Rubrik Polizei
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01.07.2022, 18:06 Uhr
Unbekannte Täter entreißen 33-Jährigem das Mobiltelefon
Ein 33-jähriger Oldenburger ist am Dienstag, 28.06., in Oldenburg Opfer eines Raubs geworden.

Gegenüber der Polizei schilderte der Mann, dass er am Dienstag in den späten Abendstunden im Bereich des Oldenburger Hauptbahnhofs unterwegs gewesen sei. Als er sich im Zeitraum zwischen 23 Uhr und Mitternacht dem Berliner Platz näherte, um bei der dortigen Sparkasse Geld abzuheben, sei er von zwei jungen Männern verfolgt worden. Kurz vor dem Gebäude der Sparkasse sei der 33-Jährige von den beiden Männern angesprochen und gefragt worden, ob er Geld bei sich hat. Dazu hätten die Männer erklärt, dass sie ein Messer dabei hätten.

Die beiden Unbekannten sollen das Opfer dazu gedrängt haben, seinen Rucksack auszuleeren. Weiterhin sei der Oldenburger aufgefordert worden, mit seiner Bankkarte Bargeld abzuheben, was jedoch nicht gelang. Währenddessen sei er von den beiden Männern festgehalten worden. Kurz darauf habe das Opfer sein Mobiltelefon zeigen müssen, was die Täter ihm dann aus der Hand rissen. Dabei sei der 33-Jährige von einem der Täter getreten worden.

Der Oldenburger beschrieb einen der beiden Täter als etwa 20 Jahre alt, 1,85 Meter groß und schlank. Er habe dunkle Haare, blaue Augen sowie einen leichten Bart gehabt.

Der Mittäter soll 18 Jahre alt, 1,70 Meter groß und ebenfalls schlank gewesen sein. Zudem soll er dunkelblond gewesen sein und habe eine Zahnspange getragen.

Beide Täter seien mit schwarzem Kapuzenpullover und schwarzer Hose bekleidet gewesen. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
28.06.2022, 17:49 Uhr
20-Jähriger wird Opfer eines Raubs
Im Bereich der Bushaltestelle „Lappan“ ist es am Sonntagabend, 26.06., zu einem Raub gekommen. Die Polizei sucht für die weiteren Ermittlungen nun Zeugen der Tat.

Ein 20-jähriger Oldenburger hatte sich am Sonntagabend mit Freunden am Lappan verabredet. Als er wenige Minuten vor 20 Uhr dort eintraf, habe er sich zunächst auf eine Bank gesetzt und dort auf seine Bekannten gewartet. Plötzlich sei eine ihm unbekannte Person von der Seite gekommen, habe das Opfer umgestoßen und ihm das Mobiltelefon aus der Hand gerissen. Dann sei der Unbekannte mit seiner Beute in Richtung Poststraße davongerannt. Den Täter beschrieb der 20-Jährige als etwa 1,50 Meter groß. Der Angreifer soll zudem dunkle, lockige Haare getragen haben und sei mit rotem Shirt, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen bekleidet gewesen.

Für Zeugenhinweise ist die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 erreichbar.
28.06.2022, 17:48 Uhr
Einbruch in Wohnung
Unbekannte Diebe entwenden Bargeld
Am Vormittag des 27.06. kam es in der Wilhelm-Krüger-Straße in Oldenburg zu einem Wohnungseinbruch, bei dem unbekannte Diebe Bargeld entwendeten. In der Zeit zwischen 9 Uhr und 10.20 Uhr gelangten die Täter in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Sie öffneten gewaltsam die Wohnungstür, durchwühlten alle Räume und erbeuteten dabei einen vierstelligen Betrag. Mit dem gestohlenen Bargeld flüchteten die Täter unerkannt.

Für Zeugenhinweise ist die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 erreichbar.
28.06.2022, 17:15 Uhr
Diebstahl
Ein unbekannter Täter gab sich am Freitag, 24.06., gegen 09.20 Uhr als Handwerker aus und erlangte auf diese Weise Zutritt zu einer Wohnung in der Siegfriedstraße. Dort entwendete er aus der Wohnung einer älteren Damen Bargeld. Der Täter war circa 180 cm groß, hatte eine kräftige Statur und einen Bart. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Oldenburg unter 0441/7904115 zu melden.
28.06.2022, 17:13 Uhr
Versuchter Einbruch
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (23./24.06.) versuchten Unbekannte mehrere Türen zu einem Bürogebäude in der Taastruper Straße aufzubrechen. Aus unbekannten Gründen ließen sie von der Tat ab. Hinweise nimmt die Polizei Oldenburg unter 0441/7904115 entgegen.
23.06.2022, 15:33 Uhr
Diebstahl von Kabeln aus Rohbau
In der Zeit von Dienstagabend, 21. Juni, gegen 18:30 Uhr bis zum Morgen gegen 07:00 Uhr kam es zu dem Diebstahl von mehreren Kupferrohren. Durch eine bisher unbekannte Person wurde eine im Rohbau befindliche Baustelle in der Rosenstraße betreten.

