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aktiv und irma sammeln für Oldenburger Tafel

16.11.2015, 15:19 Uhr

Boxen für Trockenware hinter den Kassen

von Carsten Lienemann

Viele Supermärkte und Lebensmittelhändler geben verderbliche Lebensmittel zugunsten von Bedürftigen an die Oldenburger Tafel ab. So genannte Trockenware, also Reis, Nudeln, getrocknete Hülsenfrüchte oder auch Konserven gehört alledings nicht dazu. Kristina Michel von der Facebook-Spendengruppe für die Oldenburger Tafel wollte das ändern und suchte nach einem Unternehmen möglichst aus der Region, das mehrere Filialen über das Stadtgebiet verteilt hat.

»Da fiel die Wahl schnell auf die aktiv-&-und-irma-Märkte. Ich habe die Geschäftsleitung angerufen und unser Anliegen vorgetragen«, erklärt Kristina Michel den Anfang dieser Geschichte.

Die Geschäftsleitung war sofort einverstanden. »Unsere Frischware geben wir ohnehin an die Tafel weiter, und wir freuen uns, dass wir diese Initiative unterstützen können. Daher war dieses zusätzliche Angebot für uns keine Frage«, sagt Günter Walter von der aktiv-&-irma-Geschäftsleitung.

Eine wichtige Voraussetzung galt es zu erfüllen: Die Sammelbehälter mussten abschließbar sein. Fertige Körbe kamen aus Kostengründen nicht in Frage. Goldschmiedemeister Andreas Speckmann, der ebenfalls der Spendengruppe für die Oldenburger Tafel angehört und außerdem Mitglied im Deutschen Druiden-Orden VAOD e. V. ist, hat im Namen und mit Hilfe der Graf-Anton-Günther-Loge Oldenburg Kunststoffboxen angeschafft, bearbeitet und mit Vorhängeschlössern und Beschriftungen ausgestattet. Weitere Boxen wurden von privaten Spendern finanziert.

Inzwischen sind die Boxen in allen Märkten unmittelbar hinter den Kassen aufgestellt. Jede Box hat eine Patin oder einen Paten, die bzw. der die Box regelmäßig leert und die gespendeten Lebensmittel zur Tafel bringt.
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