, der sich zusammensetzt aus dem sogenannten „Weckeffekt“, der die Menschen auf eine Gefahrenlage aufmerksam machen soll, und konkreten Warninformationen zur Gefahrenlage mit entsprechenden Handlungsempfehlungen. Die Stadt Oldenburg sieht baulich errichtete Sirenenanlagen für einen flächendeckenden Weckeffekt als eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu ihrem bisherigen Warnkonzept an. In der Stadt Oldenburg werden als Warnmedien die Smartphone-App Katwarn, eigene Social-Media-Kanäle sowie Online-Nachrichten-Dienstleister genutzt. Außerdem gibt es klassische Warnhinweise über Radio, Fernsehen und Zeitungen. Auch Lautsprecherdurchsagen sind möglich. Zusätzlich verfügt die Stadt Oldenburg über zwei mobile Sirenenanlagen.
16.09.2022, 16:00 Uhr
Stadt Oldenburg gewinnt Newcomer-Preis
„Kommune bewegt Welt“: Entwicklungspolitik ausgezeichnet – Lob für Nachhaltigkeitsleitbild
Oldenburg darf sich freuen: Die Stadtverwaltung wurde gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern beim entwicklungspolitischen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt 2022“ ausgezeichnet. Sie erhielt den Newcomer-Preis und nimmt ein Preisgeld von 10.000 Euro mit nach Hause.

Beworben hatte sich die Stadtverwaltung mit ihren Strukturen und Projekten in der kommunalen Entwicklungspolitik gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“. In ihrer Begründung hob die Jury den Ratsbeschluss zum Nachhaltigkeitsleitbild und die kreativen Maßnahmen wie Kinoabende und Verköstigungen hervor. Der im Mai 2022 gefasste Ratsbeschluss lege eine hervorragende Basis für das weitere entwicklungspolitische Engagement, hieß es. Svenja Schulze, Bundesentwicklungsministerin und Schirmherrin von „Kommune bewegt Welt 2022“, gratulierte den Gewinnerkommunen per Videobotschaft.

Vergeben wurden die Auszeichnungen am Donnerstag, 15. September, im nordrhein-westfälischen Düren, einer der Gewinnerkommunen aus dem Jahr 2020. Ausrichter des Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ ist Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Insgesamt nahmen 50 Kommunen aus 14 Bundesländern an dem Wettbewerb teil, der seit 2014 alle zwei Jahre stattfindet.

Die weiteren Preisträger sind Leipzig und Köln (1. und 2. Platz in der Kategorie Große Kommunen/Kommunen über 100.000 Einwohnende), Schwäbisch Gmünd und Gießen (1. und 2. Platz in der Kategorie Mittlere Kommunen/20.000 bis 100.000 Einwohnende), Gudensberg und Bad Berleburg (1. und 2. Platz in der Kategorie Kleine Kommunen/unter 20.000 Einwohnende), Enzkreis und Saalfeld/Saale (Sonderpreise) sowie Klixbüll (Publikumspreis).

Weitere Information zum Wettbewerb finden Interessierte unter www.kommune-bewegt-welt.de.
13.09.2022, 17:32 Uhr
Stadt schickt medizinische Hilfsgüter und einen Rettungswagen
Oldenburg geht Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad ein
Die Stadt Oldenburg ist eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chervonohrad eingegangen. Diese Verbindung wird mit nun mit Leben gefüllt: Die Stadt Oldenburg stellt der Ukraine medizinische Ausrüstung und medizinisches Versorgungsmaterial im Wert von bis zu 40.000 Euro sowie einen gebrauchten Rettungstransportwagen zur Verfügung. Das hat der Verwaltungsausschuss am Montag, 12. September, auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beschlossen. „Wir wollen mit praktischer Unterstützung einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der durch den russischen Angriffskrieg entstandenen Notsituation leisten und zielgerichtet und bedarfsorientiert helfen“, sagt Krogmann.

Jürgen Krogmann hatte seinen ukrainischen Amtskollegen Andrii Zalivski mitsamt einer kleinen Delegation am 25. Mai dieses Jahres im Rathaus empfangen. Der Kontakt war über die Initiative „Oldenburg hilft e.V.“ entstanden. Die 66.000-Einwohner-Stadt Chervonohrad im Westen der Ukraine ist die Anlaufstelle für private Hilfslieferungen aus Oldenburg. Beide Seiten haben sich über mögliche Kooperationen und Unterstützungsbedarfe ausgetauscht und das Interesse an einer Solidaritätspartnerschaft zur Linderung der Kriegsfolgen für die Menschen in Chervonohrad bekräftigt. Im Nachgang hat es mehrere Gespräche zwischen Vertretern von „Oldenburg hilft“ und der Stadtverwaltung gegeben. Zudem hat Bürgermeister Zalivski offiziell um die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern und Fahrzeugen sowie um die Ausrichtung eines Jugendcamps für ukrainische Kinder gebeten.

Die Koordination der Lieferung von medizinischer Ausrüstung und medizinischem Versorgungsmaterial für das Krankenhaus von Chervonohrad liegt in den Händen der Feuerwehr Oldenburg. Abstimmungen mit den Lieferanten laufen bereits. Außerdem spendet die Feuerwehr einen Rettungstransportwagen, der vor der Ausmusterung steht, an die Stadt Chervonohrad.

Auch die Planungen für eine Erholungsfreizeit für 20 Kinder und Jugendliche aus Chervonohrad im Alter von 10 bis 17 Jahren laufen auf Hochtouren. Durch die angebotenen Aktivitäten sollen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die von fünf Personen begleitet werden, nach Möglichkeit etwas Abstand vom Kriegsgeschehen in ihrer Heimat gewinnen. Die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung der Gruppe erfolgt in Oldenburg mit der Unterstützung pädagogischer Fachkräfte des Jugendamtes. Das Programm wird eine Mischung aus aktiven und ruhigen Angeboten sowie zwei oder drei Ausflüge in die nähere Umgebung enthalten.

Ein weiteres Projekt, an dem die Stadtverwaltung arbeitet, ist die Schaffung zweier befristeter Teilzeitstellen, die bei „Oldenburg hilft“ in Oldenburg und in Chervonohrad angesiedelt werden sollen, um bei der Betreuung Bedürftiger und Geflüchteter sowie bei der Organisation humanitärer Lieferungen und allgemeiner Organisation der Abläufe zu helfen. Die Stadtverwaltung bemüht sich in Abstimmung mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) um Fördermittel. Die SKEW hat die Aufnahme der Stadt Oldenburg ins Netzwerk „Kommunale Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine“ bestätigt. Dadurch ist die Stadt berechtigt, Fördermittel über einen Kleinprojektefonds zu beantragen. Die Fördersummen liegen bei einem Eigenanteil von zehn Prozent zwischen 1.000 und 20.000 Euro pro Projekt.
06.09.2022, 18:01 Uhr
Bürgersprechstunde: Oberbürgermeister gibt Antworten
Jürgen Krogmann beantwortet am 19. September Fragen von Bürgerinnen und Bürgern
Welche Themen in unserer Stadt bewegen Sie derzeit? Worüber würden Sie gerne mit dem Oberbürgermeister sprechen? Jürgen Krogmann lädt am 19. September wieder zur Bürgersprechstunde ein. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht der Oberbürgermeister im Alten Rathaus für Einzelgespräche zur Verfügung. Wer mit Jürgen Krogmann über ihre oder seine persönlichen Anliegen, Fragen oder Anregungen für die Stadtverwaltung zu sprechen, ist herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0441 235-4444, per E-Mail an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de oder per Post bis zum 12. September (an Stadt Oldenburg, Büro des Oberbürgermeisters, Markt 1, 26105 Oldenburg) möglich.

Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Themen auch in der „Instagram-Fragerunde“ informieren, in der Krogmann einmal im Monat Fragen beantwortet. Am Freitag, 9. September, wird die nächste digitale Fragerunde in der Instagram-Story unter instagram.com/ob.krogmann ausgestrahlt.
06.09.2022, 18:00 Uhr
inForum: Ehrenamtliche für Vortrags-AG gesucht
Vorträge planen oder digitale Formate umsetzen
Ehrenamtliche für das inForum gesucht: Wer Lust hat, an der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen und digitalen Formaten mitzuwirken, ist eingeladen, sich beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement zu melden. Das inForum ist die Bildungseinrichtung für best ager bei der Stadt Oldenburg, die regelmäßig unter anderem Vorträge zu unterschiedlichsten Themen anbietet.

Je nach persönlichem Interessengebiet können Referentinnen und Referenten in der Regel aus der näheren Umgebung von Oldenburg angefragt werden. So konnten bereits Vorträge zu Themen wie „Grundeinkommen in Europa“, „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“, „Gut leben im Alter“ oder auch Lesungen, wie zum Beispiel zu Wolfgang Borchert oder zum Thema „Dubai und zurück“ angeboten werden. Ziel ist es, Vorträge auch optional als digitale oder hybride Veranstaltungen anzubieten. So können auch Personen einen Vortrag halten, die weiter weg wohnen, und das Programmangebot bleibt in Zeiten von Corona zugänglich, auch wenn keine Präsenztreffen möglich sind.

Ansprechpartnerin bei Interesse oder Rückfragen ist Julia Rehbein, Telefon 0441 235-3765, per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen zum Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement.
06.09.2022, 17:54 Uhr
Sparda-Bank fördert Jazz-Musik, die ins Ohr geht
Zeitgenössische Klänge zwischen Jazz und Neuer Musik präsentiert die Konzertreihe ‚Gehörgänge‘ dem Publikum in Oldenburg und der Region. Für die Veranstaltung mit improvisierter Musik gibt es für das nächste Jahr finanzielle Unterstützung von der Sparda-Bank in Oldenburg.

