ganz-oldenburg.de –
DAS Stadtmagazin im Internet
 
ganz-oldenburg.de – DAS Stadtmagazin im Internet

Eversten

Seiteninhaltsliste einblenden 

Schautafel beleuchtet dunkles Kapitel der Stadtgeschichte

24.01.2018 09:11 Uhr

Kulturbüro informiert am Prinzessinweg über Zwangsarbeit während der NS-Zeit

Ihre Geschichte gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Stadthistorie: Tausende von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern waren zwischen 1940 und 1945 in Oldenburg eingesetzt. Über ihr Schicksal klärt eine Schautafel auf, die das Kulturbüro der Stadt Oldenburg jetzt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Living History – Ein öffentliches Verbrechen. Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in Höhe Prinzessinweg 48 aufgestellt hat. Die Schautafel informiert mit zahlreichen Fotos und einem von dem Oldenburger Historiker Dr. Ingo Harms verfassten Text über die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Oldenburg während des Nationalsozialismus.

Insbesondere der als „kriegswichtig“ und daher mit „Dringlichkeitsstufe 1“ kategorisierte Bau einer Umgehungsstraße für Oldenburg wird thematisiert. Die Streckenführung entsprach der heutigen Autobahn von der Nadorster Straße bis zur Cloppenburger Straße. Dieses Bauvorhaben war das größte in Oldenburg während des Zweiten Weltkrieges. Die hier zur Arbeit gezwungenen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter und Gestapo-Häftlinge waren in zahlreichen Lagern entlang der Streckentrasse untergebracht. Allein in der Nähe des Prinzessinwegs gab es drei Lager: an der Gneisenaustraße, der Ofener Straße und auf der Dobbenwiese. Der Prinzessinweg ersetzte das einzige unvollendet gebliebene Teilstück der Umgehungsstraße zwischen der Ammerländer Heerstraße und der Hauptstraße.

Am Mittwoch, 24. Januar, wird Dr. Harms ab 19 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) über die „Zwangsarbeit im Stadtbild“ referieren und unter anderem den Bau der Umgehungsstraße thematisieren. Anlässlich des nationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Samstag, 27. Januar, bietet Dr. Harms einen geführten Rundgang zu historischen Orten der Zwangsarbeit an. Die Führung beginnt um 14.30 Uhr an der neu errichteten Schautafel.
nach oben

Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung unter Schülern

21.12.2017 22:35 Uhr
Ein Streit unter Schülern der Oberschule Eversten am Brandsweg machte am Dienstag gegen 16 Uhr den Einatz von sechs Streifenwagen der Polizei erforderlich. Ursache der Auseinandersetzung waren nach ersten Ermittlungsergebnissen persönliche Differenzen zwischen einem 15- und einem 16-jährigen Schüler. Die zunächst verbalen Streitigeiten unter den Jugendlichen begannen bereits in der vergangenen Woche und setzten sich am Montag dieser Woche als tätliche Auseinandersetzung fort. Hierbei waren bereits eine Vielzahl von Freunden und Mitschülern der beiden Jugendlichen beteiligt.

Am Mittwoch trafen die Schülergruppen im Rahmen einer Veranstaltung der Schule gegen 16 Uhr auf dem Schulhof erneut aufeinander und provozierten und bedrohten sich gegenseitig. Über Notruf wurde der Polizei mitgeteilt, dass einige der Jugendlichen Messer und Pfefferspray bei sich hätten. Insgesamt sollten hier mindestens 20 Jugendliche und Heranwachsende beteiligt gewesen sein.

Noch während der Anfahrt der sechs Streifenfahrzeuge flüchteten die Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen. Die Beamten konnten noch in der Nähe eine Gruppe von vier Schülern antreffen; einer von ihnen, ein 15-Jähriger, trug ein Messer bei sich, welches von der Polizei sichergestellt wurde. Eine weitere Gruppe von sechs Schülern war nach dem Aufeinandertreffen auf dem Schulhof in einen Linienbus in Richtung Innenstadt gestiegen; sie konnten am Lappan von weiteren Einsatzkräften angetroffen werden. Bei einem 19-Jährigen aus der Gruppe wurde ein weiteres Messer gefunden und ebenfalls sichergestellt.

Die Polizei ermittelte später, dass einer der Beteiligten der Auseinandersetzung auf dem Schulhof, ein elfjähriger Schüler, durch Pfefferspray leicht verletzt wurde.

Das zuständige Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und steht mit der Schulleitung in Kontakt.
nach oben

Abenteuerspielplatz bietet „elternfreien“ Samstag am 8. Juli

05.07.2017 20:13 Uhr
Der Abenteuerspielplatz der Stadt Oldenburg öffnet am Samstag, 8. Juli, von 11 bis 16 Uhr für Kinder von 6 bis 13 Jahren seine Pforten auf dem Gelände am Brandsweg 60 nahe des Schulzentrums Eversten. Folgen werden weitere Samstage am 19. August und am 16. September. Der Eintritt ist frei.

Vor allem das Hüttendorf als Erlebnisspielplatz und das so genannte Abenteuerspielen sollen im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Bei gutem Wetter steht auch die Wasserbaustelle zur Verfügung. Lagerfeuer und Stockbrotbacken gehören ebenfalls zum Angebot. Das freie Spielen mit anderem Spielmaterial ist auch möglich.

Dabei sollen die Kinder unter sich bleiben dürfen, denn das Konzept des „elternfreien Raumes“ ist ein wichtiger inhaltlicher Baustein des Abenteuerspielplatzes. Eltern sollen loslassen dürfen – in der Gewissheit, dass ihre Kinder auf dem pädagogisch betreuten Spielplatz in guten Händen sind.

Mit den Samstagsöffnungszeiten des Abenteuerspielplatzes wird dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Oldenburg Rechnung getragen. Ansprechpartner ist Michael Köhler – er ist unter Telefon 0441 592171 oder per E-Mail an michael.koehler@stadt-oldenburg.de zu erreichen.
nach oben