Rubrik Polizei
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25.11.2022, 15:13 Uhr
Einbrüche im Stadtgebiet
Am Mittwochabend, 23.11., ist es zu einem Einbruch in ein leerstehendes Gebäude in der Straße Am Tweelbäker See gekommen. Die Polizei konnte am Tatort drei Tatverdächtige stellen.

Ein Zeuge hatte sich bei der Polizei um 20.45 Uhr gemeldet. Er gab an, dass sich mehrere Personen in dem Gebäude einer ehemaligen Gaststätte aufhalten würden. Die Beamten konnten nach ihrem Eintreffen am Tatort zunächst zwei Männer sehen, die mit Taschenlampen durch das Haus schlichen. Daraufhin wurde das Gebäude umstellt. Die Beamten forderten die Männer auf, das Gebäude umgehend zu verlassen.

Kurz darauf verließen insgesamt drei Personen das Objekt. Es handelte sich um zwei 23-jährige Männer sowie eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Oldenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei über eine eingeschlagene Fensterscheibe Zugang zum Gebäude verschafft. Offenbar wurde jedoch nichts entwendet.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die drei Personen wegen versuchten Einbruchdiebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

In der Zeit zwischen dem vergangenen Freitag (18. November) und Mittwoch gegen 13 Uhr schlugen unbekannte Täter die Fensterscheibe eines Einfamilienhaues an der Hundsmühler Straße ein. Die Diebe durchwühlten das Erdgeschoss des Hauses nach Wertsachen, flüchteten anschließend jedoch ohne Beute.

Eine Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Stedinger Straße war am Mittwoch, 23.11., im Zeitraum zwischen 7.15 und 16 Uhr das Ziel eines unbekannten Einbrechers. Der Täter hatte mit einem Hebelwerkzeug die Terrassentür aufgehebelt und die Zweizimmerwohnung durchwühlt. Dabei entwendete er unter anderem Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Einbrecher um einen etwa 1,70 Meter großen Mann mit dunklen Haaren und dunkler, teils verdreckter Kleidung gehandelt haben könnte. (1500018)

Zeugen der Einbrüche werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 bei der Polizei zu melden.
25.11.2022, 15:11 Uhr
Schutz vor Taschendiebstahl: Polizei gibt Tipps für den Weihnachtsmarktbesuch
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor Taschendieben: Schützen Sie sich mit den Tipps der Polizei vor dem Griff in die Tasche!

In den vergangenen beiden Jahren sind die Weihnachtsmärkte durch die Corona-Pandemie zum Teil ausgefallen. In diesem Jahr werden sie wieder stattfinden, einige Märkte wurden bereits eröffnet. Mit dabei sein werden auch Taschendiebinnen und -diebe. In einem unachtsamen Moment greifen sie dann blitzschnell zu und die Geldbörse ist weg. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt daher alle Besucherinnen und Besucher der niedersächsischen Weihnachtsmärkte und gibt nützliche Tipps, wie Sie Ihre Wertsachen vor Diebstahl schützen können.

Im Jahr 2019 - also vor der Corona-Pandemie - registrierte die Polizei Niedersachsen in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) insgesamt 5.046 Taschendiebstähle (Anzahl aller Taschendiebstahl des Jahres 2019). Zu Beginn der Pandemie fiel die Zahl der auf 4.446 (2020) Straftaten. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Delikte mit 5.298 wieder das Niveau von 2019. Taschendiebstähle machen 1,12 % der registrierten Straftaten in der niedersächsischen PKS aus. Die Aufklärungsquote liegt mit 8,6 % zwar leicht über dem Bundesdurchschnitt (6,3 %), dennoch wird eine Vielzahl der Fälle nicht aufgeklärt.

Taschendiebinnen und -diebe agieren professionell und sind oft international organisiert. Sie gehen meist in Teams vor und verwenden verschiedene Maschen, um ihre Opfer zu bestehlen. Exemplarisch ist der sogenannte Rempel-Trick. Die erste Person rempelt das potenzielle Opfer zumeist im Gedränge der Weihnachtsmärkte an, die nächste Person greift in die Jacken- oder Handtasche und nimmt die Beute an sich. Eine dritte Person verschwindet dann mit dem Diebesgut in der Menschenmenge.

