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Polizei

Erneuter Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte

13.04.2018 20:30 Uhr
Immer wieder kommt es auch in Oldenburg zu Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte und dadurch zu einer Verunsicherung insbesondere älterer Mitmenschen.

Am gestrigen Donnerstag gegen Mittag erschien ein Ehepaar aus Bloherfelde auf der Wache der Polizei am Friedhofsweg. Die beiden 73- und 74-jährigen Eheleute schilderten den Beamten, bereits am Mittwoch einen Anruf von einem Mann erhalten zu haben, der sich als Mitarbeiter der "Polizei am Theodor-Tantzen-Platz" ausgab. Der Anrufer stellte den 73-Jährigen Oldenburger schließlich zu einem angeblichen Beamten der Fahndung durch. Dieser "Herr Beckmann" erklärte den Eheleuten, dass die Polizei zwei bulgarische Einbrecher festnehmen konnte. Man habe bei den Tätern unter anderem auch Fotos des Hauses sichergestellt, in dem die beiden Oldenburger leben.

Im Verlaufe mehrerer Telefonate erzeugte der Anrufer immer mehr Angst und Unsicherheit bei dem Ehepaar. Er erklärte unter anderem, dass die Ersparnisse des Paares in Gefahr stünden und sie auch ihrer eigenen Hausbank nicht mehr trauen dürften. Daher sei es sicherer, auch sämtliche Wertsachen und alles Bargeld von der Bank abzuholen und der Polizei zu übergeben.

Nachdem das Ehepaar bei einer verabredeten Übergabe der Wertsachen zögerte, drohte der bislang unbekannte Täter mit Konsequenzen, da die beiden die polizeilichen Errmittlungen behindern würden. Dazu meldete sich noch ein angeblicher Staatsanwalt und erhöhte den Druck auf die beiden Geschädigten.

Der 73-Jährige erklärte den Unbekannten, dass er eine Anzeige bei der Polizei erstatten würde. Danach gab es keine weiteren Kontaktversuche der Täter. Zu einer Übergabe von Geld oder Wertsachen kam es nicht mehr. Der Unbekannte wurde als etwa 35 Jahre alt beschrieben. Er soll von südosteuropäischem Erscheinungsbild gewesen sein und habe kurze dunkle Haare sowie einen schwarzen Vollbart getragen.

Auch in der Blücherstraße kam es am Donnerstagabend zu einem Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte: gegen 21.30 Uhr klingelten zwei angebliche BKA-Beamte bei einer 69-Jährigen und baten darum, ins Haus gelassen zu werden. Die beiden Männer trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Polizei" und Pistolen am Gürtel. Als die beiden Unbekannten nach dem Dienstausweis gefragt wurden, entfernten sie sich mit einem schwarzen Mercedes. Es soll sich bei den beiden Unbekannten um Mitte 30-Jährige, deutschsprechende Männer mit europäischem Erscheinungsbild gehandelt haben.
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Gesamtzahl der registrierten Straftaten auf niedrigstem Stand seit mehr als 30 Jahren

03.03.2018 12:13 Uhr

Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland legt die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2017 vor.

Die Kriminalitätslage im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion ist im Jahr 2017 stark zurückgegangen. Mit 18.401 registrierten Straftaten in der Stadt Oldenburg sowie im Landkreis Ammerland erreicht diese Zahl den tiefsten Stand der letzten drei Jahrzehnte. Die Aufklärungsquote stieg darüber hinaus leicht an: sie erreichte einen Wert von 57,61 Prozent, dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2016 um 1,17 Prozent.

Mit einer Häufigkeitszahl von 6.380 wurden im Jahr 2017 weniger Straftaten pro 100.000 Einwohner registriert als im Jahr 2016 (6986). Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, ist damit weiter gesunken.

In der Stadt Oldenburg registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 13.583 Straftaten. Auch dies entspricht in der Langzeitbetrachtung der letzten 30 Jahre einen Tiefstand. Mit einer Häufigkeitszahl von 8197 liegt der Ballungsraum "Stadt Oldenburg" auch 2017 wieder im Mittelfeld der kriminalitätsbelasteten kreisfreien Städte in Niedersachsen.

Die Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruch sind um 5,76 Prozent auf 409 gefallen. Der in diesem Zusammenhang hohe Anteil an Versuchstaten (186/45,48 Prozent) lässt hier den Rückschluss auf eine erfolgreiche polizeiliche Arbeit im Bereich der Einbruchsprävention sowie ein Umdenken der Wohnungs- und Hauseigentümer beim Einbruchsschutz zu.

