Rubrik Jugend
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09.08.2022, 16:33 Uhr
Noch Plätze frei beim „Wahlhelfer“-Workshop
Infos, Hintergrundwissen und Rollenspiele für junge Wählerinnen und Wähler
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg macht Jugendliche fit für den Wahltag am 9. Oktober: In den Sommerferien (19. und 20. August) findet gemeinsam mit Politik zum Anfassen e.V. ein „Wahlhelfer“-Workshop statt. Ihr lernt hier nicht nur, wie Ihr als Wahlhelferin oder Wahlhelfer aktiv dabei sein könnt – auch Hintergrundwissen zur Landtagswahl und unserer Demokratie wird vermittelt. Ihr werdet interaktiv in Rollenspielen auf den Wahltag im Oktober vorbereitet. Kommt vorbei, sagt es weiter und meldet Euch an: Alle interessierten Jugendlichen sind eingeladen.

Der zweitägige Workshop findet statt am Freitag, 19. August, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. August, von 10 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße (Seminarraum 2). Anmelden könnt Ihr Euch beim Kinder- und Jugendbüro per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3699.
29.07.2022, 19:10 Uhr
„Wein-Box“ abgebaut: Jugendschutz verhindert unkontrollierten Zugang zu Alkoholverkaufsautomaten
Verwaltungsgericht schließt sich im vorläufigen Verfahren Rechtsauffassung der Stadt an
Bei vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern hatte sie für Unmut gesorgt: Eine „Wein-Box“ an der Nordstraße. Bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung darf dieser Weinverkaufsautomat nicht mehr betrieben werden. Das Verwaltungsgericht Oldenburg schließt sich im vorläufigen Verfahren der Rechtsauffassung der Stadt an und erachtet die Untersagungsverfügung der Stadt für offensichtlich rechtmäßig. Das Hauptsacheverfahren ist noch anhängig. Der Alkoholverkaufsautomat nahe der Amalienbrücke verstößt nach der nun vom Gericht bestätigten Ansicht der Stadt gegen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes: Der für die Öffentlichkeit unkontrolliert zugängliche Automat ist nicht in einem gewerblichen Raum aufgestellt, sodass auch unberechtigte Personen Zugang zu den alkoholischen Getränken erhalten.

Immerhin: Inzwischen wurde der Automat, der sich auf einem privaten Grundstück befindet, abgebaut. Die Aufstellung und der unzulässige Betrieb des Automaten haben in den vergangenen Monaten für Unzufriedenheit unter Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten gesorgt. Nach Abbau der „Wein-Box“ ist nun auch das zuvor verdeckte imposante Streetart-Kunstwerk eines Massai-Mädchens wieder komplett zu sehen.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit nicht in Automaten angeboten werden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Automat an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort steht oder in einem gewerblichen Raum aufgestellt ist und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen Alkoholika entnehmen können. Diese Ausnahmefälle sind an der Nordstraße nicht gegeben.
19.07.2022, 17:57 Uhr
Politik zum Anfassen: Wahlhelfer-Workshop
Infos, Hintergrundwissen und Rollenspiele für junge Wählerinnen und Wähler – Bis 5. August anmelden
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg macht Jugendliche fit für den Wahltag am 9. Oktober: In den Sommerferien (19. und 20. August) findet gemeinsam mit Politik zum Anfassen e.V. ein „Wahlhelfer“-Workshop statt. Ihr lernt hier nicht nur, wie ihr als Wahlhelfer aktiv dabei sein könnt – auch Hintergrundwissen zur Landtagswahl und unserer Demokratie wird vermittelt. Ihr werdet interaktiv in Rollenspielen auf den Wahltag im Oktober vorbereitet. Kommt vorbei, sagt es weiter und meldet euch an: alle interessierten Jugendlichen sind eingeladen.

Der zweitägige Workshop findet statt am Freitag, 19. August, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. August, von 10 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße (Seminarraum 2). Anmeldungen nimmt das Kinder- und Jugendbüro bis zum 5. August an unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3699.
15.07.2022, 17:04 Uhr
Schüler*innen feiern Kino-Premiere
Selbstproduzierten Kurzfilme zum Schwerpunktthema Gesundheit
Ein Raunen geht durch den Saal des Casablanca Kinos. Schüler*innen ab der achten Klasse haben sich intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinandergesetzt und dazu Kurzfilme produziert. Jetzt werden Sie den geladenen Gästen gezeigt und demnächst sind ihre Werke sogar für die breite Öffentlichkeit im Internet unter color-your-life.org zugänglich. Unter den geladenen Gästen der Kinopremiere dabei sind Petra Averbeck, Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Ruth Spelmeyer-Preuß, erfolgreiche Leistungssportlerin mit Wurzeln in Oldenburg, Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, Lutz Trey, Mitglied des Vorstands der hkk Krankenkasse und Vertreterinnen und Vertreter der Sportbünde. 

COLOR YOUR LIFE ist ein Präventionsprojekt für junge Menschen zum Schwerpunktthema Gesundheit. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Art und Weise, wie Prävention hier angegangen wird: Durch Kreativität von Jugendlichen für Jugendliche. Sie selbst als Betroffene werden zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für eine gesunde Lebensführung, getreu dem Motto des Werkes der Helene-Lange-Schule: „Together we are better.“ Petra Averbeck überbringt die Grußworte der Stadt Oldenburg und lobt die Leistungen der Jugendlichen. „Es erfordere viel Mut und gegenseitiges Verbrauen“, die sehr persönlichen Filmwerke hier vor Ort dem Publikum zu zeigen. Die Bürgermeisterin freut sich, dass das Projekt auf so vielfältige Unterstützung bauen kann und bedankt sich bei den Initiatorinnen und Initiatoren. „Sie ermutigen die jungen Leute ihr Leben selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Eine Fähigkeit, die heute mehr gefragt ist als je zuvor. Das Ergebnis des Projekts, die zahlreichen Filme, führen vor Augen, welche starke Kraft in der Kreativität liegt.“

Umgesetzt wird das Kooperationsprojekt COLOR YOUR LIFE in Oldenburg von den Projektinitiatoren hkk Krankenkasse Bremen, Constanze Schwaiger und Wolfgang Ritter, Stadtsportbund Oldenburg, Claudia Lehnort und Marc Meitzler und der Bremer Medienagentur vomhörensehen, Daniel Tronnier. Lutz Trey, Vorstand hkk, äußert sich begeistert. Seit sechs Jahren ist die hkk Krankenkasse Unterstützer des Projekts. „Mein Dank geht an das Team hinter den Kulissen sowie den Lehrkräften und Schulleitungen, die mit Herzblut das Projekt alljährlich zum Erfolg führen“, so Trey. Über dieses überragende Engagement kann dieses Filmprojekt Präventionsziele abbilden. „Das Konzept ist lehrreicher als Frontalunterricht oder Verteilung von Hochglanzbroschüren.“
15.07.2022, 16:43 Uhr
Große Sommerferienaktion auf den Kinderseiten
Attraktive Preise zu gewinnen
Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet pünktlich zum letzten Schultag am Mittwoch, 13. Juli, auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlaubende gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und aufregende Ausflugstipps. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit sechs Sponsoren gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen! Einsendeschluss für die Verlosung ist Sonntag, 31. Juli.
Sommer-Verlosung: Lesen, Skaten, Wasserski, Zoo und mehr

Dank der Unterstützung durch Jaderpark, Cinemaxx, Backyard, Stadtbibliothek, Kletterwald in Conneforde und OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammengekommen, die in den ersten zwei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für diese Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das gibt es zu gewinnen:
  • fünf Kinderfreikarten für den Jaderpark
  • zwei mal zwei Freikarten für das CinemaxX
  • fünf Freikarten für die Skatehalle Backyard inklusive Ausleihe von BMX, Board und Schutzausrüstung
  • verschiedene coole Kinderbücher der Stadtbibliothek
  • einen Gutschein für ein Kind für den Kletterwald in Conneforde
  • zehn Tageskarten und drei Familien-Tageskarten für das OLantis Huntebad
Die Sommerferienaktion 2022 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis einschließlich 24. August unter www.kinder.oldenburg.de erreichbar.
15.07.2022, 16:38 Uhr
Ferienpass 2022 steht in den Startlöchern
Noch bei 130 Veranstaltungen freie Plätze
Die Sommerferien stehen vor der Tür und das heißt für Oldenburger Kinder und Jugendliche: Endlich Ferienpass-Zeit! Auch, wenn sich bereits viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum sportlichen Fußballgolfen und leckeren Pizzabacken, fürs kreative Upcycling-Projekt „Müllmonster“ und für den spielerischen Sommer auf dem Abenteuerspielplatz angemeldet haben – es gibt noch einige freie Plätze bei den Angeboten des Ferienpasses 2022.

453 Veranstaltungen konnte das Ferienpass-Team im städtischen Amt für Jugend und Familie bei dieser 49. Ferienpass-Auflage in Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der Angebote organisieren. „Damit nimmt die Anzahl an Veranstaltenden im Vergleich zum Corona-bedingten Rückgang der letzten Ferienpass-Auflage wieder deutlich zu“, freut sich der zuständige Amtsleiter Dr. Frank Lammerding: In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt 84 Vereine, Verbände und Freizeiteinrichtungen. Insbesondere die Freizeitstätten in städtischer und freier Trägerschaft, die im vergangenen Jahr einen großen Beitrag dazu geleistet haben, trotz der Corona-Situation ein buntes Ferienprogramm zu schaffen, sind zahlreich vertreten.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Ferien-Kreativ-Heft, das an vielen öffentlichen Stellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt, wie beispielsweise in Museen, Stadtbibliotheken, Stadtteiltreffs, Freizeitstätten und Schulen. Das Heft wurde erneut von den beiden Künstlerinnen Laura Keppel und Carolin Werel gestaltet. Weiterhin können Kinder, die am Ferienpass teilnehmen, in den Sommerferien zu einem vergünstigten Ferienpass-Tarif in die Freibäder OLantis und Flötenteich.

Übrigens: In diesem Jahr hat das Kinder- und Jugendbüro wieder Jugendleiterinnen und Jugendleiter ausgebildet, die im Ferienpass zum Einsatz kommen, bei einigen Veranstaltungen unterstützen oder auch eigene anbieten.

Wie bereits im vergangenen Jahr werden alle Veranstaltungen kostenlos angeboten, sodass nur eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben wird. Zur Buchung ist eine Registrierung und Anmeldung über die Ferienpass-Internetseite unter www.ferienpass-oldenburg.de erforderlich. Bisher haben sich 1.564 Kinder und Jugendliche registriert. Ein Großteil der Veranstaltungen ist bereits ausgebucht, jedoch sind bei rund 130 Veranstaltungen aktuell noch Plätze frei, die gebucht werden können. Es lohnt sich auch, zwischendurch immer wieder auf der Webseite vorbeizuschauen, da bei Absagen weitere Plätze zur Buchung frei werden können.

Eine Anmeldung ist bis zum Ende der Sommerferien jederzeit noch möglich. Einen aktuellen Überblick über die freien Plätze bietet die Veranstaltungsübersicht auf der Ferienpass-Internetseite.

Bei einigen Veranstaltungen sind möglicherweise angemessene Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Daher werden alle Teilnehmenden gebeten, einen Mund-Nasenschutz zu ihren gebuchten Veranstaltungen mitzubringen, der je nach Vorgabe der jeweiligen Veranstaltenden gegebenenfalls getragen werden muss.
05.07.2022, 22:16 Uhr
Bald sind Sommerferien – das Lesefieber steigt
Mitlesen und gewinnen bei der Leseaktion der Stadtbibliothek
In diesem Sommer geht es wieder los mit dem Lesefieber: Alle Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren, die einen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek haben, können am Ferien-Leseclub teilnehmen. Wer mitmachen will, kann sich ab Samstag, 9. Juli, in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, oder ab Montag, 11. Juli, in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück oder Ofenerdiek während der Öffnungszeiten eine Lesefieber-Clubkarte besorgen. Als kleines Extra gibt es eine Freikarte für die OLantis-Erlebniswelt, allerdings nur solange der Vorrat reicht.

In allen fünf Bibliotheken findet sich reichlich Lesestoff zum Ausleihen – von spannend bis lustig ist alles dabei. Zur Teilnahme gehört, dass zu jedem gelesenen Buch ein kurzer Bewertungsbogen ausgefüllt und in der Bibliothek abgeben werden muss. Wer mindestens drei Bücher gelesen und bewertet hat, wird nach den Ferien mit einer Lesefieber-Urkunde belohnt.

Unter allen Teilnehmenden, die ihre Clubkarte spätestens bis Samstag, 20. August, in ihrer Bibliothek abgegeben haben, werden tolle Preise verlost. Am Mittwoch, 24. August, findet im Veranstaltungssaal des PFL eine Abschluss-Aktion statt, zu der sich alle teilnehmenden Kinder anmelden können. Zu Gast ist der Schauspieler und Leseanimateur Frank Sommer mit seiner Mitmach-Leseshow und kniffligen Rätseln.
01.07.2022, 18:22 Uhr
Kinderbibliothek startet Bilderbuch-Autokino
Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen
Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Bilderbuchkino ein. Für Kinder bis 5 Jahre werden im Garten der Kinderbibliothek Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen. Die kleinen Kinogäste nehmen dabei auf „Bobby Cars“ Platz. Das „Bilderbuch-Autokino“ findet am 7. Juli, 11. Juli und 18. August jeweils um 14 und um 15 Uhr statt.

Interessierte melden sich vor Ort in der Kinderbibliothek am PFL oder telefonisch unter 0441 235-2893. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen. Falls eine Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden muss, werden die Teilnehmenden informiert.
01.07.2022, 18:14 Uhr
Neue 5. Klassen: So sehen die Zahlen aus
1.205 Aufnahmen an städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien
Im diesjährigen Aufnahmeverfahren für die künftigen 5. Klassen konnten 1.205 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien aufgenommen werden. Von Nachmeldungen ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr (1.245) bedeutet das im Rahmen üblicher Schwankungen einen leichten Rückgang. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtische Schulen besuchen. Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens wurden auch geflüchtete Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen aufgenommen. Auch hier wird durch den Wechsel von Schülerinnen und Schülern aus den Willkommens- und Sprachlernklassen oder durch weitere Zuzüge (vor allem aus der Ukraine) mit weiteren Aufnahmen gerechnet. Die endgültigen Zahlen erfasst die Schüler- und Klassenstatistik der allgemeinbildenden Schulen, die die Verwaltung am Ende des Jahres vorlegen wird.

Oberschulen
An den Oberschulen haben sich insgesamt 210 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die auch alle an der gewählten Schule aufgenommen werden konnten. Die Oberschulen Osternburg und Ofenerdiek richten jeweils eine Klasse mehr ein als rechnerisch erforderlich wäre. Dadurch können kleinere Klassen gebildet und auch erwartete Nachmeldungen aufgefangen werden. Es werden 13 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die Oberschulen Alexanderstraße, Eversten und Ofenerdiek mit jeweils drei Klassen starten. An der Oberschule Osternburg werden es vier Klassen sein.

Integrierte Gesamtschulen
An den Integrierten Gesamtschulen (IGS) haben sich 523 Schülerinnen und Schüler angemeldet, wovon aus Kapazitätsgründen 132 Oldenburger und vier auswärtige Schülerinnen und Schüler an der gewünschten Schule abgelehnt wurden. Von den abgelehnten Oldenburger Schülerinnen und Schülern konnten im Rahmen eines Nachmeldeverfahrens noch 19 an der IGS Kreyenbrück aufgenommen werden. Die verbliebenen Oldenburger Schülerinnen und Schüler hatten dann die Möglichkeit, sich zeitgleich mit allen anderen an den Oberschulen und Gymnasien anzumelden. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet. Die IGS Helene-Lange-Schule startet mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteich mit sechs Klassen.

Gymnasien
An den Gymnasien haben sich insgesamt 608 Schülerinnen und Schüler angemeldet. 19 auswärtige Schülerinnen und Schüler wurden aus Kapazitätsgründen abgelehnt. Am Alten Gymnasium und am Herbartgymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war fast immer der Besuch einer als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 21 Eingangsklassen eingerichtet. Das Gymnasium Eversten startet mit fünf Klassen und die anderen Gymnasien mit je vier Klassen.

Ein ausführlicher Bericht zum Aufnahmeverfahren der 5. Klassen erfolgt im Schulausschuss am Dienstag, 5. Juli. Weitere Informationen gibt es online unter https://buergerinfo.oldenburg.de/info.php.
28.06.2022, 17:32 Uhr
Raus aus dem Escape-Room und rein ins Berufsleben
Johanniter laden Azubis und Freiwilligendiensler zum Willkommenstag ein
„JUHwelcome“ ist der Titel und gleichzeitig das Motto des Begrüßungstages für alle Auszubildenden und Freiwilligendienstler, die nach den Sommerferien neu bei den Johannitern einsteigen. „Wir wollen die jungen Menschen in der Johanniter-Familie willkommen heißen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, uns und sich untereinander kennenzulernen“, erklärt Stephanie Hümmer vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), die den Tag zusammen mit Marcel Heyen vom Fachbereich Personal und Ricarda Imhoff und Wiebke Schäfe vom Fachbereich Marketing und Kommunikation organisiert hat. „JUHwelcome“ wurde jetzt erstmals am Pilotstandort in Oldenburg durchgeführt und soll zukünftig an allen Ausbildungsstandorten im Landesverband stattfinden. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der DAK-Gesundheit, die einen Teil der Stationen organisierte und die Preise für die Gruppenwertung stiftete. 

Eingeladen waren 51 junge Frauen und Männer, die jetzt ihre Berufsausbildung in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege oder Verwaltung oder einen Freiwilligendienst beginnen. Sie kamen aus dem gesamten Regionalverband Weser-Ems. Die weiteste Anreise hatten vier Neulinge aus Osnabrück und dem Ortsverband Ems-Vechte. Am Ende waren nur zwölf Teilnehmden der Einladung gefolgt. „Etwas wenig“, gab Stephanie Hümmer zu, hatte aber Verständnis. „Wir haben es ganz bewusst nicht zu einer Pflichtveranstaltung gemacht und auch auf eine verbindliche Zusage verzichtet, weil es als freies Angebot gedacht ist und auch so verstanden werden sollte.“ Angesichts des sonnigen, heißen Wetters war es verständlich, dass nicht mehr gekommen waren. Aber die dabei waren hatten ihren Spaß.