Die Täterinnen und Täter haben es mittlerweile nicht nur auf Bargeld abgesehen. Auch Zahlungskarten sind für sie von großem Interesse. Mit einer gefälschten Unterschrift, einer in der Geldbörse versteckten PIN oder der kontaktlosen Bezahlfunktion haben die Diebinnen und Diebe leichtes Spiel. Das Landeskriminalamt Niedersachsen gibt daher Tipps, wie Sie sich auf Weihnachtsmärkten schützen können:

Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.

Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

Seien Sie aufmerksam und vorsichtig, wenn Sie durch fremde Personen abgelenkt werden und diese eine unangebrachte Nähe zu Ihnen herstellen.

Wenn es doch zu einem Diebstahl gekommen, müssen Sie umgehend handeln:

Ist Ihnen Ihre Zahlungskarte abhandengekommen, lassen Sie diese sofort sperren (Sperr-Notruf 116 116). Beachten Sie, dass Sie Ihre Karte(n) nur dann über den Notruf sperren lassen können, sofern sich Ihre Bank dem Notruf angeschlossen hat. Ansonsten wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.

Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher ec-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift und keine PIN benötigt wird, müssen Sie den Diebstahl der Polizei melden. Nur dort kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlasst werden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.

Wichtig: Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an! Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

Taschendiebinnen und -diebe wenden die verschiedensten Tricks an, um an ihre Beute zu kommen. Eine Aufstellung dieser Maschen finden Sie hier.

Diese Videospots zeigen ebenfalls den Einfallsreichtum der Taschendiebe.

22.11.2022, 18:06 Uhr
Einbrüche in Restaurant und Wohnhäuser
Am Freitag, 18.11., ist es zu mehreren Einbrüchen im Stadtgebiet gekommen. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise von Zeugen.

Am frühen Freitagmorgen (Tatzeit etwa 3.30 Uhr) hebelten unbekannte Täter das Fenster einer Gaststätte am Schützenweg auf. Die Diebe durchwühlen mehrere Räume und entwendeten einen Tresor mit mehreren Hundert Euro Bargeld. Anschließend entkamen sie unerkannt.

Ebenfalls durch ein zuvor aufgehebeltes Fenster verschafften sich unbekannte Einbrecher am Freitag in der Zeit zwischen 13.30 und 17.30 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Schillerstraße. Die Täter durchsuchten mehrere Räume im Erd- und Obergeschoss des Hauses nach Wertsachen, flüchteten jedoch ohne Beute.

In der Fritz-Reuter-Straße kam es am Freitag gegen 19 Uhr zu einem weiteren Einbruch: Vermutlich mit einem Brecheisen öffneten Unbekannte die Terassentür eines Einfamilienhauses. Als die Täter das Wohnzimmer betraten, wurden sie offenbar durch eine ausgelöste Alarmanlage gestört. Die Unbekannten flüchteten ohne Diebesgut.

Für Zeugenhinweise ist der zentrale Kriminaldienst unter der Telefonnummer 0441/790-4115 erreichbar.
22.11.2022, 17:46 Uhr
Einbruch und Beschädigung von Geldautomaten
Am Sonntag, 20.11.2022, gegen 02:50 Uhr, haben sich bisher unbekannte Täter auf das Dach eines Einkaufsmarktes im Scheideweg in 26127 Oldenburg begeben und sich über dieses Zugang in das Objekt verschafft. Hier sind sie mit schwerem Gerät die dort befindlichen Geldautomaten angegangen und haben diese massiv beschädigt. Möglicherweise sind sie bei der Tatausführung gestört worden, konnten sich aber in unbekannte Richtung entfernen. Angaben zur Schadenshöhe können zur Zeit nicht gemacht werden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Oldenburg unter 0441/790-4115 zu melden.
18.11.2022, 16:14 Uhr
Explosion im Baustellenklo
Drei unbekannte Täter haben am Mittwochabend an der Nadorster Straße ein Baustellen-WC zerstört.

Die Behelfstoilette aus Kunststoff war auf einem Baustellengelände an der Nadorster Straße aufgestellt, etwa in Höhe der Einmündung in die Ackerstraße. Um 22 Uhr meldete sich ein Zeuge über Notruf bei der Polizei und schilderte, dass er zuvor einen lauten Knall wahrgenommen und dann gesehen habe, wie Funken aus dem Klohäuschen sprühten. Das Kunststoffgehäuse der Toilette sei dabei auseinandergerissen worden. Ein weiterer Zeuge habe unmittelbar danach auf der anderen Straßenseite der Nadorster Straße drei Personen gesehen, die nach der Explosion laut herumgröhlten und sich offenbar zujubelten. Die Gruppe habe sich anschließend entfernt.