Dem Rückgang der Anzahl der insgesamt registrierten Straftaten in der Stadt Oldenburg steht im Jahr 2017 ein leichter Anstieg der Roheitsdelikte entgegen. Mit 1.736 Fällen ist hier ein Anstieg um 3,03 Prozent zu verzeichnen. Im Vergleich mit der Gesamtkriminalität entspricht dies einem Wert von 12,78 Prozent und liegt dabei in einem eher unterdurchschnittlichen Bereich (zum Vergleich: in Niedersachsen beträgt der Anteil der Roheitsdelikte 14,62 Prozent).

Einen deutlichen Anstieg verzeichnet die Polizei bei denen in der Stadt Oldenburg registrierten Straftaten gegen das Leben. Hier ist ein Anstieg von 19 auf 58 Taten zu vermelden. 37 Fälle davon stehen hier im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Krankenpfleger Niels H.

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurde ein Anstieg von 33,04 Prozent auf 149 Taten festgestellt. Bei den sexuellen Belästigungen ist ein Anstieg von 0 auf 27 Fälle und bei der Verbreitung pornografischer Schriften von 11 auf 21 Fälle zu verzeichnen.
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Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

24.02.2018 16:34 Uhr
Beamte der Citywache Oldenburg wurden in den vergangenen Tagen mehrfach auf eine möglicherweise neue Betrugsmasche hingewiesen. Nach den bisherigen Informationen wird bei dieser Masche gezielt die Hilfsbereitschaft älterer Mitbürger ausgenutzt. Bei den Tätern handelt es sich meist um Pärchen, die ihre Opfer in der Innenstadt ansprechen und ihnen gegenüber erklären, kleine Kinder zu haben und kein Geld für Kindernahrung und -kleidung zu besitzen. Auf diese Weise erregen die Betrüger Mitleid und überzeugen die älteren Menschen schließlich, mit ihnen gemeinsam einkaufen zu gehen. Ziel sind häufig Drogeriemärkte und Discounter.

Die Opfer kaufen in diesen Geschäften dann auf Betteln der Täter Babynahrung, Spielzeug oder Kleidung. Vor dem Geschäft händigen die Opfer die Ware schließlich an die Täter aus, die sich dann höflich bedanken und verabschieden.

Sobald die Opfer außer Sicht sind, gehen die Betrüger mit den frisch gekauften Gegenständen wieder in die Geschäfte, geben die Ware dort an der Kasse zurück und lassen sich das bezahlte Geld auszahlen.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dieser Vorgehensweise um Betrug handeln könnte. Personen, die Opfer dieser kriminellen Variante des Bettelns geworden sind, können dies auf jeder Polizeidienststelle zur Anzeige bringen.
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100 Teddys als Trostspender

18.02.2018 20:10 Uhr
In den Streifenfahrzeugen der Polizei in Oldenburg und im Landkreis Ammerland fahren jetzt wieder Teddys und andere Kuscheltiere mit. Horst Häuser vom gemeinnützigen Verein »Kinderlachen-Oldenburg« hat gestern 100 dieser kleinen Trostspender an den Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, Eckhard Wache, übergeben.

Die Kuscheltiere, die alle individuell von freiwilligen Spendern handgefertigt und dem Verein zur Verfügung gestellt worden sind, sollen bei Polizeieinsätzen an Kinder übergeben werden, die Opfer von Straftaten geworden sind oder in Unfälle verwickelt wurden.
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Raub an der Schleuse am Westfalendamm

28.01.2018 19:37 Uhr
Am 25. Januar 2018 wurde ein 20-jähriger Oldenburger um 18.50 Uhr in einer Stichstraße an der Schleuse am Westfalendamm durch eine unbekannte Person ausgeraubt. Der Täter näherte sich dem Opfer von hinten. Als der 20-Jährige sich umdrehte, wurde er von dem Unbekannten ins Gesicht geschlagen. Das Opfer fiel daraufhin zu Boden und verlor das Bewusstsein, während der Täter ihm Bargeld entwendete.

Ein Spaziergänger sah wenig später das am Boden liegende Opfer und verständigte den Rettungsdienst. Nachdem das Opfer wieder das Bewusstsein erlangte, beschrieb er den Täter als eine circa 190cm große Person mit einer kräftigen Statur, einem Vollbart sowie dunkler Bekleidung und Mütze.