In drei Mannschaften mit jeweils vier Leuten mussten die angehenden Johanniterinnen und Johanniter verschiedene Aufgaben lösen. Unter anderem mussten bei einer Herz-Kreislauf-Wiederbelebung den richtigen Rhythmus finden, sich mit Wissen und logischen Denken aus einem Escape-Room befreien, auf einem Koordinationstrainer ihr Gleichgewichtsgefühl unter Beweis stellen und in einer Aktiv-Pause mit Bällen koordinative Fähigkeiten zeigen. In der San-Arena der Notfallsanitäter-Schule Weser-Ems am Campus Oldenburg wartete ein Fallbeispiel mit einem Unfallverletzten auf die Frauen und Männer. „Im Mittelpunkt aber standen der Spaß und das Kennenlernen“, sagt Stephanie Hümmer. Deshalb wurde zwischen den Stationen immer ausreichend Zeit gegeben, um am Obstbuffet miteinander zu plaudern. Freude gab es auch bei der Siegerehrung. Weil nicht so viel Teilnehmende erschienen waren wie geplant, bekam jede und jeder einen Preis.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist von der IHK Oldenburger Land als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifiziert. Insgesamt sind im Regionalverband Weser-Ems in 20 Ortsverbänden mehr als 1000 Menschen hauptamtlich beschäftigt und 1900 ehrenamtlich aktiv. Ausbildungsplätze und Freiwilligendienste gibt es vor allem in den Bereichen Rettungsdienst, Ambulante Pflege, Tagespflege, Kindertagesstätten, Hausnotruf, der Ausbildung in Erster Hilfe und in der Verwaltung.
03.06.2022, 19:08 Uhr
Spaß mit Super Mario, Pokémon und Co.
Nintendo Switch-Spiele nun auch in Stadtteilbibliotheken und in der Kinderbibliothek ausleihbar
Die Stadtteilbibliotheken und die Kinderbibliothek erweitern ihr Angebot und verleihen ab sofort Nintendo Switch-Spiele. Die beliebten Konsolenspiele rund um Super Mario, Pokémon und Co. können gegen eine Gebühr von einem Euro für vier Wochen ausgeliehen werden. Welche Spiele verfügbar sind, ist im Bibliothekskatalog ersichtlich.

Im „JungLe“, dem Jugendbereich der Stadtbibliothek, sind Switch-Spiele zum Ausleihen und zum Spielen vor Ort bereits seit längerem zu finden. Zusätzlich sind dort auch Spiele für eine ältere Zielgruppe erhältlich.

Neu in die Stadtteilbibliotheken eingezogen sind ebenfalls Tiptoi-Stifte, die neben Tiptoi-Büchern und Tiptoi-Spielen kostenlos für vier Wochen ausleihbar sind.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Stadtbibliothek sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
31.05.2022, 16:52 Uhr
Ferienpass zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Vielfältiges Programm bietet rund 410 Veranstaltungen – Online-Anmeldestart am 1. Juni
Von A wie Airtrack und Affenkäfig bis Z wie Zirkustricks und Zumba: Die 49. Ferienpass-Auflage in der Stadt Oldenburg bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren ein pickepacke volles Programm, das vom Umfang her beinahe wieder an die Zeit vor Corona heranreicht. In Zusammenarbeit mit 76 Veranstaltern hat der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit rund 410 Termine zusammengestellt, die in den Sommerferien zwischen dem 14. Juli und 24. August keine Langeweile aufkommen lassen sollen. „Mit dem Ferienpass möchten wir den Oldenburger Kindern und Jugendlichen wieder ein Stück Normalität und Abwechslung bieten und den Belastungen durch Corona entgegenwirken“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie gibt es ein zwar noch etwas reduziertes, aber wieder sehr vielfältiges und spannendes Ferienprogramm mit vielen attraktiven Angeboten. Da ist für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei!“, freut sich der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding.

Eine weitere gute Nachricht für Familien: Alle Veranstaltungen werden in diesem Jahr nochmals kostenfrei angeboten, es wird lediglich eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben. Der Startschuss für die Online-Anmeldung unter www.ferienpass-oldenburg.de fällt am Mittwoch, 1. Juni.

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, ob Entspannung oder Action, ob sportliche, kreative, künstlerische oder kulinarische Angebote: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf eine Menge Auswahl freuen. Sie können unter anderem eine Zirkusshow auf die Beine stellen, Honigbienen live erleben, in der Kräuterwerkstatt und in der Druckwerkstatt aktiv werden, im Make-up-Workshop zum Schminkprofi werden, alte Schulstühle neu gestalten, Sitzkissen weben, coole Tanz-Moves lernen, ihre Schlagfertigkeit trainieren, an Filmworkshops teilnehmen, eine Radiosendung kreieren, zum Krabbenfischen mit einem Fischkutter auslaufen und beim Besuch auf dem Flugplatz Westerstede zum Rundflug abheben.

Die Kinder und Jugendlichen können darüber hinaus den Abenteuerspielplatz in Beschlag nehmen, einen Tag mit Pferden und Ponys auf einem Reiterhof verbringen, im Tonstudio Songs und Rapstücke aufnehmen und Videos produzieren, mit Crossboule die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und im Escape-Room auf Verbrecherjagd gehen.

Auch sportlich geht es zu: So sind beispielsweise Stand Up-Paddeln, Wasserski, Windsurfen, Golf, Basketball, Badminton, Hockey, Kendo, Fußballgolf, Tanzen auf Rollen, Taekwondo und Zumba im Programm.

„Wir bedanken uns bei allen Vereinen, Verbänden, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, die zu diesem tollen Programm beitragen“, sagt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Ferienpassbeauftragter Ingo Krüger weist darauf hin, dass bei manchen Veranstaltungen die Einhaltung von angemessenen Corona-Schutzmaßnahmen und entsprechenden Hygienevorschriften nötig sein können: „Auch wenn kaum noch Corona-Beschränkungen und Vorgaben zu beachten sind, möchten wir im Ferienpass ein hohes Maß an Sicherheit für alle bieten.“

Alle Angebote sind ab Montag, 30. Mai, unter www.ferienpass-oldenburg.de einsehbar. Online-Anmeldungen sind ab dem 1. Juni möglich. „Wer am Ferienpass teilnehmen möchte, kann sich ab dem Startdatum bis zum 19. Juni auf der Ferienpass-Internetseite ein Benutzerkonto anlegen und eine persönliche Liste mit Wunschveranstaltungen zusammenstellen“, erläutert Ingo Krüger. Die Accounts aus dem Vorjahr sind nicht mehr aktiv. Am 20. und 21. Juni findet die Verlosung der Wunschveranstaltungen statt. Im Benutzerkonto können sich die Angemeldeten informieren, welche Veranstaltungen sie zugelost bekommen haben. Die Ergebnisse werden ihnen auch per E-Mail mitgeteilt.

Vom 22. Juni bis zum 5. Juli müssen die zugelosten Veranstaltungen online über das Benutzerkonto bestätigt und die Grundgebühr bezahlt werden. Erst mit der Bestätigung beziehungsweise Bezahlung ist die Buchung abgeschlossen und der jeweilige Platz reserviert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Grundgebühr bar im Kinder- und Jugendbüro an der Von-Finckh-Straße 1 zu bezahlen. Ab dem 7. Juli bis zum Ende der Ferien können dann alle noch freien Plätze gebucht werden.
27.05.2022, 19:09 Uhr
„Level up!“ in der Stadtbibliothek Oldenburg
Gaming-Angebot für Jugendliche an jedem ersten Freitag des Monats
Für alle Fans von Videospielen ab zwölf Jahren bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt wieder regelmäßig den kostenlosen Gaming-Treff an. Jeweils am ersten Freitag des Monats von 16 bis 18 Uhr wird zum gemeinsamen Spielen eingeladen. Gestartet wird am Freitag, 3. Juni, weitere Termine folgen am 1. Juli und am 5. August. Dann können alle spielebegeisterten Jugendlichen an den Gaming-Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 und 5 inklusive VR-Brille gemeinsam oder gegeneinander spielen und über alle Themen der Videospielwelt reden.

Aufgrund der begrenzten Teilnahmeplätze ist eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3021 erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
24.05.2022, 17:22 Uhr
„Nachgefragt“: Bürgermeisterin Christine Wolff zu Gast im Podcast
Neue Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek ab sofort verfügbar
Die bereits achte Folge des Podcast der Freizeitstätte Ofenerdiek ist erschienen und steht allen Hörerinnen und Hörern ab sofort zur Verfügung. Wir haben einen Oberbürgermeister und drei Bürgermeisterinnen, aber warum? Und wie wird man Bürgermeisterin und was sind eigentlich die Aufgaben einer Bürgermeisterin? – „Diese und weitere Fragen haben die Besucherinnen und Besucher der Freizeitstätte Ofenerdiek vor und nach der Kommunalwahl im letzten Jahr gestellt“, berichten die beiden Mitarbeiter der Freizeitstätte Ofenerdiek, Christoph Deters und Markus Schütte.

„Wer unser Oberbürgermeister ist, wissen die Jugendlichen schon und grob, was seine Aufgaben sind, aber warum hat Oldenburg noch drei Bürgermeisterinnen und wer war das nochmal? Da wird es schon schwieriger“, sind sich Deters und Schütte einig. „Jetzt könnten wir einfach die Fragen beantworten, oder man plant mit den Jugendlichen einen Podcast, nimmt einige Fragen auf und lädt die Bürgermeisterinnen dazu ein!“

Entstanden ist aus dieser Idee die Podcast-Folge „Nachgefragt“ mit Bürgermeisterin Christine Wolff, in der sie die Fragen der Jugendlichen beantwortet und erzählt, warum sie mit Leidenschaft Bürgermeisterin ist. Außerdem tritt sie gegen die beiden Podcast-Gastgeber noch in einem „Oldenburg-Quiz-Duell“ an, in dessen Anschluss sie eine ganz besondere Aufgabe im Rathaus zu erledigen hatte.

Zu hören ist der Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.
10.05.2022, 18:05 Uhr
Kinder-Stadt-Garten: Buddeln und Gärtnern auf dem Waffenplatz
Sandkiste und Naschgarten für die Kleinsten locken ab 14. Mai in die Innenstadt
Der Waffenplatz wird zum Stadtgarten für die Kleinsten: Vom 14. Mai bis 15. August lädt der Sand- und Naschgarten zum Fühlen, Spielen und Bewegen ein. Ein buntes Mitmach-Programm erwartet die Kinder am Eröffnungstag am Samstag, 14. Mai. Organisiert wird die Aktion von rund 50 Einrichtungen, die Angebote für junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern anbieten. An zwei Aktionstagen – jeweils samstags, 11. Juni und 9. Juli – sowie jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 17.30 Uhr vor dem Abendmarkt gibt es kleine Spielangebote am Sandkasten von Mitarbeiterinnen der Einrichtungen aus dem Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH). Gleichzeitig erhalten Eltern von ihnen auf Wunsch Auskunft über weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Familien in der Stadt.

„Die Innenstadt bietet nicht allzu viel Spielgelegenheiten oder Räume an, wo Kinder sich frei bewegen oder kreativ sein können und mit ihren Eltern während des Bummels gemeinsam ausspannen können“, so Petra Bremke-Metscher, Leiterin des Bereichs Frühe Hilfen/Prävention der Stadt Oldenburg. Während die Kleinen im „Kinder-Stadt-Garten“ unterwegs sind, können die Eltern untereinander in Kontakt kommen und vielleicht eine kleine Auszeit genießen.

Immer noch ist vielen Müttern und Vätern nicht bekannt, wie viel Unterstützung sie für die erste gemeinsame Lebensphase mit dem Kind kostenlos und unproblematisch in Oldenburg bekommen können. Das Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH) möchte hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig einen kinderfreundlichen Treffpunkt für Eltern in der Oldenburger Innenstadt anbieten.

Der Arbeitskreis – bestehend aus fast 50 Einrichtungen, die sogenannte „Frühe Hilfen“ anbieten – hat bereits vor der Pandemie für einen Tag einen großen Sandhaufen auf dem Rathausplatz auffahren lassen und Kinder mit ihren Familien zum Beisammensein eingeladen. Die Rückmeldungen auf die vielen buddelnden und grabenden, lachenden und tobenden Kinder und ihre entspannten Eltern mitten in der Einkaufszone war so positiv, dass der Kreis beschloss, im Jahr 2022 einen Stadtgarten für Kinder zu gestalten.

Ermöglicht wird der Stadtgarten durch den Einsatz der im OSFH verbundenen Einrichtungen, durch die finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung Frühe Hilfen sowie der Initiative Peter Hilft von Peter Pane und des Bekleidungsgeschäftes Closed/DUNORD. Ein großer Dank geht an die Gemeinnützigen Werkstätten mit dem Bereich Aqua, der den Garten aufbaut und betreut. Weitere Informationen gibt es bei Petra Bremke-Metscher telefonisch unter 0441 235-3097 oder per E-Mail an petra.bremke-metscher@stadt-oldenburg.de.
10.05.2022, 17:51 Uhr
Jugendliche diskutieren Mobilität von morgen
Mobilitätskonferenz fließt in Entwicklung des Rahmenplans Mobilität und Verkehr 2030 ein
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 findet am Freitag, 3. Juni, eine Jugendmobilitätskonferenz statt. Die zentrale Frage lautet: Wie bewegen wir uns in Oldenburg im Jahr 2030? Die Oldenburger Schulen sind aufgerufen, sich bereits im Unterricht mit der Mobilität von morgen in unserer Stadt zu beschäftigen und anschließend Botschafterinnen und Botschafter zur Mobilitätskonferenz zu entsenden. Diskutiert werden sollen die Anforderungen junger Menschen an Verkehr und Mobilität: Wie kann eine klimafreundliche Fortbewegung etabliert werden? In welchen Situationen fühlen sich junge Menschen wohl im Straßenverkehr? Was wünschen sie sich zum Thema Radfahren oder ÖPNV?

Unterrichtsmaterialien werden von der Agentur TollerOrt bereitgestellt, die das Beteiligungsformat im Auftrag der Stadt Oldenburg durchführt. Das Angebot, dass sich insbesondere an den 8. Jahrgang richtet, ist am Vormittag des 3. Juni von der zweiten bis zur vierten Unterrichtsstunde geplant. Anmeldungen sind bis Freitag, 13. Mai, möglich. Weitere Informationen gibt es bei Mone Böcker von der Agentur TollerOrt, per E-Mail an oldenburg@tollerort-hamburg.de oder unter Telefon 040 3861-5595.
10.05.2022, 17:48 Uhr
Kinderbibliothek: Neue Wandgestaltung dank gelungener Kooperation
Auszubildende des BZTG überzeugen mit Entwürfen für den Servicebereich
Ab sofort laden kindgerechte Wald-Motive in spannende Bücherwelten ein: Die Kinderbibliothek am PFL freut sich über eine neue Wandgestaltung im Servicebereich. Nachdem bereits im Herbst 2021 eine neue Servicetheke und passende Möbel eingezogen waren, sorgte jetzt eine Kooperation mit dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg (BZTG) für die noch fehlende Gestaltung der Wände und Garderobe. „Wir sind dankbar darüber, dass wir das Projekt durchführen durften und die Kinderbibliothek uns alle gestalterischen Freiheiten gelassen hat“, äußert sich die Schülerin Paula Uecker begeistert über das gemeinsame Projekt.

Auszubildende des ersten Ausbildungsjahres „Gestalterinnen für visuelles Marketing“ haben die Wandbilder für die Kinderbibliothek erstellt und konnten damit die im Lehrplan vorgegebenen Aspekte „Planung und praktische Umsetzung eines Projekts“ anhand eines beispielhaften Auftrags abdecken. Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek, zeigt sich beeindruckt von der professionellen Arbeit der Schülerinnen: „Wir danken dem BZTG für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, dass die individuelle Wandgestaltung perfekt zu der Neugestaltung des Servicebereichs der Kinderbibliothek passt.“

Zum Auftakt der Zusammenarbeit hatte Carolin Hummels, Einrichtungsleiterin der Kinderbibliothek, die Vorstellungen seitens der Stadtbibliothek in der Schule vorgestellt. Wichtige Vorgaben für die Gestaltungselemente waren die kindgerechte und zum neuen Eingangsbereich der Kinderbibliothek passende farbliche Gestaltung. Im weiteren Verlauf des Projekts gestalteten die acht Schülerinnen Entwürfe zu einem Wandbild und einer Kindergarderobe, die sie dem Team der Kinderbibliothek präsentierten. Nach Anpassung der ersten Entwürfe erstellten die Auszubildenden die Wandelemente zum Thema Wald und Waldtiere. Die verantwortliche Lehrerin, Janna Boomgaarden, zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Die Schülerinnen haben die Wünsche der Kinderbibliothek meiner Meinung nach perfekt erkannt und eine stimmige Gestaltung für die Zielgruppe der Kleinsten entwickelt.“
29.04.2022, 13:02 Uhr
Zukunftstag 2022: Vielfältige Einblicke in die Stadtverwaltung
120 Mädchen und Jungen entdecken unterschiedliche Berufsbilder
Zeit für Fragen, spannende Einblicke und die Verfestigung des ein oder anderen, vielleicht vorher nicht in Erwägung gezogenen Berufswunsches – das ist der Zukunftstag. Auch bekannt als Girls‘- und Boys‘-Day bot der Zukunftstag am Donnerstag, 28. April, insgesamt 120 Mädchen und Jungen die Gelegenheit, die große Bandbreite an Berufen bei der Stadtverwaltung zu entdecken. In diesem Jahr besuchten die Kinder unter anderem das Kulturbüro, verschiedene Einrichtungen des Fachdienstes Kindertagesbetreuung, das Horst-Janssen-Museum und das Stadtmuseum sowie das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen. Hinzu kamen viele weitere Bereiche, in die die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitwillig Einblicke gaben. Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing einige der Mädchen und Jungen in seinem Büro und beantwortete Fragen zu seinem Arbeitsalltag.

Beim Zukunftstag geht es darum, dass die teilnehmenden Mädchen und Jungen Praxisangebote aus für sie eher untypischen Berufsfeldern kennenlernen. Da die vielfältigen Berufsbilder der Stadtverwaltung alle Geschlechter gleichermaßen ansprechen, fanden sich in den meisten Einrichtungen gemischte Kindergruppen wieder, die die ihnen noch unbekannten Berufe mit großer Neugierde erkundeten und ihre Ansprechpersonen mit der ein oder anderen Frage löcherten. Zusätzlich zu den von Mitarbeitenden angebotenen Plätzen begleiteten auch einige Mädchen und Jungen ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an diesem Donnerstag zur Arbeit und bekamen einen Eindruck von deren täglicher Arbeit. 

Im Fachdienst Kommunikation haben beispielsweise ein Mädchen und ein Junge den Beruf Redakteurin/Redakteur kennengelernt und mithilfe einer Kollegin aus dem Fachbereich zwei Reportagen geschrieben: Die Artikel zur Musikschule und zur Kinderbibliothek der Stadt Oldenburg sind ab Freitag, 29. April, online auf www.oldenburg.de/zukunftstag zu finden.
26.04.2022, 17:48 Uhr
Spielfläche für Jugendliche im neu entstehenden Wohnquartier
Spielplatz Hannah-Arendt-Straße ermöglicht spielerisch-sportliche Nutzung
Ganz in der Nähe spielen und Sport treiben: Die Spielfläche im Bereich der Hannah-Arendt-Straße ist einer von drei Spielplätzen im neu entstehenden Wohnquartier zwischen der Straße Am Bahndamm und der Gerhard-Stalling-Straße. Um eine möglichst große Bandbreite von verschiedenen Altersgruppen abzudecken, ist diese Anlage explizit auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausgelegt. Ausgestattet ist der Spielplatz mit einer Streetball-Spielfläche in den Maßen 15 x 23 Metern aus Kunststoffbelag und zwei Basketballständern. Es gibt eine Sitzbank und vier Jugendbänke in bunten Farben sowie einige Fahrradständer. Ein hoher, bepflanzter Wall begrenzt die Fläche im Norden zum Baugebiet hin und sorgt für Sichtschutz. Die Gesamtkosten beliefen sich auf circa 128.000 Euro.