Filialleiter Hermann Kruse überreichte einen symbolischen Scheck über 1.500 Euro an Hannes Clauss, der die Reihe 2010 angestoßen hat und sie kuratiert. „Wir sind froh, dass wir mit dieser Unterstützung unsere Veranstaltungen schon für 2023 absichern können“, freut sich der Schlagzeuger von der Jazzmusiker-Initiative Oldenburg. Die Zuwendung stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West, berichtet Filialleiter Hermann Kruse. „Dank unserer vielen Gewinnsparer, die Monat für Monat Lose kaufen, können wir über unseren Gewinnsparverein vor Ort viele kulturelle Initiativen fördern und freuen uns, dass wir die Jazzmusikszene in Oldenburg und der Region unterstützen können“, so Hermann Kruse bei der Übergabe.
02.09.2022, 11:09 Uhr
OL-WLAN ausgeweitet: Stadt schafft Hotspot auf Marktplatz Eversten
Kostenfreier WLAN-Zugang im Stadtteil – mittlerweile zehn öffentliche Bereiche ausgestattet
Umsonst surfen in der City – das ist jetzt auch in Eversten möglich: Denn die Stadt Oldenburg hat ihr kostenfreies WLAN-Angebot an frequentierten Plätzen weiter ausgebaut. Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Gäste können ab sofort auch auf dem Marktplatz Eversten kostenfrei im Internet surfen. Damit sind nun bereits zehn öffentliche Plätze sowie städtische Innenbereiche mit viel Publikumsverkehr mit dem städtischen OL-WLAN ausgeleuchtet.

Der jetzige Ausbau des Marktplatzes Eversten wurde auf Basis des durch den Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen Haushalts 2021 umgesetzt. „Die WLAN-Ausleuchtung des Marktplatzes Eversten ist ein weiterer Baustein zum Ausbau des digitalen Standorts Oldenburg“, so Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

35 Einwahlpunkte umfasst das OL-WLAN-Netz mittlerweile, mit diesen wird eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze erreicht. Bereits 2016 startete die Stadt in einem Pilotprojekt mit dem kostenfreien OL-WLAN-Netz an vier öffentlichen Plätzen in der Innenstadt. In den Folgejahren wurde das Angebot verstetigt sowie durch Kooperationen mit der VWG und dem Klinikum Oldenburg erweitert. 2021 erfolgte dann der Ausbau um fünf weitere Hotspots. Dieser wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung über die Richtlinie „Hot-Spot Niedersachsen“.

Die Nutzungsbedingungen bleiben unverändert einfach: Wer kostenfrei surfen möchte, wählt im WLAN-Menü „OL-WLAN“ aus, akzeptiert anschließend mit einem Klick die Nutzungsbedingungen und kann dann ein halbes Jahr lang kostenfrei rund um die Uhr im OL-WLAN surfen. Auch die Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg und der VWG bleibt bestehen. Um zu verhindern, dass einzelne Nutzerinnen und Nutzer jugendgefährdende oder illegale Inhalte ansehen, sind die Hotspots mit einem Filter ausgestattet. Gewaltverherrlichende und pornographische Seiten sowie der Zugang zu Filesharing-Diensten sind gesperrt.
26.08.2022, 14:08 Uhr
piccolino: Flohmarktstände rund ums Kind
Freie Verkaufsplätze
Noch sind kurze Hosen und Kleidchen angesagt, aber es empfiehlt sich schon jetzt an dicke Herbst- und Winterjacken zu denken. Davon gehen am Sonntag, den 04. September von 11-15 Uhr in der Messehalle (Weser-Ems-Hallen) in Oldenburg beim piccolino*-Markt – dem Flohmarkt rund ums Kind – jede Menge über die zahlreichen Tische. Alles gut erhalten und äußerst preisgünstig.

Auf dem piccolino*-Markt gibt es alles von der Umstandsmode über den Kinderwagen bis zum Laufrad, jedes erdenkliche Spielzeug, Bücher und natürlich Bekleidung vom Baby- bis zum Teenageralter. Gesonderte Verkaufsbereiche gibt es für Teenager-Kleidung ab Größe 140 und Zwillingssachen im Doppelpack.

Secondhand bedeutet nachhaltig einzukaufen, denn durch die Weitergabe von Kleidung und Spielzeug werden Ressourcen eingespart bzw. sinnvoller eingesetzt. Also insgesamt eine gute Idee. Außerdem ist mehrfach gewaschene Kinderkleidung gesünder, weil die Schadstoffe rausgewaschen wurden.

Wer jetzt noch einen der beliebten Verkaufstische mieten möchten, kann sich über www.piccolino-markt.de anmelden.

Einlass ist für die Besucher ab 11 Uhr. Schwangere dürfen zusammen mit einer Begleitperson schon ab 10:30 Uhr in die Halle.
Eintrittspreis: Erwachsene 4 Euro, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt

Alle Infos und Termine auf: www.piccolino-markt.de.
19.08.2022, 17:09 Uhr
Japanische Generalkonsulin besucht Oldenburg
Kikuko Kato trägt sich ins Gästebuch ein – Oberbürgermeister Krogmann übergibt Gastgeschenk
Am Donnertag, 18. August, hieß es im Alten Rathaus: „Konnichiwa!“ Denn die japanische Generalkonsulin Kikuko Kato des japanischen Generalkonsulats Hamburg stattete in Begleitung des Vizekonsuls Terai unserer Stadt einen Besuch ab. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreichte ihr ein Gastgeschenk, anschließend trug sich Kato in das Gästebuch der Stadt Oldenburg ein.

Kikuko Kato ist seit Juli 2018 Generalkonsulin von Japan in Hamburg. Neben der Hansestadt umfasst der Amtsbereich des Konsulates auch die drei weiteren Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen. Das Generalkonsulat selbst wurde bereits im Jahr 1910 in Hamburg eingerichtet. Deshalb besteht zwischen Japan und den vier Bundesländern seit langem eine enge Verbindung in verschiedenen Bereichen wie der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Kultur. Zu den Aufgaben des Generalkonsulats gehört neben der Vertiefung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland natürlich auch der Konsular-Service für die in dieser Region ansässigen Japanerinnen und Japaner sowie für diejenigen, die nach Japan reisen.

2021 war das 160. Jubiläumsjahr der Freundschaft Japan-Deutschland, das aufgrund der Corona-Pandemie mit digitalen Austausch- und Kulturveranstaltungen gefeiert wurde.
19.08.2022, 17:06 Uhr
Wie das Stadtfest-Comeback mit Sicherheit über die Bühne geht
Stadt und Polizei geben Hinweise für eine friedliche Party
Endlich wieder Stadtfest: Nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr und dem Alternativformat „Stadtfest@home“ in 2020 feiert die große Party vom 25. bis 27. August ihr Comeback auf den Straßen der Oldenburger Fußgängerzone. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird den offiziellen Startschuss am Donnerstag, 25. August, um 17 Uhr auf der Rathausmarkt-Bühne geben.

Auf dem Marktplatz beginnt das Stadtfest in diesem Jahr schon einen Tag früher: Aus Solidarität zur Ukraine wird der ukrainische Nationalfeiertag am Mittwoch, 24. August, mit einem großen Musikabend zusammen mit der Initiative „Oldenburg hilft der Ukraine“ gefeiert. Auch „Kochen am Schloss“ startet bereits am Mittwochnachmittag um 16 Uhr. Oldenburger Top-Gastronomen werden an den Stadtfestabenden bis spät in die Nacht in weißen Pagoden unter dem großen Schirm auf dem Schlossplatz kochen.

Als Veranstalter fungiert wie gewohnt die E & M Marketing GmbH. Gemeinsam mit den beteiligten Behörden – insbesondere das Bürger- und Ordnungsamt, die Feuerwehr sowie die Polizei – laufen die Planungen zur Vorbereitung für ein friedliches und sicheres Stadtfest auf Hochtouren.

In punkto Sicherheit haben die beteiligten Akteure in den vergangenen Wochen die aktualisierte Aufbauplanung abgestimmt und das bewährte Sicherheitskonzept weiterentwickelt. Stadt, Polizei und Veranstalter haben besonders die Zufahrts- und Rettungswege in den Blick genommen. Auch in diesem Jahr werden an verschiedenen Stellen, wie zum Beispiel am Julius-Mosen-Platz, in der Wallstraße und am Schlossplatz Zufahrtssperren aufgestellt, um diese Bereiche zusätzlich abzusichern. Als schneller Rettungsweg dient eine Ost-West-Achse, indem die Gast-, Schütting- und Staustraße von Ständen weitgehend freigehalten werden. Beginn für den Aufbau der Zufahrtssperren und für die Aufbauarbeiten zum Stadtfest ist Dienstag, 23. August.

Aufgrund des erwarteten großen Andrangs am Waffenplatz wird die Wallstraße an allen drei Abenden ab 21 Uhr bis 6 Uhr morgens für Pkw gesperrt. Auch die Neue Straße und das Parkhaus am Waffenplatz sind dann weder für Einfahrten noch für Ausfahrten erreichbar.

Der Taxenstand am Waffenplatz wird in den Bereich Heiligengeistwall (von Höhe Polizeigebäude bis zur Einmündung Mottenstraße) auf die dortigen Parkflächen verlegt.

Um Einsatz- und Rettungsfahrzeugen die Durchfahrt zu erleichtern, wird die Straße „Schloßplatz“ von 20 Uhr bis 3 Uhr morgens gesperrt.