Aus dem Rohbau wurden mehrere, zum Teil schon verbaute, Kupferrohre entwendet. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0441 - 7904115 zu melden.
21.06.2022, 17:44 Uhr
Zeugenaufruf: Diebstahl eines hochwertigen Elektromobils
Iin der Nacht von Donnerstag (16.06.2022) zu Freitag (17.06.2022) kam es zu dem Diebstahl eines Elektromobils.

Einem 90-Jährigen wurde in der Nacht zu Donnerstag ein Elektromobil entwendet. Der Oldenburger hatte am Donnerstag, gegen 18:45 Uhr, sein Fahrzeug vor einem Seniorenwohnheim in der Willersstraße geparkt.

Am nächsten Morgen, gegen 07:30 Uhr, bemerkte der 90-Jährige den Diebstahl seines Elektromobils und verständigte die Polizei.

Bei dem Elektromobil handelt es sich um ein Fahrzeug der Marke Life & Mobile in schwarz/silber. Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei dringend Zeugen. Wer kann Hinweise zum Verbleib des Elektromobils geben. Zeugen melden sich bitte bitte bei der Polizei unter der Rufnummer: 0441 - 7904115
17.05.2022, 17:14 Uhr
Bankangestellter vereitelt Enkeltrick
Durch das umsichtige Vorgehen eines Bankmitarbeiters ist am Dienstag, 17.05., eine 81-jährige Oldenburgerin vor einem hohen finanziellen Schaden bewahrt worden.

Die Frau hatte gegen 12.30 Uhr die Filiale eines Geldinstituts an der Nadorster Straße aufgesucht und dort angegeben, dass sie 28.000 Euro "für private Zwecke" abheben wolle. Nachdem die Oldenburgerin dem 22-jährigen Angestellten zudem erklärte, dass sie mit dem Taxi zur Bank gefahren sei, habe dieser sofort Verdacht geschöpft und einen Betrugsversuch vermutet. Er bat die 81-Jährige, sich kurz in den Wartebereich zu setzen. Daraufhin alarmierte der Mitarbeiter die Polizei.

Im Gespräch mit der völlig verängstigten und aufgelösten Rentnerin erfuhren die Beamten kurz darauf, dass die Frau zuvor mehrere Anrufe angeblicher Polizeibeamter erhalten habe, in denen sie aufgefordert wurde, Geld von der Bank abzuheben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Betrüger auch das Taxi gerufen haben, mit dem die 81-Jährige an ihrer Wohnung in Bloherfelde abgeholt und zu ihrem Geldinstitut gefahren wurde.

Die Polizei lobt das aufmerksame und umsichtige Verhalten des 22-jährigen Bankmitarbeiters ausdrücklich. Für die weiteren Ermittlungen wurde ein Verfahren wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung eingeleitet.

Hinweise zum Schutz vor Betrugsdelikten wie dem so genannten Enkeltrick sind im Internet auf der Seite der Polizeiberatung nachzulesen.
25.03.2022, 13:12 Uhr
Enkeltrick per WhatsApp
Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche
Bei einer weiteren Variante des Enkeltricks sind auch in Oldenburg und im Ammerland in den vergangenen Tagen und Wochen Menschen um teilweise hohe Geldbeträge betrogen worden.

Bei dieser Masche erhalten die Opfer auf ihren Smartphones WhatsApp-Nachrichten unbekannter Absender. Die Verfasser der Nachrichten geben sich als Angehörige aus, sie beginnen den Text zumeist mit Begrüßungen wie "Hallo Mama" oder "Hallo Opa". In ihren Nachrichten erklären die angeblichen Verwandten dann, dass ihre Handys defekt seien und sie daher eine neue Nummer erhalten hätten. Sobald die Opfer auf die eingegangenen Nachrichten eingehen, folgt der eigentliche Betrug: Die Täter geben vor, dass das Online-Banking auf dem neuen Smartphone noch nicht freigeschaltet worden sei und eine dringende Überweisung getätigt werden müsse. Die Opfer werden dann gebeten, einen bestimmten Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen. Mit Aussagen wie "Du bekommst das Geld auch morgen zurück, versprochen!" erschleichen sich die Betrüger zusätzliches Vertrauen.