Die Spielfläche ergänzt die Attraktionen des Ende 2020 fertiggestellten Spielplatzes hinter der Straße „Am Apfelhof“, auf dem verschiedene altersgerechte Spielangebote bereitstehen und viele alte Apfelsorten gepflanzt wurden. Zwei der Spielplätze sind damit bereits fertiggestellt, der dritte – in Form eines Bolzplatzes – befindet sich noch in der Planungsphase und wird zusammen mit dem zukünftigen Baugebiet realisiert.
12.04.2022, 17:37 Uhr
Wo Kinder und Jugendliche aller Nationen kreativ sein können
Tanzschule bietet in Kooperation mit dem Kulturbüro vielfältiges Programm an
Die Tanzschule „Maniac Dance Center“ bietet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche – unabhängig von ihrer Herkunft und ihren sozialen Möglichkeiten – kostenlos an. Natalie Baron, Leiterin der Tanzschule, bringt Kinder und Jugendliche aus Oldenburg und der Ukraine zusammen und stellt ihre Einrichtung als Veranstaltungsort kostenlos zur Verfügung. Alle Trainerinnen und Trainer können die Angebote zudem in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, russisch und ukrainisch) anbieten.

„Kinder und Jugendliche benötigen neue Impulse, Perspektiven und ein Stück Gemeinschaft. Mit dem offenen und vielfältigen Programm werden sie zusammengebracht und zum kreativen Miteinander aktiviert“, erläutert Vivien Ritter vom städtischen Kulturbüro. „Kinder und Jugendliche aller Nationen haben die Möglichkeit, sich kennenzulernen, wieder unbeschwert zu sein und das Ganze in einem kreativen Ambiente.“

Tanz, Schauspiel, Theater, Yoga und vieles mehr sind Teil des Angebots. Ein sicherer Ort wird geschaffen, an dem Integration möglich ist und der allen Beteiligten die Möglichkeit bietet, das Erlebte schnell und kreativ zu verarbeiten.

Wer Interesse hat, wird gebeten, sich direkt bei Natalie Baron per E-Mail an natalie_baron@web.de zu melden. 
05.04.2022, 17:15 Uhr
Jede Menge Spiel und Spaß
Osterferienaktion auf den Kinderseiten
Langeweile in den Osterferien? Nicht mit den Kinderseiten. Denn am Montag, 4. April, pünktlich zum Beginn der Osterferien, startet die Osterferienaktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel-  und Geschenkanregungen, Online-Tipps sowie coole Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Noch nicht genug? Dann bittet das Online-Oster-Memory zum Schnelligkeitstest.

Und es gibt eine weitere Besonderheit: eine digitale Eiersuche. Auf den Osterseiten sind bunte Ostereier mit Buchstaben versteckt, die ein Lösungswort ergeben. Unter allen richtigen Einsendungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren wird an drei Gewinnerinnen oder Gewinner eine tolle Überraschung verlost. Lasst euch überraschen!

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 19. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
25.03.2022, 12:52 Uhr
Vorfreude auf musikalisches „Sommermärchen“ beflügelt Talente
Landeswettbewerb „Jugend musiziert“: Große Erfolge für Oldenburgerinnen und Oldenburger
Als Gastgeber des Bundeswettbewerbs von „Jugend musiziert“ wird Oldenburg vom 2. bis zum 8. Juni 2022 zur deutschen Musikhauptstadt. Die Vorfreude auf das musikalische „Sommermärchen“ hat die Oldenburger Talente im vorgeschalteten Landeswettbewerb zu besonderen künstlerischen Leistungen motiviert. Die jungen Musikerinnen und Musiker der Region Oldenburg Nord schnitten dabei mit großem Erfolg ab. „Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und freuen uns, viele von ihnen beim Bundeswettbewerb, hier bei uns in Oldenburg, wiederzusehen – am liebsten in Präsenz“, beglückwünscht Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg und diesjähriger Vorsitzender des Regionalausschusses, die Teilnehmenden. Zum Bundesfinale werden schätzungsweise mehr als 2.000 Teilnehmende erwartet.

Der Landeswettbewerb fand in diesem Jahr erneut in digitaler Form statt. Alle Teilnehmenden mussten bis Sonntag, 6. März, ihre Videos drehen und hochladen. Die Wertungsergebnisse wurden am Sonntag, 20. März, veröffentlicht. Nachfolgend eine Übersicht aller Preise von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Region Oldenburg Nord:

Ensemble Alte Musik:

Altersgruppe IV
Ricarda Krämer (Blockflöte)
Charlotte Bolze (Blockflöte)
Sarah Götze (Blockflöte)
Johanna Utz (Blockflöte)
Lotta Wieck (Blockflöte) – 2. Preis

Carla Reid (Violoncello)
Lina Behnken (Violoncello)
Lotta Gronau (Violoncello)
Verena Dreher (Violoncello) – 2. Preis
 

Altersgruppe V
JOYce Maliza Huntemann (Blockflöte)
Marieke Pieper (Oboe)
Niran Acar (Cembalo)
Pauline Hüls (Violoncello) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

 
Zupfinstrumente: Gitarren-Duo

Altersgruppe II
Anna Sophia Swoboda
Lara Emila Swoboda – 1. Preis

Altersgruppe IV
Rosa Steffen
Eske Jandrich – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

Altersgruppe V
Lewe Steffen
Linus Bruns – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Zupfinstrumente: Duo, Trio, Wuartett, Quintett

Altersgruppe III
Fabian Pfaff (Gitarre)
Leo Meckelnborg (Gitarre)
Rias Nazarenus (Gitarre) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Klavier-Kammermusik

Altersgruppe II
Johannes Kleffner (Klavier)
Clara-Sophie Kleffner (Violine)
Louisa Marie Kleffner (Violine) – 1. Preis

Altersgruppe III
Sofija Pavlenko (Violine)
Levi Enns (Violoncello)
Tianrun Jin (Klavier) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument

Altersgruppe IV
Carl Rabbels (Posaune)
Sven Duwe (Klavier) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Duo: Klavier und ein Holzblasinstrument

Altersgruppe II
Amàia Palet Sabater (Oboe)
Melina Schubmann (Klavier) – 1. Preis

Altersgruppe V
Famke Wellmann (Oboe)
Nicole Schellenberg (Klavier) – 2. Preis


Gesang (Pop)

Altersgruppe V
Kaja Westermann (Sopran) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb


Mallets

Altersgruppe III
Neo Wernecke – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Percussion

Altersgruppe II
Laurens Van Der Kamp (Percussion) – 1. Preis

Altersgruppe III
Madou Huntemann (Schlagzeug) – 2. Preis

Altersgruppe V
Mathis Kohne (Schlagzeug) – 2. Preis
 

Violine

Altersgruppe III
Sofija Pavlenko – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Luis Keemann – 2. Preis
Clara-Sophie Kleffner – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Violoncello

Altersgruppe II
Matilda Steinhoff - 2. Preis

Altersgruppe V
Pauline Hüls – 2. Preis
 

Die genannten Altersgruppen sind wie folgt aufgeteilt:

Altersgruppe II: bis Landeswettbewerb, geb. 2010, 2011
Altersgruppe III: bis Bundeswettbewerb, geb. 2008, 2009
Altersgruppe IV: bis Bundeswettbewerb, geb. 2006, 2007
Altersgruppe V:  bis Bundeswettbewerb, geb. 2004, 2005
18.03.2022, 11:48 Uhr
Coole Arbeit und hoher Spaßfaktor mit Jugendlichen? Ehrensache!
Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek zur Ausbildung als Jugendleiterin oder Jugendleiter
Was macht eine Jugendleiterin oder ein Jugendleiter? Wo werden sie eingesetzt? Was lernen sie in der Ausbildung? Und warum ist die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so wichtig? In der neuen Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek dreht sich alles um das Thema „Juleica“– Die Jugendleiter:in-Card für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Neben den beiden Gastgebern Markus Schütte und Christoph Deters sind Melissa Meltens und Sebastian Diers dabei, die vor drei Jahren ihre Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter gemacht haben. In dem lockeren Gespräch erläutern beide, wie gut sich die Arbeit mit den Kids anfühlt – und was ihnen persönlich dieses Ehrenamt bedeutet.

Außerdem ist Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg zu hören, das die Ausbildung anbietet. Sie erzählt, welche Voraussetzungen Interessierte für die Ausbildung mitbringen sollen und auch, warum wir meistens Juleica sagen statt Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung. „Wer sich jetzt vorstellt, auch noch am Wochenende die Schulbank drücken zu müssen, liegt falsch“, so Nicole Vossler, denn: „Uns ist das ganz wichtig, dass alle auf der einen Seite etwas lernen, es aber auch auf der anderen Seite auch schön ist. Da wird viel gespielt, da wird viel in Kleingruppen gemacht. Da wird auch viel nach draußen gegangen. Ja, Spaß halt.“

Wo kann ich den Podcast anhören?
Viel Spaß gibt es dann auch in der aktuellen Podcast-Folge und zum Ende auch noch einen musikalischen Ausklang. Zu hören ist der Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.

Wo gibt es weitere Infos zu Juleica?
Wer weitere Fragen zur Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung hat oder sogar dabei sein möchte, schreibt eine E-Mail an das Kinder- und Jugendbüro unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder ruft an unter Telefon 0441 235-3690 oder 0441 235-3699. Nicole Vossler oder Raisa Biebert freuen sich auf eine Nachricht. Übrigens: Die nächste Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung startet schon am 13. Mai – und es sind noch Plätze frei!
18.03.2022, 11:27 Uhr
„Oldenburg lernt schwimmen“: Auftakt gelungen, Fortsetzung gestartet
Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Unterstützung beim Schwimmen lernen
Sinnvoll, überlebenswichtig und gesund: Schwimmen lernen steht für Kinder normalerweise spätestens im Grundschulalter auf dem Stundenplan. Noch besser, wenn der Nachwuchs die Grundlagen bereits vor der Einschulung in Schwimmkursen lernt. Durch die Corona- bedingten, monatelangen Schließzeiten und Zugangsbeschränkungen von Schwimmhallen und Freibädern und die Unterbrechung des regulären Schulbetriebs inklusive des Schwimmunterrichts war das vielen Kindern nicht oder nur erschwert möglich. Die Folge: viele Kinder können nicht oder nicht sicher schwimmen.

Mehr Schwimmkurse und zusätzliche Angebote
Seit Mai 2021 setzt hier die Initiative „Oldenburg lernt schwimmen“ der Stadt Oldenburg und der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg GmbH (BBGO) an – und macht nun mit verstärkten Kräften weiter. Die Projektpartner erhöhten die Anzahl an Schwimmkursen und schafften zusätzliche Angebote speziell für Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Auch die Unterstützung der Schwimm-Lehrkräfte im Schulsport rückte in den Fokus der Verantwortlichen: Große Schulklassen mit Schülerinnen und Schülern, die sehr unterschiedliche Vorkenntnisse in puncto Schwimmfähigkeit mitbringen mit steigendem Anteil an nicht beziehungsweise unsicher schwimmenden Kindern, stellen eine herausfordernde Ausgangslage da.

Schwimmvereine und GUV OL unterstützen weiterhin Schwimmangebot im Schulsport
Zur Verbesserung der Situation trägt deshalb seit letztem Sommer ein weiteres Angebot der Initiative „Oldenburg lernt schwimmen“ bei: Schwimmtrainerinnen und Schwimmtrainer sowie Assistenzkräfte von Oldenburger Schwimmvereinen unterstützen die Lehrkräfte im Schwimmunterricht. Im ersten Schulhalbjahr 2021/2022 griffen insgesamt bereits 18 Oldenburger Schulen auf die Unterstützung durch die Vereine zurück, organisiert durch das Sportbüro der Stadt. Mehr als 300 Stunden haben neben den Lehrkräften auch Trainerinnen und Trainer der Schwimmvereine am Beckenrand gestanden und den Kindern die Grundlagen des Schwimmens beigebracht.

Die Resonanz der Schulen ist durchweg positiv, der Unterstützungsbedarf weiterhin groß. Die gute Nachricht: Die mit dem Oldenburger Schwimmverein von 1902 e. V. und dem Polizeisportverein Oldenburg e. V. begonnene Kooperation kann fortgesetzt und soll durch die Beteiligung eines weiteren Vereins erweitert werden. Die Kosten für die Unterstützung der Schulen im Schwimmunterricht werden zu 70 Prozent von der Stadt Oldenburg und zu 30 Prozent vom Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg (GUV OL) getragen.

Stimmen zum Projekt
„Oldenburg lernt Schwimmen“ ist ein Projekt, das Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sehr am Herzen liegt: „Schwimmen zu lernen ist nicht nur überlebenswichtig, es macht auch viel Spaß. Zudem kräftigt es die Muskulatur, verbessert die Ausdauer und die Koordination. Und vor allem: Es gibt Sicherheit. Wer sich mit einem Schwimmabzeichen durchs Wasser bewegt, fühlt sich nicht nur sicherer, sondern ist auch stolz auf sich. Umso wichtiger ist, dass wir auch in Oldenburg vermehrt Angebote in diese Richtung schaffen.“

Das sieht Michael May, Geschäftsführer des GUV OL, genauso: „Als Träger der Schülerunfall-versicherung ist uns die Förderung der Schwimmfähigkeit von Schülerinnen und Schülern ein elementares Anliegen. Rechtzeitig Prävention zu betreiben, hilft Unfälle zu vermeiden. Die Unterstützung im Schwimmunterricht der Schulen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und ergänzt unseren ganzheitlichen Förderansatz: Im Rahmen von Sicherheit und Gesundheit im Schulsport (SuGiS) unterstützen wir auf Landesebene den niedersächsischen Schwimmpass, die Erstellung von Lehr- und Lernmaterial für Schwimmlehrkräfte in Ausbildung – und nun regional vor Ort ‚Oldenburg lernt Schwimmen‘“, erläutert May.
25.02.2022, 12:10 Uhr
21. Oldenburger Kindermusikfestival vom 11. bis 13. März 2022
„Blindfische“ und „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ sorgen für „ausgezeichnete“ Musik
Musik liegt in der Luft: Das 21. Oldenburger Kindermusikfestival findet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März, mit insgesamt fünf Konzerten wie gewohnt im PFL statt. „Aufgrund der angekündigten Lockerungen freuen wir uns, dass das Oldenburger Kindermusikfestival wie geplant stattfinden kann“, äußert sich Rolf Weinert, künstlerischer Leiter des Festivals und Mitglied der „Blindfische“.

Das „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ werden Blechpop und Schrottrock spielen, eine Mischung aus den bekanntesten Songs der Ritter Rost Musicals. Die neueste CD von Ritter Rost hat ebenso wie das aktuelle Album der Blindfische den Medienpreis Leopold vom Verband Deutscher Musikschulen erhalten. Eine Ehre, die in den letzten zwei Jahren insgesamt nur zehn Produktionen zuteilwurde. Beim Kindermusikfestival können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer also im wahrsten Sinne auf „ausgezeichnete“ Musik freuen.

Am Freitag, 25. Februar, beginnt um 11 Uhr der Kartenvorverkauf für die fünf geplanten Konzerte. Die Karten sind wie gewohnt über die Plattform „ticket2go“ sowie in der Tourist-Info-Oldenburg, Lange Straße 3, zum Einheitspreis von 8 Euro pro Karte zuzüglich der Servicegebühr erhältlich.

Aufgrund der gültigen Abstandsregelungen von Personen unterschiedlicher Haushalte wird es in diesem Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Karten geben. „Daher ist vor allem in diesem Jahr die Förderung durch die OLB-Stiftung und die EWE-Stiftung sowie durch die Oldenburgische Landschaft mit dem Programm ‚Niedersachsen dreht auf‘ sehr hilfreich“, bedankt sich Weinert bei den langjährigen Förderern des Festivals.

Damit Personen eines Haushaltes wie gewohnt nebeneinandersitzen können, gibt es in diesem Jahr ausschließlich die Möglichkeit, Karten für zusammengehörige Sitzplätze zu kaufen. „Wir wollen ermöglichen, dass Familien und zusammengehörige Personen die Konzerte gemeinsam erleben und verfolgen können. Daher bieten wir Tickets an, die für zwei, drei oder vier Personen gültig sind. Dadurch können zusammengehörige Personen wie gewohnt nebeneinandersitzen und gemeinsam am Konzert teilnehmen und zu Personen anderer Haushalte den vorgeschriebenen Abstand einhalten“, schildert Weinert den diesjährigen Kartenverkauf.

Musikschule der Stadt Oldenburg ist langjähriger Kooperationspartner
Zwei der fünf Konzerte werden traditionell mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Musikschule der Stadt Oldenburg stattfinden. Am Samstag, 12. März, 15 Uhr, sowie am Sonntag, 13. März, 11 Uhr, treten der Kinderchor unter der Leitung von Gerke Jürgens und die Rappelkiste unter der Leitung von Rita Meiners gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern auf. „Mit den ‚Blindfischen‘ und weiteren bekannten Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam auf der Bühne zu stehen, ist für unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight, auf das sich alle freuen“, schildert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule, die Vorfreude.

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler dürften bei diesem musikalischen Programm voller Vorfreude sein. Bei so viel „ausgezeichneter“ Musik sind Spaß, viel Mitmachen, Zuhören, Staunen und Lachen garantiert.
18.02.2022, 16:08 Uhr
Jugendfreizeitstätte Cafta wird erweitert
Mehr Raum für die Stadtteil- und Jugendarbeit in Kreyenbrück
Ausreichend Platz für Theatergruppen und ein zusätzlicher Gruppenraum für Bands oder kreative Projekte: Das ist das Ziel der räumlichen Erweiterung der Jugendfreizeitstätte Cafta in Kreyenbrück. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich nach Ostern beginnen und bis Dezember 2022 fertiggestellt sein. „Durch die zusätzlichen Räume für die Cafta im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord können wir die dortige Jugendarbeit weiterentwickeln und gleichzeitig auch ein besseres Angebot zur Begegnung im Stadtteil machen“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit beim Amt für Jugend und Familie.

Ganz konkret wird der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss von derzeit 80 auf 120 Quadratmeter vergrößert. Im Obergeschoss wird ein 40 Quadratmeter großer zusätzlicher Gruppenraum eingerichtet, der multifunktional genutzt werden kann. So kann etwa die theaterpädagogische Arbeit der Jugendfreizeitstätte in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. ausgeweitet werden. Auch Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren soll der größere Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Der zusätzliche Gruppenraum ist als Jugendraum oder für Bandproben vorgesehen, kann aber auch als Tonstudio oder für Hörspiel- und Videoprojekte genutzt werden.