Bei den drei Tatverdächtigen soll es sich um zwei 25- bis 35-jährige Männer und eine 20- bis 25-jährige Frau gehandelt haben. Einer der Männer sei 1,60 Meter groß, kurzhaarig und mit einem hellen, beigefarbenen Mantel bekleidet gewesen. Der andere sei 1,75 Meter groß und dunkelblond gewesen. Die weibliche Mittäterin soll 1,85 Meter groß gewesen sein, sie habe blonde, hochgebundene Haare und ein Tattoo am Hals gehabt sowie dunkle Kleidung getragen.

Ob die Explosion durch einen Feuerwerkskörper oder andere explosive Stoffe bzw. Gase ausgelöst wurde, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen. äter haben am Mittwochabend an der Nadorster Straße ein Baustellen-WC zerstört.

Die Behelfstoilette aus Kunststoff war auf einem Baustellengelände an der Nadorster Straße aufgestellt, etwa in Höhe der Einmündung in die Ackerstraße. Um 22 Uhr meldete sich ein Zeuge über Notruf bei der Polizei und schilderte, dass er zuvor einen lauten Knall wahrgenommen und dann gesehen habe, wie Funken aus dem Klohäuschen sprühten. Das Kunststoffgehäuse der Toilette sei dabei auseinandergerissen worden. Ein weiterer Zeuge habe unmittelbar danach auf der anderen Straßenseite der Nadorster Straße drei Personen gesehen, die nach der Explosion laut herumgröhlten und sich offenbar zujubelten. Die Gruppe habe sich anschließend entfernt.

Bei den drei Tatverdächtigen soll es sich um zwei 25- bis 35-jährige Männer und eine 20- bis 25-jährige Frau gehandelt haben. Einer der Männer sei 1,60 Meter groß, kurzhaarig und mit einem hellen, beigefarbenen Mantel bekleidet gewesen. Der andere sei 1,75 Meter groß und dunkelblond gewesen. Die weibliche Mittäterin soll 1,85 Meter groß gewesen sein, sie habe blonde, hochgebundene Haare und ein Tattoo am Hals gehabt sowie dunkle Kleidung getragen.

Ob die Explosion durch einen Feuerwerkskörper oder andere explosive Stoffe bzw. Gase ausgelöst wurde, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen. 
15.11.2022, 22:33 Uhr
Polizei warnt erneut vor WhatsApp-Betrügern
Vorsicht bei unbekannten Telefonnummern
"Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt und ich habe eine neue Nummer!" Mit solchen oder ähnlichen Formulierungen beginnt meist eine dreiste Betrugsmasche, bei denen die Täter Messenger-Diensten wie WhatsApp nutzen.

Das Ziel dieser Masche ist dann zunächst, dass die Angeschriebenen reagieren - und dabei im Idealfall den Namen des Angehörigen nennen, den sie als Verfasser der Nachricht vermuten. In der Folge entwickelt sich nun ein Dialog, in dem die angeblichen Verwandten zunächst erklären, warum sie ein neues Handy oder eine neue Mobilnummer haben. Beispielsweise wird vorgegeben, dass das Mobiltelefon defekt oder gestohlen worden sei. Die angeblichen Angehörigen hätten sich umgehend ein Handy leihen oder auf andere Art beschaffen müssen, um erreichbar zu sein.

Sobald die Geschädigten "angebissen" haben und davon überzeugt sind, mit dem Sohn, der Tochter oder auch mit einem Enkel zu kommunizieren, lassen die Täter die Katze aus dem Sack:

"Kannst du mir einen Gefallen tun? Auf dem neuen Handy ist meine Banking-App noch nicht freigeschaltet und ich muss dringend mehrere Überweisungen tätigen! Kannst du das für mich übernehmen?"

In immer noch sehr vielen Fällen überweisen die Betrugsopfer dann Geld - teilweise bis zu mehreren Tausend Euro, ohne zu merken, dass es sich bei den Bankdaten bzw. der IBAN um vollkommen fremde Konten handelt. Die überwiesenen Geldbeträge werden dann von den Tätern innerhalb weniger Minuten weltweit transferiert, die Auszahlung erfolgt schließlich im Ausland.

Diese Betrugsmasche ist nicht nur mit hohen persönlichen Schadenssummen verbunden, sondern für die Opfer auch mit schweren psychischen Folgen. Die Polizei geht davon aus, dass die Betrüger wahllos an unzählige Handynummern, die mit einem WhatsApp-Account verbunden sind, derartige Nachrichten versenden. Sobald ein Opfer reagiert und antwortet, setzen die Betrüger ihre Tat fort.