Wie bei anderen Varianten des Enkeltricks wird die Masche in den meisten Fällen durchschaut: Die Opfer reagieren richtig, beenden die Kommunikation und wenden sich an die Polizei.

In den vergangenen Tagen kam es jedoch sowohl in der Stadt Oldenburg als auch im Landkreis Ammerland zu mehreren vollendeten Taten, bei denen die Opfer bis zu vierstellige Geldbeträge überwiesen, bevor der Betrug schließlich aufflog.

Die Polizei empfiehlt bei der Kommunikation in Messenger-Diensten ein gesundes Misstrauen: Seien Sie vorsichtig, wenn sich angebliche Bekannte oder Angehörige plötzlich mit unbekannten Nummern melden und Geld fordern. Nehmen Sie unter den Ihnen bekannten Telefonnummern Kontakt zu ihren Angehörigen auf oder lassen Sie sich eine Sprachnachricht schicken. Überweisen Sie ohne weitere Prüfung niemals Geld an angebliche Vertrauenspersonen. Sollten Sie bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut und fordern Sie dort die Überweisung zurück. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Weitere Hinweise zu dieser Betrugsmasche und Beispiele eines WhatsApp-Chats finden Sie auf der Präventionsseite des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie unter polizei-beratung.de.
18.01.2022, 15:18 Uhr
Einschränkungen für Besucher der Polizei am Friedhofsweg
 Für die Sanierungsarbeiten am Dienstgebäude der Polizei am Friedhofsweg 30 in Oldenburg wird der Baukran in den nächsten Monaten nicht benötigt, sodass er am 19. und 20. Januar 2022 zunächst abgebaut wird. Dabei muss aus Sicherheitsgründen der Haupteingang zum Dienstgebäude an dem Mittwoch und Donnerstag vorübergehend komplett gesperrt werden. Dies wird zu erheblichen Einschränkungen für den Besucherverkehr führen. Besucher der Polizei werden daher gebeten, an den genannten Tagen die Wache des Streifendienstes an der Wallstraße 14 aufzusuchen. Alternativ besteht nach wie vor die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten: https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/
05.11.2021, 20:08 Uhr
Zwei Autos in Bloherfelde/Eversten aufgebrochen
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 03./04.11., wurden zwei Autos der Marke Audi aufgebrochen. Der eine Audi war zur Tatzeit im Osterkampsweg und der andere in der Theodor-Heuss-Straße abgestellt. Unbekannte Täter schlugen jeweils die Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und entwendeten geringe Wertsachen aus dem Fahrzeuginneren. Personen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441-7904115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
30.10.2021, 18:01 Uhr
»Kontaktbereichsbeamte« der Polizei nehmen Arbeit auf
Im Oldenburger Stadtgebiet sind ab sofort neue Kontaktbereichsbeamte (»KOB«) der Polizei im Einsatz. Polizeioberkommissarin Heike Grunze und ihre beiden Kollegen, Oberkommissar Christian Brandt und Hauptkommissar Frank Vehren, werden in ihren Einsatzbereichen in erster Linie präventiven Tätigkeiten nachgehen. Dazu gehören insbesondere die Kontaktpflege mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie die Wahrnehmung von Auskunfts- und Beratungsfunktionen.

Bei ihren Streifentätigkeiten zu Fuß und mit dem Fahrrad werden die beiden Beamten und die Beamtin für Fragen rund um Verkehrssicherheitsarbeit, Ermittlung und Kriminalprävention zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden sie auch außerhalb ihrer Bürgersprechstunden in den Stadtteilen Kontakte zu Vereinen, Stadtteiltreffs, Bürgervereinen sowie Jugend- und Kultureinrichtungen pflegen und auf Wochenmärkten, Bürgerfesten und weiteren öffentlichen Veranstaltungen präsent sein.

Die drei neuen Kontaktbereichsbeamte sind in fest zugewiesenen Stadtbereichen unterwegs:

Zuständig für den Bereich Oldenburg-Nord wird künftig Polizeioberkommissar Christian Brandt sein. Sein Zuständigkeitsbereich wird die Stadtteile Ohmstede, Donnerschwee, Nadorst, Etzhorn, Ofenerdiek, Dietrichsfeld und Alexandersfeld umfassen. Der 48-Jährige hat bereits umfangreiche Erfahrungen im Bereich des polizeilichen Einsatz- und Streifendienstes, unter anderem in Delmenhorst, Rastede und Oldenburg sammeln können und ist Angehöriger der Tuning-Kontrollgruppe der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland.