„Schon bei der Planung der Umbaumaßnahmen hatte das Team der Freizeitstätte die Jugendlichen der Cafta eingebunden, unter anderem durch die Hausversammlung, die Mädchengruppe oder in Form von Ideensammlungen im offenen Bereich“, betont Katrin Wiese, Leiterin der Cafta. „Auch an der Raumgestaltung nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die jungen Menschen weiter beteiligt werden.“

Die Baukosten betragen insgesamt rund 435.000 Euro, wobei der Großteil (90 Prozent) über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ abgedeckt ist. Die Fördermittel werden von der NBank bereitgestellt und setzen sich aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln zusammen. 
18.02.2022, 16:01 Uhr
„Pures Abenteuer“ - Oldenburger Jugendliche auf der Berlinale
 Bereits zum sechsten Mal organisierte das Medienbüro Oldenburg e.V. eine Projektreise mit Jugendlichen zur 72. Berlinale. 12 Teilnehmer*innen konnten 3 Tage die Vielfalt der Filmkunst erleben, an Diskussionen teilnehmen und einen Einblick in eines der bekanntesten Filmfestivals bekommen. Erfreulicherweise wurde das Projekt zu 100% vom Programm der Bundesregierung Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche gefördert. „Diese Art der Finanzierung ist für uns enorm wichtig, da wir allen ermöglichen wollen, an so einer Fahrt teilnehmen zu können,“ so Marion Fittje vom Medienbüro. 

Die Jugendlichen sahen Filme aus aller Welt und erhielten dadurch Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten, mit denen sie im Alltag wenig in Berührung kommen. Dabei dienten die Filminhalte nicht nur zur Unterhaltung, sondern regten auch zum Nachdenken über politische, soziale und gesellschaftliche Themen an. 

„Der Kurzfilm Vlekkeloos (Fleckenlos) aus den Niederlanden kam zum Beispiel sehr gut bei den Teilnehmer:innen an und wurde jetzt auch bei der Berlinale als bester Kurzfilm mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet“, berichtet Marie, Betreuerin der Berlinalefahrt. Vlekkelos befasst sich mit dem Thema Menstruation aus Sicht der 15-jährigen Ruby. Während Ruby dringend Tampons braucht, setzt ihre mit Finanzproblemen kämpfende Mutter ausgerechnet diese nicht auf die Einkaufsliste. Tage zwischen Improvisation und Scham beginnen, die Ruby über den Kopf zu wachsen drohen. Ganz besonders war für die Teilnehmer:innen das Gespräch mit der Regisseurin Emma Branderhorst und der Hauptdarstellerin Alicia Prinsen im Anschluss an den Film. „Krass, was es bedeutet, kein Geld für Tampons oder Binden zu haben. Voll das wichtige Thema, was sonst nicht so sichtbar ist“, resümierten die Jugendlichen.  

In Kurzfilmprogrammen lernten die Teilnehmer:innen außerdem verschiedene technische Möglichkeiten, um einen Film zu produzieren, aber auch verschiedenste filmische Ausdruckmöglichkeiten, kennen: Von Computeranimationen über Stop Motion hin zu handgemalten Experimentalfilmen in Öl auf Glas. Darüber hinaus ging es auch um die Arbeit mit Schauspieler:innen oder um Filme mit und ohne Sprache. 

Ella, eine Teilnehmer:in, berichtet: „Die Berlinale war ein pures Abenteuer. Sobald sich der erste Filmvorhang öffnete und der Berlinale-Trailer anging, hatte ich das Gefühl in eine neue Welt abzutauchen.“ Ihre Eindrücke haben die Jugendlichen während des Wochenendes in Form von Fotografie und kurzen Videos aufgenommen. Diese werden sie nun in einem Workshop verarbeiten und eine kleine filmische Dokumentation erstellen, welche im Kino Cine k präsentiert werden wird. „So bringen wir auch ein bisschen Berlinale-Feeling nach Oldenburg“, verspricht Marion Fittje vom Medienbüro. 
15.02.2022, 16:40 Uhr
Freizeitstätte Ofenerdiek: Smartboard für die digitale Werkstatt
Digitale Lernerfahrungen mit Spaßfaktor – Förderung durch Landesjugendamt
Wischen, verschieben, tippen, informieren – und dabei auch noch Spaß haben: Das ist ab sofort auf dem neuen, interaktiven Smartboard in der Freizeitstätte Ofenerdiek möglich. Die Freude ist groß bei Christoph Deters und Markus Schütte, Mitarbeiter der Freizeitstätte Ofenerdiek: „Durch den Einsatz eines Smartboards sehen wir für unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ganz eigene Erfahrungen mit Medien machen zu können und darüber hinaus Selbstwirksamkeit im digitalen Sektor zu erfahren. Diese beiden Vorgänge tragen maßgeblich zum Erwerb von Medienkompetenzen bei. Es ist also wichtig, das aktive Handeln in den Vordergrund zu stellen. Das Smartboard bietet genau diese Möglichkeiten.“

Zusätzlich ist das Smartboard mit einer Chromebox ausgestattet. Somit kann auch auf die gängigen Apps zugegriffen werden, um die Lernerfahrungen mit einem Spaßfaktor zu verbinden. Dadurch gelingt es einfacher, Jugendliche zu gewinnen, ihre schon vorhandenen Kompetenzen weiter an andere Jugendliche zu geben. Denn gerade bei der Nutzung, Umgang und Ausschöpfung von digitalen Medien sehen die beiden Mitarbeiter der Freizeitstätte noch Luft nach oben.

Christian Fritsch, Stadtjugendpfleger der Stadt Oldenburg, betont: „Digitale Jugendarbeit hat durch die Corona-bedingten Einschränkungen an Bedeutung gewonnen. Der Umgang mit digitalen Medien erfordert dabei auch eine Medienkompetenz der jungen Menschen. Beides sind strategische Ziele in der Weiterentwicklung der Oldenburger Jugendarbeit.“

Mit der Anschaffung des Smartboards konnte ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Freizeitstätte Ofenerdiek technisch so auszustatten, dass die geplante digitale Werkstatt mit Jugendlichen nun umgesetzt werden kann. Dafür bedankt sich Fritsch: „Ein herzliches Dankeschön an das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, ohne dessen Förderung die Anschaffung nicht möglich gewesen wäre.“ Die Kosten für das Smartboard belaufen sich auf 4.737 Euro, von denen die Stadt Oldenburg selbst nur 10 Prozent Eigenanteil übernehmen musste.
15.02.2022, 16:39 Uhr
Lesestart-Sets für Dreijährige mit Bilderbuch-Geschenk
Stadtbibliothek beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Lesestart 1-2-3“
Regelmäßiges Vorlesen und Erzählen ist wichtig für den Spracherwerb und die Entwicklung von Kindern. Mit den Lesestart-Sets der Aktion „Lesestart 1-2-3“ soll dies gefördert werden. Die aktuellen Lesestart-Sets für Dreijährige enthalten ein altersgerechtes Bilderbuch und mehrsprachiges Informationsmaterial mit Tipps, wie Eltern das Vorlesen in den Alltag integrieren können. Die Stoffbeutel können ab sofort kostenlos in der Kinderbibliothek am PFL und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek abgeholt werden.

Die Stadtbibliothek Oldenburg nimmt bereits seit 2011 an den Lesestart-Programmen zur frühen Sprach- und Leseförderung von Kindern teil. Diese werden von der Stiftung Lesen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Büchereizentrale Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur angeboten. Lesestart-Sets für Ein- und Zweijährige werden von teilnehmenden Kinder- und Jugendarztpraxen ausgegeben.
08.02.2022, 18:42 Uhr
Kita Beverbäke: Ab März zurück auf den Spielplatz
Kampfmittelbergungsfirma hat Sondierung abgeschlossen – Keine sicherheitsrelevanten Funde
Die Kampfmittelsondierung auf dem Außengelände der Kindertagesstätte „An der Beverbäke“ im Quartier Neu-Donnerschwee ist abgeschlossen. Die wichtigste Erkenntnis nach den vierwöchigen Arbeiten: Im Erdreich wurden keine sicherheitsrelevanten Objekte gefunden. Zu Tage befördert haben die Fachleute der Firma Bitek neben Bauschuttresten eine Vielzahl von metallischen Gegenständen, die die Sondiergeräte immer wieder ausschlagen ließen. Dazu zählten Nägel, alte Töpfe und auch einige Patronenhülsen, von denen allerdings keine Gefahr ausging.

Auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte war am 29. Oktober vorigen Jahres eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende (und zum Glück nicht mehr funktionsfähige) Handgranate gefunden worden. Daraufhin hatte die Stadtverwaltung eine umfassende Sondierung des Untergrundes in Auftrag gegeben.  

Die ausführende Firma wird jetzt den Untersuchungsbericht an das Niedersächsische Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung (NLGL) senden, in dem die fachlich zuständige Stelle des Landes, der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD), angesiedelt ist. Von dort wird im Anschluss eine Freigabebescheinigung für die untersuchte Fläche erteilt.

Unabhängig davon wird in dieser Woche eine Garten- und Landschaftsbaufirma mit der Abfuhr des Bodenaushubs beginnen. Bevor der neue Spielsand eingebracht wird, wird auf dem Boden ein Geotextil ausgelegt, um zu verhindern, dass tiefer in das Erdreich eingegriffen werden kann. Parallel zu dieser Maßnahme werden einige Fichten jenseits des Zaunes an der Beverbäke entnommen und durch heimische Laubbäume ersetzt. Das geschieht zusätzlich zu den Ersatzpflanzungen auf der Kita-Freifläche. Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen erfolgt der Wiederaufbau der Spielgeräte.

Nach wie vor ist es Ziel der Stadt, der Kita ihren Spielbereich Anfang März zurückzugeben.
01.02.2022, 16:56 Uhr
Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt!
Jetzt anmelden für Ausbildung zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – Start im Mai
Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sowie offen, engagiert und zuverlässig ist, sollte über eine Ausbildung zur Jugendleiterin oder zum Jugendleiter nachdenken. Ab Mai bietet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg wieder dieses Angebot für alle Interessierten an, die im Jahr 2022 mindestens 16 Jahre alt werden. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos, Anmeldeschluss ist am 22. April. Folgende Ausbildungstermine sind vorbehaltlich der Entwicklung der Corona-Lage gesetzt: 13. bis 15. Mai, 17. bis 19. Juni und 1. bis 3. Juli 2022.

In insgesamt circa 60 Stunden, die sich auf drei Wochenenden im Sommer verteilen, gibt es in lockerer Atmosphäre sowohl theorie- als auch praxisbezogene Einheiten zu rechtlichen Aspekten, Spielen, Gruppenpädagogik, Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit und vieles mehr. Die ersten beiden Wochenenden finden mit Übernachtung in einer Jugendherberge statt, das letzte Wochenende umfasst unter anderem einen Aktionstag und einen Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg.

Einen großen Schwerpunkt bildet die Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg, bei der die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter in den kommenden Sommerferien unterstützend zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind die Tätigkeitsfelder vielfältig und trägerunabhängig gestaltbar.

Wer mehr erfahren möchte, erhält beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg Antworten: Entweder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de, telefonisch unter 0441 235-3690 oder im Internet auf www.oldenburg.de/kijubuero.
25.01.2022, 17:46 Uhr
Sprach-Kitas: Sprache ist der Schlüssel zur Welt
30 Kindertagesstätten aus dem Ammerland und Oldenburg beteiligen sich an Bundesprogramm
„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, so lautet der Titel des Bundesprogramms, das seit 2016/2017 in vielen Kindertagesstätten des Landkreises Ammerland und der Stadt Oldenburg läuft. Über zwischenzeitliche Antragsmöglichkeiten sind im vergangenen Jahr weitere Kitas hinzugekommen – und mit dem Jahresbeginn 2022 sind nun 30 Kindertagesstätten beteiligt. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat das Programm bis Ende 2022 verlängert und fördert bundesweit derzeit über 7.000 Kitas.

Mehrsprachigkeit im Fokus
Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Diese Idee haben die Beteiligten in den letzten Jahren in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit gestellt. Um gute Bildungsangebote zu erhalten, wird beispielweise das Thema Mehrsprachigkeit unter den pädagogischen Fachkräften neu gedacht. Denn dazu gibt es viele neue Erkenntnisse, die gerade für die frühe Bildung von Bedeutung sind. Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben. 

Das passiert in den Sprach-Kitas
Die Sprach-Kitas erhalten im Bundesprogramm gleich doppelte Unterstützung: Jedes Team wird durch eine zusätzliche Fachkraft verstärkt, die direkt in der Kita tätig ist. Diese begleitet und unterstützt das Team während des Programms. Außerdem werden zwei zusätzliche Fachberatungen finanziert, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützen.

Hierzu haben die 30 Einrichtungen ihre Hauskonzeptionen zu den Bereichen „Alltagsintegrierte sprachliche Bildung“, „Zusammenarbeit mit Familien“ und „Inklusion“ weiterentwickelt und angeregt durch die zusätzliche Fachkraft die eigene Kita-Kultur weiter ausgebaut.

Positive Rückmeldungen der Fachkräfte
Im Rahmen einer Umfrage antworteten Fachkräfte der beteiligten Kitas so: „Ich habe noch mehr Möglichkeiten gefunden und kennengelernt, Sprache in den Alltag zu integrieren und mich dahingehend zu reflektieren.“ Oder auch: „Dies gibt mir Sicherheit und Orientierung. Ich finde es schön, dass wir die Kinder durch unsere Sprach-Kita begleiten, fördern und unterstützen können.“

Gleichzeitig besteht weiterhin ein hoher Bedarf an Beratung bezüglich der Kinder und Familien, unter anderem auch, da sich die Teams durch die Fluktuation immer wieder neu zusammensetzen. Daher ist es erfreulich, dass weitere Sprach-Kitas im Verbund Ammerland-Oldenburg mitarbeiten und die bisherige Zusammenarbeit mit den bestehenden Sprach-Kitas bis Ende 2022 fortgesetzt werden kann.
 

Folgende städtische Kindertagesstätten nehmen an dem Förderprogramm für Sprach-Kitas teil:
Kita Klingenbergstraße, Kita Harreweg, Kita Sperberweg, Kita Kennedystraße, Kita Cloppenburger Straße, Kita Ernst-Löwenstein-Straße, Kita Kurlandallee, Kita Dietrichsfeld, Kita Sachsenstraße, Kita An der Beverbäke und Kita Eschenplatz.
22.01.2022, 12:35 Uhr
Vielfältiger Spielplatzspaß für kleine und große Kinder
Erweiterung des Spielplatzes am Rosenbohmsweg größtenteils abgeschlossen
Der Spielplatz am Rosenbohmsweg im Stadtteil Drielake ist erfolgreich erweitert worden und lädt alle kleinen Bürgerinnen und Bürger ab jetzt zu ausgiebigen Spielstunden ein. Die Planung für die Spielplatzerweiterung begann bereits 2019, da sich durch die neuen Baugebiete im Quartier, beispielsweise im Bereich der Wilhelm-Wilke-Straße, ein zusätzlicher Bedarf an Spielmöglichkeiten zeigte.

Zunächst wurde Anfang 2021 der vorhandene Spielplatz zum Kleinkinderspielplatz umgestaltet und die alten Bolzplatztore ersetzt. Anschließend ist die Spielplatzfläche um circa 4.000 Quadratmeter auf ehemaligem Grünland erweitert worden. Um den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern dabei die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben, wurde in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg eine Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt, die Corona-bedingt online realisiert wurde. Als Wünsche wurden hier insbesondere Möglichkeiten zum Schaukeln, Klettern sowie zum Tischtennisspielen genannt, die der Fachdienst Stadtgrün in seine Planung einbrachte.

Schließlich wurde der neue Spielplatzbereich für Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren mit fünf Spielgeräten, darunter eine Zweier-Kontaktschaukel und ein Rutschenturm mit Kletterwand, einer Tischtennisplatte sowie mehreren Sitzgelegenheiten ausgestattet. Zudem wurden eine Strecke aus kleinen Hügeln zum Befahren und Bespielen neben dem Bolzplatz sowie eine Vogelschutzhecke aus standortgeeigneten Gehölzen am Rand der Erweiterungsfläche geschaffen. Anwohnende hatten sich zudem eine Obstwiese gewünscht, für die sie auch die weitere Pflege übernehmen möchten. Der zuständige Fachdienst konnte dies verwirklichen und zusätzlich zu vier neuen Bäumen auch noch vierzehn Obstbäume, bestehend aus alten Sorten, auf dem Spielplatzgrundstück pflanzen.

Ende 2021 erfolgte der Großteil der Fertigstellungen. Einzig einige Restarbeiten, wie die Anlage und Instandsetzung von Rasenflächen und Wegen, werden im Frühjahr dieses Jahres noch durchgeführt. Insgesamt beliefen sich die Kosten der Maßnahme auf rund 230.000 Euro.
22.01.2022, 12:33 Uhr
Abenteuerspielplatz weiterhin geöffnet
Der Abenteuerspielpatz Eversten macht auf seine Angebote aufmerksam, die trotz Corona-bedingter Einschränkungen wahrgenommen werden können. Die Einrichtung am Brandsweg 60 hat von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr für alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren geöffnet.

Im Kinderforum (mit Maske) können sich die Kinder bei warmem Tee aufwärmen sowie an Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Das große Außengelände mit Hüttendorf, Zaubergarten, Spielwiese und Ponyhof (nur mit Anmeldung) stehen ebenfalls zur Verfügung. Jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr findet eine Mädchenzeit in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind möglich unter der Telefonnummer 0441 592171 oder per E-Mail an asp@stadt-oldenburg.de

Für alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit liegen Öffnungs- und Hygienekonzepte vor. Grundsätzlich gilt: Aktuell ist das Tragen von Masken im Innenbereich erforderlich sowie die Dokumentation der Kontaktdaten der Besuchenden. Über weitere Regelungen wird jeweils vor Ort informiert.
22.01.2022, 12:31 Uhr
Workshop-Wochenenden für junge Bands im Cadillac
Musik komponieren und optimal vermarkten: Zweitägige Angebote geben Einblicke
An den ersten beiden Wochenenden im Februar findet im Jugendkulturzentrum Cadillac jeweils ein Workshop-Angebot für junge Bands aus Oldenburg und Umgebung statt. In den zweitägigen Workshops werden die wichtigsten Inhalte vermittelt, die Bandmitgliedern im Alter von 16 bis 27 Jahren dabei helfen sollen, Musik zu komponieren, auf die Bühne zu bringen und zu vermarkten. Die Workshops beginnen am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Februar sowie 12. und 13. Februar, um 10 Uhr im Cadillac (Huntestraße 4a). Das Ende des jeweiligen Workshop-Tages ist um 18 Uhr.