Hinweise nimmt die Polizei unter 0441-7904115 entgegen.
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Einbruch in Musikhaus – Zeugen gesucht

19.01.2018 23:02 Uhr
In der Zeit zwischen Dienstag, 16. Januar 2018, 19.00 Uhr und Mittwoch, 17. Januar 2018, 08.50 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter über ein Fenster in ein Musikhaus in der Frieslandstraße in Oldenburg ein. Es wurden diverse Instrumente sowie Bargeld entwendet. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Der Abtransport des Diebesguts dürfte einige Zeit in Anspruch genommen haben. Ferner müsste ein entsprechend großes Fahrzeug von den Tätern genutzt worden sein.

Wenige Tage zuvor, am 13. Januar 2018, betraten zwei Männer um circa 13.00 Uhr das Musikgeschäft und schauten sich hier um. Die Personen waren mit einem weißen Fahrzeug mit vermutlich osteuropäischem Kennzeichen unterwegs. Es könnte sich hier um ein Ausbaldowern gehandelt haben, welches mit dem Einbruch in einem Zusammenhang stehen könnte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zur Tat, den Tätern, dem genutzten Fahrzeug oder aber zu den beiden Personen, die das Geschäft am 13.Januar aufsuchten, machen können.

Hinweise nimmt die Polizei unter 0441-7904115 entgegen.
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Polizei sucht Eigentümer zweier Fahrräder

15.01.2018 20:09 Uhr
Die Ermittlungsgruppe »Fahrraddiebstahl« der Polizei Oldenburg sucht die Besitzer oder letzten Benutzer zweier Fahrräder, die vor einigen Tagen zusammengeschlossen im Bereich des Sandfurter Wegs aufgefunden wurden.

Hinweise dazu werden unter den Rufnummer 0441/790-4465 bzw. 0441/790-4115 entgegen genommen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmal auf die Möglichkeit der kostenlosen Fahrrad-Registrierung hin, durch die u.a. in solchen Fällen die Eigentümer von Fahrrädern schnell festgestellt werden könnten.
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Zukunftstag bei der Polizei Oldenburg - Bewerbungen nach den Weihnachtsferien möglich

29.12.2017 14:04 Uhr
Auch im kommenden Jahr können interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland ihren Zukunftstag verbringen. Am Donnerstag, dem 26. April 2018, wird die Inspektion am Friedhofsweg um 8.30 Uhr wieder Kinder und Jugendliche empfangen, die sich über den Polizeiberuf informieren wollen.

Bewerbungen für den Zukunftstag können erst nach den Weihnachtsferien, also ab dem 8. Januar 2018 entgegen genommen werden. Da in jedem Jahr mehrere Hundert Bewerbungen eingehen, jedoch nur etwa 80 Plätze zur Verfügung stehen, wird das Losverfahren über eine Teilnahme entscheiden.

Die Bewerbung kann per eMail (pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de) eingereicht werden und sollte neben Namen, Anschrift, Telefonnummer und eMail-Adresse der Schülerin/des Schülers eine Altersangabe sowie den Namen der Schule und die Angabe der Klasse enthalten.

Die Kinder und Jugendlichen, die am Zukunftstag teilnehmen können, werden Anfang Februar 2018 benachrichtigt.

Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland weist darauf hin, dass nur Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern entgegen genommen werden, die im Zuständigkeitsbereich der Inspektion ihren Wohnsitz haben, also in der Stadt Oldenburg oder dem Landkreis Ammerland.
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Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung unter Schülern

21.12.2017 22:35 Uhr
Ein Streit unter Schülern der Oberschule Eversten am Brandsweg machte am Dienstag gegen 16 Uhr den Einatz von sechs Streifenwagen der Polizei erforderlich. Ursache der Auseinandersetzung waren nach ersten Ermittlungsergebnissen persönliche Differenzen zwischen einem 15- und einem 16-jährigen Schüler. Die zunächst verbalen Streitigeiten unter den Jugendlichen begannen bereits in der vergangenen Woche und setzten sich am Montag dieser Woche als tätliche Auseinandersetzung fort. Hierbei waren bereits eine Vielzahl von Freunden und Mitschülern der beiden Jugendlichen beteiligt.

Am Mittwoch trafen die Schülergruppen im Rahmen einer Veranstaltung der Schule gegen 16 Uhr auf dem Schulhof erneut aufeinander und provozierten und bedrohten sich gegenseitig. Über Notruf wurde der Polizei mitgeteilt, dass einige der Jugendlichen Messer und Pfefferspray bei sich hätten. Insgesamt sollten hier mindestens 20 Jugendliche und Heranwachsende beteiligt gewesen sein.