Während des Stadtfestes werden Polizei, Feuerwehr sowie der Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes gemeinsam mit dem Veranstalter laufend die Sicherheitslage beobachten. Die Polizei wird verstärkt an den Bühnenbereichen, aber auch auf den Straßen, Präsenz zeigen, ebenso eine Reihe von Zivilkräften einsetzen. Wie in den Vorjahren sind auch die Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes an allen Stadtfesttagen im Einsatz. Gemeinsam mit der Polizei nimmt das Jugendamt wieder Jugendschutzkontrollen vor.

Die Polizei bittet darum, bei Übergriffen und möglichen Straftaten unverzüglich die Nummer 110 zu wählen.

An alle Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes wird dringend appelliert, keine Gläser und Glasflaschen mitzubringen. In den Vor-Corona-Jahren war es immer wieder zu Schnittverletzungen aufgrund von Glasbruch gekommen. Bei Glasbruch drohen Bußgelder in Höhe von mindestens 100 Euro. Mit Bußgeldern in gleicher Höhe ist zu rechnen, wenn Personen angetroffen werden, die ihre Notdurft an Stellen verrichten, die hierfür nicht vorgesehen sind. Toilettenwagen sind in ausreichender Anzahl vorhanden, und auch die teilnehmenden Gastronomiebetriebe stellen ihre Toilettenanlagen zur Verfügung.

Nach dem Aufbau sämtlicher Stände, Bühnen und Theken werden Feuerwehr sowie Bürger- und Ordnungsamt am Donnerstag, 25. August, die Stände abnehmen und mit dem Feuerwehrfahrzeug einen Durchfahrtsversuch starten. Hierdurch soll für den realen Einsatzfall eine ungehinderte Fahrt der Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

In der Innenstadt stehen für die Besucherinnen und Besucher drei Erste-Hilfe-Stationen zur Verfügung (Neue Straße, Staustraße und Schlossplatz). Zusätzlich ist in der Gaststraße die Brandsicherheitswache der Feuerwehr eingerichtet.

Alle Feiernden werden gebeten, ihre Fahrräder nicht „wild“ und vor allem nicht in Feuerwehr- und Rettungszufahrten abzustellen. Es sollte gewährleistet sein, dass Rettungsfahrzeuge die Wege zu jeder Zeit passieren können. Es muss damit gerechnet werden, dass behindernde Räder kostenpflichtig entfernt werden.

Der Wochenmarkt fällt während des Stadtfestes am Donnerstag, 25. August, und Samstag, 27. August, auf dem Rathausmarkt aus. Der Bauernmarkt am Freitag, 26. August, findet hingegen statt, allerdings ein paar Meter weiter auf dem Kasinoplatz.

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.stadtfest-oldenburg.de.
12.08.2022, 13:30 Uhr
Besondere Praktikanten bei der Feuerwehr
Oberbürgermeister Krogmann und Finanzdezernentin Figura wechseln für einen Tag vom Schreibtisch an die Feuerwache 1
Praktikanten gibt es immer wieder bei der Berufsfeuerwehr Oldenburg. Diese beiden sind dann doch etwas ungewöhnlich: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Finanzdezernentin Julia Figura haben einen Praktikumstag an der Feuerwache 1 an der Ibo-Koch-Straße verbracht und Einblicke in die Welt der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst erhalten.

Nach dem Gang in die Kleiderkammer und der passenden technischen Ausstattung für den Einsatz bekamen Jürgen Krogmann und Julia Figura eine ausführliche Einführung in die Geräte und Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr. Die Kameradinnen und Kameraden widmen sich außerhalb von Einsätzen besonders der Fahrzeugpflege, der Aus- und Weiterbildung sowie dem sportlichen Training.

Kurz nach dem Mittagessen in der Kantine der Wache schlug der Gong Alarm. Für den Oberbürgermeister und die Finanzdezernentin ging es eilig mit ihrer Mannschaft – dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 1 - auf die A29 zu einem Böschungsbrand, ausgelöst vermutlich durch Reinigungsarbeiten am Fahrbahnrand. Nun durften beide auch richtig Hand anlegen und das Feuer löschen. Schnell wurden die letzten Glutnester erstickt, und es konnte in die Wache eingerückt werden. 

Am Nachmittag bekam der OB eine Schulung zu den Herausforderungen der Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, während Julia Figura eine Mannschaft des Rettungsdiensts auf Einsätzen begleitete.

Oberbürgermeister Krogmann zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kameradinnen und Kameraden: „Der Besuch bei der Feuerwehr hat mir noch einmal verdeutlicht, wie wichtig und unablässig die Arbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ist. Ob Herausforderungen bei der Pandemiebewältigung oder den Folgen der jetzigen Hitzewelle – durch die Arbeit der Retterinnen und Retter ist unser Oldenburg so sicher. Dafür bin ich den Kollegen sehr dankbar.“

Auch für Finanzdezernentin Julia Figura, die seit Juni 2021 für die Feuerwehr zuständig ist, war das Tagespraktikum an Feuerwache 1 ein voller Erfolg: „Zu sehen, wie die Kolleginnen und Kollegen bei der Feuerwehr vertrauensvoll zusammenarbeiten, ist beeindruckend. An der Wache herrscht gute Stimmung sowie ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz. Das sind ideale Bedingungen, diese anspruchsvolle Tätigkeit auszuüben.“

In Oldenburg gibt es eine Berufsfeuerwehr mit zwei Standorten – im Stadtnorden an der Ibo-Koch-Straße und in Osternburg an der Schützenhofstraße. Die Kameradinnen und Kameraden sind rund um die Uhr einsatzbereit und arbeiten in 24 Stunden-Schichten. Bei Hilfsleistungen werden sie von den sechs Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet unterstützt.
19.07.2022, 17:36 Uhr
Feuerwehr erhält neue Drehleiter und ein neues Rettungsboot
Rat gibt grünes Licht für Ersatzbeschaffungen
Mit Sicherheit gut ausgestattet: Die Feuerwehr Oldenburg erhält eine neue Drehleiter und ein neues Rettungsboot. Beiden Ersatzbeschaffungen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Juli zugestimmt.

Die Feuerwehr kann sich über die überplanmäßige Bewilligung von 150.000 Euro für eine Drehleiter freuen, da eins der drei in Oldenburg eingesetzten entsprechenden Fahrzeuge erneuert werden muss. Die zuletzt für die Beschaffung der Drehleiter eingeplanten Mittel in Höhe von 700.000 Euro reichen, wie im Rahmen einer Markterkundung festgestellt wurde, nicht aus und haben sich auf Gesamtkosten von 850.000 Euro erhöht.

Zudem wurde die außerplanmäßige Bewilligung in Höhe von 70.000 Euro für die Beschaffung eines Rettungsbootes vom Rat beschlossen. Im Rahmen von Wartungsarbeiten an dem auf der Hunte für Rettungseinsätze stationierten Aluminiumboot wurden dringend notwendige Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen festgestellt. Das Boot ist zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen während der Saison im Oldenburger Yachthafen einsatzbereit stationiert und kann bei Notfallmeldungen umgehend durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Feuer- und Rettungswache 2 besetzt werden, um Unglücksstellen wasserseitig anzufahren. Aufgrund des sehr aufwändigen und letztlich unwirtschaftlichen Reparaturbedarfs wurde schnell deutlich, dass das Rettungsboot zeitnah ersetzt werden müsste. Durch die Neuanschaffung entspricht der Einsatzwert des Rettungsbootes den aktuell geltenden Regeln der Technik in Bezug auf Funktionalität sowie Ausstattung und die Zusammenarbeit mit Rettungstaucherinnen und -tauchern bei Wasserunfällen kann darüber hinaus dadurch verbessert werden.

„Damit wir als Feuerwehr bestmöglich für die Sicherheit in Oldenburg sorgen können, müssen wir mit den notwendigen Materialien dafür ausgestattet sein“, so Jens Spekker, Amtsleiter der Feuerwehr. „Die nun bewilligten Möglichkeiten zur Beschaffung des Rettungsbootes und der Drehleiter unterstützen uns dabei, weiterhin für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.“
15.07.2022, 17:07 Uhr
Gut gerüstet für den Ernstfall: Sirenen sollen Bevölkerung warnen
17 Anlagen werden 2023 errichtet – Warninfrastruktur in Oldenburg verbessert
Die Warninfrastruktur in Oldenburg wird im kommenden Jahr erweitert: 17 neue Sirenenanlagen sollen in 2023 auf städtischen Gebäuden errichtet werden. Um auf mögliche Risikolagen im Stadtgebiet angemessen reagieren zu können, prüft die Katastrophenschutzbehörde regelmäßig, welche Szenarien denkbar sind. Während für Hochwasser, Sturmflut und Starkregen ausreichende Instrumente zur Warnung der Bevölkerung zur Verfügung stehen, müssen inzwischen auch Risikolagen zur Gasmangellage und zum Zivilschutzfall berücksichtigt werden – hier ist die althergebrachte Sirene das Mittel der Wahl, da sie kurzfristig eingesetzt werden kann und eine große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern erreicht.

Die Kosten von rund 450.000 Euro umfassen neben den Anlagen selbst auch den Aufbau, eventuelle Schallgutachten und weitere Nebenkosten. Es wird eine Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von gut 10.000 Euro geben – Grundlage hierfür ist die Bund-Länder-Vereinbarung über Finanzhilfen zur Verbesserung der Warninfrastruktur. Insgesamt stellt der Bund bis zu 88 Millionen Euro bereit, die von den Ländern angerufen werden können.