Am ersten Tag des Workshop-Wochenendes geht es im ersten Teil um das Image und die Selbstdarstellung, aber auch um die Selbstwahrnehmung einer Band. Im zweiten Teil wird die Vermarktung der Musik und das DIY-Booking behandelt. Diese Bausteine schaffen die notwendige Basis, um als Band erfolgreich gemeinsam zu agieren, auf sich aufmerksam zu machen und die Reichweite auf Social-Media-Kanälen oder Streamingdiensten zu vergrößern.

Die Dozierenden für den ersten Tag sind Silvia Rutkowski aus Oldenburg, die erfolgreich Kunst- und Kreativschaffende coacht, und Jan Hagerodt von der bekannten Booking Agentur Spider Promotion aus Hannover.

Stimme, Songwriting und Stage Performance stehen am zweiten Workshop-Tag im Zentrum: Wie entdecke ich die Kraft meiner Stimme, singe damit eigene Melodien und schreibe Songs, die hängenbleiben? Was zeichnet effektive Background Vocals und ein klares Arrangement aus? Wie kann man die Stage Performance verbessern, um einen Auftritt zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen?

Diese und weitere Fragen beantworten die Dozierenden Simon Knox, studierter Vocal- und Band-Coach, Rocksänger und Neu-Oldenburger von www.deinestimmerockt.de, und Emanuel Knorr, studierter Musiker, Tonmeister und Lead Gitarrist bei der international bekannten Metal Band Majesty aus Bremen.

Dieses Angebot richtet sich an junge Bands in der Altersgruppe von 16 bis 27 Jahren. Pro volljährigem Bandmitglied wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro fällig, für minderjährige Musikerinnen und Musiker 10 Euro. Interessierte Bands können sich unter cadillac@stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Band-Workshop“ oder telefonisch unter 0441 235-3800 melden. Für den Workshop gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen, weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
07.01.2022, 14:29 Uhr
Facharbeiten-Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler
Ein gefragtes Angebot von Universitätsbibliothek Oldenburg und Landesbibliothek Oldenburg
Ab 12. Januar bis einschließlich 17. März bieten die Landesbibliothek Oldenburg und die Universitätsbibliothek Oldenburg wieder ihre gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde für Oberstufen-Schülerinnen und Schüler an. Erfahrene Bibliothekarinnen und Bibliothekare helfen individuell bei der Recherche für das Seminarfach und vermitteln elektronische wie gedruckte Medien zu ihren Facharbeitsthemen.

Die Sprechstunde wird aufgrund der Corona-Pandemie nur online und telefonisch durchge­führt. Sie findet an zwei Tagen pro Woche jeweils nachmittags von 16 bis 18 Uhr statt: mitt­wochs an der Universitätsbibliothek (online und zusätzlich Beratung per e-mail) und don­nerstags an der Landesbibliothek (online und telefonisch). Online-Sprechstunde und telefo­nische Beratung können nach vorheriger Anmeldung in Anspruch genommen werden.

Beide Bibliotheken sind aktuell für Nutzerinnen und Nutzer geöffnet. Medien können be­stellt, abgeholt und zurückgegeben werden. Für die kontaktlose Rückgabe bieten beide Bibliotheken eine Buchrückgabeklappe an. Auch Arbeitsplätze stehen in beiden Häusern zur Verfügung.

Bereits seit über 10 Jahren ist die gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde der beiden Biblio­theken im Rahmen des Netzwerkes „Schu:Bi – Schule und Bibliothek. Bildungspartner für Lese- und Informationskompetenz“ ein gefragtes Angebot. Das erfolgreiche Modell hat bun­desweit Nachahmer gefunden.


Facharbeiten-Sprechstunde der wissenschaftlichen Bibliotheken

12. Januar bis 17. März 2022, 16 – 18 Uhr
mittwochs in der Universitätsbibliothek Oldenburg
· Online-Sprechstunde mit Anmeldung über das Webformular unter https://uol.de/bis/lernen-und-arbeiten/formular-anmeldung-zur-facharbeitenberatung
· außerdem Beratung per e-mail

donnerstags in der Landesbibliothek Oldenburg mit vorheriger Anmel­dung mit Nennung des Facharbeitsthemas unter lbo@lb-oldenburg.de oder Telefon (0441) 505018-20
· Online-Sprechstunde
· telefonische Einzelberatung zur Literaturrecherche 
28.12.2021, 18:12 Uhr
So kommen Eltern zum Kita-Platz für ihre Kinder
Anmeldungen für das Kindertagesstätten-Jahr 2022/2023 sind ab dem 1. Januar möglich
Am 1. Januar startet die Anmeldung für das Kindertagesstätten-Jahr 2022/2023, das wie gewohnt im August beginnt: Eltern, die für ihre Kinder einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet benötigen, können dies bis zum 31. Januar 2022 über die städtische Internetseite www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de anmelden. Dort gibt es auch die Termine und Besuchsbedingungen für Infotage der einzelnen Kitas, an denen Eltern die Einrichtungen kennenlernen können.

Eltern, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, können sich an das Servicebüro Kindertagesbetreuung wenden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird empfohlen, zunächst telefonisch Kontakt aufzunehmen. In vielen Fällen kann eine Anmeldung bereits auf diesem Weg entgegengenommen werden. Bei einem persönlichen Besuch gilt derzeit die 3G-Regel. Das Servicebüro ist in der Bergstraße 25, Zimmer 108 und 109 zu erreichen (montags, dienstags, donnerstags 8 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr), telefonisch wie folgt: Petra Bröffel-Hempen, Telefon 0441 235-3739, Anke Keller, Telefon -3753, Sigrid Ziethe, Telefon -3736.

Drei Wunscheinrichtungen können ausgewählt werden. Die Online-Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Mit ihrem Passwort können Eltern den Anmeldestatus jederzeit überprüfen. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, sollten die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten können. Diese Liste der noch Platzsuchenden kann ab Mitte März von allen Kindertagesstätten eingesehen werden.

Am 1. Februar 2022 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet. Zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche. Sollte keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen können oder wurde der Anmeldezeitraum im Januar verpasst, haben die Eltern die Möglichkeit, ihr Kind ab dem 15. März 2022 erneut anzumelden. Ab diesem Zeitpunkt werden online unter www.oldenburg.kitaav.de auch freie Plätze angezeigt.

Anmeldungen für Hortplätze werden direkt in den Horten entgegengenommen.
21.12.2021, 18:54 Uhr
Gemeinsame Klimmzüge für neue Spielgeräte
Spielplatz Walther-Diekmann-Straße: Verwaltung und Anwohnerschaft im Einklang
Die Stadt Oldenburg unterhält rund 150 Spielplätze. Zum Spielplatzkonzept der Stadt gehört auch die Weiterentwicklung der Spielstätten. Ein Beispiel dafür ist das Areal an der Walther-Diekmann-Straße in Bümmerstede, das jetzt mit einigen neuen Spielgeräten ausgestattet worden ist. Auf die Auswahl hatten sich im Vorfeld Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit der Stadtverwaltung verständigt. Ein Sandwerk-Spielgerät, ein Dreier-Reck, eine Wippe und Hüpfplatten ersetzen nun einen Kletterwürfel, der aus Reihen der Nachbarschaft als nicht altersgerecht empfunden wurde.

Im direkten Einzugsgebiet des Spielplatzes ist die Zahl der null- bis zehnjährigen Kinder in den Jahren 2016 bis 2020 um rund zehn Prozent angewachsen. Die Elternwünsche nach einer veränderten Ausstattung des Spielplatzes hat der Fachdienst Stadtgrün Planung und Neubau unter Moderation des städtischen Kinder- und Jugendbüros zusammen mit den Anwohnenden in einem konstruktiven Bürgerdialog diskutiert.

Die neuen Spielgeräte wurden am Montag und Dienstag dieser Woche von der Firma Friedemann Richter montiert. Bespielbar werden die neuen Geräte voraussichtlich Mitte Januar 2022 sein, weil die Fundamente noch trocknen müssen. Ein Spielplatzprüfer wird einen Sicherheitscheck vornehmen und anschließend die Freigabe erteilen. Die Kosten für die neuen Geräte betragen inklusive Montage rund 21.500 Euro.
27.11.2021, 15:13 Uhr
Typisch Junge? Typisch Mädchen? Von wegen!
Gleichstellungsbüro möchte mit Kampagne Geschlechterrollen-Klischees aufbrechen
Typisch Junge? Typisch Mädchen? Von Geburt an werden Kindern bestimmte Geschlechterrollen zugeschrieben. Diese Einteilungen verfestigen sich, können einengend sein und verbergen den Blick auf die Vielfalt der Möglichkeiten. Muss das so bleiben? Bereits mit dem Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der Kita „Toben im Prinzessinnenkleid“, das 2019 in zweiter Auflage erschienen ist, hat das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg für diese Thematik sensibilisiert. Jetzt startet das Gleichstellungsbüro eine weitere Kampagne und verteilt an die städtischen Kitas einen Beutel mit klischeefreien Büchern, Spielanleitungen und Informationsmaterialien, die von den pädagogischen Fachkräften im Kita-Alltag eingesetzt werden können. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernimmt die Schirmherrschaft für diese Kampagne: „Wir wollen dazu anregen, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit individuellen geschlechtstypischen und -untypischen Interessen und Verhaltensweisen zu betrachten. Ich danke dem Gleichstellungsbüro für diese Initiative.“

Auch Elfie Finke-Bracker, Leiterin des Fachdienstes Kindertagesbetreuung, freut sich über die Kampagne des Gleichstellungsbüros: „In vielen Kinderbüchern und Spielmaterialien kommen Rollenstereotype vor und prägen die Lebenswelten von Kindern. Die Materialien der Kampagne sollen Kindern die vielfältigen Möglichkeiten unabhängig von Geschlechterrollenklischees aufzeigen. Die städtischen Kindertagesstätten nehmen diese Kampagne mit offenen Armen an.“

Die Materialien wurden vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. zur Verfügung gestellt. Die Stadt Oldenburg ist seit November Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei.

Zudem hat das Gleichstellungsbüro zwei Medienkoffer angeschafft, die ab sofort in der Kinderbibliothek am PFL zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Sie können mit einem Institutionenausweis für die Dauer von sechs Wochen entliehen werden. Die neuen Medienboxen „Medienkoffer Klischeefreie Vielfalt & Diversität“ enthalten eine Auswahl an Kinderbüchern und Fachbüchern, die einen fundierten Einstieg in die inklusive und vielfältige pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen bieten. Er soll Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen anregen und dabei unterstützen, geschlechtergerecht zu arbeiten und die damit verbundenen Themen kindgerecht anzusprechen. „Wir freuen uns sehr, Erzieherinnen und Erziehern sowie Tageseltern mit den neu erworbenen Medienkoffern in ihrer Arbeit unterstützen zu können. Sie bereichern unser bestehendes Angebot an Medienboxen um ein wichtiges und nachgefragtes Thema“, sagt Heike Janssen, Leiterin des Fachdienstes Bibliotheken.

Ob in Büchern, Filmen oder Computerspielen, überall werden Kinder mit limitierenden Rollenbildern konfrontiert, mit Botschaften, die ihnen vermitteln, wie Jungen angeblich so sind, was Mädchen interessiert, was einen richtigen Mann ausmacht und was typisch ist für eine Frau. Und ganz viele Kinder kommen in diesen Geschichten gar nicht vor, weil sie die „falsche“ Hautfarbe, Herkunft oder Religionszugehörigkeit haben oder weil sie eine Behinderung haben oder einfach nur andere Interessen und Wünsche. „Doch Anderssein der eigenen Person oder Familie kann zu Ausschluss und Diskriminierung führen. Deshalb ist es wichtig, die Themen Toleranz und Solidarität, Ausgrenzung und Mobbing, Zugehörigkeit und Normalität mit Kindern in der pädagogischen Praxis aufzugreifen“, erläutert Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg.

Weitere Informationen zur Kampagne und zu den Medienkoffern gibt es unter www.oldenburg.de/gleichstellung sowie www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
23.11.2021, 20:01 Uhr
Philosophische KIBUM zieht erfolgreiche Bilanz
Online-Angebote noch bis Mitte 2022 abrufbar
„Gedankensprünge“ – unter diesem Motto erfreut sich die 47. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse seit Samstag, 13. November, bundesweit an Aufmerksamkeit. Die beiden Veranstalter Stadt und Universität Oldenburg ziehen nach zehn Veranstaltungstagen eine sehr positive Bilanz. „Zum zweiten Mal konnte die KIBUM nicht wie gewohnt mit einer großen Leselandschaft und Kindertrubel vor Ort stattfinden. Erfolgreich war sie trotzdem – und in aller Munde! Durch die digitalen Formate lassen sich Bücherspaß und Leseförderung mit einer ganz anderen Reichweite verbreiten, auch über unsere Stadtgrenzen hinaus“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ich freue mich sehr, wie gut das Programm auch in diesem Jahr angenommen wurde, von den Kindern und Eltern, aber auch von den Autorinnen und Autoren und Verlagen, ohne die wir keine so erfolgreiche KIBUM auf die Beine stellen könnten.“

Bis kurz vor Ende des Messezeitraums wurden die Online-Seiten rund 29.000 Mal aufgerufen und die Veranstaltenden verzeichneten begeisterte Rückmeldungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Besonders gelobt wurde das breit aufgestellte Angebot von Online-Lesungen der Autorinnen und Autoren bis hin zu wissenschaftlichen Fachbeiträgen.

Das sagt die Stadt
Die riesige Resonanz auf das Angebot der Lesungen vor Ort in Kitas und Schulen übertraf die Erwartungen bei weitem. Insgesamt 2.000 Kita-Kinder und fast 5.500 Schülerinnen und Schüler erlebten 130 Lesungen in ihren Bildungseinrichtungen und durften Autorinnen und Autoren begegnen – nicht nur in Oldenburg, sondern auch in der Region, wie in Dötlingen, Großenkneten, Westerstede und Delmenhorst.

Mit 22 Live-Streams für alle brachte die Stadtbibliothek zudem etwas KIBUM-Flair in die Klassen- und Wohnzimmer – während vor Ort im Kulturzentrum PFL ein kleines Publikum bei der Aufzeichnung dabei sein durfte, etwa die fünfköpfige Familie Moormann aus Osnabrück: „Wir sind ansonsten jedes Jahr auf der KIBUM zu Gast und glücklich, trotz Corona diese Möglichkeit gehabt zu haben. Es gelingt der KIBUM immer, dass Kinderseelen und Herzen – auch unsere – durch die ausgewählten Autorinnen und Autoren berührt und inspiriert werden, das ist für uns und unsere Kinder ein großes Geschenk.“ Unterdessen wurde die Chat-Funktion, über die alle kleinen und großen KIBUM-Fans ihre Fragen an die Autorinnen und Autoren stellen konnten, insbesondere von Schulen begeistert genutzt. „Das vielseitige Programm der digitalen Autoren- und Autorinnenlesungen war für die Kinder ein Potpourri von leisen, nachdenklichen sowie lustigen (Vor)leseabenteuern und bietet Anlass, weiter gemeinsam nachzudenken“, so Schulleiterin Sandra Langenhahn von der Grundschule Bürgeresch.

Das sagt die Universität
Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder würdigte insbesondere das gelungene Motto: „Auch in diesem Jahr musste die KIBUM leider in weiten Teilen digital stattfinden. Ein Erfolg war sie dennoch! Sie hat nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen – Eltern, Pädagogen, Autorinnen und Autoren – Gedankensprünge ermöglicht. Das philosophische Potenzial altersgerechter Literatur stand im Vordergrund und damit die Neugierde und der Wissensdurst von Kindern und Jugendlichen. Zu beidem sollten wir unbedingt ermutigen. Die KIBUM hat ihren Beitrag wieder auf hervorragende Weise geleistet.“

Das Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg sorgte dafür, dass fast 2.000 Neuerscheinungen deutschsprachiger Kinder- und Jugendmedien in diesem Jahr digital präsentiert werden konnten. Die Rückmeldungen der Leserschaft waren positiv, wenn auch der fehlende direkte Kontakt mit den Neuerscheinungen sehr vermisst wurde.

Das digitale Forum „Wissenschaft in zehn Minuten“, das nun zum zweiten Mal organisiert wurde, hat sowohl in der Fachöffentlichkeit als auch beim interessierten Publikum eine sehr positive Resonanz erfahren. Die Videos sind extrem informativ und bieten einen unterhaltsamen Überblick über das breite Spektrum der kinder- und jugendliterarischen Neuerscheinungen. Für das Fachpublikum läuft darüber hinaus noch bis Mittwoch, 24. November, die digitale Tagung „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“ der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur.

Das sagen die Autorinnen und Autoren
Voll des Lobes waren alle internationalen und nationalen Autorinnen für die „herausragende Organisation“ und das „hohe konzeptionelle Niveau“ des Programms, wie auch KIBUM-Schirmherr Bart Moeyaert betont: „Eine – ich darf sagen – Institution wie KIBUM ist in jeder Hinsicht ein fantastisches Geschenk: für Kinder und Erwachsene gleichermaßen, da sie ihre Grenzen erweitern und Bücher kennenlernen, die ihnen sonst nicht begegnet wären, und auch für die Autoren und Illustratoren selbst, die sich an die Oldenburger KIBUM als Treffpunkt erinnern werden. Es gibt nur wenige Kinderbuchfestivals auf der Welt, bei denen sich jedermann so willkommen fühlt.” In den Schulen und Kitas trafen die Autorinnen und Autoren durchweg auf Begeisterung und Dankbarkeit, so etwa Stefanie Segatz von den „Gedankenfliegern“ des Jungen Literaturhauses Hamburg: „Es war eine Freude, an die so gut vorbereiteten Schulen zu kommen. Wir wurden mit großem Enthusiasmus und Offenheit empfangen. Besonders schön war es, eine solche Vielfalt an Schulen zu erleben, auch im ländlichen Raum.“

Das sagen die Verlage
Obwohl die Neuerscheinungen auch in diesem Jahr nur online präsentiert und durchstöbert werden konnten, hatten sich zahlreiche Verlage an der KIBUM beteiligt und zu ihrem Erfolg beigetragen. Umso erfreuter waren viele Verlage über die Online-Buchvorstellungen, die die Buchsuche anreichern: „Der freie Zugang zu allen Inhalten lässt die KIBUM 2021 sicher noch lange nachwirken und macht die Seiten zum wertvollen Instrument für die Arbeit mit Kinder- und Jugendbüchern!“, sagt etwa Dr. Claudia Putz vom Peter Hammer Verlag. Seit dem ersten Buch dabei ist die Edition Pastorplatz: „Sie als Veranstalter leisten großartige Arbeit und das erinnert uns wieder daran, warum wir der KIBUM seit unserem ersten Kinderbuch Jahr für Jahr die Treue halten“, sagt Bernd Held, Edition Pastorplatz.

Wie geht es weiter?
Die zahlreichen barrierefreien Online-Formate sind noch bis Mitte nächsten Jahres unter www.kibum.de abrufbar. Im kommenden Jahr soll die KIBUM unter dem Motto „Comics und Graphic Novels“ starten und wird vom 12. bis zum 22. November 2022 stattfinden.

