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20 Jahre Goldschmiedeinnung

02.11.2012, 16:31 Uhr
Verlosungsaktion zugunsten von Trauerland e. V.

Musikalisch eingerahmt vom »Sechsköpfigen Saxophonquartett« (!) feierte die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland am Donnerstag, 1. November, ihr 20-jähriges Bestehen und gleichzeitig die Eröffnung der diesjährigen Gemeinschaftsausstellung.

Seit 2007 ist die Ausstellung in den Räumen des Einrichtungshauses Ullmann an der Heiligengeiststraße zu Gast. Inhaber Frieder Schmidt konnte an diesem Abend rund 400 Gäste begrüßen. Schmidt lobte die außerordentlichen kunsthandwerklichen und ausbilderischen Leistungen, die die Innung in ihrer 20-jährigen Geschichte hervorgebracht hat.

Die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland ist vor 20 Jahren gegründet worden, um die Ausildung in eigener Regie ausführen und eine Berufsschulklasse in Oldenburg einrichten zu können, erklärte ihr Obermeister Andreas Speckmann. Seit 12 Jahren gibt es jährlich eine Gemeinschaftsausstellung, und schon zum 13. Mal wurde ein Nachwuchswettbewerb veranstaltet, der in diesem Jahr ein tragbares Schmuckstück zum Stichwort »Kehrseite« von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlangte.

Darüber hinaus haben die Innungsmitglieder zwölf individuelle Anhänger gestaltet und für eine Verlosung gespendet, deren Erlös ohne Abzug an den Verein Trauerland e. V. geht. Funfhundert Lose à fünf Euro werden ausgegeben, mit denen die Anhänger zu gewinnen sind. Die Lose können noch bis zum Ende der Ausstellung am Sonntagabend erworben werden.

Carolin de Witt, pädagogische Mitarbeiterin bei Trauerland, nutzte die Gelegenheit, den Verein und seine Arbeit kurz vorzustellen. »Wir machen Jugendlichen ein ausschließlich über Spenden finanziertes Angebot, ihre Trauer in geschützten Räumen zu bewältigen, so wie sie es brauchen« sagte de Witt und bedankte sich für die großzügige Spende und die Plattform zur Bekanntmachung. Zusammen mit Hille Ballin stand sie anschließend auch für Fragen zur Verfügung.

Jurymitglied und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg Wilfried Müller zeigte sich beeindruckt von der »enormen Entwicklung des Leistungswettbewerbs unter Obermeister Andreas Speckmann«. Wie attraktiv der Wettbewerb sei, erkenne man an außerbezirklichen Teilnehmern, z. B. aus Bremen, Wilhelmshaven, Hamburg oder Hameln. Auch die Gemeinschaftsausstellung sei außergewöhnlich.

Lehrlingswart Thomas Kunke dankte den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, bevor er die Preisträgerinnen und Preisträger der verschiedenen Kategorien nach vorne bat, um die Ehrung durch Andreas Speckmann und Wilfried Müller entgegenzunehmen.

Im Anschluss daran durften auch die Besucher die preisgekrönten Schmuckstücke im Original betrachten und auch beurteilen, denn einen Publikumspreis wird es auch noch geben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu sehen:
Freitag/Sonnabend von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Einrichtungshaus Ullmann, Heiligengeiststraße 31

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