Das für Betrugsfälle zuständige Fachkommissariat der Oldenburger Polizei hat derzeit 37 solcher Fälle in Bearbeitung, darunter elf vollendete Delikte, bei denen bereits finanzielle Schäden eingetreten sind. In einem dieser Fälle hatte eine 58-jährige Oldenburgerin in der vergangenen Woche insgesamt 6980 Euro überwiesen, ohne zu merken, dass sie per WhatsApp nicht mit ihrer Tochter, sondern mit einem Betrüger kommunizierte.

Aus polizeilicher Sicht handelt es sich bei dieser Art des Betrugs um eine Variante des Enkeltricks. Die Polizei rät auch beim Umgang mit Messenger-Diensten und Anrufen grundsätzlich zur Vorsicht:

1. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

2. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

3. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

4. Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

5. Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehende Personen.

6. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

7. Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

8. Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

9. Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Im Anhang dieser Pressemitteilung finden Sie beispielhaft drei Fotos von Betrugstaten über den WhatsApp-Messenger. Die gezeigten Dialoge stammen aus echten Straftaten.

Weitere Tipps der Polizei gegen den Enkeltrick und andere Betrugsmaschen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/.
01.11.2022, 19:50 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Zeugen gesucht
Erneut haben sich Betrüger als falsche Polizeibeamte ausgegeben und einen fünfstelligen Geldbetrag ergaunert.

Am Freitag, dem 28.10.2022, erhielt eine 83-jährige Oldenburgerin einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. In dem Telefonat gegen 14.30 Uhr teilte der Mann mit, dass er Mitarbeiter einer Bank sei und man der Geschädigten bei der letzten Bargeldabhebung versehentlich markierte Scheine übergeben hätte. Diese Geldscheine müssten nun in der Bank getauscht werden. Hierfür habe der Bankmitarbeiter der Rentnerin die Begleitung durch die Polizei angeboten. Als gegen 15 Uhr ein angeblicher Polizist an ihrer Haustür im Langenweg klingelte, übergab sie dem Mann das Bargeld. Der Unbekannte verschwand anschließend mit dem Geld (1379751). Der Zeugenaussage zufolge soll der Mann ca. 50 bis 60 Jahre alt, etwa 1,70 m groß und von südeuropäischer Erscheinung gewesen sein. Er soll außerdem eine blaue Hose und einen blauen Stoffblouson getragen haben.


Bereits am Donnerstag, dem 27.10.2022, hat sich eine weitere Tat ereignet. Den Schilderungen der 88-Jährigen zufolge habe die Oldenburgerin gegen 14 Uhr den Anruf eines Mannes erhalten, der sich als Polizeibeamter vorstellte. Der Mann habe der Rentnerin erklärt, dass sie vermutlich gefälschtes Bargeld zu Hause habe und dies von der Polizei überprüft werden müsse. Der unbekannte Täter sei wenig später an der Haustür der Frau an der Kanalstraße erschienen und habe das Bargeld der Rentnerin angeblich überprüft. Anschließend habe er das Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und die Bankkarte der Oldenburgerin mitgenommen. Der Mann soll nach Aussage der Geschädigten ca. 1,70 m groß, dunkelhäutig und mittleren Alters sein. Er soll zudem eine kräftige Statur haben.

In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und Betrugs aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei nimmt diese Vorfälle nochmal zum Anlass, auf die 
Gefahren dieser Betrugsmasche hinzuweisen. Wir empfehlen Ihnen in 
diesem Zusammenhang:
   - Bleiben Sie am Telefon immer skeptisch. Rufen Sie gegebenenfalls
     Ihre örtliche Polizei unter den bekannten Rufnummern zurück. 
     Legen Sie vor diesem Anruf unbedingt auf!
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten.
   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen 
     bitten.
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Vereinbaren Sie niemals ein Treffen oder hinterlegen 
     irgendwelche (Wert-)Gegenstände.
   - Erzählen Sie Ihren Verwandten und/oder anderen Vertrauten von 
     diesen Anrufen.

Wichtig ist: Sie können Ihrer örtlichen Polizei vertrauen! Rufen Sie uns bei Fragen gerne an oder kommen Sie persönlich vorbei. Weitere Hinweise finden Sie auch im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.
21.10.2022, 14:10 Uhr
Schockanruf: Bankmitarbeiterin vereitelt Betrug
Durch das beherzte Vorgehen einer Oldenburger Bankmitarbeiterin konnte am Donnerstag ein dreister Betrug verhindert werden.