Förderer
Die beiden Veranstalter, Stadt und Universität Oldenburg, bedanken sich ausdrücklich bei den Förderern des Projektes, OLB-Stiftung und EWE Stiftung sowie CEWE, für die Unterstützung der 47. KIBUM.
23.11.2021, 19:54 Uhr
„Lichtblick“ in Kita Sperberweg: Kunstprojekt statt Laternenlauf
Workshop mit der Oldenburger Kunstschule e.V. sorgt für strahlende Momente
Strahlende Gesichter und Momente konnten Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher in diesen Tagen in der Kita Sperberweg erleben. Statt des jährlichen Laternenlaufs haben vier- bis sechsjährige Kinder hier an einer Kunstaktion teilgenommen, die in Kooperation mit der Oldenburger Kunstschule e.V. angeboten wurde.

Über einen Zeitraum von drei Wochen wurde zweimal wöchentlich geklebt, gesprüht und gewerkelt: Die kleinen Künstlerinnen und Künstler erschufen zusammen mit dem erfahrenen Team der Oldenburger Kunstschule eigene Lichtobjekte, die später mit LEDs individuell beleuchtet wurden. Für diese wurden verschiedene Materialien wie Stöcke, Plastikflaschen oder Gläser mitgebracht und anschließend mit Leuchtfarbe gestaltet. Entsprechend in Szene gesetzt entstand aus den Werken eine Kita-eigene Ausstellung, die die Kinder gruppenübergreifend bestaunen konnten. Auch das eine Elternteil, auf das die Abholung der Kinder derzeit als Vorsichtsmaßnahme beschränkt ist, hatte während der Abholzeiten die Möglichkeit, sich von seinem Kind durch die Ausstellung führen zu lassen.

„Wir haben die Ausstellungsdauer extra noch um zwei Tage verlängert, um möglichst vielen Eltern die Chance zu geben, sich die Ergebnisse des Lichtblick-Projektes anzuschauen“, so Angelika Prostka von der Kita Sperberweg. Um für größtmögliche Entzerrung zu sorgen, wurde das Ganze dabei in einer Art Rundweg mit Einbahnsystem angelegt, bei der Elternteile die illuminierte Ausstellung durch den Haupteingang der Kita betreten und über den Seiteneingang wieder verlassen konnten.

Neben den Elternführungen mündete das Gestaltungsprojekt zudem in einem Kitagruppen-übergreifenden Lichtfest mit Krapfen und anderen Leckereien für Kinder und Erziehende, das in diesem Jahr statt des üblichen Laternenlaufs veranstaltet wurde. „Wir haben das Projekt zuerst nicht bewusst als Alternative zum Laternenlauf geplant, sondern als gruppenübergreifenden Workshop mit der Oldenburger Kunstschule, mit der wir eine sehr gute Zusammenarbeit pflegen“, erläutert Projektkoordinatorin Angelika Prostka. „Als wir dann jedoch die einzigartige Atmosphäre sahen, die sich durch die schönen Illuminationen bietet, waren wir uns sofort einig, dass wir mit den Kindern das Lichtfest als etwas ganz Tolles und Neues in diesem Jahr machen wollten.“

Die Oldenburger Kunstschule e.V. hatte ihr „Lichtblick“-Projekt bereits im vergangenen Jahr als Möglichkeit etabliert, auch ohne das klassische Laternenbasteln in Kitas Lichtobjekte zu gestalten. Gemeinsam mit den Kindern wurden auf diese Weise ganz eigene Kunstwerke erschaffen, durch die alle Beteiligten auch während der Coronazeit einen Lichtblick erleben sollten.
23.11.2021, 18:05 Uhr
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 geht an Kerstin Gulden
Jugendbuch „Fair Play“ ausgezeichnet
Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2021 geht an Kerstin Gulden. Gulden bekommt den Preis für ihr Jugendbuchdebüt „Fair Play“. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Freitag, 19. November, im festlichen Rahmen im Kulturzentrum PFL von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreicht.

Unter 272 Einsendungen, darunter 85 verlegte Werke und 187 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt: Michaela Beck mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Ein Himmel voller Eskimos“, Enikö Gömöri mit ihren Illustrationen zu dem Bilderbuchmanuskript „Ich bin doch ein Löwe“ sowie Kerstin Gulden mit ihrem Jugendbuch „Fair Play“. „Gerade Debut-Arbeiten von Autorinnen und Autoren greifen brennende Themen schnell auf und werden zu überraschenden, neuen Stimmen in der Literatur. Wir freuen uns sehr, dass mit der Auswahl drei Autorinnen geehrt werden, die aus Sicht der Jury aktuelle Themen zeitgemäß und künstlerisch eigenständig umgesetzt haben“, begründet Christine Paxmann, Mitglied der fünfköpfigen Jury, deren Auswahl.

Begründung der Jury
Letztendlich entschied sich die Jury für Kerstin Gulden als Preisträgerin: „‚Fair Play‘ ist ein origineller und äußerst spannender Jugendroman, der sich mit einem neuartigen Lösungsansatz der Klimakrise beschäftigt. Somit ist er nicht nur aktuell, sondern spiegelt wider, womit die Jugend heutzutage unter anderem ringen muss: der Umweltkrise und dem zunehmenden Einfluss von Social Media, der sich in Gruppenzwang und verdrehten Selbstwahrnehmungen äußert. Kerstin Gulden kreiert lebendige und selbstständige Figuren, alle mit eigenen, anderen Motivationen und unterschiedlichen Charakterentwicklungen. Die Protagonistinnen und Protagonisten durchleben Konflikte und Situationen, wie sie auf alle Jugendlichen zutreffen, wodurch sie ihnen näherkommen und realer wirken. Eine Geschichte über Vertrauen, Solidarität und Freundschaft, die ihre Zielgruppe erreicht“, so die Schülerjurorin Angelina Sawodowskie.

Die Preisrede auf „Fair Play“ hielt der Autor Heinz Janisch – Corona-bedingt per Videobotschaft aus Österreich: „‚Wir haben ein Geschenk für dich. Unsere Geschichte‘ heißt es zu Beginn des Romans. Als skeptischer Leser, der erst überzeugt werden musste, danke ich Kerstin Gulden für dieses Geschenk, für diese Geschichte, die mir – bis zur letzten Zeile – nah gegangen ist und die in mir weitergeht. Die Frage nach dem ‚Fair Play‘ – sie stellt sich immer und überall, und die Antworten – sie bleiben schwierig. Für alle von uns. Ich wünsche diesem Roman viele Leserinnen und Leser, wie jung oder alt sie auch sein mögen.“

Die Preisverleihung wurde von Marian Funk moderiert. Die Band „NUFOXAS“ der Musikschule Stadt Oldenburg hat den Nachmittag unter der Leitung von Dagmar Martens musikalisch begleitet.

Über Kerstin Gulden
Kerstin Gulden hat in Tübingen, München und London Literatur, Philosophie und Kommunikation studiert. Seitdem hat sie in London, München und Brüssel gearbeitet, unter anderem als Pressesprecherin und in der Kulturförderung. Mehrere Jahre war sie in der Jury des Literaturpreises der deutschen Wirtschaft.

Zum Inhalt des Jugendbuchs „Fair Play“ von Kerstin Gulden
Ein Wettbewerb, eine Schule und eine gewagte Idee: Was, wenn jede Umweltsünde auf den eigenen Social-Media-Accounts sichtbar wäre? Würde man sich zusammenreißen? Nur noch so viel verbrauchen an Energie, Essen, einfach allem, damit das Icon der App grün bleibt statt rot? Würde man fair spielen? Für drei Monate nach den Sommerferien heißt das erklärte Ziel: die Welt retten, wenigstens ein bisschen. Aber jede und jeder hat auch einen persönlichen Grund mitzumachen: Status, Geld, Rache, Liebe.

Über den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk – sei es ein bereits verlegtes Buch oder ein Manuskript – in diesem Bereich vorlegen. Durch den Preis sollen innovative Ideen eine Chance erhalten und Anreize geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
23.11.2021, 18:03 Uhr
Unsere Kinder, unsere Zukunft: Tag der Kinderrechte
Oberbürgermeister empfängt Schülergruppe der Oberschule Eversten
Kinder haben Rechte – und das natürlich nicht nur am „Internationalen Tag der Kinderrechte“ am 20. November. Doch genau zu diesem Anlass hat bereits heute Oberbürgermeister Jürgen Krogmann 14 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Eversten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Alten Rathaus empfangen. Die 14- und 15-Jährigen haben sich im Vorfeld in der Schule mit Unterstützung der AG UNICEF Oldenburg inhaltlich mit diesem Thema befasst. Sie hatten unter anderem ein Wurfspiel zu Kinderrechten vorbereitet, das sie im Rathaus präsentierten. Im Anschluss durften sie sich ins Gästebuch der Stadt Oldenburg eintragen.

Krogmann lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Kinderrechte sind Menschenrechte und wichtige Ziele in unserer Gesellschaft. Ich danke der Schülergruppe der Oberschule Eversten für ihren Einsatz und das große Interesse an diesem so wichtigen Thema.“

Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Seitdem wird an diesem Tag auf der ganzen Welt der „Tag der Kinderrechte“ gefeiert. Zudem wird das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF in diesem Jahr am 11. Dezember 75 Jahre alt. Seit jeher verfolgt es das Ziel, Kindern auf der ganzen Welt zu helfen und ihnen die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

Sie möchten weitere Informationen? Mehr über Kinderrechte lesen Sie auch auf www.kinder.oldenburg.de.
23.11.2021, 17:57 Uhr
Oldenburger Krippenleiterin jetzt fit im Situationsansatz
Judith van Vliet schließt Weiterbildung ab und erhält eine Auszeichnung
Nach fünfjähriger Ausbildung haben sechs Leitungskräfte von Kindertagesstätten der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen ihre Ausbildung „Situationsansatz in der Kita“ abgeschlossen und sind von Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand, mit einem Zertifikat ausgezeichnet worden. Darunter ist die Leiterin der Johanniter-Kinderkrippe „Unter den Eichen“ in Oldenburg-Kreyenbrück, Judith van Vliet. „In unseren Johanniter-Einrichtungen gestalten wir die Arbeit mit den Kindern nach dem pädagogischen Konzept des Situationsansatzes“, erklärt Hannes Wendler. 

Dieser Situationsansatz sei fokussiert auf die Kompetenzstärkung von Kindern, um den neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu begegnen und diese aktiv mitzugestalten. Dazu brauche es eine wertebasierte Haltung, Neugier und viel Mut, die der Identität als Johanniter entspreche. „In diesem Sinne gratulieren wir den fünf Absolventinnen und dem Absolventen zur erfolgreichen Teilnahme an dieser so wichtigen Schulung und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude in Ihrer Aufgabe“, sagt Wendler. Die Bandbreite des Ansatzes mache zudem deutlich, wie wertvoll es sei, sich mit den Verschiedenheiten von Menschen auseinanderzusetzen und zeige dessen Universalität, die sich selbst im Bereich Führungskräfteentwicklung nutzen lasse. 

Mit dem Situationsansatz verfolgen die Johanniter das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Damit reagieren die Johanniter auf die neuen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, um diesen bereits in den Kitas zu begegnen. 

Neben Judith van Vliet wurden Kerstin Drechsler (Kita Grashüpfer in Holzminden), Veronika Burghardt (Kita Zwergenwelt in Wunstorf), Vanessa Baum (Kita Hainholzer Hafen in Hannover), Simon Roux (Bereichsleitung Bereich II – Kindertagesstätten und offene Jugendarbeit - Nordhannoverscher Ortsverband) und Kerstin Wallheinke (Kita Tortenstück in Celle) ausgezeichnet. Den Impuls zum Aufbruch vor fünf Jahren setzten unter anderen die Fachbereichsleitung Bildung & Erziehung, Karin Schätzlein, und die Fachberaterin Kindertagesstätten, Martina Soltendieck-Kuba, aus der Landesgeschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe. 

Zu den ersten Gratulanten zählte Katrin Macha, Direktorin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA), die in den vergangenen fünf Jahren geholfen hat, das ganzheitliche pädagogische Konzept zusammen mit den Kita-Leitungen zu erarbeiten. Die Johanniter würden mit diesem Schritt zu den wenigen Einrichtungsträgern bundesweit gehören, die so konsequent diesen Weg eingeschlagen haben, sagte Macha. Mit dem Konzept des Situationsansatzes sei sowohl der Wille verbunden, Zukunft zu gestalten, als auch die Kinder noch besser auf ihrem Weg zu begleiten.   

Im Landesverband Niedersachsen/Bremen betreiben die Johanniter derzeit 43 Kindertagesstätten und beschäftigen mehr als 450 Mitarbeitende. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung fehlen aktuell bundesweit 103.000 pädagogische Fachkräfte. Die Johanniter haben noch offene Stellen zu besetzen und zahlen zudem einen der attraktivsten Tarife der Sozialwirtschaft. Mehr Infos zu den Stellenausschreibungen unter karriere.johanniter.de. 
13.11.2021, 14:52 Uhr
Digitaler Startschuss für die philosophische KIBUM
Online-Angebot mit Live-Streams, Buchsuche und weiterem Programm ab 13. November
Am Samstag, 13. November, um 15 Uhr, startet die diesjährige Kinder- und Jugendbuchmesse – Corona-bedingt nicht mit einer turbulenten Eröffnung für hunderte Kinder inmitten einer Bücherlandschaft, aber doch mit philosophischen Geschichten und einer preisgekrönten Autorin. Antje Damm wird alle KIBUM-Fans in einem Live-Stream und vor kleinem Publikum im Kulturzentrum PFL auf die folgenden zehn Tage einstimmen. Gemeinsam mit Kindern der Klasse 4c der Grundschule Klingenbergstraße präsentiert sie ein Programm rund um das Thema Gedankenreisen.

Auf der Website www.kibum.de finden sich ab dem 13. November darüber hinaus die Buchsuche mit fast 2.000 Neuerscheinungen, angereichert mit Video-Buchempfehlungen und Leseproben, sowie die Vidcasts der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg. In jeweils zehnminütigen Videobeiträgen geben Kinder- und Jugendliteraturwissenschaftlerinnen, Literaturkritiker oder Studierende einen Einblick in das Forschungsfeld der Kinder- und Jugendliteratur. Das Angebot richtet sich sowohl an Lehrende und Forschende, ist aber auch für die breite Öffentlichkeit interessant. Die Forschungsstelle richtet zudem vom 22. bis 24. November die digitale Tagung „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“ aus.

Spannende Lesungen mit Autorinnen und Autoren werden bis zum 23. November täglich ebenfalls unter www.kibum.de live gestreamt oder warten bereits zum KIBUM-Start auf junge und alte Leseratten. Das Angebot ist komplett kostenlos, barrierefrei und ohne Anmeldung verfügbar. Mit dabei sind beispielsweise Torben Kuhlmann, der aus dem Mäuseabenteuer „Einstein“ liest, oder die Hamburger „Gedankenflieger“, die dazu inspirieren, mit Kinder- und Jugendbüchern zu philosophieren. Auch KIBUM-Schirmherr Bart Moeyeart, die Jugendbuchautorin Ursula Poznanski oder Kinderbuchautor Finn-Ole Heinrich stellen ihre Geschichten vor. Für weitere Lesetipps gibt es die Booktubes von Jugendlichen für Jugendliche, die von Oldenburger Schülerinnen und Schülern produziert wurden.

In den Genuss von Lesungen direkt in Kita oder Schule kommen während der KIBUM mehr als 7.500 Kinder und Jugendliche – das Vor-Ort-Angebot der diesjährigen KIBUM ist damit komplett ausgebucht und wurde von Erzieherinnen und Lehrkräften wieder stark nachgefragt. 

Das vollständige Programm gibt es unter www.kibum.de. Die Videobeiträge werden auch über den 23. November hinaus online verfügbar sein. „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ wird gefördert von der OLB-Stiftung sowie von der EWE Stiftung und CEWE.
05.11.2021, 20:14 Uhr
Kindergesundheitsbericht 2021: Positive Ausgangssituation
Vertiefende Diskussion in der Kommunalen Gesundheitskonferenz am 10. November
Kinder und Jugendliche in Oldenburg wachsen gut und gesund auf. Das geht aus dem Kinder-und Jugendgesundheitsbericht 2020/21 hervor, den das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg auf Basis von Daten aus 2019 veröffentlicht hat. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die gesundheitliche Lage der jungen Altersgruppe und lässt erkennen, wo Handlungsbedarf besteht.

Einige Schlaglichter aus dem Bericht:
  • Stabile Quoten sind zudem in den Inanspruchnahmen der Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 sowie der Begrüßungsbesuche der Initiative GUSTL, die Eltern von Neugeborenen gezielt über die vielfältigen Angebote der Stadt Oldenburg aufklärt, zu verzeichnen.
  • Für das Impfverhalten lässt sich insgesamt ein Bedarf an Aufklärung und Beratung, besonders in Bezug auf die weiterführenden Schulen, feststellen.
  • Für das Körpergewicht wird eine deutliche Veränderung durch die pandemiebedingten Einschränkungen des Lebens der Kinder und Jugendlichen erwartet. Dabei wirken sich soziale Benachteiligungen eindeutig negativ auf die Gewichtsentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus.
  • Die Arbeit von medizinischen Fachkräften können in den Grundschulen einen entscheidenden Unterschied für einen Chancenausgleich auf eine gesunde Entwicklung der Kinder und Jugendlichen machen.
„Es ist erfreulich, dass die gesundheitliche Ausgangslage der Kinder in Oldenburg insgesamt als gut zu bezeichnen ist“, so Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen müssen wir jetzt jedoch genau im Blick behalten und vor allem im Hinblick auf die verstärkte Benachteiligung durch die letzten zwei Jahre der Pandemie gegensteuern.“ Eine vertiefende Diskussion des Gesundheitsberichtes findet in der Kommunalen Gesundheitskonferenz am Mittwoch, 10. November, statt. Anmeldungen bitte per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-8655. Grundlage für den Kinder-und Jugendgesundheitsbericht 2020/21 ist die Datenbasis aus dem Jahr 2019, weshalb der Bericht einen Eindruck der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen zur Zeit direkt vor der Covid-19-Pandemie gibt. Wie sich die Lage durch die Pandemie und die einhergehenden monatelangen Einschränkungen verändert hat, gilt es in den folgenden Jahren aufzuarbeiten und zu bewerten. Der aktuelle Gesundheitsbericht wird in diesem Zusammenhang einen Bezugspunkt darstellen, um die Entwicklungen einzuschätzen und gezielt für die gesundheitliche Chancengleichheit zu arbeiten. Um die gesundheitliche Situation und Versorgung von Kindern zu beschreiben, stützt sich der Kinder-und Jugendgesundheitsbericht auf aussagekräftiges Datenmaterial aus den vergangenen Jahren. Dabei ist die (frühe) Kindheit unter anderem durch Vorsorgeuntersuchungen und die Schuleingangsuntersuchungen die Lebensphase, über die es die meisten Informationen und Daten zur Gesundheit einer Altersgruppe gibt. Deshalb bilden diese Daten eine Grundlage für die Gestaltung von gesundem Aufwachsen für alle Kinder in Oldenburg. Folgende Felder wurden im Rahmen des Gesundheitsberichtes näher beleuchtet:
  • Präventionsarbeit durch Frühe Hilfen: GUSTL und Dauerbetreuungen
  • Zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung und Prophylaxe
  • Gemeldete Infektionskrankheiten in Kindertagesstätten
  • Schuleingangsuntersuchungen: Vorsorgeuntersuchungen, Impfstatus, Gewicht und Motorik
  • Gesundheitsverhalten: Schwimmfähigkeit und Mediennutzung
  • Säuglingssterblichkeit
  • Todesursachenstatistik der 0- bis 18-Jährigen
Der Bericht steht als Download auf der Homepage der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/gesundheitsplanung im Bereich Gesundheitsberichterstattung zur Verfügung.
05.11.2021, 18:22 Uhr
Laternenfeste: Oldenburger Kitas zeigen sich kreativ
Stadt kommt Elternwünschen nach und ermöglicht grundsätzliche Teilnahme
Lichterfeste in den Kita-Räumen, Laternenfeste auf den Außengeländen oder Ausstellungen der gebastelten Laternen: Damit Groß und Klein auch in Oldenburg trotz der bundesweit steigenden Corona-Inzidenz ihrer liebgewonnenen Tradition des Laternenlaufens zumindest teilweise nachkommen können, haben viele städtische Kindertagesstätten kreative Lösungen entwickelt – und die Eltern können nun doch dabei sein. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch entschieden. Möglich machen dies die eigenständigen Konzepte der jeweiligen Einrichtungen und die vergleichsweise geringe Inzidenz in der Stadt Oldenburg (aktuell 61,9). Damit wird dem Wunsch vieler Eltern entsprochen, die sich mit ihren Kleinen gemeinsam auf diese Veranstaltungen gefreut haben.