Die Stadtteile Bürgerfelde, Wechloy, Bloherfelde, Eversten und Osternburg werden dem Bereich Oldenburg-Mitte zugewiesen. Hier wird zukünftig der 57-jährige Polizeihauptkommissar Frank Vehren tätig sein. Nach vielen Jahren im Einsatz- und Streifendienst in der Stadt Oldenburg gehörte Frank Vehren zuletzt dem Zentralen Kriminaldienst an und war hier für die Ermittlungen von Eigentumsdelikten wie Raub, Erpressung und Einbruch zuständig. Der Hauptkommissar möchte seine langjährigen Erfahrungen im Ermittlungsbereich und als Einsatzbeamter "auf der Straße" in seiner neuen Funktion nutzen und an die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen weitergeben.

Die 55-jährige Polizeioberkommissarin Heike Grunze wird im Bereich Oldenburg-Süd (Stadtteile Kreyenbrück, Bümmerstede, Krusenbusch, Tweelbäke und Drielake) eingesetzt. Heike Grunze war langjährige Mitarbeiterin des Einsatz- und Streifendienstes in der Oldenburger Wallstraße und gehörte seit 2014 der Polizeistation »Citywache« an. »Mein Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürgern in den zugewiesenen Stadtteilen da zu sein und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen«, so Heike Grunze.

Alle drei neuen KOB sind organisatorisch an die Polizeistation »Citywache« in der Wallstraße angegliedert. Telefonisch sind die Beamten und die Beamtin über die Polizeistation »Citywache« unter der Nummer 0441/790-4233 und per Mail unter kontaktbeamte@pi-ol.polizei.niedersachsen.de erreichbar.

Außerdem bietet der neue Kontaktbereichsdienst der Polizei in verschiedenen Stadtteilen Bürgersprechstunden an. Für den Monat November wurden zunächst die folgenden Sprechzeiten festgelegt:

Bereich Oldenburg-Nord:

- Polizeistation Ohmstede (Rigaer Weg 66): 10. November 2021, 
     14-15 Uhr

- Polizeistation Ofenerdiek (Ofenerdieker Str. 59): 18. November 
     2021, 14-15 Uhr

Bereich Oldenburg-Mitte:

- Polizeistation Bloherfelde (Kennedystraße 13): 3. November 2021,
     14-15 Uhr

- Bürgerfelder Turnerbund (Alexanderstr. 207): 5. November 2021, 
     10-11 Uhr

Bereich Oldenburg-Süd:

- Polizeistation Kreyenbrück (Ewigkeit 34/36): 16. November 2021, 
     14.30-15.30

- Polizeistation Krusenbuch (Beentweg 2D): 23. November 2021, 
     14.30-15.30

Die weiteren monatlichen Sprechzeiten werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben. Davon unberührt bleiben die üblichen Öffnungszeiten der Polizeistationen. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig eng mit den Kontaktbereichsbeamten zusammenarbeiten.
26.10.2021, 17:29 Uhr
Einbruch in Wohnhaus
Am Montag, 25.10., in der Zeit zwischen 10 und 17.30 Uhr verschafften sich Einbrecher auf ungeklärte Weise Zutritt in eine Erdgeschosswohnung am Schulweg. Aus einer Schatulle im Schlafzimmer stahlen die Unbekannten Bargeld in Höhe von 1400 Euro. 

Zeugen der Einbrüche werden um Hinweise unter der Telefonnummer 0441/790-4115 gebeten.
15.10.2021, 20:08 Uhr
Unbekannte verteilen Nägel auf Spielplatz
Zeugenaufruf der Polizei
Auf dem Spielplatz am Anne-Frank-Platz haben unbekannte Täter eine Reihe von Nägeln verteilt und damit bei dort spielenden Kindern nicht unerhebliche Verletzungen in Kauf genommen.

Eine Zeugin hatte die Nägel am Donnerstag auf den Spielgeräten bemerkt und bereits einige davon entfernt. Gegen 14 Uhr teilte sie ihre Beobachtung dann der Polizeistation Ohmstede mit. Die Beamten machten sich umgehend auf den Weg zum Spielplatz. An verschiedenen hölzernen Elementen wie einem Kletterturm und Sitzgelegenheiten stellten sie weitere Drahtstifte fest.

Die jeweils drei Zentimeter langen und scharfkantigen Stifte ragten etwa zu zwei Dritteln ihrer Gesamtlänge aus den Spielgeräten heraus und stellten dadurch eine erhebliche Gefahr für dort spielende Kinder dar. Insgesamt wurden 35 Nägel gefunden und entfernt. Anschließend wurde der Spielplatz wieder freigegeben.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Nach den bisherigen Informationen dürfte die Tat in der Zeit zwischen Mittwoch, 14 Uhr, und Donnerstag, 13 Uhr, verübt worden sein.