Noch während der Anfahrt der sechs Streifenfahrzeuge flüchteten die Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen. Die Beamten konnten noch in der Nähe eine Gruppe von vier Schülern antreffen; einer von ihnen, ein 15-Jähriger, trug ein Messer bei sich, welches von der Polizei sichergestellt wurde. Eine weitere Gruppe von sechs Schülern war nach dem Aufeinandertreffen auf dem Schulhof in einen Linienbus in Richtung Innenstadt gestiegen; sie konnten am Lappan von weiteren Einsatzkräften angetroffen werden. Bei einem 19-Jährigen aus der Gruppe wurde ein weiteres Messer gefunden und ebenfalls sichergestellt.

Die Polizei ermittelte später, dass einer der Beteiligten der Auseinandersetzung auf dem Schulhof, ein elfjähriger Schüler, durch Pfefferspray leicht verletzt wurde.

Das zuständige Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und steht mit der Schulleitung in Kontakt.
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Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche bei Verkäufen im Internet

13.08.2017 12:17 Uhr
Seit Jahresbeginn ermittelt der Zentrale Kriminaldienst der Polizei Oldenburg in Zusammenhang mit einer Reihe von Betrugstaten nach Internetverkäufen von neuwertigen Mobiltelefonen.

Die Täter meldeten sich jeweils bei Personen, die in Anzeigen- und Auktionsportalen im Internet Smartphones zum Verkauf anbieten. Bei den Verkaufsgesprächen kommt es im weiteren Verlauf der Tatvorbereitung dann zu einer Einigung über einen Kaufpreis; die Zahlung wird dann angeblich über Bezahldienste im Internet vorgenommen. Nachdem die vermeintliche Zahlung auf das Konto des Verkäufers getätigt wird, bietet der Betrüger an, die Ware durch einen Boten beim Verkäufer abholen zu lassen.

Nach der Übergabe der meist neuwertigen Smartphones stellte sich in den beschriebenen Fällen jeweils heraus, dass die Konten der Internet-Bezahldienste manipuliert und das Geld zurückgebucht worden ist.

Derzeit wird aktuell in fünf dieser Fälle ermittelt. Die Polizei bittet insbesondere potentielle Verkäufer von Mobiltelefonen um Wachsamkeit, wenn die im Internet verkauften Waren persönlich abgeholt bzw. Kaufpreise über Bezahldienste veranlasst werden. Vereinbaren Sie einen Versand der Ware per Paketdienst erst, wenn der Kaufpreis endgültig bezahlt wurde oder lassen Sie sich im Fall einer persönlichen Übergabe der Ware von den jeweiligen Abholern den Ausweis zeigen.
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Schmuck sucht Eigentümer

12.04.2017 22:37 Uhr
Am 11. März 2017 findet ein Spaziergänger im Bürgerfelder Teich diverse Schmuckstücke, von denen die Polizei annimmt, dass sie entwendet wurden. Da sie bisher keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten erhofft sich die Polizei nun durch die beigefügten Fotos Hinweise auf den Eigentümer. Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 0441-7904115
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Falsche Polizeibeamte unterwegs

09.02.2017 11:48 Uhr
Die Polizei Oldenburg warnt erneut vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte melden und die Angerufenen zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen überreden wollen.

Am Dienstag meldeten sich allein sechs ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der Polizei und schilderten, dass sie von angeblichen Polizeibeamten angerufen worden seien. Die Unbekannten erklärten jeweils, dass es zur Festnahme einer Diebesbande gekommen sei. Im Gespräch versuchten die Anrufer meist, Informationen zu Vermögen, Kontostand und dem Vorhandensein von Wertgegenständen zu erhalten. Im weiteren Gespräch sollen die besorgten Bürger dann schließlich zur Herausgabe ihres Vermögens überredet werden, weil dieses sonst nicht mehr sicher sei.

In den gestern bekannt gewordenen Fällen blieb es beim Versuch, da die Betroffenen richtig reagierten: sie beendeten das Gespräch und benachrichtigten die Polizei.
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Polizei warnt vor falschen Mietangeboten

08.10.2016 19:02 Uhr
Immer wieder kommt es auch in Oldenburg zu Fällen von Betrugsdelikten im Zusammenhang mit dem Angebot von Mietwohnungen. Geschädigt sind in erster Linie junge Menschen, die das Internet zur Wohnungssuche nutzen.