Zukünftig wird die Warnung der Bevölkerung auf noch mehr Säulen basieren als bisher: Nämlich einerseits nach wie vor über Rundfunkbeiträge und die bekannten Medien, über Katwarn und SocialMedia-Kanäle, über die Sirenenwarnung und perspektivisch über das so genannten Cell Braodcast, das mittels einer Push-Nachricht mit Hinweiston direkt die Warnung an alle Smartphones in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes liefert. Der Bund befindet sich momentan in der Umsetzung zum Cell Broadcast.
15.07.2022, 16:40 Uhr
Kreative Ehrenamtliche gesucht
Veranstaltungsreihe „Kreative Bibliothek“ wird fortgesetzt
Die Stadtbibliothek Oldenburg möchte ihr Veranstaltungsformat „Kreative Bibliothek“ fortsetzen. Das Angebot war im Herbst 2021 in der Stadtbibliothek im PFL sowie in den Stadtteilbibliotheken mit der Buchfaltkunst „Bookogami“ gestartet. Für zukünftige Angebote werden Ehrenamtliche gesucht, die eine Kreativtechnik beherrschen oder anderen Menschen ein originelles Hobby näherbringen möchten. Angesprochen werden sollen mit dem Format Erwachsene, die unkomplizierte Bastelideen in lockerer Runde kennenlernen möchten.

Interessierte werden gebeten, sich mit ihren Kontaktdaten per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Kreative Bibliothek“ zu melden.
07.07.2022, 20:00 Uhr
Professor Zieger erhält Bundesverdienstkreuz
Experte für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzungen gibt Patienten Hoffnung
Auszeichnung von ganz oben: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil bereits vor zwei Jahren Prof. Dr. med. Andreas Zieger das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen – und pandemiebedingt hat der Oldenburger das Bundesverdienstkreuz nun endlich feierlich überreicht bekommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernahm diese besondere Aufgabe am Donnerstag, 7. Juli, im Kulturzentrum PFL.

Krogmann würdigte in seiner Rede die Verdienste des Facharztes für Neurochirurgie, Rehabilitationswesen: „Professor Zieger ist ein ausgewiesener Experte für das komplexe Thema Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzungen. Er baute die entsprechende Station am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg auf und entwickelte sie als leitender Oberarzt mit seinem Team weiter – und gibt so immer noch zahlreichen Patientinnen und Patienten Hoffnung auf eine verbesserte Lebensqualität.“ Zieger befände sich zwar im „klinischen Ruhestand“, doch sei er „nach wie vor ein gefragter Fachmann auf seinem Gebiet“. Zudem engagiert er sich in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und ist seit 2018 Vorsitzender des Vereins Neuro-Netzwerk Weser-Ems e.V. So stellte Krogmann abschließend fest: „Bei all seinen Tätigkeiten steht stets das Wohl der Menschen im Vordergrund. Das ist nicht nur bewundernswert, sondern auch ein echter Gewinn für alle direkt und indirekt Betroffenen.“
Vita und Verdienste von Prof. Dr. med. Andreas Zieger

Prof. Dr. med. Andreas Zieger wurde 1949 in Nordhorn, Grafschaft Bentheim, geboren. Im März 1997 wechselte er von der Neurochirurgie in Sande zunächst als Oberarzt an das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, bevor er die Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzten-Abteilung (SSH) mit der Akutphase und dem Rehabilitationsbereich aufbaute und leitete. Gleichzeitig schaffte er es, den Begriff der Rehabilitation im Akutkrankenhaus zu etablieren und eine sektorenübergreifende Versorgung sicherzustellen.

Professor Zieger wird regelmäßig zu speziellen Themen der Neurorehabilitation oder auch zum Thema Wachkoma von Selbsthilfegruppen und Organisationen angefragt. Jahrelang war er als Dozent fest mit der Psychologischen Fakultät der Universität Oldenburg verbunden. Er ist zudem Mitglied der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter e.V., des Bundesverbands Neurorehabilitation e.V. und zahlreicher Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP). Als ausgewiesener Experte in medizinischen und ethischen Fragen in der Behandlung von Wachkomapatienten wurde Zieger in den wissenschaftlichen Beirat der Hellmonds-Koma-Stiftung (Wismar), des Instituts für Mensch, Ethik und Wissenschaft (Berlin) und der Österreichischen Wachkoma-Gesellschaft (Wien) berufen.
01.07.2022, 18:19 Uhr
Publikumspreis von „Kommune bewegt Welt“: Jetzt abstimmen für Oldenburg!
Stadt geht beim Wettbewerb auch in der Kategorie „große Kommune“ ins Rennen
Wie setzen wir uns gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Initiativen in Oldenburg für mehr Vielfalt in einer offenen interkulturellen Gesellschaft und für ein Miteinander auf Augenhöhe ein? Dieser Frage stellte sich die Stadt Oldenburg, als sie einen Beitrag zum diesjährigen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ einreichte. Dabei bestehen in gleich zwei Kategorien Chancen auf einen Gewinn: Gemeinsam mit dem Ökumenischen Zentrum Oldenburg (ÖZO) bewarb sie sich um einen Preis in der Kategorie „große Kommune“ sowie um den Publikumspreis, für den alle Interessierten nun abstimmen können.

Das Augenmerk der Oldenburger Bewerbung in der Kategorie „große Kommune“ liegt auf dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ mit seinen Aktivitäten, unter anderem dem Projekt „Großes beginnt im Kleinen – ein faires Oldenburg für 17 Ziele“ im Jahr 2021, sowie auf dem städtischen Leitbildprozess. Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro dotiert.

Die am Publikumspreis teilnehmenden Städte, Landkreise und Gemeinden bewarben sich mit der Antwort auf die Frage, warum ihr Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Die Antworten der Kommunen und die Abstimmung finden Interessierte unter https://engagementglobal.sslsurvey.de/Kommune-bewegt-Welt. Die Abstimmung ist bis Freitag, 19. August, möglich. Die Gewinnerkommune erhält einen Preis von 3.000 Euro.

Mit dem Preisgeld möchte die Stadt Oldenburg ihr entwicklungspolitisches Engagement weiter verfestigen. Ob Oldenburg gewonnen hat, zeigt sich am Donnerstag, 15. September, bei der Preisverleihung in Düren, einer der Gewinnerkommunen aus 2020.

Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ wird organisiert durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er findet seit 2014 alle zwei Jahre statt, Oldenburg ist 2022 das erste Mal dabei. Ziel des Wettbewerbes ist es, das hohe und vielseitige kommunale Engagement sichtbar zu machen und die Kommunen mit ihren zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern zu unterstützen.
23.06.2022, 15:25 Uhr
Trautermin für den Schlossgarten reservieren
Heiraten im Hofgärtnerhaus oder Teepavillon – Standesamt Oldenburg schaltet Termine frei
Zu einer richtigen Traumhochzeit gehört auch die passende Location für die eigentliche Zeremonie. Wer in Oldenburg zueinander „ja“ sagen will, kann dies auch im idyllischen Schlossgarten tun. Nun wurden die Trautermine für 2023 bestätigt: Für Heiratswillige stehen der 5. Mai, der 23. Juni, der 7. Juli, 18. August und der 15. September 2023 zur Wahl. Für die Zeremonie kann entweder das Hofgärtnerhaus oder der Teepavillon reserviert werden. Beide Trauorte und der erste der oben genannten fünf Termine stehen bereits im neuen Online-Verfahren des Standesamts Oldenburg unter www.oldenburg.de/standesamt zur Buchung zur Verfügung. Die weiteren Termine werden üblicherweise nacheinander ein Jahr im Voraus freigeschaltet, der Trautermin für den 23. Juni 2023 also um Mitternacht.

Seit vergangener Woche können Brautpaare ihren Trautermin online selbst reservieren. Und das geht ganz einfach: Entweder sucht man erst einen Trauort aus und wählt anschließend einen Termin – oder Paare wählen zuerst den Wunschtermin aus und schauen dann, welche Trauorte noch zur Verfügung stehen. Nach der jeweiligen Reservierung gibt es automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen. Pro Paar ist dabei nur eine Reservierung möglich, um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen.

Wer innerhalb der nächsten drei Monate heiraten möchte, wendet sich telefonisch unter 0441 235-4444 an das ServiceCenter oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de, um zu klären, ob dies noch möglich ist.
10.06.2022, 11:26 Uhr
Für Ja-Sager: Trautermine online reservieren
Service des Standesamts Oldenburg – Buchungen ab dem 14. Juni möglich
Ja, ich will – unseren Trautermin selbst reservieren: Das ist ab dem 14. Juni für Brautpaare möglich. Die Stadt Oldenburg bietet ein neues Online-Verfahren an und setzt damit die Strategie fort, allen Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Dienstleistungen auch online zugänglich zu machen.

Das Portal bietet eine Übersicht über alle Trauorte mit genauer Beschreibung des jeweiligen Trauortes, den Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Größe oder Besonderheiten sowie Informationen zu den Kosten. Wenn ein passender Trauort gefunden wurde, kann nach Eingabe der persönlichen Daten auch der entsprechende Trautermin gesucht werden. Der Vorteil an dieser Reihenfolge: Die etwas zeitaufwändigere Eingabe der persönlichen Daten ist dann bereits erfolgt und die Buchung des jeweiligen Termins kann im Anschluss sehr schnell erfolgen – bevor ein anderes Paar den Wunschtermin reserviert.

Es ist auch möglich, zunächst einem Termin auszusuchen, um dann zu schauen, an welchen Trauorten an diesem Tag Trauungen möglich sind. Auch in diesem Fall sind zunächst die persönlichen Daten einzugeben, bevor der Wunschtermin gewählt werden kann. Bei beiden Varianten erhält das Paar nach der Reservierung automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen.

Um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen, kann jedes Brautpaar nur einen Trautermin reservieren. Reservierungen sind immer taggenau ein Jahr im Voraus möglich.