Somit wird den Eltern nun die Teilnahme, wenn es vor Ort umsetzbar ist, ermöglicht. Es wird der Appell an die Erziehungsberechtigten gerichtet, möglichst mit nur einem Elternteil teilzunehmen. Die jeweiligen Hygieneregeln der Einrichtung sind selbstverständlich zu beachten. Nähere Informationen darüber und über die geplanten Veranstaltungen selbst erhalten die Eltern über die Aushänge in der jeweiligen Einrichtung.
30.10.2021, 17:49 Uhr
Familienausstellung „Nachgefragt!“
Kinder fragen, Forschende antworten
Wie funktionieren Bluetooth-Verbindungen? Wer hat die Uhrzeit erfunden? Und warum leben Eintagsfliegen nur einen Tag? Solche Fragen stellen sich nicht nur Kinder, sondern insgeheim oft auch ihre Eltern. Gemeinsam können sie in der Ausstellung „Nachgefragt!“ der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) Antworten finden. Zu über 40 Kinderfragen finden sich hier Erklärungen von Forschenden aus der Region mit humorvollen Illustrationen von Livia Brocke. Die Ausstellung eignet sich für Kinder ab zehn Jahren und ist vom 4. November bis zum 23. Dezember montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr im Schlauen Haus Oldenburg (Schloßplatz 16) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Schutz- und Hygienekonzept des Schlauen Hauses. Weitere Informationen: https://ihjo.de/event/nachgefragt/.

In Schulen, über das Bürgerlabor der IHJO und im Schlauen Haus hat das Team der IHJO Fragen von Kindern gesammelt. Sie berühren die unterschiedlichsten Wissenschaftsbereiche, von Astronomie über Psychologie und Medizin bis zu den Ingenieurwissenschaften. Beantwortet werden sie unter anderem von Forschenden der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und des Informatikinstituts OFFIS. In der Ausstellung sowie über das Bürgerlabor der IHJO (buergerlabor.ihjo.de) können Interessierte weitere Fragen einreichen, die für zukünftige Ausstellungen berücksichtigt werden.

Die IHJO bietet für Schulklassen und private Gruppen kostenlose Führungen durch die Ausstellung an. Interessierte können sich bei Anja Wübben (anja.wuebben@uni-oldenburg.de) anmelden.
22.10.2021, 13:10 Uhr
Große Siegerehrung für kleine Künstlerinnen und Künstler
Feierlicher Abschluss des Malwettbewerbs von Veterinäramt und MEIN TIER-Sommerfest
Im Rahmen des diesjährigen MEIN TIER-Sommerfestes sind Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren eingeladen worden, ihr persönliches Lieblingstier zu Papier zu bringen. Am Mittwoch, 20. Oktober, fand nun die Siegerehrung im Veterinäramt statt. Dr. Paul Morthorst und Pamela Wandscher beglückwünschten gemeinsam mit Sonja Hobbie von den Weser-Ems-Hallen die Gewinnerinnen und Gewinner persönlich und überreichten Sachpreise.

Bis zum Teilnahmeschluss Ende August sind eine Vielzahl an Kunstwerken beim Veterinäramt eingegangen. Ob getuscht, gemalt oder geklebt – einzige Vorgabe war die Größe, denn das Lieblingstier sollte auf ein DIN A4-Format passen. Der Fantasie der kleinen und großen Teilnehmenden wurden ansonsten keine Grenzen gesetzt. Neben Hunden, Katzen, Pferden und anderen bekannten Haustieren gab es auch außergewöhnliche Lieblingstiere wie Kobras, Dinosaurier, Wiesel, Flamingos oder auch eine Giraffe zu bestaunen. Besonders viele Einsendungen gab es von den 7- bis 10-Jährigen, sogar eine ganze Schulklasse hat ihre Stifte in die Hand genommen und Bilder kreiert.

„Wir waren überwältigt von dem Ergebnis des Malwettbewerbs“, freut sich Pamela Wandscher vom Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen. „Jedes Bild hätte einen Preis verdient“, ergänzt Amtsleiter Dr. Paul Morthorst. „Umso schwerer fiel dann auch die Auswahl, deshalb haben wir kurzerhand entschieden, die Prämierung auf weitere Plätze auszudehnen.“ Ursprünglich war eine Prämierung der vier besten Bilder in den drei Alterskategorien „4 bis 6 Jahre“, „7 bis 10 Jahre“ und „11 bis 15 Jahre“ geplant, diese wurde in den ersten beiden Kategorien auf jeweils sechs Prämierungen und in der dritten auf fünf Plätze erweitert.

„Zusätzlich können sich alle Künstlerinnen und Künstler sicher sein, dass ihr Kunstwerk im nächsten Jahr einen festen Platz auf der Messe MEIN TIER haben wird und dort von den Besuchenden bestaunt werden kann“, bestätigte auch Geschäftsbereichsleiterin Sonja Hobbie von den Weser-Ems-Hallen.

Bildergalerien von den prämierten Bildern aller drei Alterskategorien gibt es auf www.kinder.oldenburg.de.
15.10.2021, 20:22 Uhr
Kita Alte Färberei feiert Einweihung
Neues Betreuungsangebot im Nordwesten der Stadt
An der zentralen Nahtstelle zwischen den Wohnvierteln Dietrichsfeld, Ziegelhof und Haarentor eröffnet zum 18. Oktober die Kita „Alte Färberei“. Sie befindet sich am Artillerieweg 53, wo bis Anfang der 1980er Jahre noch eine Wollfärberei betrieben wurde. Der 34 Meter hohe Schornstein hat bis zum Abriss im August 2016 noch das Bild des Stadtteils geprägt. 

Nun hat die Stadt Oldenburg den 4,7 Millionen Euro teuren Kita-Neubau bei einer feierlichen Einweihung nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit termingerecht an den Träger, den Deutsche Rote Kreuz-Kreisverband Oldenburg-Stadt e. V., übergeben. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Einrichtung so schnell realisieren konnten. Bei der Planung war vor allem die gute Lage entscheidend für uns. In unmittelbarer Nähe zum Gewerbegebiet Wechloy, der Universität Oldenburg und weiterer Institutionen bieten sich viele Synergieeffekte für die neue Kita“, freut sich Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Gemeinsam mit Birger Holz (Vorstandsvorsitzender des DRK), Carmen Poppenga (Einrichtungsleiterin), Mathias Melchior (DRK-Geschäftsführer), Melanie Eyhusen (Stellvertretende DRK-Geschäftsführerin) und Oliver Ohlenbusch (Architekt und Geschäftsführer der gruppeomp) konnte sie sich im Rahmen der symbolischen Schlüsselübergabe am 15. Oktober bereits ein Bild von der Einrichtung verschaffen.

Die Kindertagesstätte verfügt über die neueste technische Ausstattung und gibt den Kindern viel Raum zum Spielen und Erleben. Sie ist bis auf wenige Änderungen nahezu baugleich mit der Kita Hannah Arendt, die Anfang Oktober in Osternburg eröffnet wurde. 120 Kinder können künftig in der Kita Alte Färberei betreut werden, sie ist für drei Krippen- und drei Kindergartengruppen ausgelegt. Derzeit sind noch Plätze frei, diese können bei der Kita-Leitung Carmen Poppenga angefragt werden. Weitere Informationen gibt es unter: www.drk-ol.de/angebote/einrichtungen/drk-kita-alte-faerberei,
01.10.2021, 16:05 Uhr
Fremden Wesen die Welt erklären
Schauspieler leiten deutsch-französisches Multimedia-Projekt an – Junge Mitwirkende gesucht
„Klappe, die Erste, Kamera läuft“ heißt es in der Freizeitstätte Bürgerfelde. Dort entsteht ein vom deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW) gefördertes multimediales Kulturprojekt unter Anleitung der beiden Schauspieler Eike Weinreich und Martin Kammer. Es werden noch jugendliche Mitwirkende gesucht. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Dezember dieses Jahres. Als Partner fungiert das Gymnasium Jean Sturm/Lucie Berger in Straßburg.

Ausgangspunkt des Projektes sind zwei fremde Wesen, die aufgrund ungeklärter Umstände in Straßburg und Oldenburg landen. Hier nehmen sie Kontakt zu Kindern und Jugendlichen auf, denn Erwachsene sind ihnen unheimlich. Bei dieser abenteuerlichen und phantastischen Zwillingsgeschichte entwickeln die Teilnehmenden in beiden Ländern parallel den Verlauf.

Wer zwischen 12 und 18 Jahre alt ist und helfen möchte, den beiden Fremdlingen die Welt verständlich zu machen oder nähere Informationen wünscht, meldet sich bitte telefonisch in der Freizeitstätte Bürgerfelde unter 0441/88 50 508 oder bei Einrichtungsleiter Nils Naumann per E-Mail an nils.naumann@stadt-oldenburg.de 

Bereits im vergangenen Jahr hatte Nils Naumann zusammen mit Eike Weinreich und Martin Kammer in der Freizeitstätte Bürgerfelde mit Erfolg ein Hörspiel initiiert. Dass nun ein multimediales Projekt folgt, begrüßt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch ausdrücklich: „Ich freue mich, dass wir bereits zum zweiten Mal in Pandemiezeiten mit der Freizeitstätte Bürgerfelde und dem Bereich internationale Jugendarbeit innovative Formen gefunden und entwickelt haben, um nun eine Begegnung zwischen Oldenburger Jugendlichen und jungen Menschen aus Straßburg zu ermöglichen.“ Es sei beachtlich, dass die jungen Menschen länderübergreifend gemeinsam an einem digitalen Projekt arbeiten, so Fritsch. „Wir sind auf das Ergebnis sehr gespannt.“
01.10.2021, 15:54 Uhr
Round Table 14 und 45 lassen Oldenburgs Fahrräder glänzen
Am vergangenen Samstag wurden auf dem Oldenburger Julius-Mosen-Platz von Mitgliedern des Round Table 14 und Round Table 45 insgesamt 160 Fahrräder wieder zu neuem Glanz verholfen. Die Einnahmen wurden - wie schon in den Vorjahren - dem Verein TrostReich - Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. gespendet.
Der Round Table ist ein Serviceclub, der u.a. soziale Projekte organisiert, um Kinder aus der Region zu unterstützen.

Ist die Aktion im Frühjahr noch der Pandemie zum Opfer gefallen, konnte sie nun – unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts – wieder stattfinden. Das Angebot stieß bei den Oldenburger*innen auf großes Interesse und so ließen viele ihr Fahrrad putzen, während sie ihren Wochenendeinkauf erledigten. Viele nutzen auch die Chance, sich über den Verein und seine Arbeit zu informieren. 

TrostReich bietet betroffenen Kindern und Jugendlichen aus Oldenburg und dem Umland die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen, auszutauschen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu gehen. Aktuell werden drei Kinder- und eine Jugendgruppe betreut, das Angebot ist kostenfrei.

Der Oldenburger Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Weitere Informationen unter www.trostreich-ol.de.
01.10.2021, 15:41 Uhr
AWO erweitert Kinderbetreuung im Stadtnorden
Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg
Am AWO-Standort Flötenteich ist heute eine neue Kinderbetreuungseinrichtung offiziell eröffnet worden. Dort sind in den vergangenen Monaten 20 Plätze in einem umgebauten Bestandsgebäude entstanden. Das Betreuungsangebot im Stadtnorden wird damit weiter verbessert.

Die Einrichtung arbeitet eng mit dem Sprachheilkindergarten der AWO zusammen. Zur Eröffnung gab es Grußworte von Dr. Lothar Knippert, Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Weser Ems, und Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler.

Die Stadt Oldenburg hat das Projekt mit gut 170.000 Euro unterstützt. Durch die räumliche Nähe zum AWO Altenwohn-Zentrum Haus am Flötenteich wird außerdem das Mehrgenerationen-Konzept gefördert.
01.10.2021, 15:16 Uhr
Bücherschatzsuche zum Mitnehmen
Stadtbibliothek erweitert ihr Angebot für Kitas
Die Stadtbibliothek ergänzt ihr Angebot mit einem Bilderbuchabenteuer zum Mitnehmen in die Kita. Erzieherinnen und Erzieher können eine als Schatztruhe gestalte Box ausleihen. Diese enthält alle benötigten Materialien, um das Bilderbuchkino „Lieselotte sucht einen Schatz“ mit anschließender Bücherschatzsuche zu gestalten. Ein kleines Video leitet die Suche ein, die der Geschichte nachempfunden wurde. Der von den Kindern gefundene Schatz – eine Auswahl aus der Bibliothek entliehener Bilderbücher – kann gemeinsam entdeckt und vorgelesen werden.

Bibliothek und Kita kooperieren seit vielen Jahren im Bereich der frühkindlichen Leseförderung und Sprachbildung. Kitagruppen besuchen die Kinderbibliothek und Stadtteilbibliotheken zum interaktiven Geschichtenerleben beim Bilderbuchkino oder beim Erzähltheater Kamishibai sowie zum Stöbern und Ausleihen. Doch nicht alle Kitas haben im Alltag die Möglichkeit, die Stadtbibliothek aufzusuchen. Auch die Corona-Schutzmaßnahmen schränken den Gruppenbesuch in der Bibliothek immer wieder ein oder lassen ihn nicht zu.

„Wir freuen uns, mit der Bücherschatzsuche auch Kinder erreichen zu können, die nicht vor Ort an unseren bibliothekspädagogischen Veranstaltungen für Kitas teilnehmen können“, so Melanie Zach, Koordinatorin für die Sprachbildung in der Stadtbibliothek Oldenburg. Das neue Konzept erweitert das Angebot an Kita-Veranstaltungen zum Mitnehmen. Seit dem Frühjahr können Erzieherinnen und Erzieher bereits „Kamishibai to go“ – eine vielfältige Auswahl an Bildkartensets, Kamishibai-Rahmen und Medienboxen – nutzen.

Die neu entwickelte Box kann ab sofort mit einem Institutionenausweis in der Kinderbibliothek am PFL sowie in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek ausgeliehen werden.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
28.09.2021, 17:20 Uhr
KIBUM 2021: Gedankensprünge! KIBUM philosophiert
Kinder- und Jugendbuchmesse lockt mit digitalem Programm und ausgewählten Live-Lesungen
Unter dem Motto „Gedankensprünge!“ dreht sich bei der KIBUM 2021 alles um die kleinen und großen Fragen des Lebens: Im Mittelpunkt steht vom 13. bis zum 23. November das spannende philosophische Potenzial von Kinder- und Jugendbüchern. So haben die Stadt und Universität Oldenburg als gemeinsame Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das sowohl live als auch digital wieder zahlreiche Literaturfans anlocken soll. KIBUM-Schirmherr ist der renommierte belgische Kinder- und Jugendbuchautor Bart Moeyaert, der auch nach Oldenburg kommen wird. Als Experten für das Philosophieren mit Kindern konnte die KIBUM die „Gedankenflieger“ des Jungen Literaturhauses Hamburg gewinnen, die vor Ort für Workshops gebucht werden können.

Während sich Schülerinnen und Schüler ebenso wie Kita-Kinder auf Live-Lesungen freuen können, werden die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im PFL auch in diesem Jahr nicht stattfinden. „Nach der erfolgreichen digitalen KIBUM im letzten Jahr gehen wir pandemiebedingt wieder auf Nummer sicher. Dafür wurde das Online-Angebot noch einmal ausgeweitet und bringt hochkarätige Autorinnen und Autoren direkt ins heimische Wohnzimmer oder in den Klassenraum“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder betont: „Die Lust am Lesen zu fördern ist das erklärte Ziel unserer KIBUM. Mit viel Kreativität ist ein neues Programm entstanden, das – da bin ich mir sicher – diesem Anspruch gerecht wird und viele kleine und große KIBUM-Fans begeistern wird.“

Online-Angebot für alle mit Live-Streams und Videobeiträgen
Wer in den Neuerscheinungen stöbern möchte, hat dazu wieder online unter www.kibum.de die Möglichkeit: Die Bücherliste gibt mit Leseproben, Buchvorstellungen und Trailern einen kindgerechten Einblick in die neueste Kinder- und Jugendliteratur. Präsentiert werden mehr als 1.500 Titel aus knapp 300 Verlagen, darunter allein 443 neue Bilderbücher – damit bewegt sich die Zahl der Neuerscheinungen wieder fast auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Zudem steht ein umfangreiches Videoangebot für die kleinen und großen Literaturfans bereit: Es gibt Lesungen für die ganze Familie mit Autorinnen und Autoren wie Saša Staniši?, Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich mit ihren Söhnen, Buchvorstellungen von Jugendlichen aus Oldenburger Schulen und als Highlight insgesamt 22 Live-Lesungen, die aus dem Kulturzentrum PFL ins Internet übertragen werden. Zu Gast sind Torben Kuhlmann, Antje Damm, Ursula Poznanski und viele andere.