Eine 76-jährige Frau aus Oldenburg erhielt den polizeilichen Ermittlungen zufolge um 13.45 Uhr den Anruf einer Frau, die sich deren Tochter ausgab. Die Anruferin erklärte der Rentnerin mit weinerlicher Stimme, dass sie in Norwegen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Eine Unfallbeteiligte sei dabei um Leben gekommen und die Tochter der Oldenburgerin müsse nun 48.000 Euro Kaution zahlen, um eine sofortige Haft verhindern zu können. Die Rentnerin wurde zudem angewiesen, mit niemandem über den Vorfall zu sprechen.

Nach einem längeren Telefonat erklärte sich die 76-jährige schließlich bereit, bei ihrem Geldinstitut einen Geldbetrag abzuheben. Die Rentnerin fuhr mit ihrem Auto zur Filiale ihrer Bank an der Alexanderstraße und versuchte dort, die Auszahlung zu veranlassen. Währenddessen stand die Frau über ihr Mobiltelefon weiterhin in Kontakt mit der angeblichen Tochter.

Die Angestellte der Filiale bemerkte das auffällige Verhalten der Oldenburgerin sofort und vermutete einen Betrugsversuch. Aus diesem Grund zögerte sie die Auszahlung unter einem Vorwand hinaus und alarmierte die Polizei, deren Beamte sich umgehend auf den Weg zum Geldinstitut machten.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizei hat Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs eingeleitet.

Der so genannte "Schockanruf" ist eine bekannte Variante des Enkeltricks. Die Täter legen es darauf an, am Telefon in kurzer Zeit eine Drohkulisse aufzubauen und ihre Opfer mit schockierenden Nachrichten über nahe Angehörige unter Druck zu setzen.

Weitere Informationen zur Masche des Enkeltricks sowie Verhaltenshinweise der Polizei können unter dem folgenden Link nachgelesen werden:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
14.10.2022, 12:41 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Ein 82-jähriger aus Oldenburg erhielt in der Nacht vom 10. Oktober auf den 11. Oktober einen Anruf von einem angeblichen "Kriminalbeamten". In dem Telefonat gegen Mitternacht teilte der Mann mit, dass Mitarbeiter einer Bankfiliale korrupt seien und dass das Geld des Rentners nicht mehr sicher sei. Der 82-Jährige wurde aufgefordert eine hohe Geldsumme von seinem Konto abzuheben und an die angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Dieser Aufforderung kam der Rentner am nächsten Morgen nach. Er nahm den vereinbarten Betrag von seinem Konto ab und übergab das Geld anschließend an zwei unbekannte Männer, die an seiner Wohnungstür klingelten.

Nachdem die unbekannten Männer sich nicht mehr, wie mit dem Rentner vereinbart, meldeten, wurde der 82-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
06.09.2022, 17:51 Uhr
Erneuter Einbruch in Handygeschäft
Am Montag, 05.09., wurde bei der Oldenburger Polizei ein weiterer Einbruch in ein Geschäft eines Telekommunikationsdienstleiters angezeigt.

Betroffen war diesem Fall war eine Filiale an der Alexanderstraße. Unbekannte Täter hatten in der Zeit zwischen Samstagmittag (13 Uhr) und Montag gegen 7.30 Uhr eine Seitenscheibe am Gebäude eingeschlagen und konnten so in das Geschäft eindringen. Aus dem Shop entwendeten die Täter einen Kasseneinsatz mit Bargeld, mehrere Mobiltelefone und ein Tablet. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Hinweise von Zeugen werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen genommen. 
17.05.2022, 17:14 Uhr
Bankangestellter vereitelt Enkeltrick
Durch das umsichtige Vorgehen eines Bankmitarbeiters ist am Dienstag, 17.05., eine 81-jährige Oldenburgerin vor einem hohen finanziellen Schaden bewahrt worden.

Die Frau hatte gegen 12.30 Uhr die Filiale eines Geldinstituts an der Nadorster Straße aufgesucht und dort angegeben, dass sie 28.000 Euro "für private Zwecke" abheben wolle. Nachdem die Oldenburgerin dem 22-jährigen Angestellten zudem erklärte, dass sie mit dem Taxi zur Bank gefahren sei, habe dieser sofort Verdacht geschöpft und einen Betrugsversuch vermutet. Er bat die 81-Jährige, sich kurz in den Wartebereich zu setzen. Daraufhin alarmierte der Mitarbeiter die Polizei.