Wenn Paare relativ kurzfristig heiraten möchten, also innerhalb der nächsten drei Monate, dann können diese Termine nicht online reserviert werden. Hierfür ist eine persönliche Rücksprache mit dem Standesamt erforderlich, um zu klären, ob dies möglich ist. Dafür wenden sich heiratswillige Paare bitte telefonisch ans ServiceCenter unter 0441 235-4444 oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de

Der Online-Traukalender ist ab dem 14. Juni über die städtische Website unter www.oldenburg.de/standesamt zu erreichen.
03.06.2022, 19:00 Uhr
Metropolregion Nordwest fördert Vernetzung von Lernorten für Reparatur und Sharing
Oldenburger Ressourcenzentrum wird zum Kern für neue Angebote in der Region
Rund um das Oldenburger Ressourcenzentrum soll ein dezentrales Netzwerk von Lernorten für nachhaltige Daseinsvorsorge in der Metropolregion Nordwest entstehen. Ziel des Projekts der Stadt Oldenburg und des ReparaturRates Oldenburg e. V. ist es, die Themen Reparatur und Sharing in die Region zu tragen. Um die Entstehung neuer Lernorte und Angebote in der Metropolregion zu initiieren, entsteht eine Konzeption für Kursangebote, für die Anwerbung von ehrenamtlichen Handwerkerinnen und Handwerkern und für eine Plattform für Akteurinnen, Akteure und Interessierte.

Gemeinsam mit den Projektpartnerinnen und Projektpartnern werden am Ressourcenzentrum Oldenburg erste Kurse angeboten, um das Konzept zu erproben und ggf. nachbessern zu können. Diese Erfahrungen zur Kursgestaltung aber auch zur Akquise der Mitwirkenden werden den regionalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern für die Entwicklung der eigenen Vorort-Kursangebote zur Verfügung gestellt.

Rund 80.000 Euro erhält das Projekt aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest, dessen Schwerpunktthema in diesem Jahr „Daseinsvorsorge & soziale Innovation“ lautet. „Reparatur ist ein Thema, das immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus rückt, aber regionale Reparaturangebote sind vielfach schlicht nicht mehr existent. Wollen wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten, bedarf es jedoch eben jener Angebote. Ebenso ist der Fachkräftemangel im Handwerk bereits heute schon sehr ausgeprägt, so dass mit diesem Projekt für beides eine Lösung gesucht wird: neue Reparaturangebote entstehen und junge Menschen erhalten einen interessanten Einblick in handwerkliche Berufsbilder“, erklärt Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest.

„Erfahrene Handwerker im Ruhestand geben ihr Fachwissen ehrenamtlich an die Jugendlichen weiter“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Diese authentische Weitergabe von Wissen und insbesondere von Erfahrung macht einerseits Lust auf mehr und setzt zudem neue Wertmaßstäbe im Umgang mit den endlichen Ressourcen!“ Der von Krogmann beschriebene Prozess wird innerhalb des Projekts wissenschaftlich begleitet und mit Erkenntnissen zu den Effekten von Reparatur als Beitrag zur Ressourcenschonung verbunden. Dr. Katharina Dutz, ReparaturRat Oldenburg e. V. ergänzt: „Die Vermittlung des Erfahrungswissens an Jugendliche, denen noch eine berufliche Orientierung fehlt, wird so zu einer intergenerationalen Daseinsvorsorge mit regionalem Fokus. Über die Selbstlernkompetenz der Heranwachsenden erfolgt dies mit hohem Praxisbezug und für geflüchtete Jugendliche weitgehend unabhängig von der sprachlichen Kompetenz“. Der ReparaturRat Oldenburg e.V. plant eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. An der Mitwirkung Interessierte können sich an das Ressourcenzentrum Oldenburg wenden.
13.05.2022, 21:16 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops, in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können (kein Lampenfieber!).

Wer im geschützten Rahmen einer Gruppe an seinen Ängsten arbeiten und vor allem dort üben möchte, kann sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden:
Tel 0441 – 88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
23.04.2022, 17:08 Uhr
Preise für Nachhaltigkeit, Innovation, Gesundheit und Soziales Engagement
Vier ausgeschriebene Awards der Metropolregion Nordwest: Bis zum 3. Juni bewerben
Die Metropolregion Nordwest bewirbt vier ausgeschriebene Awards mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro für gute Ideen, Initiativen oder Projekte. Teilnehmen können Privatpersonen sowie alle öffentlichen und privaten Initiativen und Institutionen, darunter auch Städte und Gemeinden, sowie Verbände, Vereine und Unternehmen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 3. Juni 2022. Diese vier Awards sind aktuell von der Metropolregion Nordwest, bei der auch die Stadt Oldenburg Mitglied ist, ausgeschrieben:

NordWest Award
Der NordWest Award prämiert unter dem Motto „NordWest.Zusammenhalt“ soziales Engagement, eine gute Idee, eine Initiative oder ein Projekt, die oder das die Menschen im Nordwesten bei der Bewältigung der umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozesse unterstützt. Der Nordwesten hält zusammen!

GesundheitsAward
Der GesundheitsAward zeichnet eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt aus, die oder das auf einem breiten Gesundheitsverständnis aufbaut und die Menschen in der Region an den Umgang mit der eigenen Prävention heranführt. Der Nordwesten hält sich gesund!

NachhaltigkeitsAward
Der NachhaltigkeitsAward wird an eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt verliehen, welche oder welches mit fortschrittlichen und kreativen Ansätzen und Lösungen zu Umwelt-, Klima- oder Naturschutz in unserer Region beiträgt. Der Nordwesten gestaltet Zukunft!

WeiterdenkerAward
Der WeiterdenkerAward würdigt eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt, welche oder welches durch einen hohen Innovationsgrad einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung und zum Wachstum unserer Region beiträgt. Der Nordwesten zeigt seine Stärke!
12.04.2022, 18:01 Uhr
Aktionstag „Familien auf Tour“
„Bewegung verbindet“ in Bürgerfelde/Dietrichsfeld
Unter dem Motto „Jetzt erst recht – mit Bewegung das Wirgefühl in unserem Stattteil stärken“ findet in Bürgerfelde/Dietrichsfeld am Samstag, den 30.04.2022 der bewegte Aktionstag „Familien auf Tour – Bewegung verbindet“ statt. Kindergärten, Grundschulen, Sportvereine und der Stadtteiltreff Dietrichsfeld laden Familien ein, gemeinsam zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf unterschiedlichen Touren den Stadtteil zu erkunden. Die Touren geben eine Orientierung im Stadtteil und führen zu Grünflächen und Spielplätzen, wo gemeinsam Pausen gemacht werden. Zusätzlich werden auf dem Außengelände der Grundschule Dietrichsfeld Bewegungsstationen angeboten. Familien bringen bitte für sich selbst eine Decke und Verpflegung für die Pausen mit. Kommen auch Sie dazu und nutzen Sie die folgenden öffentlichen Angebote:

Gehtour
Treffpunkt: Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331
Startzeiten: 11 Uhr und 14 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Std. mit Pausen

Radtour
Bitte eigene Fahrräder mitbringen!
Treffpunkt: Backyard e.V., Alexanderstraße 488
Startzeit: 10 Uhr
Dauer: ca. 2 Std. mit Pausen

Der Aktionstag wird vom Präventionsprojekt „3F - Fit for Family“ der Niedersächsischen Kinderturnstiftung und KKH Kaufmännische Krankenkasse gemeinsam mit dem Stadttsportbund Oldenburg e.V. und den verschiedenen Stadtteilakteur*innen organisiert. Seit 2020 unterstützt das 3F-Projekt die Bewegungsförderung von Familien in Bürgerfelde/Dietrichsfeld. So können kostenfreie Bewegungsmaterialien mit niedrigschwelligen Spielideen für die ganze Familie online genutzt oder als Printmedien bestellt werden unter www.3f-fitforfamily.de/material. Zudem ist ein Bewegungskompass für Familien erstellt worden, der in Kürze im Stadtteil ausgelegt und verteilt wird. Die Broschüre enthält u.a. eine Übersicht zu allen öffentlichen Bewegungsflächen, die Bewegungsangebote von Sportvereinen und Statteileinrichtungen sowie insgesamt sieben Stadtteiltouren – für einen bewegungsaktiveren Familienalltag.
12.04.2022, 17:38 Uhr
Mit 15 Handy-Touren Unsichtbares in der Region entdecken
WunderlineGO App auf neustem Stand
Passend zum Start in den Frühling: Die WunderlineGo App lädt dazu ein, die Region einmal anders zu entdecken. 15 Orte an der Schienenstrecke zwischen Groningen und Bremen bieten eine „digitale Schnitzeljagd“ per Smartphone an. Jeder Ort – auch die Stadt Oldenburg – hat dazu eine eigene Tour entwickelt, die ein besonderes lokales Thema aufgreift und spannend darstellt. Mithilfe von „Augmented Reality“, einer „erweiterten Realität“, tauchen auf der Tour Bilder und Texte auf, die eine Geschichte erzählen, mal muss ein Rätsel gelöst werden. Und vor allem gilt es, die Wunder der jeweiligen Tour – eine berühmte Person, eine geografische Besonderheit oder ein kennzeichnendes Ereignis – einzusammeln und (online) mit nach Hause zu nehmen. In Oldenburg erlebt man, auf welche Weise und wie schnell Kommunikation vor 100 Jahren funktionierte und welchen Anteil ein Oldenburger daran hatte.

Nach der Testphase im vergangenen Jahr wurde die App noch einmal überarbeitet und die Nutzerfreundlichkeit stark verbessert. Die App wurde von der Oldenburger Digitalagentur Quantumfrog entwickelt. Die WunderlineGO-App kann kostenfrei im Google- und Apple-Store heruntergeladen werden.