Die Täter gehen meist so vor, dass sie Inserate über tatsächlich existierende Mietobjekte aus Immobilienportalen kopieren und mit veränderten Kontaktdaten neu einstellen. Regelmäßig handelt es sich dabei um attraktive Wohnungen in interessanter Wohnlage. Nicht selten werden die Wohnungen tatsächlich aktuell zur Vermietung angeboten.

Meldet sich auf eins der Inserate ein Interessent, geben die Täter vor, sich aktuell im Ausland aufzuhalten. Sie erzeugen dadurch eine Distanz und erklären auf diese Weise, warum sie persönlich vor Ort keine Besichtigung der Wohnung anbieten können. Es wird darum gebeten, eine Vorauszahlung zu leisten, häufig in der Höhe von ein bis zwei Monats-Kaltmieten.

Die Vorauszahlung wird auf ein Auslandskonto erbeten. Nachdem das Geld geflossen ist, sind die Anbieter nicht mehr zu erreichen.

Die Täter suchen sich häufig gezielt Universitätsstädte auf, in denen bekanntermaßen viele junge Menschen und Wohngemeinschaften auf Wohnungssuche sind.

Um selbst nicht Geschädigter einer solchen Straftat zu werden, sollten Wohnungssuchende Online-Angebote kritisch bezüglich ihrer Authentizität überprüfen. Hinterfragen Sie die Anschrift der Wohnung, fragen Sie nach einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Leisten Sie keine Vorauszahlung, bevor Sie die Wohnung nicht real gesehen haben und tatsächlich wissen, wer Ihr Verhandlungspartner ist. Seriöse Vermieter und Vermittler werden damit kein Problem haben.
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Zukunftstag 2012 bei der
Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

27.04.2012 00:05 Uhr

Polizei gibt Einblicke in die Arbeit

Insgesamt fast 140 Mädchen und Jungen nahmen bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland an dem diesjährigen Zukunftstag teil (Oldenburg 60, Autobahnpolizei 24, Polizeikommissariat Westerstede 54).
Davon versammelten sich 60 Mädchen und Jungen am 25.04.2012 um 08.30 Uhr bei der Oldenburger Polizei am Friedhofsweg. Nach der Begrüßung wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen aufgeteilt, um Ihnen ein abwechslungsreiches und interessantes Vormittagsprogramm zu bieten. Durch Norbert Cordes vom Erkennungsdienst (5. Fachkommissariat) wurden die Kinder in die Kunst des Spurenlesens eingeweiht. Dazu wurde u.a. die Abnahme von Fingerabdrücken von Gegenständen vorgestellt.
Auch der Zellentrakt, welcher von Sascha Weiß - Dienstschichtleiter im Einsatz- und Streifendienst - vorgestellt wurde, konnte ausführlich angesehen werden. Natürlich konnte auch mal ein echter Streifenwagen näher unter die Lupe genommen werden.

Nun ging es zum Lagezentrum "Otto".
Hier landen alle Polizeinotrufe und die Polizisten setzen von hier aus die Streifenwagen ein.
Ausführlich erklärten Carmen Steenken und Sabine Striek, Einsatzleitbeamtinnen beim Lage- und Führungszentrum, die Abläufe in einer Leitstelle. Verwirrend und zugleich faszinierend fanden die Kinder und Jugendlichen diese vielen Knöpfe, Tasten, Telefone und Bildschirme an jedem Arbeitsplatz.
Die Botschaft, dass man jeden erwischt, der einen Notruf nur aus Spaß absetzt, ist bei allen angekommen.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Jürgen Baltrock, Schusswaffeneinsatztrainer und Beamter der Verfügungseinheit in der der Inspektion. Mit seinem Team stellte er eindrucksvoll einen Polizeieinsatz nach einem Autoaufbruch dar.
Auch wurde die Stellung und die Festnahme des "Automarders" in einer praktischen Sequenz - wie im echten Polizeialltag - dargestellt.

Ergänzt wurden die praktischen Vorführungen mit dem Einsatz der Diensthundeführergruppe aus Oldenburg, die die Möglichkeiten des Einsatzes von Diensthunden darstellten und anhand praktischer Vorführungen den Einsatzwert der Hunde unterstrich.
Dabei wurde auch ein flüchtender "Straftäter" gestellt.

Abschließend stellte Sven Guderjan die Möglichkeiten vor, ausgebrochene und aggressive Tiere zu betäuben.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Tag. Auch im nächsten Jahr ist die Polizei wieder dabei, wenn es heißt: Zukunftstag 2013.
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