Für die weiteren polizeilichen Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, wird um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
05.10.2021, 16:10 Uhr
Norwegische Polizeibeamtin fährt in Oldenburg Streife
Mit Beginn des Monats Oktober hat die Oldenburger Polizei Unterstützung aus dem Ausland bekommen: Die Norwegerin Sara Marie Munkerud hat im Sommer ihr Bachelorstudium bei der Polizei in Norwegen beendet und war zuletzt bei der "Borderpolice" in Oslo tätig. Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms "Erasmus" hat die 23-Jährige nun die Möglichkeit bekommen, ein zweimonatiges Praktikum bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland zu absolvieren.

Sara Marie Munkerud wird während ihrer Hospitation die Kolleginnen und Kollegen des Einsatz- und Streifendienstes I am Friedhofsweg sowie der Autobahnpolizei unterstützen. Die Norwegerin spricht neben ihrer Muttersprache fließend Englisch und wird von ihren jeweiligen Streifenpartnern in englischer Sprache begleitet. Im Einsatz wird sie die Uniform der norwegischen Polizei tragen.
26.08.2021, 20:16 Uhr
Einbruch in Baucontainer
Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit von Dienstag, dem 24.08.2021 (20 Uhr), bis Mittwoch, dem 25.08.2021 (04.30 Uhr), einen Baucontainer, der im Bereich der Baustelle an der Kanalstraße in Oldenburg steht, auf. Hierzu durchtrennten die Unbekannten das Vorhängeschloss und nahmen aus dem Container hochwertige Werkzeuge mit. Mit dem Diebesgut im Wert von ca. 4000 Euro flüchteten die Täter unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen des Einbruchs und nimmt unter der Telefonnummer 0441/790-4115 Hinweise entgegen.
27.07.2021, 18:26 Uhr
Gedenkwand für jüdische NS-Opfer beschmiert
Am Dienstag, 27.07., beschädigten unbekannte Täter die Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus an der Peterstraße.

Die Gedenkwand neben dem Gebäude des PFL wurde im Zeitraum zwischen 11 und 13 Uhr auf der Vorder- und Rückseite mit antisemitischen Botschaften in weißer Farbe beschmiert.

Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, zeigte sich entsetzt über die Tat. "Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Platz für Judenhass, deswegen müssen wir jegliche Form von Antisemitismus konsequent bekämpfen. Der Staatsschutz arbeitet mit Hochdruck daran, die Verursacher dieser Tat zu ermitteln", sagte Kühme und betonte: "Die Polizei steht an der Seite der Jüdischen Gemeinde."

Der Staatsschutz der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland bittet Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. Insbesondere der unbekannte Hinweisgeber, der die Tat am Dienstag gegen Mittag bei der Polizeiwache an der Wallstraße gemeldet hat, wird um Kontaktaufnahme mit den Ermittlern gebeten.

Die Stadtverwaltung hat Anzeige erstattet. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Eine Fachfirma soll versuchen, die antisemitischen Schmierereien zu beseitigen. Vorerst soll die Gedenkwand abgedeckt werden.

Die 2013 eingeweihten und 2015 überarbeiteten Gedenktafeln halten die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Oldenburgs wach. 175 Namen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die letzte Wohnung sowie das Todesdatum beziehungsweise das Datum ihrer Deportation sind auf der Gedenkwand nachzulesen. Auf einem großen Stadtplan sind die letzten Wohnungen besonders gekennzeichnet.
13.07.2021, 21:15 Uhr
Einbrüche in Büro- und Geschäftsräume
In der Nacht von Sonntag auf Montag (11./12.07.) stiegen unbekannte Einbrecher in die Räume einer Firma am Marschweg ein. Die Täter hatten im Zeitraum zwischen 17 und 6 Uhr die Glaselemente zweier Fenster eingeschlagen und konnten so ins Gebäude eindringen. Dort brachen sie gewaltsam die Zugangstüren mehrerer Büros auf und durchwühlten Schränke und Schubladen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde lediglich ein geringer Bargeldbetrag gestohlen.

Ein weiterer Einbruch wurde der Polizei aus der Straße Haarenufer gemeldet: Zwischen dem vergangenen Freitag (09.07., 15 Uhr) und Montagmorgen schlugen Unbekannte ein Fenster zu einem Bürokomplex ein. Im Gebäude hebelten die Täter einen Schrank auf; sie flüchteten jedoch ohne Beute.

Zeugen der Einbrüche werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115.