Auf EU-Ebene gilt die App als innovatives Modell für andere europäische Regionen: Erst kürzlich wurde sie mit einem Preis im Wettbewerb „Beste europäische Bahntourismuskampagne 2021“ ausgezeichnet.

Nähere Informationen über die WunderlineGO App geben die zweisprachige Projektwebsite und der App-Trailer bei Youtube unter youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Groningen, Hoogezand-Sappemeer, Winschoten, Bunde, Weener, Ihrhove, Leer, Stickhausen, Augustfehn, Ocholt, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Sandkrug, Hude und Delmenhorst laden zu den Touren ein. Sie sind alle Partner im Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline, das von der Provinz Groningen koordiniert wird. Das Marketing-Projekt Wunderline GO App wird von Stadt Oldenburg, Ostfriesland Tourismus GmbH und Provinz Groningen/Projekt Wunderline geleitet.
12.04.2022, 17:34 Uhr
Neue Radbroschüre für Oldenburg
Attraktiven Radtouren und Erlebnisse
Radfahren macht Spaß, ist nicht nur eine Wohltat für Körper und Seele, sondern auch für die Umwelt. Kein Wunder also, dass das Radfahren längst die beliebteste Form der Fortbewegung in Oldenburg ist. In der Stadt und in der Umgebung bieten sich ideale Bedingungen. Es gibt keine nennenswerten Steigungen und mit dem Fahrrad ist man schnell in der ländlichen Umgebung. 

Die Neuauflage der Fahrradbroschüre der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) hält nicht für Touristen, sondern auch für Einheimische und Vermietende jede Menge Ideen bereit. Das Kernstück der Broschüre „Radfahren in Stadt & Land“ ist die Route um Oldenburg. Sie verbindet das Stadtzentrum mit dem grünen Umland. Die in beiden Richtungen gut ausgeschilderte 110 Kilometer lange Strecke umspannt Oldenburg wie ein großes Rad. In der Broschüre werden drei Touren auf der Route um Oldenburg von der Stadt in die Regionen vorgestellt. Zu allen drei Touren gib es eine Karte, Informationen zur Länge und Dauer, einen GPX-Track zum Download und zusätzliche Tipps für sehenswerte Ziele am Wegesrand. 

Die Broschüre enthält auf 31 Seiten viele weitere Tourenvorschläge für Ausflüge, Angebote und Erlebnisse sowie fahrradfreundliche Serviceadressen. Sie ist kostenfrei erhältlich in der Oldenburg-Info im Lappan. Alternativ kann sie auch per E-Mail unter info@oldenburg-tourist.de bestellt und oder im Internet unter www.oldenburg-tourismus.de/prospekte als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
01.04.2022, 13:49 Uhr
Drahtesel gesucht? Stadt versteigert Fund-Fahrräder digital
Online-Auktion vom 1. bis 10. April – ein Dutzend Fahrräder im Angebot
Wie wäre es mit einem Fundrad zum Start in die Fahrradsaison? Ob Rennrad, Moutainbike, Trekkingrad oder sogar ein Lastenrad: Bei der beliebten Fund-Fahrrad-Versteigerung der Stadt Oldenburg kommen Zweiradliebhaber auf ihre Kosten – und können sich das ein oder andere Schnäppchen sichern. Los geht die Online-Auktion auf www.zoll-auktion.de am Freitag, 1. April, um 18 Uhr. Sie endet am Sonntag, 10. April. Diesmal kommen insgesamt 12 Räder unter den virtuellen Hammer.

Wieso versteigert die Stadt Fundräder?
Fahrräder, die im Fundbüro nach Ablauf einer sechsmonatigen Frist nicht von ihren rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümern abgeholt wurden, werden versteigert. Welche Fahrräder genau angeboten werden, kann online in einer Liste auf www.oldenburg.de/fundbuero eingesehen werden.

Wie läuft die Online-Auktion ab?
Die Versteigerung beginnt mit einem festgesetzten Mindestbetrag. Sofern ein Fahrrad ersteigert wurde, setzt sich die Stadt Oldenburg mit dem Meistbietenden in Verbindung. Die Bezahlung und Übergabe des Fahrrades erfolgt dann nach Absprache. Auf die Fundsachen gibt es keine Garantie oder eine Gewährleistung. Auch ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich.

Sie möchten mehr erfahren?
Wissenswertes zur Online-Versteigerung finden Sie auf www.zoll-auktion.de. Bei weiteren Fragen gibt das städtische Fundbüro unter fundbuero@stadt-oldenburg.de gerne Auskunft.
25.03.2022, 17:00 Uhr
Gefahr der sexuellen Ausbeutung: Frauen aus der Ukraine schützen
Bedrohung durch Menschenhändler – Sicherheitshinweise auf Deutsch und Ukrainisch online
Als hätten die aus der von Russland bombardierten Ukraine geflohenen Frauen und Kinder nicht schon genug Probleme, droht leider auch in Deutschland eine weitere Gefahr: die der sexuellen Ausbeutung. Deshalb ist es umso wichtiger, auf diese Bedrohung für die Geflüchteten deutlich hinzuweisen – und sich selbst und andere dafür zu sensibilisieren. Besonders in diesen furchtbaren Kriegszeiten sind fliehende Frauen und Kinder leichte Beute für Menschenhändler. Sie suchen Schutz und Unterstützung – und können letztlich abermals zu Opfern werden. Deshalb ist es umso wichtiger, genau hinzuschauen, wer ihnen hilft und wo sie untergebracht werden.

„Die Vermittlung von Frauen und Kindern auch in private Unterkünfte ist eine großartige Unterstützung“, findet Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Wer aber derzeit aus privater Initiative heraus Menschen aus der Ukraine hilft, eine Unterbringung zu finden, sollte bei der Vermittlung besondere Aufmerksamkeit walten lassen. Insbesondere wenn `günstige Verdienstmöglichkeiten mit Unterkunft´ angeboten werden, sollten die Helfenden kritisch nachfragen und den Kontakt mit den vermittelten Frauen und Kindern halten. Außerdem ist es sehr wichtig, dass Namen und Adressen der Unterkünfte dokumentiert werden und dass alle Ankommenden zuerst registriert werden.“

Der sicherste Privatwohnraum ist nach wie vor der, der von der Stadt vermittelt wurde. Hierbei ist eine Begleitung der Geflüchteten auch nach der Aufnahme möglich. Rein privat vermittelte Unterkünfte entziehen sich jeder öffentlichen Kontrolle.

Zum Hintergrund
Seit einem Monat tobt der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine – und seit dem ersten Tag der Invasion sind die Google-Suchen nach „Ukrainian girls“ massiv angestiegen und bewegen sich seitdem auf einem hohen Niveau. Das gleiche Phänomen ist auf Pornoseiten zu beobachten. Fälle von Ukrainerinnen, die in die Fänge von Menschenhändlern gerieten, sind schon nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 gemeldet worden.
 

Auch die Sondergesandte der Vereinten Nationen für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, zeigt sich besorgt über die sich „schnell verschlechternde Situation“ in der Ukraine. Tausende Familien sind zur Flucht gezwungen, da der Konflikt weitergehe. Damit steige das Risiko von sexueller Gewalt und Ausbeutung. Frauen und Mädchen seien überproportional gefährdet.

Weitere Informationen und Sicherheitshinweise auf Ukrainisch
Auf der städtischen Website www.oldenburg.de/ukraine finden geflüchtete Frauen Sicherheitshinweise sowie Notfall-Telefonnummern auf Deutsch und Ukrainisch.

Wer Wohnraum in der Stadt Oldenburg für Geflüchtete anbieten möchte (für mindestens sechs Monate), kann dies über ein Formular unter www.oldenburg.de/ukraine tun. Dort gibt es auch ein Registrierungsformular für Ukraine-Flüchtlinge sowie ein Anmeldeformular für schulpflichtige Kinder. Viele Informationen sind auch auf Ukrainisch zu finden.
18.03.2022, 13:35 Uhr
Dobbenwiese: Gegenseitige Rücksicht ist das oberste Gebot
Nutzungssatzung gilt an allen Wochentagen – Keine Geräuschverstärker erlaubt
Die Dobbenanlagen haben sich in den vergangenen Jahren, insbesondere an warmen Tagen und im Sommerhalbjahr, zwar zu einem über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Treffpunkt entwickelt – sie sind jedoch auch zu einem Schwerpunkt der Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern geworden. Anliegerinnen und Anlieger des Bereichs an den Dobbenanlagen, Vertreterinnen und Vertreter der Jugend sowie Polizei und Mitarbeitende der Stadtverwaltung haben sich auf eine Nutzungssatzung verständigt, die der Rat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen hat. Die Regeln gelten an allen Wochentagen und damit auch an Feiertagen und in Ferienzeiten.

„Rücksichtsvolles Verhalten aller ist das oberste Gebot im öffentlichen Raum – auch auf den Dobbenwiesen. Jede und jeder soll die Möglichkeit bekommen, sich hier zu erholen, zu entspannen oder sich sportlich zu betätigen. Aber bitte mit Verständnis für andere Menschen und die Natur. Mit dem Beschluss der Nutzungssatzung haben wir nun klare Regeln für dieses Areal geschaffen“, zeigt sich Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan erfreut über diesen Schritt.

