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Haarentor

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Neue Wegweiser führen ins „Quartier Alte Fleiwa“

14.02.2018 20:40 Uhr

Technologie- und Dienstleistungsareal erhält eine einheitliche Dachmarke

Neue Wegweiser im Stadtgebiet führen in ein geschichtsträchtiges Areal im Haareneschviertel – ins „Quartier Alte Fleiwa“. Damit wird insbesondere auswärtigen Kunden und Besuchern, die Unternehmen und Einrichtungen im Quartier ansteuern möchten, die Orientierung im Stadtgebiet erleichtert.

Der Begriff „Quartier Alte Fleiwa“ ist als einheitliche Dachmarke für das gesamte Areal rund um die Industriestraße, Jägerstraße, Familie-Mechau-Straße, Fritz-Bock-Straße, den Escherweg, Am Schützenplatz und die Straße Alte Fleiwa zu sehen. Auch ein Logo gehört zur Dachmarke: es orientiert sich am quartiersprägenden Turm der Alten Fleischwarenfabrik – vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern noch als „Alte Fleiwa“ im Gedächtnis. Die Fabrik stand bis Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in diesem Areal und ist ein Teil der Stadtgeschichte geblieben. Der Turm steht in neuer Funktion heute noch im Quartier und ist weithin sichtbar. Das Logo greift das Dach und die drei oberen Fenster auf. Farblich orientiert es sich an dem grünen Turmdach.

Nach dem Weggang der Alten Fleischwarenfabrik aus dem Quartier hatte die Stadt Oldenburg das Areal gekauft und zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort entwickelt. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen haben sich mittlerweile im Quartier Alte Fleiwa angesiedelt. Rund 1.800 Arbeitsplätze sind in den Branchen Informationstechnologie, Energie und Verwaltung entstanden. Auch die Stadtverwaltung ist mit dem Technischen Rathaus, dem Gesundheitsamt, der Wirtschaftsförderung und weiteren städtischen Einheiten präsent.
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Waschbecken von Aktion Mensch

09.02.2018 19:55 Uhr

Kita-Kinder am Philosophenweg freuen sich über Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Zähne putzen oder Händewaschen gehören zum Alltag in Kindertagesstätten der Diakonie. Am Philosophenweg können Kinder mit Beeinträchtigungen jetzt ein höhenverstellbares Waschbecken nutzen. Es lässt sich auf die Höhe von Rollstuhlfahrern einstellen. Aber auch andere Kinder stellen sich gern an das neue Becken. In der Kindertagesstätte der Diakonie werden Kinder ohne und mit unterschiedlichen Behinderungen betreut. Wenn man viel Seife nimmt, quillt der Schaum aus den Abflussöffnungen freut sich der kleine Junior. Zähneputzen gehört sonst eigentlich nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Kinder, weiß Erzieherin Heidemarie Limbach. Deswegen haben wir am Philosophenweg ein Lied zum Zähneputzen. Damit macht es auch den drei- bis sechsjährigen Spaß. 2.500 Euro hat die Aktion Mensch der Kindertagesstätte für den Einbau genehmigt.
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Kontaktpunkt Wirtschaft an der Universität Oldenburg

23.11.2017 13:02 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann sieht weiter großes Wachstumspotenzial

Rund 200 Gäste sind gestern Abend der Einladung der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg zum 28. Kontaktpunkt Wirtschaft gefolgt. Sie erlebten einen gleichsam informativen wie unterhaltsamen Abend mit Vorträgen zum Thema „Lebenslanges Lernen und Windenergieforschung an der Universität Oldenburg“. Die Veranstaltungsorte waren entsprechend gewählt: Im Experimentierhörsaal der Universität begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen und machte deutlich, welch große Bedeutung die Uni für die Stadt hat: „Die Universität ist mit ihren mehr als 1.500 Beschäftigten und etwa 15.000 Studierenden ein großer Wachstumsmotor für unsere Stadt. Die Entwicklung des Technologie Parks mit der Ansiedlung des Helmholtz-Instituts zeigt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien sind in den vergangenen Jahren Schwerpunkte gesetzt worden, die Oldenburg nationale und internationale Anerkennung gebracht haben.“ Von der Bundes-und Landespolitik erhofft sich Krogmann mehr Tempo bei der Umsetzung der Energiewende. Bei diesem Thema sei in den vergangenen zwei bis drei Jahren teilweise nicht entschlossen genug gehandelt worden.

In seinem Grußwort unterstrich Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, welche modernen Studieneinrichtungen in den vergangenen Jahren gerade im Bereich Küpkersweg entstanden sind.

Anschließend stellte Prof. Dr. Anke Hanft, Direktorin des „Centers für lebenslanges Lernen (C3L)“, dar, mit welchen neuen Studienmodellen die Hochschulen auf die Erfordernisse des lebenslangen Lernens reagieren und welche Möglichkeiten sich hierdurch für eine stärkere Verzahnung von Ausbildung, Fortbildung und Hochschulbildung ergeben. Professor Dr. Martin Kühn, ForWind-Vorstandsmitglied, referierte zu „WindLab: Turbulenz- und Windenergiesystemforschung“. Mit der Einrichtung WindLab wurde im Januar 2017 der neuste Forschungsbau der Universität Oldenburg eröffnet. Herzstück des Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme ist ein sogenannter turbulenter Windkanal, in dem Windturbulenzen realitätsnah reproduziert werden können. Nach dem offiziellen Teil ging es anschließend zu ForWind, wo neben dem Netzwerken auch eine Besichtigung des Windkanals möglich war.

Bewährte Kommunikationsplattform
Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Stadt Oldenburg veranstaltet und organisiert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Oldenburger Führungskräften, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften. Der nächste Kontaktpunkt Wirtschaft wird voraussichtlich Ende Mai 2018 stattfinden.
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