Live-Angebot für Kitas und Schulen
Kita-Kinder können sich auf Live-Veranstaltungen mit drei Schauspielerinnen und Schauspielern freuen, Schülerinnen und Schüler auf Lesungen mit 24 Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren. Insgesamt 130 Termine direkt vor Ort in den Einrichtungen kann die KIBUM ab sofort vermitteln – Buchungsschluss ist der 13. Oktober. Die Schulen und Kitas können somit selbst entscheiden, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen jeweils an einer Lesung teilnehmen.

Wieder dabei: KIBUM-Programm für Didaktik und Forschung
Begleitend zur philosophischen KIBUM veranstaltet die Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) die Online-Tagung „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“. Fortgesetzt wird das im vergangenen Jahr etablierte Format „Wissenschaft in zehn Minuten“, das unter einem didaktischen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendliteratur blickt. Zu Wort kommen in verschiedenen Videobeiträgen sowohl Literaturwissenschaftlerinnen als auch Literaturkritiker und Studierende.

Weitere Informationen zum Programm gibt es ab sofort unter www.kibum.de. Die Videobeiträge werden ab dem 13. November abrufbar sein. „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ wird gefördert von der OLB-Stiftung sowie von der EWE Stiftung und CEWE.
21.09.2021, 15:55 Uhr
U18-Wahl in Oldenburg: So haben Kinder und Jugendliche abgestimmt
Grüne liegen vorne – Kinder- und Jugendbüro freut sich über gelungene Premiere
Bei der „echten“ Bundestagswahl zählen ihre Stimmen noch nicht. Am vergangenen Freitag, 17. September, durften die unter 18-Jährigen bei der U18-Wahl aber zumindest testweise abstimmen. Die meisten Kreuze in den vier Oldenburger Wahllokalen entfielen dabei auf die Grünen. Sie erhielten 30,89 Prozent der von den Kindern und Jugendlichen abgegebenen gültigen Stimmen.

Oldenburg hatte sich erstmals an der bundesweiten Aktion beteiligt. Organisiert wurde der Urnengang vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg und der Verdi-Jugend. In insgesamt vier Wahllokalen im Stadtgebiet – in den Freizeitstätten „Offene Tür“ in Bloherfelde, „Kiek-In“ in der Kurwickstraße, „Cafta“ in Kreyenbrück und im Kulturzentrum Rennplatz – konnten diejenigen ihre Stimmen abgeben, die bei der Bundestagswahl am 26. September als Minderjährige noch nicht berücksichtigt werden. In Oldenburg haben sich daran 124 Kinder und Jugendliche beteiligt (eine Stimme war ungültig). Hinter den Grünen lagen SPD (17,89 Prozent) und CDU (17,07 Prozent) fast gleichauf. Die Linke kam auf 12,2 Prozent der Stimmen. Die übrigen Parteien vereinigten 21,95 Prozent der Stimmen auf sich, darunter die FDP mit 4,87 Prozent sowie Die Partei und die Piraten mit jeweils 3,25 Prozent. Die AfD erhielt bei der Oldenburger U18-Wahl nur eine Stimme. Ausgezählt wurden die Stimmen am Freitagabend im „Haus der Jugend“. 

Raisa Biebert vom Kinder- und Jugendbüro zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der U18-Wahl. „Besonders gefreut hat uns, dass Kinder und Jugendliche selbst als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aktiv waren und sich engagiert haben. Es war ein rundum gelungenes Projekt. Wir sind nun gespannt, die Wahlergebnisse für ganz Deutschland zu erfahren.“ Diese sollen an diesem Dienstag bekanntgegeben werden.

Auch Stadtjugendpfleger Christian Fritsch zog eine positive Bilanz der Oldenburger Premieren-Teilnahme an der U18-Wahl. „Neben der Erfahrung, einmal beim Wählen gewesen zu sein, ging es uns besonders darum, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit den Inhalten der Parteien auseinanderzusetzen und erste Demokratieerfahrungen zu sammeln“, so Fritsch.

Weitere Infos gibt es unter www.u18.org.
17.09.2021, 16:28 Uhr
Oldenburger Talente erfolgreich bei „Jugend musiziert“
Zweigeteilter Bundeswettbewerb klingt in Präsenz aus – Vorfreude auf „Heimspiel“ in 2022
Mit den Wertungen der Kategorien „Schlagzeug-Ensemble“ und „Besondere Ensembles“ ist jetzt der 58. Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Bremen zu Ende gegangen. Erstmals in seiner fast 60-jährigen Geschichte wurde der Bundeswettbewerb zweigeteilt ausgetragen. Für alle Solo- und Duokategorien hatte der Bundeswettbewerb im Mai in digitaler Form stattgefunden, nun folgten die Kategorien für größere Ensembles, die wieder in Präsenz stattfinden durften. Obwohl Proben mit drei oder mehreren Personen über einen längeren Zeitraum Corona-bedingt nicht möglich gewesen waren, haben sich dabei die musikalischen Nachwuchstalente aus Oldenburg sehr gut in der Hansestadt präsentiert. 

Insgesamt nahmen 23 Schülerinnen und Schüler aus der Region Oldenburg Nord am Bundeswettbewerb teil und erspielten sich zehn Preise. „Dass dieses Wettbewerbsjahr von unseren Teilnehmenden trotz der widrigen Umstände so erfolgreich abgeschlossen wurde, freut uns ungemein und zeigt die hohe Motivation, mit der alle Beteiligten die Sache angegangen sind. Wir gratulieren daher allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und hoffen, dass wir möglichst viele von ihnen auch im nächsten Jahr wieder im Wettbewerb begrüßen dürfen“, resümiert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg und diesjähriger Vorsitzender des Regionalausschusses.

Nachfolgend eine Übersicht aller Preise von Teilnehmenden der Region Oldenburg Nord:

• Besondere Ensembles
Altersgruppe V: Caroline Renz (Horn), Eilika Hempel (Klavier), Lea Schröder (Oboe) – 2. Preis.


• Blockflöte
Altersgruppe IV: Julian Schröder – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; Arne Dunkhase (Begleitung) – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; JOYce Maliza Huntemann – 2. Preis.


 • Duo Klavier und ein Streichinstrument
Altersgruppe III: Johannes Kleffner (Klavier), Clara-Sophie Kleffner (Violine) – 2. Preis.


• Gitarre
Altersgruppe III: Rosa Steffens – 3. Preis.
Altersgruppe IV: Linus Bruns – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; Lewe Steffens – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.
Altersgruppe VI: Aiko Tanoto – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Horn
Altersgruppe V: Caroline Renz – 3. Preis; Pauline Speck (Begleitung) – 2. Preis.


• Klarinette
Altersgruppe III: Johannes Kleffner – 3. Preis.
Altersgruppe IV: Lioba Dallaserra – 3. Preis; Medea Dallaserra (Begleitung) – 3. Preis.


• Oboe/Englischhorn
Altersgruppe V: Marieke Pieper – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Querflöte
Altersgruppe III: Melina Schubmann – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.
Altersgruppe V: Selma Rahel Campe – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Schlagzeug-Ensemble
Altersgruppe IV: Oskar Böhmer, Arved Burggräf, Neo Wernecke – 3. Preis.

Ausblick auf 2022:
Vom 2. bis 8. Juni 2022 wird Oldenburg zur deutschen Musikhauptstadt. Dann nämlich findet der Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Oldenburg statt. Schätzungsweise werden mehr als 2.000 Teilnehmende in diesem Zeitraum erwartet. Die Musikschule ist bereits voller Vorfreude auf ein musikalisches „Sommermärchen“.
07.09.2021, 22:25 Uhr
Litfaßsäulen zeigen, was Kinder glücklich macht
Fotowettbewerb: Wer findet die meisten Säulen?
Bei einem März-Spaziergang mit ihrem Hund fielen der Oldenburger Schauspielerin und Moderatorin Sabine von Rothkirch die leeren Litfaßsäulen auf. Corona-bedingt gab es keine kulturellen Veranstaltungen, und sonst bunt beklebten Werbeträger sahen traurig aus. So kam ihr die Idee, bei Kindertagesstätten zu fragen, ob die Kinder nicht Bilder malen könnten, um sie auf die die Säulen zu kleben und diese damit schöner zu machen. 
Frau von Rothkirch fragte bei verschiedenen Kindergärten an, bat das Kulturbüro der Stadt sowie verschiedene Helfer*innen und Geldgeber um Unterstützung und rannte überall offene Türen ein.

Allen voran sind die Kindertagesstätten zu nennen. „Male, was dich glücklich macht“ war das Motto, und es sollte ganz bewusst kein Wettbewerb sein. Alle Kinder, die Lust hatten, sollten teilnehmen können, auch die, die wegen der Pandemie gerade nicht in die Kita gehen konnten. 203 Kinder haben fantastische Bilder gemalt, vom Einhorn und „Pferd in der Sonne“ über Marienkäfer bis zum Schwimmbad und „Zelten mit Opa“ ist alles dabei. Leider passten „nur“ 180 Bilder auf die Plakate, aber auf der Webseite „kids-for-lits.de“ sind alle Bilder zu sehen.

Verschiedene Oldenburger Einrichtungen und Firmen haben ihren Anteil beigetragen. Cewe beriet mit sechs Mitarbeiter*innen in Sachen Layout, drei von ihnen übernahmen dann die Gestaltung der Plakate. „Ein richtig schönes Gemeinschaftsprojekt“, findet Sarah Osterloh, die an der Gestaltung mitgearbeitet hat. 
Den Druck hat die Firma Moplak übernommen, das Kulturbüro der Stadt Oldenburg hat die Mietkosten für die Litfaßsäulen übernommen, die LzO hat das Einscannen und Fotografieren der Bilder und die Webseite finanziert, das Kopier-Café STUBE hat die Bilder eingescannt, solange sie nicht zu groß waren, und wenn sie zu groß für den Scanner waren, dann hat der Global Music Player Verlag sie abfotografiert und auch die Webseite gestaltet. Der Verein Jugendkulturarbeit e.V. schließlich hat als gemeinnütziger Verein die Antragstellung bewerkstelligt.

Das es so lange dauern würde, bis die Plakate endlich hängen, hatte Sabine von Rothkirch nicht erwartet. Aber es galt, viele Einzelbeiträge aufeinander anzustimmmen, es musste der richtige Zeitraum für die Miete der Litfaßsäulen gefunden werden, dann kamen die Sommerferien dazwischen, und so wurde es September. „Es war eine Menge Arbeit“, sagt Sabine von Rothkirch, „aber jetzt hängen sie endlich, und ich bin richtig glücklich.“

Allerdings ist das Projekt damit nicht zuende. Es gibt schon mehrere Ideen für die weitere Verwendung der Bilder, eine davon ist, Drucke an Altenheime zu geben. Auch für diese Verwendung steht bereits Geld zur Verfügung, denn „kids for lits“ ist eines von drei Oldenburger Projekten, das bei dem Mottowettbewerb „Jetzt erst recht!“ der Ammerländer Versicherung mit 1500 Euro bedacht wurde.

Apropos Wettbewerb: Die kids-for-lits-Plakate hängen an 24 Säulen im ganzen Stadtgebiet. Wer die meisten Säulen fotografiert (mit ein bisschen Umgebung auf dem Foto, damit erkennbar ist, wo die Säule steht), kann für eine Kita oder eine Grundschule eine Autorenlesung des Der Global Music Player Verlages gewinnen. Weitere Preise sind Bücher des Verlages. Mehr Informationen dazu auf der Webseite des Projekts. 
02.09.2021, 18:34 Uhr
KIBUM 2021: Gedankensprünge! KIBUM philosophiert
Tiefsinnige 47. KIBUM mit Mix aus analogem und digitalem Programm
„Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 13. bis zum 23. November. KIBUM-Schirmherr ist diesjährig der renommierte belgische Kinder- und Jugendbuchautor Bart Moeyaert, der auch nach Oldenburg kommen wird. Thematisch dreht sich alles um die kleinen und großen Fragen des Lebens. Das spannende philosophische Potenzial von Kinder- und Jugendbüchern soll dabei im Mittelpunkt stehen.

In weiten Teilen wird sich die 47. KIBUM allerdings deutlich von der gewohnten Veranstaltung unterscheiden. Angesichts der unwägbaren Pandemie-Entwicklung im Spätherbst wollen die Veranstalter wieder auf Nummer sicher gehen. Die Gesundheit, insbesondere aller Kinder und Jugendlichen, hat dabei höchste Priorität. So können die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL sowie an den weiteren üblichen Veranstaltungsorten auch leider in diesem Jahr nicht realisiert werden. Um den jungen und erwachsenen Leserinnen und Lesern aber dennoch die diesjährigen Neuerwerbungen präsentieren zu können, Fachdidaktik und Wissenschaft einzubinden sowie natürlich Autoren- und Autorinnenlesungen zu ermöglichen, bieten die Veranstalter einiges auf. Auf Live-Lesungen und die Begegnung mit 24 Autorinnen und Autoren können sich zudem Schulen und Kindertagesstätten freuen.

Live-Lesungen in Schulen und Kindertagesstätten
Mit einem hochkarätigen Programm geht die KIBUM mit ihrem Konzept der Sprach- und Leseförderung aktiv in die Schulen und Kitas. Renommierte Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie Schauspielerinnen und Schauspieler können in diesem Jahr für kostenfreie Vor-Ort-Lesungen digital gebucht werden. Neben Bart Moeyaert sind etwa Ursula Poznanski, Heinz Janisch, Antje Damm und Torben Kuhlmann mit dabei. Die Kita-Kinder und Schülerinnen und Schüler können damit in ihren Räumlichkeiten bleiben und die Einrichtungen entscheiden individuell, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen an einer Lesung teilnehmen können. Rund 130 Veranstaltungstermine in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen kann die KIBUM vermitteln.

Facettenreiches digitales Angebot an alle Leserinnen und Leser
Auch in diesem Jahr kann in den Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur gestöbert werden. Dafür hat das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) der Universität Oldenburg wieder einen digitalen Leseraum eingerichtet. Neu im Rahmenprogramm sind tägliche, insgesamt 22 Live-Streamings mit Autorinnen und Autoren, die das facettenreiche virtuelle Angebot der Stadtbibliothek nochmals erweitern.

Die Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) veranstaltet das digitale Symposium „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“. Außerdem setzt sie das bereits 2020 erfolgreich durchgeführte Forum „Wissenschaft in zehn Minuten“ fort, in dem Expertinnen und Experten Videobeiträge (Vidcasts) zu aktuellen kinder- oder jugendliterarischen Texten präsentieren.

Details zum diesjährigen Programm sowie zur Buchung der Lesungen in Schulen und Kitas gibt es Ende September. „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ wird gefördert von der OLB-Stiftung als Hauptsponsor sowie von der EWE Stiftung und CEWE.
26.08.2021, 20:22 Uhr
Auslandsaufenthalte frühzeitig planen
JugendBildungsmesse Oldenburg findet am Samstag 11. September 2021 statt
Wer sich zu den derzeitigen Möglichkeiten eines längeren Auslandsaufenthaltes informieren möchte, kann das auf der JugendBildungsmesse „JuBi“ tun. Die Spezialmesse für Auslandsaufenthalte findet am Samstag, den 11. September 2021, von 10 bis 16 Uhr in der Cäcilienschule in Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Neben internationalen Bildungsexpert*innen und ehemaligen Teilnehmer*innen ist auch weltweiser, Bildungsberatungsdienst und Veranstalter der Messe, vor Ort und berät unabhängig zu Programmen wie Schüleraustausch, Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Work & Travel, Au-Pair sowie Praktikum bzw. Studium im Ausland. Thomas Terbeck, Gründer und Geschäftsführer von weltweiser, hat selbst bereits viel Zeit im Ausland verbracht und weiß, worauf es ankommt: „Eine umfassende Vorbereitung und Beratung sind der Grundstein für die Wahl des individuell richtigen Programms – und somit nicht zuletzt für ein erfolgreiches Abenteuer im Ausland!“

Auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen muss der Traum vom Auslandsjahr nicht automatisch platzen. Vielmehr ist jetzt der Zeitpunkt, sich zu informieren, welche Programme weiterhin möglich sind und welche Einreisebestimmungen in den unterschiedlichen Ländern gelten. Mehr denn je ist Flexibilität bei der Wahl des Gastlandes gefragt. Schließlich erhöhen sich die Chancen, einen Programmplatz zu finden, je offener man ist. 

Spezialmesse mit Hygienekonzept
Im Austausch mit den örtlichen Gesundheitsbehörden hat der Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, das die sichere Durchführung der Messe in Corona-Zeiten gewährleistet. Als erfolgreichste Spezialmesse zum Thema „Bildung im Ausland“ bietet die JuBi nun wieder die einzigartige Möglichkeit, persönlich mit Anbieter*innen in Kontakt zu treten und den Traum vom Auslandsaufenthalt in die Tat umzusetzen.
19.08.2021, 18:20 Uhr
Sparda-Bank spendet 5000 Euro an TrostReich
Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt die Sparda-Bank West wiederholt die Arbeit des Vereins TrostReich. Der gemeinnützige Oldenburger Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, in ihrem Trauerprozess. Hermann Kruse, Leiter der Filiale Oldenburg, besuchte zur symbolischen Scheckübergabe die Vereinsräume im Patentbusch und informierte sich vor Ort über die Arbeit des Vereins. 

Martina Wulf, pädagogische Leiterin des Vereins, stellte bei der Gelegenheit das Angebot und die Räumlichkeiten vor. In drei Gruppen werden Kinder 14-tägig nachmittags achtsam und wertschätzend auf ihrem Trauerweg begleitet. Kinder trauern anders und im TrostReich finden sie viele Möglichkeiten, ihre Gefühle auszudrücken und sich einander nah zu fühlen.
Weiterführend findet einmal im Monat ein Treffen für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im TrostReich statt. Gemeinsam mit Gleichaltrigen können sich die Jugendlichen mit ihren Fragen und Emotionen auseinandersetzen und sich Zeit für die Erinnerungen an die verstorbene Person nehmen. 

Antje Möhrmann vom Vorstand des Vereins unterstrich die wichtige Aufgabe, die der Verein übernimmt. In diesen Zeiten der Pandemie ist es noch wichtiger, die Familien nicht allein zu lassen. „TrostReich ist froh, dankbar und stolz, nach dem Lockdown Anfang 2020 die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen, immer unter Wahrung eines abgestimmten Hygienekonzepts, durchgängig betreut zu haben“, so Antje Möhrmann. Dies stellte den Verein vor große Herausforderungen, die man aber mit treuen Unterstützern an der Seite bewältigen konnte. "Seit dem Frühjahr 2021 kommt eine neue Herausforderung durch den Weggang von Trauerland in Oldenburg auf uns zu“, so Martina Wulf. Trost-Reich übernimmt große Anstrengungen, einen Teil der Familien aufzufangen, die eine alternative Trauerbegleitung gesucht haben.

Mit großer Freude durften die beiden Vertreter des Vereins die Spende von 5.000 € in Empfang nehmen und dankten für das Vertrauen und die Anerkennung der Arbeit des Vereins. 
TrostReich wird fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen und finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Die Angebote sind für die Familien kostenfrei.

Mehr Informationen unter www.trostreich-oldenburg.de.