Das gilt nun auf den Dobbenanlagen
Auf den städtischen Dobbenanlagen sind Lärmbelästigungen grundsätzlich zu vermeiden, deshalb ist die Benutzung von Geräuschverstärkern jeder Art untersagt. Aber auch die Natur ist zu schützen: So besteht ein Verbot des Verrichtens der Notdurft, ebenso ist offenes Feuer verboten. Die Rasenflächen und sonstige begehbare Anlagenteile dürfen nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden. Für bestimmte Veranstaltungen größeren Ausmaßes, wie beispielsweise organisierte Events mit mehreren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder organisierte Fußball- und andere Sportturniere, besteht zudem eine Genehmigungspflicht, die spätestens eine Woche vor der geplanten Veranstaltung schriftlich oder elektronisch bei der Stadt gestellt werden muss. Eine Anleinpflicht für Hunde im Bereich der Dobbenanlagen wurde nicht in die Satzung aufgenommen, da gemäß der Verordnung der Stadt Oldenburg über das Mitführen von Hunden in der Öffentlichkeit Kinderspielplätze und andere zum Spielen und Liegen geeignete Flächen in öffentlichen Anlagen mit Hunden nicht betreten werden dürfen.

Über den Hintergrund
Besonders im vergangenen Jahr häuften sich ruhestörende Lärmbelästigungen in den Abend- und Nachtstunden, Handlungen in Folge übermäßigen Alkoholkonsums und auch wahllos weggeworfener Müll enorm. Es folgten verstärkte Kontrollen durch die Polizei, der Einsatz von Streetworkern durch die Stadtverwaltung und das Aufstellen von Toilettenwagen und zusätzlichen Müllbehältern. Damit der Streit zwischen Anwohnenden und Feiernden nicht eskaliert, hatte sich die Stadt Oldenburg im Sommer 2021 zur Einrichtung eines „Runden Tisches“ mit allen Beteiligten entschlossen. Dort wurde unter anderem auch verbindliche und klare Regelungen diskutiert, die nun in der Nutzungssatzung Anwendung finden.

Von Frühling bis Herbst 2021 wurden Vorfälle von hier dargestelltem Ausmaß und beschriebener Intensität nur auf den Dobbenanlagen festgestellt, alle anderen städtischen Grünflächen waren aus ordnungsrechtlicher Sicht vergleichsweise unproblematischer. Für weitere städtische Grünflächen ist die Aufnahme in die Satzung grundsätzlich nachträglich bei vergleichbarer negativer Entwicklung jeweils durch einen entsprechenden Ratsbeschluss möglich. 
11.03.2022, 16:00 Uhr
Aus für „Wein-Box“ an der Nordstraße
Jugendschutz: Stadt untersagt Betrieb eines Alkoholverkaufsautomaten
Ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Alkoholverkaufsautomat an der Nordstraße nahe der Amalienbrücke sorgt für Katerstimmung: Nicht nur, dass die sogenannte „Wein-Box“ gegen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes verstößt. Der von einem Wetterschutz umgebene Selbstbedienungsautomat steht auch unmittelbar vor einem der imposantesten Streetart-Kunstwerke in der Stadt und verstellt den Blick auf die Hauswandbemalung, die ein Massai-Mädchen zeigt. Zumindest gegen die Gefährdung des Jugendschutzes hat die Stadtverwaltung eine Handhabe: Der Betreiberin des Automaten wurde jetzt per Bescheid untersagt, in dem Automaten alkoholische Getränke anzubieten.

Die Stadtverwaltung hofft, dass nach dem Wegfall der „Geschäftsgrundlage“ auch der Grundstückseigentümer reagiert und die „Wein-Box“, die sich auf privatem Grund befindet, entfernen lässt. Die Aufstellung und der unzulässige Betrieb des Automaten haben in den vergangenen Wochen für Unmut unter Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten gesorgt.

Gegen die Betreiberin des Automaten wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie muss mit einem Bußgeld rechnen, dessen Höhe bis zu 3.000 Euro bemessen kann. Mündlichen und schriftlichen Aufforderungen, den mit Weinflaschen gefüllten Automaten außer Betrieb zu setzen, war sie nicht nachgekommen. Wenn sie der Untersagungsverfügung nicht Folge leistet, wird der Verkaufsautomat versiegelt werden. Bei eventuellen Zuwiderhandlungen droht zudem ein Zwangsgeld.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit nicht in Automaten angeboten werden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Automat an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort steht oder in einem gewerblichen Raum aufgestellt ist und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen Alkoholika entnehmen können. Diese Ausnahmefälle sind an der Nordstraße nicht gegeben. „Auch wenn die so genannte Wein-Box auf einem Privatgrundstück steht, so befindet sich dieser Automat unter freiem Himmel in der Öffentlichkeit, weil er einem unbegrenzten Personenkreis – also auch Kindern und Jugendlichen – jederzeit zugänglich ist“, betont der Jugendschutzbeauftragte der Stadt Oldenburg, Mario Mohrmann.
08.03.2022, 16:54 Uhr
Techniksprechstunde jetzt auch in Stadtteilbibliotheken
Offenes Angebot für alle Fragen rund um Technik und digitale Medien
Die Stadtbibliothek Oldenburg weitet das Angebot der Techniksprechstunde aus. Es gibt weitere Termine in der Stadtbibliothek im PFL, neu hinzu kommen Termine in den Stadtteilbibliotheken Kreyenbrück und Ofenerdiek. Bei der Techniksprechstunde können kostenlos jeweils 30-minütige Termine gebucht werden, um im persönlichen Gespräch mit Medienpädagoge Hannes Meiners Fragen zu technischen Geräten und digitalen Medien jeglicher Art zu stellen. Sei es das Smartphone, das Tablet, der Laptop, die Spielekonsole, die Fotokamera oder ein anderes digitales Gerät.

Die nächsten Termine finden statt am Donnerstag, 10. März, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, am Dienstag, 22. März, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Alter Postweg 1, und am Mittwoch, 30. März, von 14 bis 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt entweder direkt vor Ort oder telefonisch unter 0441 235-3021.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
25.02.2022, 12:41 Uhr
Stadt reagiert auf Überfall in der Ukraine
Rathaus beflaggt – Rede bei Mahnwache – Infos zu Visum und Flüchtlingsaufnahme
Der unfassbare völkerrechtswidrige Angriff der russischen Armee auf die Ukraine am gestrigen Donnerstag erschüttert die Welt, Europa und Deutschland. Auch Oldenburg zeigt sich tief betroffen von dem unnötigen Krieg, den Russland angezettelt hat, und der vielen unschuldigen Menschen bereits das Leben gekostet hat und vermutlich noch kosten wird.

Als erstes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine wurde kurzerhand das Oldenburger Rathaus beflaggt: Seit gestern Nachmittag hängen sowohl die ukrainische Nationalflagge als auch die Fahne der „Mayors for Peace“, deren Organisation Oldenburg seit 1987 angehört. „Der russische Angriff auf die Ukraine muss gestoppt werden. Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. In der Hoffnung auf eine friedliche Lösung wollen wir gemeinsam mit unseren Verbündeten bei den Mayors for Peace ein sichtbares und deutliches Zeichen setzen für unseren Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt in Europa“, so Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Seine Betroffenheit über die Bombardierungen brachte Krogmann auch in einer spontanen Rede bei der Mahnwache auf dem Schlossplatz zum Ausdruck, die von mehreren politischen Jugendorganisationen initiiert wurde und zu der rund 150 Menschen kamen.

Aber Oldenburg will sich nicht nur mit der ukrainischen Bevölkerung solidarisieren, sondern auch konkret helfen. So wird, wie in allen anderen deutschen Ausländerbehörden auch, nach entsprechender Antragstellung die Aufenthaltsdauer für ukrainische Staatsbürger verlängert, die sich in Oldenburg zu touristischen Zwecken oder im Rahmen eines Besuchs aufhalten. Bisher können sie für 90 Tage visafrei einreisen, dieser Aufenthalt kann nun um weitere 90 Tage verlängert werden.

Derzeit gibt es zwar noch keine Informationen über Flüchtlingsaufnahmen, aber das Land Niedersachsen hat bereits Bereitschaft signalisiert. Auch die Stadt Oldenburg wird dann ihren Beitrag leisten. Deshalb wird kurzfristig geprüft, wie viele Unterbringungsmöglichkeiten in Oldenburg für Geflüchtete derzeit zur Verfügung stehen und nutzbar gemacht werden könnten.
22.02.2022, 14:33 Uhr
„KeinNotfall“-Service entlastet Notruf-Leitungen bei Unwetterlagen
Alternativkanal für die Meldung von Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht
Bei außergewöhnlichen Ereignissen wie Unwettern und anderen Großschadenslagen stehen die Telefone der Notrufnummer 112 in Einsatzleitstellen nicht still. Insbesondere seit Mobiltelefone die Kommunikationsmöglichkeiten wesentlich erweitert haben, melden sich bei einer Unwetterlage in kürzester Zeit hunderte Anruferinnen und Anrufer, weil überflutete Straßenbereiche, herabgefallene Dachziegel oder umgestürzte Bäume auffallen – oft wird das gleiche Ereignis mehrmals gemeldet. Das große Problem dabei: Die echten Notrufe, bei denen Leben in Gefahr sind, kommen nicht immer bis zur Feuerwehr- und Rettungsleitstelle durch, weil die zur Verfügung stehenden Notrufleitungen und Abfragekapazitäten belegt sind.

„Der „KeinNotfall“-Service verfolgt das Ziel, die Notrufkapazitäten zu entlasten, aber auch den Feuerwehren einen Mehrwert an Informationen bereitzustellen“, schildert Mirko Mennrich, Projektleiter beim IT-Unternehmen BTC Business Technology Consulting und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg, der aus der Idee in Zusammenarbeit mit der Großleitstelle Oldenburger Land (GOL) die „KeinNotfall“-Lösung konzipiert hat.

Der digitale Service ermöglicht die Meldung von unkritischen Schäden und Vorfällen, ohne die Notrufleitungen zu belasten. Bürgerinnen und Bürger können somit die Geoposition des Schadensortes mit ihrem Mobiltelefon erfassen und zusammen mit einem Foto und einer Beschreibung versenden. Die Meldungen werden dann direkt an die zuständige Führungsstelle der Feuerwehr übertragen, dort bewertet, priorisiert und weiterbearbeitet.