Im Gespräch mit der völlig verängstigten und aufgelösten Rentnerin erfuhren die Beamten kurz darauf, dass die Frau zuvor mehrere Anrufe angeblicher Polizeibeamter erhalten habe, in denen sie aufgefordert wurde, Geld von der Bank abzuheben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Betrüger auch das Taxi gerufen haben, mit dem die 81-Jährige an ihrer Wohnung in Bloherfelde abgeholt und zu ihrem Geldinstitut gefahren wurde.

Die Polizei lobt das aufmerksame und umsichtige Verhalten des 22-jährigen Bankmitarbeiters ausdrücklich. Für die weiteren Ermittlungen wurde ein Verfahren wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung eingeleitet.

Hinweise zum Schutz vor Betrugsdelikten wie dem so genannten Enkeltrick sind im Internet auf der Seite der Polizeiberatung nachzulesen.
25.03.2022, 13:12 Uhr
Enkeltrick per WhatsApp
Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche
Bei einer weiteren Variante des Enkeltricks sind auch in Oldenburg und im Ammerland in den vergangenen Tagen und Wochen Menschen um teilweise hohe Geldbeträge betrogen worden.

Bei dieser Masche erhalten die Opfer auf ihren Smartphones WhatsApp-Nachrichten unbekannter Absender. Die Verfasser der Nachrichten geben sich als Angehörige aus, sie beginnen den Text zumeist mit Begrüßungen wie "Hallo Mama" oder "Hallo Opa". In ihren Nachrichten erklären die angeblichen Verwandten dann, dass ihre Handys defekt seien und sie daher eine neue Nummer erhalten hätten. Sobald die Opfer auf die eingegangenen Nachrichten eingehen, folgt der eigentliche Betrug: Die Täter geben vor, dass das Online-Banking auf dem neuen Smartphone noch nicht freigeschaltet worden sei und eine dringende Überweisung getätigt werden müsse. Die Opfer werden dann gebeten, einen bestimmten Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen. Mit Aussagen wie "Du bekommst das Geld auch morgen zurück, versprochen!" erschleichen sich die Betrüger zusätzliches Vertrauen.

Wie bei anderen Varianten des Enkeltricks wird die Masche in den meisten Fällen durchschaut: Die Opfer reagieren richtig, beenden die Kommunikation und wenden sich an die Polizei.

In den vergangenen Tagen kam es jedoch sowohl in der Stadt Oldenburg als auch im Landkreis Ammerland zu mehreren vollendeten Taten, bei denen die Opfer bis zu vierstellige Geldbeträge überwiesen, bevor der Betrug schließlich aufflog.

Die Polizei empfiehlt bei der Kommunikation in Messenger-Diensten ein gesundes Misstrauen: Seien Sie vorsichtig, wenn sich angebliche Bekannte oder Angehörige plötzlich mit unbekannten Nummern melden und Geld fordern. Nehmen Sie unter den Ihnen bekannten Telefonnummern Kontakt zu ihren Angehörigen auf oder lassen Sie sich eine Sprachnachricht schicken. Überweisen Sie ohne weitere Prüfung niemals Geld an angebliche Vertrauenspersonen. Sollten Sie bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut und fordern Sie dort die Überweisung zurück. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Weitere Hinweise zu dieser Betrugsmasche und Beispiele eines WhatsApp-Chats finden Sie auf der Präventionsseite des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie unter polizei-beratung.de.
18.01.2022, 15:18 Uhr
Einschränkungen für Besucher der Polizei am Friedhofsweg
 Für die Sanierungsarbeiten am Dienstgebäude der Polizei am Friedhofsweg 30 in Oldenburg wird der Baukran in den nächsten Monaten nicht benötigt, sodass er am 19. und 20. Januar 2022 zunächst abgebaut wird. Dabei muss aus Sicherheitsgründen der Haupteingang zum Dienstgebäude an dem Mittwoch und Donnerstag vorübergehend komplett gesperrt werden. Dies wird zu erheblichen Einschränkungen für den Besucherverkehr führen. Besucher der Polizei werden daher gebeten, an den genannten Tagen die Wache des Streifendienstes an der Wallstraße 14 aufzusuchen. Alternativ besteht nach wie vor die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten: https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/