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Alexandersfeld

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Entlastungsstraße zwischen Fliegerhorst und Wechloy kann gebaut werden

21.11.2017 21:48 Uhr

OB Krogmann: Wichtige Weichenstellung für die gesamte Stadtentwicklung

Der Bau der Entlastungsstraße zwischen dem Fliegerhorstgelände und dem Stadtteil Wechloy kann konkret geplant werden. Alle erforderlichen Planungsgrundlagen, darunter auch das faunistische Gutachten, liegen inzwischen vor. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um die Planung der 2,5 Kilometer langen Trasse weiter voranzubringen. Die Notwendigkeit einer Entlastungsstraße ergibt sich aus der auf dem Fliegerhorst geplanten Bebauung, insbesondere der Entwicklung der Gewerbeflächen.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist die Straße ein zentrales Infrastrukturprojekt der Stadtentwicklung: „Die Entlastungsstraße hat eine überörtliche Verbindungsfunktion und dient zur Erschließung der Gewerbeflächen. Die Untersuchung des Verkehrs hat gezeigt, dass eine Abwicklung über die Alexanderstraße nicht mehr möglich ist. Deshalb ist es nur folgerichtig, die Entlastungsstraße zu bauen. Mit ihr schaffen wir die Voraussetzung für ein Zusammenwachsen des gesamten nordwestlichen Stadtgebiets.“

Insgesamt sind fünf verschiedene Streckenvarianten geprüft worden, letztlich gab es vom beauftragten Ingenieurbüro eine Empfehlung für die Variante fünf. „Diese Variante verläuft nur über Flächen, die sich in städtischem Besitz befinden. In der Gesamtabwägung haben wir dies als erheblichen Vorteil für einen kompakten Planungsprozess erachtet“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Die Stadt rechnet mit Kosten von 14,6 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2020. Eine Mitfinanzierung der Trasse über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ist beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium bereits beantragt worden.

Neben den verkehrsplanerischen Vorarbeiten war auch ein faunistisches Gutachten erstellt worden. Danach sind für den Bau der geplanten Straße Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Welche Maßnahmen dies genau sein werden, muss noch ermittelt werden.

Auf dem Fliegerhorst entstehen in den kommenden Jahren etwa 950 Wohneinheiten, weiterhin ist der Bau von Kindertagesstätten und einer Grundschule vorgesehen. Insgesamt werden dort dann bis zu 3.000 Menschen eine neue Heimat finden und bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 90 Wohneinheiten am Mittelweg entstehen. Momentan wird die Bauleitplanung erstellt, die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 beginnen. Für die entsprechenden Baumaßnahmen stehen im kommenden Jahr etwa 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Die zukünftige Nutzung des insgesamt etwa 190 Hektar großen Geländes war im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung im Jahr 2015 erarbeitet worden. Den Masterplan Fliegerhorst hatte der Rat der Stadt im August 2016 beschlossen. Das Jahr 2017 stand dann im Zeichen einer umfangreichen Kampfmittelsondierung und -beseitigung.
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GS Alexandersfeld erläuft Riesenspende

13.10.2015 11:40 Uhr

Sponsorenlauf bringt 7200 Euro für Jugendhilfezentrum

Für echte Marathonläufer wäre es an diesem 5. Oktober schon fast zu warm gewesen. Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Alexandersfeld hätte es für ihren Sponsorenlauf keine besseren Bedingungen geben können. Es war sonnig und angenehm warm, genau das richtige Wetter für ein paar lockere Runden um den Sportplatz.

Aber von wegen locker! Die Läuferinnen und Läufer hatten sich viel vorgenommen, sie hatten sich warm gelaufen und gedehnt und wollten so zwischen 5 und 10 Runden laufen, jede einzelne 380 m lang. Für jede Runde bekamen sie von ihren Klassenlehrerinnen zum Zählen ein Gummiband um den Arm, das für einen Gegenwert von 5 Cent bis hin zu vier Euro mehr auf dem Spendenkonto stand, je nachdem, was die Sponsoren aus Familie und Bekanntenkreis versprochen hatten.

Das Ergebnis zeigt, dass die meisten der 160 Kinder ihre Vorgaben noch übertroffen haben. Insgesamt liefen sie 2661 Runden, pro Kind sind das fast 17 Runden und insgesamt deutlich mehr als eine Million Meter, genau 1.011.180 m!

Aber nicht nur den Fitness-Test haben die Schülerinnen und Schüler bestanden, auch die erlaufene Spendensumme ist sensationell: 7200 Euro sind innerhalb von zwei Schulstunden zusammengekommen, über die sich das Jugendhilfezentrum freuen darf, das unter anderem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut.

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