Bei der GOL trifft die Anwendung auf große Zustimmung. „Mehr als 500 Notrufe am Tag zu bearbeiten, ist kein Problem“, bestätigt Stefan Abshof von der GOL. „Bei Sonderlagen, wie Orkanen und Überschwemmungen, kommen es aber zu einem stark ansteigenden Anrufaufkommen der Bürgerinnen und Bürger – viele dieser Anrufe sind keine „echten Notrufe“ im eigentlichen Sinne und so steigt die Anruflast in den Feuerwehr- und Rettungsleitstellen stark an.“

Der KeinNotfall-Service ist der Alternativkanal zur Notrufnummer, um Vorfälle, von den keine Gefahr für Leib und Leben ausgehen, schnell und unkompliziert zu melden. Frank Leenderts, Leiter und Geschäftsführer der GOL, kann dies uneingeschränkt bestätigen: „Auf diese Weise werden die Notrufleitung in den Leitstellen für lebensbedrohliche Einsätze freigehalten – dadurch wird die temporäre Extremsituation entlastet und die Einsatzplanung in den Führungsstellen der Städte und Gemeinden kann optimiert werden.“

Michael Bremer, bisheriger Leiter der Feuerwehr Oldenburg und Initiator des Projektes, hebt die Wichtigkeit des neuen Service hervor: „Vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen müssen wir von weiter zunehmenden Unwetterlagen ausgehen. Die Digitalisierung der Schadensmeldungen ist ein wesentliches Instrument, um diese Einsatzlagen auch künftig bewältigen zu können.“ Auch sein Nachfolger Jens Spekker ist der Auffassung, dass ein solcher Online-Meldeweg in der heutigen Zeit unumgänglich ist.

Die hilfreiche Lösung hat die BTC AG im Frühsommer 2021 in Zusammenarbeit mit der Großleitstelle Oldenburger Land und Vertretern der zugehörigen Kreisfeuerwehren entwickelt. Basierend auf Open-Source-Technologien wird diese als Software-as-a-Service bereitgestellt und kann auf jedem aktuellen mobilen Endgerät ohne Installation mit dem Browser genutzt werden.
 

Es stehen drei Module für die jeweilig Beteiligten zur Verfügung:

· Das beschriebene Bürgerinnen- und Bürgermodul benötigt keine Installation und ist bei größeren Unwetterereignissen unter www.KeinNotfall.de erreichbar. Damit lassen sich einfach und schnell Meldungen mit wertvollen Zusatzinformationen (Koordinaten, Foto, Kurzbeschreibung) absetzen.

· Das Leitstellenmodul ist für die Leitstelle konzipiert. Es aktiviert die anlassbezogene Schadensmeldung, legt das Schadensgebiet fest und schaltet die Führungsstellen frei. Ein umfassendes Monitoring von Schadensmeldungen wird ermöglicht, ebenso eine automatische Weiterleitung an die zuständigen Feuerwehren.

· Im Führungsstellenmodul nimmt die Feuerwehr die Meldungen entgegen, priorisiert sie und veranlasst die Schadensbeseitigung durch Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzaufträge werden dafür digital weitergeleitet oder als Printversion mit QR-Code zur Verfügung gestellt.

Die Generalprobe für „KeinNotfall“ fand im Jahr 2021 im Oldenburger Land statt. Sie rief sehr positive Reaktionen hervor und wurde seitdem noch weiter optimiert und Stresstests unterzogen. Seit Februar 2022 kann der Service anlassbezogen durch die GOL freigeschaltet werden. Darüber wird mit den etablierten Warnapps BIWAPP und KATWARN, aber auch in den Social-Media-Kanälen der Leitstelle informiert.
22.01.2022, 12:20 Uhr
Bewegung im Stadtteil: Projekt „3000 Schritte“ läuft auch in diesem Jahr
Beim Spazierengehen den Stadtteil neu entdecken und ins Klönen kommen
Was gibt es Schöneres, als sich an frischer Luft zu bewegen? Körper, Geist und Seele profitieren gleichermaßen – dazu muss es kein anstrengendes Sportprogramm sein. So kommt das Projekt des Niedersächsischen Turnerbundes „3000 Schritte“ für ältere Menschen gerade richtig. Der Bürgerfelder Turnerbund (BTB), der TuS Bloherfelde und der Oldenburger Turnerbund (OTB) haben in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen verschiedene Spaziergänge ausgearbeitet und in den stadtteilbezogenen Broschüren bebildert vorgestellt. Unterstützung erhalten die Vereine dabei vom Gesundheitsamt Oldenburg. Ziel ist es, die Gesundheit für alle im Wohnumfeld mit Angeboten wie „3000 Schritte“ zu stärken.

Barrierefreie Wege bieten Abwechslung
Die barrierefreien Wege bieten viel Abwechslung, laden an einigen Stellen zum Verweilen ein und können – je nach Bedarf – auch für kleine sportliche Einlagen genutzt werden. Die speziell ausgebildeten Bewegungsbegleitenden sowie lizensierte Trainerinnen und Trainer gehen auf Wünsche ein und motivieren zum Mitmachen. In zwangloser Atmosphäre werden so Kontakte geknüpft, neue Gesprächsthemen gefunden und neben den motorischen Fähigkeiten auch die geistigen Fähigkeiten positiv beeinflusst. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht nötig, die spontane Teilnahme ist zu den genannten Terminen problemlos und kostenfrei möglich – und das bei jedem Wetter. Einzig die geltenden Corona-Vorschriften sind zu beachten.

Gemeinsam spazieren gehen in Bürgerfelde
Der BTB arbeitet dabei mit dem Seniorentreffpunkt im Pavillon am Scheideweg zusammen und hat diese Spaziergänge bereits im Jahr 2018 begonnen. Sie finden zu folgenden Zeiten statt:

• montags von 10.30 bis 11.30 Uhr, Treffpunkt beim BTB an der Alexanderstraße 191
• donnerstags von 14.30 bis 15.30 Uhr, Treffpunkt am Scheideweg beim Seniorentreffpunkt

Nach dem Spaziergang am Donnerstag trifft sich die Gruppe im Seniorentreff in gemütlicher Runde. 
 
Spaziergänge des Oldenburger Turnerbundes
Partnerorganisation des OTB ist die Seniorenresidenz Domicil/Doreafamilie am Drögen-Hasen-Weg 1. Die gemeinsamen Spaziergänge gibt es im Haarentor-/Wechloyviertel seit Dezember 2019 und sie finden immer mittwochs um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist am Eingang der Seniorenresidenz.
 
Unterwegs in Bloherfelde
In Bloherfelde arbeitet der TuS Bloherfelde mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde-Eversten zusammen. Die Spaziergänge gibt es seit September 2020. Start ist montags um 10.15 Uhr auf dem Bloherfelder Marktplatz. Im Anschluss an den Spaziergang besteht noch die Möglichkeit zu einem Kaffeetrinken in der Gemeinwesenarbeit.
 
Zwangspause im Lockdown
In allen Stadtteilen hatte der Corona-Lockdown ab November 2020 für einen Stillstand gesorgt, sodass dieses niedrigschwellige Angebot nicht stattfinden konnte. Erst ab Juni 2021 war es wieder möglich, die Spaziergänge erneut aufzunehmen. Deshalb sollen sie nach Möglichkeit auch im Winter 2021/2022 weiterhin stattfinden.
10.12.2021, 12:32 Uhr
Mit Pfeil und Bogen durch den Ruhestand
Eine der ältesten Bogenschützinnen Deutschlands im Rathaus empfangen
Im hohen Alter noch fit zu sein und regelmäßig Sport zu treiben kann eine Herausforderung sein – für Christa Elfers ist das kein Problem. Die 86-Jährige ist eine der ältesten aktiven Bogenschützinnen Deutschlands. Um ihren herausragenden Sportsgeist und die beeindruckenden Erfolge zu würdigen, hat Bürgermeisterin Christine Wolff die Sportlerin am Donnerstag, 9. Dezember, im Alten Rathaus empfangen, wo Christa Elfers sich ins Gästebuch der Stadt Oldenburg eintragen konnte.

Elfers, die das Bogenschießen erst im Rentenalter für sich entdeckt hat, tritt in der Seniorenklasse für den Verein Oldenburger Schützen von 1816 an. Noch heute ist sie amtierende Bezirksmeisterin. „Was Sie sich mit 86 Jahren sportlich zutrauen und was Sie damit erreichen, ist bewundernswert und die absolute Ausnahme“, würdigte Wolff die Bogenschützin. Sowohl im Hinblick auf die sportliche Betätigung im Alter als auch beim Engagement im Verein könne Elfers als Vorbild für viele Bürgerinnen und Bürger dienen.
10.12.2021, 12:31 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops, in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können. (Kein Lampenfieber!).

Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden.

Telefon: 0441 – 88 48 48
E-Mail: info@bekos-oldenburg.de 
01.12.2021, 17:19 Uhr
Keine Haustürgeschäfte bei den Gemeinnützigen Werkstätten
Es ist immer wieder die gleiche „Masche“: Aktuell häufen sich wieder Fälle im Stadtgebiet, in denen Verkäufer vorgeben im Namen der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) Produkte zu verkaufen, zum Teil mit sehr aggressivem Auftreten.

Die GWO weisen ausdrücklich darauf hin, dass Mitarbeiter*innen der Werkstatt grundsätzlich keine Haustürgeschäfte vornehmen. Betroffene sollten sich direkt bei den Gemeinnützigen Werkstätten unter der Telefonnummer 0441/3405-111 melden, diese nehmen dann Verbindung zur Polizei auf.